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Können Tiere denken? - Eine Arbeit über Verstand, Vernunft und Rationalität bei Tieren

Examensarbeit 2009 69 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Vorwort

1. Exposition der Problemstellung und methodologische Erörterung
1.1. Problemstellung
1.2. Inhaltliche und methodische Vorgehensweise

2. Verstand, Vernunft und Rationalität bei Tieren
2.1. Verstand und Vernunft im Gedankenkonzept philosophischer Denker
2.1.1. Tiere bei David Hume
2.1.2. Tiere in Schopenhauers Gedankenkonzept
2.2. Derzeitiger Erkenntnisstand
2.2.1. Besitzen Tiere Verstand?
2.2.2. Sind Tiere nach heutiger Auffassung vernunftbegabte Wesen?
2.2.3. Besitzen Tiere Rationalität?

3. Thomas Manns Herr und Hund – Ein Idyll
3.1. Erste Interpretationsansätze und biographische Bezüge
3.2. Kapitel I: Er kommt um die Ecke
3.3. Kapitel II: Wie wir Bauschan gewannen
3.4. Kapitel III: Einige Nachrichten über Bauschans Lebensweise und Charakter
3.5. Kapitel IV: Das Revier
3.6. Kapitel V: Die Jagd

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

I Vorwort

In diesem Vorwort möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine Dankbarkeit denjenigen gegenüber zum Ausdruck zu bringen, die die Entstehung dieser Arbeit begleitet haben und mir auf individuelle Weise eine große Hilfe waren.

An erster Stelle gilt mein Dank dem Betreuer dieser Arbeit, Herrn Prof. Dr. Roland Borgards. Dieser hat sich immer die Zeit genommen Zwischenergebnisse zu diskutieren und auf Fehler in der Argumentationsstruktur hinzuweisen.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Dr. Markus Wild, welcher mir sehr geholfen hat. Bei Fragen oder Schwierigkeiten konnte ich mich stets an ihn wenden, obwohl wir uns nicht persönlich kennen. Durch seine Erklärungen ist mir vieles zugänglicher geworden, was eine große Erleichterung für mich darstellte.

Darüber hinaus haben sich einige Menschen die Mühe gemacht, einzelne Kapitel der Arbeit oder Rohfassungen zu lesen und diese mit mir durchzugehen. An dieser Stelle sei mein Dank Herrn Dr. Christian Zimmermann, Frau Regina Dörner, Frau Regina Demmer und Herrn Jörg Heblack versichert.

Widmen möchte ich diese Arbeit zwei ganz besonderen Tieren: Meiner Katze Lou und meinem Hund Charly. Nie habe ich zwei schlauere Tiere erlebt. Diese beiden haben Herz, Verstand und Vernunft.

1 Exposition der Problemstellung und methodologische Erörterung

1.1 Problemstellung

Wir sehen einen Fuchs, der vor einem Kaninchenbau lauert. Was mag sich wohl im Kopf des Tieres abspielen? Hat er vielleicht gesehen, dass ein Kaninchen hineingekrochen ist oder hat er es zuvor gar gejagt? Oder sitzt er vielleicht da und wartet, in der Hoffnung ein Kaninchen würde den Bau verlassen? Denkt er überhaupt etwas?

Was mag sich ein Schimpanse denken, wenn er zu einem Stein greift, um eine Nuss zu knacken? Wie schaffen es Ratten immer, den kürzesten Weg aus einem Labyrinth zu wählen? – Fragen um den Geist der Tiere sind äußerst aktuell. Die Philosophie konzentriert sich im zunehmenden Maße auf das Tier. Doch die Tendenz, neben den Menschen auch die Tiere in philosophische Kontexte zu stellen, zeichnete sich bereits bei David Hume und Arthur Schopenhauer ab, welche sich explizit zu Tieren, hinsichtlich ihres Verstandes und ihrer Vernunft, in ihren Arbeiten äußerten.

Aber auch die Literatur sieht das Tier aus verschiedenen Blickwinkeln. In Texten, wie beispielsweise Kafkas Forschungen eines Hundes oder Ein Bericht für eine Akademie, werden Tier nicht nur aus ihren biologischen Anlagen heraus betrachtet, sondern sie werden zu literarischen Figuren, welche teilweise menschliche Charakterzüge annehmen können. Andere Texte wie Thomas Manns Herr und Hund. Ein Idyll. zeigen das Tier möglichst natürlich und unverändert, in diesem Fall als treuen Begleiter des Menschen. Dennoch ist der Hund auch in diesem Text ein kunstvoll gestaltetes Wesen und somit nicht das reine Abbild der Natur.

In dieser Arbeit verknüpfe ich die philosophischen Ansätze mit einer Erkenntnisperspektive aus der Literatur, um der Frage auf den Grund zu gehen, ob Tiere Verstand, Vernunft und Rationalität besitzen. Die philosophischen Ausführungen werde ich durch ausgewählte Aspekte der Verhaltensbiologie ergänzen, da diese entscheidende Grundlagen für neuere Erkenntnisse im Bereich der Tierphilosophie darstellen, deren zentrale Frage ist: Können Tiere denken? Menschen denken mittels Sprache. Tiere haben jedoch keine für uns verständliche Sprache. Bereits Ludwig Wittgenstein betonte: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“.[1] Doch trifft das auch auf Tiere zu? Können sie wirklich nicht denken, nur weil sie kein Kommunikationssystem haben, welches unserem ähnlich ist?

Der linguistische Rationalismus ist der Auffassung, dass das Sprechen einer Sprache Voraussetzung für das Vorhandensein eines Geistes ist.[2] Das würde bedeuten, insofern man Tieren keine Sprache nachweisen kann, haben sie auch keinen Verstand. Hier wird die Sprache als alleinige Grundlage des Denkens gesehen. Der mentalistische Rationalismus sagt hingegen, dass das Sprechen einer Sprache die Erkenntnisbedingung für den Geist ist.[3] Der Unterschied zum linguistischen Rationalismus ist, dass die Sprache hier nicht als Bedingung für den Geist verstanden wird, sondern Grundlage für die Zuschreibung dessen ist. Das würde heißen, Tiere könnten auch ohne Sprache denken, aber dieses Denken nicht benennen, weil die Sprache das Mittel der Erkenntnis ist.

Nur WIE denken sie? Denken sie in Bildern, Zeichen oder Symbolen? Auf welchem Stand befindet sich die derzeitige Forschung? Kann es überhaupt gesicherte Erkenntnisse über den Geist der Tiere geben oder wird es diese jemals geben können?

Im Rahmen dieser Arbeit ist es nicht möglich, auf alle Arten der Tiere einzugehen. Deshalb möchte ich mich auf die höher entwickelten Tiere beschränken. Es ist unmöglich einen Regenwurm oder einen Käfer mit einer Katze oder einem Affen gleichzusetzen, da, bedingt durch die neurologische Beschaffenheit, nicht dieselben geistigen Leistungen erbracht werden können. Es gilt: Wenn ich von Tieren spreche, sind höher entwickelte gemeint. Dies gilt bis auf Ausnahmen , die ich explizit kenntlich machen werde, wie beispielsweise die Ameisenlöwen oder das Volk der Honigbienen.

Des Weiteren möchte ich anmerken, dass ich nicht das Wort tierisch verwenden werde. Ich möchte in einer Analogiebildung zu menschlich von tierlich sprechen und mich damit Autoren wie beispielsweise Markus Wild und Heini Hediger anschließen. Der Grund für diese Analogiebildung ist folgender: Das deutsche Wort tierisch hat eine andere Konnotation als das, was in dieser Arbeit herausgestellt werden soll. Wir kennen das Wort im Kontext von tierisch freuen oder tierisches Verhalten. Im ersten Fall könnte man tierisch durch verrückt ersetzen, im zweiten durch ungezügelt. Wenn man aber vom tierlichen Denken spricht, meint man auf keinen Fall verrücktes oder ungezügeltes Denken. Des Weiteren erachte ich dies aus genannten Gründen für eine Form des Respekts vor den mentalen Fähigkeiten der Tiere. Letztlich halte ich es auch für angemessen für diese neue Betrachtungsweise des Tieres eine neue Terminologie einzuführen.

Auch wenn der Hund in der Literatur sehr beliebt ist und in dieser Arbeit auch ein Text mit einem Hund als literarisches Beispiel eine zentrale Rolle spielt, werde ich nicht den Hund als Beispiele der modernen Philosophie und Verhaltensforschung heranziehen. Das liegt nicht daran, dass es keine Beispiele gäbe. Der Hund ist an dieser Stelle als bester Freund des Menschen nicht geeignet, da er vom Menschen zu stark domestiziert wurde.

Des Weiteren möchte ich anmerken, dass bei zitierten Beispielen die Fußnote immer am Ende der Ausführungen zu finden ist.

Ein Blick auf bisher erschienene Arbeiten zeigt, dass sich grundsätzlich zwei Positionen herausgebildet haben:

(1) Man schreibt Tieren Verstand zu, Vernunft aber nicht. Diese Position vertritt explizit Arthur Schopenhauer. David Hume ist nach unserem heutigen Verständnis der Begriffe Verstand und Vernunft ebenfalls ein Vertreter dieser Position, obwohl er zwischen diesen Begriffen noch nicht differenziert.

(2) Tiere haben sowohl Verstand als auch Vernunft. Vertreter dieser Auffassung ist beispielsweise Markus Wild.

Ich möchte jedoch die zweite Position ergänzen: Der Verstand der Tiere steht meines Erachtens außer Frage: Tiere können denken! Vernunft allerdings kann ich ihnen nur zusprechen, wenn ich eine weitere Differenzierung zwischen Vernunft und Rationalität vornehme. Wenn ich nicht differenziere, müsste ich den Tieren beides absprechen, denn der Begriff Vernunft würde das rationale Denken implizieren. Durch die Differenzierung kann man getrennte Betrachtungen vornehmen, so dass ich den Tieren die Vernunft, im Gegensatz zur Rationalität, nicht absprechen kann.

Zum besseren Verständnis der Arbeit sollen im Folgenden noch einige Begriffe geklärt werden:

Verstand wird in dieser Arbeit als ein kognitives Vermögen betrachtet, in einer Situation angemessen auf ein Problem zu reagieren. Dies impliziert auch Flexibilität im Denken. Man kann also den Begriff Verstand auch durch den der Intelligenz definieren. Intelligenz heißt demzufolge mit Verstand ausgestattet zu sein.

Der Brockhaus gibt eine sehr allgemeine Definition von Sprache. Sie wird verstanden als ein „konventionelles System von Zeichen zu Kommunikationszwecken“.[4] Darunter zählen sowohl natürliche und künstliche Sprachen, als auch Kommunikationssysteme von Tieren sowie allgemein ein Symbolverständnis voraussetzende Zeichensysteme. Jedoch beschäftigen sich viele eigenständige Wissenschaftsbereiche mit der Sprache und auch ihrer Definition. Die Sprachwissenschaft versteht unter Sprache u.a. menschliche Ausdrucksformen des Denkens, Fühlens und Wollens sowie auch offene Symbolsysteme ohne Analogie zu anderen semiotischen Systemen.[5]

Lernen ist rein biologisch gesehen ein Verhalten, das im Gegensatz zu Instinkthandlungen nicht durch ein genetische festgelegtes Programm erfolgt, sondern individuell durch frühere Erfahrungen gesteuert wird.[6]

Unter Vernunft wird traditionell die Fähigkeit des Schließens verstanden. Diese Schlüsse sind kausaler Natur. Allerdings möchte ich in dieser Arbeit den Begriff der Vernunft erweitern. Ich gehe davon aus, dass zum vernünftigen Handeln mehr gehört als die Fähigkeit des Schließens. Deshalb möchte ich diesen Begriff um drei Dimensionen erweitern: Die Zukunftsorientierung, das Bewusstsein und die Reflexionsfähigkeit. Erst unter Berücksichtigung aller vier Fähigkeiten kann man den Tieren Vernunft entweder zu- oder absprechen.

Reflexion wird in der Arbeit im doppelten Sinne gebraucht. Es wird eine einfache Reflexion von der Selbstreflexion unterschieden. Mit einfacher Reflexion ist hier gemeint, dass man in der Lage ist zu lernen, denn dies kann nur über Reflexion des derzeitigen Verhaltens erfolgen. Selbstreflexion verlangt aber, sich, die eigenen Handlungen und Einstellungen so zu bewerten, dass sie gegebenenfalls auch kritisiert werden können.

Rationalität ist ein komplexes Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Sie ist einerseits die Fähigkeit, zwischen Gedanken, Wünschen, Trieben usw., so viel logische Kohärenz und gesamtheitliche Konsistenz herzustellen wie möglich. Andererseits ist sie aber auch die Fähigkeit, sich von momentanen Gedanken, Wünschen, Trieben usw. zu distanzieren und diese zu kritisieren. Weitere Merkmale für Rationalität sind: Empfänglichkeit für gute Gründe und Verstehen. Um jedoch den Begriff Rationalität in Abgrenzung zur Vernunft und das Zusammenspiel der Merkmale zu verstehen, sind genauere Ausführungen erforderlich. (→ siehe 2.2.3)

1.2 Inhaltliche und methodische Vorgehensweise

Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: Für den ersten Teil wurde ein geisteswissenschaftlichen Zugang gewählt und ich werde somit auf dieser Grundlage erörtern, ob Tiere Verstand, Vernunft und Rationalität besitzen. Im zweiten Teil möchte ich der Frage nachgehen, ob Tieren in der Literatur diese Fähigkeiten zugeschrieben werden.

Die Grundlagen der Auseinandersetzung mit dem Problem, ob Tiere Verstand und Vernunft besitzen, bilden die Arbeiten von David Hume und Arthur Schopenhauer sowie neuere Werke der Tierphilosophie, wie die von Markus Wild.

Um diese Frage im Bezug auf heutigen Erkenntnisstand zu erörtern, werde ich näher auf die Sprache und das Lernen der Tiere eingehen.

Die Vernunft wird anschließend anhand von vier Kriterien beschrieben: Die Fähigkeit des Schließens, Zukunftsorientiertheit, Bewusstsein und Reflexion.

Die daraufhin zu erörternde Rationalität ist in keiner der mir bekannten Literatur begründet, denn oftmals wird Vernunft mit Rationalität gleichgesetzt. Dieses Kapitel gründet sich deshalb größtenteils auf eine Korrespondenz zwischen Markus Wild und mir.

In diesem ersten Teil werde ich induktiv vorgehen.

An diesen Teil schließen die literarischen Betrachtungen an. Es soll anhand der Novelle Herr und Hund. Ein Idyll von Thomas Mann ebenfalls der Frage nachgegangen werden, ob Tiere Verstand, Vernunft und Rationalität besitzen. Als Stellvertreter der Tiere steht in diesem Werk der Hund im Mittelpunkt. Dennoch werden auch andere Tiergattungen durch kurze Einschübe in die Betrachtungen eingebunden. Thomas Mann schildert die Erlebnisse mit seinem Hund Bauschan und lässt damit das biologische Tier zu einem künstlerischen Wesen werden.

Bei Bauschan handelt es sich um Thomas Manns Hund. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, das Werk in einen biografischen Zusammenhang zu stellen. Des Weiteren ist es nicht möglich, den Verstand, die Vernunft und die Rationalität aus dem Werk zu separieren, denn der Hund wird in einem Kontext (in einer Umgebung, im Wechselspiel mit dem Menschen usw.) dargestellt. Deshalb muss neben Verstand, Vernunft und Rationalität das gesamte natürliche Umfeld des Hundes mitberücksichtigt werden, insbesondere das dargestellte Verhältnis zwischen Natur und Kultur.

Nach einer biografischen Betrachtung und einer allgemein gehaltenen Auseinandersetzung mit der Novelle werden die Kapitel chronologisch interpretiert werden, um den Überblick zu wahren. Bei dieser Interpretation wird Schopenhauers Gedankenkonzept wie auch andere Anknüpfungspunkte aus dem ersten Teil wieder zum Tragen kommen.

Abschließend möchte ich ein Fazit ziehen, in welchem ich wichtige Erkenntnisse der Arbeit nochmals zusammenfassen und eine begründete Antwort auf die Frage nach dem Verstand, der Vernunft und der Rationalität der Tiere zu geben versuchen werde.

2 Verstand, Vernunft und Rationalität bei Tieren

2.1 Verstand und Vernunft im Gedankenkonzept philosophischer Denker

2.1.1 Tiere bei David Hume

Hume unterscheidet die Begriffe Verstand und Vernunft in seinen Werken nicht – er gebraucht sie synonym. In diesem Kapitel soll die Theorie des Verstandes und der Vernunft in unser heutiges Begriffsverständnis überführt werden. Das heißt, der synonyme Gebrauch bei Hume soll aufgehoben werden. Es ist deshalb nötig, sich in einem gewissen Umfang von festen Begriffen zu lösen, um zu verstehen, wie Humes Theorie in unser heutiges Begriffsverständnis von Verstand und Vernunft einzuordnen ist.

Dem Verstand und der Vernunft der Tiere widmet Hume jeweils ein Kapitel in den Werken Traktat über die menschliche Natur und Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand. Meist wird Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand als eine Überarbeitung seines Traktats aufgefasst. Das ist allerdings nur bedingt richtig, denn es ist manches hinzugekommen, wohingegen aber andere Teile des Traktats gerafft und gekürzt wurden.[7] Hume selbst sagt in seiner Bekanntmachung zu Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand:

Die meisten Grundzüge und Erörterungen des vorliegenden Bandes wurden bereits in einem dreibändigen Werk mit dem Titel „Eine Abhandlung über menschliche Natur“ veröffentlicht [...]. Da es jedoch keinen Erfolg hatte, erkannte ich den Irrtum, den er beging, indem er es zu früh in Druck gab, und bearbeitete es völlig neu zu den folgenden Ausführungen, in denen- wie er hofft- etliche Nachlässigkeiten seiner früheren Argumentation und des Ausdrucks verbessert sind. [...] Der Verfasser wünscht, daß man in Zukunft ausschließlich die folgenden Ausführungen als Darstellung seiner philosophischen Ansichten und Grundsätze betrachten möge.[8]

Diesem Wunsch von David Hume werde ich nicht nachkommen, denn das Traktat sehe ich weiterhin als sein Hauptwerk an. Zudem sind die Kapitel Über die Vernunft der Tiere in beiden Werken gleichnamig und unterscheiden sich nicht in der Grundaussage. Deshalb sind die Kapitel nicht differenziert, sondern ergänzend zu betrachten.

Hume beginnt das Kapitel Über die Vernunft der Tiere mit folgenden Worten:

Alle unsere Urteile über Tatsachen sind in einer Art Analogie (ANALOGY) begründet, die uns veranlaßt, von einer Ursache dieselben Ergebnisse zu erwarten, von denen wir beobachtet haben, daß sie aus ähnlichen Ursachen entstanden sind.[9]

Er geht von einem Kausaldenken aus, dass auf gleiche Ursachen gleiche Wirkungen folgen.

Humes These des Kapitels Über die Vernunft der Tiere besteht in der Aussage, dass Tiere ebenso wie Menschen denken und auch Vernunft besitzen.[10]

Dies begründet er, indem er sagt, dass Tiere genau wie Menschen vieles aus Erfahrungen lernen und somit auch von Ursachen auf Wirkungen schließen können.[11] Im Unterschied zu den Menschen bilden Tiere allerdings Ähnlichkeitsklassen von Impressionen, die eine bestimmte Wirkung hervorrufen. Das heißt, dass Tiere nicht nur Ursachen mit Wirkungen assoziieren, sondern auch Ähnlichkeitsklassen von Ursachen mit Ähnlichkeitsklassen von Wirkungen. Des Weiteren sagt er aber, dass diese Folgerungen bei Tieren nicht auf einem Vernunftschluss beruhen können.[12]

Zunächst scheint diese Aussage gegenläufig zur These zu sein. Was Hume an dieser Stelle allerdings meint, kann man wie folgt beschreiben: Die Grundfrage, die er sich während seiner gesamten Auseinandersetzung mit dem Verstand stellt, ist die Frage, woher wir wissen, dass auf gleiche Ursachen gleiche Wirkungen folgen. Eine mögliche Antwort wäre, dass sich diese Frage aus dem Begriff Kausalität selbst erklärt. Hume sagt nun aber, dieses Wissen begründet sich allein aus unserer Erfahrung. Tiere sind in der Lage auf Ursachen und Wirkungen zu reagieren, aber sie kommen sicherlich nicht durch eine reine Vernunftseinsicht auf die Idee von Ursache und Wirkung. Wenn Hume sagt, dass Tiere nicht durch Vernunftgründe zu ihrem Schluss gelangen, bestätigt das seine Hauptthese, dass dieses Wissen auf die Erfahrung allein zurückzuführen sei. Da Tiere aber auf dieser Grundlage Kausalschlüsse ziehen können, haben sie Verstand. Somit liegt bei Hume der entscheidende Unterschied zwischen Menschen und Tieren bezüglich des Lernens in der Art des Lernens. Tiere sind demzufolge nicht wie Menschen explizite Kausallerner. Das heißt konkret: Wir teilen mit den Tieren das grundlegende Vermögen aus Gewohnheit und Instinkt Kausalschlüsse zu ziehen, denn auch unsere Überlegungen fußen auf Gewohnheit und Instinkt als Voraussetzung für die Ausbildung von Kausalschlüssen. Der Unterschied ist, dass Menschen für den Ursache-Wirkungs-Komplex explizit Regeln formulieren können. Tiere hingegen befolgen implizit Regeln des kausalen Schließens. Kurz: Der entscheidende Unterschied liegt bei Hume in der Reflexion des Ursache-Wirkungs-Komplexes.

Wie kann man sich aber ein Tier als impliziten Lerner vorstellen? – Lernfähige Tiere können das Hervorbringen bestimmter Ursachen erlernen, die zu einer Wirkung führen. Sie können durchaus auch zu Problemlösungen kommen: Etwa ein Affe, der Kisten stapelt, um an eine Banane zu gelangen. Dabei verbinden sie Mittel für einen bestimmten Zweck. Das ist bereits Kausallernen. Dennoch machen Tiere sich nicht die Gedanken über das Verhältnis von Ursache und Wirkung oder Mittel und Zweck. In diesem Sinne sind Menschen explizite Kausallerner, Tiere aber nicht.

Markus Wild beschäftigt sich ausführlich mit der Frage, worin bei Hume die Vernunft der Tiere besteht. Seine Antwort darauf kann man kurz und prägnant zusammenfassen: Tiere sind in der Lage, „aufgrund ihrer Erfahrungen kausale Inferenzen zu ziehen, und diese kognitive Fähigkeit als Mittel einsetzen [zu] können, um bestimmte Zwecke zu erreichen“[13]. Bemerkenswert, so Wild, ist bei Hume, dass er mit Verstand oder Vernunft kein eigenständiges kognitives Vermögen beschreibt, denn für Hume gibt es nur drei kognitive Vermögen: Erinnerung, Sinneswahrnehmung und Einbildungskraft.[14]

Aber wie kann man Humes Theorie des Verstandes und der Vernunft der Tiere nun in die Tradition der Philosophie einordnen? – Bei dieser Theorie kann man von skeptischem Naturalismus sprechen. Wir können sicher davon ausgehen, dass Tiere einen Geist haben. Das wäre der naturalistische Aspekt der Theorie. Dieser Geist befindet sich allerdings außerhalb des uns Greifbaren, das heißt wir wissen, dass Tiere denken, aber nicht, was sie denken.[15]

2.1.2 Tiere in Schopenhauers Gedankenkonzept

„Die Thiere haben Verstand, ohne Vernunft zu haben, mithin anschauliche, aber keine abstrakte Erkenntniß [...].“[16] Dies ist die wesentliche Aussage, die Schopenhauer zum Verstand und der Vernunft der Tiere trifft.

Anders als Hume, bei welchem die Begriffe Verstand und Vernunft inhaltsgleich verwendet werden, steht Schopenhauer in der Tradition Kants, welcher diese Begriffe differenziert.

Verstand ist bei Schopenhauer ein kognitives Vermögen. Verstand haben bedeutet demzufolge Klugheit, Mangel an Verstand hingegen heißt Dummheit, also Stumpfheit in der Anwendung der Gesetze der Kausalität.[17]

Tiere, so Schopenhauer, haben Verstand, weil sie Objekte erkennen und diese als Motive ihre Bewegungen bestimmen. Jedoch ist der Verstand bei den Tieren, wie auch beim Menschen, nicht gleichmäßig verteilt. Einige Gattungen sind demnach mit mehr Verstand ausgestattet als andere. Sowohl beim Menschen als auch beim Tier folgt der Verstand einer einfachen Form: „Erkenntniß der Kausalität, Uebergang von Wirkung auf Ursache und von Ursache auf Wirkung, und nichts außerdem.“[18]

Vernunft allerdings kann Tieren nicht zugestanden werden. Grundlage für diese wäre Sprache, welche auf Erden das Eigentum des Menschen ist. Den Begriff Vernunft leitet Schopenhauer von Vernehmen ab, welches das Innewerden der durch Sprache vermittelten Gedanken bedeutet.[19] Tiere könnten allenfalls durch Sprache geäußerte Begriffe hören, was aber nicht synonym mit vernehmen gebraucht werden darf. Vernehmen wäre demzufolge das Verstehen der Sprache, was bei Tieren nicht denkbar ist, da sie diese nicht beherrschen.

Aus dem Gesagten ergibt sich die Schlussfolgerung, dass Tiere lediglich anschauliche, der Mensch aber, durch seine Vernunft, auch abstrakte Vorstellungen und Begriffe hat. Somit stagniert auch die Erkenntnis der Tiere auf dem Niveau der Anschauung. Dies hat zur Konsequenz, dass Tiere sich geistig nur in der Gegenwart bewegen: Sie haben keine Vorstellungen von der Vergangenheit oder der Zukunft.

Da Tiere keine Vernunft haben, können sie sich auch kein Wissen aneignen, denn Wissen „ist das abstrakte Bewußtseyn, das Fixirthaben in Begriffen der Vernunft, des auf andere Weise überhaupt Erkannten.[20]

Der wesentliche Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt demzufolge in der Abwesenheit der abstrakten Begriffe im Bewusstsein der Tiere. Das bedeutet, dass das einmal Gesehene oder Erlebte nicht als Gedächtnisinformation gespeichert wird, denn das meint der Begriff Wissen. Somit kann nicht darauf zurückgegriffen werden. Schopenhauer versucht diesen Unterschied mit Hilfe eines Pflanze-Tier-Mensch-Verhältnisses deutlich zu machen:

Das Thier ist um eben so viel naiver als der Mensch, wie die Pflanze naiver ist als das Thier. Im Thier sehn wir den Willen zum Leben gleichsam nackter, als im Menschen, wo er mit so vieler Erkenntniß überkleidet und zudem durch die Fähigkeit der Verstellung verhüllt ist, daß sein wahres Wesen fast nur zufällig und stellenweise zum Vorschein kommt.[21]

Dieser Ansatz Schopenhauers gründet sich auf Kants Gedankenkonzept. Jedoch sind die Ausführungen bei Schopenhauer klarer formuliert und somit besser nachvollziehbar. Er selbst sagt: „Kant allein hat diesen Begriff der Vernunft verwirrt [...]“[22]. Deshalb wird auch in der modernen Tierphilosophie und Tierforschung, besonders im Hinblick auf moralisches Verhalten gegenüber Tieren, das Konzept Schopenhauers gegenüber dem kantschen Ansatz bevorzugt herangezogen. Die Auffassung, Tiere besitzen Verstand, aber keine Vernunft, weil sie keine Sprache ihr eigen nennen können, die der des Menschen ähnlich ist, ist heute noch weit verbreitet.

2.2 Derzeitiger Erkenntnisstand

2.2.1 Besitzen Tiere Verstand?

Die Antwort auf die Frage, ob Tiere Verstand besitzen ist schnell gegeben: Ja. Aber woraus ziehen wir diese Schlüsse und wie denken Tiere? Auf diese Fragen soll im Folgenden näher eingegangen werden.

Menschen denken mittels Sprache. Deshalb muss zunächst erörtert werden, ob Tiere eine Sprache haben bzw. wenn sie keine haben, in welchen Kategorien sie denken. Bei den Menschen ist die Auffassung weit verbreitet, sie seien im Alleinbesitz der Sprache. Das hat nicht nur eine Aufwertung des Menschen zur Folge, sondern auch eine Herabsetzung der tierlichen Kommunikation.[23] Wenn man sich die Definition der Sprache im Brockhauslexikon anschaut, stellt man fest, dass Tiere im weiten Sinne Sprache besitzen.

Dimond führt Vögel als Beispiel an, um zu zeigen, dass es Ähnlichkeiten unserer Sprache mit den Kommunikationssystemen der Tiere gibt: Den Vogelgesang bezeichnet er als eine „Form komplexer Vokalkommunikation, die in mancher Hinsicht als ein Gegenstück der menschlichen Sprachentwicklung gelten könnte“[24], denn es gibt verschiedene Gruppen- und Familiendialekte und das Lautmuster spielt eine große Rolle.[25] Als Beispiele führt er allerdings nicht nur Vögel, sondern auch Delphine an, die über eine breite Lautpalette verfügen. „Sie können so ähnlich wie Vögel verschiedene Melodien und Lautfolgen pfeifen und Klicklaute äußern, deren Tempo stark variiert.“[26] Aber Dimond betont auch, dass nicht jede tierliche Kommunikation auf akustisch-vokaler Ebene erfolgt.[27]

Ein anderer Aspekt der Sprache ist die Taubstummensprache. Menschen, die mittels dieser Form der Sprache kommunizieren, schreiben wir Verstand zu, obwohl sie die Sprache nicht artikulieren. Bei verschiedenen Schimpansen und anderen Großaffen wurde beobachtet, dass sie über ein Vokabular der amerikanischen Taubstummensprache verfügen, welche mehr als hundert Wörter umfasst.[28] Diese Sprache wenden sie nicht nur zur Kommunikation mit Menschen an, sondern auch zur Verständigung mit Artgenossen.

Auch, wenn mit diesen Beispielen gezeigt werden kann, dass Tiere eine Art der Sprache beherrschen, muss man dennoch beachten: Die Sprache der Tiere ist keinesfalls mit unserer Wortsprache vergleichbar!

Unsere Sprache kann Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges zum Inhalt haben. Tiere haben in diesem Sinne nach dem heutigen Stand der Forschung keine entsprechende >>richtige<< Sprache. Sie können zwar auf ihre Weise miteinander >>sprechen<<, aber keine Gespräche führen. Verständigung unter Tieren bleibt dem Konkreten verhaftet, während die menschliche Sprache Abstraktionen gestattet und damit mehr als nur bloßer Informationsaustausch ist.[29]

Aus diesem Grund schließe ich mich der mehrheitlichen Auffassung an, bei Tieren nicht von einer Sprache zu sprechen, sondern ich bevorzuge die Terminologie Verständigung oder Kommunikation.

Diese Verständigung ist symbolischer Art. Symbolische Verständigung kann auf zwei Ebenen erfolgen: Semantische Verständigung und symbolische Gesten. Semantische Verständigung ist zum Beispiel bei Meerkatzen gut erforscht, weil sie in offenen Gebieten vorkommen und deshalb leicht zu beobachten sind. Bei ihnen konnte man feststellen, dass sie drei Arten von Alarmrufen unterscheiden, um ihre Artgenossen zu warnen:

(1) Sie stoßen einen bestimmten Schrei aus, wenn sich ein Leopard oder ein anderes großes Raubtier nähert.
(2) Einen völlig anderen, wenn sich ein Adler nähert.
(3) Einen, der sich von beiden erstgenannten markant unterscheidet, wenn sich eine Schlange nähert.[30]

Je nach Signal verstecken sie sich entweder hoch im Baum oder in der erdnahen Vegetation. Das bedeutet: Die Laute vermitteln einen bestimmten Inhalt.

Anders erfolgt die symbolische Verständigung mit Hilfe von Gesten: Ein Beispiel hierfür stellt der Schwänzeltanz der Honigbienen dar. Mittels diesem vermitteln sie ihren Artgenossen, in welcher Richtung sie eine Futterquelle ausgemacht haben und welche Entfernung sie bis zu dieser zurücklegen müssen. Hier befinden sich die Symbole auf der Ebene der Gesten. Für die Honigbienen bedeutet das, dass sie mit Hilfe ihres gesamten Körpers kommunizieren und bestimmte Bewegungen ein bestimmtes Symbol für beispielsweise Himmelsrichtung darstellen. Diese Form der Kommunikation wurde bis jetzt allerdings nur bei diesen Honigbienen beobachtet.[31]

In der Analogie zum Menschen, der mittels Sprache kommuniziert und demzufolge auch mit Hilfe dieser denkt, müsste man annehmen, dass Tiere in symbolischen Kategorien denken. Jerry Fodor geht davon aus, dass es eine Sprache vor der Sprache geben muss. Diese nennt er Sprache des Geistes oder Mentalsprache.[32] Unter dieser Mentalsprache versteht er ein System von bedeutungstragenden Symbolen, in welchem Menschen und Tiere denken.[33] Die Mentalsprache soll an einem Beispiel verdeutlicht werden: Nehmen wir an, eine Katze denkt, die Maus, die sie eben noch jagte, ist in einem Loch verschwunden. Nach der Theorie von Fodor befindet sich jetzt im Kopf der Katze ein Symbol S, das die besagte Situation zum Gegenstand hat. Auch der Satz „Die Maus ist im Loch“ bezieht sich auf diese Situation. Dieser Satz bringt aber nur das zum Ausdruck, was die Katze bereits in der Mentalsprache denkt. Das Symbol S folgt ebenfalls wie der Satz einer Struktur. Daraus könne man schließen, dass das System der Mentalsprache ebenso strukturiert ist wie die menschliche Sprache.[34]

[...]


[1] Wittgenstein, Ludwig: Logisch-philosophische Abhandlung. Traktatum logico-philosophicus. Brian McGuinness; Joachim Schulte (Hrsg.). Frankfurt am Main, 1989, S.134.

[2] Vgl.: Wild, Markus: Die anthropologische Differenz. Der Geist der Tiere in der frühen Neuzeit bei Montaigne, Descartes und Hume. Jens Helfwassen, Jürgen Mittelstraß und Dominik Perler (Hrsg.). Berlin 2006, S. 6.

[3] Vgl.: Ebd.

[4] F. A. Brockhaus GmbH (Hgsr.): Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bänden. Band 20. Mannheim 1993, S. 696.

[5] Vgl.: Ebd.

[6] Vgl.: Dr. Höfer, Paul/ Prof. Dr. Rottmann, Oswald : Lexikon Biologie. Fachbegriffe der Biologie. Freising 2002, S. 147.

[7] Vgl.: Streminger, Gerhard: David Hume. Sein Leben und sein Werk. Paderborn 1994, S. 310.

[8] Hume, David: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand. Herbert Herring (Hrsg.). Stuttgart 1982, S. 15.

[9] Ebd., S. 135.

[10] Vgl.: Hume, David: Traktat über die menschliche Natur. Ein Versuch, die Methode der Erfahrung in die Geisteswissenschaften einzuführen. Erstes Buch: Über den Verstand. Berlin 2004, S. 197.

[11] Vgl.: Hume, David: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand. Herbert Herring (Hrsg.). Stuttgart 1982, S. 136.

[12] Vgl.: Ebd., S. 137.

[13] Wild, Markus: Die anthropologische Differenz. Der Geist der Tiere in der frühen Neuzeit bei Montaigne, Descartes und Hume. Jens Helfwassen, Jürgen Mittelstraß und Dominik Perler (Hrsg.). Berlin 2006, S. 263 f.

[14] Vgl.: Ebd., S. 236.

[15] Vgl.: Ebd., S. 241.

[16] Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Band 2. Ditzingen 2005, S. 83.

[17] Vgl.: Schopenhauer, Arthur: Die Welt als Wille und Vorstellung. Band 1. Ditzlingen 2004, S. 60.

[18] Ebd., S.59.

[19] Ebd., 80.

[20] Ebd., S. 100.

[21] Ebd., S. 238.

[22] Ebd., S. 39.

[23] Vgl.: Dimond, Stuart S.: Das soziale Verhalten der Tiere. Düsseldorf und Köln 1970, S. 156.

[24] Ebd.

[25] Vgl.: Ebd., S. 156 f.

[26] Ebd.

[27] Vgl.: Ebd., S. 157.

[28] Vgl.: Masson, Jeffrey M./McCarthy, Susan: Wenn Tiere weinen. Reinbeck bei Hamburg 1996, S. 50.

[29] Hagen, Wally und Horst: Was Tiere sich zu sagen haben. Formen und Inhalte der Verständigung. Hamburg 1991, S. 22.

[30] Vgl.: Griffin, Donald R.: Wie Tiere denken. Ein Vorstoß ins Bewußtsein der Tiere. München 1985, S. 175 f.

[31] Vgl.: Ebd., S. 186 f.

[32] Vgl.: Wild, Markus: Tierphilosophie zur Einführung. Hamburg 2008, S.81.

[33] Vgl.: Ebd.

[34] Vgl.: Ebd.

Details

Seiten
69
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640530366
ISBN (Buch)
9783640530113
Dateigröße
898 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v142577
Institution / Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg – Institut für Deutsche Philologie
Note
2
Schlagworte
Tiere Verstand Tiere Vernunft Tiere Rationalttät Tiere David Hume Arthur Schopenhauer Markus Wild Die Welt als Wille und VOrstellung Traktat über die mneschliche NAtur Untersuchung des menschlichen VErstandes Tiere denken

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Titel: Können Tiere denken? - Eine Arbeit über Verstand, Vernunft und Rationalität bei Tieren