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Positionierungsstrategie der Marke „i” von Apple

Studienarbeit 2008 18 Seiten

Zusammenfassung

Um die glänzende Marktstrategie und die aufstrebende Positionierung der Produktlinie „i“ von Apple zu erklären, muss man erst einmal wissen was denn Apple überhaupt ist und wie es das Unternehmen geschafft hat, so erfolgreich zu sein.

Zu Beginn erläutere ich die skurrile Entstehungsgeschichte und das waghalsige Millionengeschäft drei junger, amerikanischer Männer. Was passierte in all den Jahren, in denen Apple den Markt beherrschte und ihn durchlief? Waren Sie die ganze Zeit Marktführer oder wie gingen Sie mit der Konkurrenz um, und wie kam der Machtkampf zwischen Apple, IBM und Microsoft zu Stande? Um der wachsenden Konkurrenz noch Stand halten zu können, mussten Sie ein neues Produkt entwickeln - das einfacher zu bedienen, kompakter und leistungsfähiger war, als dass was Microsoft auf den Markt brachte. Der iMac wurde geboren und mit ihm eine Ära an „i“- Produkten, die bis heute einen riesigen Erfolg für sich verbuchten. Das Comeback war erfolgreich und es hält bis heute an, aber wofür genau steht denn das „i“ und welche erfolgreiche Strategie verfolgt Apple um noch zehn Jahre nach der großartigen Entstehung von dem ersten iMac so erfolgreich zu sein? Um eine Marke richtig zu Positionieren und Sie in den Köpfen der potenziellen Käufer auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, bedarf es eine kunstvolle Taktik. Diese verzierte Strategie erläutere ich durch die Absicherung der Markenvielfalt anderer „i“- Produkte.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Inhaltsangabe

1 Die Geschichte von Apple
1.1 Die Apple Grtinder
1.2 Das Logo
1.3 Der Durchbruch
1.4 Apple und IBM - die Konkurrenz und Ihre Marketingstrategien

2. Das Erfolgsmodell
2.1 Der iMac
2.2 Die Bedeutung des „i“ und die Information, die sich dahinter verbirgt
2.3 Von der Grundsatzidee zum Statussymbol

3. Marktstrategien
3.1 Die Wirkung einer Marke
3.2 Positionierung- was ist das?
3.3 Vom Kunden gehort
3.4 Absichern durch Markenvielfalt

4. Fazit

Abbildungsverzeichnis:

Literaturverzeichnis:

II Inhaltsangabe

Um die glanzende Marktstrategie und die aufstrebende Positionierung der Produktlinie „i“ von Apple zu erklaren, muss man erst einmal wissen was denn Apple uberhaupt ist und wie es das Unternehmen geschafft hat, so erfolgreich zu sein. Zu beginn erlautere ich die skurrile Entstehungsgeschichte und das waghalsige Millionengeschaft drei junger, amerikanischer Manner. Was passierte in all den Jahren, in denen Apple den Markt beherrschte und ihn durchlief? Waren Sie die ganze Zeit Marktfuhrer oder wie gingen Sie mit der Konkurrenz um, und wie kam der Machtkampf zwischen Apple, IBM und Microsoft zu Stande? Um der wachsenden Konkurrenz noch Stand halten zu konnen, mussten Sie ein neues Produkt entwickeln - das einfacher zu bedienen, kompakter und leistungsfahiger war, als dass was Microsoft auf den Markt brachte. Der iMac wurde geboren und mit ihm eine Ara an „i“- Produkten, die bis heute einen riesigen Erfolg fur sich verbuchten. Das Comeback war erfolgreich und es halt bis heute an, aber wofur genau steht denn das „i“ und welche erfolgreiche Strategie verfolgt Apple um noch 10 Jahre nach der groBartigen Entstehung von dem ersten iMac so erfolgreich zu sein? Um eine Marke richtig zu Positionieren und Sie in den Kopfen der potenziellen Kaufer auf eine bestimmte Art und Weise darzustellen, bedarf es eine kunstvolle Taktik. Diese verzierte Strategie erlautere ich durch die Absicherung der Markenvielfalt anderer „i“- Produkte.

1 Die Geschichte von Apple

1.1 Die Apple Grander

Die Firma „Apple“ wurde 1976 von drei jungen Mannern in San Fransisco, Kalifornien gegrundet. Sie hieBen Stephen Gary Wozniak, Steven Paul Jobs und Ronald Gerald Wayne. Der Legende nach begann der Ursprung in dem Schlafzimmer von Steven Jobs und als es dort zu eng wurde, zog die Firma in die Garage um. Jobs arbeitete freiberuflich als Techniker bei „Atari“ (Eine amerikanische Unterhaltungselektronikfirma, die Videospiele und Spielautomaten auf den Markt brachte), Ronald Wayne wurde von dem Atari Grander Nolan Kay Bushnell, als leitender Grafiker fur den Video Game Maker ins Atari Unternehmen geholt und Stephen Wozniak (genannt Woz) arbeitete als Ingenieur bei Hewlett Packard „HP“.

Jobs und Wayne freundeten sich bei der Arbeit, bei Atari an und Steven Jobs bot seinem Freund einen 10-prozentitgen Anteil der Firma an, um ihm eine Partnerschaft schmackhaft zu machen. Da Apple damals keine sichere Anlage war behielt Wayne seinen Job bei Atari und arbeitete nachts am ersten Apple Logo und der Dokumentation fur den Apple I. Der bestand aus einem individuell angefertigten Holzgehause und einer Platine, zu dem der Kaufer die Stromversorgung, den Bildschirm und die Tastatur selbst hinzufugen sollte.

Steven Jobs kummerte sich um die Kundenabwicklungen und verkaufte an Paul Jay Terrell die ersten 50 Computer zu je 550 Dollar. Der Haken war nur, er wollte vollstandige Computer haben und nicht nur die Platine. Ursprunglich wollte das Grunder Trio nur Platinen herstellen und an Hobbyanwender verkaufen. Jobs besorgte sich einen Kredit bei einem Mitarbeiter von HP und erwarb alle benotigten Teile um den Auftrag auszufuhren.

Durch den ersten Gewinn war Jobs Feuer und Flamme und wollte das Unternehmen weiter ausbauen. Diese Angelegenheit war Ronald Wayne zu heikel, er zahlte seinen 10-prozentigen Anteil zuruck und stieg aus. Jobs brauchte mehr Geld um neue Computer zu produzieren, deshalb wandte er sich an den Atari Chef Nolan Bushnell, der ihn an Don Valentine weiterempfahl. Der allerdings hatte damals noch kein Interesse und riet Steven Jobs sich an Armas Clifford Markkura zu wenden. Der befand sich schon im Ruhestand und kam mit seinen Aktien des Chiphersteller „Fairchild“ zu einem kleinen Vermogen.

Markkura erarbeitete mit Jobs einen Businessplan und berechnete, dass die Verkaufszahlen in nur 10 Jahren auf 500 Millionen Dollar ansteigen konnten, wenn die Platinen in nur 10 Computerladen in Amerika verkauft werden wurden. Markkura investierte in kurzester Zeit 92.000 Dollar aus eigener Hand und 250.000 Dollar aus einem Uberziehungskredit bei der Bank of America. 1977 beantragten die drei eine Vergesellschaftung von Apple Computer.

Im Laufe der Jahre versuchte Jobs immer wieder Wayne als Angestellten von Apple zuruckzuholen, der blieb aber bei Atari und eroffnete 1980 einen kleinen Laden und handelte dort mit Briefmarken, Munzen und anderen Sammlerstucken. 1985 fing er bei „Thor Electronics“ als leitender Ingenieur an und setzte sich 1998 zur Ruhe. Wozniak und Jobs bekamen 1985 im WeiBen Haus, vom damaligen Prasident Reagan, die Nationalmedaille fur Technologie verliehen.

1.2 Das Logo

Ronald Wayne entwarf das erste Logo fur Apple. Es war eine Federzeichnung auf der sich Sir Isaac Newton gegen einen Apfelbaum lehnt. Den Rahmen gestaltete er mit einem Zitat aus einem Gedicht von William Wordsworth „Newton.. .A mind forever voyaging through stange seas of thought.. .alone.“ (Newton.. .ein auf ewig durch die fremden Gefilde des Denkens reisender Geist.allein).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Das erste Apple Logo von Ronald Wayne.

Das Logo wurde aber nur kurze Zeit genutzt, da Jobs es zu altmodisch fand. Es lieB sich auch nicht verkleinert darstellen, deshalb forderten Sie 1977 Rob Janov, einen Art Director bei der PR Agentur Regis McKenna auf, eine bessere Losung zu finden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Das zweite Apple Logo von Rob Janov, erst bunt spater einfarbig.

Er begann zuerst mit schwarzweiBen Schattenrissen eines Apfels, dann vereinfachte er die Form und nahm an einer Seite einen „Biss“ weg. Dieser Biss - im englischen „Bite“ klingt im Englischen genauso wie „Byte“. Das ist eine geniale Verknupfung zwischen dem Logo und dem Inhalt. Um das Logo noch interessanter zu machen, fullte Janov das Logo mit sechs, horizontalen Regenbogenfarben, die auf die Farbkapazitat des Apple II anspielen sollten. Ende 1997 entschied der Geschaftsfuhrer Jobs, dass alle zukunftigen Apple Produkte ohne die bunten Streifen signiert werden und alle Produkte das einfarbige Logo tragen sollten.

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Details

Seiten
18
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640606191
ISBN (Paperback)
9783640606054
DOI
10.3239/9783640606191
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln – Fakultät für Information und Kommunikation
Erscheinungsdatum
2010 (April)
Note
1,3
Schlagworte
Positionierungsstrategie Marke Apple

Autor

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Titel: Positionierungsstrategie der Marke „i” von Apple