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Key Visuals als Bestandteil von Corporate Identity Strategien im Bereich von Online Shops

Studienarbeit 2008 19 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Inhaltsangabe

1 Einleitung

2 Definitionen
2.1 Key Visuals
2.2 Corporate Identity
2.3 Strategie der Corporate Identity

3 Darstellung von zwei Online Shops
3.1 Definition Online Shop
3.2 Darstellung ebay
3.2.1 Die Historie
3.2.2 Die Strategie
3.2.3 Die Grundsatze von ebay
3.2.4 Das Key Visual
3.3 Darstellung IKEA
3.3.1 Der Ikeakonzern
3.3.2 Die Geschaftsidee
3.3.3 Die Grundsatze von Ikea
3.3.4 Das Key Visual

4 Fazit

IV Abbildungsverzeichnis

V Literaturverzeichnis

I Inhaltsangabe

Um in die Thematik „Key Visuals als Bestandteil von Corporate Identity Strategien im Bereich von Online Shops“ einzusteigen, mussen zu Beginn die Begrifflichkeiten Key Visual und Corporate Identity erklart werden. Corporate Identity ist ein komplexes Thema und greift drei Unterpunkte Corporate Behavior, Corporate Design und Corporate Communications auf, die im einzelnen erlautert werden. Zudem wird die Corporate Identity in einem selbst entwickelten Schaubild dargestellt, welches ich unter der Vorlage von zwei Beispielen zusammengefugt habe. Es sind viele Ansatze von Corporate Identity Strategien aufzufinden, die sich im Kern sehr ahneln. Um eine Strategie zu verdeutlichen, habe ich diese auf Basis unterschiedlicher Ansatze zusammengetragen. Key Visuals sind ein Bestandteil solch einer Corporate Identity Strategie. Um auf die Strategie einzugehen, habe ich den Vergleich zweier Online- Shops ausgewahlt und zwar von Ikea und ebay. ebay und Ikea besitzen eine lange Historie und benotigen zu Anfang eine kurze Einleitung in deren Geschichte des Unternehmens und Unternehmenskonzept. Anhand der Konzepte lassen sich die Key Visuals beschreiben und in Zusammenhang bringen. Nachdem die zwei Online-Shops im Detail dargestellt und untersucht wurden, wie unverzichtbar ein Key Visual in einer CI- Strategie bei Online-Shops ist, komme ich zu dem Fazit zur Bedeutung des Key Visuals als Bestandteil von Corporate Identity Strategien.

1 Einleitung

„Hasslichkeit verkauft sich schlecht‘[1] Diese Worte sind die Designmaxime von Raymond Loewy. Unter anderem entwarf er das Logo der Zigarettenmarke Lucky Strike.

Diese Worte sollte sich jedes Unternehmen einpragen, denn in der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es wichtig ein Unternehmen auf dem Wirtschaftsmarkt zu prasentieren und ein gutes Image aufzubauen und dieses auch zu halten. Corporate Identity ist ein Bestandteil des Geschaftserfolges.

Es ist kein planloser Akt die Corporate Identity eines Unternehmens zu entwickeln, sondern es bedarf einer langen geplanten Strategie, die bis in das kleinste Detail durchdacht ist.

Das Management eines Unternehmens muss ein Konzept erstellen und dieses Konzept in mehreren Schritten durchlaufen bis es auf dem Markt umgesetzt werden kann.

Ein Bestandteil der Corporate Identity ist das Corporate Design, welches das Logo beinhaltet und oft auch als Key Visual verstanden wird. Key Visuals visualisieren den Charakter von Unternehmen. Das Key Visual kann ein Logo sein, jedoch kann es auch ein Werbeslogan oder eine representative Figur darstellen.

Online Shops mussen sich auch auf dem Markt gegen ihre vielen Konkurrenten absetzten und prasentieren sich mit einer durchdachten Strategie. Aber wie kommt dort das Key Visual zum Einsatz? Anhand von einem Vergleich zweier ausgewahlter Online Shops wird sich zeigen, wie die Anbieter mit dem Key Visual umgehen und es gezielt einsetzen, um die Nutzer emotional zu erreichen und im Gedachtnis zu bleiben.

2 Definitionen

2.1 Key Visuals

Ein Key Visual ist das Leitmotiv, welches den Charakter eines Unternehmens visualisiert und einen Wiedererkennungswert schafft. Oft wird ein Key Visual als ein Logo verstanden, jedoch ist es ein Zusatzelement zum Logo und kann ein Foto, eine Zeichnung oder auch eine besondere Gestaltung mit Farben sein. Es ist ein zentrales visuelles Element, welches eine Botschaft vermitteln mochte, z.B. bei einer Werbekampagne im TV oder im Printbereich oder dem Auftritt eines Unternehmens auf der eigenen Internetseite. Ein Key Visual muss schnell zu erfassen, sowie leicht zu verstehen sein. Es darf nicht verwechselbar mit anderen Key Visuals sein. Die Gefuhle und Emotionen der Zielgruppe mussen direkt angesprochen werden, somit wirkt das Key Visual als visueller Schlusselreiz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Key Visual von Malboro „Der Cowboy“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Key Visual von Reifenherstellers Michelin „Das Michelin Mannchen“

Es lassen sich zahlreiche Key Visual aufzeigen, die fur jeden erkenntlich sind und die fur jeden einen groBen Wiedererkennungswert haben.

2.2 Corporate Identity

In die deutsche Sprache ubersetzt bedeutet „Corporate“ soviel wie vereinigt, korperschaftlich, korporativ, gemeinsam. Es geht hier um eine Organisation, die als Ganzes gesehen wird. Corporate Identity wird auch Unternehmensidentitat genannt. Sie spiegelt den Charakter und die Personlichkeit eines Unternehmens wieder. Unter der Identitat (auch Image genannt) versteht man die Art und Weise wie das Unternehmen von der Offentlichkeit wahrgenommen wird.

Die Corporate Identity (im Folgenden nur noch CI genannt) beinhaltet mehrere Bereiche:

- Corporate Design (CD):

Corporate Design ist die Visualsierung des Unternehmens und dessen Philosphie.

CD zeigt die visuelle Indentitat und ein unverwechselbares Unternehmensbild und es muss sich wie ein roter Faden durch das Auftreten dieses Unternehmensbildes ziehen.

Das visuelle Erscheinungsbild (CD) ist der Bereich, in dem das Unternehmen fur die Offentlichkeit am deutlichsten wahrgenommen, unterschieden und bewertet wird.[2]

Basiselement des CDs konnen sein:

- Logo, Geschaftspapiere
- Zeichen, Farbe, Farbklime
- Papiersorten, Drucktechnik
- Schrifttypen, Textstil
- Kleidung, Personal-Outfit
- Formulare, Visitenkarten

Das Logo eines Unternehmens muss ein ganz pragnantes Auftreten haben und folgende Eigenschaften erfullen:

- Es weckt Aufmerksamkeit und hat Signalwirkung.
- Es informiert und hat Erinnerungswert.
- Es hat einen asthetischen Wert, der eigenstandig und langlebig ist.
- Es integriert, es kann variiert und auf vielfaltigste Vorlagen angebracht werden.[3]

- Corporate Communications (CC):

- Offentlichkeitsarbeit (Public Relations):

PR bezieht sich auf die Kommunikation uber die Medien nach auBen. Es werden Informationen an Journalisten weitergegeben, die zu Pressemitteilungen verarbeitet werden. Auch Informationsbroschuren und Unternehmensfilme gehoren zu den MaBnahmen, die das Unternehmen nach auBen kommunizieren.

- Unternehmenswerbung (Corporate Advertising):

Die Werbung soll den Bekanntheitsgrad erhohen, sowie das Vertrauen der Kunden starken. AuBerdem sollen falsche Vorstellungen somit korrigiert werden.

- Verkaufsforderung (Sales Promotion):

Unter Verkaufsforderung zahlen alle Aktivitaten, die dazu beitragen, dass die Verkaufsergebnisse erhoht werden. Speziell an den Verbraucher werden Aktionen gerichtet, wie z.B. Gratisproben, Preisausschreiben. Auch an den Handel werden Aktionen gerichtet, wie z.B. Handlerwettbewerbe und Preisaktionen.

- Sponsoring:

Sponsoring ist ein strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation fur die Imagewerbung. Meist findet man Sponsoring im Sport oder im kulturellen Bereich. Ein Unternehmen zahlt eine gewissen Summe oder Dienstleistungen an den Gesponserten und dieser bringt das Unternehmen mit Logoaufdrucken z.B. im FuBball auf den Spielertrikots, oder ahnliches, an die Offentlichkeit.

- Corporate Behavior (CB):

Unter Corporate Behavior versteht man die Verhaltensweisen der Mitarbeiter untereinander, gegenuber den Kunden und Lieferanten. Durch die Mitarbeiter wird das Unternehmen und der Unternehmensstil reprasentiert. Dieser Aspekt der Corporate Identity wird am schwierigsten angesehen, da sich das Verhalten nur langsam und muhsam entwickeln lasst. Wichtig dabei ist, dass das Verhalten schlussig und stimmig sein muss, sowohl in seiner Umsetzung, als auch in seinem Bezug auf die Grundsatze und Leitbilder des Unternehmens.[4]

[...]


[1] Raymond Leowy (1893-1986) Industriedesigner

[2] http://www.oldenburg.de/stadtol/fileadmin/oldenburg/Benutzer/PDF/11/CorporateDesign.pdf (7.02.08)

[3] http://v.hdm-stuttgart.de/projekte/websitepr/cicd.php#4 (7.02.08)

[4] http://www.corporate-identity-management.de/seite-13.html (8.02.08)

Details

Seiten
19
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640630097
Dateigröße
686 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v149960
Institution / Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln – Fakultät für Information und Kommunikation
Note
1,0
Schlagworte
Key Visual Corporate Identity Online Shop Corporate Behavior Corporate Design Corporate Communication CI-Strategien

Autor

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