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Maßnahmen für einen zukunftsweisenden Hochwasserschutz

Unter Einbeziehung der durch Elbehochwasser gefährdeten Gebiete in der Prignitz

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 27 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie

Leseprobe

Inhalt

1. Vorbemerkungen

2. Hochwasser - Naturereignis oder hausgemacht?

3. Akteure, Grundsätze und Ziele im Hochwasserschutz
3.1. Europäische Ebene
3.2. Wasserwirtschaft
3.3. Raumordnung auf Bundesebene
3.4. Landesplanung
3.5. Regionalplanung
3.6. Bauleitplanung
3.7. Fachplanungen
3.8. Individuelle Bauvorsorge

4. Konsequenzen aus den Hochwasserereignissen von 2002

5. Möglichkeiten und Grenzen der Hochwasserbeeinflussung
5.1. Retentionsraumsicherung- und erweiterung
5.1.1. Freie Flutung ausgedehnter Auenbereiche (Deichrückverlegung)
5.1.2. Ungesteuerte Sommerpolderflutung
5.1.3. Gesteuerte Polderflutung
5.2. Rückhalt von Niederschlagswasser in der Fläche
5.2.1. Rückhalt von Niederschlagswasser in Siedlungsflächen und im Freiraum
5.2.2. Speicherung in Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken
5.3. Verminderung der Schadenspotentiale

6. Kennzeichnung der durch Elbehochwasser gefährdeten Areale in Brandenburg

7. Die Ereignisse im August 2002 an der Elbe

8. Hochwasserschutzmaßnahmen in der Prignitz
8.1. Deichrückverlegung Lenzen
8.2. Deichsanierung im Rühstädter Bogen

9. Fazit: Lektion gelernt?

10. Schlussbemerkungen

11. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Vorbemerkungen

Im Sommer 2002 bildeten sich nach Starkniederschlägen an mehreren großen Flüssen Flutwellen mit extrem hohen Pegelständen aus, die zu großflächigen Überschwemmungen in den Unterläufen führten. In Deutschland waren vor allem der Süden und der Osten betroffen. Diese Überschwemmungen führten insgesamt zu der teuersten Naturkatastrophe der Bundesrepublik Deutschland.

Menschen haben über Jahrhunderte hinweg an Flussläufen gesiedelt, die ihnen eine Reihe von Vorteile brachten, sei es zur Sicherung ihrer Lebensgrundlage oder zum Transport der verschiedensten Güter. Flüsse beeinflussen das Leben der Menschen seit jeher, aber auch die Menschen durch ihre Siedlungstätigkeiten haben versucht, die Flussläufe zu ihrem Nutzen umzugestalten. Die größte Gefahr, die von einem Fluss ausgehen kann, ist wohl ohne Zweifel die des Hochwassers. Um jedoch weiterhin am Fluss siedeln zu können, musste der Gefahr des Hochwassers entgegnet werden. Auch die Elbe blieb nicht von Hochwassern verschont und wird es in Zukunft auch nicht bleiben. Das letzte große Hochwasserereignis an der Elbe fand im August 2002 statt. Ich konzentriere mich in erster Linie auf die Gegebenheiten und Strukturen in der brandenburgischen Prignitz. Im Vergleich zu anderen Regionen waren die durch das Hochwasser verursachten Schäden relativ gering. Welche Faktoren bei der Hochwasserabwehr zum Tragen kommen, wird Bestandteil der folgenden Darstellungen sein.

Diese Arbeit geht darauf ein, wie der Mensch die natürlichen Flussläufe zu seinem eigenen, vor allem wirtschaftlichen, Nutzen umgestaltet hat und welche Einflüsse eben diese Veränderungen auf das Ausmaß von Hochwassern haben. Ob Hochwasser nun natürliche Ereignisse sind oder ob sie erst durch anthropogenes Handeln verursacht werden, spielt keine Rolle beim vorsorgenden Hochwasserschutz, denn festzuhalten bleibt, dass der potentiellen Gefahr des Hochwassers entgegen getreten werden muss. Dafür stehen einige Akteure und Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die in den folgenden Kapiteln ausführlich dargestellt werden.

Oft werden aus Katastrophen weitreichende Konsequenzen gezogen, jedenfalls auf dem Papier. Die Realität sieht oft erschreckend anders aus. Auch aus den Hochwasserereignissen an der Elbe von 2002 wurden Konsequenzen gezogen. Dies verdeutlichen diverse Richtlinien, Programme und Gesetze. Ob diese jedoch auch in der Realität ihren Niederschlag finden, soll anhand der Prignitz aufgezeigt werden. Weiterhin stehen die Anwendung und der Nutzen der zur Verfügung stehenden Hochwasserschutzmaßnahmen im Fokus der Betrachtungen.

Ziel dieser Arbeit soll in erster Linie zeigen, welche Netzwerke und Strukturen bestehen, um der Hochwassergefahr zu entgegnen, aber auch ob Hochwasserkatastrophen zu einem Umdenken in der Politik, bei den beteiligten Akteuren sowie auch bei dem einzelnen Bürger führen können.

2. Hochwasser - Naturereignis oder hausgemacht?

Hochwasser sind vor allem Teil des natürlichen Wasserkreislaufes, sie unterliegen meteorologischen und hydrologischen Bedingungen. Es tritt immer dann ein, wenn große Wassermengen in kurzen Zeiträumen in den Flusstälern zusammenlaufen und dadurch die Normalpegel über längere Zeit (mehrere Tage) deutlich überstiegen werden. Dabei wird zwischen Winter- und Sommerhochwasser unterschieden. Auf die Bedingungen des Entstehens soll an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Zu bemerken sei jedoch, dass das Abflussregime der Elbe den Einflüssen des Mittelgebirges unterliegt. Die Abflüsse in den Wintermonaten sind hoch, wohingegen von Juni bis November normalerweise eine Niedrigwasserperiode vorliegt (Vgl. LANDESUMWELTAMT BRANDENBURG, 2003, S.5). Hochwasser können jedoch, wie im August 2002, ganzjährig auftreten. Ursache für das Sommerhochwasser 2002 waren extreme Niederschläge vom 01.08.-13.08.02. Dieses Hochwasser war für die meisten Elbepegel und insbesondere für viele Nebenflüsse in Sachsen und Tschechien „das größte jemals registrierte Ereignis“ (LANDESUMWELTAMT BRANDENBURG, 2003, S.6).

Neben den örtlichen Randbedingungen von Gefälle und Gewässerbett entscheiden der Bewuchs des Umlandes, der Boden und das Gewässernetz selbst über das Ausmaß von Hochwassern. Pflanzenbewuchs und ein wasserspeicherungsfähiger Boden können ebenso wie flaches Land durch Flächenrückhalt Wassermassen für bestimmte Zeit speichern und bringen langsame Hochwasseranstiege und ein vergleichsweise gedämpftes Hochwasser. Weiterhin entscheiden im Flachland ausgedehnte Überflutungsauen über die Wasserspeicherkapazität des Gewässernetzes. Dabei funktionieren alle Speichermedien nur innerhalb ihrer natürlichen Grenzen. Ist ein Speicher erschöpft, wird ein Folgespeicher stärker belastet (Vgl. LÄNDERARBEITSGEMEINSCHAFT WASSER, 1995, S.4).

Hochwasser hat es schon immer gegeben, darüber lässt sich wohl kaum streiten, jedoch unterliegt das Ausmaß von Hochwassern keineswegs ausschließlich natürlichen Bedingungen, sondern ist auch auf vielschichtiges anthropogenes Wirken zurückzuführen. Wegen der vielfältigen Nutzungsansprüche des Menschen an die Gewässer wurden insbesondere die großen Flüsse in Deutschland nachhaltig geändert. Im Folgenden werden einige durch den Menschen zu verantwortende, hochwasserbegünstigende Eingriffe erläutert, die die Natürlichkeit von Hochwassern in Frage stellen werden. Wirksam sind vor allem Eingriffe in die natürlichen Speichereigenschaften der oben genannten Medien:

- Versiegelung des Bodens: Siedlung, Gewerbe und Verkehr haben den Bewuchsspeicher vernichtet sowie den Flächenrückhalt und den Bodenspeicher neutralisiert
- Umwandlung von Grünland in Ackerland sowie Waldrodung vermindern den Bewuchsspeicher
- Entwässerung der Landschaft durch Flurbereinigung zu großen Bewirtschaftungsflächen
- Befestigte Wirtschaftswege verstärken Oberflächenabfluss in das nächste Gewässer
- Deichbau, Baugebiete und Verkehrswege in Überschwemmungsgebieten haben die natürlichen Überflutungsflächen reduziert und den Hochwasserablauf beschleunigt
- Gewässereinengungen reduzieren das Platzangebot für den Fluss
- Flussbegradigungen führen zu einer Erhöhung der Fließgeschwindigkeit und zu erhöhtem Abflussregime

Anthropogene Eingriffe manifestieren sich jedoch nicht ausschließlich in der Einschränkung der Speichereigenschaften der Böden, sondern auch in Maßnahmen zum lokalen Hochwasserschutz, dem Ausbau der Schifffahrtstraßen, der Energiegewinnung, der Sicherung von Grenzen des Flussbettes und dem Gewinn von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen (Vgl. BÖHM et al., 1998, S.25).

Man stelle sich vor, dass 4/5 der ehemaligen Überschwemmungsgebiete an der Elbe durch Deiche abgetrennt und neuen Nutzungen zugeführt wurden (Vgl. LÄNDERARBEITSGEMEINSCHAFT WASSER, 2003, S.5). Natürlich macht Deichbau für die Öffentlichkeit Sinn, da offensichtlich Hochwasserschutz betrieben wird. Jedoch steigt das Wasser mit jedem weiteren Deich weiter anstatt sich in Retentionsflächen ausbreiten zu können. Festzuhalten bleibt hierbei, dass Hochwasser auch durch vermeintliche Schutzbauten entstehen kann. Dies scheint auch die Politik verstanden zu haben. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Umweltminister Dr. Dietmar Woidke haben in der „Lenzener Elbtalaue“ im August 2009 einen Altdeich an mehreren Stellen geöffnet, so dass wieder eine naturnahe Auenlandschaft entstehen kann. Dieses Modellprojekt wird vom amtierenden Umweltminister Sigmar Gabriel unterstützt. Auf weitere Maßnahmen eines ökologischen Hochwasserschutzes wird an anderer Stelle noch ausführlicher eingegangen werden.

Die Niederschlagshöhe und die Niederschlagsintensität bleiben die ausschlaggebenden Faktoren für große Hochwasser. In diesem Zusammenhang sollen kurz die Einflussnahme des Menschen auf das Klima und oben genannte Faktoren diskutiert werden. Es scheint sich eine Verlagerung der Intensität der Niederschläge vom Sommerhalbjahr in die Wintermonate abzuzeichnen (Vgl. PATT, 2001, S.12). Zusammen mit dem bereits hohen natürlichen Abfluss in den Wintermonaten werden somit die Pegelstände weiter nach oben getrieben.

Natürlich ist nicht immer eine anthropogene Beeinflussung für das Hochwassergeschehen verantwortlich, denn in jedem Fall kann das bereits bestehende natürliche Wirkungsgefüge extreme Hochwasser herbeiführen. Die natürlichen Randbedingungen stecken den Rahmen für das Entstehen von Hochwasser zwar im Wesentlichen ab, jedoch erhöht der „(…) anthropogene Mehrabfluss die Hochwasserstände und ist damit geeignet, auch die Hochwasserschäden zu vergrößern“(PATT, 2001, S.12).

Bis hierher wurde nur auf den Einfluss des Menschen auf das natürliche Wirkungsgefüge eingegangen. Nicht zu vernachlässigen sind jedoch auch die Risiken, die durch hohe Ansprüche an Siedlungen erst entstehen. Ein Hochwasser wird auch durch die Schäden, die es anrichtet, definiert. Über die Deiche tretende Flüsse werden erst zu einem schweren Hochwasser erklärt, wenn Menschen und ihre Güter davon betroffen sind. Daraus folgt: Ohne Siedlungen in hochwassergefährdeten Gebieten kein Hochwasser.

3. Akteure, Grundsätze und Ziele im Hochwasserschutz

Wenn man sich mit Hochwasserschutz beschäftigt, stößt man auf eine Fülle von zuständigen Akteuren, die wiederum eine Fülle verschiedener Gesetzte und Verordnungen erlassen haben mit unterschiedlichen Grundsätzen und Zielen. Welche Akteure sind nun an Aktivitäten zum Hochwasserschutz beteiligt? Welche Zielsetzungen werden von ihnen verfolgt? Welche Instrumente stehen den Akteuren jeweils zur Verfügung? Welche Bindungswirkung haben sie, wo sind sie verankert? Es soll in dieser Arbeit nicht das Ziel sein, von der europäischen Raumordnungspolitik bis hin zur persönlichen Bauvorsorge der Menschen in hochwassergefährdeten Gebieten die Verordnungswege und Zuständigkeiten darzustellen, jedoch ist ein kurzer Überblick darüber zu leisten, wie komplex Fragen des Hochwasserschutzes sind, um dessen Möglichkeiten und Grenzen einschätzen zu können.

3.1. Europäische Ebene

EU-Projekte und Planungen existieren zwar, sind aber meist auf keiner Ebene verbindlich. So enthält zum Beispiel das europäische Raumordnungskonzept EUREK räumliche Ziele bzw. Leitbilder für die zukünftige Entwicklung der Europäischen Union. Zum Hochwasserschutz heißt es dort: „Die Raumplanung kann vor allem auf transnationaler Ebene einen wichtigen Beitrag für den Schutz der Menschen und die Verringerung des Risikos von Hochwasser leisten. Vorbeugender Hochwasserschutz kann mit Naturentwicklungs- bzw. - rehabilitationsmaßnahmen kombiniert werden“ (EUREK, 1999, Abschnitt 146). Das Konzept empfiehlt, das potentielle Risiko der Überschwemmungen in die Raumplanung einzubeziehen und dadurch Schadenspotentiale in der Fläche zu vermindern.

„Die einzige verbindliche Richtlinie auf europäischer Ebene, die in den einzelnen Ländern auf den jeweiligen administrativen Ebenen umzusetzen ist, ist die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)“ (DKKV, 2003, S.35). Diese beschäftigt sich vorrangig mit der Verbesserung der Wassergüte. Vorsorgender Hochwasserschutz spielt kaum eine Rolle, es werden in dieser Hinsicht keine Ziele formuliert.

Initiativen auf europäischer und internationaler Ebene sind durchaus vorhanden, haben aber überwiegend einen empfehlenden bzw. beratenden Charakter und können deshalb ihre Wirksamkeit noch nicht entfalten.

3.2. Wasserwirtschaft

Die Wasserwirtschaft hat verpflichtende konzeptionelle Planungen zum Hochwasserschutz für ganze Flussgebiete und die Bundesländer zu erstellen. „Ohne entsprechende Grundlagen und Konzepte ist es für alle anderen Planungsbereiche nur unzulänglich oder gar nicht möglich, mittels ihrer Instrumente wirkungsvolle Beiträge zum vorsorgenden Hochwasserschutz zu leisten“ (BÖHM et al., 1998, S.3).

In Deutschland schreibt das Wasserhaushaltsgesetz vor, dass Flächen, die statistisch gesehen ein mal in einhundert Jahren überschwemmt werden, als Überschwemmungsgebiete in amtlichen Karten auszuweisen und in die Bauleitplanung zu übernehmen. Landesgesetze und Gemeindesatzungen können auf dieser Grundlage weitere Vorschriften erlassen.

3.3. Raumordnung auf Bundesebene

In Deutschland hat der Bund in das Raumordnungsgesetz (ROG) 1998 einen Grundsatz zum vorbeugenden Hochwasserschutz aufgenommen: „Für den vorbeugenden Hochwasserschutz ist (…) zu sorgen, im Binnenland vor allem durch Sicherung oder Rückgewinnung von Auen, Rückhalteflächen und überschwemmungsgefährdeten Bereichen.“ (§2 Abs.2 Nr.8 ROG) Der vorsorgende Hochwasserschutz ist somit als Grundsatz in das Rahmenrecht aufgenommen und fordert die Länder auf, dieses in ihrer Landesplanungsgesetzgebung umzusetzen.

Als Schwerpunkt für den vorsorgenden Hochwasserschutz wird die Wiederherstellung von Retentionsräumen genannt. Auf eine Verringerung des Schadenspotentials wurde dabei nicht eingegangen. Neben dem ROG werden Möglichkeiten zur Flächenvorsorge vor allem auch im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und im Baugesetzbuch geregelt. Im WHG ist die Zusammenarbeit beim Hochwasserschutz in den „Flussgebietseinheiten“ mit den betroffenen Ländern und Staaten angedacht, speziell die Abstimmung der Hochwasserschutzpläne (Vgl. §32, Abs.1 WHG).

3.4. Landesplanung

Die Bundesländer füllen den vom Bund gegebenen Rahmen selbstständig aus. Aufgrund des Föderalismus‘ entscheidet jedes Bundesland in einem bestimmten Rahmen selbst, welche Vorgaben per Gesetz festgehalten werden sollen.

Das Landesplanungsgesetz des Landes Brandenburg enthält nach den Forderungen des ROGs gezielt Maßnahmen, die dem Hochwasserschutz zuträglich sein sollen. So sind „Vorbehaltsgebiete für die Wasserwirtschaft, Wasserschutzzonen, Versickerungsflächen, Flutungspolder und Hochwasserüberschwemmungsgebiete (…) von Nutzungen, die die Belange der Wasserwirtschaft beeinträchtigen können, freizuhalten“ (§3 Abs.10 Brandenburgisches Landesplanungsgesetz). Indirekt wird hier auf eine Verringerung des Schadenspotentials eingegangen.

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Details

Seiten
27
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640694747
ISBN (Buch)
9783640695638
Dateigröße
542 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v157047
Institution / Hochschule
Universität Potsdam – Institut für Geographie
Note
1,7
Schlagworte
Maßnahmen Hochwasserschutz Unter Einbeziehung Elbehochwasser Gebiete Prignitz

Autor

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Titel: Maßnahmen für einen zukunftsweisenden Hochwasserschutz