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Computer-Lernprogramme und Datenbanken im Fremdsprachunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 22 Seiten

Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abstract

II. Einleitung - Neue Medien im Sprachunterricht
1. Versuch einer Begriffsklärung: Multimedia
2. Multimedia im (Fremd-)Sprachunterricht
3. Ziele der Arbeit

III. Computer – Lernprogramme
1. Merkmale
2. Vorteile:
- Interaktivität
- Lernautonomie
- Kosten
- Schnelle Updates
3. Weitere Vorteile computergestützter Lernmaterialien gegenüber dem Lernen im Klassenverband
4. Probleme
5. Beispiele:
- “Deutsch 1 – Multimedia Sprachtrainer” von Digital Publishing,
- Sprachkurs Deutsch LINA und LEO. Deutsch als Fremdsprache für Anfänger. Goethe Institut,
5.1 Kriterien zur Beurteilung von Computerlernprogrammen
5.2 Beurteilung des Multimediaprogramms: Sprachkurs Deutsch LINA und LEO Deutsch als Fremdsprache für Anfänger. Goethe Institut, 1997
5.3 Beurteilung des Multimediaprogramms: “Deutsch 1 – Multimedia Sprachtrainer” von Digital Publishing, 1996

IV. Online – Datenbanken
1. Allgemeine Einführung
2. Merkmale/Vorteile
- Aktualität
- Schnelligkeit
- Genauigkeit
- Erreichbarkeit
3. Schwierigkeiten
4. Beispiele:
- www.deutsch-als-fremdprache/daf-links/linksammlung/server.php3
- www.iik-deusseldorf.de/Datenbanken/dafneb

V. Schluss

I. Abstract

Mass Media has become a permanent part of our every day’s life. Almost everyone made experiences of some sort within this special field. Mass media includes books, newspapers, radio and television as well as the very new sourses of communication such as the internet.

For a lot of reasons mass media turns out to be a very helpful medium within the education, especially within the education of foreign languages. It offers a new quality of teaching, which itself becomes much more interessting and for some students also much more accessible.

This thesis is supposed to discuss two different kinds of mass media within the foreing language teaching, the foreign language teaching programmes for the pc and the online data bases. Adventages and disadventages will be shown. Furthermore this work will provide examples for both areas, to make the positions clear.

Finally we can make the statement, about the significant importance of mass media for the universities, especially in Germany, where the scholls are overcrowded.

II. Einleitung - Neue Medien im Sprachunterricht

Trotz der Tatsache, dass Medien in unserem Alltag allgegenwärtig zu sein scheinen und es kaum Menschen gibt, die keine Erfahrungen im Bereich der Multimedia oder im Bereich der neuen Medien gemacht haben, erachte ich es für wichtig, eine kurze Einleitung vorzunehmen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Nicht zuletzt weil „der Markt an multimedialen Entertainment-, Edutainment-, Infotainmentprogrammen und Lernsoftware“ enorm wächst[1].

1. Versuch einer Begriffsklärung: Multimedia

Der Begriff Multimedia vereint alle uns bekannten Medien[2], so wie Zeitung, Fernsehen, Bücher, usw. Der Begriff Neue Medien ist schon spezieller und schließt auch zum Beispiel das Internet als Medium mitein. Insgesamt ist dieser Begriff sehr weit gefasst. „Fast alle heute eingesetzten Betriebssysteme beinhalten Funktionen zur Bearbeitung multimedialer Objekte. Sobald Rechner mit Internet – Anschluß oder CD – ROM – Laufwerk verwendet werden, handelt es sich deshalb schon gemäß der meisten Definitionen, um den Einsatz von Multimedia.“[3]

2. Multimedia im (Fremd-)Sprachunterricht

Für den Unterricht im Allgemeinen aber auch für den Sprachunterricht im Besonderen können die neuen Medien von großer Bedeutung sein. Die Art des Unterrichts wird nämlich durch die vielen neuen Möglichkeiten lebendiger und für einige auch zugänglicher. Zur Zeiten des Buches und der Tafel, fiel der Unterricht oft sehr langweilig und unansprechend aus[4]. Jetzt können die Erfahrungen auf eine aufregende Art und Weise gemacht werden, was sich unter bestimmten Voraussetzungen (wie z.B.: die Fähigkeiten im Umgang mit den neuen Techniken) als effizienter erweist. Damit ist nicht gemeint, dass das Buch generell ersetzt werden sollte. Auch bedeutet das mitnichten, dass der persönliche Kontakt zu einer Begleitperson, zu einem Lehrenden überflüssig ist[5]. Neue Medien sollten nur da zum Einsatz kommen, wo sie auch tatsächlich den Erfolg steigern können und nicht für unnötigen Verwirrung oder Stress sorgen.

Tatsache ist aber, dass mit den neuen Medien der Zugang zum Wissen (in diesem Fall auch zu dem sprachlichen Wissen) viel breiter und offener wird[6]. Allerdings gilt hier auch, dass es mit Vorsicht genossen werden soll, da ja die Qualität immer noch über der Quantität stehen sollte[7]. Es ist also sehr wichtig, dass kompetente Fachkräfte diesen Wissenserwerb in irgendeiner Form steuern, da die Lerner sonst leicht in der Datenflut ertrinken könnten[8].

Nichtsdestotrotz bieten neue Medien im Bereich des Sprachenlernens sehr viele Vorteile und sind als Lernform durchaus interessant. Warum das so ist, wird in folgenden Kapiteln erläutert.

3. Ziele der Arbeit

Die Arbeit ist in zwei inhaltliche Hälften geteilt. Zwei spezielle Bereiche der neuen Medien sollen Gegenstand der Erörterung sein.

Zum einen geht es um Computerlernprogramme, wobei ihr Aufbau, ihre Vorzüge und Nachteile und natürlich im Speziellen ihr Einsatz innerhalb des Fremdsprachenunterrichts im Zentrum des Interesses stehen. Auf diesem Teil soll auch der Schwerpunkt dieser Arbeit liegen.

Im zweiten Teil werde ich mich mit Online – Datenbanken auseinandersetzen. Auch hier wird versucht, die Vor- und Nachteile heraus zuarbeiten, sowie speziell auf den Einsatz im Sprachunterricht einzugehen.

III. Computer – Lernprogramme

Im folgenden Kapitel sollen die Computerlernprogramme behandelt werden, als eine spezielle Form von Multimedia.

Seit den 80er Jahren werden computergestützte Lernmaterialien entwickelt und man stellte eine Reihe von Prinzipien für die Erstellung solcher Programme auf, die besonders für Computersoftware für den fremdsprachlichen Deutschunterricht gelten.

1. Merkmale

Das Angebot an multimedialen Lernprogrammen wird leider immer unübersichtlicher und es fehlt gleichzeitig an bundesweiten Bewertungs-massstäben für die Qualität solcher Produkte[9]. Nichtsdestotrotz soll hier die Bemühung unternommen werden, einige Regeln für die Erstellung solcher computergestützten Lernprogramme bzw. ihre Eigenschaften herauszuarbeiten.

Ein paar dieser Merkmale sollen im Folgenden auflisten[10]:

a) Diese Programme sollten klare Zieldefinitionen aufweisen ( also auf welchen Endzustand zielt das Programm ab, z.B.: Beherrschung der Grammatik, Kommunikative Fähigkeiten, Hör- oder Leseverstehen, Übersetzung, usw.) und für den Einsatz im Selbststudium geeignet sein.
b) Des weiteren sollten sie zielgruppenspezifisch sein. Das Anforderungsniveau sollte der entsprechenden Adressatengruppe angepasst sein. Erwünschenswert wäre auch eine gewisse Angepasstheit des Programms an die künftigen Praxisanforderungen der Zielgruppe.
c) Selbstverständlich werden solche Programme (im Idealfall) in enger Zusammenarbeit mit praktizierenden Fremdsprachenlehrern aber auch mit Fachinformatikern erstellt, damit sie modernen fachwissenschaftlichen, fremdsprachenmethodischen, psychologischen und pädagogischen Erkenntnissen entsprechen und gleichzeitig die Möglichkeiten oder das Potenzial der neuen Technik optimal nutzen[11]. Auf diese Weise können sehr anspruchsvolle Programme erstellt werden.
d) In den Programmen befinden sich in der Regel verschiedene Übungstypen und Übungsformen.
e) Die Software sollte benutzerfreundlich sein, also relativ leicht zu bedienen (verständliche Befehle und Links). Natürlich muss eine gewisse Kenntnis des PCs vorausgesetzt werden.
f) Von besonderer Wichtigkeit ist auch die Fehleranalyse – das sog. Feedback

Das im Wesentlichen sind die Anforderungen an die Computerlernprogramme, oder das woraus sie zum größten Teil bestehen.

[...]


[1] Bock (1996): 7.

[2] Hamm, I. / Müller – Böling, D. (1997): 77.

[3] Ebd.: 74.

[4] Hebel (2002):18.

[5] Hamm, I. / Müller – Böling, D. (1997): 21.

[6] Hebel (2002):18.

[7] Hebel (2002):18.

[8] Hebel (2002):18.

[9] Bock, (1996): 7.

[10] Im Wesentlichen aus Hahn, M., u.a. (1996): 98 f. sowie 171 ff.

[11] Auch Hamm, I. / Müller – Böling, D. (1997): 120 sehen einen intensiven Erfahrungsaustausch und die Kooperation zwischen den verschiedenen Experten als dringend erforderlich für das Entstehen erfolgreicher Programme.

Details

Seiten
22
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638207737
ISBN (Buch)
9783638691468
Dateigröße
498 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v15749
Institution / Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
1,7
Schlagworte
Computer-Lernprogramme Datenbanken Fremdsprachunterricht Hauptseminar Neue Medien Interkulturelle Fremdsprachendidaktik

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Titel: Computer-Lernprogramme und Datenbanken im Fremdsprachunterricht