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Kommentiertes Literaturverzeichnis zum Thema: Bildung und ihre Ausmaße

Seminararbeit 2007 13 Seiten

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Supranationale Organisationen
A. OECD
B. WTO
C. EU
D. UNESCO

II. Bildungssysteme
A. Deutsches Bildungssystem
B. Finnisches Bildungssystem

III. Schulleistungsvergleichsstudien
A. PISA
B. TIMSS
C. IGLU

IV. Rechtliche Grundlagen

V. Equality und Equity

Bildung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort

Bei dem Aufbau meines Literaturverzeichnisses habe ich mich für einen anderen als den vorgegebenen Weg entschieden. Dies ist dadurch begründet, dass nach meiner Meinung, ein Überblick der gesamten Vorlesung und ihr Nutzen für mich nur möglich ist, wenn auch eine Beschäftigung mit dem gesamten Vorlesungsinhalt stattfindet. Daher stellte ich mir anfänglich die Frage, inwieweit die verschiedenen Themengebiete und Inhalte verknüpft sind

Meine Ergebnisse sind in der unten folgenden Mindmap dargestellt. Eben diese Mindmap benutzte ich in der weiteren Vorgehensweise als Grundlage für meine Literaturrecherchen. So wählte ich meine Texte nach der themenbezogenen Relevanz und versuchte, auch die Verknüpfungen einzelner Themen durch Texte deutlich zu machen

Für die bessere Betrachtung dient das von mir angefertigte Literaturverzeichnis nun in zwei Versionen. Version Eins, befindet sich nun in ihren Händen und stellt den analogen Teil der Arbeit dar. Version Zwei ist die digitalisierte Version meines Literaturverzeichnisses und befindet sich anbei als Datei: „Literaturverzeichnis Digital"

Benner, D. & Brüggen, F.(2004). Bildsamkeit/Bildung. In Benner, D. & Oelkers, J. (Hrsg.), Historisches Wörterbuch der Pädagogik (S. 175-215). Weinheim: Beltz Verlag

Um den Begriff Bildung in seiner gesamten Relevanz zu verstehen, sollte man neben den heutigen modernen Definitionen auch die Sicht verschiedener Zeitalter und Strömungen der Pädagogik betrachten. So führen die Autoren auf 40 Seiten eine umfassende Übersicht an verschiedenen Definitionen und Sichtweisen der Bildung an, um sowohl einen Überblick zu bieten, als auch dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich eine eigene Sichtweise und Definition der Bildung zu erarbeiten. Eine gute Grundlage für das bessere Verständnis anderer, dem Thema verwandten Literatur

I. Supranationale Organisationen

Schemmann, M. (2007). Internationale Weiterbildungspolitik und Globalisierung. Bielefeld: W.

Bertelsmann Verlag.

Das von Michael Schemmann verfasste Werk ist eine überzeugende und detaillierte Auflistung der internationalen Weiterbildungspolitik und Globalisierung. Gerade die im Blickpunkt liegenden Supranationalen Organisationen werden ausführlich und im historischen Kontext dargestellt. Ein nicht immer einfach zu verstehendes Werk, welches eine enorme Menge an komprimierten Informationen gibt, wodurch es fast den Charakter eines Nachschlagewerkes erhält. Doch gerade diese Punkte machen den Reiz des Gesamtwerkes aus, da man sicher sein kann, dass die behandelten Themen nicht nur oberflächlich angeschnitten werden. Auch der beständige Übergang von genannten Fakten zu daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen, trägt unter anderem dazu bei, die Genauigkeit des Werkes zu vervollständigen und das Interesse des Lesers zu wecken.

Kraus, K. (2001). Lebenslanges Lernen - Karriere einer Leitidee. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.

Lebenslanges Lernen ist ein Konzept, welches Supranationale Organisationen nun schon seit einiger Zeit zu unterstützen versuchen. Die Autorin stellt in ihrem Werk eine Übersicht dar, welche sich von dem Aufkommens des Konzeptes in den 1960er Jahren, über die Erkenntnis der Wichtigkeit des Projektes in Deutschland in den 1990er Jahren, bis hin zur Bedeutung dieses Konzeptes in der heutigen Zeit, erstreckt. Sie stellt vor allem die UNESCO und die OECD explizit vor und gibt durch genauere Erläuterungen der Organisationen und ihrer Aufgaben Einblick in selbige und ihre Bedeutung für die globale Bildung im Allgemeinen und für das Konzept „Lebenslanges Lernen im Speziellen. Damit liefert die Autorin sowohl wichtige Grundlagen, als auch interessante Anregungen für momentan geführte bildungspolitische Diskussionen, auch gerade über den Nutzen der Supranationalen Organisationen.

Fuchs, E. (2007). Internationale Nichtregierungsorganisationen als Global Players. Zeitschrift für Pädagogik 02/2007,149-165.

Welche Tragweite und Macht Nichtregierungsorganisationen haben können, wird in diesem Artikel aufgegriffen und am Beispiel der Entwicklung von Kinderrechtsbewegungen seit dem 19. Jahrhundert beschrieben. Ein wissenschaftlicher Text, der nicht immer einfach zu verstehen und lesen ist, jedoch eine große Menge an Informationen und Inhalten bezüglich der Verfahrensweise und eigentlichen Tragweite von sogenannten INGOs (Internationale Nichtregierungsorganisationen, wie zum Beispiel die UNESCO) bietet. Es wird die Kinderrechtsbewegung im Verlauf ihrer Entwicklung aufgezeigt und verdeutlicht, welche maßgebliche Rolle gerade diese Organisationen dabei hatten, ein solch wichtiges Problem global zu thematisieren. Eine Lektüre, welche Einblicke in die Komplexität dieser Organisationen und das diffuse Geflecht ihrer Wirkung untereinander und mit Staaten und Gesellschaften aufzeigt. Dabei wird vor allem auf die Relevanz von Netzwerken verschiedener INGOs eingegangen und in diesem Fall natürlich ihre Rolle in der Kinderrechtsbewegung betont.

A. OECD

Kraus, К. (2001) Die Konzepte der OECD. In Kraus, K. (Hrsg.). Lebenslanges Lernen - Karriere einer Leitidee (S.89-105). Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.

Dieser Abschnitt des Werkes, das ebenfalls supranationale Organisationen thematisiert, beschäftigt sich nun genauer mit der OECD und ihrer Arbeitsweise. Es wird dabei speziell auf die Arbeit der Organisation im Bereich „Lebenslanges Lernen" eingegangen. Nach einer kurzen Übersicht über die Entstehung des Ansatzes „Recurrent Education" geht die Autorin auf die Entwicklung des Themas „Lebenslanges Lernen" in Bezug auf die, von der OECD realisierten Projekte ein. Es wird gezeigt welche Maßnahmen von den 1970ern bis zum heutigen Zeitpunkt ergriffen wurden, um mit den Mitteln der OECD einen Fortschritt in den beteiligten Mitgliedsstaaten zu erreichen. Ein recht spezieller Beitrag, der im Prinzip eine Auflistung und Kommentierung der umgesetzten Projekte der OECD darstellt.

Jakobi, A.P. (2007). Die Bildungspolitik der OECD: Vom Erfolg eines scheinbar machtlosen Akteurs. Zeitschriftfür Pädagogik 02/2007,149-165.

Bereits der Titel dieses Artikels zeigt die Grundaussage des Autors. Er beschreibt die OECD als scheinbar machtlos, da sie keiner Regierung zugehörig ist, und zeigt mithilfe der Nennung ihrer Kompetenzen und Machtbereiche ihre eigentliche Stärke auf. Es wird darauf eingegangen, dass sie primär mit Überzeugung arbeitet. Dies wird am Konzept „Lebenslanges Lernen" gezeigt. Interessant ist nun der Vergleich der beiden Texte, da sie sich prinzipiell mit demselben Thema beschäftigen, dieses jedoch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Daher erhält man durch eine Lektüre beider Titel einen differenzierten Einblick in diese Problematik. Der Text ist auf einer wissenschaftlichen Ebene formuliert und bekommt trotzdessen, bedingt durch vielfältige tabellarische Darstellungen einen unterhaltsamen Charakter, welcher die Thematik interessant gestaltet und ihn definitiv Lesenswert macht.

B. WTO

Beise, M. (2001). Die Welthandelsorganisation (WTO). Funktion, Status, Organisation. Baden­Baden: Nomos Verlag.

Die Grundlagen der WTO, ihre Organisationsstruktur, ihr Regelwerk und ihre Verhandlungsstrategien werden in diesem Werk beschrieben. Der Wandel von einer macht- zu einer regelorientierten supranationalen Organisation wird ebenso beschrieben, wie auch die stärkere Orientierung von der Handels- zur Dienstleistungsorganisation, welche vor allem die Bildung in den Vordergrund stellt. Das Werk liefert fundiertes Grundlagenwissen über die Welthandelsorganisation und ihre Tätigkeiten.

C. EU

Bechtel, M., Lattke, S. & Nuissl Ekkehard (2005). Porträt Weiterbildung: Europäische Union.

Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.

Die Autoren haben mit diesem Band ein Werk geschaffen, welches einen speziellen Bezug der Europäischen Union zur Bildungspolitik schafft. Dabei wird besonderes Interesse an dem Bereich Weiterbildung gezeigt welches sich durch die ausgewählten betrachteten Kriterien zeigt. So werden die Instrumente und Gremien der EU immer im Bezug auf die Weiterbildung vorgestellt und kommentiert. Durch einen historischen Überiss der EU sowie ihrer Vorstellung der politischen, sozialen und vor allem auch bildungsrelevanten Aspekte wird eine große gutverständliche Übersicht.

D. UNESCO

Meißner, J.(2005). Das Blue Danube River Project (BDRP) Studie eines UNESCO-Projekts- und seiner Probleme. In Hallitzky, M. & Mohrs, T. (Hrsg.), Globales Lernen (S. 149-161). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Zum Einstieg in diesen Artikel gibt der Autor zuerst eine kurze und interessante Erläuterung zur UNESCO und deren Entstehung, woraufhin er das Blue Danube River Project und dessen Entstehung erläutert. Insgesamt stellt der Artikel eine umfassende Übersicht über die UNESCO und ihre Tätigkeit dar. Es wird dadurch ein Praxisbezug zu den Aufgabengebieten der Organisation gefunden, wodurch man sich ein klareres Bild vom Ablauf eines UNESCO Projektes machen kann. Gerade durch die Beteiligung so vieler Länder, unter denen auch Deutschland vertreten ist, wird der Grundgedanke der UNESCO zur besseren Kooperation und Verständigung der Völker der Erde klar. Eine interessante Lektüre über ein Beispiel der Arbeitder UNESCO.

II. Bildungssysteme

Benner, D. (2002). Die Struktur der Allgemeinbildung im Kerncurriculum moderner Bildungssystem. Zeitschriftfür Pädagogik 01/2002, 68-88.

Ein wissenschaftlicher und nicht immer einfach zu verstehender Text über die PISA-Studie und deren Rahmenbedingungen und Konsequenzen, dem unterhaltsamer weise dessen Entstehung vorangesetzt wird. Die Diskussion dreier Professoren, an welcher auch Prof. Helmut Heid beteiligt war, führte zu der Niederschrift dieser Überlegungen. Ein interessanter und gern in der allgemeinen Aufregung um die sogenannte Bildungsmisere vergessener Aspekt, die wissenschaftliche Sicht des Problems und der Aufregung auslösenden PISA-Studie, wird dabei angesprochen. Auch eine Tabelle über die Grundstruktur der modernen Bildung bietet wichtige Grundlagen zum besseren Verständnis des Textes und der PISA­Studie im Rahmen der Bildungssysteme. Dieser Text bietet komprimierte Informationen über Grundlagen de PISA-Studie in modernen Bildungssystemen. Er probiert ihr einen bildungstheoretischen Rahmen zu geben, um sie so auch mit neuen Ansätzen noch effektiver für die Verbesserung der Bildungssysteme einsetzen zu können.

Döbert, H. (2003). Merkmale der bei PISA erfolgreichen Schulsysteme. Pädagogik 22/03, 47-50.

Um einen noch tieferen Einblick in die Bildungssysteme zu gelangen als dies PISA schon bot, wurde eine weitere Studie für Kanada, England, Finnland, Frankreich, die Niederlande und Schweden erstellt, welche weitere von PISA nicht erfasste Hintergrundinformationen ermittelt. 2003 wurde diese veröffentlicht und ist Grundlage dieses Artikels von Hans Döbert. Allerdings lassen sich einige Fehler in dem Text entdecken. Dort wird von fehlenden Ganztagsschulen und zentralen Prüfungen gesprochen, die jedoch in Finnland bestehen. Außerdem beschreibt er die ermittelten Faktoren für die einzelnen Länder und greift einzelne wichtige Merkmale ihrer Bildungssystemstruktur auf, um abschließend einen Vergleich anhand dieser Aspekte mit Deutschland zu ziehen. Durch das Alter des Textes und die rasante Entwicklung der Bildung in den letzten Jahren sind einige Informationen veraltet bzw. Vorschläge bereits verworfen oder aufgegriffen. Daher ist dieser Text mehr eine Momentaufnahme der Bildungssituation am Ende des Jahres 2003, welche nur bedingt auf die momentanen Sachverhalte bezogen werden darf.

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Details

Seiten
13
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783640720439
ISBN (Buch)
9783640720781
Dateigröße
463 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v159606
Institution / Hochschule
Universität Regensburg – Institut für Pädagogik
Note
1,0
Schlagworte
Kommentiertes Literaturverzeichnis Thema Bildung Ausmaße

Autor

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Titel: Kommentiertes Literaturverzeichnis zum Thema: Bildung und ihre Ausmaße