Lade Inhalt...

Das Schreiben wissenschaftlicher Texte

Hausarbeit 2010 11 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Schlusselkompetenzen.
1. 1 Definition des Begriffes „Schlüsselkompetenzen“
1. 2 Entwicklung von Ressourcen in sozialkommunikativer Kompetenz
1. 3 Entwicklung von Ressourcen in persönlicher Kompetenz

2 Einleitung

3 Die wichtigsten Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit
3. 1 Titelblatt und Inhaltsverzeichnis
3. 2 Einleitung und Hauptteil
3. 3 ResümeeundLiteraturverzeichnis

4 Schreibstil und Form
4. 1 Sprachliche Prägnanz
4. 2 Form der Arbeit

5 Zitieren und Quellenangaben
5. 1 DirektesundindirektesZitieren
5. 2 Regeln für das Zitieren oder Paraphrasieren
5. 3 Definition „Quellen“
5. 4 Beispiele für korrekte Quellenangaben

6 TippsbeiSchreibblockaden

7 Resümee

8 Literaturverzeichnis

2 Einleitung

In einem Studium ist das Schreiben von wissenschaftlichen Texten, zum Beispiel von Hausarbeiten, unumgänglich. Doch was sind überhaupt wissenschaftliche Arbeiten und wofür sind sie nötig?

Jeder Student / jede Studentin muss sich mit diesem Thema beschäftigen und zeigen, ob das theoretische Wissen auch verständlich vermittelt wurde. Auch zur Überprüfung des eigenen, angelernten Wissens soll eine wissenschaftliche Arbeit dienen.

Folgende Definitionen erläutern die wissenschaftliche Arbeit:

„Darunter wird das niedergeschriebene Ergebnis wissenschaftlichen Arbeitern verstanden, wobei auch die Niederschrift nach wissenschaftlichen Standards und Prinzipien mit wissenschaftlichen Verfahren und Techniken erfolgen muß. Wissenschaftliche Arbeit = ein Produkt.“[1]

„...Zudem erfordert es das Zusammentragen von Informationen, Daten, schriftlichen und mündlichen Aussagen über Objekte, Sachverhalte oder Ereignisse, die man darstellen, vergleichen und hinsichtlich Unterschieden und Ähnlichkeiten kontrastieren kann.“[2]

In meiner Hausarbeit erläutere ich den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit, wobei ich die Gliederung einer Hausarbeit beschreiben werde. Im 4. Kapitel wird deutlich gemacht, welcher Schreibstil und welche Form für eine wissenschaftliche Arbeit zu beachten sind. Im letzten Kapitel beschreibe ich, wie richtig zitiert wird und wie verschiedene Quellenangaben korrekt verwendet und angewendet werden. Abschließen werde ich meine Arbeit mit einem Resümee.

3 Die wichtigsten Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit

3.1 Titelblatt und Inhaltsverzeichnis

Das Titelblatt vermittelt dem Leser einen ersten Eindruck und nennt das jeweilige Thema der Hausarbeit.

Auf einem Titelblatt erscheinen folgende Punkte:[3]

- Name der Hochschule
- Fachbereich
- Angabe des Faches / Moduls
- aktuelles Semester
- Veranstaltungstitel
- Name des Dozenten / der Dozentin
- Thema der Arbeit
- Name des Studierenden / der Studierenden
- Matrikelnummer
- Adresse und E-Mail-Adresse
- Abgabedatum

Das Inhaltsverzeichnis gibt die Gliederung der Arbeit wieder. Es werden die einzelnen Kapitel mit evtl. Unterkapiteln aufgeführt sowie die Seitenzahlen.

3. 2 Einleitung und Hauptteil

Die Einleitung gibt einen kurzen Aufschluss darüber, über welches Thema die wissenschaftliche Arbeit berichtet und was versucht wird zu erklären.

Der Hauptteil ist das Kernstück einerjeden Ausarbeitung. Hier wird das „gelesene und exzerpierte Material strukturiert und ausgebreitet“[4] Zu beachten ist hierbei, dass der Text einen „roten Faden“ besitzt. Das eigentliche Thema sollte niemals aus den Augen verloren werden. Eine Einleitung kann bis zu 10% der gesamten Arbeit ausmachen.[5]

3. 3 Resümee und Literaturverzeichnis

Das Resümee fasst noch einmal den Hauptteil der Arbeit zusammen und gibt Aufschluss über Fragen, die evtl. in der Einleitung zu Beginn der Arbeit gestellt wurden. Die persönliche Meinung des Autors fließt ebenfalls in das Resümee mit ein.

Das Literaturverzeichnis zeigt alle verwendeten Quellen an. Alle benutzen Bücher, Zeitschriften, Artikel und auch Internetseiten werden hier festgehalten. Der Schlussteil kann bis zu5% der Arbeit umfassen.[6]

4 Schreibstil und Form

4.1 Sprachliche Prägnanz

„Schreibe kurz - und sie werden es lesen.

Schreibe klar - und sie werden es verstehen.

Schreibe bildhaft - und sie werden es im Gedächtnis behalten."[7]

Bei einer wissenschaftlichen Arbeit ist es wichtig, dass die sprachliche Prägnanz sich immer auf Genauigkeit, Eindeutigkeit und Knappheit bezieht. Die formulierten Sätze müssen eindeutig zuzuordnen sein und die Hauptsätze sollten kurz gehalten werden. Wichtige Informationen über das zu schreibende Thema müssen in den Hauptsätzen eingebaut werden.

Beim Schreiben des Textes muss man auf die Wortstellung achten. In wissenschaftlichen Texten ist dies von großer Bedeutung, um der Struktur des Textes einen logischen Sinn zu geben.

Manchmal fehlen dem Autor die treffenden Worte, um das Wesentliche zu beschreiben. Hierbei ist es ratsam, sich einmal in die Lage des Lesers hinein zu versetzen. Kann der Leser das Geschriebene verstehen? Werden zu viele Fremdwörter verwendet, die nicht näher erläutert werden? Hat der Text einen „roten Faden“ oder lenkt man von dem eigentlichen Thema ab? Wenn man dann, in der Rolle des Lesers, seinen selbst verfassten Text versteht, hat man alles richtig gemacht.

Es gibt aber auch einige Formulierungen, die dem wissenschaftlichen Text schaden könnten. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, welche Wörter man verwendet. Man sollte sog. Füllsätze vermeiden, die keine eigene Aussage von sich geben. Die Ankündigung sollte mit einer wichtigen Information verknüpft werden.

Beispielsatz: „ Wir werden im Folgenden zeigen, welche Bedeutung die Strophenform für das Gedicht hat.“ In den Füllsätzen treten auch häufig sog. Füllwörter auf. Diese Wörter benutzen wir sehr häufig in unserer Umgangssprache und man sollte versuchen, diese zu vermeiden. Beispiele: „eben, ja, wohl, natürlich, wahrscheinlich, wirklich, eigentlich...“ Die Verwendung von Modewörtern sollte ebenfalls vermieden werden. Beispiele: „Diskurs, postmodern, Stellenwert, optimal...“

Es ist nicht einfach alle diese wichtigen Punkte bei der ersten Arbeit zu beachten. Daher ist es ratsam zu üben und immer wieder zu schreiben. Mit der Zeit entwickelt man dafür ein Gefühl und die Alltagssprache wird in eine wissenschaftliche Sprache umgewandelt.[8]

„Wenn es möglich ist, ein Wort zu streichen - streiche es.“[9]

4. 2 Form der Arbeit

Die wissenschaftliche Arbeit wird auf DIN - A4 Papier ausgedruckt. Als Schriftarten kann man entweder Times New Roman oder Arial verwenden. Bei Times New Roman wird die Schriftgröße 12 und bei Arial die Schriftgröße 11 benutzt. Der gesamte Text wird als Blocksatz formatiert. Der Lochrand sollte von 2,5 bis 3 cm breit sein und der Korrekturrand von 4 bis 4,5 cm. Bei wissenschaftlichen Arbeiten beträgt der Zeilenabstand immer 1,5 Zeilen. Die Pagnierung beginnt schon mit der ersten Seite, dem Titelblatt.[10]

5 Zitieren und Quellenangaben

5.1 Direktes und indirektes Zitieren

Wörtliche Zitate, auch direktes Zitieren genannt, stehen immer in An- und Abführungszeichen und müssen wörtlich übernommen werden. Am Ende des Zitates steht eine hochgestellte arabische Ziffer, die die Quelle des Zitates anzeigt.

[...]


[1] Zitat aus: Peterßen, Wilhelm H. (Hrsg.) : Wissenschaftliches Arbeiten, Eine Einführung für Schule und Studium, Oldenburg 2001, S. 11

[2] Zitat aus: Rost, Friedrich (Hrsg.): Lern- und Arbeitstechniken für das Studium, 6. Auflage, Wiesbaden 2010, S. 218

[3] vgl. aus: FB Soziales der FH Dortmund: Zur äußeren Form von Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Diplomarbeiten, URL: http://www.asw.fh-dortmund.de/diederichs/diplform.htm

[4] vgl. aus: FB Soziales der FH Dortmund: Zur äußeren Form von Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Diplomarbeiten, URL: http://www.asw.fh-dortmund.de/diederichs/diplform.htm

[5] vgl. aus: Esselborn-Krumbiegel, Helga (Hrsg.): Von der Idee zum Text, Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben im Studium, Paderborn 2002, S. 142ff

[6] vgl. aus: Esselborn-Krumbiegel, Helga (Hrsg.): Von der Idee zum Text, Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben im Studium, Paderborn 2002, S. 143ff

[7] Zitat von: Joseph Pulitzer, amerik. Journalist, 1847-1911 aus: Esselborn-Krumbiegel, Helga(Hrsg.): VonderIdee zum Text, Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben im Studium, Paderborn 2002, S. 159

[8] Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf: Esselborn-Krumbiegel, Helga (Hrsg.): Von der Idee zum Text, Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben im Studium, Paderborn 2002, S. 159 ff

[9] Zitat von: George Orwell, brit. Schriftsteller, 1903-1950 aus: Esselborn-Krumbiegel, Helga (Hrsg.): Von der Idee zum 9 Text, Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben im Studium, Paderborn 2002, S. 171

[10] vgl. aus: FB Soziales der FH Dortmund: Zur äußeren Form von Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Diplomarbeiten, URL: http://www.asw.fh-dortmund.de/diederichs/diplform.htm

Details

Seiten
11
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640730438
ISBN (Buch)
9783640730612
Dateigröße
439 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v160115
Institution / Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,3
Schlagworte
Wissenschaftliche Texte wissenschaftliches Arbeiten Schlüsselkompetenzen Hausarbeit

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Das Schreiben wissenschaftlicher Texte