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Zur Reproduktion des Rousseauschen Mutterideals in ausgewählten Märchen der Gebrüder Grimm

Hausarbeit (Hauptseminar) 2009 20 Seiten

Frauenstudien / Gender-Forschung

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

0 Einleitung

1 Die lebende gute Mutter - Die zwölf Brüder
1.1 Perfektionierung der guten Mutter
1.2 Kleiner Exkurs zur Schwiegermutter
1.3 Zusammenfassung

2 Die tote gute Mutter - Aschenputtel
2.1 Mutterliebe über den Tod hinaus
2.2 Kleiner Exkurs zur Stiefmutter
2.3 Zusammenfassung

3 Die lebende böse Mutter - Hänsel und Gretel
3.1 Transformation von Mutter zu Stiefmutter
3.2 Zusammenfassung

4 Die ausgewählten Mutterfiguren im Kontext des Rousseauschen Mutterideals

5 Fazit

Literaturverzeichnis

0 Einleitung

Die Kinder- und Hausmärchen[1] der Brüder Grimm gehören zu den „am häufigsten gelesenen und übersetzten Büchern der Weltliteratur“[2]. Die Erstausgabe erschien 1812 in der Absicht, Volksmärchen vor dem Vergessen zu bewahren, indem man sie auf Papier bannte. „Ausnahmslos [...] überdurchschnittlich gebildete Frauen aus gutsituierten Familien“[3] wurden von Jacob und Wilhelm Grimm aufgesucht, um sich von ihnen die Märchen erzählen zu lassen, die sie später in den KHM veröffentlichten. Dabei sah Jacob Grimm ihr Werk eher als Dienst für die Wissenschaft und gegen das Vergessen an, Wilhelm hingegen nahm sich die Meinungen zu Herzen, die den „unbeholfenen Märchenstil“[4] kritisierten und begann „zunächst vorsichtig, dann deutlich (aber fast stillschweigend)“[5] an den Märchen zu feilen, sie inhaltlich und sprachlich zu verbessern und dem Lesepublikum anzupassen[6]. In der Zeit von 1812 bis 1857 veröffentlichten die Brüder 7 Auflagen ihrer KHM. Dass sie dabei „die Sprache ihrer Zeit und Umwelt [sprachen]“[7], ist für diese Arbeit von größerer Bedeutung.

Die Veröffentlichungen der verschiedenen Auflagen der KHM in Deutschland fielen in eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche, die sich ausgehend von der Aufklärung vollzogen[8]. Besonders im Zuge der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entsteht in der bürgerlichen Gesellschaft die Vorstellung von binären Geschlechterrollen und somit von stabilen männlichen und weiblichen „Geschlechtscharakteren“[9]. Diese Theorien basieren unter Anderem auf der einsetzenden Trennung von privatem und öffentlichem Raum durch die mit der Industrialisierung einsetzende Erwerbsarbeit. Die zu diesem Zeitpunkt in der Wissenschaft weit verbreitete Vorgehensweise der Kategorisierung von Wissen machte auch vor den Geschlechtern nicht halt. Mit dem Entwurf von so genannten Geschlechtscharakteren versuchte man die strikte Teilung der Sphären mit Argumenten zu untermauern. Zwischen 1750 und 1850 entstand in der Humanwissenschaft eine Theorie der Frau und damit verbunden auch eine Theorie der Geschlechterordnung, die auf einer Zurechnung der Frau zur Natur und des Mannes zur Kultur beruhte. Die Gebärfähigkeit der Frau wurde zum Hauptargument für das Naturwesen Frau.[10]

Am Ende des 18. Jahrhunderts ändert sich das Bild der Mutter in Deutschland. Grund dafür sind unzählige Publikationen, „in denen den Müttern empfohlen [wurde, d. V.], sich persönlich um ihre Kinder zu kümmern, [...] sie zu stillen“[11], wobei als Vorläufer dieser Denkweise Jean-Jaques Rousseau mit seinem 1762 erschienen Werk Emile ou de [education[12] zu nennen ist. Rousseau wiederum stützte sich in seiner Argumentation auf „die Geschlechtscharaktere und die Geschlechterordnung, wobei die Natur als Vorbild erscheinen sollte, als Ursprung, zu dem die Frau zurückzukehren hatte“[13]. Durch Ausdrücke wie „Im allgemeinen lieben sie [die Frauen, d. V.] die Kinder mehr.“[14], „Eine Mutter will das Glück ihres Kindes, und zwar sofort.“[15], „[...] die mütterliche Fürsorge aber ist unersetzlich.“[16], „Sie [Mutter, d. V.] nahm sie [Sophie, d. V.] beiseite und redete mit jener einschmeichelnden Sprache und mit jener unwiderstehlicher Zärtlichkeit, die nur mütterliche Liebe aufbringen kann.“[17] oder „[...] die blinde Zärtlichkeit der Mütter“[18] wird die Mutterliebe in Rousseaus Werk naturalisiert und ideologisiert. Rousseau und seine Nachfolger schafften somit den „Mythos vom Mutterinstinkt oder von der spontanen Liebe einer jeden Mutter zu ihrem Kind“[19].

Da die Brüder Grimm in diesem gesellschaftlichen Rahmen agierten und die KHM vor allem von Wilhelm auch als ein „Erziehungsbuch“[20] für das Bürgertum betrachtet wurde[21], interessierte mich, ob man die Mythologisierung der Mutterliebe[22] auch über die verschiedenen Auflagen hinweg beobachten kann. Ich suchte mir die KHM Die zwölf Brüder, Aschenputtel und Hansel und Gretel für meine Untersuchung aus, da in diesen Märchen jeweils ein anderer Muttertyp vertreten ist und sah mir deren Darstellung über drei verschiedene Auflagen hinweg an, wobei für mich vor allen Dingen die Darstellung der Mutter-Kind-Beziehung von Interesse war. Ich entschloss mich, für meine Untersuchungen die Auflagen von 1812, 1837 und 1857 zu verwenden. Dabei fiel auf, dass sich immer jeweils zwei der drei Versionen eines Märchens sehr ähnelten, so dass ich schlussendlich pro Mutterfigur nur zwei Auflagen miteinander verglich, was der Erkenntnisgewinnung jedoch keinen Abbruch tat.

In den Märchen Die zwölf Brüder und Aschenputtel tauchen auch die Mutterfiguren der Schwieger- und der Stiefmutter auf. Da ich vermutete, dass die Darstellung bzw. die veränderte Darstellung dieser Figuren über verschiedene Auflagen hinweg als Kontrastbild zur leiblichen Mutter gleichzeitig das Mutterideal stärken, entschloss ich mich, auch diesen Mutterfiguren in zwei kleinen Exkursen Aufmerksamkeit zu schenken.

In der Schlussfolgerung resümiere ich noch einmal, ob, und wenn ja wie, die Brüder Grimm an der Etablierung eines Idealbildes der liebenden Mutter im Rousseauschen Sinne mitarbeiteten.

1 Die lebende gute Mutter - Die zwölf Brüder

1.1 Perfektionierung der guten Mutter

Im Rahmen eines vorangestellten Überblicks lässt sich sagen, dass die Mutter in dem Märchen Zwölf Brüder aktiv in das Geschehen eingreift, um ihren Kindern zu helfen. Bereits 1812 wird sie als eine liebende Mutter gezeichnet, die das Leben ihrer Söhne rettet, indem sie sie wegschickt.[23] Vergleicht man die Auflagen von 1812, 1837 und 1857 miteinander, fällt auf, dass diese bereits gute Mutter im Lauf der Zeit immer mehr durch Textänderung Wilhelm Grimms perfektioniert wurde.

Im Verlauf von der Auflage von 1812 bis zur Auflage von 1837 kommt es zu starken Veränderungen im Text, die dazu führen, dass die Mutter anders wahrgenommen bzw. ihre Mütterlichkeit eindringlicher beschrieben wird. Die Versionen von 1837 und 1857 ähneln sich stark, deshalb wird das Märchen im Folgenden nur in den Auflagen von 1812 und 1837 miteinander verglichen.

In der Ausgabe von 1812 wird die Frau dreimal als „Königin“[24] bezeichnet, jedoch nie als „Mutter“. 1837 zeigt sich diesbezüglich eine deutliche Änderung. Die Frau wird dreimal als „Königin“[25], einmal als „Frau“[26] und sechsmal als „Mutter“[27] bezeichnet, darunter zweimal als „liebe Mutter“[28] (so wird sie von ihren Kindern angesprochen).

Eine wesentliche Ausschmückung erfährt der Dialog zwischen der Mutter und ihrem jüngsten Sohn nach 1812:1812:

Da war die Königin traurig, denn sie hatte ihre Söhne von Herzen lieb und wußte nicht, wie sie zu retten waren. Endlich ging sie zu dem jüngsten, den sie vor allen lieb hatte, offenbarte ihm, was der König beschlossen, und sagte: „allerliebstes Kind, geh du mit deinen eilf Brüdern hinaus in den Wald, da bleibt und kommt nicht nach Haus, einer von euch aber halte immer wacht auf einem Baum und sehe nach dem Thurm hier, wenn ich ein Söhnchen zur Welt bringe, will ich obenauf eine weiße Fahne, ists aber ein Töchterchen eine rothe, und wenn ihr das seht, dann rettet euch, flieht in die weite Welt, und der liebe Gott behüt euch. Alle Nacht will ich aufstehen und für euch beten; wenns kalt ist im Winter, daß ihr nicht friert und ein warmes Feuer vor euch brennt, und wenns heiß ist im Sommer, daß ihr in einem kühlen Walde ruht und schlaft.“[29] 1837:

Die Mutter aber saß nun den ganzen Tag, und trauerte so daß der kleinste Sohn, der immer bei ihr war und den sie nach der Bibel Benjamin nannte, zu ihr sprach „liebe Mutter, warum bist du so traurig?“ „Liebstes Kind“, antwortete sie, „ich darf dirs nicht sagen.“ Er ließ ihr aber keine Ruhe, bis sie ging und die Stube aufschloß, und ihm die zwölf mit Hobelspänen schon gefüllten Totenladen zeigte, und sprach „mein liebster Benjamin, diese Särge hat dein Vater für dich und deine elf Brüder machen lassen, denn wenn ich ein Mädchen zur Welt bringe, so sollt ihr allesamt getötet und darin begraben werden“. Und als sie weinte, wie sie das sprach, so tröstete sie der Sohn und sagte „weine nicht, liebe Mutter, wir wollen uns helfen, und wollen fortgehen“. Sie aber sprach „geh mit deinen elf Brüdern hinaus in den Wald, und einer setze sich immer auf den höchsten Baum, der zu finden ist, und halte Wacht, und schaue nach dem Turm hier im Schloß. Gebär ich ein Söhnlein so will ich eine weiße Fahne aufstecken, und dann dürft ihr wiederkommen: gebär ich ein Töchterlein, so will ich eine rote Fahne aufstecken, und dann flieht fort, so schnell ihr könnt, und der liebe Gott behüte euch. Alle Nach will ich aufstehn und für euch beten, im Winter, daß ihr an einem Feuer euch wärmen könnt, im Sommer, daß ihr nicht in der Hitze schmachtet“.[30]

Die erste Veränderung, die hier auffällt, ist, dass die Mutter in der Fassung von 1837 nicht nur traurig ist, sondern „den ganzen Tag“[31] trauert. Dies intensiviert den Eindruck von der Liebe der Mutter zu ihren Söhnen. 1812 ist die Rede von dem jüngsten Sohn, den die Mutter von all ihren Söhnen am liebsten hat. Dieser Fakt ist 1837 abgeändert. Hier zieht die Mutter ihren jüngsten Sohn nicht ihren anderen Kindern vor. Die Formulierung „[...]der kleinste Sohn, der immer bei ihr war [...]“[32] verweisen auf die Mutterpflicht, sich um das eigene Kind zu kümmern. Formulierungen wie „liebstes Kind“[33] und „mein liebster Benjamin“[34] unterstreichen das Bild der liebenden Mutter. Dass das Kind in der späteren Auflage einen Namen bekommt und in einen aktiven Dialog mit der Mutter tritt und dabei die Rolle des Trösters übernimmt, hinterlässt bei dem Leser den Eindruck einer intensiveren Mutter-Kind-Beziehung als bei der Auflage von 1812.

In jener Fassung gibt die Mutter ihrem jüngsten Sohn die Anweisung, mit seinen Brüdern in den Wald zu gehen und nach den Fahnen Ausschau zu halten, die Auskunft über das Geschlecht des Geschwisterchens geben. Dabei gibt sie nur die Anweisung, dass, im Falle der Geburt einer Tochter, sie das Weite suchen sollen. 1837 macht der Sohn den Vorschlag, mit seinen Geschwistern zu fliehen. Die Mutter relativiert diesen Vorschlag mit der Anweisung, erst einmal in den Wald zu gehen und die Fahnen zu beobachten. Bezeichnend ist hier ihr Hinweis, dass sie im Falle der Geburt eines Sohnes wieder zurückkommen können. Diese Version des Märchens unterstreicht den Wunsch der Mutter, die Söhne in ihrer Nähe zu haben und im besten Fall wieder mit ihnen zusammen wohnen zu können.

Eine weitere auffallende Veränderung in dem Märchen betrifft die Stelle, an der die Tochter erfährt, dass sie zwölf Brüder hat: 1812:

Das Schwesterchen zu Haus aber ward groß und blieb das einzige Kind. Einmal hatte es große Wäsche, darunter waren auch zwölf Mannshemden. „Für wen sind denn diese Hemder, fragte die Prinzessin, meinem Vater sind sie doch viel zu klein,“ da erzählte ihr die Wäscherin, daß sie zwölf Brüder gehabt hätte, die wären heimlich fortgegangen, kein Mensch wisse wohin, weil sie der König habe wollen tödten lassen, und diesen zwölf Brüdern gehörten diese zwölf Hemder. Das Schwesterchen verwunderte sich, daß ihm niemals von seinen zwölf Brüdern etwas zu Ohren gekommen und wie es Nachmittags auf der Wiese saß und die Wäsche bleichte, da fielen ihm die Worte der Wäscherin wieder ein, und es ward nachdenksam, und endlich stieg es auf, nahm die zwölf Hemder und ging in den Wald hinein, wo seine Brüder lebten.[35] 1837:

Das Töchterchen, das ihre Mutter, die Königin, geboren hatte, war nun herangewachsen, war gar schön, und hatte einen goldenen Stern auf der Stirne. Einmal, als große Wäsche war, sah es darunter zwölf Mannshemden, und fragte seine Mutter „wem gehören diese zwölf Hemden, für den Vater sind sie doch viel zu klein?“ Da antwortete sie mit schwerem Herzen „liebes Kind, die gehören deinen zwölf Brüdern“. Sprach das Mädchen „wo sind denn meine zwölf Brüder, von denen habe ich noch niemals gehört“. Sie antwortete „das weiß Gott, wo sie sind: sie irren in der Welt herum“. Da nahm sie das Mädchen und schloß ihm das Zimmer auf, und zeigte ihm die zwölf Särge mit den Hobelspänen und den Totenkißchen. „Diese Särge“, sprach sie, „waren für deine Brüder bestimmt, aber sie sind heimlich fortgegangen, eh du geboren warst“, und erzählt ihm wie sich alles zugetragen hatte. Da sagte das Mädchen „liebe Mutter, weine nicht, ich will gehen und meine Brüder suchen“.[36]

In der Version von 1812 wird die Mutter im Zusammenhang mit ihrer geborenen Tochter nie erwähnt. Es ist deshalb in dieser Textpassage keine Mutter-Kind-Beziehung spürbar. Nachdem sie von der Wäscherin über die Existenz ihrer zwölf Brüder informiert wurde, verschwindet die Tochter sogar heimlich, ohne die Mutter darüber zu informieren. Diese Passage wurde in der Auflage von 1837 einer totalen Veränderung unterzogen. Hier ist es die Mutter, die der Tochter das Geheimnis um ihre zwölf Brüder anvertraut. Durch das Anvertrauen eines Geheimnisses wird die Tochter, genau wie der jüngste Sohn, zu einer engen Vertrauensperson und unterstreicht die intensive und harmonische Mutter-Kind-Beziehung. Die Formulierung „Da antwortete sie mit schwerem Herzen [...]“[37] zeigt, dass die Mutter auch nach vielen Jahren noch sehr unter dem Fortgehen ihrer Söhne leidet und manifestiert ihre Mutterliebe. Genau wie der jüngste Sohn, tröstet auch die Tochter ihre Mutter und kündigt an, ihre Brüder zu suchen, um den Schmerz der Mutter zu lindern.

1.2. Kleiner Exkurs zur Schwiegermutter

Gegen Ende des Märchens taucht eine andere Mutterfigur auf: die Mutter des Königs, der das Schwesterchen der zwölf Brüder heiratet. Diese ist ihrer Schwiegertochter nicht gut gesonnen:

[...]


[1] Im Folgenden: KHM

[2] Nissen, Walter: Die Brüder Grimm und ihre Märchen. Göttingen 1984, S. 7.

[3] Rölleke, Heinz: Die Märchen der Brüder Grimm. München, Zürich 1986, S. 70.

[4] Ebd. S. 79.

[5] Ebd. S. 76.

[6] Vgl. Ebd. S. 75-79.

[7] Karlinger, Felix: Geschichte des Märchens im deutschen Sprachraum. Darmstadt 1988, S. 47.

[8] Für diese Arbeit konzentriere ich mich auf das Bürgertum, welches auch die Zielgruppe der Brüder Grimm darstellte.

[9] Hausen, Karin: Die Polarisierung der „Geschlechtscharaktere“. Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs­und Familienleben. In: Hark, Sabine (Hrsg.): Diskontinuitäten: Feministische Theorie. Opladen, 2001, S. 162.

[10] Vgl. http://www2.gender.hu-berlin.de/geschlecht-ethnizitaet-klasse/www.geschlecht-ethnizitaet- klasse.de/indexb5e9.html?set language=de&cccpage=referat&set z referentinnen=1 (Stand Juli 2007)

Badinter, Elisabeth: Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute. München 1991,

S. 113.

[12] Ich beziehe mich in meiner Arbeit auf die deutsche Ausgabe Emil oder über die Erziehung

[13] Blaha-Peillex, Nathalie: Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm. Tübingen 2008, S. 18.

[14] Rousseau, Jean-Jaques: Emil oder Über die Erziehung. Paderborn 1998, S. 9.

[15] Ebd. S. 10.

[16] Ebd. S. 18.

[17] Ebd. S. 440.

[18] Ebd. S. 10.

[19] Badinter, Elisabeth: Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute. München 1991, S. 113.

[20] Grimm Brüder: Kinder- und Hausmärchen. Gesammelt durch die Brüder Grimm. Vergrößerter Nachdr. der zweibd. Erstausg. von 1812 und 1815 nach dem Handex. des Brüder-Grimm-Museums Kassel mit sämtlichen handschriftlichen Korrekturen und Nachtr. der Brüder Grimm sowie einem Erg.-H.: Transkriptionen und Kommentare / in Verbindung mit Ulrike Marquardt von Heinz Rölleke. KHM 1815, Göttingen 1996, S. VIII.

[21] Vgl. Steinlein, Rüdiger: Märchen als poetische Erziehungsform. Zum kinderliterarischen Status der Grimmschen „Kinder- und Hausmärchen“. Berlin 1994, S. 11.

[22] Den Begriff Mutterliebe verwende ich im Folgenden im Rousseauschen Sinne. Damit ist die spontane Liebe zum Kind gemeint, die laut ihm jede gute Mutter innehat. Diese verpflichtet die Mutter zur völligen Hingabe zu ihrem Kind.

[23] Vgl. KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1812, Bd. 1, S. 25.

[24] Ebd. S. 24, 25.

[25] KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1837, S. 61, 62.

[26] Ebd. S. 61.

[27] Ebd. S. 61, 62, 63.

[28] Ebd. S. 61, 63.

[29] KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1812, Bd. 1, S. 25.

[30] KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1837, S. 61-62.

[31] Ebd. S. 61.

[32] Ebd.

[33] Ebd.

[34] Ebd.

[35] KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1812, Bd. 1, S. 26-27.

[36] KHM 9: Die zwölf Brüder, KHM 1837, S. 62-63.

[37] Ebd., S. 62.

Details

Seiten
20
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640733576
ISBN (Buch)
9783640734221
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v160263
Institution / Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,0
Schlagworte
Gender Studies Mutterliebe Märchen Grimm Rousseau

Autor

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Titel: Zur Reproduktion des Rousseauschen Mutterideals in ausgewählten Märchen der Gebrüder Grimm