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Elektronische Marktplätze als zusätzlicher Absatzweg

Eine Chance für den Vertrieb

Hausarbeit 2010 14 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Elektronische Marktplätze im Vertrieb
2.1 Grundeigenschaften
2.2 Entwicklung
2.2.1 Zuliefermarktplätze
2.2.2 Beschaffungsmarktplätze - Sellside
2.2.3 Ausschreibungsmarktplätze - Buyside

3 Notwendigkeit von elektronischen Absatzkanälen«««
3.1 Vorteile des e-Business
3.1.1 Informationsbeschaffung
3.1.2 Transaktionskostenersparnis
3.1.3 Sichere Transaktionen
3.1.4 Rechnungsstellung und Online-Zahlung
3.1.5 Bestellung und Auftragsannahme
3.1.6 Schnelle und einfache Preis-Updates
3.1.7 Tracking System

4 Regeln für den erfolgreichen Einstieg auf E-Marktplätzen

5 Beurteilung eines Marktplatzes
5.1 Organisatorische Voraussetzungen
5.1.1 Intern
5.1.2 Extern
5.2 Technische Voraussetzungen

6 Klassifikationssysteme
6.1 eCl@ss - Standard fur Materialklassifikation und Warengruppen
6.2 Klassifikationsvariante

7 Fazit

Literatur- und Quellenvzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Die dynamische Entwicklung des Internets hat in den letzten Jahren immer mehr Einzug in die Prozesse der Unternehmen in der weltweiten Wirtschaft erhalten. Die Nutzung von Onli- ne-Technologien hat sich im Geschäftsleben, besonders in den USA und Europa, stark entwi- ckelt. Mehr als 90% der deutschen Betriebe sind im Internet vertreten. Bei den kleinen und mittelständischen Betrieben sind es rund 80%. Diese Zahlen zeigen deutlich, welche Rolle E- Commerce in der heutigen Geschäftswelt spielt. Diese Arbeit wird die Grundsätze und die Ziele offener Marktplätze darlegen. Sowohl bestimmte Vorbereitungen und Voraussetzungen, als auch Standards werden hier erläutert1. Als Beispiel für die einheitliche Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen wird das Klassifikationssystem „eCl@ss" angefiihrt." 2

2 Elektronische Marktplätze im Vertrieb

Das Internet hat sich wie kein anderes Kommunikations- oder Informationsmedium in den letzten Jahren entwickelt und ein Ende dieses Fortschritts ist nicht in Sicht. Das World Wide Web fördert in besonderem Maße den Ausbau von Absatzgebieten für Unternehmen und begünstigt die Transparenz von Märkten.

2.1 Grundeigenschaften

Die von räumlichen und zeitlichen Restriktionen losgelöste Beschaffung von Informationen gehört zu den Grundeigenschaften des Internets. Dies veranlasste Unternehmen mit Hilfe von Online-Shops ihre Reichweite wesentlich auszudehnen und auch weltweit tätig zu werden. Beschränkt waren diese Aktivitäten jedoch oft nur auf die Zielgruppe der Endverbraucher.

2.2 Entwicklung

Im Laufe der Zeit erkannten viele Marktteilnehmer das Potenzial der Unternehmen als Kunden. Bereits heute wird mit Business-to-Business (b2b) weit mehr Umsatz als im herkömmlichen Business-to-Consumer (b2c) getätigt. Diese Entwicklung brachte die verschiedensten Plattformen für elektronische Marktplätze hervor: 3

2.2.1 Zuliefermarktplätze ± Sell Side

Hier nutzen Zulieferfirmen verschiedenster Ebenen gemeinsam einen elektronisch gestützten Marktplatz. Typisch für diese Ausprägung ist der Markt der Automobilindustrie-Zulieferer, wie beispielsweise Covisint. Bei Covisint handelt es sich um den größten elektronischen Marktplatz für Automobilteile weltweit.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Zuliefermarktplatz Covisint

2.2.2 Beschaffungsmarktplätze ± Buy Side

In diesem Fall werden die elektronischen Marktplätze von großen Unternehmen indiziert mit dem Ziel durch die Integration der Beschaffung in die eigenen Geschäftsprozesse die Kosten reduziert.

2.2.3 Ausschreibungsmarktplätze

Güter die von komplexer Art sind, wie z.B. industrielle Maschinen oder Anlagen, werden mittels verschiedener Handelsmechanismen über Ausschreibungen im Internet gehandelt.

3 Notwendigkeit von elektronischen Absatzkanälen

Die in Unternehmen vorhandenen Absatzkanäle sind in der heutigen Marktwirtschaft sehr unterschiedlich. Neben dem traditionellen Einzelhändler, der über Großhändler beliefert wird, existiert noch die Möglichkeit über Direktvertrieb oder Fabrikverkauf seinen Umsatz zu si- chern. Um jedoch eine gesicherte oder bessere Marktposition aufzubauen, bedarf es einer An- passung an die neuen technischen Möglichkeiten. Dies bedeutet, dass die Unternehmen sich verstärkt auf das Internet konzentrieren und somit Absatzwege in diesem Bereich entwickeln müssen.

3.1 Vorteile des e-Business

Der elektronische Handel hat eine Vielzahl von Vorzügen. Dies spiegelt sich im besonderen Maße in der Nutzung von elektronischen Marktplätzen wider. Die wichtigsten und größten sind im Folgenden aufgeführt.

3.1.1 Informationsbeschaffung

Über das World Wide Web können zahlreiche Informationen über Unternehmen und Produkte in kürzester Zeit eingeholt werden. Eine Bündelung dieser Daten ist in den elektronischen Marktplätzen gegeben.

3.1.2 Transaktionskostenersparnis

Kunden beziehen die gewünschten Waren nicht mehr von einem Handelsbetrieb, sondern kontaktieren die Hersteller über das Internet selbst. Lässt man den Mehraufwand für die nun auf den Produzenten fallenden Handelsfunktionen außer Acht, werden bis zu 45% der Transaktionskosten eingespart.4

3.1.3 Sichere Transaktionen

Transaktionen, die über das Internet abgewickelt werden, können verschlüsselt oder kodiert werden. Dies schützt beide Geschäftspartner vor unbefugten Zugriffen Dritter.

3.1.4 Rechnungsstellung und Online-Zahlung

Die Rechnungserstellung und Zahlung kann mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen erfolgen und kontrolliert werden. Dies bietet auch die Möglichkeit bei einer verspäteten Zahlung den Kunden mit relativ geringem Aufwand anzumahnen.

[...]


1 Vgl. Höller; Pils; Zlabinger (2004) . S 12 f.

2 Vgl. www.business-wissen.de

3 Vgl. Hudetz, van Baal, Beschaffung über elektronische Marktplätze, in E-Commerce im Handel, (2005) S. 74 f.

4 Vgl. Fritz, Prof. Dr. Wolfgang; Internet-Marketing und Elektronic-Commerce; 1 Auflage; 2000; S. 137

Details

Seiten
14
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640752096
ISBN (Buch)
9783640752522
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v161705
Institution / Hochschule
Fachhochschule Erfurt – Fakultät Wirtschaft-Logistik-Verkehr
Note
2,0
Schlagworte
Elektronische Marktplätze E-Business E-Commerce vertrieb ecommerce ebusiness

Autor

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Titel: Elektronische Marktplätze als zusätzlicher Absatzweg