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Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

Hausarbeit (Hauptseminar) 2008 26 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Bauernkrieg und Thomas Müntzer im Licht der Forschung
2. 1. Der Bauernkrieg
2. 2. Thomas Müntzer

3. Thomas Müntzer: Leben und Theologie

4. Der Bauernkrieg
4. 1. Ursachen und Forderungen
4. 2. Verlauf und Ergebnis
4. 3. Der Bauernkrieg und die Reformation

5. Thomas Müntzer und der Bauernkrieg

6. Ergebnis der Untersuchung

7. Quellen

8. Bibliografie

1. Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit ist im Rahmen des Hauptseminars „Reformation und konfessionelles Zeitalter“ entstanden. Zu diesem Oberthema sollen der evangelische Theologe Thomas Müntzer und der deutsche Bauernkrieg von 1524/1525 in Beziehung gesetzt werden.

Thomas Müntzer ist eine der umstrittensten Personen der Reformationsgeschichte. Von den einen zum sozialpolitischen Revolutionär stilisiert, von den anderen als theologische Ausnahmegestalt der Reformation eingeschätzt, trifft Wilhelm Zimmermanns Aussage aus dem 19. Jahrhundert auch noch knapp 500 Jahre nach dem Tod Müntzers, zu: „Noch gehet sein Geist um in Europas Gauen, lässt sich manchmal noch hören aus den Hütten des Landmannes, haucht über die heiße Stirn des Denkers bei mitternächtlicher Lampe, hallt nach in manchem Vortrag, mancher Forderung redlicher Volksvertreter.“[1]

Auch der Bauernkrieg ist zu einem „Brennpunkt geschichtstheoretischer und methodologischer Grundsatzdebatten“[2] geworden. Wurde die aufständische Bewegung im Zeitalter der Reformation von den Zeitgenossen noch als fanatischer, irrationaler Akt dämonisiert, so wird ihr heute ein progressiv-emanzipatorischer und säkularisierender Charakter zugesprochen. Eine Verbindung zwischen dem revolutionären Theologen Müntzer und dem Bauernkrieg, der „Revolution des gemeinen Mannes“ (Blickle), herzustellen, soll Zielsetzung dieser Arbeit sein.

Zunächst wird versucht, einige Aspekte der marxistischen und nichtmarxistischen Forschungsdiskussion über Thomas Müntzer und den Bauernkrieg darzulegen. Im Anschluss daran wird das Leben Müntzers kurz skizziert, und es werden Grundelemente seiner Theologie und des sich daraus ergebenden Weltbildes beschrieben, bevor auf Ursachen, Verlauf und Folgen des Bauernkrieges eingegangen wird. Besondere Schwerpunkte bilden in diesem Bereich die Untersuchung der allgemeinen Verbindung zwischen Reformation und Bauernkrieg und speziell die Frage, inwieweit gemeindliche Forderungen und reformatorische Theoreme in Einklang gebracht oder auch instrumentalisiert wurden. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse wird schließlich versucht, einen Zusammenhang zwischen Müntzer (als Kopf eines vermeintlich radikalen Zweiges der Reformation) und der ländlichen Erhebung herauszuarbeiten, wobei vorrangig Motive, Weltanschauungen und Wirken Müntzers und der Bauern als Vergleichsebenen dienen.

2. Der Bauernkrieg und Thomas Müntzer im Licht der Forschung

2. 1. Der Bauernkrieg

Der Bauernkrieg des 16. Jahrhunderts wird in der marxistischen Forschung zusammen mit der Reformation als erste „frühbürgerliche Revolution“ eingestuft, die das Ziel hatte, den Feudalismus zu beseitigen. Begründer dieser These, deren Fundament das lineare Gesellschaftsstufenmodell des Historischen Materialismus bildet, ist Friedrich Engels, der für seine Forschungen über den Bauernkrieg hauptsächlich die Darstellung des radikal-demokratischen Historikers Wilhelm Zimmermann als Vorlage verwendete[3]. Die Reformation wird nach marxistischer Auffassung nicht als vornehmlich religiöser, sondern als sozialer Prozess interpretiert, der von dem Bauernkrieg als Massenerhebung entscheidend fortgesetzt wurde. Der Aufruhr wird also zu einem Bestandteil der reformatorischen Bewegung und somit zu einer wichtigen Phase des revolutionären Angriffs auf das gesamte Feudalsystem[4]. Ideologische und politische Phänomene werden auf ihre sozioökonomischen Grundlagen reduziert, die Reformation vornehmlich als Offensive gegen die Kirche als wichtige Stütze und größte Grundbesitzerin des Feudalismus gedeutet[5]. Die reformatorischen Ideen wirkten demnach als mobilisierende und intensivierende Kräfte auf die bäuerliche Erhebung. Die Ursprünge der frühbürgerlichen Revolution werden in einer ökonomisch geprägten Krise des späten Mittelalters entdeckt. Der Gegensatz zwischen der spätfeudalen und frühkapitalistischen Wirtschaftsweise rief den Aufstand hervor; sich entwickelnde Produktivkräfte – z.B. in der Textil- und Bergbauwirtschaft – kollidierten mit den immer noch feudalen Produktionsverhältnissen, die einer möglichen ökonomischen Entwicklung entgegenstanden – der Leibeigenschaft auf dem Land und der Zunftverfassung in der Stadt[6]. Da weiterhin im Deutschland des 16. Jahrhunderts eine nationale Monarchie als Bündnis von Königtum und Bürgertum fehlte, die Gegensätze zwischen Grundherren und Bauern hätte entschärfen können, musste nach marxistischer Auffassung zwangsläufig eine revolutionäre Situation entstehen[7].

Als eine Schwierigkeit der marxistischen These, den Bauernkrieg als Teil einer frühbürgerlichen Revolution zu beurteilen, erweist sich die Klassifizierung als „ frühbürgerlich “. Zur Zeit der Reformation stellte das städtische Bürgertum noch keine geschlossene Klasse im marxistischen Sinn dar und stand noch in keinem grundlegenden Gegensatz zum Feudalismus[8]. Ein Großteil der Trägerschaft des ländlichen Aufstandes rekrutierte sich aus dem Kreis der Bauern, und die Reformation wurde intensiv von Adeligen, und somit der Feudalklasse selbst, gestützt[9]. Es wird versucht, das Problem zu lösen, indem die Revolution als eine den späteren bürgerlichen Bewegungen ideologisch entsprechende Erhebung beurteilt wird[10]. Sie wird daher als eine bürgerliche Revolution ohne Bürgertum charakterisiert[11], die, hätte sie Erfolg gehabt, einer bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft (schon) im 16. Jahrhundert den Weg hätte ebnen können. Als ein wesentlicher Grund für das Scheitern des Bauernkrieges wird in der marxistischen Forschung vor allem die fehlende Zusammenarbeit der verschiedenen sog. Bauernhaufen genannt. Steinmetz spricht von einer „Lokalborniertheit“ der Bauern sowie von ihrer „Kompromissbereitschaft, Vertrauensseligkeit und Gutgläubigkeit“[12] ihren feudalen Gegnern gegenüber, die zu einem Scheitern der Revolution führten. Die Widersprüche in der Produktionsweise seien zu gering gewesen, „um alle nichtfeudalen Schichten zu einer Kampffront zusammenzuschmelzen“[13]. Zschäbitz führt die bäuerliche Niederlage auf eine „Bewusstseinsenge der Bauern als kleine Warenproduzenten“[14] zurück.

Von nichtmarxistischer Seite wird der marxistischen Interpretation ein einseitiger Argumentationsduktus vorgeworfen und die These der frühbürgerlichen Revolution abgelehnt. Dienst erkennt eine marxistische Metaphorisierung der Reformationsepoche, in der der Bauernkrieg und Müntzer zu Metaphern werden, „in denen sich die vorausgesetzte eigene revolutionäre Metaphysik ausspricht.“[15] Vielmehr müssten bei der Untersuchung mehrere Faktoren Beachtung finden, d. h., neben der durchaus nützlichen Berücksichtigung ökonomischer Faktoren müssten auch soziale, politische und religiös-ideologische Aspekte in die Untersuchung mit einfließen[16]. Blickle versucht, ökonomische und politische Faktorenkomplexe zu verknüpfen, indem er den Bauernkrieg als eine „Revolution des gemeinen Mannes“ bestimmt, also als Ergebnis einer Interessenüberlagerung von Bauern, Bürgern landesherrlicher Städte, der nicht ratsfähigen Bevölkerung der Reichsstädte und Bergknappen[17]. Nipperdey betont die vornehmlich politisch-rechtlichen Ursachen des Bauernkriegs, die er in der Auseinandersetzung zwischen dem genossenschaftlichen Volksrecht und dem obrigkeitlichen Herrschaftsrecht, also in dem Kontrast zwischen autonomer Dorfgemeinde und landesherrlichem Territorialstaat feststellt[18]. Die Reformation wurde traditionell als hauptsächlich religiöse Bewegung gedeutet, Luther von vielen als idealer homo religiosus dargestellt, der als Theologe seine Umwelt bedeutend beeinflusste[19]. An diesem Punkt greift die marxistische Kritik: Eine überbetont konfessionelle Epochendeutung wird als eine unhistorische abgelehnt. Steinmetz bemerkt hierzu: „Theologisierung der Geschichte ist Flucht in den Irrationalismus, führt letztlich zur Aufhebung der Geschichte.“[20] Ebenfalls als problematisch schätzt er das Verhältnis von Reformation und Bauernkrieg in der nichtmarxistischen Forschung ein, wenn er es als „zur Teilproblematik degradiert“ entlarvt und somit die westliche Bauernkriegsforschung lediglich als „Spezialforschung der Sozial-, Wirtschafts- oder Agrargeschichte“[21] sieht.

Die nichtmarxistische Forschungstradition bewertet schließlich die Bauernbewegung als eine in ihren Motiven einheitliche, die insgesamt gemäßigt war – abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie z. B. der Wirksamkeit Müntzers[22].

2. 2. Thomas Müntzer

Nachdem im vorigen Kapitel die zentrale marxistische These der frühbürgerlichen Revolution dargelegt wurde, soll nun die entscheidende Bedeutung veranschaulicht werden, die Thomas Müntzer in der marxistischen Historiografie einnimmt. Noch vor Engels von Zimmermann als patriotischer, demokratischer Revolutionär ikonisiert, wird der Nicht-Bauer Müntzer in marxistischer Sicht die Gestalt, in der sich der Bauernkrieg ideologisch verwirklicht, und zugleich ein Verbindungsglied zwischen handwerklich-kleinbürgerlichen und bäuerlichen Gruppierungen. Durch ihn versucht man zu beweisen, dass die Erhebung auch ein Stück bürgerliche Revolution ist[23]. Müntzer wird anstelle Luthers zur Hauptfigur des Bauernkrieges und zum Führer der revolutionären Massen erhoben, der die Vorstellung einer in Gütergemeinschaft lebenden klassenlosen Gesellschaft predigte, mit diesem Gedanken ein Vorläufer des Kommunismus und damit seiner Zeit weit voraus war[24]. Er verknüpfe Theologie und soziale Agitation; sein Handeln laufe auf die frühbürgerliche Revolution hinaus, seine Ziele seien identisch mit den bäuerlichen. In Müntzers Theologie erkennt Smirin in Engelsscher Tradition lediglich einen instrumentalen Deckmantel: „Unter dieser theologischen Hülle verbarg sich das sozial-politische Programm der Volksreformation.“[25] Ein weiterer zentraler Gesichtspunkt marxistischer Müntzerdeutung ist die Unterscheidung in eine gemäßigte Partei, die für die Abfassung der Zwölf Artikel verantwortlich war und die Gesellschaftsordnung an sich unangetastet lassen wollte, und eine radikal-revolutionäre, antifeudale Partei, an deren Spitze Müntzer stand und die das gesamte deutsche Bauernkriegsgebiet prägte[26]. Müntzer hätte als Wortführer der Revolution die vereinzelten radikalen Strömungen zu einer Partei zusammengefasst. Aus allen diesen Erkenntnissen ergibt sich in der marxistischen Forschungstradition beinahe selbstverständlich ein Zusammenhang zwischen Müntzer und dem Bauernkrieg, zugespitzt gesagt: eine kausale Abhängigkeit.

In der jüngeren marxistischen Müntzerforschung wird die Echtheit seiner Theologie betont, und seine kommunistischen Tendenzen werden zu radikalbürgerlichen, demokratischen, seiner Zeit entsprechenden Motiven abgeschwächt[27].

In der nichtmarxistischen Forschung werden Differenzierungen vorgenommen, ohne Parteien und Lager herauszuarbeiten. Maron erachtet generell die Charakterisierung Müntzers unter Anwendung modernerer Termini, z.B. als eines „sozialen Agitators“ oder „Parteiführers“, als ungeeignet[28].

Müntzers Einflussnahme auf die ländliche Erhebung wird auf den thüringischen Raum beschränkt, und eine mögliche Verbindung Müntzers zum Bauernkrieg steht nicht im Zentrum der Untersuchungen, da sie für die Gesamtheit der ansonsten gemäßigten Bewegung als untypisch, als Sondererscheinung gilt[29]. Goertz fasst das Forschungsdilemma treffend zusammen, wenn er feststellt:„Die einen missverstehen ihn, weil sie die Revolution nicht verstehen wollen, und die anderen missverstehen ihn, weil sie die Theologie nicht verstehen wollen“.[30]

Dem „Sozialrevolutionär“ wird der „knecht Gottes“[31] gegenübergestellt. In den jüngeren nichtmarxistischen Arbeiten wird Müntzer als genuiner Theologe gewürdigt und seine synkretistische religiöse Philosophie betont. Das Herausarbeiten der theologischen Intention gilt auch als wesentliche Abgrenzung zu der marxistischen Interpretation,[32] die Müntzers Theologie einem gesellschaftspolitischen Zweck unterordnet. Goertz erkennt beispielsweise in Müntzers mystischer Heilslehre einen Ansatz zu einer theologischen Begründung der Revolution[33]. Bis zur Darstellung Zimmermanns im 19. Jahrhundert wurde in der Forschung ein vornehmlich negatives Bild von Thomas Müntzer gezeichnet, das sich hauptsächlich aus den Urteilen speiste, die Luther und Melanchthon verfassten. Luther beschimpft ihn in seiner Rede „Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern“ als „Erzteufel, der zu Mühlhausen regiert und nichts denn Raub, Mord, Blutvergießen anrichtet, (…)“[34]. Die Forschung des 20. Jahrhunderts brüstet sich mit der Feststellung, die historische Person Thomas Müntzer am differenziertesten auszulegen[35]. Friesen zieht in Bezug auf die diffamierende, in lutherischer Orthodoxie entwickelte sowie auf die glorifizierende, marxistische Müntzerforschung folgende Schlussfolgerung: „So könnte man mit gewissem Recht sagen, die marxistische Müntzerdeutung habe nur Werturteile ausgewechselt, eine Müntzerlegende durch eine andere ersetzt.“[36]

3. Thomas Müntzer: Leben und Theologie

Thomas Müntzer ist um 1490 in Stolberg am Harz als Sohn einer Bürger- und Handwerkerfamilie geboren. Sein Erfahrungshorizont war seit seiner Kindheit vorwiegend städtisch geprägt. Nach seiner Jugend in Stolberg und Quedlinburg studierte er in Leipzig und Frankfurt a. d. O., dazwischen arbeitete er vermutlich als Lehrer in Aschersleben und Halle, nach seinem Studium zunächst ab 1514 als Geistlicher in Braunschweig, dann als Prediger in Jüterbog und in Zwickau. Nach Aufenthalten in Prag, Erfurt und Nordhausen war er schließlich ab 1523 in der kursächsischen Amtsstadt Allstedt und ab 1525 in Mühlhausen als Pfarrer tätig[37].

[...]


[1] Zimmermann, Wilhelm, Der große deutsche Bauernkrieg. Volksausgabe, Berlin 1989, S. 682.

[2] Blickle, Peter, Der Bauernkrieg. Die Revolution des Gemeinen Mannes, München 1998, S. 10.

[3] Vgl. Smirin, Moisej Mendeljewitsch , Die Volksreformation des Thomas Münzer und der Grosse Bauernkrieg, Berlin 1952, S. 13.

[4] Vgl. Steinmetz, Max, Reformation und Bauernkrieg, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 108-123, hier: S. 108.

[5] Vgl. Ebd., S. 111.

[6] Vgl. Steinmetz, Max, Die historische Bedeutung der Reformation und die Frage nach dem Beginn der Neuzeit in der deutschen Geschichte, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 56-69, hier: S. 58.

[7] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie. Studien zum 16. Jahrhundert, Göttingen 1975, S. 17.

[8] Vgl. Friesen, Abraham, Die ältere und die marxistische Müntzerdeutung, in: Friesen, Abraham, Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.), Thomas Müntzer, Darmstadt 1978, S. 447-480, hier: S. 465 f.

[9] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie, S. 20.

[10] Vgl. Smirin, M. M., Die Volksreformation, S. 659 ff.

[11] Vgl. Friesen, Abraham, Die ältere und marxistische Müntzerdeutung, S. 466.

[12] Steinmetz, Max, Die dritte Etappe der frühbürgerlichen Revolution. Der deutsche Bauernkrieg 1524 bis 1526, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Der Bauernkrieg 1524-26. Bauernkrieg und Reformation, München 1975, S. 65-89, hier: S. 73.

[13] Steinmetz, Max, Die frühbürgerliche Revolution in Deutschland (1476-1535), in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 42-55, hier: S. 46.

[14] Zschäbitz, Gerhard, Über den Charakter und die historischen Aufgaben von Reformation und Bauernkrieg, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 124-143, hier: S. 135.

[15] Dienst, Karl, Die Interpretation der Reformation als „frühbürgerliche Revolution“, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 260-274, hier: S. 271.

[16] Vgl. Kopitzsch, Franklin, Bemerkungen zur Sozialgeschichte der Reformation und des Bauernkrieges, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Der Bauernkrieg 1524-26. Bauernkrieg und Reformation, München 1975, S. 177-218, hier: S. 195.

[17] Für die Verwendung des Begriffs „gemeiner Mann“ innerhalb dieser Arbeit soll diese vorgenommene Erklärung Blickles die Richtlinie sein; vgl. Blickle, Peter, Die Revolution von 1525, München 1981, S. 165 ff.

[18] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie, S. 89 f.

[19] Vgl. Friesen, Abraham, Reformation, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Reformation oder frühbürgerliche Revolution?, München 1972, S. 275-286, hier: S. 277.

[20] Steinmetz, Max, Reformation und Bauernkrieg, S. 117.

[21] Ebd., S. 109.

[22] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie, S. 100.

[23] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie, S. 24.

[24] Vgl. Smirin, M. M., Die Volksreformation, S. 297ff.

[25] Ebd., S. 277.

[26] Vgl. Steinmetz, Max, Reformation und Bauernkrieg, S. 108.

[27] Vgl. Friesen, Abraham Die ältere und die marxistische Müntzerdeutung, S. 466 ff.

[28] Vgl. Maron, Gottfried, Thomas Müntzer als Theologe des Gerichts. Das „Urteil“ – ein Schlüsselbegriff seines Denkens, in: Friesen, Abraham, Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.), Thomas Müntzer, Darmstadt 1978, S. 339-382, hier: S. 369.

[29] Vgl. Nipperdey, Thomas, Reformation, Revolution, Utopie, S. 99.

[30] Goertz, Hans-Jürgen, Der Mystiker mit dem Hammer. Die theologische Begründung der Revolution bei Thomas Müntzer, in: Friesen, Abraham, Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.), Thomas Müntzer, Darmstadt 1978, S. 403-444, hier: S. 407.

[31] Müntzer, Thomas, An die Allstedter, in: Franz, Günter (Hrsg.), Thomas Müntzer. Schriften und Briefe, Gütersloh 1968, S. 454-456, hier: S. 456.

[32] Vgl. Goertz, Hans-Jürgen, Schwerpunkte der neueren Müntzerforschung, in: Friesen, Abraham, Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.), Thomas Müntzer, Darmstadt 1978, 481-536, hier: S. 499.

[33] Vgl. Ebd., S. 506 f.

[34] Luther, Martin, Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern, Anhang zu: Sperling, Hinrich, Möglichkeiten zu sozialem und politischem Lernen in der deutschen Geschichte – eine Untersuchung des Bauernkrieges, in: Wohlfeil, Rainer (Hrsg.), Der Bauernkrieg 1524-26. Bauernkrieg und Reformation, München 1975, S. 274-278, hier: S. 274.

[35] Vgl. Elliger, Walter, Thomas Müntzer, in: Friesen, Abraham, Goertz, Hans-Jürgen (Hrsg.), Thomas Müntzer, Darmstadt 1978, S. 54-73, hier: S. 54 f.

[36] Friesen, Abraham, Die ältere und marxistische Müntzerdeutung, S. 470.

[37] Vgl. Bräuer, Siegfried, Thomas Müntzer von Stolberg. Neue Forschungen zur Biographie und zum familiären Umfeld, Mühlhausen 2003, S. 11 ff.

Details

Seiten
26
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640763238
ISBN (Buch)
9783640764938
Dateigröße
554 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v162683
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen – Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Note
1,3
Schlagworte
Thomas Müntzer Bauernkrieg Reformation Konfessionalisierung Frühe Neuzeit Apokalyptik Mühlhausen Eschatologie

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