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Der Bismarck-Turm am Starnberger See

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 24 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Denkmal als Medium der Geschichtsvermittlung

2. Das BismarckDenkmal
2.1 Verschiedene Formen des BismarckDenkmals
2.1.1 Der BismarckTurm
2.1.2 Die BismarckSäule
2.2 Sinn und Zweck des BismarckDenkmals

3. Der BismarckTurm am Starnberger See
3.1 Die Entstehungsgeschichte des Turmes
3.2 Interpretation der Gestaltungsmerkmale
3.3 Die Wirkung des Turmes

Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Bildquellenverzeichnis

Einleitung

Der Bismarck-Turm am Ostufer des Starnberger Sees in der Gemeinde Assenhausen ist heute nur noch einigen Einheimischen in den angrenzenden Gemeinden und Landeshistorikern bekannt. Aus dem Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit ist er schon lange entrückt.

In der vorliegenden Arbeit wird zuerst ganz allgemein erläutert, was man heute unter dem Begriff Denkmal versteht, was die Funktionen und Wesensmerkmale eines Denkmals sind und wie ein Denkmal dazu genutzt werden kann, Geschichte zu vermitteln. Im zweiten Teil der Arbeit steht das Bismarck-Denkmal als Spezialform des Denkmals im Vordergrund, wobei neben der Frage nach dem Sinn und Zweck solcher

Bismarck-Denkmäler, dann der Bismarck-Turm und die Bismarck-Säule, ihrerseits wiederum Spezialformen des Bismarck-Denkmals, genauer betrachtet werden. Erst nach diesen Vorarbeiten gelangt man im dritten Teil zum eigentlichen Thema dieser Arbeit, dem Bismarck-Turm am Starnberger See. Seine Planungsphase und Entstehungsgeschichte, die am Bau beteiligten Personen und Einzelheiten zur Architektur des Turmes sollen ebenso behandelt werden, wie die Frage nach der Wirkung des Turmes auf die Menschen im Laufe seiner Geschichte.

Da sich die Arbeit nicht nur mit dem Bismarck-Turm in Assenhausen beschäftigt sondern auch mit Denkmälern und Bismarck-Denkmälern im Allgemeinen, trifft man auf eine Vielzahl von Publikationen zu diesen Themen. Besonders das Thema Bismarck-Denkmal bietet ein Spektrum von zeitgenössischen Bestandsaufnahmen bis hin zu immer wieder neu erscheinenden Aufsätzen in heutiger Zeit. Der Bismarck-Turm am Starnberger See wird zwar ebenfalls in mehreren Werken genannt, für eine exakte und detaillierte Arbeit ist aber die Heranziehung des Nachdrucks der Broschüre „Der Bismarckthurm am Starnberger See“ von 1900 unerlässlich.

1. Das Denkmal als Medium der Geschichtsvermittlung

Will man ein Denkmal unter dem Aspekt einer spezifischen Eigenschaft betrachten so ist es zunächst einmal notwendig, die Art des jeweiligen Denkmals zu bestimmen, denn unter dem Begriff Denkmal kann so gut wie alles, das uns aus der Vergangenheit überliefert ist, verstanden werden. Münzen, Urkunden, Inschriften, Bauwerke, Kunstwerke, Waffen und vieles mehr können, unter der Voraussetzung dass sie als Traditionsquellen einer absichtlich betriebenen Erinnerung dienen, ein Denkmal sein.[1]

Im Verständnis der breiten Öffentlichkeit wird der Denkmalbegriff bereits stark eingeschränkt. Man versteht unter einem Denkmal in erster Linie ein Kunstwerk, das zum Gedenken an eine Person oder ein Ereignis errichtet wurde. Dies können Reiterstandbilder, Büsten berühmter Personen und auch architektonische Denkmäler wie Türme, Stelen oder Triumphbögen sein.[2] Es handelt sich also um jene Form des Denkmals, wie sie Johann Georg Sulzer bereits im 18. Jahrhundert definierte: „Ein an öffentlichen Plätzen stehendes Werk der Kunst, das als Zeichen das Andenken merkwürdiger Personen oder Sachen beständig unterhalten und auf die Nachwelt fortpflanzen soll.“[3] Um diese Vielzahl von möglichen Erscheinungsformen eines Baudenkmals weiter einzugrenzen, hat z.B. Thomas Nipperdey in seinem Aufsatz aus dem Jahr 1968 eine genauere Unterteilung von Nationaldenkmälern des 19. Jahrhunderts vorgenommen. Darin nennt er das nationalmonarchistische bzw. nationaldynastische Denkmal, die Denkmalkirche, die Denkmäler der Bildungs- und Kulturnation, die der demokratisch konstituierten Nation und die Denkmäler der Nation als Volksgemeinschaft.[4]

Allein schon durch die Fähigkeit solcher Denkmäler uns an die Vergangenheit, an Personen und Ereignisse zu erinnern, dient das Denkmal zur Vermittlung von Geschichte. Diese Fähigkeit erscheint uns zunächst ganz klar und offensichtlich zu sein.

Die Art und Weise aber wie erinnert wird, spielt dabei eine sehr bedeutende Rolle und ist der heutigen Öffentlichkeit meist nicht mehr bewusst. Um dies zu klären ist es

notwendig, sich in die Zeit zurück zu versetzen, in der das Denkmal errichtet wurde. Wer initiierte das Denkmal, welche Weltanschauung hatte er und warum befand er eine Person oder ein Ereignis für denkmalwürdig? Des weiteren sind die Gründe, warum ein Denkmal errichtet wurde, zu beachten. Sollten damit Meinungen beeinflusst und politische Botschaften weiter getragen werden oder sollte das Denkmal einer öffentlichen und staatlichen Selbstdarstellung dienen? Welche Formen, welches Material und welcher Maßstab wurden gewählt und warum? Die Konfrontation mit diesen Fragen ermöglicht einen Blick auf die Vermittlung von Geschichte, der weit über die reine Erinnerungsfunktion eines Denkmals hinausreicht.

Auch für das Verständnis um das Denkmal selbst und der Botschaft, die es vermittelt, ist der Bezug zur Entstehungszeit von größter Bedeutung. Das Denkmal ist stets an die politischen und gesellschaftlichen Werte seiner Zeit gebunden. Daraus folgt, dass spätere Generationen, welche in einem gänzlich veränderten politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Tagesgeschehen leben, den Bezug zum Denkmal verlieren und seine Botschaft nicht mehr verstehen können.[5] Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass die an den Denkmälern verwendete Bildersprache und Architektur ihrerseits sich von Epoche zu Epoche verändern. Symbole und Zeichen die einst jedem völlig verständlich waren und deren Bedeutung ganz offensichtlich gewesen ist, sind heute nicht mehr zu verstehen.[6] Die zur Entstehungszeit doch sehr eindeutige Interpretation von Geschichte, eben durch das Denkmal selbst, geht in einer Vielzahl der Fälle verloren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jedes Denkmal, auch wenn es wie z.B. im Fall eines Kriegerdenkmals im Kontext einer überregionalen Zusammengehörigkeit steht, seine ganz eigene Geschichte hat. In dem meisten aller Fälle könnte ein Denkmal sogar mehr Geschichte vermitteln, als der alltägliche Betrachter zu verstehen mag.

2. Das Bismarck-Denkmal

Das Bismarck-Denkmal stellt eine besondere Form des Denkmals dar. Der zeitliche Rahmen für die Entstehung von Bismarck-Denkmälern wird durch eine Reihe von Daten im Leben Bismarcks und in der Geschichte des Deutschen Reiches, die als Jubiläumstage dazu geeignet schienen, den großen Kanzler zu ehren, abgesteckt.

Einige solcher Daten sind z.B. der Geburtstag Bismarcks am 1. April 1815 (genauer die wiederkehrenden Jahrestage), seine Ernennung zum Ministerpräsidenten am 23. September 1862 oder - auf das Reich bezogen - der Tag des Sieges bei Sedan am 2. September 1870 und der Friedensschluss am 10. Mai 1871 in Versailles.[7] Ende der 1870er Jahre wurden die ersten Denkmäler die Bismarck allein gewidmet waren errichtet. Diese ersten Bismarck-Denkmäler, wie etwa das Denkmal in Köln aus dem Jahr 1879, mussten vom Staat noch offiziell gefördert werden. Eine bürgerliche Bewegung und eine damit einhergehende Ausbildung eines Bismarck-Kultes, setzten erst nach der Entlassung Bismarcks am 20. Mai 1890 ein.[8] Erstmals wurden nun vom Bürgertum eine größere Anzahl von Denkmälern zu Ehren Bismarcks errichtet. Diese Tendenz der bürgerlichen Denkmalerrichtung steigerte sich von Jahr zu Jahr. Besondere Höhepunkte erreichte sie nach dem Tod Bismarcks am 30. Juli 1898, nach dem Jubiläum zum 90. Geburtstag 1905 und nach dem 10. Todestag im Jahr 1908. Für das Jubiläum zum 100. Geburtstag des Kanzlers im Jahr 1915 wurden besondere Anstrengungen betrieben wie z.B. die Planung eines großen Bismarck-Nationaldenkmals über den Rhein bei Bingen.[9] Der ausbrechende 1. Weltkrieg war jedoch der Grund für das Scheitern der meisten späten Bauvorhaben.

Der geographische Rahmen für die Verbreitung von Bismarck-Denkmälern in Europa wird durch die Reichsgrenzen nach 1871 abgesteckt. Die Verteilung der Bismarck-Denkmäler innerhalb dieser Grenzen ist allerdings nicht ausgewogen. In Preußen selbst und in den ihm nahe stehenden Gebieten, sowie an den Reichsgrenzen im Westen, Norden und Osten ist die Anzahl von Bismarck-Denkmälern deutlich höher als in jenen Ländern,

wie etwa in Bayern, die einen letzten Rest an Eigenständigkeit bewahren wollten.[10] Auch in den ehemals deutschen Kolonien und in Österreich wurde Bismarck durch Denkmäler geehrt.

2.1 Verschiedene Formen des Bismarck-Denkmals

Schon vor dem Entstehen von Bismarck-Denkmälern, die nur dem Kanzler alleine gewidmet waren, war die Darstellung Bismarcks, meist stehend neben dem Kaiser und Moltke, auf Sieges- und Reichsgründungs-Denkmälern geläufig.[11] Diese Denkmäler werden aber nicht als Bismarck-Denkmäler bezeichnet.

Bismarck-Denkmäler wurden in den unterschiedlichsten Gestaltungsformen errichtet. Die ersten Denkmäler waren figürliche Monumente wie z.B. Reiterstandbilder, Büsten, Porträtmedaillons oder Standbilder.[12] Diese Form des Denkmals wurde besonders von kleineren Gemeinden und Städten und auch von Privatpersonen gewählt und hielt sich bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges. Dargestellt wurden zumeist einzelne Momente im Leben des Kanzlers: Bismarck bei der Kaiserproklamation, Bismarck mit der Reichsverfassung oder Bismarck als „der Alte vom Sachsenwalde“.[13] Eine Besonderheit in dieser Gruppe der Bismarckdenkmäler stellen jene Werke dar, die als so genannte „verkleidete Bildnisse“, den Kanzler als eine mythologische oder religiöse Figur zeigen. So erscheint Bismarck z.B. als Roland, als Drachentöter St. Georg oder als Erzengel Michael.[14] Neben diesen figürlichen Monumenten gibt es eine Vielzahl von Brunnen, Gedenktafeln und Gedenksteinen sowie die entindividualisierten Bismarck-Denkmälern in der Form der Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen.[15] Darüber hinaus findet man für Bismarck eine breite Palette von Ehrungen, die eigentlich der Definition eines Denkmals widersprechen, auf Grund ihrer Kuriosität und Vielzahl aber doch hier genannt werden sollen. Gemeint sind all jene

Dinge, die um Bismarck zu ehren seinen Namen tragen. Straßen, Plätze, Gebäude, Ortschaften, Berge und sogar ganze Landstriche und Inseln in den deutschen Kolonien

wie z.B. der Bismarckarchipel, wurden nach dem Kanzler benannt. Deutsche Auswanderer in die USA nannten die Hauptstadt des heutigen Bundesstaates North Dakota Bismarck. Selbst in der Gastronomie wurde der Kanzler zum Namenspatron für Bismarck-Äpfel und den Bismarck-Hering.[16] Eine Sammlung weiterer Kuriositäten und seinerseits wieder ein Denkmal wie es die Definition verlangt, war das 1891 im neuen Schloss in Schönhausen bei Stendal eröffnete Bismarck Museum. Dieses Museum wurde allerdings 1948 aufgelöst. Ein weiteres Bismarck Museum, das auch heute noch geöffnet ist, ist das 1927 gegründete Bismarck-Museum in Friedrichsruh bei Hamburg.[17]

2.1.1 Der Bismarck-Turm

Der erste Turm wurde bereits im Jahr 1869 erbaut. Als echter Bismarck-Turm kann er aber nicht gelten, da er erst nach seiner Errichtung in Bismarck-Turm umbenannt wurde und sein vornehmlicher Zweck nicht der Huldigung Bismarcks galt, war er vielmehr als Aussichtsturm geplant.[18] Die Idee des eigentlichen Bismarck-Turmes entstand 1890 in München. Franz von Lenbach und der Münchner Bürgermeister von Widenmaier wollten erstmals ein Denkmal zu Ehren Bismarcks errichten, das nicht in der Stadt sondern auf einer Anhöhe am Starnberger See entstehen sollte.[19] Dieser Gedanke, einen Turm auf einer Bergkuppe oder Anhöhe zu errichten, entwickelte sich zu einer charakteristischen Eigenschaft aller Bismarck-Türme und hatte zwei besondere Gründe. Zum einen wollte man eine bestmögliche Aussicht vom Turm aus erzielen und zum anderen sollte man, dies war der vielleicht sogar noch wichtigere Grund, den Turm selbst bereits aus der Ferne erkennen können.[20] Eine weitere Charakteristik besonders der frühen Bismarck-Türme war es, dass ihre Architektur jener der mittelalterlichen Wehr- und Burgtürme ähnelt. Man versuchte dadurch, eine Anknüpfung des von Bismarck neu errichteten Reiches an das alte Deutsche Reich zu bewerkstelligen. Nicht selten wurden darum auch Türme auf Fundamenten alter Burgen errichtet oder Burgruinen und deren Türme zu Bismarcktürmen umgebaut.[21] Der Architekt Wilhelm Kreis entwickelte eine neuartige Rundform, die an das Grabmahl des Gotenkönigs Theoderich in Ravenna erinnert. Nach diesem Entwurf wurden die meisten späteren Bismarck-Türme errichtet.[22]

Für den Bau des Turmes sollte entweder ortsgebundener Stein in der Nähe des Bauplatzes gebrochen werden oder Granit. Der sehr harte Granit wurde als „deutsch“ empfunden und sollte Stärke und Unbeugsamkeit des Kanzlers symbolisieren. Auch die bildnerischen Monumente wurden, um ihre Symbolik bereits durch die Wahl des verwendeten Materials zu unterstreichen, aus Erz und Schmiedeeisen gefertigt. Somit konnte man einen Bezug zum „Schmied des Reiches“ und zum Sieg durch „Blut und Eisen“ schaffen.[23] Zusätzlich erhielten manche Türme eine Halle, die zum Teil durch ein Standbild oder andere auf Bismarck hinweisende Merkmale ausgestattet wurde.

2.1.2 Die Bismarck-Säule

Der Begriff Säule als Bezeichnung für eine spezielle Art des Bismarck-Turmes ist zunächst irreführend. Nicht der architektonische Begriff, der die Säule als senkrechte, zylindrische Stütze einer Decke definiert, findet hier Anwendung, sondern die bildliche Verwendung im Sinne einer Feuersäule oder Wolkensäule.[24] Im Gegensatz zum Bismarck-Turm wollte man durch die Säule nicht eine Anknüpfung an das Mittelalter finden, sondern an das noch ältere Germanentum. Darum sollte sie sich, nach der damaligen Vorstellung von germanischer Architektur, durch überragende Größe, sehr hartem Gestein und durch eine natürliche Schlichtheit auszeichnen. Auch das Motiv des Grabdenkmals zur Erinnerung an den gefallenen Recken sollte miteinbezogen werden.[25]

Die Idee zur Errichtung einer Bismarck-Säule geht zurück auf einen Aufruf der Deutschen Studentenschaft vom Dezember 1898, der in allen Kreisen der Bevölkerung

Gehör fand.[26] Die Studentenschaft veranstaltete daraufhin einen Architekturwettbewerb dessen Ziel es war, den besten Entwurf einer Säule dem ganzen deutschen Volk zur Ausführung zu empfehlen. Der Architekt Wilhelm Kreis gewann diesen Wettbewerb. Nach seinem Entwurf mit dem Namen „Götterdämmerung“ wurden im ganzen Reich 47 Bismarck-Säulen errichtet.[27]

Das charakteristische Merkmal einer Bismarck-Säule ist eine Feuerschale. Ihre Flammen sollten von Säule zu Säule, über das ganze Reich verteilt, gleichzeitig ein Zeichen zu Ehren Bismarcks leuchten lassen. Besonders an den Jubiläen zu Bismarcks Geburtstag am 1. April, am Sedanstag und am Sonnwendtag wurden die Feuer entzündet.[28]

Innerhalb der deutschen Reichsgrenzen von 1914, in den Kolonien, in Böhmen und in Österreich, wurden insgesamt über 400 Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen geplant. Bis 1934 wurden davon 234 errichtet. Von diesen haben immerhin noch 165 Bauwerke die beiden Weltkriege und die politischen Veränderungen überstanden.[29] Auch bleibt festzuhalten, dass manche dieser Türme und Säulen heute nicht mehr auf den ersten Blick mit der Person Bismarck identifiziert werden können, da die charakteristischen Identifikationsmerkmale im Laufe der Zeit zerstört worden sind oder durch frühere Renovierungsarbeiten unkenntlich gemacht wurden. Fehlt hier zudem der geschichtliche Rahmen des Bauwerkes, so ist es dem heutigen Besucher nicht mehr möglich, einen direkten Bezug zu Bismarck herzustellen. Diese Bauwerke dienen dann meist als reine Aussichtsplattformen. Es ist aber auch der umgekehrte Fall anzutreffen, dass die Türme und Säulen immer noch ihren Erinnerungszweck von außen sichtbar erfüllen, sie aber heute in abgelegenen und nicht mehr zugänglichen Gebieten liegen und somit ihre Existenz nur noch den wenigsten überhaupt bekannt ist.

[...]


[1] Katharina Weigand: Kriegerdenkmäler – Öffentliches Totengedenken zwischen Memoria-Stiftung und

Politik, in: Herzog Markwart (Hrsg.): Totengedenken und Trauerkultur. Geschichte und Zukunft des Umgangs mit Verstorbenen, S. 202.

[2] Katharina Weigand: Kriegerdenkmäler …, S. 202.

[3] Ekkehard Mai: Mo(nu)ment mal: Denkmal?, in: Ekkehard Mai / Gisela Schmirber (Hrsg.): Denkmal, Zeichen Monument. Skulptur und öffentlicher Raum heute, S. 9.

[4] Ekkehard Mai / Gisela Schmirber: Vom Bismarckturm zum Ehrenmal. Denkmalformen bei Wilhelm

Kreis, in: Ekkehard Mai / Gisela Schmirber (Hrsg.): Denkmal, Zeichen, Monument. Skulptur und öffentlicher Raum heute, S. 51.

[5] Katharina Weigand: Kriegerdenkmäler …, S. 206.

[6] Katharina Weigand: Kriegerdenkmäler …, S. 206.

[7] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler, in: Hans-Ernst Mittig / Volker Plagemann: Denkmäler im

19. Jahrhundert. Deutung und Kritik, S. 218.

[8] Hans-Michael Körner: Bismarckdenkmäler in Bayern, in: Hans-Michael Körner / Katherina Weigand:

Denkmäler in Bayern, S. 20.

[9] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler …, S. 219.

[10] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler …, S. 219.

[11] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler …, S. 225.

[12] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler …, S. 225.

[13] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler …, S. 226.

[14] Hans-Walter Hedinger: Bismarck Denkmäler und Bismarck-Verehrung, in: Ekkehard Mai/ Stephan

Waetzold (Hrsg.): Kunstverwaltung, Bau- und Denkmal- Politik im Kaiserreich, S. 281.

[15] Hans-Michael Körner: Bismarck-Denkmäler in Bayern, …, S. 21.

[16] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen. Eine Bestandsaufnahme, S. 8.

[17] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen. …, S.9.

[18] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 22.

[19] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler, …, S. 229.

[20] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler, …, S. 233.

[21] Günther Kloss / Sieglinde Seele (Hrsg.): Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 22.

[22] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 26.

[23] Volker Plagemann: Bismarck-Denkmäler, …, S. 238.

[24] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 22.

[25] Volker Plagemann: Bismarckdenkmäler, …, S. 233.

Bismarck starb im Juli 1898. Darum war das Motiv eines Grabmals von besonderer Bedeutung.

[26] Vgl.: Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 23, 24.

[27] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 25.

[28] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 32.

[29] Günther Kloss / Sieglinde Seele: Bismarck-Türme und Bismarck-Säulen, …, S. 33.

Details

Seiten
24
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783640777259
ISBN (Buch)
9783640777051
Dateigröße
3.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v163270
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1.0
Schlagworte
Bismarck Denkmal Starnberg

Autor

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Titel: Der Bismarck-Turm am Starnberger See