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Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand

Diplomarbeit 2003 126 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise

2 Deutscher Mittelstand
2.1 Qualitative Merkmale
2.2 Quantitative Merkmale
2.3 Bedeutung und derzeitige wirtschaftliche Situation des Mittelstandes
2.4 Wirtschaftliche Situation des Mittelstandes aus dem Blickwinkel von Kreditinstituten

3 Rating
3.1 Definition Rating
3.2 Ratingarten und Varianten
3.3 Bedeutung von Ratingsymbolen
3.4 Trennfähigkeit von Ratingsystemen

4 Entstehung eines Ratingurteils am Beispiel des BVR-II Ratings
4.1 Architektur des BVR-II Ratings
4.2 Zusammensetzung der einzelnen Teilscores

5 Auswirkung des Ratingurteils auf die Kreditkonditionen
5.1 Komponenten der Kreditkondition
5.2 Standardrisikokosten in Abhängigkeit vom Rating
5.3 Eigenkapitalkosten in Abhängigkeit vom Rating

6 Unmittelbare Auswirkung der neuen Eigenkapital- vereinbarung (Basel II) auf den Deutschen Mittelstand
6.1 Status Quo der alten bzw. Ziel der neuen Eigenkapitalvereinbarung
6.2 Berechnung der Mindestkapitalanforderungen für das Kreditrisiko
6.3 Meilensteine bis zur Umsetzung von Basel II

7 Fazit und Ausblick
Anhang 1: Prozess der gesamtbankorientierten Risikosteuerung
Anhang 2: Systematisierung der Ansätze zur Kreditrisikosteuerung
Anhang 3: Bezeichnung der lang- bzw. kurzfristigen Emmissionsratings der Big Three
Anhang 4: Zusammenhang zwischen Ratingklassen und Fleischteilen
Anhang 5: Power-Curve und Accuracy Ratios von Moody`s
Anhang 6: Score-Intervalle und BVR-Masterskala
Anhang 7: Qualitative Fragen des BVR-II Ratings "Mittelstand" und "Oberer Mittelstand"
Anhang 8: Gewichtung der relevanten Fragen im Teilscore QU
Anhang 9: Screenshot BVR-II-Rating, Qualitativer Fragenkatalog
Anhang 10: Konsequenzen der Eigenkapitalabitrage durch Sekurisation
Anhang 11: Formeln zur Berechnung der Risikogewichte

LiteraturverzeichnisSeite

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bedeutung des Mittelstandes

Abbildung 2: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen

Abbildung 3: Strukturdaten deutscher Kreditinstitute

Abbildung 4: Kehrtwende

Abbildung 5: Bivariate Diskriminierung nach Umsatzrendite und Eigenkapitalquote

Abbildung 6: Optimaler Trennwert, α-und β-Fehler bei dichotomischen Kreditnehmerklassifikationen auf Basis der MDA

Abbildung 7: Fehlerkurve des Ratings der Bank Deutschland

Abbildung 8: Power-Curve zur Beurteilung der Trennfähigkeit eines Ratingsystems

Abbildung 9: Aufklärungsprofil des Ratingsystems der Bank Deutschland

Abbildung 10: Musterkreditprozess und Musterratingprozess

Abbildung 11: Architektur des BVR-II Ratings

Abbildung 12: Gewichtung der Teilscores bei der Berechnung des Gesamtscores

Abbildung 13: Abstimmung Mittelstandssegmente im Übergangsbereich

Abbildung 14: Trennschärfe von Merkmalen

Abbildung 15: EDF-Transformation und Logistischer Fit

Abbildung 16: Bottom-Up Kalkulation des Kreditzinses

Abbildung 17: Kreditprozesse und Standardstückkosten

Abbildung 18: Zusammenhang zwischen Standardstückkosten und Rating

Abbildung 19: Wahrscheinlichkeitsverteilung potentieller Kreditverluste

Abbildung 20: Kalkulation von Standardrisikokosten und KFZ- Versicherungsprämien

Abbildung 21: EAD und LGD als Komponenten des erwarteten Verlustes

Abbildung 22: Bonitätsstruktur typischer Mittelstandsportfolios

Abbildung 23: Zusammenhang zwischen Standardrisikokosten, Rating und Sicherheiten

Abbildung 24: Zusammenfassendes Beispiel zum erwarteten Verlust

Abbildung 25: Adverse Selektion

Abbildung 26: Ermittlung des Renditeanspruchs deutscher Banken nach dem CAPM

Abbildung 27: Geplante Eigenmittelunterlegung vor und nach Basel II

Abbildung 28: Die Neue Eigenkapitalvereinbarung

Abbildung 29: Alternative Ansätze zur Messung des Kreditrisikos nach Basel II

Abbildung 30: Finanzierungssegmente und Zuordnungsvoraussetzungen

Abbildung 31: Berechnung der Eigenkapitalanforderungen für Unternehmen im IRB- Basisansatz

Abbildung 32: Eigenkapitalanforderungen in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße

Abbildung 33: Zeitplan für die Umsetzung der neuen Eigenkapitalvorschriften

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Ist Basel II der Tod des Deutschen Mittelstandes? Kann Basel II als Schreckgespenst oder Chance verstanden werden?1 Erzwingt Basel II einen Mentalitätswechsel im Mittelstand?2 Bedeutet Basel II die stille Revolution in der Finanzierung?3 Bringt Basel II Entlastung für Mittelstandskredite4 und somit vor allem den Mittelstand voran?5

Profitiert also die Mehrzahl von Basel II?6 Was versteht man überhaupt unter Basel II? Wer oder was ist der Mittelstand? Braucht Deutschland wirklich den Mittelstand?7 Warum steht Basel II in Zusammenhang mit den Finanzierungsmöglichkeiten des Mittelstandes?8 Warum zwingt die Ertragskrise Banken zu einer veränderten Kreditvergabe?9 Ist ein Credit Crunch für den Mittelstand vermeidbar?10 Warum trägt der deutsche Bankensektor überall die rote Laterne? Warum sind gerade im Kreditgeschäft die Margen „zum Gotterbarmen“11. Müssen sich denn Kredite neuerdings lohnen?12 Was hat der Mittelstand mit der Blutspur in den Bankbilanzen zu tun? Oder sind die Neuen Eigenkapitalvorschriften die Ursache für die Pleitenwelle, von der die Banken neuerdings überrollt werden? „Das wird (bestimmt) brutal“13, wenn Geldinstitute bei Mittelständlern extrem vorsichtig werden14. Oder sind die Probleme bei Basel II fast gelöst?15 Warum baut sich gegen Basel II neuerdings wieder Widerstand auf?16

Wer will aufgrund dieser Widersprüchlichkeiten noch den Überblick behalten? Der Entwurf der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II oder der Neue Baseler Akkord) hat in Deutschland eine Diskussion um Ratings und deren Auswirkungen auf den Mittelstand entfacht, die weltweit ihresgleichen sucht.

Da die Argumente teilweise sehr von Emotionalität geprägt sind, ist das Ziel dieser Arbeit durch sachliche Argumentation den Ausgleich zwischen Bank- und Mittelstandsinteressen zu ermöglichen. Hierbei ist es notwendig für den Unternehmer die Details/Grundlagen der risikoadjustierten Kreditpolitik zu lüften bevor auf mögliche Kreditzinsveränderungen aufgrund der neuen Baseler Beschlüsse eingegangen wird. Die Verantwortlichen in Banken sollen beim Studieren dieser Arbeit an die Wichtigkeit des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft erinnert werden, damit jeder Unternehmensstrategie, die darauf ausgerichtet ist auf die Übernahme von Kreditrisiken gänzlich zu verzichten, bereits bei ihrer Entstehung der Nährboden entzogen wird.

1.2 Vorgehensweise

Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, wird dabei der Deutsche Mittelstand zunächst anhand von qualitativen und quantitativen Merkmalen abgegrenzt und dann seine Bedeutung und derzeitige wirtschaftliche Situation dargestellt. Da die derzeitige wirtschaftliche Situation des Mittelstandes in den letzten Jahren seine Spuren in den Büchern von Kreditinstituten hinterlassen hat, wird anschließend auf die Grundlagen und die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit von Ratingsystemen eingegangen. Darauf aufbauend erfolgt eine Analyse des von den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken bundesweit eingesetzten BVR-II-Ratings. Dem Mittelständler sollen hier erste Ansatzpunkte zur Verbesserung seines Ratingurteils gegeben werden. Ausgehend von den Ergebnissen eines Ratings werden dann die Auswirkungen des Ratingurteils auf die Kreditkonditionen untersucht. In einem letzten Schritt wird der Zusammenhang zwischen Rating und den Baseler Empfehlungen hergestellt um dann die unmittelbaren Auswirkungen der neuen Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) auf den Deutschen Mittelstand zu untersuchen. Demjenigen Unternehmer, der von den mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen betroffen ist, wird abschließend ein Zeitrahmen für die Umsetzung der neuen Eigenkapitalvereinbarung mit auf den Weg gegeben. Es liegt dann am Unternehmer selbst mögliche Veränderungen hinzunehmen oder durch gezieltes unternehmerisches Vorgehen etwaige Chancen der neuen Eigenkapitalvereinbarung zu nutzen.

2 Deutscher Mittelstand

„Die herausragende Bedeutung des Mittelstandes für die Volkswirtschaft wird immer wieder betont“17. Deshalb überrascht es, dass es für den Mittelstand - auch unter der Bezeichnung KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) oder (small and medium sized enterprises) bekannt - keine gesetzliche oder allgemein gültige Definition18 gibt. Böse Zungen bezeichnen den Begriff Mittelstand sogar als „weasel word“19 der deutschen Wirtschaftspolitik. Da jedoch kaum ein Schlagwort in der aktuellen Debatte um Basel II so häufig verwendet wird, ist es wichtig zu fragen, was eigentlich die Besonderheit von kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber Großunternehmen ist20, und wie sie voneinander abgegrenzt werden können21. Die erforderlichen Maßstäbe zur Begriffsdefinition und- abgrenzung der kleinen und mittleren Unternehmen sowie der mittelständischen Unternehmen22 von Großunternehmen können „sowohl eindimensionaler als auch mehrdimensionaler Gestalt“ sein, in dem Sinne, dass „sowohl quantitative als auch qualitative Abgrenzungsmerkmale“23 herangezogen werden.

2.1 Qualitative Merkmale

Die qualitativen Abgrenzungsmerkmale beschreiben Besonderheiten von mittel- ständischen Unternehmen, die sie vom Wesen her von anderen Unternehmensgrößen differenzieren sollen24. Dabei zielt die qualitative Abgrenzung mittelständischer Unternehmen nicht auf eine quantitative Betriebsgröße, (Vgl. 2.2) sondern auf „den ganz besonderen Betriebstyp“25 des mittelständischen Unternehmens ab. „Mitunter haben die qualitativen Kriterien ein so starkes Gewicht, dass rein quantitative Aspekte zu kurz greifen“26. In der Literatur werden im Sinne einer mehrdimensionalen Abgrenzung mit Hilfe von Merkmalskatalogen insbesondere folgende Merkmale in Zusammenhang mit mittelständischen Unternehmen angeführt.

-Inhabergeführtes Unternehmen mit dem Hauptziel: Erhaltung der Selbstständigkeit27
-Identität von Eigentümer und verantwortlichem Management28
-Dominanz der persönlichen Kontakte zu Kunden, Lieferanten und der für das mittelständische Unternehmen relevanten Öffentlichkeit
-Geringer Formalisierungsgrad
-Erbringung einer individualisierten und differenzierten Leistung -Besonderes Engagement für die regionale Wirtschaft -Eingeschränkte Möglichkeit der externen Kapitalbeschaffung

Obwohl der oben genannte Merkmalskatalog dazu beitragen soll, Abgrenzungen zwischen großen und mittleren Unternehmen vorzunehmen, wird in der Literatur keine eindeutige Aussage darüber getroffen, wie viele Kriterien letztendlich einzeln bzw. additiv zutreffen müssen, um ein Unternehmen dem Mittelstand zuordnen zu können.

Bei der qualitativen Mittelstandsabgrenzung stellt sich somit vor allem das Problem der „Erfassung und Operationalisierung“ der angesprochenen qualitativen Definitions- bedingungen in der Unternehmensrealität29.

2.2 Quantitative Merkmale

Weder für EU-Europa insgesamt noch für die einzelnen Länder gibt es eine „allgemein verbindliche“ quantitative Abgrenzung für mittelständische Unternehmen30. Jedoch ist national wie international „der Rückgriff auf die Zahl der Beschäftigten oder die Umsätze bei eindimensionalen Begriffsabgrenzungen üblich geworden“31, wobei hierbei die Zahl der vorgenommenen Kategorisierungen nahezu der Zahl ihrer Urheber gleicht32. Die Folge daraus ist ein breites Spektrum von Größendefinitionen zu kleinen und mittleren Unternehmen, die parallel zueinander bestehen.

Die zwei am häufigsten verwendeten Definitionen stammen dabei vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn und von der EU-Kommission.

Die EU hat 1996 eine Empfehlung für eine Definition kleiner und mittlerer Unternehmen ausgesprochen, die als Proxy33 für den Begriff Mittelstand angesehen werden kann. Der Begriff wirtschaftlicher Mittelstand ist ausschließlich in Deutschland gebräuchlich, während man in allen übrigen Ländern von kleinen und mittleren Unternehmen spricht34. Auch das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn verwendet für seinen quantita- tiven Mittelstandsbegriff die Bezeichnung kleine, mittlere und große Unternehmen und stützt seine pragmatische Abgrenzung35 auf die Kriterien durchschnittlicher Jahresumsatz und Anzahl der Beschäftigten.

Kleine Unternehmen sind nach der neuen Abgrenzung des IfM solche mit bis zu neun Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 1 Million Euro36. Mittlere Unternehmen haben zehn bis 499 Mitarbeiter und generieren jährlich zwischen einer und 50 Millionen Euro Umsatz. Große Unternehmen haben demnach 500 oder mehr Mitarbeiter und erwirtschaften einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro und mehr37.

Als Konsequenz der Einführung des Euro und der Umstellung der amtlichen Statistik hat sich das IfM Bonn entschlossen, bei der Ermittlung der Anteilswerte des Mittelstandes auf die früher zusätzlich verwendeten wirtschaftsbereichsbezogenen Definitionen ab 2000 verzichten38.

Neben Umsatzgröße und Mitarbeiterzahl ist auch der Verflechtungsgrad der Wirtschaft von zunehmender Bedeutung. So führen Abspaltungen, Übernahmen, Kauf oder Verkauf von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten zu Unternehmen, die als nicht identifizierbarer Teil unter der einheitlichen Leitung eines Konzerns stehen. Die Europäische Union hat dies berücksichtigt und die Kriterien Bilanzsumme sowie Ausmaß des Verbundes zwischen Unternehmen in ihre Definition aufgenommen39. Nach der von der EU gewählten Abgrenzung sind kleine Unternehmen Betriebe, die eine Bilanzsumme von höchstens 5 Millionen Euro, einen Jahresumsatz von höchstens 7 Millionen Euro und weniger als 50 Beschäftigte aufweisen. Kleinstunternehmen sind, nach der Abgrenzung der EU, Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten. Mittlere Unternehmen haben maximal eine Bilanzsumme von 27 Millionen Euro einen Jahresumsatz von höchstens 40 Millionen Euro und weniger als 250 Beschäftigte40. Außerdem dürfen sich die Unternehmen nicht zu 25 % oder mehr im Besitz eines oder mehrerer anderer Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition fallen, befinden41. Eine Gegenüberstellung der dargestellten Definitionen für kleine und mittlere Unternehmen liefert nachfolgende Tabelle.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Mittelstandsabgrenzung nach quantitativen Merkmalen

Neben diesen zwei am häufigsten vorkommenden quantitativen Definitionen für kleine und mittlere Unternehmen gibt es eine Reihe weiterer Abgrenzungen auf nationaler und europäischer Ebene.

Die Deutsche Bundesbank definiert z.B. in der später in dieser Arbeit verwendeten

statistischen Sonderveröffentlichung „Verhältniszahlen aus Jahresabschlüssen deutscher Unternehmen von 1998 bis 2000“43 kleine Unternehmen als Betriebe mit einem Jahresumsatz von weniger als 2,5 Mio. € und mittlere Unternehmen mit einem Umsatz von 2,5 Mio. € bis unter 50 Mio. €.

Außerdem sind Abgrenzungen nach Umsatz und Beschäftigtenzahl noch für diverse Förderprogramme wichtig44. Die Anzahl der unterschiedlichen Größenklassifikationen sowie die Tatsache, dass letztgenannte Abgrenzungen für den weiteren Verlauf der Arbeit irrelevant sind, rechtfertigen es daher nicht näher darauf einzugehen45 /46. Nicht gerechtfertigt wäre es jedoch, wegzulassen, dass die Umsatzhöhe bzw.

Bilanzsumme mittelbare Auswirkungen auf Detailbestimmungen im Regelwerk zur Berechnung der neuen Eigenkapitalanforderungen nach Basel II haben. Ohne bereits an dieser Stelle näher darauf einzugehen, ist zu erwähnen, dass sich für Kredite an Unternehmen, mit einen Jahresumsatz von 5 Mio. Euro bis zu 50 Millionen Euro umsatzabhängige Erleichterungen bei der Höhe der Eigenkapitalanforderungen ergeben können47 /48. An dieser Stelle genügt folgende Tendenzaussage: Beginnend mit einem jährlichen Umsatz in Höhe von 50 Mio. € nimmt c.p. bei sinkendem Umsatz die Höhe der Eigenkapitalanforderungen ab. Je kleiner demnach das Unternehmen, gemessen am Umsatz, desto niedriger die Eigenkapitalanforderungen. Die maximale Entlastung liegt dabei bei einem Umsatz von 5 Mio. €. Ab einem jährlichen Umsatz größer 50 Mio. Euro entfällt die umsatzabhängige Entlastung bei der Berechnung der Eigenkapital- anforderungen.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Höhe des durchschnittlichen Jahresumsatzes auch entscheidend für die Zuordnung zu einem spezifischen Ratingsegment bei einer Bank sein kann. So wird bei den Volks- und Raiffeisenbanken bundesweit zwischen acht Kundengruppen bzw. Ratingsegmenten (mit umsatzgrößen- abhängigen Untersegmenten) unterschieden. Nähere Informationen dazu erfolgen bei den Ausführungen zum Rating, nachdem zunächst die wirtschaftliche Situation und Bedeutung des Mittelstandes dargestellt wird.

2.3 Bedeutung und derzeitige wirtschaftliche Situation des Mittelstandes

Nach der neuen Definition des IfM in Bonn existierten in Deutschland im Jahr 2000 rund 3,349 Millionen Unternehmen, von denen bei einer Abgrenzung nach Umsatzgrößen- klassen 89,3850 % den kleinen, 10,35 % den mittleren und die restlichen 0,27 % den großen Unternehmen zuzurechnen waren. 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen waren demnach im Jahre 2000 klein- bzw. mittelständisch. Sie erwirtschaften 43,2 %51 aller umsatzsteuerpflichtigen Umsätze. Vergleicht man den Anteil der Bruttowertschöpfung 48,8 %52 aller Unternehmen im Jahr 2000 mit Vorjahresangaben (fast 60 %), so könnte man auf eine gesunkene Bedeutung der mittelständischen Wirtschaft schließen. Diese Beobachtung ist jedoch vielmehr in der Privatisierung großer Staatsunternehmen, wie der Deutschen Bahn und der Telekom begründet. Beide Unternehmen werden nicht mehr dem staatlichen Sektor, sondern stattdessen den Großunternehmen zugerechnet. Ein entsprechender Zuwachs auf Seiten des Mittelstandes blieb aus.

Mittelständische Unternehmen tätigen 46,0 %53 aller Bruttoinvestitionen. Schließlich und nicht zuletzt ist der Mittelstand mit insgesamt „mehr als 20 Millionen Beschäftigten die tragende Säule des deutschen Arbeitsmarktes“54. Dabei wird die mittelständische Wirtschaft von Kleinunternehmen dominiert. 80,38 %55, das sind 1.714.307 Betriebe, haben weniger als 10 Beschäftigte. Bei kleinen und mittleren Unternehmen stehen insgesamt 78,25 %56, das sind 21.767.087 Beschäftigte in Lohn und Brot.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Bedeutung des Mittelstandes

Insgesamt kann durchaus behauptet werden, dass die wirtschaftliche Prosperität in Deutschland in entscheidendem Maße von den mittelständischen Unternehmen abhängt. Der Mittelstand ist es also, der als Garant für Aufschwung und Beschäftigung - gerade in den derzeit wirtschaftlichen schwierigen Zeiten - „als Rückrad der deutschen Volkswirtschaft bezeichnet wird“57 und dessen Betriebe mit den klassischen Unternehmertugenden Mut, Fleiß, Umsicht und ohne viel Aufsehens als sogenannte „hidden champions“58 oft weltweit Marktführer geworden sind.

Wenn also kleine und mittlere Unternehmen so enorm wichtig für die Deutsche Volks- wirtschaft sind, wenn sich der Mittelstand zurzeit in einem umfassenden Strukturwandel befindet und schwierigen Zeiten entgegenblickt, wenn sich deutsche Mittelstands- unternehmen zu einem wesentlichen Teil über Bankkredite finanzieren59, dann sollten sich gerade Kreditinstitute aufgrund der in ihren Büchern stehenden Kreditrisiken folgende Frage stellen: “Wie steht es um die mittelständischen Unternehmen in Deutschland wirklich ?“60 Betrachtet man die Insolvenzzahlen in Deutschland, so kann festgestellt werden, dass es „gegen Ende der letzten Dekade [..] zunächst ausgesehen (hat), als würden die Insolvenzzahlen stagnieren“61 und ihren seit 1991 ungebrochenen Aufwärtstrend verlassen. „Die Unternehmensinsolvenzen haben in Deutschland (von 2000 auf 2001 und von 2001 auf 2002) so stark wie seit 1995 nicht mehr zugenommen“62. Von 2000 auf 2001 stieg die Zahl der Insolvenzanträge für Unternehmen in Gesamtdeutschland63 von 27.930 auf 32.390 Fälle. Das sind satte 15,97 %.

Leider haben sich auch die Prognosen für 2002 bestätigt. Von 2001 auf 2002 stiegen die Unternehmenspleiten nochmals um 16,39 % auf 37.70064 Fälle. „Für 2003 sind die Aussichten noch düsterer: Die Zahl der insolventen Unternehmen könnte sich auf 44.000 erhöhen, nochmals ein Plus von 13 %“.65 /66

Dabei ist die hohe Insolvenzbetroffenheit von kleinen und mittleren Betrieben besonders auffällig. Gemessen an der Mitarbeiterzahl entfallen auf die kleinen Unternehmen (bis 10 Mitarbeiter) Westdeutschlands im Jahr 2002 rund 79 % der Insolvenzanträge. Wie in der nachfolgenden Grafik ersichtlich ergibt sich für den Anteil der Insolvenzanträge ein ähnliches Bild bei einer Abgrenzung nach Umsatzgrößenklassen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen

2.4 Wirtschaftliche Situation des Mittelstandes aus dem

Blickwinkel von Kreditinstituten

„Eine höhere Zahl von Insolvenzen zieht auch größere Schäden nach sich“67, „nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für die Gläubiger und die Volkswirtschaft“68. Der „Marktexitus“ bedeutet, dass im Jahr 2002 590.00069 Arbeitsplätze, das entspricht einer Steigerung um 17,3 %, negativ von insolventen Betrieben betroffen waren. Die Tatsache, dass Zyniker argumentieren, Insolvenzen seien ein integraler Bestandteil einer Volkswirtschaft und damit unabdingbar, mag 26,6 Mrd. Euro private bzw. 11,8 Mrd. Euro öffentliche Schäden vielleicht rechtfertigen. Nichts desto trotz zeichnen Kreditversicherer und nicht zuletzt Banken seit Jahren die Insolvenzentwicklung mit ihren Verlusten nach und versuchen die deutlichen Spuren in ihren Schadensbilanzen70 bzw. die jährlich ansteigende Risikovorsorge71 durch betriebswirtschaftliches Handeln in den Griff zu bekommen. So stieg für die Gruppe der HERMES-Kreditversicherungs AG - nach eigenen Angaben „Deutschlands führender Kreditversicherer“72 - die Brutto- Schadensquote73, bezogen auf die vereinnahmten Beiträge in der Sparte Delkredereversicherungen, von 65,0 % im Jahre 2000 auf 111,7 % in 200174.

Ein ähnliches Bild ergab sich 2001 für Kreditinstitute75, bei denen der überwiegende Teil des Bewertungsaufwandes im inländischen Kreditgeschäft mit einer Verzehrquote76 /77 in Höhe von 84,85 % „in erster Linie [durch] die gestiegenen Unternehmensinsolvenzen“78 zu Buche schlug. Das schlimmste an obiger Erkenntnis ist, dass sie entgegen dem Denken vieler Zweckoptimisten weder als institutsspezifisch noch als einmalig angesehen werden kann und dass zusätzlich eine ungünstige Erlös- und Kostenstruktur bei vielen Instituten mittlerweile das Fass zum Überlaufen bringt.

So leidet das zinsabhängige Kreditgeschäft, dessen Anteil am Gesamtgeschäft mit 78,3 % (2001) bei den Kreditgenossenschaften und 80,8 % (2001) bei den Sparkassen seit Jahren überproportional hoch ist, schier unaufhaltsam unter einem „dramatische[n] Margenverfall“79. Dies zeigt sich daran, dass sich über alle Bankengruppen hinweg die Bruttozinsspanne von 1995 bis 2001 um über ein Drittel (-36,36 %) verringert80 hat und 2001 auf „eine(m) neuen (historischen) Tiefstand von 1,12 %“81 lag. Einerseits hat dies sicherlich mit der seit Jahren immer flacher werdenden Zinsstruktur zu tun, die dazu führt, dass das ursprünglichste aller Bankgeschäfte, die Fristentransfor- mation (vgl. 5.1) für viele Banken immer schwieriger und damit unbedeutender wird. So schätzen nach der neuesten „Priewasserprognose zum Firmenkundengeschäft“82 lediglich 20,5 % aller befragten Kreditinstitute die Fristentransformation bis 2005 als stark steigend ein. Andererseits besteht die Bruttozinsspanne jedoch nicht nur aus der Strukturmarge, sondern auch aus der für viele Banken wichtigeren Konditionsmarge. Der Spread über/unter der risikolosen Verzinsung des Geld- bzw. Kapitalmarktes - im Fachchargon auch als Konditionsmarge bezeichnet (vgl. 5.1) - wird zunehmend schwieriger, da Konditionsgespräche im klassischen Firmenkundengeschäft oft nichts anderes mehr sind als Preisgespräche. Die Ausgestaltung und Produktion von Krediten ist weitgehend mit den Mitbewerbern vergleichbar und somit substituierbar. Kredite sind zu „Commodities“83 geworden. Es gibt kaum Ansatzpunkte sich vom Konkurrenten zu differenzieren und einen individuellen Produktnutzen (Zusatznutzen, Erbauungsnutzen) herauszustellen. Schafft man es also nicht, durch den Aufbau von Präferenzen, den individuellen Erbauungsnutzen, die „Unique Selling Proposition (USP)“84, herauszustellen, so leiden darunter zweifelsohne die Konditionsmargen und in Anlehnung an Gleißner85 wird eine alte Marketingweisheit für viele Kreditinstitute aktueller denn je: „In stagnierenden Märkten führen austauschbare Leistungen zu negativen Renditen“. Einen Überblick über obig geschilderte Tendenzen liefern nachfolgende Schaubilder.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Strukturdaten deutscher Kreditinstitute

Aufgrund dieser Tatsachen bemühen nun seit geraumer Zeit Heerscharen von Fachleuten eines der wohl berühmtesten Wörter jeder Unternehmensberatung, „Effektivität“, und stellen sich die Frage: „Tun wir (noch) die richtigen Dinge?“86

Viele Banken hatten die Lösung gleich gefunden. Ungünstige Erlösstrukturen, sinkende Margen sowie steigende Risiken generieren die klassische Wertfalle im Firmenkundengeschäft.

Wenn also, so die Untersuchung87 des Kreditgeschäftes von 77 größeren regionalen

Kreditinstituten über die Jahre 1992 -1998, lediglich 20 % der Institute eine Wertmarge88 aufweisen, die über einem Prozent liegt, dann gibt es für viele im Sinne von „Effektivität“ und strategischen Grundsatzentscheidungen, vor allem in Zeiten steigender Börsen89, nur noch einen risikopolitischen Ansatz: die direkte Einflussnahme auf die Wahrscheinlich- keitsverteilung und Höhe möglicher Kreditverluste, eine ursachenbezogene Begrenzung des Kreditrisikos also90.

Der kleine, mittelständische Unternehmer, der bei solchen Entscheidungen meist nicht beteilig ist, sondern nur als Betroffner fungiert, würde das mit Risikovermeidung bzw. Verzicht auf das Geschäftsfeld Firmenkunden übersetzen.

Ist das die Lösung des Problems? Wäre es die Lösung, dann würde diese Arbeit hier enden.

„Risiko“ entstammt etymologisch betrachtet dem frühitalienischen „risco“ und bedeutet so viel wie die Klippe, die es zu umschiffen gilt. Ein Reeder, dessen Boote nur im Hafen liegen, der seine Schiffe nicht den Risiken des Meeres (Wind und Wellen) aussetzt, geht zweifelsohne kein Risiko ein. Dementsprechend braucht er auch keine Risiken zu steuern bzw. Klippen zu umschiffen und vergisst dabei, dass „Risiken […] die Bugwelle (seines) Erfolges“91 sind. Der Reeder bleibt stehen, lebt von der Substanz vergangener Zeiten, bis diese aufgezehrt ist und er merkt: Das größte Risiko, das ein Unternehmer eingehen kann, ist, kein Risiko einzugehen.

„Kreditgeschäft ist [und bleibt] Risikogeschäft“92. Stellvertretend für diese Erkenntnis steht auch ein Zitat des ehemaligen Citigroup- Managers, Walter Wriston: „Bankers have always taken risk, that ist what they are paid for. The fact is, that bankers are in the business of managing risk.“93 Obwohl dieses Zitat von Wriston aus den 1970er Jahren stammt ist es aktueller denn je, wie einem aktuellem Zitat von Roger W. Ferguson94 zu entnehmen ist: „Any discussion of risk management in banking must start with the understanding that banks exist for the purpose of taking risk, and the objective of supervision is certainly not to eliminate, and perhaps not even to lower, risk taking”95. Wenn das Geschäftsfeld Firmenkundenkredite geschäftspolitisch gewollt ist, wenn es, wie vom Nobelpreisträger Harry W. Markowitz 1952 mathematisch nachgewiesen, ein inakzeptables Risiko darstellt, alles auf ein(e) Karte (Geschäftsfeld) zu setzen96, wenn Kreditverluste ordentliche Ergebnisse der Banktätigkeit darstellen97, die a priori bewusst erwartet werden, dann muss die Frage nicht nach der „Effektivität“, sondern nach der „Effizienz“ gestellt werden. Die Dinge richtig zu tun98 bedeutet dann, Kreditrisiken im Sinne von Walter Wriston zu managen und als Ersatz für die Risikovermeidung andere Strate- gien wie Risikominderung (Scoring, Rating), Risikodiversifikation (Kreditportfoliomodelle), Risikotransfer (Synthetische Verbriefung) und Risikovorsorge (Unterlegung mit Haftungskapital in Form von Eigenkapitalreserven bzw. Rückstellungen) aus betriebs- wirtschaftlicher Vernunft zuzulassen99. Dazu ist bei vielen Verantwortlichen eine Kehrtwende, weg von einer Geschäftsphilosophie auf der Grundlage von Bruttoertrags(z.B. Bruttozinsspanne) und Volumengrößen (z.B. der Bilanzsumme) hin zu einer risikound ertragsorientierten Grundausrichtung notwendig. Dieser Umdenkungsprozess kann dabei durch folgendes Beispiel visualisiert werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Kehrtwende100

Da die Verbesserung des Risikomanagements in Kreditinstituten eines der Hauptziele der unter dem Namen Basel II bekannten neuen Eigenkapitalvorschriften ist und da Rating- und Scoringsysteme im Sinne einer Risikominderungsstrategie dabei integraler Bestandteil sind, werden im Folgenden deren betriebswirtschaftliche Grundlagen im Allgemeinen sowie nachfolgend die mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand im Besonderen am Beispiel des bundeseinheitlichen Ratings „BVR-II Rating“ der Volks- und Raiffeisenbanken dargestellt. Dabei ist jedoch bereits jetzt darauf hinzuweisen, dass das Rating im Prozess der gesamtbankorientierten Steuerung von Kreditrisiken lediglich eine Vorstufe zur Risikobepreisung darstellt. Die letztendlich von Kreditnehmer zu vereinnahmende Risikoprämie wird somit - entgegen dem Denken vieler selbsternannter Ratingspezialisten - nicht nur vom Ratingergebnis (AAA bzw. CCC) determiniert101.

3 Rating

3.1 Definition Rating

Obgleich für jeden Kreditanalysten einer Bank wahrscheinlich klar ist, was er im maschinellen Ratingprozess zu tun hat, wird es ihm jedoch wahrscheinlich schwer fallen eine für jedermann gültige Definition von „Rating“ abzugeben. Ursächlich dafür ist, dass es bereits zu einer Inflationierung des Ratingbegriffs gekommen ist102. Rating ist ein „Modewort“103 geworden. Jeder kann die Art und Qualität jeglicher Dienstleistung als „geratet“ bezeichnen, mit der Konsequenz, dass Hotels- und Restaurants, Schnellimbiss- ketten, Fernsehsendungen, Immobilienobjekte, oder Wertpapieranlagen mit einem Rating versehen werden104. Ursprünglich kann der Begriff „Rating“ von dem englischen Verb „to rate“ abgeleitet werden und bedeutet dann so viel wie „bewerten“, „einschätzen“105. Dies ist gleichbedeutend einer ordinalen Skalierung, wie sie etwa im Schulnotensystem Deutschlands (sehr gut, gut, befriedigend,…, ungenügend) oder der Qualitätseinstufung von Weinen (Eiswein, Qualitätswein,..., Tafelwein, Landwein)106 bzw. Fleischteilen (Filet, Kamm,…, Rippen) anzutreffen ist. „So ist wohl jedem klar, dass zwischen einem Lungenbraten (Rinderfilet) und einem Beinfleisch (Rippen) ein qualitativer Unterschied besteht, welcher natürlich auch bezahlt wird.“107

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Lungenbraten vs. Beinfleisch als Ausdruck unterschiedlicher Fleischqualität

Obgleich sich spätere Ausführungen wieder auf das „Fleischbeispiel“ beziehen, weil es sich wohl am besten eignet, die Auswirkungen von Basel II jedermann transparent zu machen, beschränken sich jedoch die folgenden Ausführungen auf den Begriff des „Credit Ratings“, der mit finanzieller Zahlungsfähigkeit „financial responsibility“108 bzw. Vertrauenswürdigkeit, Zuverlässigkeit „trustworthiness“ übersetzt werden kann. Demnach umfasst der Begriff „Rating“ die Beurteilung von Kreditrisiken109, wie aus der dieser Arbeit zugrunde liegenden Definition entnommen werden kann.

„Ratings sind Meinungen über die Fähigkeit und Bereitschaft eines Emittenten zur vollständigen und fristgerechten Erfüllung seiner Zahlungsverpflichtungen aus den von ihm begebenen Schuldverschreibungen während deren Laufzeit.“110 „Dabei geht es insbesondere um die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten über den Eintritt von Leistungs- und Zahlungsstörungen während der Kreditlaufzeit.“111 „Ratings sind nicht zu vergleichen mit dem Testat eines Wirtschaftsprüfers, sondern reflektieren die Meinung des Analysten, der das Rating erstellt hat.“112

Aufgabe von Credit Ratings ist es, die aus der Neuen Institutionenökonomik bekannte asymmetrische Informationsverteilung zwischen Principal (Kreditinsitut) und Agent (Kreditnehmer)113 auszugleichen und damit verbunden die negative Auslese (Kreditvergabe an bonitätsmäßig schlechte Kreditnehmer bzw. Kreditablehnung von bonitätsmäßig guten Kreditnehmern) auf ein verträgliches Maß zu minimieren.114

Die komplexen Zusammenhänge des Ausleseprozesses werden dabei bei jedem Rating (extern, intern)115 in Form einer einzigen Kennzahl, der Ratingklasse bzw. dem Rating- symbol dargestellt. Jeder Ratingklasse ist dabei eine Ausfallwahrscheinlichkeit zugeordnet116, was dazu führt, dass alle Kreditnehmer innerhalb einer Klasse dieselbe Ausfallwahrscheinlichkeit aufweisen. Der Einblick in die Gesamtqualität eines Kreditportfolios erschließt sich demnach jedem Außenstehendem durch die Kenntnis der Verteilung der Unternehmen über die Ratingklassen. Verglichen mit dem Fleischbeispiel von oben bedeutet das das Folgende. Die geschulte Fleischerin sieht beim Kauf eines ganzen Rindes auch nicht nur isoliert die einzelnen Qualitäts-/ Ratingklassen (Lungenbraten z.B. AAA, Beinfleisch z.B. CCC). Sie betrachtet sie stets vor dem Hintergrund der Verteilung der Fleischsorten über das ganze Rind. Sie denkt portfoliotheoretisch, obwohl sie wahrscheinlich von Markowitz und Co. noch nicht viel gehört hat.117

Die Definition des Begriffes Rating kann jedoch genauso wie eine Definition des Begriffes Mittelstand nie alle Unterscheidungsmerkmale enthalten.

„Ratings haben [nämlich] je nach Untersuchungsobjekt, Zielsetzung und Auftraggeber unterschiedliche Ausgestaltungsformen“118. Die wichtigsten werden durch die Bildung folgender dichotomischer Begriffspaare erläutert.

-Debt vs. Equityrating
-Solicited vs. Unsolicited Rating -Issuer vs. Issue Rating
-Short-term vs. Long-term Rating
-External Credit Assesments vs. Internal Credit Assements

Selektion am Beispiel des Gebrauchtwagenmarktes erstmalig beschrieben. 2001 erhielt er dafür den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Vgl. dazu Akerlof, D.: The Market for Lemons, 1970, S.488-500115 Vgl. Gliederungspunkt 2.4.2- Ratingarten und Varianten

3.2 Ratingarten und Varianten

Je nachdem mit welcher Brille der Adressatenkreis auf das geratete Unternehmen blickt, unterschiedet man zwischen Debt- bzw. Equityrating. Erhofft sich der Investor eine fundierte Aussage über das Entwicklungspotenzial seiner Investition, Ausmaß und Stabilität der Gewinne, über die Fähigkeit des Unternehmens langfristig Wert zu generieren119, so ist für ihn das Equityrating von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird oft auch von der so genannten Performancemessung (risiko- adjustierte Rendite) gesprochen, bei der der Unterschiedbetrag zwischen einer Anlage- und Benchmarkrendite durch ein geeignetes Risikomaß geteilt wird120. Das Ergebnis sind Performancemaße wie das „Sharpe- Ratio“, das „Treynor- Ratio“ oder als absolutes Beurteilungskriterium das „Differential Return“, besser bekannt unter „Jensen- Alpha“. Neben diesen „Debt-Kennzahlen“ sind dem „Normalanlager“ meistens Ausdrücke wie „outperformer“ bzw. „over/underperformer“ oder „strong buy“, „hold“ bzw. „sell“ bei der Bewertung unterschiedlichster Eigenkapitaltitel behilflich. Equityratings werden größtenteils von Investmentbanken verfasst.

Demgegenüber konzentriert sich das Debtrating auf die Beurteilung der Bonität des Unternehmens im Hinblick auf die Ausfallwahrscheinlichkeit des Kredites vor bzw. nach Kreditvergabe. Moody`s, eine der weltweit führenden Ratingagenturen121 weist eindeutig darauf hin, dass durch die Ratings keinerlei Aktien, d.h. Beteiligungspapiere und -rechte bewertet werden, sondern nur Schuldtitel122. Equityratings zielen folglich auf die Be- wertung von Eigenkapitaltiteln ab, während Debtratings auf Fremdkapitalinstrumente ausgerichtet sind. Doch wer beauftragt die Analysten von Moody`s mit der Erstellung eines Ratings? Erhält die Ratingagentur einen Auftrag zur Durchführung des Ratings, ist also das Unternehmen selbst „Initiator“ des Ratings, so handelt es sich um ein so genannntes Solicited Rating. Solicited Ratings wird dabei die höchste Aussagekraft beigemessen, da sie mit Zustimmung des Kreditnehmers bzw. Emittenten und unter Einsicht in interne Unterlagen des zu beurteilenden Unternehmens erarbeitet werden.

Gelegentlich geht die Initiative zur Erstellung des Ratingurteils direkt von der Agentur bzw. einem Investor aus. Ratingagenturen greifen dann auf vergangene und öffentlich verfügbare Informationen zurück. Solche Ratings sollten aus Sicht eines Anlegers in Anleihen mit Vorsicht genossen werden, da sie erstens oft nicht objektiv und unabhängig sind. Zweitens fehlen der Agentur zur Herstellung einer „strengen Informationseffizienz“123 die alles entscheidenden Insiderinformationen und drittens werden unbeauftragte Ratings von Ratingagenturen gelegentlich dazu verwendet, Unternehmen unter Druck zu setzen, damit diese einen Ratingauftrag erteilen.

Aufgrund der mit Unsolicited Ratings verbundenen Probleme empfiehlt der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht den nationalen Aufsichtsbehörden bei der Umsetzung der Neuen Eigenkapitalvorschriften im Standardansatz zur Messung des Kreditrisikos darauf zu achten, dass nur Ratings Verwendung finden, die aufgrund eines Auftrages erstellt wurden (Solicited Ratings)124.

Wird eine Ratingagentur mit der Erstellung eines Ratings beauftragt, dann ist für die Unterscheidung von Ratingarten die Abgrenzung zwischen Emittenten- (Issuer) und Emissionsrating (Issue Rating) wichtig. „Emittentenratings bzw. generische Ratings beziehen sich im Gegensatz zu Emissionsratings auf eine Klasse von Finanzinstrumenten eines Emittenten“125 und repräsentieren ein „allgemeines Urteil über die Fähigkeit eines Emittenten, die mit den von ihm ausgegebenen Finanztitel verbundenen Zahlungs- verpflichtungen rechtzeitig und in vollem Umfang zu erfüllen“126. „Allerdings können einzelne Anleihen desselben Unternehmens/Emittenten unterschiedliche Ratings erhalten“127, „nämlich dann, wenn die Schuldtitel besonders besichert sind“128.

„Ein Emissionsrating gibt die Fähigkeit und rechtliche Bindung eines Schuldners wieder, Zins und Tilgung einer bestimmten Schuldverschreibung zu bedienen“129. Der Unterschied zwischen Emittenten- und Emissionsrating liegt darin begründet, „dass sich Emissionen eines Unternehmens in der Besicherung, der Erst- oder Nachrangigkeit, zusätzlichen Rechten oder Bedingungen für Zins- und Tilgungszahlungen und der Laufzeit unter- scheiden können“130. Verwendet eine Bank bei der Berechnung der Mindesteigenkapital- anforderungen den Standardansatz zur Messung des Kreditrisikos (standardised approach), so ist diese Bank auf die Bonitätseinschätzungen einer externen Ratingagentur (External Credit Assessment Institution, ECAI) angewiesen. Erwirbt diese Bank Wertpapiere einer Emission, die ein emissionsspezifisches Rating besitzen, so ist für das Risikogewicht dieses Aktivums das jeweilige Emissionsrating maßgeblich131, wobei Folgendes zur berücksichtigen ist.

„Es gibt langfristige (long term ratings) und kurzfristige (short term ratings) EmissionsRatings“132 sowie Emittentenratings. Im Allgemeinen und im Besonderen133 wird im Sprachgebrauch externer Ratingagenturen der Terminus „kurzfristig“ für eine Ursprungslaufzeit bis zu einem Jahr verwendet. Kurz bzw. langfristige Emissions- bzw. Emittentenratings können, wie im Abschnitt 3.3 ersichtlich, durch unterschiedliche Ratingsymbole unterschieden werden.

Während die Risikobeurteilung der Schuldner kapitalmarktorientierter Finanzsysteme (angelsächsische Länder) typischerweise durch externe Ratingagenturen134 vorgenommen wird, spielen externe Ratings in den bankbasierten kontinentaleuropäischen Finanzsystemen keine nennenswerte Rolle135. So sind die mittelständischen Kreditnehmer in Deutschland überwiegend nicht börsennotiert und besitzen kein externes Rating, was unterschiedliche Strukturen in der Risikobeurteilung zur Folge hat. Diese unter dem Schlagwort „Ratinglücke“136 diskutierte Tatsache hätte bei einer ausschließlichen Verwendung externer Ratings im Geltungsbereich der neuen Kreditrisikoeigenmittel- vorschriften zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung und Benachteiligung v. a.

kontinentaleuropäischer Banken und Kreditnehmer gegenüber kapitalmarktbasierter Finanzsysteme geführt137. So versuchen seit dem Beginn der Diskussion über die neuen Baseler Vorschriften diverse findige Unternehmensgründer durch das Ausweiten der Ratingaktivität auf den Mittelstand die Ratinglücke zu schließen und mittelständischen Unternehmern eine so genannte second opinion als Ergänzung zum bankinternen Rating als Dienstleistung anzubieten138. Im Gegensatz zu den internationalen Agenturen verfügen die Mittelstandsratingagenturen jedoch noch nicht über einen langen, erfolgreichen „track record“139 und scheitern aufgrund des fehlenden standings an einer typischen Ursache misslungener Unternehmensgründungen, der Markteintrittsbarriere140. Dies wird außer-dem noch verstärkt durch die im Mittelstand immer noch sehr stark bestehende traditionelle Kunde- Bank- Beziehung141 der deutschen Kreditwirtschaft. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht musste dies, nicht zuletzt auf Drängen der kontinental- europäischen Länder, erkennen und merkte an, dass „ein sinnvoller Lösungsweg […] in der regulatorischen Zulassung bankinterner Ratingsysteme liegen (dürfte)“142. Mittlerweile sind die Konsultationen soweit fortgeschritten, dass Banken bei der Messung des Kreditrisikos grundsätzlich nur noch zwischen dem sog. Standardansatz (standardised Approach), der auf Bonitätsbeurteilung externer Ratingagenturen beruht, und dem internen ratingbasierten Ansatz (internal ratings based approach), der die Implemetierung von Ratingsystemen in Banken erfordert, wählen können143. Dabei muss darauf hingewiesen werden, dass es Banken nur dann erlaubt ist ihre internen Methoden zur Messung des Kreditrisikos zu verwenden, wenn diese vorher von der Aufsichtsbehörde genehmigt wurden. Angenommen, die Mehrzahl der Banken erfüllt die Mindestbedingungen144 und Offenlegungsanforderungen145 für den Einsatz der internen Ratingmodule, so stellt sich trotzdem die Frage, was sich hinter den ominösen Rating- symbolen (extern wie auch intern) verbirgt und wie die Trennfähigkeit von Ratingsystemen gemessen werden kann.

3.3 Bedeutung von Ratingsymbolen

Wird die Frage nach der Bedeutung von Ratingsymbolen gestellt, so macht es Sinn sich nach dem Ziel eines Ratings zu fragen. „Das Ziel eines internen/externen Ratings ist die Bewertung der Bonität (Qualität) eines Unternehmens“146. Dazu werden üblicherweise quantitative Daten (vorwiegend aus Jahresabschlüssen) und qualitative Daten (vor- wiegend Fragen zur Unternehmensführung-/planung bzw. zum Brachenumfeld) bewertet und zu den jeweiligen Teilscores verdichtet. Durch Gewichtung der Teilscores entsteht dann der Gesamtscore. Diesem Gesamtscore wird147 eine zuverlässige und statistisch valide Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default) zugeordnet. Die Kommunikation des Ratingergebnisses erfolgt dabei jedoch oft nicht über die entsprechende Ausfallwahrscheinlichkeit148, sondern mit Hilfe „alphanumerischer Kategorisierungs- systeme“149. Diese alphanumerische Kategorisierung erfolgt in der Regel durch die Bildung von Buchstabenkombinationen, wobei jede einzelne Ratingklasse eine eigene Buchstabenkombination hat. So beginnt die Ratingskala von S&P für langfristige Emissionsratings beispielsweise bei AAA (Triple A) und endet bei D, die von Moody`s hingegen beginnt bei Aaa und endet bei C. Die Masterskala des BVR-II Ratings, dem bundesweit von allen Volks- und Raiffeisenbanken verwendeten Rating, beginnt bei 0a und endet bei 4e und umfasst somit im Gegensatz zum Rating von S&P bzw. Moody`s nicht 21 bzw. 22, sondern 25 Ratingklassen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Klassen 4a bis 4e sog. „Default-Klassen“150 darstellen. Außerdem können die Klassen 0a bis 0e von einem mittelständischen Unternehmen nicht erreicht werden. Sie sind erstklassigen Schuldnern (Bundesrepublik Deutschland, Freistaat Bayern) vorbehalten, was dazu führt, dass die maximal mögliche Ratingklasse für einen Kreditnehmer einer Genossenschaftsbank bei 1a (Ausfallwahrscheinlichkeit = 0,07 %) liegt. Misst eine Bank das Kreditrisiko mit Hilfe des Standardansatzes (standardised approach), so muss die Bank die Ratings der von ihr ausgewählten Ratingagentur (z.B. S&P) für jede Art von Forderung verwenden151. Das gewählte Rating ist dabei sowohl für die Risikogewichtung (Risikomessung) im Hinblick auf das notwendige, vorzuhaltende haftende Eigenkapital als auch für den Einsatz in internen Risikosteuerungsverfahren maßgebend. Außerdem wird es „den Banken nicht gestattet, das jeweils günstigste Rating verschiedener Rating- agenturen zu verwenden“152 („Cherry Picking“)153. Ein Blick auf die nachfolgende Tabelle154 lässt erkennen, dass Ratingagenturen innerhalb einer gegebenen Rating- kategorie feinere Differenzierungen vornehmen. Diese unter dem Stichwort „Notches“155 bekannten Unterteilungen werden bei Moody`s durch die Ziffern 1, 2 oder 3 bei S&P bzw. bei Fitch durch die Modifikatoren „+“ bzw. „-„ zum Ausdruck gebracht (AA+, AA, AA-, A+ usw). So bedeutet z.B. die Zahl „1“ bei Moody`s, dass die entsprechende Schuld- verschreibung in das oberste Drittel der Ratingkategorie einzuordnen ist, während „2“ und „3“ das mittlere bzw. das untere Drittel anzeigen. Wie oben dargestellt, sind der Gestaltung von Ratingsymbolen fast156 keine Grenzen gesetzt, was dazu führt, dass erfüllen abzuziehen. Somit verbleiben für ein noch nicht ausgefallenes mittelständisches Unternehmen 15 relevante Klassen.

[...]


1 Vgl. Mendel, M., Kreditkulturwandel, 2002, S.5

2 Vgl. Müller, W., Basel II, 2002., S.5

3 Vgl. Lohneiß, H., Stille Revolution, 2002, S.25

4 Vgl. o.V., Basel II, 2003, S.23

5 Vgl. Marsarvah, A., Meister, 2003, S.2

6 Vgl. o.V., Mehrzahl, 2003, S.11

7 Vgl. Jeske, J., Deutschland, 2002, S.10

8 Vgl. Meister, E, Auswirkungen von Basel II, 2002, S.11

9 Vgl. o.V., Ertragskrise, 2002, S. 9

10 Vgl. Reich, H., Credit Crunch, 2002, S.11

11 Sanio, J., Ertragslage, 2003, S.1

12 Frühauf, M., Kredite, 2002, S.11

13 Kaufmann, S., Wolff, S., Das wird brutal, 2002, S.7

14 Vgl. Afhüppe, S., Burmaier., S, u.a., Geldinstitute, 2003, S.1

15 Vgl. McDonough, Probleme bei Basel II, 2002, S. 10

16 Vgl. Walter, N., Basel II, 2002, S.10

17 Wallau, F., Mittelstandsfinanzierung, 2001, S.18

18 Vgl. IHK Osnabrück- Emsland, Mittelstand, 2002, S.1

19 Umschrieben wird damit ein Wort, dessen inhaltliche Bedeutung jedermann zu kennen glaubt, das im Grunde aber inhaltsleer ist. Friedrich von Hayek hat diesen Begriff einst in die Diskussion in Zusammenhang mit der Vokabel „sozial“ eingeführt.

20 Vgl. Paul, S. / Stein, S.: Rating, 2002, S.7

21 Vgl. IHK Osnabrück-Emsland, a. a. O., S.1

22 Die Begriffe Klein- und Mittelunternehmen und mittelständische Unternehmen werden nachfolgend synonym verwendet. Im Kontext dieser Arbeit wird auch auf eine Unterscheidung zwischen Unternehmen, Unternehmung und Betrieb verzichtet.

23 Vgl. Theile, K., Management, 1996, S.16

24 Vgl. Held, H., Außenwirtschaftsförderung, 2000, S.8

25 Fell, M., Kreditwürdigkeitsprüfung, 1993, S.10

26 Wallau, F., a. a. O., S. 20

27 Vgl. Lichtblau K. / Utzig S., Finanzierungs- und Kostenstrukturen, 2002, S.326-331

28 Vgl. KFW / DTA u.a., Mittelstandsmonitor, 2003, S.3

29 Wittmann, W. / Werner K. (Hrsg.) u.a., Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre, 1993, S.2891

30 Vgl. Mugler, J., Betriebswirtschaftslehre, 1998, S.30

31 Wittmann, W. / Werner K. (Hrsg.) u.a., a.a.O., S.2893

32 Vgl. Theile, K., a.a.O, S.17

33 Vgl. Grunert, J. / Kleff V., u.a., Mittelstand und Basel II, 2002, S.1045-1064

34 Vgl. Günterberg, B. / Walter H.J., Mittelstand in der Gesamtwirtschaft, 2002, S.1

35 Vgl. ebenda, S.2

36 Bis zur Euroumstellung zum 01.01.2001 wurden die Umsatzgrenzen bei kleineren Unternehmen bis unter 1 Million DM, bei mittleren bis unter 100 Millionen DM und bei großen Unternehmen ab 100 Millionen DM festgesetzt. Bei den Beschäftigtenzahlen ergab sich keine Veränderung.

37 Vgl. Wallau, F., a. a. O., S. 18

38 Unternehmen der Branchen Energie- und Wasserversorgung, Bergbau, verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, sowie Großhandel zählten vor 2000 zum Mittelstand, sofern ihr durchschnittlicher Jahresumsatz 100 Millionen Euro nicht überstieg. Für Unternehmen der Branchen Einzelhandel, Handelsvermittlung, Verkehr- und Nachrichtenübermittlung sowie Dienstleistungen und freie Berufe wurde vor 2000 eine Jahresumsatzgrenze von 25 Millionen DM zugrundegelegt.

39 Europäische Union, Definition, 2002

40 Der im Jahre 2001 verfasste Entwurf zur Änderung der Empfehlung von 1996 befasst sich nur mit der Änderung der Schwellenwerte für Jahresumsatz und Jahresbilanzsumme bei Beibehaltung der derzeitigen Beschäftigungsobergrenzen. Dabei soll die Grenze bei kleinen bzw. mittleren Unternehmen beim durchschnittlichen Jahresumsatz auf 9 bzw. 50 Millionen Euro und bei der Bilanzsumme auf 10 bzw. 43 Millionen Euro angehoben werden.

41 Vgl. auch Empfehlung der Kommission vom 03.04.1996 (Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 107/4 vom 30.04.1996) i.V.m. Verordnung (EG) Nr. 1103/97 des Rates vom 17.06.1997

42 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

43 Deutsche Bundesbank, Verhältniszahlen aus Jahresabschlüssen deutscher Unternehmen von 1998 bis 2000, statistische Sonderveröffentlichung 6, Frankfurt am Main 2003

44 Diese Förderprogramme definieren ihren Adressatenkreis oft nach der Betriebsgröße. Ausgewählte Beispiele sind dabei die die ERP (European Recovery Program)-Förderung und die Forschungs- und Entwicklungsförderung des BMWi mit dem Programm „Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen (Pro Inno)“, diverse Programme der Deutschen Ausgleichsbank (z.B. DtA-Startgeld), Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Beratungsförderung des Bundes.

45 Für den interessierten Leser (Mittelständler) halten die Volks- und Raiffeisenbanken mit dem Programm Geno-Star eine interessante Möglichkeit zum Vergleich der verschiedenen Anspruchsvoraussetzungen und Auswahl der optimalen Fördermittelkombination vor.

46 Im Internet kann auch unter http://www.kfw.de/DE/Service/Frderberat.jsp ein interaktiver Förderberater gestartet werden.

47 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 236

48 Vgl. Wilkens M. / Baule R. u.a., Basel II, 2002, S. 1198-1201

49 Vgl. Wallau, F., KMU-Finanzierung, 2001, S.2

50 Vgl. Günterberg, B., Wolter H.J., Unternehmensgrößenstruktur, 2002, S.55

51 Vgl. ebenda

52 Vgl. Günterberg, B., Wolter H.J., Mittelstand in der Gesamtwirtschaft, 2002, S.22

53 Vgl. Wallau, F., KMU-Finanzierung, 2001, S.3

54 Impulse, Dresdner Bank, IfM, Mind 02, 2002, S.10

55 Vgl. Günterberg, B., Wolter H.J., Beschäftigung, 2002, S.160

56 Vgl. ebenda

57 Kayser, G., Mind 02, 2001, S.7

58 Vgl. Harbou, J, Mind 02, 2001, S.6

59 Vgl. Priewasser P., Kleinbrod A., Zinsempfindlichkeit, 2002, S.465-473

60 Lichtblau K., Utzig S., a.a.O.

61 Creditreform, Insolvenzen, 2001, S.1

62 ebenda, S.3

63 Westdeutschland von 18120 (2000) auf 22500 (2001) (24,17 %); Ostdeutschland von 9810 (2000) auf 9900 (2001) (0,92 %)

64 Creditreform, Insolvenzen, 2002, S.5

65 HERMES Kreditversicherungs-AG, Insolvenzprognose, 2003, S.6

66 Die Zahlen der HERMES Kreditversicherungs-AG weichen dabei geringfügig von den obig verwendeten Daten der Creditreform ab.

67 Creditreform, Insolvenzen, 2001, S.8

68 Creditreform, Insolvenzen, 2002, S.7

69 ebenda, S.16

70 Vgl. HERMES Kreditversicherungs- AG, Geschäftsbericht 2001, S.13

71 Vgl. Deutsche Bundesbank, Ertragslage der Kreditinstitute 2001, S.32

72 Vgl. Hermes Kreditversicherungs- AG, Online im Internet: http://www.hermes.de/indexdt.html [Stand:07.04.2003]

73 „Die Schadensquote ist das Verhältnis der Aufwendungen für Versicherungsfälle (inklusive Regulierungsaufwendungen), der Aufwendungen für Beitragsrückerstattung, für Rückkäufe und Rückgewährbeträge und der Veränderung der Deckungsrückstellung zu den verdienten Beiträgen des Geschäftsjahres.“ Schierenbeck H., Hölscher R., BankAssurance, 1998, S.882

74 Vgl. Hermes Kreditversicherungs- AG, Geschäftsbericht 2001, S.15

75 Die Begriff Kreditinstitute und Banken werden hier synonym verwendet; der Begriff des Kreditinstituts ist in § 1 (1) S. 1 KWG definiert; Institute im § 1 (1b) S.1 KWG. Institute umfassen Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute; letztere sind im § 1 (1a) S. 1 KWG definiert.

76 Unter der Verzehrquote versteht man den Anteil des Bewertungsergebnisses am Teilbetriebsergebnis. Das Teilbetriebsergebnis ist die Differenz zwischen Bruttoerträgen (Zinsüberschuss: Spalte 1 Bundesbankschema + Provisionsüberschuss Spalte 4 Bundesbankschema) und allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (Personalaufwand: Spalte 8 Bundesbankschema + andere Verwaltungsaufwendungen: Spalte 9 Bundesbankschema). Die Verzehrquote ist keine klassische Kennzahl im betriebswirtschaftlichen Sinne. Sie wird jedoch oft von angesehenen Betriebswirten in Seminaren und Praxisvorträgen verwendet und ist somit anerkannt.

77 Vgl. Pleister, C., Kreditrisikosteuerung, 2001, S. 161

78 Deutsche Bundesbank, Ertragslage der Kreditinstitute 2001, S.32

79 Schüller, S., Strukturwandel, 2001, S.65

80 bei den Sparkassen und Kreditgenossenschaften waren es nur - 24,83 % bzw. -20,72 % -

81 Deutsche Bundesbank, a. a. O., S.21

82 Vgl. Priewasser, E, Lippmann, Priewasserprognose, S.38

83 Vgl. Rolfes, B., Firmenkundengeschäft, 2002, S.141

84 Vgl. Meffert, H., Marketing, 1998, S. 691 Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung, 8., vollständig neu bearbeitete + erw. Aufl., Wiesbaden 1998

85 Gleißner, W., Weissman, A., Unternehmensführung, S.83 ff 2001 Kursbuch Unternehmensführung, Offenbach 2001

86 Hopfenbeck, W., Allgemeine Betriebswirtschafts- und Managementlehre, S.571

87 Vgl. Rolfes, B., Ausfallrisiken, 2001, S.1

88 Die Wertmarge wird hierbei definiert als Bruttozinsmarge [im Fachchargon oft auch als Bruttozinsspanne bezeichnet] abzüglich der Netto-Einzelwertberichtigungen und beschreibt den Teil der Marge, der zur Deckung der Betriebskosten zur Verfügung steht.

89 Steigende Börsen bedeuten für viele Banken, v.a. für Großbanken, steigende Provisionserträge und damit im Sinne einer „shareholder- value- orientierten“ Politik hohe Wertmargen und Gesamtrenditen

90 Vgl. Schierenbeck, H., Ertragsorientiertes Bankmanagement, 2001, S.296

91 Romeike, F., Le risque est ľonde de proue du succès, 2003, S.3

92 Füser, K., Intelligentes Scoring, 2001, S.5

93 Dieckhöner, B., moderne Risikomanagement- Systeme, 1999, S. 14-17

94 Roger W. Ferguson is Vice-Chairman of the Board of Governors of the US Federal Reserve System

95 Ferguson, R., Basel II, 2003, S.1

96 Vgl. Bernstein, P., Wider die Götter, 2002, S.15

97 Zuberbühler, D., Risiken im inländischen Kreditgeschäft, 1997

98 Vgl. Hopfenbeck, W., a. a. O.

99 Eine Systematisierung geeigneter Ansätze zur Kreditrisikobegrenzung befindet sich im Anhang.

100 Stehen Sie auf und gehen Sie auf die andere Seite Ihres Tisches oder Drehen Sie diese Arbeit um. Denken Sie alternativ, denken Sie um.

101 Eine Abbildung zum Prozess der gesamtbankorientierten Risikosteuerung befindet sich im Anhang.

102 Vgl. Speicher, M., Förderung der Kapitalversorgung, 2001, S.16

103 Das neue Buch von Prof. Dr. Dr. Kurt Nagel und Jürgen Stalder ist ein Beweis dafür. Beide haben ein Buch veröffentlicht mit dem Titel „Rating- Bonität steigern, bessere Kreditkonditionen erreichen, Finanzierung sicherstellen“. In der englischen Originalausgabe lautet der Titel „The Art of War for Executives“ und wird einer ganz anderen Zielgruppe angeboten.

104 Vgl. Munsch, M., Weiß, B., Externes Rating, 2002, S.14

105 Vgl. Klatt, E., Roy, D., Taschenwörterbuch Englisch, 1983, S.455

106 Vgl. Bourier, G., Beschreibende Statistik, 1998, S. 15

107 Vgl. Schwaiger, S., Auswirkungen von Basel, 2002, S.1

108 Vgl. Cowie, A., Oxford Advanced Learners Dictionary of current English, 1989, S.1040

109 Zur historischen Entwicklung des Rating vgl. z.B. Berblinger, J., Marktakzeptanz des Rating, 1996, S.21-110

110 Moodys, Ratingdefinitionen, 2003, S. 2

111 Vgl. Wambach, M, Rödl, B., Rating, 2001, S.50

112 Munsch, M., Weiß, B., a.a.O., S.14

113 Vgl. Lenk, T., Mikroökonomie,1998, S.135

114 Der Principal ist derjenige, der aus der Handlung eines anderen einen bestimmten Nutzen zieht und dafür einen Preis bezahlt. Das KI (Principal) erhält Nutzen in Höhe des vom Kreditnehmer (Agent) gezahlten Kreditzinses und zahlt dafür einen Preis in Form der Übernahme des unternehmerischen Risikos durch Kreditvergabe. Der Agent kennt nun Sachverhalte, die der Principal nicht wahrnehmen kann. Dies sind zum einen versteckte Informationen (hidden information) als auch versteckte Handlungsmöglichkeiten nach Kreditgewährung (hidden action). Durch die genannten Ausprägungen asymmetrischer Informationsverteilung kann die Funktionstüchtigkeit des Marktes erheblich beeinträchtigt werden und es kommt zu einer negativen Auslese (adverse selection). George Akerlof (1970) hat das Problem adverser

115 Vgl. Gliederungspunkt 2.4.2- Ratingarten und Varianten

116 Vgl. Schulenburg, K., Rating, 2002, S. 8-13

117 Setzt man einen Kreditnehmer einer bestimmten Fleischsorte und ein ganzes Rind (mehrere Fleichteile) einer Bank gleich so könnte man feststellen, dass es Qualitätsunterschiede bei den Banken gibt. Dies liegt daran, dass die eine Rindersorte/Bank eben mehr Filetstücke als die andere im Portfolio hat. Eine Gegenüberstellung zwischen der Verteilung in einem Portfolio aus Fleischteilen (bestimmte Rindersorte) bzw. Kreditnehmern befindet sich im Anhang.

118 Wambach, M, Rödl, a.a.O., S.51

119 Vgl. Müller, D., Finanzierung des Mittelstandes, 2001, S.28120 Steiner, M., Bruns, C., Wertpapiermanagement, 2002, S.597121 Neben Standard und Poor`s und Fitch

122 Moodys, a. a. O., S. 2

123 Eine wichtige theoretische Frage, die mitunter kontrovers diskutiert wird und weitreichende praktische Implikationen besitzt, ist die nach der Effizienz von Kapitalmärkten. Kapitalmarkteffizienz bezieht sich auf die Informationsverarbeitung an Kapitalmärkten und wird deshalb auch als Informationseffizienz bezeichnet. Effizient ist ein Kapitalmarkt dann, wenn die Wertpapierkurse zu jeder Zeit alle verfügbaren Informationen vollständig reflektieren. Nobelpreisträger Fama grenzt schwache (alle Informationen der Vergangenheit sind reflektiert), von halbstrenger (alle öffentlich verfügbaren Informationen sind reflektiert) und von strenger Informationseffizienz (auch Insiderinformationen sind reflektiert) ab. Ist der Kapitalmarkt nicht effizient (im Rating sind nicht alle möglichen Informationen enthalten) so sind Informationen asymmetrisch verteilt und der Anleger ist geg. Insidern in erheblichem Nachteil.

124 Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 70125 Berblinger, J., a.a.O, S.34

126 Everling, O., Credit Rating, 1991, S.31 127 Munsch, M., Weiß, B., a.a.O., S.31

128 Putnoki, H., Anleihe- Rating, 2001, S.1111-1113

129 Berblinger, J., a. a. O., S.34

130 Wambach, M, Rödl, a.a.O., S.51

131 Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 61 132 Standard and Poors (S&P), Ratingdefinitionen, 2001, S. 1-3

133 In den USA, dem Sitzland der zwei größten externen Ratingagenturen Standard & Poor`s Corporation (S&P) sowie Moody`s Investors Service (Moody`s) versteht man unter kurzfristigen Wertpapieren, Schuldverschreibungen, die mit einer ursprünglichen Laufzeit von nicht mehr als 365 Tagen emittiert wurden, sowie Commercial Paper.

134 Berblinger, J., a. a. O.

135 Vgl. Jansen, Kreditwürdigkeitsprüfung, 2001, S.3

136 Vgl. Meister, E., Baseler Akkord, 1999, S.9

137 Artopoeus, W., Aktuelle Entwicklungen, 1999, S.6 138 Vgl. Probst, M., Marktentwicklung, 2001, S.6-7

139 Der track record stellt das Rückrad der Glaubwürdigkeit gegenüber Kapitalgebern dar. Vgl. Mestre, G., Rating- Leitfaden, 2001, S.52

140 Vgl. Kley, C., Everling, O., Pflichten von Ratingagenturen, 2001, S.247-253141 Vgl. Meister, E., a.a.O., S.9

142 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, Neuregelung, 1999, S.35

143 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 24+25

144 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 334-484

145 Vgl. ebenda TZ 485

146 Füser, K, Heidusch, M, Optimale Vorbereitung, 2002, S.7-13

147 Die Zuordnung erfolgt jährlich, d.h. es können sich für ein und dieselbe Ratingklasse jedes Jahr andere Ausfallwahrscheinlichkeiten ergeben.

148 Im Kontext dieser Arbeit werden die Begriffe Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallrate synonym verwendet.

149 Vgl. Clausen, R., Klein, J, Größtmögliche Transparenz, 2001, S.9

150 Von den insgesamt 25 Ratingklassen sind 5 Klassen (0a bis 0e) für Schuldner mit erstklassiger Bonität und 5 Klassen (4a bis 4e) für Schuldner, die eines der Ausfallkriterien (Ausfallwahrscheinlichkeit =100 %)

151 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, QIS III, 2002, TZ 56 152 ebenda

153 Vgl. Basel Committee on Banking Supervision, 2. Konsultationspapier, 2001, TZ 49

154 Im Anhang befindet sich eine synoptische Gegenüberstellung der drei international führenden Ratingagenturen Standard and Poors`s (S&P), Moody`s Investors Service (Moody`s) und Fitch Ratings (Fitch).

155 Everling, O., Rating News, 2002, S.4-5

156 Die ursprünglich vom Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken veröffentlichte BVR- Masterskala begann bei 1a. Da, wie oben dargelegt, die ersten fünf Klassen (hier also 1a bis 1e) für das Kundengeschäft gesperrt sind, hätte ein Unternehmer im günstigsten Fall ein Rating von 2a erzielt. Dies hatte die Sparkassenorganisation erkannt und begann somit ihre Skala bei 1. Demnach sahen sich die Genossenschaftsbanken nur aufgrund der Ratingbezeichnung, nicht aufgrund der hinter der Bezeichnung stehenden Ausfallwahrscheinlichkeit einem Wettbewerbsnachteil ausgesetzt und verschoben ihre Skala nach oben. Ergebnis: Das bestmögliche Rating für Unternehmer liegt bei den Genossenschaftsbanken jetzt auch bei 1a.

Details

Seiten
126
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638212304
ISBN (Buch)
9783638699518
Dateigröße
2.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v16348
Institution / Hochschule
Fachhochschule Regensburg – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Sozialwesen
Note
1,0
Schlagworte
Basel Grundlagen Auswirkungen Deutschen Mittelstand

Autor

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Titel: Basel II - Grundlagen und Auswirkungen auf den Deutschen Mittelstand