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Diskussion des Werkes "Hermeneutik zur Einführung" von Matthias Jung

Studienarbeit 2010 45 Seiten

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Begriffe
2.1 Matthias Jung
2.2 Zum Begriff der Hermeneutik
2.3 „Verstehen“ – neurowissenschaftliche Grundlagen

3 Die Auffassungen von Hermeneutik nach JUNG
3.1 Einführung: Perspektiven des Verstehens
3.2 Zur Geschichte der Verstehenstheorien
3.3 Die pragmatische Wende: von Dilthey zu Heidegger
3.4 GADAMERs Rückwende zur geschichtlichen Überlieferung
3.5 Hermeneutik heute

4 Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Begriffserkennung, lexikalische Zuordnung und Artikulation

1 Einleitung

Zur Diskussion steht das Werk von Matthias JUNG „Hermeneutik zur Einführung“. Im Rahmen der Forschungshistorie reiht sich das Werk in die philosophischen Überlegungen eines Martin HEIDEGGERs und insbesondere Hans-Georg GADAMERs im ersten und zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts ein.

JUNGs „Hermeneutik zur Einführung“ gilt als eines der Standardwerke in diesem Bereich. Glaubt man den Rezensienten, so bietet es auch nicht-vorgebildeten Lesern einen gut verständlichen und chronologischen Abriss der Hermeneutik von der Bibelauslegung über Luther bis Dilthey, Heidegger und Gadamer und diskutiert ihre zukünftige Bedeutung angesichts der rasanten Entwicklung von Naturwissenschaft und Technik.[1]

Ein Blick in das Werk zeigt – neben dem Anhang, in dem JUNG sowohl weitergehende Literatur als auch andere Querverweise sowie in umfangreiches Literaturverzeichnis untergebracht hat – insgesamt fünf Kapitel:

1. „Einführung: Perspektiven des Verstehens
2. Zur Geschichte der Verstehenstheorien
3. Die pragmatische Wende: Von Dilthey zu Heidegger
4. Gadamers Rückwende zur geschichtlichen Überlieferung
5. Hemeneutik heute,“[2]

Obwohl die Unterpunkte der einzelnen Kapitel nicht durchnummeriert sind, findet sich der Leser zweifellos schnell zurecht, denn zwischen ihnen besteht stets ein unmittelbarer entweder historischer oder konsensualer Zusammenhang.

Gemäß den allgemeinen Rezensionen stellt das Buch eine Art Lesebuch dar, das der Rezipient quasi wie ein Roman von vorne bis hinten durch lesen kann. Lt. den allgemeinen Kritikern gelinge es JUNG dabei – trotz des zweifellos sehr komplexen und theoretischen Themas – den Leser zu fesseln. JUNGs Sprache sei, so die Rezensienten, bewusst eine möglichst einfache Sprache, die durch Schrift-Kursivstellungen (als Betonungen) den weitgehenden Verzicht auf Fußnoten und eine sparsame Verwendung von Quellen den Lesebuch-Charakter des Werkes betont. Dazu trüge letztlich auch das für ein Fachbuch ungewöhnliche, jedoch für einen Roman durchaus übliche Kleinformat von 17 x 12 cm (etwas größer als A6 „Vokabelheft“-Format) bei. Damit, so die Kritik, kann das Werk auch unterwegs sehr gut als kurzweilige Lektüre dienen.

Es stellt sich in der vorliegenden Arbeit daher die Frage, ob diese allgemeinen Kritiken berechtigt sind. Um dies zu ergründen werden besonders herausragende Formulierungen JUNGs beibehalten und wörtlich zitiert, andere - vor allem illustrierende - Beispiele werden eliminiert. JUNGs Zitate, sofern sie wörtlich oder sinngemäß geschehen, werden bewusst ungeprüft als Zitate nachvollzogen, indem als Ursprungsquelle stets JUNGs Werk verbleibt.[3]

Die ab Kapitel 3 beginnende Auseinandersetzung mit dem Werk hält sich daher auch bewusst stark an die Originalvorlage, sodass der geneigte Leser die vorliegende Arbeit selbst prüfen kann und entscheiden, ob er sich der Meinung der o.g. Rezensienten anschließt oder nicht.

2 Grundlagen und Begriffe

Obgleich es, wie gesagt, möglich ist, das Werk von JUNG auch ohne geisteswissenschaftliche Vorkenntnisse zu verstehen, fällt es einem Leser, der mit grundlegenden Begriffen wie Ontologie, Historismus, Dualismus oder Exegese – um nur einige zu nennen – vertraut ist, jedoch leichter, den Denkstrukturen JUNGs zu folgen. Aus diesem Grunde soll hier ein kurzer Rekurs zu wichtigen Grundlagen und Begriffen zur Hermeneutik dazu beitragen, einen besseren Einstieg in JUNGs Denkmodelle zu finden. Zuvor soll in einem kurzen Exkurs der Autor vorgestellt werden.

2.1 Matthias Jung

Nach seinem Studium der Philosophie, Germanistik und katholischen Theologie in Frankfurt/Main verfasste er im Jahre 1989 seine Promotion über die Philosophie Martin Heideggers. Sieben Jahre später habilitierte er mit einer Studie zum Begriff der religiösen Erfahrung. Von 1997 bis 2004 war er Hochschuldozent für praktische Philosophie und Ethik an der TU Chemnitz. Zwischen 2004 und 2010 übernahm er verschiedene Fellowships und Tätigkeiten in Forschungsinstitutionen (Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Internationales Forschungskolleg der Ruhr-Universität Bochum). Es folgten Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte an den Universitäten Jena, Emory (Atlanta, USA) und St. Louis (USA). Seit dem Jahre 2010 ist er Professor für Philosophische Ethik und Rechtsphilosophie am Institut für Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.[4]

2.2 Zum Begriff der Hermeneutik

Etymologisch entstammt der Begriff aus dem Alt-Griechischen. ἑρμηνεύειν hermēneuein bedeutet dort so viel wie „(Gedanken) ausdrücken“, „interpretieren“ oder „übersetzen. Obgleich die Linguistik eine Parallelität zum Götterboten Hermes nahelegt, ist seine Ableitung davon jedoch umstritten.

Bemerkenswert ist, dass sich in der einschlägigen Fachliteratur eine Vielzahl von Begriffsdefinitionen finden, die zeigen, dass der Begriff historisch betrachtet sehr unterschiedlich definiert wurde. Während in der Antike und im Mittelalter die Hermeneutik als Wissenschaft und Kunst der Auslegung grundlegender Texte, besonders der Bibel und Gesetze definiert wurde, erweiterte sich die Bedeutung in der Neuzeit und entwickelte sich zu einer allgemeinen Lehre von den Voraussetzungen und Methoden sachgerechter Interpretation und zu einer Philosophie des Verstehens, mithin eine philosophische Disziplin.[5] Darüber hinaus wird sie aber auch als Methode, bzw. einer speziellen wissenschaftlichen Vorgehensweise in den Geisteswissenschaften rezipiert. Und schließlich kann Hermeneutik als Sinndeutung oder Interpretation verstanden werden.[6]

Allgemein ist festzustellen, dass sich die Hermeneutik im weitesten Sinne mit dem "Verstehen" befasst. Dabei liegt der Untersuchungsgegenstand stets als Text, etwa in Form eines Buches oder eines Briefes vor. Als Texte i.w.S. werden jedoch auch Gespräche, Bilder, Gesetze, Filme, Sitten, Institutionen oder Handlungen aufgefasst.[7]

2.3 „Verstehen“ – neurowissenschaftliche Grundlagen

„Verstehen“ wird im neurowissenschaftlichen Vokabular als der mentale Akt verstanden, in dem das Gehirn einem Phänomen (Begriff, Bild, Laut etc.) einen Sinn zuordnet. DILTHEY formulierte hierzu:

„Wir nennen den Vorgang, in welchem wir aus Zeichen, die von außen sinnlich gegeben sind, ein Inneres erkennen: Verstehen“[8]

Doch wie funktioniert dieses „Innere Erkennen“[9] ? Während diese Frage zu Lebzeiten DILTEYs weitgehend theoretisch bleiben musste, lassen heute moderne so genannte bildgebende Verfahren zu, den Prozess des Verstehens auch neurologisch nachzuvollziehen.

Bereits im frühen Kindesalter beginnt das Gehirn, (gesprochenen) Begriffen Vorstellungen zuzuordnen. Später erweitert sich die Zuordnung auch auf gesehene bzw. gelesene Begriffe. Der Mechanismus funktioniert dabei analog der Skizze in Abbildung 1:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Begriffserkennung, lexikalische Zuordnung und Artikulation (Quelle: Levelt,W. J. M., Roelofs, A., Meyer, A.S.: A theory of lexical access in speech production, in: Behavioral and Brain Sciences Nr. 22/1999, S. 1–75, hier: S. 18.)

Das so entstehende Modell des mentalen Lexikons wird bei LEVELT et al. als ein Netzwerk aus Knoten und Verbindungen zwischen diesen Knoten beschrieben.[10] Dabei ist das mentale Lexikon definiert als

“derjenige Teil des Langzeitgedächtnisses, in dem die Wörter einer Sprache mental repräsentiert sind.”[11]

Es bildet eine Brücke zwischen dem sprachlichen System (Sprachverstehen und Sprachproduktion) und den mental repräsentierten Wissensstrukturen (Weltwissen). Dabei wird unter mentaler Repräsentation die Abbildung systemexterner Zustände durch systeminterne Zustände verstanden; Informationen der Außenwelt werden also intern dargestellt.[12] Speichern und Abrufen werden in den Theorien zum mentalen Lexikon als zwei verschiedene Prozesse aufgefasst. Die Speicherung der Wörter im mentalen Lexikon wird oft mit der “Wörterbuch-Metapher” verglichen:

“Taking the dictionary metaphor, we can expect each word to have attached to it a meaning, a syntactic class, a sound pattern, a spelling pattern (...), perhaps some derivations clustering around it and, if it is a well-organized dictionary, cross-references to synonyms and even antonyms”.[13]

Ordnungen im mentalen Lexikon entstehen durch die Beziehungen, die zwischen den Wörtern geknüpft werden. Jedes Wort kann dabei zugleich Element verschiedener Ordnungsklassen sein.

Durch die Vernetzungen kann der Speicher optimal genutzt werden, sodass sich das Abrufen von Wörtern aus dem mentalen Lexikon sehr schnell vollzieht (bei Muttersprachlern innerhalb von ca. 200 Millisekunden). Dies ist nur durch eine Voraktivierung bestimmter Netzstrukturen (Priming-Effekt) möglich, die im Falle der auditiven Rezeption eines Wortes schon beim Hören der ersten Silbe des jeweiligen Wortes einsetzt.[14] Die Teilnetze, in denen das Wort individuell eingeordnet ist, werden dadurch aktiviert.

3 Die Auffassungen von Hermeneutik nach JUNG

Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass das Werk von JUNG ähnlich eines populärwissenschaftlichen Werkes rezeptiert werden kann. Aus diesem Grund erscheint es auch sinnvoll, nicht einzelne Schwerpunkte oder Aspekte herauszugreifen, sondern das Werk in seinen einzeln folgenden Kapiteln, wie es sich dem Leser darstellt, zu rezipieren. Entsprechendes soll im Folgenden geleistet werden, wobei es sich als sinnvoll herausgestellt hat die Reihenfolge der einzelnen Kapitel zu übernehmen.

3.1 Einführung: Perspektiven des Verstehens

In der Einleitung zum Werk thematisiert JUNG vornehmlich den Begriff Hermeneutik[15], den er als „Lehre vom Verstehen“[16] definiert. „Verstehen“ ist bei JUNG nicht nur die lexikalische Zuordnung von Begriffen zu einem Phänomen, sondern – und das hebt ihn auch aus der Historie heraus – das Erfassen von Zusammenhängen (Know How). Er gibt dabei zu, dass die meisten Phänomene des Alltags sich „von selbst“ verstehen, d.h. das Individuum über genügend Hintergrundinformationen verfügt, um sowohl die sozialen als auch dinglichen Zusammenhänge geistig zu durchdringen. Für den gegenteiligen Fall, dass ein Individuum etwas „nicht versteht“ gibt JUNG das Beispiel eines Geschäftsreisenden, der sich zwar auf seine Geschäfte, jedoch nicht auf die kulturellen Gegebenheiten eines fremden Landes versteht.

Daraus schlussfolgert JUNG zwei Aspekte:

1. Verstehen ist ein universelles Phänomen
2. Verstehen ist allerdings nicht selbstverständlich.[17]

Beispielhaft für die große Bedeutung dieser beiden Aspekte des Verstehens gibt JUNG das Verständnis der Bibel an, um deren Auslegung viele Generationen von Menschen gerungen und teilweise auch Krieg geführt haben. Da aus den Unterschiedlichkeiten der Exegese die jeweiligen Kirchen (Protestanten, Katholiken) die Legitimation ihrer Macht herleiteten, war die Hermeneutik der Bibel eines der umstrittensten Themen in der Historie. Dem entsprechend gerierte sich die Rolle der Hermeneutik als Methode zur Minimierung abweichender Deutungen.[18]

Parallel dazu entwickelte sich aus dem Gedankengut der Antike (z.B. Aristoteles), sowie auch später im 17. Jahrhundert eine allgemeine Lehre vom Verstehen. Damit etablierte sich die Hermeneutik im Kreis der allgemeinen Philosophie.

Diesen zwei Arten der Auffassung von Hermeneutik will JUNG eine weitere hinzufügen, die er mit „Universalität und Kreativität des Verstehens als spezifisch menschliche Weise der Realitätsaneignung“[19] kennzeichnet. In jenem Kontext sind auch die Werke so namhafter Philosophen wie DILTHY und HEIDEGGER zu verorten, die die Hermeneutik zu einer allgemeinen Theorie des Vollzugs menschlichen Verständnisses ausbauten.[20]

Im weiteren Verlauf nimmt JUNG auf das Verhältnis zwischen Hermeneutik und den Naturwissenschaften Bezug. Hierzu postuliert er, dass Menschen diese nur dann verstehen können, wenn sie sie auf ihren Interessen, „auf kulturelle Praktiken, kurz: auf sozial erzeugten Sinn beziehen.“[21] Aus dieser Tradition heraus entwickelte sich der von JUNG beklagte „wenig fruchtbare Gegensatz zwischen Erklären und Verstehen“[22], der besonders von DILTEY thematisiert wurde. Jener postulierte bekanntlich: „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.“[23], eine These, zu deren Diskussion sich die moderne Hermeneutik stellen muss.

Von dem Vorschlag, die Vielzahl der „Spielarten der Hermeneutik“ zu klassifizieren hält JUNG wenig. Für ihn steht fest: „Was verstanden werden kann, ist immer sinnhaft.“[24] Sinnhaft bedeutet dabei nicht „sinnlos“, sondern „auf Sinn bezogen.“ Sinnhaft sind nach JUNG alle sprachlichen Äußerungen, Riten, Institutionen, etc., weil sie sich im Raum eines durch sozial gültige Regeln erzeugten Sinns abspielen.“[25] Der subjektive Sinn, also das, was eine Person zum Ausdruck bringen möchte, setzt dabei stets diesen „objektiven“[26] Sinn voraus. Denn nur, wenn eine objektive Sinnhaftigkeit vorausgesetzt wird, kann eine subjektive Handlung, Äußerung etc. auch (miss-)verstanden werden, so JUNG.[27] Realität, so JUNG, ist daher nur als menschlich angeeignete, im Lichte humaner Interessen und ihrer Symbole gedeutete Realität zu verstehen.

Auf dieser These baut JUNG drei aufeinander bezogene Bedeutungsebenen auf…

1. Sprachlicher Sinn (Bedeutung eines Satzes)
2. Handlungssinn oder Erfüllung des Zwecks einer Handlung
3. Lebenssinn (übergreifende Orientierung der Lebenspraxis eines einzelnen oder einer sozialen Gruppe).[28]

Daraus schlussfolgert JUNG, dass Sinnverstehen stets die elementare Struktur hat, dass etwas als etwas verstanden wird.[29] Darüber hinaus, so JUNG weiter, kann etwas zu Identifizierendes nur aufgrund bereits eingeführter Symbole bzw. Handlungssysteme gedeutet werden. So ist ein Holzstück mit einem befestigten Eisenkeil ein Hammer. Die gesprochene Lautfolge „Es ist kalt“ kann nur vor dem Hintergrund eines sprachlichen Systems (Deutsche Sprache) als niedrige Außentemperatur, bei der der Mensch zum Frieren neigt, verstanden werden.[30]

Damit ist JUNG bei der Problematik des Verstehens von Gesagtem als “Welt sozialer Interaktionen“[31] bis hin zur Völkerverständigung. In diesem Zusammenhang postuliert er: „Der Gegenstandsbereich der Humanwissenschaften ist die durch menschliche Sinndeutungen hervorgebrachte Wirklichkeit.“[32] Er bezieht sich dabei auf DILTHEY der formulierte: Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er.“[33] Deshalb, so JUNG, ist der Sinnbegriff in allen Humanwissenschaften so zentral.[34]

Eine strikte Trennung zwischen Geistes-und Naturwissenschaften, die sich aus diesem Denkansatz ergibt, erteilt JUNG jedoch eine Absage. Denn nur, wenn die neurophysiologischen Prozesse im Gehirn eines Menschen normal ablaufen, ist er in der Lage, zu verstehen. Denn dem Menschen ist es nur mittels sinnhafter Symbole möglich, sich auf die angeblich sinnfreie Natur zu beziehen.[35]

Daher, so JUNG, ist die moderne Hermeneutik durch zwei Dimensionen neu herausgefordert:

1. Sich produktiv auf jedes Grundverständnis beziehen (Spannungsfeld zwischen sinnhaftem spezifisch menschlichen Wirklichkeitsverständnis und kausal analysierendes naturalistisches Denken)
2. Das Entstehen neuer Symbolformen und neuer Sinnstrukturen in der modernen Lebenswelt (z.B. Einfluss des Internets auf die sozialen Beziehungen etc.).[36]

Insbesondere Letzterem, so JUNG, gelte die besondere Aufmerksamkeit einer modernen Hermeneutik. Denn nur dann, wenn etwas verstanden wird, ist der menschliche Geist auch in der Lage, darauf aufbauend kreativ Neues zu schaffen.[37]

Schließlich beschäftigt sich JUNG in seiner Einleitung noch mit dem produktiven und dem reproduktiven Verstehen. Wenn z.B. bereits das sprachliche Zeichen sinnhaft zu verstehen ist, handelt es sich um reproduktives Verstehen. Im Gegensatz dazu sieht er das „produktive Verstehen“[38], als Verstehen eines zu beschreibenden Zustands, wie z.B. das „Wetter ist trist.“ Hier erschließt sich der Sinn nur aus dem vollständigen Satz. Traditionell gesehen, so JUNG, sei besonders das reproduktive Verstehen Gegenstand der Hermeneutik gewesen, woraus sich auch die Nähe der Hermeneutik zur Philologie ergibt.[39] Erst mit den Denkmustern DILTEYS und HEIDEGGERS hielt das produktive Verstehen in die Hermeneutik Einzug.

Hinsichtlich des Verhältnisses von Verstehen zu Verben wie „explizieren“, „darlegen“, oder „übersetzen“ – sind diese mehr oder weniger als sinnbezogene menschliche Akte zu verstehen. Dabei ergibt sich zwangsläufig, dass „Verstehen“ auch immer in gewisser Weise „Auslegen“ bedeutet. Es handelt sich hierbei, so JUNG, um Wechselbegriffe, wobei „Auslegen“ eher das hermeneutische Resultat bedeutet. „Verstehen“ ist dagegen, wie bereits hingewiesen, ein menschlicher Akt.[40]

Ein Deuten und Auslegen ist immer dann gefordert, wenn sich ein Phänomen nicht von selbst versteht: Wenn also eine geistige Denkleistung notwendig ist, um etwas zu verstehen. In diesem Kontext kann die Hermeneutik auch als Methode aufgefasst werden, etwas auszulegen bzw. zu deuten, um es zu verstehen.[41]

Aus diesem Zusammenhang leitet sich auch die historische Auffassung von Hermeneutik als Methodenlehre her. Wenn etwas jedoch – quasi im religiösen Sinne - als offen und unhinterfragbar aufgefasst wird, bleibt die Interpretation als notwendige Voraussetzung für einen Verstehensvorgang bestehen.

„Nicht mehr die Frage, wie man wichtige Texte richtig versteht , sondern die Erforschung des verstehenden Wirklichkeitszugangs überhaupt steht im Znetrum dieses Denkens.“[42]

Schließlich stellt JUNG die Frage, was geschieht, wenn der Prozess des Verstehens nicht nur analytisch ins Zentrum gerückt wird, sondern auch auf inhaltliche Fragen der Philosophie, Ontologie, Epistemologie, Ethik und Ästhetik ausgedehnt wird. Wenn also nicht erst die Deutung bereits vorhandener Symbole, sondern bereits deren Erzeugung unhinterfragbar interpretiert wird, wird aus einem Verstehen ein Interpretieren. Wenn Hermeneutik in diesem Sinne aufgefasst wird, spricht JUNG von der hermeneutischen Philosophie.[43]

Daher warnt JUNG zu äußerster Vorsicht im Umgang mit dem Begriff der Hermeneutik. JUNG plädiert dafür, Hermeneutik als Theorie des humanspezifischen Verstehens und Interpretierens zu definieren und kommt zu dem Schluss, dass das Deuten nicht nur gedeutet, sondern auch als Deuten gedeutet werden muss.[44] Nur unter Einnahme dieses methodischen Einstellung, so JUNG, ist das Prädikat „hermeneutisch“ zulässig.

Obgleich sich die Geistes- Kultur- und Humanwissenschaften auf die Interpretation des kulturellen Niederschlags (Texte, Institutionen etc.) spezialisiert haben, bilden sie zwar einen inhaltlichen Bezugspunkt hermeneutischen Denkens, dennoch bleibt Hermeneutik nach wie vor als Methodik bestehen.[45]

Erst nach dieser relativ intensiven Einführung gibt JUNG einen Überblick über den Inhalt der folgenden Kapitel.[46]

3.2 Zur Geschichte der Verstehenstheorien

Angesichts der vorangegangenen Überlegungen war es für JUNG nur folgerichtig, nicht von der Geschichte der Hermeneutik zu sprechen, sondern das Kapitel mit[47] „Zur Geschichte der Verstehenstheorien zu überschreiben.“[48] Denn für ihn ist, wie oben dargelegt, die Hermeneutik nur ein Teil der Wissenschaften der Verstehenstheorien.[49]

Daraufhin stellt JUNG eine weitere These auf: Dass nämlich – im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, bei denen sich ein Forschungsstand aus der Beschäftigung mit der neuesten Forschungsliteratur ergibt- bei der Hermeneutik sich eine Forschungsstand nur aus der Retrospektive der Historie ergibt. Dies, so JUNG, ergäbe sich aus der Tatsache, dass es bei der Hermeneutik um die Eigenarten der symbolischen Sinnproduktion selbst ginge. Denn ihr Gegenstand sei ein „geschichtlich erzeugter in einem Überlieferungszusammenhang stehender Sinn, dessen Verständnis wiederum auf geschichtlich tradierte Methoden angewiesen ist.“[50]

Allerdings, so betont JUNG, sind die Gegenstände des Verstehens auch Resultat einer sich ständig wandelnden kulturellen Sinnproduktion, wozu natürlich auch technische Entwicklungen gehören.[51] Dennoch sind die Methoden des Verstehens geschichtlich geprägt, weil sie sich im beständigen Kontakt mit ihren Gegenständen entwickelten.[52] Insbesondere die Idee einer philosophischen Hermeneutik sei nach DILTHEY Ausdruck des „historischen Bewusstseins.“[53], da jede Bedeutung, jeder Sinn in einem historischen Prozess entstand. Allerdings mahnt JUNG in diesem Zusammenhang ein kritisches Verhältnis zu den traditionellen Deutungsmustern an und führt dabei DILTHEYs Werk „Die Entstehung der Hermeneutik“ an. Hier sei für lange Zeit eine protestantische Hermeneutik überschätzt und die nicht theologische unterschätzt worden.[54]

Nach diesen wiederum einführenden Bemerkungen stellt JUNG das Ziel dieses Kapitels in den Mittelpunkt: Die Hauptlinien, die zu den universalen hermeneutischen Projekten des 19. Und 20. Jahrhunderts führten, sichtbar zu machen, die er bereits in der Antike, dem Judentum und dem abendländisch-christlichen Menschenbild ausmacht.[55]

Als Vertreter hierzu führt er die griechischen Epen, Mythen und Gedichtzyklen Homers an (8. Jahrhundert v. Chr.) über Hesidos (7. Jahrhundert v. Chr.), den so genannten Radikalen Philosophen des 6. Jahrhunderts v. Chr. der Antike: PLATON, (zwei Seiten des Seins: die sinnlich wahrnehmbare Beschaffenheit und das nicht sinnlich wahrnehmbare wesenhafte Sein) an.[56]

Etwa im 6. Jahrhundert entwickelten sich Strömungen, die die Ansichten der antiken Autoren als unwahr und unmoralisch zurückwiesen. Insbesondere die angeblich moralische und theologische Anstößigkeit der Texte z.B. Homers sollte dabei weginterpretiert werden. Da die Schriften jedoch – wörtlich genommen – jede Menge Anstößiges aussagten, ging man dazu über, zwischen dem wörtlichen und einem angeblich tieferen, inneren Sinn der Dichtung zu unterscheiden. Es wurde ein Literalsinn (wörtlicher Sinn) und ein tieferer, eigentlicher Sinn definiert, der im 1. Jahrhundert n. Chr. auch als allegorischer Sinn bezeichnet wurde. Dahinter steht ein besonderes allegorisches Interpretationsverfahren, das JUNG im Anschluss daran darstellt.[57] Zuvor verweist er jedoch auf die Hermeneutik des Aristoteles, der postulierte, dass neben der Aussage als Ausdruck und als elementare Grundlage des logischen Denkens jegliche Aussage auch immer in einem Fragebezug zu dem, was mit ihr gemeint ist steht.[58]

„Bibelauslegung als Modell: Von Philo über Augustinus zu Luther“[59]

In frühchristlicher Zeit, so JUNG, wurde vor allem durch den Hellenismus von der Stoa die These propagiert, dass es neben dem wörtlichen Sinn in der Heiligen Schrift immer auch einen höheren geistigen und seelischen Sinn gäbe.[60] „Der Geist zählt, nicht der Buchstabe“ – so zitiert JUNG die Deutungsmaxime des Philos.[61]

Im weiteren Verlauf des Kapitels zählt JUNG die Probleme auf, die sich mit dieser divergierenden Deutungsmechanik verbinden. In jedem Fall führte die Divergenz zur demographischen Eliten in jene, die fähig waren, die Texte zu deuten (Philo) und jene, die lediglich die Wortbedeutungen verstünden (plebs). Unterschieden wurde zwischen rationalisierenden und esoterisch-mystischen Elementen.[62]

Als wichtigste Figur dieser Deutungstradition nennt JUNG Origines (ca. Anfang des 3. Jahrhunderts n. Chr.), der insbesondere theologische Texte wie folgt unterschied: „aliud dicitur, aliud significatur“ (das eine wird gesagt, etwas anderes bezeichnet.)[63]

Diese Wende in der Hermeneutik hatte gravierende – vor allem auch soziale - Auswirkungen, bildete sich daraus doch die Klasse der Schriftgelehrten heraus.

Im Mittelalter, so JUNG, wurde die Differenzierung weiter vorangetrieben: Es setzte sich ein so genanntes Viererschema durch, die Deutung von Texten in „historia“ (littera) „allergorie“, „tropologia“ (moralis intellectus) und „anagonia“ zu unterschieden. „Der entsprechende „Merkspruch“[64] lautete:

„Littera gesta docet; quid credas allegoria, moralis quid agas, quo tendas anagoria” (Der Wortsinn lehrt das Geschehene, , der allegorische, was du glauben sollst, der moralische, was du tun sollst, der anagogische, wohin du streben sollst.)

Nach diesen Klassifikationen wurden insbesondere biblische Texte gedeutet.[65] Allerdings erbrachten die systematischen Unterscheidungen verschiedener Sinnebenen eines Textes auch einen erheblichen Entwicklungsschub in der Hermeneutik, so JUNG.[66]

Mit Augustinus` Werk „De doctrina christiania“, so JUNG, trat im 3./4.Jahrhundert n. Chr. erstmals eine Hermeneutik „großen Stils“[67] auf. Er setzt den Bibelauslegern die These entgegen, die Heilige Schrift sei prinzipiell klar und verständlich, d.h. die Hermeneutik habe sich „auf die dunkeln Stellen“[68] zu konzentrieren. Zwar betont er dabei die Bedeutung guter Sprachkenntnisse, wichtiger seien ihm jedoch „die rechten Einstellungen“[69] Dem entsprechend ist auch seine Hermeneutik: „Nur, wenn das erreichte Verständnis den Leser zu Glaube, Hoffnung und Liebe disponiert, gilt es als wahr“[70]. Gemäß Augustinus sind Dinge also auch als Zeichen zu verstehen (res et signa).[71] Dieser „Sprung auf die allegorische Ebene“[72], wie sich JUNG ausrückt, sei nach Augustinus nur zulässig, wenn eine wörtliche Deutung „keine entsprechende religiös-moralische Disposition hervorzubringen vermag.“[73]

Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang, so JUNG weiter, die Unterscheidung zwischen dem inneren und äußeren Wort, das Augustinus in seinem Werk „De tinitate“ (Traktat über die Dreifaltigkeit) thematisiert. Hier würde die Unterscheidung zwischen Gemeintem und Gesagten, Innen/Außen, Geist und Materie abgebildet – ein Aspekt, auf den sich später auch GADAMER bezieht.[74]

Historisch betrachtet entstand erst mit der Reformation und dem Humanismus ein neues hermeneutisches Denken: Es geht um die Auslegung von Texten, die das eigentlich Maßgebliche enthalten, das es zurückzugewinnen gilt - insbesondere in der Bibel. Exegese sollte objektiv, objektgebunden und frei von aller subjektiven Willkür sein. So brach Martin LUTHER (1483-1546) mit der Deutung der Schrift die Tradition[75] und postulierte, dass der Schlüssel zum Verständnis der Bibel in ihr selbst angelegt sei („sui ipsius interpres“).[76] Diese These, die später durch den Protestantismus z.B. von M. FLACIUS (1520-1575) aufgenommen und in der protestantischen Hermeneutik verankert wurde, ist jedoch nicht unumstritten. Denn so JUNG, müsse stets eine „horizontale Verkettung“[77] und ein „vertikaler Bezug“[78] hergestellt werden.[79]

[...]


[1] Vgl. Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, Klappentext.

[2] Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, Inhalt.

[3] Es war nicht die Aufgabe des Verfassers, JUNGs ordungsgemäße Quellenarbeit zu hinterfragen.

[4] Vgl. Jung, M.: Person, http://www.uni-koblenz-landau.de/koblenz/fb2/ik/institut/philosophie/lehrende/jung/person, 30.11.2010

[5] Vgl. Nöth, W.: Handbuch der Semiotik, Stuttgart u. a. 2000, S. 61

[6] Vgl. Demmerling, C.: Sinn, Bedeutung, Verstehen, Paderborn 2002, S. 37 ff.

[7] Scholz, O. R.: Verstehen und Rationalität. Untersuchungen zu den Grundlagen von Hermeneutik und Sprachphilosophie, Frankfurt/Main 2001.

[8] Dilthey, W.: Die Geistige Welt. Einleitung in die Philosophie des Lebens. Erste Hälfte. Abhandlungen zur Grundlegung der Geisteswissenschaften. Stuttgart 1961, S. 318.

[9] Dilthey, W.: Die Geistige Welt. Einleitung in die Philosophie des Lebens. Erste Hälfte. Abhandlungen zur Grundlegung der Geisteswissenschaften. Stuttgart 1961, S. 318.

[10] Vgl. Levelt, W. J. M., Roelofs, A., Meyer, A.S.: A theory of lexical access in speech production, in: Behavioral and Brain Sciences Nr. 22/1999, S. 1–75.

[11] Schwarz, M.: Einführung in die Kognitive Linguistik, Tübingen 1992, S. 81.

[12] Vgl. Raupach, M.: Das mehrsprachige mentale Lexikon, in: Börner, W., Vogel, K. (Hrsg.): Kognitive Linguistik und Fremdsprachenerwerb, Tübingen 1994, S. 19-37S, hier: S. 21 ff.

[13] McCarthy, M.: Vocabulary, Oxford 1990, S. 38.

[14] Collins, A. M., Loftus, E. F.: A spreading-activation theory of semantic processing, in: Psychological Review, Nr. 82/1975, S. 407-428.

[15] Vgl. hierzu Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 7-28.

[16] Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 7.

[17] Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 8.

[18] Vgl. ebenda, S. 9

[19] Ebenda, S. 10.

[20] Vgl. ebenda, S. 11.

[21] Ebenda, S. 11.

[22] Ebenda, S. 11.

[23] Hier zit. nach ebenda, S. 11.

[24] Ebenda, S. 12.

[25] Ebenda, S. 12.

[26] Ebenda, S. 12.

[27] Vgl. Ebenda, S. 13.

[28] Vgl. Ebenda, S. 13.

[29] Z.B. eine Lautfolge als sprachliche Äußerung, vgl. Ebenda, S. 13.

[30] Vgl. S. 14.

[31] Ebenda, S. 14.

[32] Ebenda, S. 14.

[33] Hier zit. nach ebenda, S. 14.

[34] Vgl. Ebenda, S. 14 f.

[35] Vgl. Ebenda, S. 15.

[36] Vgl. ebenda, S. 15 f.

[37] Vgl. ebenda, S. 17.

[38] Ebenda, S. 18

[39] Vgl. ebenda, S. 18 f. Hier hebt JUNG auf die Arbeiten des Philologen August Boeckh (1785-1867) ab.

[40] Vgl. ebenda, S. 19.

[41] Vgl. ebenda, S. 20.

[42] Ebenda, S. 21.

[43] Vgl. ebenda, S. 22.

[44] Vgl. ebenda, S. 23/24.

[45] Vgl. Ebenda, S. 24.

[46] Vgl. ebenda, S. 24-27.

[47] Vgl. hierzu Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 29-54.

[48] Ebenda, S. 29.

[49] Vgl. ebenda, S. 29.

[50] Ebenda, S. 29

[51] Vgl. ebenda, S. 29

[52] Vgl. ebenda, S. 30.

[53] Dilthey, hier zit. nach ebenda, S. 30.

[54] Vgl. ebenda, S. 30.

[55] Vgl. ebenda, S. 31.

[56] Vgl. Platon, Siebter Brief

[57] Vgl. ebenda, S. 32.

[58] Vgl. Grondin, J.: Einführung in die philosophische Hermeneutik Darmstadt 2001, S. 37, sowie Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 32 f.

[59] Ebenda, S. 33

[60] Vgl. Jung, M. Hermeneutik zur Einführung, Hamburg 2001, S. 33.

[61] Ebenda, S. 34.

[62] Vgl. ebenda, S. 35.

[63] Ebenda, S. 26/37

[64] Ebenda, S. 38.

[65] Vgl. Ebenda, S. 38/39.

[66] Vgl. ebenda, S. 39.

[67] Ebenda, S. 39.

[68] Ebenda, S. 39.

[69] Ebenda, S. 40.

[70] Ebenda, S. 40.

[71] Vgl. Augustinus: De doctrina christiana

[72] Ebenda S. 41.

[73] Ebenda, S. 41

[74] Vgl, Ebenda, S. 42.

[75] Vgl. Ebenda, S. 42.

[76] Vgl. ebenda, S. 43.

[77] Ebenda, S. 44.

[78] Ebenda, S. 44.

[79] Vgl. Ebenda, S. 44.

Details

Seiten
45
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640800469
ISBN (Buch)
9783640800483
Dateigröße
756 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v164848
Institution / Hochschule
Studienhaus St. Lambert – Interdiözesanes Seminar Burg Lantershofen
Note
1,5
Schlagworte
Diskussion Werkes Hermeneutik Einführung Matthias Jung

Autor

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Titel: Diskussion des Werkes "Hermeneutik zur Einführung" von Matthias Jung