Lade Inhalt...

Die Nutzung von Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation

Untersucht am Beispiel der univativ GmbH & Co. KG - Ein Personaldienstleistungsunternehmen für Studenten und akademische Berufseinsteiger

Diplomarbeit 2009 146 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Erkenntnisinteresse
1.2 Forschungsstand
1.3 Vorgehensweise

2 Weblogs
2.1 Der Begriff Weblog
2.1.1 Historie von Weblogs
2.1.2 Merkmale eines Weblogs
2.2 Erscheinungsformen von Weblogs
2.2.1 Private Weblogs
2.2.2 Unternehmensweblogs
2.2.3 Externe Unternehmensweblogs
2.2.4 Interne Unternehmensweblogs

3 Unternehmenskommunikation
3.1 Kommunikationstheoretische Modelle
3.2 Formen der Unternehmenskommunikation
3.2.1 Externe Unternehmenskommunikation
3.2.2 Interne Unternehmenskommunikation
3.3 Weblogs in der Unternehmenskommunikation

4 Das Unternehmen Univativ GmbH & Co.KG
4.1 Profil des Unternehmens
4.2 Interne Kommunikation im Unternehmen

5 Methodisches Vorgehen der Untersuchung
5.1 Befragung als empirische Methode
5.1.1 Die Online Befragung
5.1.2 Durchführung der computergestützten Befragung
5.1.3 Pretest
5.2 Das Experteninterview
5.2.1 Experte
5.2.2 Das Erhebungsinstrument
5.2.3 Durchführung

6 Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung

7 Zwischenfazit

8 Erstellung des Weblogs
8.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
8.2 Technische Vorüberlegungen
8.3 Weblog-Software

9 Testlaufphase
9.1 Ablauf
9.2 Beiträge im Weblog
9.3 Beiträge im Forum
9.4 Ergebnisse des Testeinsatzes

10 Schlussbetrachtung

11 Literaturverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verteilung verschiedener Formen von Weblogs

Abbildung 2: Bedeutung von Social Web Anwendungen für Unternehmen

Abbildung 3: Einsatzmöglichkeiten von Corporate Weblogs

Abbildung 4: Laswell-Formel

Abbildung 5: Kommunikationsmodell nach Shannon und Weaver

Abbildung 6: Kommunikationsprozess als Interaktion

Abbildung 7: Erstellung eines Items

Abbildung 8: Erstellung der Antworttypen

Abbildung 9: E-Mail-Anschreiben

Abbildung 10: eigenes Anschreiben 2.Teil

Abbildung 11: Die Häufigkeit des Verfolgens eines Weblogs

Abbildung 12: Betreiben eines Weblogs

Abbildung 13: Interesse an der Einführung eines univativ internen Weblogs

Abbildung 14: Inhaltliches Interesse

Abbildung 15: Einstellung zu online Werbeanzeigen auf dem Weblog

Abbildung 16: Thematisches Interesse in einem internen Weblog

Abbildung 17: Zufriedenheit mit der Qualität der bereits existenten Kommunikationsmittel

Abbildung 18: Interesse an einem geschlossenen Forum

Abbildung 19: Themenschwerpunkte in einem Forum

Abbildung 20: Die Häufigkeit des Verfolgens eines Weblogs

Abbildung 21: Betreiben eines Weblogs

Abbildung 22: Interesse an einem univativ internen Weblog

Abbildung 23: Gebrauch eines internen Weblogs

Abbildung 24: Einstellung gegenüber Online Werbeanzeigen

Abbildung 25: Thematisches Interesse in einem internen Weblog

Abbildung 26: Zufriedenheit mit den bisherigen Kommunikationsmitteln

Abbildung 27: Fragebogenteilnahme (1) verteilt auf die Niederlassungen

Abbildung 28: Fragebogenteilnahme (2) verteilt auf die Niederlassungen

Abbildung 29: Ankündigung des univativ-Blogs per E-Mail (1)

Abbildung 30: Ankündigung des univativ-Blogs per E-Mail (2)

Abbildungsverzeichnis V

Abbildung 31: Verteilung der Zugriffe auf die Städte

Abbildung 32: Weblog-Zugriffe vom 12.10.09 - 31.10.09

Abbildung 33: Weblog-Zugriffe vom 01.11.09 - 22.11.09

Abbildung 34: RSS Standard-Icon

Abbildung 35: Aufbau eines Weblogs

Abbildung 36: Privater Weblog

Abbildung 37: Executive Weblog von Sun Microsystems/ Jonathan Schwartz

Abbildung 38: univativ Gruppe bei XING

Abbildung 39: Verweis auf Weblog im Forum

Abbildung 40: Entwurf univativ-Blog

Abbildung 41: 1. Beitrag univativ-Blog

Abbildung 42: Beispiel einer Erinnerungsmail für einen neuen Weblog-Beitrag

Abbildung 43: Integriertes Forum auf dem Weblog

Abbildung 44: Fragebogen Nr.1

Abbildung 45: Fragebogen Nr.2

Abbildung 46: Erinnerungsmail

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Entwicklung des World Wide Web

Tabelle 2: Eingestellte Beiträge im univativ-Blog

Abkürzungsverzeichnis

Abb. Abbildung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Schreibst Du noch, oder bloggst Du schon?“

So begrüßt Christian Scholz, Professor für Personal- und Medienmanagement 2006 die Leser seines ersten Weblogs und deutet damit auf einen Wandel in der Welt der Kommunikation hin. Mit dem Angebot der FAZ, einen Weblog zu erstellen, bewegt er sich in einem völlig neuen Kommunikationsraum. Wie diese Begrüßung oder ähnlich sollten sich mittlerweile Unterhaltungen von Marketingverantwortlichen der unterschiedlichsten Unternehmen anhö- ren. Der Weblog existiert seit ca. 15 Jahren im Web 2.0. Anfangs waren es Internetexperten, die begannen, ihre eigenen Homepages mit aktuellen, kurzen und zudem persönlichen Arti- keln zu füllen. Seitdem wird der Weblog oft diskutiert (vgl. Alby 2008: 26). Zum ersten Mal ist es Menschen ohne große technische Erfahrungen möglich, eine Art Tagebuch zu veröffent- lichen, Inhalte zu ändern und persönliche Ereignisse mit anderen zu teilen (vgl. Bartel 2008: 9). Die heutige Szene spaltet sich in Hobby Blogger, die ihre Urlaubsreisen oder Ähnliches mit der Welt teilen möchten und Profi Blogger, die Weblogs gezielt als neues Instrument der klassischen Medien sehen (vgl. Bartel 2008: 9). Die so genannte Blogosphäre, das Netzwerk der Blogger, wächst täglich. Es stellt sich die Frage, ob eine nüchterne Homepage noch zeit- gemäß ist. Der Trend geht in Richtung Interaktion. Dementsprechend werden auch Weblogs als Mittel der Unternehmenskommunikation immer stärker diskutiert (vgl. Frankemölle 2008: 18). Relevante Käufergruppen zu entschlüsseln, Kampagnenwirkungen zu ermitteln, Ursa- chen für die Kundenunzufriedenheit zu erforschen und Wünsche von Konsumenten zu analy- sieren, das ist für Unternehmen heutzutage relevant. Zunehmend rückt dies als Unterneh- mensziel in den Fokus. Das Web 2.0 mit seinen Weblogs birgt großes Potenzial, es kann diese Wünsche umsetzen (vgl. o.V 2009: 39).

Die Technologien des Internets haben sich weiterentwickelt, und so stehen Unternehmen vor der Herausforderung, sich mit diesen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen (vgl. Höller 1998: V). Die Umsetzung und der aus den neuen Technologien resultierende Erfolg kann nur dann verwirklicht werden, wenn die Unternehmen offen gegenüber diesen Innovationen eingestellt sind (vgl. Höller 1998: V).

Können Weblogs nun als neuer Kommunikationskanal gefeiert werden oder stellen sie ebenso ein Risiko für Unternehmen dar?

Eine erfolgreiche Kommunikation ist ein grundlegender Faktor für den Unternehmenserfolg (vgl. Furthmüller 2009: 4). Voraussetzung dafür ist, dass alle Mitarbeiter über die Unterneh- mensziele Bescheid wissen und diese umsetzen können.

Das erhöht zusätzlich die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich für das Unternehmen, in dem sie arbeiten, zu engagieren (vgl. Meier 2000: 19). Die Verbreitung von Informationen an alle Mitarbeiter kann mit dem Einsatz eines Weblogs erleichtert werden. Ein Risiko stellen in ers- ter Linie die Weblogs dar, die extern eingesetzt werden. Die Kontrolle über verbreitete Infor- mationen aus dem Unternehmen fällt schwer. Sehr schnell können Interna, die nicht zur Wei- tergabe bestimmt sind, nach außen dringen und damit dem Unternehmen großen Schaden zu- fügen. Der Fokus dieser Untersuchung liegt auf den intern eingesetzten Weblogs. Ein Risiko ist bei diesem Einsatz fast nicht vorhanden. In diesem Fall geht es eher um die richtige Nut- zung und die Vorteile, die Unternehmen aus einem intern eingesetzten Weblog ziehen kön- nen.

Ein Ignorieren von Weblogs stellt das größte Risiko dar. Wenn Weblogs in der BlogÖffentlichkeit nicht beobachtet werden, kann es passieren, dass sich falsche Aussagen über ein Unternehmen manifestieren und später nicht mehr ohne größeren Aufwand zu korrigieren sind (vgl. Jüch/ Stobbe 2005: 5).

Insbesondere bei Personaldienstleistungsunternehmen birgt der Einsatz von Weblogs ein be- sonderes Risikopotenzial. Die Mitarbeiter gehören lediglich zu einem kleinen Teil der inter- nen Belegschaft an. Der größte Teil Belegschaft ist bei Kunden des Personaldienstleisters eingesetzt. Hier gilt besondere Vorsicht in Bezug auf den Einsatz eines Weblogs und der Vermittlung von internen Informationen, da in diesem Szenario mehrere Unternehmen mitei- nander vernetzt sind.

1.1 Erkenntnisinteresse

„Unternehmen, die im Web 2.0 Erfolg erfolgreich sind, arbeiten alle nach den gleichen Prin- zipien: Sie nutzen das Internet als Plattform, sie setzen die kollektive Intelligenz der Internet- nutzer ein, und haben Zugriff auf einzigartige, schwer nachzubildende Datenquellen“ (O´Reilly 2006: online). Jedes Forschungsvorhaben besitzt im Vorfeld ein bestimmtes Er- kenntnisinteresse. Durch die vorangegangenen Überlegungen wird das Erkenntnisinteresse deutlich. In dieser Arbeit werden alle Fragen rund um das Thema Erstellung und Implemen- tierung eines Weblogs, in die interne Kommunikation eines Personaldienstleistungsunternehmens, geklärt. In dieser Arbeit sollen einige Sachbestände, in Bezug auf den Einsatz von Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation, dargelegt und herausgefunden werden. Dabei gilt es, Antworten auf folgende Überlegungen zu finden. Wie wirkt sich der Weblog Einsatz auf die interne Kommunikation im Unternehmen und im speziellen bei einem Personaldienstleistungsunternehmen aus? Ist der Einsatz eines Weblogs von Vorteil, oder eher von Nachteil für die interne Unternehmenskommunikation?

Konkret wird diese Problematik am Beispiel der univativ GmbH & Co. KG untersucht, einem Personaldienstleistungsunternehmen für Studenten und akademische Berufseinsteiger. Für dieses Unternehmen wird ein Weblog geplant, technisch umgesetzt und ein Testlauf über einen Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt.

Methodisch wird der Fokus auf eine ausführliche Befragung der Mitarbeiter des Unterneh- mens gesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei, ihre Einstellung zu einem Einsatz eines Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation heraus zu finden. Zusätzlich ist es erforderlich, einige Experteninterviews mit Verantwortlichen aus den betroffenen Bereichen von univativ, wie Marketing und Geschäftsführung, zu führen. Mit diesen Interviews können weitere In- formationen gewonnen werden, die für die Implementierung des Weblogs im Unternehmen von Vorteil sind. Dieser Teil der Arbeit wird insofern eine Lücke schließen, da bislang keine Arbeit vorliegt, die sich mit dem Einsatz eines Weblogs in der internen Unternehmenskom- munikation bei einem Personaldienstleistungsunternehmen beschäftigt.

1.2 Forschungsstand

Bei einer gründlichen Sichtung der Literaturlage zum Thema der vorliegenden Arbeit wird deutlich, dass es sich bei der Literatur über Weblogs vorwiegend um Weblogs im Allgemei- nen handelt. In einem Kapitel des 2006 veröffentlichten Buches von Picot und Fischer, be- schäftigen sich die Autoren mit Weblogs in der Unternehmenskommunikation. Im Vorder- grund steht der Einsatz der Weblogs in der externen Unternehmenskommunikation, insbeson- dere bei produzierenden Unternehmen. In der Literatur findet sich nur wenig Material über Weblogs, die in der internen Unternehmenskommunikation eingesetzt werden. Back et al. legen in ihrem Buch über das Web 2.0 in der Unternehmenspraxis ebenfalls den Fokus auf den Einsatz von Unternehmensweblogs in der externen Unternehmenskommunikation. Ledig- lich eine Seite behandelt den unternehmensinternen Einsatz von Weblogs. In einer Studie von Schmidt (2006) nehmen die Weblogs in der Organisationskommunikation ein ganzes Kapitel ein. Eingegangen wird aber lediglich auf Weblogs, als Instrument der externen Unterneh- menskommunikation. Friedman legt 2009 in seinem Praxisbuch Web 2.0 den Schwerpunkt eher auf die Erstellung von Weblogs und die zur Verfügung stehenden Programme für deren expliziten Einsatz. Einen kurzen Abriss über Weblogs in der internen Kommunikation, findet man in dem 2005 erschienenen Economics Heft Nr. 53 der Deutschen Bank. Zerfaß be- schreibt 2005 die Einsatzmöglichkeiten von internen Weblogs nur kurz, und geht dann aus- führlich auf die Weblogs der externen Unternehmenskommunikation ein.

Holtz und Demopoulus stellen in ihrem Buch jegliche Formen und Arten dar, in denen Web- logs in Unternehmen auftreten, und wie sie eingesetzt werden können. Gerade in Bezug auf den internen Einsatz, wird hier jede Art von Weblog genauestens erklärt. Doch auch Holtz und Demopoulus unterscheiden nicht in der Unternehmensart, sondern behandeln sie bran- chenübergreifend. Auf den internen Einsatz von Weblogs, in Verbindung mit unterschiedli- chen Unternehmen, gehen Koch und Richter (2009) in ihrem Buch Enterprise 2.0 ein. Ers- tmals werden die Unternehmen in ihre unterschiedlichen Haupteinsatzzwecke, wie Projekt- management, Wissensverteilung und Kommunikation aufgeteilt und darüber hinaus Fallstu- dien an einzelnen Beispielen durchgeführt. Den Einsatz von Kommunikationsmitteln in der internen Kommunikation bei Unternehmen, die Personaldienstleistungen anbieten, heben Deekeling und Fiebig (1999) in ihrem Buch hervor. Im Fokus ihrer Bearbeitung stehen jedoch nur die klassischen Medien. Was gänzlich in der gesichteten Literatur fehlt, ist die Beschäfti- gung mit dem Sachverhalt des Einsatzes von Weblogs in der internen Unternehmenskommu- nikation bei Personaldienstleistern.

1.3 Vorgehensweise

Um den Untersuchungsgegenstand, den Weblog, in den theoretischen Rahmen einzubetten, gilt es im zweiten Kapitel zu klären wie ein Weblog definiert wird, was ihn kennzeichnet, und in welchen Formen er auftreten kann.

In der Untersuchung selbst geht es um den Einsatz des Weblogs in der internen Unterneh- menskommunikation. Um die interne Unternehmenskommunikation als Bestandteil der gesamten Kommunikation darzustellen, ist es zum Verständnis des Themengebietes essen- tiell, die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskommunikation und der kommunikationstheoretischen Modelle zu dokumentieren. Hierbei wird ein Überblick über die Unternehmenskommunikation vermittelt und schließlich der Weblog, als Bestandteil der internen und externen Unternehmenskommunikation, herausgestellt. Anhand des Beispiels des Unternehmens univativ werden die Möglichkeiten, sowie die Vor- und Nachteile eines Weblogeinsatzes in der internen Unternehmenskommunikation untersucht.

Aufgrund der Tatsache, dass die Untersuchung dieser Arbeit an univativ als Beispielunternehmen vollzogen wird, ist es in Kapitel vier notwendig, das Unternehmen vorzustellen. Zusätzlich werden die angebotenen Dienstleistungen erläutert und die Gründung und Entwicklung von univativ dargestellt. Im nächsten Schritt wird auf die bisherige Kommunikation im Unternehmen eingegangen. Dann werden die bisher benutzten, sowie in Zukunft in Frage kommenden Kommunikationsmittel und -Wege, sowie Wünsche in Bezug auf die Kommunikationsentwicklung im Unternehmen erklärt.

Mit dem methodischen Teil der Arbeit wird sich in Kapitel fünf auseinandergesetzt. Die Durchführung der Online-Befragung der Mitarbeiter von univativ, gibt Auskunft über ihre Einstellung zu einem intern eingesetzten Weblog. Nach der Durchführung der computerge- stützten Befragung ist es von Vorteil, eine weitere Erhebungsmethode anzuführen. Durch Experteninterviews ist es möglich, an das Wissen von Fachkräften im Unternehmen zu ge- langen. Die internen Informationen sind für die Untersuchung von großer Bedeutung um die Pläne der Marketingabteilung, die Meinung der Geschäftsführung, und die Anmerkun- gen aus der IT-Abteilung zu erhalten. Aus diesen Gründen werden Experteninterviews durchgeführt und ausgewertet.

Kapitel sechs fasst die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zusammen. In Kapitel sieben werden diese im Rahmen eines Zwischenfazits erstmals bewertet, erste Schlüsse gezogen und der darauffolgende Einsatz eines Weblogs begründet.

Im nächsten Schritt befasst sich Kapitel acht mit der Erstellung eines Weblogs, angefangen von den rechtlichen und technischen Grundsätzen, die hierbei zu beachten sind, bis zur Auswahl der eingesetzten Software. Die eigentliche Testlaufphase wird in Kapitel neun behandelt. Hier wird der Ablauf, das heißt die Vorstellung bei den Mitarbeitern und der zeitliche Einsatz des Weblogs, dargestellt. Im nächsten Schritt werden die Beiträge im Weblog und im Forum während des Einsatzes beschrieben, um dann schließlich die Ergebnisse des Testeinsatzes zusammenfassend darzustellen.

Das zehnte und letzte Kapitel fasst die Ergebnisse dieser Arbeit mit der Absicht zusammen, diese in die zuvor behandelten theoretischen Hintergründe einzuordnen und zu interpretie- ren. Die Schlussbetrachtung beinhaltet darüber hinaus einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung, sowie Anregungen für weitere Untersuchungen über Weblogs in der Unter- nehmenskommunikation.

2 Weblogs

Im diesem Kapitel erfolgt ein tieferer Einblick in das Phänomen des Weblogs. Zunächst wird der Begriff Weblog selbst näher beleuchtet, seine Eigenschaften, die Entstehung und die Merkmale aufgezeigt. Mit der Historie von Weblogs wird auch die Entwicklung des Web 2.0 erläutert und damit ein kurzer Exkurs über die Internetentwicklung eingefügt. Nachdem die verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt werden folgt eine Abgrenzung zu den Unter- nehmensweblogs sowie die Einordnung zweier Typen, der externen und der internen Unter- nehmensweblogs. Doch zunächst ist von Interesse, was sich genau hinter dem Begriff Weblog verbirgt.

2.1 Der Begriff Weblog

Der Begriff Weblog setzt sich aus den Wörtern Web und Log zusammen. Der Teil Web dieser Wortkreuzung ist eine Abkürzung für World Wide Web1 (vgl. Bültge 2007: 13 f.). Der Wortteil Log stammt vom Logbuch ab und bezeichnet das Protokollieren, wie in einem Logbuch (vgl. Bültge 2007: 13 f.).

Als weitere Abkürzung von Weblog wird oft nur noch der Begriff Blog verwendet (vgl. Bültge 2007: 13 f.). Ob es neutral das Weblog oder maskulin der Weblog heißt kann jeder für sich selbst entscheiden.2 Der Duden hat sich auf das neutrale Adjektiv festgelegt, lässt aber auch der Weblog zu (vgl. o.V. „Duden“ 2007: online).

Definitionen von Weblogs findet man wie Sand am Meer. Sehr viele Menschen die selbst einen Weblog betreiben, stellen ihre eigenen Definitionen auf. Eine allgemeingültige Definition ist allerdings in der Literatur noch nicht verankert. Im Folgenden werden einige Versuche einer Definition des Weblogs aufgeführt:

„ Weblogs sind bekannt geworden als persönliche Sites, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Sites oder auch News oder Berichte über selbst Erlebtes enthalten. Sie erfüllen damit eine ähnliche Funktion wie Zeitschriften und selektieren Lesenswertes für andere. Diese Selektion ist persönlich, nonkonformistisch, bisweilen sarkastisch. Weblogs erinnern insoweit an Fernsehsendungen wie die Harald- Schmidt-Show oder TV Total“. (Schoolmann 2002: online)

„ Als wesentlichste Gemeinsamkeit lässt sich nur festhalten, dass es sich bei Weblogs um Webseiten handelt, auf denen Informationen in chrono- logischer Form aufgelistet werden, die eine hohe Linkdichte besitzen und meist durch die Leser kommentierbar sind. Dem Inhalt sind dabei keine Grenzen gesetzt - außer durch die persönlichen Fähigkeiten des Bloggers. In den meisten Fällen bestehen Weblogs aus stets aktuellen Beiträgen, die eher persönliche Meinungen als neutrale, sachliche Informationen wiedergeben“. (Przepiorka 2004: 25)

„Blogs sind keine Gemeinschaftswohnungen. Es gibt einen Hausbewoh- ner, den Gäste je nach Bedarf besuchen, weil er möglicherweise leckeren Kaffee und Kuchen anzubieten hat. Auf Foren und Newsgroups machen die Hausbewohner gemeinsam die Musik, jeder kann dazu seinen Kuchen mitbringen. Party! Auf einem Blog macht nur einer die Musik, er bestimmt die Lautstärke, er backt den Kuchen“. (Alby 2008: 22)

Schoolmann geht in seiner Definition auf die Funktion von Weblogs ein, Przepiorka betont die Eigenschaften und Alby gibt einen Einblick zur Abgrenzung der Weblogs von Foren3.

Im Grunde ist ein Weblog eine bestimmte Art einer Website, auf der Beiträge wie in einem Tagebuch veröffentlich werden (vgl. Hill 2006: 10)4. Jeder Weblog ist eine Website, aber nicht jede Website ist ein Weblog, die Art der Beiträge macht den Unterschied aus (vgl. Hill 2006: 10). Die periodischen, aktuellen Beiträge auf der Website sind der Grund für den immer wiederkehrenden Vergleich eines Weblogs mit einem digitalen Tagebuch (vgl. Hill 2006: 10). Ein Weblog eröffnet immer mit dem neuesten Beitrag, diesem schließen sich die älteren Bei- träge an (vgl. Alby 2008: 22). Der Weblog bietet jedoch noch mehr. Er ist nicht nur ein digita- les Tagebuch, Weblogs enthalten eine zusätzliche Funktion, die es den Lesern möglich macht Kommentare zu Beiträgen zu schreiben (vgl. Alby 2008: 22). Damit können sie auf Fehler hinweisen, Ergänzungen tätigen und zum Beispiel weitere Betrachtungsweisen des Themas aufgreifen. Wie bei sehr bekannten Weblogs5, entsteht so im besten Falle eine rege Diskussi- on (vgl. Alby 2008: 22). Eine Auszeichnung hat der Weblog schon bekommen, 2004 wurde „Blog“ zum Wort des Jahres in den USA gewählt (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21).

2.1.1 Historie von Weblogs

Um geschichtlich wirklich am Anfang zu beginnen, muss zum Verständnis noch einmal auf das Wort Weblog und insbesondere auf den Teil Log eingegangen werden. Das mit Log, das Logbuch der Seefahrt gemeint ist (vgl. Nowak 2008: 53), ist ganz richtig, doch was genau bezeichnet man als Log? Das Log6 ist ein Stück Holz, was in der Schifffahrt als nautisches Instrument genutzt wurde (vgl. Nowak 2008: 53). Das Stück Holz wurde an einer Leine be- festigt und während der Fahrt ins Wasser gelassen. Nach einer bestimmten Zeit konnte man aufgrund der verbrauchten Länge der Leine, den zurückgelegten Weg des Schiffes und damit die Geschwindigkeit bestimmen (vgl. Nowak 2008: 53). Im 18. Jahrhundert war in den Mari- ne-Richtlinien von Großbritannien festgelegt, dass jeden Mittag Notizen zur zurückgelegten Wegstrecke und zur Situation auf dem Schiff gemacht werden mussten (vgl. Nowak 2008: 53). Später konnten sogar extra für ein Logbuch hergestellte Seiten gekauft werden, die dann auf dem Schiff genutzt wurden (vgl. Nowak 2008: 53).

Ausgearbeitet wurde der Begriff Weblog vermutlich von John Barger, der seiner Art im Web zu schreiben einen Namen geben wollte (vgl. Nowak 2008: 57). Der Begriff wurde am 17. Dezember 1997 von ihm auf seiner Homepage Robot Wisdom geformt. Im Mai 1999 folgte dann die Kurzform blog. Diese entstand durch Peter Merholz, der auf seinem Weblog aus Spaß „wee blog“ (Nowak 2008: 57) schrieb. Damit wurde das neue Verb: to blog kreiert, wo- für im Deutschen der Begriff bloggen7 genommen wird (vgl. Nowak 2008: 57). Die Homepa- ge Robot Wisdom8 war darüberhinaus, der erste Weblog, der vor 12 Jahren entstanden ist. Eigentümer der Homepage ist John Barger, der die Idee hatte alle Internetseiten die er wäh- rend des Surfens im Internet interessant fand, auf seiner Homepage bekannt zu machen (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 20). Nach und nach fingen immer mehr Menschen an ein so genanntes Online- Logbuch über ihre gefundenen Homepagelinks zu führen (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Der Weblog war entstanden. Damit es jedem möglich war kostenlos einen Weblog einzu- richten, kamen nach und nach immer mehr Softwareprogramme zum Betreiben eines Web- logs auf den Markt (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Doch das blieb nicht lange so.

Sehr schnell entstanden in den USA Ende 1998 kommerzielle Bloganbieter die unter dem Namen Bloghoster bekannt sind (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Diese boten Services wie Xanga, Blogger oder Blog.de an, die dem unerfahrenen Benutzer eine einfache Oberfläche zum bloggen zur Verfügung stellten. Anfang 1999 kamen die Blogsoftware von Manila, Blogger und LiveJournal dazu. In den folgenden Jahren stieg die Anzahl der Anbieter von Blogsoftware stark an und die Zahl der Weblogs erreichte die Millionengrenze (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Nicht nur Privatpersonen richteten sich einen Weblog ein, auch Unterneh- men begannen über einen eigenen Weblog ihre Neuigkeiten zum Beispiel in der Produktpalet- te an die Bevölkerung preiszugeben (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Durch die schnelle Be- richterstattung die Weblogs liefern können, spielten sie im Präsidentschaftswahlkampf 2004 in den USA eine große Rolle (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Howard Dean kandidierte für die demokratische Partei und führte dabei seinen Wahlkampf hauptsächlich online über sei- nen Weblog und die seiner Befürworter durch. Damit konnte er sich innerhalb eines Jahres eine große Gemeinde von Sympathisanten aufbauen (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Gleich- zeitig zur Präsidentschaftswahl in den USA, führten die ARD und das ZDF den Weblog in Deutschland als zusätzliche Art der Reportage ein (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Während des Tsunamis 2004 konnte man die große Bedeutung von Weblogs für die Berichterstattung der Medien erkennen (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21). Die wichtigsten Informationen über das Seebeben in Thailand im indischen Ozean waren, bevor etablierte Nachrichtensender davon Kenntnis genommen hatten, schon von privaten Bloggern veröffentlicht worden (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 21).

Einzuordnen sind Weblogs als ein Teil des Web 2.0. Der Begriff „Web 2.0“ wurde 2004 durch Tim O´Reilly erfunden (vgl. Bültge 2008: 17). Web steht für das World Wide Web und 2.0 beschreibt die Entwicklung der Software (vgl. Bültge 2008: 17). Tabelle 1 beschreibt die Entwicklungsstufen des World Wide Web und deren Charakteristika.

Tabelle 1: Entwicklung des World Wide Web

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Arlt 2006: online

Als Web 0.5 wird das Internet in der ersten Phase seiner Entwicklung bezeichnet. Von 19899 bis Anfang der Neunziger Jahre verbindet das Internet wissenschaftliche Einrichtungen und Experten (vgl. Arlt 2006: online). Im Mittelpunkt des technischen Web stehen Business-to- Business-Beziehungen und Ziel war es, viele Fähigkeiten, Kenntnisse und eine Organisation des digitalen Netzwerkes aufzubauen. Entwicklungsphase 2 ist das Web 1.0 von 1993 bis 2001, auch das werbliche Web genannt. Unter Tim Berners-Lee wurde das Internet für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht (vgl. Berners-Lee 2009: 12f.)10. Den Mittelpunkt bildet die Verbindung zwischen Handel und Kunden, also Business-to-Customer-Beziehungen. Das Ziel in dieser Periode war, die Klick-Raten11 und den Verkauf von Produkten über das Internet zu steigern (vgl. O´Reilly 2006: online). Aktuell befinden wir uns in der dritten Entwicklungs- phase, dem Web 2.0. Auch bekannt unter dem Namen soziales Web, ist die jetzige Entwick- lung geprägt von den Nutzern (vgl. Szugat et al. 2006: 14). Es geht um den aktiven Austausch und die Förderung der Meinungsbildung untereinander, über das Internet. Der Fokus liegt mittlerweile auf der Customer-to-Customer-Beziehung (vgl. Szugat et al. 2006: 14). Men- schen werden immer mehr eingegliedert und untereinander vernetzt (vgl. O´Reilly 2007: onli- ne). Es gibt nicht mehr nur den Computer als Anwendungsplattform, das Web ist eine Platt- form die genutzt werden kann (vgl. O´Reilly 2007: online). Bis heute steigt die Zahl der Internetnutzer stetig an. Laut der Deutschland online Studie ist den Nutzern das Internet am wichtigsten für ihre Meinungsbildung und Freizeitgestaltung (vgl. Wirtz 2007: 32). Auch für das Arbeitsleben und in der Politik spielt das Internet mittlerweile eine große Rolle (vgl. Wirtz 2007: 32).

Im Allgemeinen geht es im Web 2.0 um zahlreiche neue Dienste und Techniken im Internet. Was diese Dienste und Techniken gemein haben ist die Interaktivität, daher wird das Web 2.0 auch als „Mitmachweb“ charakterisiert (vgl. Bültge 2008: 17). Weblogs sind ein typisches Element des Web 2.0., Features wie Trackbacks, Permalinks, Kommentare und RSS12 charak- terisieren die Interaktivität dieser neuen Art des Internets (vgl. Bültge 2008: 17). Das Web 2.0 beschreibt keine neue Erfindung. Es steht eher für die Erneuerung alter, schon bestehender Technologien in die Interaktivität (vgl. Deans 2009: 6)13. Diese Technologien geben den Be- nutzern die Möglichkeit ihre Meinung zu veröffentlichen, ohne über das technische Hinter- grundwissen des Webseitenprogramms zu verfügen (vgl. Deans 2009: 6). Ein Weblog ist im Grunde eine gewöhnliche Homepage, die Erneuerungen sind die zusätzlichen Funktionen die den interaktiven Austausch zulassen.

Um einen Weblog oder Einträge in einem Weblog im Netz zu finden, ist es nötig die URL14 oder den Namen des Weblogs zu kennen (vgl. Alby 2008: 28). Wenn beides nicht bekannt ist, kann eine Weblog-Suchmaschine zum Auffinden von Kommentaren, bestimmten Themen, und Weblogs benutzt werden. Die bekannteste heißt Technorati15. Laut dieser entstehen weltweit täglich rund 75.000 neue Weblogs (vgl. Alby 2008: 28).

2.1.2 Merkmale eines Weblogs

In der Regel erkennt man, dass eine Website ein Weblog ist, daran dass die Beiträge in der umgekehrt chronologischen Reihenfolge aktuell und mehrmals wöchentlich erscheinen (vgl. Friedman 2009: 786). Inhaltlich wird entweder die eigene geistige Arbeit des Autors präsentiert, wodurch der persönliche Charakter eines Weblogs hervorgerufen wird, oder interessante Beiträge aus dem Netz genommen und verlinkt (vgl. Friedman 2009: 786).

Posts sind der wichtigste Bestandteil von Weblogs. Als ein Post wird ein Beitrag in einem Weblog bezeichnet, ein Weblog-Eintrag (vgl. Friedman 2009: 786).

Links sind ein sehr bedeutendes Merkmal von Weblogs. Durch die vielen Möglichkeiten der Verlinkung werden Weblogs nicht nur als Online Tagebücher gesehen (vgl. Bültge 2007: 13). Spannende Artikel werden verlinkt, und damit versucht die Popularität des Weblogs zu erhöhen (vgl. Bültge 2007: 13f).

Die so genannte Blogroll ist eine eigene Art des Verlinkens. Der Autor eines Weblogs wird als Blogger bezeichnet (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 17) Er hat mit der Blogroll eine Liste aufgestellt mit Links, die für den Nutzer interessant sind, und durch die man die Vorlieben des Nutzers sehr gut herausbekommen kann (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 17).

Um auf die weiteren Funktionen eines Weblogs eingehen zu können, muss primär die sogenannte Blogosphäre erläutert werden. Sie beschreibt das globale Netzwerk von Bloggern und Weblogs (vgl. Hill 2006: 342). Von der Gesamtheit aller Weblogs sind größte Teile der Blogosphäre miteinander verstrickt und verdrahtet. Technisch funktioniert diese Verstrickung durch Trackbacks, eingesetzte Links in Blogeinträgen (vgl. Hill 2006: 342).

Trackbacks und Pingbacks sind weitere Eigenschaften eines Weblogs (vgl. Hill 2006: 342). Trackbacks werden von Lesern genutzt, die auch selber einen Weblog betreiben, um auf einen Artikel in ihrem Weblog hinzuweisen, der auf den schon bestehenden Bezug nimmt (vgl. Bültge 2008: 16). Diese Funktion wird von Bloggern genutzt, um zu sehen, ob jemand sich auf ihren Artikel in einem anderen Blog bezogen hat (vgl. Bültge 2008: 16). Trackbacks müs- sen manuell gesetzt werden. Wenn ein Blogger einen Artikel auf einem fremden Weblog sieht und in seinem dazu Stellung nimmt, setzt er in seiner Weblog-Software im Bereich der Funk- tion Trackback die Trackback-Adresse ein, die im fremden Weblog Blogeintrag zu finden ist (vgl. Bültge 2008: 16). Ein Pingback muss im Vergleich zum Trackback nicht manuell gesetzt werden, dieser funktioniert automatisch. Durch die eingesetzte Weblogsoftware werden alle Seiten informiert die in einem Beitrag auf den anfänglichen Artikel einen Link haben. Dieser wird als Backlink bezeichnet (vgl. Bültge 2008: 16).

Kommentare können in jedem Weblog zu einem Beitrag geschrieben werden. Bei manchen ist dafür ein Login erforderlich, bei den meisten jedoch nicht. In jedem Fall muss die E-Mail Adresse und der Name der Person hinterlegt sein, die den Kommentar schreibt (vgl. Bültge 2008: 15). Der Name (es kann auch nur ein Spitzname sein) erscheint direkt über dem Kom- mentar, die E-Mail Adresse wird lediglich hinterlegt. Der Betreiber des Weblogs hat so die Möglichkeit, mit dem Nutzer Kontakt aufzunehmen. Permalinks werden in Weblogs genutzt um Verweise auf andere Einträge in Weblogs zu verlinken (vgl. Bültge 2008: 15). Sie sind ein Verweis auf einen Beitrag mit allen Informationen und dazugehörigen Kommentaren. Meis- tens führt ein Klick auf die Überschrift eines Beitrags auf den Permalink, der im Prinzip eine URL ist (vgl. Bültge 2008: 15).

RSS16 ist ein Service, der es möglich macht den Inhalt eines Weblogs zu lesen, ohne diesen direkt mit dem Browser zu öffnen (vgl. Picot 2006: 4). Dieses RSS Format wird in so genann- ten Newsfeeds17 zusammengestellt. Es funktioniert ähnlich wie ein Nachrichtenticker. Hinter dem RSS Icon verbergen sich die Überschriften und jeweils dazu ein kurzer Textanriss (vgl. Picot 2006: 4). Durch einen Klick auf das RSS- kann die URL zum Newsfeed im Browser zu den Favoriten hinzugefügt werden (vgl. Picot 2006: 4). So wird das Icon im Prinzip wie ein dynamisches Lesezeichen benutzt. Als zweite Möglichkeit kopiert man die URL und abonniert den Feed in einem RSS-Reader. Das regelmäßige Nachschauen auf dem Weblog fällt weg, die aktuellen Themen sind direkt über den RSS Icon einzusehen (vgl. Picot 2006: 4). Diese Funktionen vereint bilden die Hauptmerkmale eines Weblogs18, bei einigen Formen von Weblogs sind alle Merkmale enthalten, bei anderen nicht.

Weblogs listen meist die letzten fünf bis zehn Beiträge auf. Alle anderen, beziehungsweise älteren Beiträge werden im Archiv gespeichert (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 18)19. So kann sich jeder Nutzer bei Bedarf die früheren Einträge ansehen und sich so ein Bild über den Weblog oder den Blogger machen (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 18).

2.2 Erscheinungsformen von Weblogs

Insgesamt existieren im Web 2.0 momentan 133 000 000 Weblogs (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 23, 31). Gebloggt wird in jeglichen Bereichen und von diversen Personen ausgehend. Angefangen bei Privatpersonen, über Politiker bis zu Unternehmen, jeder der was zu sagen hat und das öffentlich tun will, legt sich in der heutigen Zeit einen Weblog an. Unterschieden werden folgende Formen eines Weblogs:

Privater Weblog

Weblog von Institutionen, Parteien und Unternehmen

Weblog von Prominenten und Politikern

Journalistische Weblogs

Unternehmensweblogs (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 23, 31).

Diese teilen sich wie in Abbildung 1 dargestellt auf.

Abbildung 1: Verteilung verschiedener Formen von Weblogs

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Zerfass 2007: online

2.2.1 Private Weblogs

Wie in Abbildung 1 zu erkennen ist, bilden mit 51 Prozent private Weblogs einen sehr großen Anteil aller Formen. Betrieben werden sie von Privatpersonen, die im Prinzip ihr Leben und ihr Erlebtes in kurzen Nachrichten publizieren (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). Wie läuft es gerade in der Schule, was passiert bei der Arbeit, wie ist der Verkehr auf dem Weg zur Arbeit, wie hat der Lieblingsverein gespielt. Solche und auch viele Kommentare zum aktuellen Nachrichten- geschehen finden sich in Privaten Weblogs (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). Gelesen werden diese Neuigkeiten im Grunde nur von privaten Bekannten des Autors.20 Bedeutsam sind die priva- ten Weblogs, weil es Unmengen von Ihnen gibt (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). Jeder Eintrag kann über Suchmaschinen gefunden werden, die Einträge sind teilweise interessant für Journalisten oder Kritiker (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). Private Weblogs sind einfach zu lesen, einfach zu ver- linken und einfach zu publizieren. Auch bei den privaten Weblogs werden noch viele ver- schiedene Arten unterschieden (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). So existieren zum Beispiel Fotoblogs, in denen Hobbyfotografen ihre Erfahrungen austauschen, ihre Bilder der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und sich über die neuesten Bildbearbeitungsprogramme informieren.21 Weblogs die sich mit Literatur, Sport, Vorlieben, Reisen, Musik, Computer, Autos, Lifestyle, Garten, Haus und Wohnen usw. auseinandersetzen, werden alle Hobby Weblogs genannt und gehören zu den privaten Weblogs (vgl. Zerfaß 2005: 23f.). Die Hobbyweblogs werden in Ab- bildung 1 unter Fachblogs zusammengefasst und getrennt von den privaten Weblogs aufge- führt. Es gibt noch zahlreiche weitere Themen die von privaten Personen in ihren Weblogs thematisiert werden. Diese Aufzählung soll nur einen Einblick verschaffen.

Etwas abzugrenzen von den so genannten Hobbyweblogs sind die von Journalisten. Diese Weblogs werden von ausgebildeten Medienmachern geführt. Es gibt Journalisten die privat die Neuigkeiten aus ihrem Leben beschreiben, die inhaltlichen Formen reichen jedoch weit, über Spezialthemen bis hin zum Enthüllungsjournalismus (vgl. Zerfaß 2005: 26). Journalis- tenweblogs haben nicht selten die Aufgabe eine differenzierte Gegenöffentlichkeit zu schaf- fen (vgl. Zerfaß 2005: 26). Journalistische Weblogs die von bedeutenden Medien wie dem ZDF, der Zeit oder der Bildzeitung herausgegeben werden, haben durch ihre große Reichwei- te eine starke Bedeutung für die Blogosphäre (vgl. Zerfaß 2005: 26). Hier ist eine Plattform für einen direkten Kontakt zu den Medien geschaffen worden, und damit Platz für Diskussio- nen und Auseinandersetzungen (vgl. Zerfaß 2005: 26). Da diese Weblogs nicht mehr allein von privaten Personen betrieben werden, gehen sie von ihrer Form her in die Richtung der Unternehmensweblogs22.

Als Personality PR werden Weblogs von Politikern und Prominenten genutzt (vgl. Zerfaß 2005: 30). In Abbildung 1 werden diese unter Medienblogs zusammengefasst. Durch regel- mäßiges Publizieren aus dem Privatleben erreichen VIP´s mehr Nähe zu ihren Fans und schließlich eine größere Anhängerschaft. Nicht nur der ehemalige Präsidentschaftskandidat der USA, Howard Dean bloggte, auch der ehemalige Finanzminister von Frankreich tut es ihm gleich (vgl. Zerfaß 2005: 30f). In seinem Weblog schreibt er über das aktuelle politische Geschehen und seine eigenen Tätigkeiten(vgl. Zerfaß 2005: 30). Manchmal bekommt er sogar bis zu 600 Kommentare pro Beitrag.23 Bloggende Politiker in Deutschland sind zum Beispiel Silvana Koch-Mehrin (FDP), Andrea Nahles (SPD), Oswald Metzger (Grüne) und Ursula von der Leyen (CDU) (vgl. Zerfaß 2005: 30f).24 Nicht mehr ganz in den Bereich der privaten Weblogs gehören Weblogs, die von Institutionen und Parteien ins Leben gerufen werden. Parteien versuchen Befürworter für ihre gesellschaftspolitischen Ziele zu bekommen und Un- ternehmen ihre Produkte vorzustellen (vgl. Zerfaß 2005: 31). Hier zeigt sich der Wandel von Weblogs die genutzt werden um sich individuell auszudrücken zu institutionell verankerten Weblogs.

2.2.2 Unternehmensweblogs

„Blogs will change your business“! Am 2.Mai 2005 war es soweit, die Business Week25 ver- öffentlichte diesen Artikel, und plötzlich waren Weblogs in der Welt der Unternehmen inter- essant geworden (vgl. Alby 2008: 39). Unternehmen sind von den Endverbrauchern weit ent- fernt, die direkte Kommunikation vom Kunden zum Hersteller, sowie vom Hersteller zum Kunden ist sehr gefragt (vgl. Alby 2008: 39). Gestört wird diese Kommunikation bisher durch Einzelhändler, Zwischenhändler und Call Center. Eine Beschwerde bei einem großen Unter- nehmen einzulegen ist eine schwierige und nervenaufreibende Angelegenheit. Die Kunden haben oft keine Wahl, ihnen sind die Hände gebunden (vgl. Alby 2008: 39f.).

Unternehmen sind im Grunde alle darauf aus ein Produkt zu entwickeln das den Bedürfnissen der Kunden entspricht. Nur dann wird es zum Verkaufserfolg. Mit dem Einsatz von Weblogs haben Unternehmen nun die Möglichkeit, den Kunden schon in die Entwicklung des Produk- tes mit einzubeziehen (vgl. Zerfaß 2005: 3). Immerhin haben sich, laut einer Studie der Wer- beagentur BBDO, 54 Prozent der Weblog Nutzer schon einmal durch einen Unternehmens- weblog eine Meinung über ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen gebildet (vgl. BBDO Germany 2005: online). „Unternehmensweblogs ermöglichen eine direkte, ungefilterte und dialogorientierte Kommunikation mit wichtigen Stakeholdern“. (Zerfaß 2005: 3)

Weblogs stellen ein kostengünstiges und flexibel einsetzbares Medium für die Unterneh- menskommunikation dar. Sie werden in das Web 2.0, auch Social Web genannt, eingeordnet (vgl. Zerfaß 2005: 4). In einer Studie über Deutschland online wurde herausgefunden, dass Social-Web-Anwendungen für Unternehmen eine immer größere Bedeutung haben (vgl. Wirtz 2007: 70).

Abbildung 2: Bedeutung von Social Web Anwendungen für Unternehmen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Wirtz 2007: Studie Deutschland Online

Abbildung 2 zeigt, dass Foren und Communities als Maßnahme der Kundenbindung am höchsten eingeschätzt werden. Als Instrument der Personalentwicklung gewinnt Social Networking mehr und mehr an Bedeutung. Interne Weblogs haben mit 15,6 Prozent die zweithöchste Bedeutung für Unternehmen. Als Instrument der Unternehmenskommunikation werden externe Weblogs immer interessanter. Experten der Studie sehen ein beträchtliches Potenzial in der internen und externen Nutzung von Weblogs für unterschiedliche unternehmerische Interessen (vgl. Wirtz 2007: 72).

Im Folgenden werden die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs als externe und interne Unternehmensweblogs vorgestellt und näher beleuchtet.

2.2.3 Externe Unternehmensweblogs

Externe Unternehmensweblogs haben immer den Zweck eine Bindung zu den Kunden aufzu- bauen, Kaufentscheidungen zu beeinflussen und den Absatz zu fördern (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 125). Der Unterschied zu privaten Weblogs liegt im Prinzip nur darin, dass sie von Mitarbeitern jeglicher Positionen betrieben werden, die über das Unternehmen schreiben, und diese Informationen nach außen weitergeleitet werden. Für die Steuerung der externen Kom- munikation stellen sie eine Herausforderung für die Unternehmen dar. Positiv sind die Ge- schwindigkeit der Informationsverteilung und die große Zahl der Mitteilungsauswahl (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 125). Genau das, was positiv zu sein scheint, kann sich für Unterneh- men schnell ins Negative umwandeln und zu einer Gefahr werden. Einem amerikanischen Hersteller für Fahrradschlösser ist das passiert. Es prasselte diverse Weblog-Beiträge von ver- ärgerten Kunden über ein defektes Schloss, zu denen sich der Hersteller nicht geäußert hat (vgl. Röttger/ Zielmann 2006: 36). Kurz darauf schalteten sich auch die lokalen Medien ein, und das Thema drohte dem Hersteller Schaden beizufügen. Dann wurden alle verkauften Schlösser der defekten Serie zurückgenommen und das Geld den Käufern ersetzt (vgl. Rött- ger/ Zielmann 2006: 36). In Deutschland gab es erst zwei Fälle von schwerer Schädigung ei- ner Organisation durch externe Unternehmensweblogs. Die Bedeutsamkeit für Unternehmen sich mit dem Thema Weblogs zu befassen, zeigt das Beispiel Jamba26 (vgl. Eck/ Pleil 2006: 89). 2004 erschien im Weblog „Spreeblick“ ein negativer Beitrag über das Geschäftsmodell von Jamba, immer mehr Blogger schlossen sich diesem Urteil an, und es folgten regelrechte Kampagnen gegen das Unternehmen bis hin zu Boykott-Aufrufen (vgl. Eck/ Pleil 2006: 89). Das Thema wurde kurz darauf von den Medien aufgegriffen und erneut auseinander genom- men. Seit sich die Politik Ende 2004 einschaltete, gibt es seit Januar 2005 ein Verbot, Klingel- töne im Abonnement über SMS27 bestellen zu dürfen (vgl. Eck/ Pleil 2006: 89). Die Schnel- ligkeit der Informationsverbreitung kann so auch zur Gefahr werden und direkten Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens haben (vgl. Eck/ Pleil 2006: 90).

Die bekanntesten externen Unternehmensweblogs sind der Frosta Blog und der Saft Blog (vgl. Alby 2008: 42). Betreiber des Frosta Blogs sind die Mitarbeiter der Firma Frosta. Die Einsatzmöglichkeiten von Unternehmensweblogs sind sehr verschieden. Abbildung 3 zeigt die verschiedenen Möglichkeiten Unternehmensweblogs gewinnbringend für den Betrieb ein- zusetzen.

Abbildung 3: Einsatzmöglichkeiten von Corporate Weblogs

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Zerfaß 2005: 4

Die Abbildung zeigt, dass zwischen Weblogs in der internen Kommunikation, in der Marktkommunikation und in den Public Relations zu unterscheiden ist. In diesen Bereichen können die Weblogs eine informative, eine persuasive (überredende) oder eine argumentative Form besitzen (vgl. Röttger/ Zielmann 2006: 39).

Man unterscheidet sieben verschiedene Arten externer Unternehmensweblogs (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 29). Im Folgenden werden diese aufgezeigt.

Als Executive Blogs (CEO-Blogs) werden die Weblogs bezeichnet, die von dem Geschäfts- führer oder von einem Mitglied des Vorstands herausgegeben, mittlerweile aber nicht mehr ausschließlich von ihnen verfasst werden (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 29). Executive Blogs sind die Art von Weblogs, die am häufigsten vorkommen und am populärsten sind (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 29). “Der Vorteil von Executive Blogs ist, sie ermöglichen es, in- terne und externe Zielgruppen schnell, direkt, dialogorientiert, authentisch und reichweitens- tark anzusprechen, und erfüllen(…) alle Anforderungen, welche die Kommunikation des Top Managements heute erfüllen muss “.(Zerfaß/ Sandhu 2006: 59) Chief Operating Officer28 des Unternehmens Sun Microsystems, und mit der bekannteste Manager der einen Weblog be- treibt, ist Jonathan Schwartz (vgl. Röttger/ Zielmann 2006: 41). 100 seiner 32.000 Mitarbeiter bloggen aktiv mit.29 Es wird davon ausgegangen, dass Unternehmensblogs am erfolgreichsten sind, wenn sie privat von Mitarbeitern betrieben werden (vgl. Röttger/ Zielmann 2006: 41).

Unter Company-Blogs werden öffentliche Weblogs eines Unternehmens verstanden, die nicht von einem Manager in leitender Position geschrieben werden, sondern von Mitarbeitern oder extra dafür angestelltem Personal. Sie dienen der Repräsentation der Firma nach außen (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 31).

Produkt-Blogs sind Weblogs, die sich auf ein Produkt des herausgebenden Unternehmens beziehen. Hier werden Details und Informationen über das entsprechende Produkt erläutert und diskutiert (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 33ff.). Ähnlich wie Product Blogs sind Customer Service Blogs. Diese haben auch das Produkt eines Unternehmens im Fokus, werden aber eher für die Darstellung von Dienstleistungen genutzt, die sich an den Kunden richtet (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 33ff.).

Ein Krisen-Blog sollte von einem Unternehmen keineswegs in der Krise herausgebracht werden. Das Risiko, dass sich nur negative Emotionen der Nutzer dort entladen, ist zu groß. Schon bestehende Blogs können sich in Krisenzeiten zu einem Krisen-Blog ändern, indem die Krisen PR auch über den Weblog erfolgt (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 37).

Sogenannte Advocacy-Blogs beinhalten die Verteidigung eines Themas, dass für das Unter- nehmen von Bedeutung ist (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 36). Employee Blogs (Mitarbeiter- Blogs) sind eine der attraktivsten Formen externer Unternehmensweblogs für die Nutzer. Hier bloggen die Mitarbeiter. Damit ist das Risiko für den jeweiligen Betrieb hoch, das Geschäfts- geheimnisse oder Interna preisgegeben werden, und so dem Image schaden könnten. Themen sind zum Beispiel, der Alltag der Mitarbeiter oder die Arbeitsverhältnisse. Employee oder auch Mitarbeiter-Blogs sind meist geprägt durch ehrliche Emotionen und gerade deswegen sehr beliebt (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 36).

Der Mittelpunkt der Untersuchung liegt auf dem Einsatz interner Weblogs in Unternehmen. Daher wird an dieser Stelle nicht näher auf die externen Unternehmensweblogs eingegangen, sondern der Fokus auf die Vorstellung der internen Weblogs gelegt.

2.2.4 Interne Unternehmensweblogs

Die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern, ist in jedem Betrieb ein Thema (vgl. Niederhaus 2004: 18). Weblogs eignen sich dafür gerade zu ideal. Es existieren die verschie- densten Arten von Blogs, die im Betrieb einzusetzen sind. Die Bandbreite reicht von einfa- chen Ankündigungen bis zum Austausch in der Projektarbeit (vgl. Alby 2008: 43). Für die Kommunikation zwischen Vorstand und Mitarbeitern, und als ersten Test für den eventuellen Einsatz eines externen Weblogs, können interne Weblogs ebenfalls von Vorteil sein (vgl. Jüch 2005: 6). Vorrausetzung ist ein gewünschter offener Dialog in der Belegschaft und eine dafür geeignete Unternehmenskultur (vgl. Jüch 2005: 6). Nachfolgend werden nach Holtz und De- mopoulus acht verschiedene Arten vorgestellt, auf welche Art und Weise interne Unterneh- mensweblogs genutzt werden können.

In der Projektarbeit ist die Kommunikation unter den Mitarbeitern sehr wichtig (vgl. Alby 2008: 44). Ein so genannter Projekt-Blog kann hier für alle Beteiligten von Vorteil sein. Durch den Einsatz eines Weblogs in der Projektarbeit ist gewährleistet, dass alle Mitarbeiter über die wichtigsten Informationen Bescheid wissen (vgl. Alby 2008: 44). Jederzeit können sich Manager oder Abteilungsleiter über den aktuellen Stand des Projektes informieren, da der Fortschritt im Weblog dokumentiert wird. Alle Informationen über das Projekt und über vergangene Projekte werden im Weblog archiviert (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 42). So kann jeder Mitarbeiter bei Rückfragen im Archiv des Projekt-Blogs stöbern. Weblogs im Pro- jektmanagement einzusetzen ist noch ein relativ neues Phänomen (vgl. Alby 2008: 44). Es bietet große Vorteile indem es sicher stellt, dass alle Projektmitarbeiter über die gleichen In- formationen verfügen (vgl. Alby 2008: 44). Das Unternehmen 37signals hat die Software basecamp herausgebracht. Basierend auf Blogging-Techniken, ist basecamp eine Software, die erfolgreich im Projektmanagement eingesetzt wird (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 43).30

Employe-news-blogs (Mitarbeiter-Neuigkeiten-Blog) dienen der sozialen Komponente in der internen Unternehmenskommunikation und werden von den Mitarbeitern herausgegeben. Inhaltlich werden die „dreaded 4 B´s“(Holtz/ Demopoulus 2006: 43) thematisiert. Die so genannten gefürchteten 4 B´s stehen für:

Babies (Neugeborene)

Brides (Bräute)

Birthdays (Geburtstage)

Bowling Scores (Bowling Ergebnisse)

Das sind die hauptsächlichen Themen, die inhaltlich in dieser Art interner Unternehmensweblogs abgehandelt werden. In einem Employee-news-Blog geht es überwiegend um Neuigkeiten über die Mitarbeiter. Wer hat ein Kind bekommen, wer heiratet, und wer hat demnächst Geburtstag (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 43).

Die Kunden und Wettbewerber eines Unternehmens sollte jeder Mitarbeiter kennen. Oft gibt es aber nur einige wenige, die mit den Kunden in Berührung kommen und sie dadurch kennen (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 44). Um diesem Mangel an Kommunikation aus dem Weg zu gehen, kann ein Customer-and-Competitor-Blog (Kunden-und-Konkurrenten-Blog) eingesetzt werden. In diesem wird ausführlich über neue Kunden und Tätigkeiten der Konkurrenz informiert (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 44).

Der individuelle Mitarbeiter Blog kann verschiedenste Inhalte haben. Meistens werden entdeckte Informationen oder interessante Links aus dem Internet gepostet (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 128). Oft erscheinen auch Artikel über das Unternehmen, die in Zeitungen herausgegeben wurden, mit Kommentaren dazu (vgl. Zerfaß/ Boelter 2005: 128).

Unter Department-Blog (Abteilung-Blog) versteht man einen Weblog, der für eine ganze Ab- teilung herausgegeben wird. Administrator und Blogger, sind dann entweder ein oder zwei Mitarbeiter der Abteilung, oder der Abteilungsleiter (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 47). Ein Department-Blog kann sehr gut einen Abteilungsnewsletter ersetzen. Zusätzlich können sich außenstehende Abteilungen einen Überblick darüber verschaffen, was es in dieser Abteilung an Neuigkeiten gibt, und haben so die Möglichkeit an zusätzliche Informationen zu gelangen (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 47). Die Business-Unit-Leader-Blogs (Geschäftsbereichsfüh- rer-Blog) gehen in eine ähnliche Richtung. Sie haben als gleiches Ziel die Verteilung und den Austausch von Informationen im Geschäftsbereich. Der Unterschied zu den Abteilungs-Blogs liegt darin, dass bei dem Business-Unit-Leader Blog ausschließlich der Leiter des Geschäfts- bereichs bloggt (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 49).

Ein CEO31 -Blog ist dadurch gekennzeichnet, dass entweder der Geschäftsführer oder der Vor- stand über aktuelle Themen im Unternehmen berichtet (vgl. Picot/ Fischer 2006: 59). Der interne CEO-Blog richtet sich an die Mitarbeiter, und unterscheidet sich nur durch die Ziel- gruppe von dem externen CEO-Blog (vgl. Picot/ Fischer 2006: 59). Themen können auch allgemeiner oder privater Natur sein und müssen sich nicht zwangsläufig auf das Unterneh- men beziehen. Ein CEO-Blog bietet den großen Vorteil, dass er die Kommunikation abtei- lungsübergreifend fördert (vgl. Zerfaß/ Sandhu 2006: 60). Angefangen vom Arbeiter über das mittlere, bis hin zum Top Management, werden alle Mitarbeiter mit den gleichen Informatio- nen versorgt, was sich positiv auf die Kommunikation im Unternehmen auswirkt (vgl. Zerfaß/ Sandhu 2006: 60).

Corporate-news-blogs (Firmen-Neuigkeiten-Blogs) werden in das bestehende Intranet integriert, so dass die nicht so wichtigen von den ernsthaften Nachrichten getrennt sind. Mit dieser Art von Weblog bloggen die Mitarbeiter eher über oberflächliche Themen (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 50). Der Weblog hat in dieser Form vielmehr einen erzählenden Charakter. So geht es zum Beispiel in den Posts um den Einsatz des Unternehmensproduktes bei einem großen Ereignis oder ähnlichem (vgl. Holtz/ Demopoulus 2006: 50).

Die vorgestellten verschiedenen Formen externer und interner Unternehmensweblogs sollen alle auf ihre eigene Art dazu dienen, die Kommunikation im Unternehmen zu verbessern. Der Austausch von Informationen soll einwandfrei durch die verschiedenen Abteilungen laufen können. Ziel ist eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation. Doch was wird darunter verstanden, und was macht eine gute Unternehmenskommunikation aus?

3 Unternehmenskommunikation

Kunde X lebt in Frankfurt und möchte von Firma Y ein Produkt erwerben. Aus dem Internet weiß er, dass Firma Y in München und Hamburg einen Standort hat, und von beiden Standor- ten heraus produziert, sowie verkauft. Kunde X ist am Montag geschäftlich in Hamburg und am Donnerstag in München. Er überlegt nun, in welcher Stadt bzw. an welchem Standort er das Produkt der Firma Y kaufen soll. Eigentlich dürfte es keine Unterschiede geben, denn das Unternehmen ist ja dasselbe, doch, ist die Qualität vielleicht unterschiedlich? Wie kann ge- währleistet sein, dass beide Unternehmen exakt gleich produzieren? Nur, indem alle Mitarbei- ter an beiden Standorten über die gleichen Informationen verfügen. Das funktioniert lediglich, wenn die Kommunikation im Unternehmen stimmt (vgl. Mast 2000: 7). Doch was genau ist mit Kommunikation gemeint?

Der Begriff Kommunikation ist so komplex, dass selbst in der Literatur keine einheitliche Definition zu finden ist. Merten hat in einer Analyse, die er 1976 durchführte, bis zu 100 verschiedene Definitionen des Begriffs aufgelistet (vgl. Merten 1999: 79).

„ Als Kommunikation bezeichnet man einen Vorgang, der auf bestimmten Gemeinsamkeiten zwischen Subjekten beruht“. (Schulz 2004: 153) „Kommunikation, aus dem lateinischen Wort ‘communicatio‘ (= Mit- Teilen, Zusammenhang, Verbindung, Verkehr, Umgang, Verständigung) abgeleiteter Begriff, der längst bis in die Alltagssprache Einzug gehalten hat, aber auch in der Wissenschaft uneinheitlich verwendet wird“. (Bentele 2006: 126)

In der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wird unter Kommunikation der Austausch von inhaltlichen Bedeutungen zwischen zwei oder mehr Personen verstanden. Dieser Austausch kann mit Hilfe von Zeichen, Stimme und Gesten vollzogen werden, kann aber auch nonverbal stattfinden (vgl. Pürer 1998: 17).

„Unter Kommunikation oder einem kommunikativen Prozess wird ein mindestens zweizügiger oder zweisequenzieller Kommunikationsprozess zwischen mindestens zwei Kommunikatoren verstanden“. (Schützeichel 2004: 376)

Der Begriff Kommunikation ist sehr komplex. Alle aufgeführten Definitionen haben den Transfer von Informationen zwischen zwei oder mehreren Individuen gemeinsam (vgl. Hoffmann 2001: 20). Der Transfer bzw. Austausch von Informationen geschieht durch den Einsatz von Gestik, Sprache oder ähnlichem. Auch in diesem Aspekt ähneln sich die Auslegungen des Begriffs Kommunikation. Doch damit Kommunikation stattfinden kann, bedient sie sich nicht nur der Sprache und Mimik, sondern auch der Medien im Sinne von Übertragungs- und Speichertechniken (vgl. Hoffmann 2001: 20). Eingesetzt wird diese Kommunikation durch Medien, überwiegend in der Unternehmenskommunikation.

„Die Unternehmenskommunikation (Corporate Communications) ist die Bezeichnung für die Gesamtheit aller in einem Unternehmen stattfin- denden, sowie von einem Unternehmen ausgehenden Informations- und Kommunikationsprozesse“. (Bentele/ Nothhaft 2006: 292)

Unter einer Unternehmung wird eine Einrichtung verstanden, in der Personen durch die Zu- gabe von Ressourcen (Inputs), ein Produkt oder eine Arbeitsleistung (Output) erzeugen (vgl. Mast 2006: 11). Die Unternehmenskommunikation wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Die in- terne und die externe Unternehmenskommunikation. Die Kommunikationsprozesse laufen zwischen dem Unternehmen und den Umwelten intern und extern ab (vgl. Mast 2006: 11). Grundlegend für beide Teilbereiche, die externe und die interne Unternehmenskommunikati- on, sind verschiedene Kommunikationstheorien, die existenziell für das Funktionieren beider Bereiche sind (vgl. Mast 2006: 29).

3.1 Kommunikationstheoretische Modelle

Kommunikation beinhaltet den Austausch von Informationen, doch wie läuft dieser Prozess ab? Erste kommunikationstheoretische Gedanken gab es schon im 4. Jahrhundert vor Christus (vgl. Rusch 2002: 102). Die Grundaufteilung dieses Prozesses in Kommunikator, Kommuni- kation und Redner wurde schon damals aufgenommen (vgl. Rusch 2002: 102ff.). Das Stimu- lus-Response-Modell ist die nächste Stufe der Weiterentwicklung des Grundmodells. Es geht davon aus, dass eine Aktion eines Menschen, immer als Antwort auf einen Reiz zurückzufüh- ren ist (vgl. Gregoire/ Jungers 2007: 143)32. Dieses Modell ist als Erklärung nicht ausreichend, da es auf die Ursache der Aktion nicht genügend eingeht (vgl. Merten 1999: 55). Harold D. Laswell entwickelte das Modell 1946 um die Wirkungsdimension weiter und zeigt die Bestandteile des Kommunikationsprozesses:

Abbildung 4: Laswell-Formel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Schulz 2004: 157

Laswell beschreibt mit seiner Formel das lineare Kommunikationsmodell und die dem Kommunikationsprozess zu Grunde liegenden Elemente (vgl. Schulz 2004: 157). Diese setzen sich zusammen aus dem Sender (Kommunikator), der Nachricht (Mitteilung), dem Träger der Botschaft (Medium), dem Empfänger (Rezipient) und dem Effekt der Kommunikation (Wirkung) (vgl. Schulz 2004: 157f.). Die Dimension der Störung wird in dem Modell von Laswell außer Acht gelassen. Shannon und Weaver haben 1948 in ihrem nachrichtentechnischen Modell auf diese Dimension Rücksicht genommen:

Abbildung 5: Kommunikationsmodell nach Shannon und Weaver

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Abbildung nach Fischer 2006: 37

Das Modell geht davon aus, dass eine Nachricht aus einer Nachrichtenquelle abgegeben, und dann von einem Sender in ein Signal verschlüsselt und an den Kanal gesendet wird (vgl. Schützeichel 2004: 23). Mittels des Kanals, können Signale an einen Empfänger geleitet wer- den. Der Empfänger verwandelt wiederum das empfangene Signal in eine Nachricht. Dieses Modell zeigt, dass eine Störquelle den Prozess behindern kann. Diese Störquelle kann ein Rauschen oder ähnliches, wie zum Beispiel ein Übertragungsfehler sein (vgl. Schützeichel 2004: 23). Im Laufe der Jahre wurde das Modell von Shannon und Weaver erweitert. Der Aspekt der Codierung wurde vergrößert (vgl. Schützeichel 2004: 24). Damit die Nachricht übermittelt werden kann, muss sie erst von dem Sender mit einem Code in Signale umgewan- delt werden (Encodierung). Damit der Empfänger die Nachricht empfängt, muss er den glei- chen Code wie der Sender benutzen und die Nachricht decodieren (Decodierung). Die Enco- dierung ist zum Beispiel die Umwandlung der Information in einen Zeichencode, wie das Binärzeichensystem bei Rechnern. Die einzige Voraussetzung für das Funktionieren dieses Modells ist, dass Sender und Empfänger den gleichen Code zur De- sowie Encodierung be- nutzen (vgl. Fischer 2006: 39).

Beide Modelle beruhen auf einem linearen Prozess, aber Kommunikation ist auch ein wechselseitiger Prozess und muss als Interaktion gesehen werden (vgl. Schulz 2004: 160). Osgood versteht Kommunikation als reziproken Prozess und charakterisiert seine Darstellung nicht als Weitergabe, sondern als Austausch von Informationen (vgl. Schulz 2004: 160).

[...]


1 Das World Wide Web ist der bekannteste Standarddienst des Internets, dieses Hypertextsystem, kurz: WWW oder Web ermöglicht das so genannte Surfen im Internet (vgl. Brause 2005: 117).

2 In dieser Untersuchung wird der Begriff Weblog in seiner maskulinen Form verwendet.

3 Als Forum wird eine interaktive Plattform bezeichnet, auf der sich online zu einem Thema ausgetauscht werden kann (vgl. o.V. „Duden“: online).

4 Hier und im Folgenden übersetzt durch die Autorin.

5 Die bekanntesten Weblogs sind der BILDBlog, Spreeblick und Nerdcore zu erreichen unter: www.bildblog.de, www.basicthinking.de/blog und www.nerdcore.de (vgl. Friedman 2009: 76).

6 Log bedeutet aus dem Englischen übersetzt Holzklotz (vgl. Willmann/ Worsch 2009: 191).

7 Unter Bloggern versteht man diejenigen die einen Weblog erstellen und verwalten, oder einen Beitrag in einen Weblog posten. Wenn diese Blogger dann einen Beitrag in ihren Weblog einstellen bezeichnet man das als Bloggen (vgl. Ragg 2005: online).

8 Die Homepage Robot Wisdom gibt es noch, ist aber im Moment deaktiviert (http://www.robotwisdom.com).

9 Am 13. März 1989 wurde von Tim Berners-Lee ein Hypertext System aufgebaut, dass heute Internet genannt wird. Tim Berners-Lee gilt damit als Erfinder des Internets (vgl. Pütter 2009: online).

10 Hier und im Folgenden übersetzt durch die Autorin.

11 Klick-Rate ist eine Kennzahl, die das Verhältnis von Klicks auf ein Werbebanner im Verhältnis zur gesamten Anzahl an Impressionen darstellt. Sie wird im Bereich des Online-Marketings genutzt und wird auch Click-Through-Rate (CTR) genannt. Eine Anzeige erhält eine CTR von 1 Prozent wenn diese 1000- Mal angezeigt wurde und einmal darauf geklickt wurde (vgl. dpv o.J: online).

12 Diese Features werden im Folgenden Kapitel 2.1.2 „Merkmale eines Weblogs“ erläutert.

13 Hier und im Folgenden übersetzt durch die Autorin.

14 Die URL (Uniform Resource Locator) ist die Adresse einer Seite im Internet (vgl. Brause 2005: 70).

15 Zu erreichen unter: http://www.technorati.com.

16 „Really Simple Syndication“ (Picot 2006: 4).

17 Als Newsfeed werden elektronische Nachrichten im RSS Format bezeichnet (vgl. Universität Olden burg o.J.: online).

18 Zum skizzenhaften Aufbau eines Weblogs siehe Anhang 11.1, Abbildung 35.

19 Hier und im Folgenden übersetzt durch die Autorin.

20 Zu der graphischen Darstellung eines privaten Weblogs siehe Anhang 11.1 Abbildung 36.

21 Ein typischer Fotoweblog ist zu finden unter: http://www.grafik-blog.de/.

22 Unternehmensweblogs werden in der Literatur auch als Corporate Weblogs bezeichnet. Im Folgenden wird der Begriff Unternehmensweblogs benutzt.

23 Zu erreichen unter: http://blogdsk.net

24 Zu erreichen unter: http://blog.focus.msn.de

25 Die Business Week ist ein wöchentlich erscheinendes amerikanisches Business-Magazin (vgl. Busi ness Week o.J.: online).

26 Jamba ist ein Berliner Anbieter für Klingeltöne und Mobiltelefon-Anwendungen. Zu erreichen unter: http://www.jamba.de

27 SMS= Short Message Service bezeichnet eine Nachricht, die von einem Mobiltelefon gesendet werden kann.

28 Als Chief Operating Officer wird der leitende Geschäftsführer für innerbetriebliche Abläufe im Unter nehmen bezeichnet (vgl. Walter 2002: online). (vgl. Alby 2008: 39f.).

29 Zur Aufmachung des Sun Microsystems Blog von Jonathan Schwartz siehe Anhang 11.1, Abbildung 37.

30 Zu erreichen unter: http://www.basecamp.hq.com

31 CEO steht für Chief Executive Officer und bezeichnet den Geschäftsführer oder Vorstand eines Unter- nehmens (vgl. Löhr 2007: online).

32 Hier und im Folgenden übersetzt durch die Autorin.

Details

Seiten
146
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783640823444
ISBN (Buch)
9783640823277
Dateigröße
4.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v165941
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Schlagworte
Weblog Weblogs interne Unternehmenskommunikation Personaldienstleister Nutzung

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Nutzung von Weblogs in der internen Unternehmenskommunikation