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Exegese. Die Heilung eines Aussätzigen. Lk 5,12-16

Hausarbeit 2011 21 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhalt

Literaturverzeichnis

1. Textbegegnung

2. Wirkungsgeschichte

3. Textabgrenzung

4. Vergleich mehrerer deutscher Bibelübersetzungen

5. Gliederung des Textes

6. Textkohärenz

7. Sozialgeschichte

8. Formkritik, Textfunktion und Leserlenkung

9. Traditionsgeschichte

10. Religionsgeschichte

11. Synoptischer Vergleich

12. Kompositionskritik

13. Redaktionskritik

14. Fazit

Literaturverzeichnis

Quellen

Luther Bibel 1984

Hilfsmittel

Praktisches Bibelhandbuch. Wortkonkordanz, Stuttgart 141992.

Friedrich Hauss, Biblische Begriffe und Gestalten. Stichwort- und Personenkonkordanz zur Bibel, Neuhausen-Stuttgart 1992.

Sekundärliteratur

Peter Antes, Jesus. Eine Einführung, Wiesbaden 2006.

Klaus Berger, Formen und Gattungen im Neuen Testament (UTB 2532), Tübingen 2005.

Klaus Berger u. Carsten Colpe, Religionsgeschichtliches Textbuch zum Neuen Testament (Texte zum Neuen Testament 1), Göttingen 1987.

François Bovon, Das Evangelium nach Lukas (EKK 3/1), Zürich 1989.

Klaus-Michael Bull, Bibelkunde des Neuen Testaments, Göttingen 52006.

Eugen Drewermann, Das Lukas-Evangelium Bd. 1. Bilder erinnerter Zukunft, Düsseldorf 2009.

Josef Ernst, Das Evangelium nach Lukas (RNT), Regensburg 51977.

Joachim Gnilka, Das Evangelium nach Markus (EKK 2/1), Zürich 1978.

Bernd Kollmann, Neutestamentliche Wundergeschichten (Kohlhammer-Urban-Taschenbücher 477),Stuttgart 22007.

Reinhard Leuze, Theologie und Religionsgeschichte. Der Weg Otto Pfleiders (Münchener Monographien zur historischen und systematischen Theologie 6), München 1980.

Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matthäus (EKK 1/2), Zürich 1990.

Gerhard Maier, Lukas-Evangelium (Bibelkommentar 4/1), Neuhausen-Stuttgart 1991.

Gerhard Müller (Hg.), Art. Wunder, (TRE 36), Berlin 2004, 394-395.

Karl Heinrich Rengstorf, Das Evangelium nach Lukas (NTD 3), Göttingen 161975.

Klaus Scherberich (Hg.), Familie - Gesellschaft – Wirtschaft (NTAK 2), Neukirchen-Vluyn 2005.

Gerhard Schneider, Das Evangelium nach Lukas (ÖTK 3/1), Gütersloh 1977.

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Hermann L. Strack u. Paul Billerbeck, Das Evangelium nach Markus, Lukas und Johannes und die Apostelgeschichte (Billerbeck 2), München 51969.

Paul Verhoeven, Jesus. Die Geschichte eines Menschen, München 2008.

Thomas Wagner (Hg.),Texte und Urkunden (NTAK 5), Neukirchen-Vluyn 2008.

Jürgen Zangenberg (Hg.), Weltauffassung - Kult – Ethos (NTAK 3), Neukirchen-Vluyn 2005.

Internet

http://www.bibelwissenschaft.de

http://www.bibleserver.com

1. Textbegegnung

Textgrundlage dieser Exegese ist Lk 5,12-16 der Lutherübersetzung (revidierte Fassung von 1984):

12 Und es begab sich, als er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Als der Jesus sah, fiel er nieder auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, willst du, so kannst du mich reinigen. 13 Und er streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: Ich will's tun, sei rein! Und sogleich wich der Aussatz von ihm. 14 Und er gebot ihm, dass er's niemandem sagen sollte. Geh aber hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 15 Aber die Kunde von ihm breitete sich immer weiter aus, und es kam eine große Menge zusammen, zu hören und gesund zu werden von ihren Krankheiten. 16 Er aber zog sich zurück in die Wüste und betete.

Das von mir verfolgte Ziel der Auseinandersetzung mit diesem Passus ist die Fertigstellung einer Proseminar-Arbeit. Daher werde ich in dieser Exegese auf alle mir bekannten textkritischen Methoden zurückgreifen und diese für meine Analyse anwenden.

Der Text ist mir aus meiner Schulzeit und auch darüber hinaus nicht bekannt. Ich beschäftige mich im Studium, explizit in dieser universitären Veranstaltung, das erste Mal mit Lk 5,12-16 (Die Heilung eines Aussätzigen).

Bei der Lektüre von Lk 5,12-16 sind mir einige Fragen aufgekommen:

- Was genau versteht man unter Aussatz?
- Warum reinigt Jesus ihn?
- Wieso sollte der Mann nach der Reinigung zum Priester?
- Wem zum Zeugnis soll der Geheilte opfern?
- Warum durfte der Geheilte niemandem erzählen, was geschehen war?
- Erzählen Mk und Mt die Geschichte genauso?

Desweiteren erhoffe ich mir durch die Arbeit an dieser Exegese ein tieferes Textverständnis. Die einzelnen Methoden der Exegese anzuwenden und zu verinnerlichen ist für mich ebenfalls ein wichtiges Ziel.

2. Wirkungsgeschichte

Ein Abschnitt über die Wirkungsgeschichte von Lk 5,12-16 fehlt im Evangelisch-Katholischen Kommentar zum Lukasevangelium leider. Es wird jedoch erwähnt, dass die Geschichte von den ersten Christen in Form einer Wundererzählung „geliebt und weitererzählt“[1] wurde. Heilungen wurden als Zeichen und Werke des Messias angesehen. Der christliche Leser sah hierin seine nahende Errettung.

Ulrich Luz hingegen schreibt zur Wirkungsgeschichte der Parallelstelle Mt 8,1-4, dass die Kirche stets die Verse 1-3 ins Visier nimmt, um die Christlichkeit herauszustellen und Jesu Gesetzestreue gegenüber Israel (V4) nicht ernst genommen wird. Schließlich wendet sich Israel letztendlich von Jesus ab.[2] Das Ende (Lk 5,15-16 bzw. Mk 1,45) lässt Mt allerdings ganz weg.

3. Textabgrenzung

Textabgrenzung nach vorne:

12 Und es begab sich, als er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz.

Im V12 finden wir eine Einleitungsformel, einen neuen Ort und eine neue Person, zum Vergleich die vorangehenden Verse 10-11:

[...]


[1] Bovon, Das Evangelium nach Lukas, EKK 3/1, S. 238.

[2] Vgl. Luz, Das Evangelium nach Matthäus, EKK 1/2, S. 11.

Details

Seiten
21
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640863662
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v168660
Institution / Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
2,3
Schlagworte
Exegese Lk 5 12-16 Heilung Aussatz Aussätziger Reinigung

Autor

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Titel: Exegese. Die Heilung eines Aussätzigen. Lk 5,12-16