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Von der Hochzeit zu Kana - Jesus als Party-Macher?

Seminararbeit 2010 32 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhaltsverseichnis

1. Einleitung

2. Literarische Analyse
2.1 Arbeitsübersetsung
2.2 Textkritischer Befund
2.3 Abgrensung der Perikope
2.4 Segmentierung der Perikope
2.5 Sprachliche Analyse
2.5.1 Wortarten und Wortformen
2.5.2 Verknüpfung von Wörtern und Sätzen
2.5.3 Semantische Analyse
2.6 Gattungsanalyse
2.7 Diachrone Analyse
2.7.1 Traditionsgeschichte
2.7.2 Redaktionskritik
2.7.3 Traditionskritik

3. Narrative Analyse
3.1 Der Plot
3.2 Das Setting
3.3 Die Figuren
3.3.1 Die Hauptfigur Jesus
3.3.2 Die Mutter Jesu
3.3.3 Die Jünger
3.3.4 Die weitere Figuren
3.4 Der Kommentar
3.4.1 Srläuternde Glossen
3.4.2 Schlüsselkommentar
3.4.3 Impliziter Kommentar
3.5 Autor und Leser

4. Schlusswort

5. Literaturverzeichnis
5.1 Verwendete Literatur
5.2 Weiterführende Literatur

1. Einleitung

Die Srzählung von der Hochzeit zu Kana zu Beginn des Johannesevangelium befremdet und fasziniert zugleich. Ganz anders als viele übrige Srzählungen de Neuen Testaments kommt sie unserer heutigen Srlebniswelt erstaunlich nahe: Die Fest- oder, man könnte durchaus auch sagen, Party-Stimmung einer Hochzeit dürfte vielen Menschen unserer Zeit wesentlich vertrauter erscheinen als Srzählungen vom Schafehüten und vom Fischfang. Jedoch mag uns auch in unserer Zeit noch das Wunder als „unmoralisch“ erscheinen. Für das evangelische Sthos jedenfalls wirkt es verstörend mit welchem Übermaß an berauschendem Getränk Jesus die (vermeintliche) Not der Hochzeitsgäste stillt. Ss überrascht daher wenig, dass der vermittelte Sthos der Grund war, warum die Perikope bei asketischen christlichen Gruppen aber auch in der Neuzeit immer wieder auf Kritik stieß.1 Ss scheint tatsächlich als stünde unser heutiges Weltbilds zu der Perikope des Svangeliums in einer eigenartigen, vielschichtigen Spannung zwischen Nähe und Kontrast.

Dieser Spannung, wie sie auch im Untertitel dieser Arbeit „Jesus als Party-Macher?“ anklingt, ein wenig nachzugehen, dazu soll die vorliegende Arbeit dienen. Um der Aufforderung des Dozenten „ein wenig mit dem Text zu spielen“ zu entsprechen, soll hierbei der Text gemäß den hermeneutischen Überlegungen Paul Ricœurs2 mit Hilfe der narrativen Analyse3 als „offenes Kunstwerk“4 interpretiert werden. Ricœurs Überlegungen zur „zweiten Naivität“5 entsprechend soll der Text dabei so gelesen werden, als ob er wahr wäre, obwohl die historische Zuverlässigkeit der Perikope zumindest sehr fragwürdig ist.6 Ss fügt sich, dass die Methode der narrativen Analyse sich ebenfalls eignet um dem Anliegen Papst Benedikts XVI. nachzukommen, der theologischen Dimension des Schrifttextes in der Sxegese stärkere Aufmerksamkeit zu schenken. Sntgegen der Methodik, wie er sie in seinem Jesus-Buch7 entfaltet, wird allerdings der kanonischen Sxegese und der Sxegese der Kirchenväter und -lehrer kein breiter Raum eingeräumt werden.

Aufgrund seiner scharfzüngigen und teils polemischen Kritik an der Sxegese hat dieses Buch berechtigterweise zum Teil heftige Gegen-Reaktionen unter deutschen Sxegeten hervorgerufen.8 Diesen Reaktionen möchte diese Arbeit begegnen, indem sie bei der zu behandelnden Perikope eine Verbindung von historischer-kritischer und narrativer Sxegese versucht. Der Text wird daher zuerst mit Hilfe synchroner und diachroner Methoden einer literarischen Analyse unterzogen werden, bevor er innerhalb der narrativen Analyse auf seinen tieferen theologischen Gehalt untersucht wird.9 Beide Teile sollen dabei in einer engen Verknüpfung zueinander stehen.

2. Literarische Analyse

2.1 Arbeitsübersetzung

Die nachfolgende Übersetzung bemüht sich um eine möglichst wortgetreue Wiedergabe des rekonstruierten griechischen Urtextes. Syntaktische Besonderheiten im Griechischen wurden versucht im Deutschen nachzubilden. Die Zeitformen wurden der deutschen Ausdrucksweise angepasst.

1 a Und am dritten Tage fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt,
b und dort war die Mutter Jesu;

2 a auch Jesus und seine Jünger war(en) zu der Hochzeit eingeladen.

3 a Und als der Wein ausging,
b sagte die Mutter Jesu zu ihm:
c „Sie haben keinen Wein.“

4 a Und Jesus sagte zu ihr:
b „Was ist zwischen mir und dir, Frau?
c Noch nicht gekommen ist meine Stunde.“

5 a Seine Mutter sagte den Dienern:
b „Was auch immer er euch sagt,
c (das) tut!“

6 a Ss standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge
b gemäß den Reinigungssitten der Juden,
c die je zwei bis drei Metreten fassten.

7 a Jesus sagte zu ihnen:
b „Füllt die Krüge mit Wasser!“
c Und sie füllten sie bis oben hin.

8 a Und er sagte zu ihnen:
b „Schöpft jetzt und bringt (es) dem Festordner!“
c Sie brachten (es ihm).

9 a Nachdem aber der Festordner das Wasser, das zu Wein geworden war, gekostet hatte
b und nicht wusste woher es ist,
c - die Diener aber wussten (es),
d diejenigen die das Wasser geschöpft hatten, -
e rief den Bräutigam der Festordner

10 a und sagte zu ihm:
b „Jeder Mensch setzt zuerst den edlen Wein vor,
c und wenn er (die Gäste) betrunken gemacht hat,
d den minderwertigeren;
e du aber hast den edlen Wein verwahrt bis jetzt.“

11 a Dies machte Jesus in Kana in Galiläa zum Anfang seiner Zeichen
b und offenbarte seine Herrlichkeit,
c und seine Jünger kamen zum Glauben an ihn.

2.2 femtkritiscker Befund

Zu dem Text der Perikope sind zahlreiche Varianten bezeugt. Nahezu zu jedem Vers existieren eine oder mehrere Varianten. Angesichts der Bedeutung der Textzeugen scheint jedoch einzig eine Variante zu Vers 3 diskussionswürdig. Unter anderem Rudolf Bultmann folgt hier zwei alten lateinischen Textzeugen mit dem Text: et factum est per multam turbam vocitorum vinam consummari (Ss geschah, aufgrund der großen Menge der Singeladenen, dass der Wein ausging). Die hiesige Übersetzung hingegen folgt hier, wie die meisten Sxegeten auch, der Hauptvariante des Novum Testamentum Graece, für die unter anderem die kürzere Leseweise und die Bezeugung durch die Kat. I Handschriften P66 und P75 spricht. Da die übrigen Verse nicht diskussionswürdig erscheinen, folgt die obige Übersetzung auch in den anderen Versen der Hauptvariante dieses Werkes.10

2.3 Abgrenzung der Perikope

Der Beginn eines neuen Textabschnitts in Vers 2,1 lässt sich deutlich aus der Sinleitung der neuen Situation einer Hochzeit unter Wechsel von Zeit und von Ortes in Vers 1a folgern, welche einen klaren situativen Kontrast zur Verheißung Jesu an Natanaël im vorausgehenden Vers 1,51 bildet. Dieser Beginn erscheint auch allen anderen Kommentatoren evident. Umstritten ist hingegen das Snde der Perikope, welches entweder in Vers 2,11 oder in Vers 2,12 angesetzt wird.11 Die Reisenotiz in Vers 12, welche einen Ortswechsel darstellt, lässt sich jedoch weder zum hiesigen Textabschnitt noch zum folgenden, zu dessen Beginn abermals der Ort wechselt, problemlos zuordnen. In gewisser Weise stellt dieses Textstück damit einen eigenen Abschnitt dar, welcher wahrscheinlich aus einer Vorstufe des Textes stammt, in der dieser noch in einem engeren Textzusammenhang stand.12

Möchte man dieses Textstück, um es nicht alleine stehen zu lassen, dennoch einem anderen Abschnitt zuordnen, so ließe sich dies folglich mit gleicher Berechtigung für den vorherigen, also den hier bearbeiteten, als auch für den nachfolgenden Textabschnitt tun. Die Zuordnung von Vers 12 bleibt damit dem Sxegeten überlassen. Ss ist es somit legitim, diesen Vers in dieser Arbeit nicht zu berücksichtigen und die Sxegese auf die Verse 1 bis 11 zu beschränken.

2.4 Segmentierung der Perikope

Da die Sxegese der Perikope schwerpunktmäßig nach narratologischen Gesichtspunkten erfolgen wird, soll die Perikope anhand der Handlungsträger strukturiert werden13:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.5 Spracklicke Analyse

2.5.1 Wortarten und Wortformen

Die analysierte Perikope besteht aus 185 Wörtern, welche sich auf folgende Wortarten verteilen14:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Durch den starken Gebrauch von Nomen erhält der Text eine sehr dichte Struktur. Auch der der Gebrauch der Verben hat eine eher situations- als handlungsschildernde Funktion. Das sichtbare Geschehen tritt so in den Vordergrund und regt zu einem interpretierend-imaginativen Verständnis des Textes an. Ss fällt auf, dass beinahe jedem Nomen auch eine tiefergehende symbolische Bedeutung zu kommt (s. Kap. 3.4.3).

Der Name Jesus wird zumeist im Nominativ verwendet. Jesus ist somit Subjekt der Handlung und seine Stellung als Haupthandlungsträger tritt klar hervor.

Im Text findet elf Mal der Aorist und zwei Mal (V. 1.6) das Imperfekt Verwendung. Dabei steht das Imperfekt in den Formen von síµí zur Schilderung einer bestimmten Situation, in der eine Handlung stattfindet, der Aorist hingegen zur Schilderung von Handlungen selbst. Die stärkere Verwendung des Aorist betont so den Sreignischarakter der Srzählung.

Das Präsens wird bei der Wiedergabe direkter Rede und zur Sinleitung derselben mit den Wörtern Zsym (Vv. 3.4.5.7.8.10) und mvsm (V. 9) als historisches sowie in Vers 9 einmalig bei dem Wort coııv als aoristisches15 verwendet. Die Tatsache, dass das historische Präsens nur zur Sinleitung wörtlicher Rede verwendet wird, zeigt, dass nicht einzelne Handlungen sondern die Situation als Ganzes im Vordergrund stehen soll.

Alle Imperative verwenden die Zeitform des Aorist (außer in V. 8, wegen der fehlenden Aorist-Form für sqsıs16). Dieser hat einen autoritativeren Charakter und passt so zum johanneischen Schreibstil. Interessant ist, dass auch die Mutter Jesu diese Form des Imperativs benutzt.

2.5.2 Verknüpfung von Wörtern und Sätsen

Die meistverwendete Konjunktion stellt mit 15 Verwendungen die kopulative Konjunktion maí dar.17 Insgesamt beginnen fünf von elf Versen mit Konjunktionen. Weiterhin fällt der häufige (fünf Verwendungen) Gebrauch der adversativen Konjunktion 6ý auf, um Spannung in der Handlung aufzubauen. Oftmals werden aber auch Pronomen zur Verknüpfung verwendet, welche zugleich die Beziehung zwischen den Handlungsträgern verdeutlichen. Die ausschließliche Verwendung des Namen Jesus mit dem bestimmten Artikel stellt ebenfalls ein verknüpfendes Slement der Srzählung dar.18 Die verwendeten Partikel werden nicht als Verknüpfungen benutzt.

Durch den häufigen Sinsatz von Konjunktionen entsteht insgesamt ein dicht verknüpftes narratives Gefüge. Lediglich die Parenthese in Vers 9 fällt hiervon ab, welche im Griechischen keinen guten Stil darstellt.19 Auch der Sinschub in Vers 6 wirkt ein wenig ungelenk. Auffällig erscheint ebenfalls das Fehlen der Verknüpfung naí zu Beginn von Vers 5.

2.5.3 Semantische Analyse

Bei den im Text verwendeten Wörtern und Lexemen lassen sich die folgenden Häufigkeiten feststellen20:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus der aufgezeigten Verteilung der Wörter lassen sich die semantischen Felder Hochzeit und Festmahl bestimmen. Hierbei fällt auf, dass das Thema Hochzeit, obwohl das Wort Hockzeit (yáµoç) selbst bereits im ersten Vers auftaucht und nochmals in Vers 9, nicht im Vordergrund der Srzählung steht. So kommt in Vers 9 nur einmalig und beiläufig der Bräutigam (vuµ íoç) vor, die Braut findet gar keine Srwähnung, auch andere Wörter, die auf den Kontext Hochzeit verweisen würden, finden sich nicht.

Umso stärker tritt dafür das Motiv des Festmahles hervor. Diesem Wortfeld lassen sich die mehrmals verwendeten Wörter Wein (oivoç), Wasser (u6mq), Festordner (áqzııqínZıvoç), Diener (6ıánovoı), Wasserkrüge (n6qíaı), bringen ( sqm), füllen (ysµíÇm), sc köp fen (ávıZsm) und gut (naZóç) zuordnen.21 Bemerkenswert ist, dass die Diener mit dem Wort 6ı á n ovoı und nicht mit dem näherliegendem Wort 6oußoı oder auch nai 6 ‹ ç bezeichnet werden (weitere Überlegungen s. Kapp. 2.7.2, 3.3.4, 3.4.1).22

2.6 Gattungsanalyse

Die bearbeitete Perikope lässt sich als Geschenkwunder klassifizieren.23 Als gattungstypische Merkmale lassen sich der Aufbau des Textabschnitts, das Sich-Sntziehen des Wundertäters (V. 4) und die Verborgenheit des Wundervorgangs (V. 9) erkennen.24 Da dieser Art von Wundern die Lebenspraxis als Hintergrund fehlt, wurden sie schon früh allegorisch verstanden. Wenn Johannes also dieses Wunder in sein Svangelium aufnimmt, so dürfte auch er an eine allegorische Deutung gedacht haben. Dem widerspricht auch nicht, dass das Wunder in Vers 11 explizit als Offenbarung und Zeichen der Herrlichkeit Jesu, welches zum Glauben auffordert, benannt wird, insofern es sich hierbei nur um die ausdrücklich genannte Funktion aller Wunderberichte und nicht die um alleinige Bedeutung des vorliegenden Wunderberichts handelt.25

Ss bleibt freilich zu berücksichtigen, dass es sich bei Wunderberichten nicht um eine festen Typus antiker Literatur wie z. B. bei Briefen, welche der Srzählung einen festen erzählerischen Rahmen geben würde und in der Antike schulmäßig erlernt werden musste.26 Sher ist an ein Muster für Srzählungen mit Wundercharakter zu denken, welches sich der Autor, wie die meisten Menschen in heutiger Zeit, durch Hören und Lesen ähnlicher Geschichten unbewusst angeeignet hat.27 Gattungstypische Merkmale sollten daher nicht als Ausdrucksweisen angesehen werden, die beim Leser/Hörer bzw. bei der Leserin/Hörerin28 ein anderes Verständnis als bei einer normalen Srzählung hervorrufen sollten. Dennoch kann die Klassifikation dabei helfen die typischen (und untypischen) Merkmale solcher Srzählungen zu erkennen und so Auffälligkeiten zu beobachten. Die Gattungsanalyse darf jedoch nicht dazu führen dem Wunderbericht jeglichen Wirklichkeitsbezug und Wahrheitsanspruch abzusprechen, da dies der Wirkung auf den antiken Leser und der Intention des (antiken) Autors widerspräche.29 Allerdings sollte man diese im Sinne der zweiten Naivität nicht auf exakt historischer sondern auf eher auf theologischer Sbene, also in ihrer Aussage über Jesus als den Christus, suchen.30

[...]


1 Vgl. WUCHSRPFSNNIG, Ansgar S. J.: Die Hochzeit zu Kana. 325f. In: Theologie und Philosophie 79 (2004) 321-338 (künftig: WUCHSRPFSNNIG, Hochzeit).

2 Vgl. MÜLLSR, Rlaus: Glauben – Fragen – Denken. Band II. Weisen der Weltbeziehung. Münster 2008. 392-400.

3 Vgl. PÄPSTLICHS BIBSLKOMMISSION: Die Interpretation der Bibel in der Kirche, URL: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/pcb_documents/rc_con_cfaith_doc_19930415_interpreta zione_ge.html (Stand: 20.09.2010, künftig: BIBSLKOMMISSION, Interpretation). I.B.2

4 Vgl. ZUMSTSIN, Jean: Die Bibel als literarisches Kunstwerk – gezeigt am Beispiel der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1-11). In: SÖDING, fkomas (Hg.): Geist im Buchstaben? Neue Ansätze in der Sxegese (QD 225). Freiburg/Basel/Wien 2007. 68-82 (künftig: ZUMSTSIN, Kunstwerk).

5 Vgl. MÜLLSR, Rlaus: Vom Dogma zur Poesie: das neue Gott-Denken. In: Christ in der Gegenwart, Freiburg/Basel/Wien 11 (2010) 121-122 (künftig: MÜLLSR, Dogma).

6 Vgl. THSOBALD, Mic k ael, Das Svangelium nach Johannes (RNT). Regensburg 2009 (künftig: THSOBALD, Johannes). 202. Auch Wucherpfennig widerspricht dieser Sinschätzung nur bedingt, wenn er meint der Autor habe in seiner Srzählung literale und symbolische Bedeutung untrennbar miteinander verknüpft (vgl. WUCHSRPFSNNIG, Hochzeit 338). Ss bleibt anzumerken, dass die Frage der historischen Zuverlässigkeit des Johannesevangelium bisher in der exegetischen Fachdiskussion nur unzureichend aufgearbeitet ist. Ss erscheint mir jedoch unmöglich dies innerhalb dieser Arbeit tun zu wollen.

7 Vgl. RATZINGSR, Jo sepk / BSNSDIKT XVI.: Jesus von Nazareth. Srster Teil. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung. Freiburg/Basel/Wien 2007 (künftig: RATZINGSR/BSNSDIKT XVI., Jesus).

8 Vgl. z. B. SCHRSIBSR, Stefan: Der Papst und der Teufel. Sin Sxeget liest Ratzingers Jesus-Buch. In: Theologische Revue 103 (2007) Sp. 355-362.

9 Mir ist bewusst, dass die narrative Analyse in der deutschen Sxegese in der Regel als Teil der synchronen Analyse angesehen wird. Da diese Arbeit sie jedoch umfassender behandeln und mit der diachronen Analyse verbinden möchte, räumt sie ihr einen eigenen Abschnitt ein.

10 Vgl. KULANDAISAMY, Denis S. OSM: The first ‘Sign‘ of Jesus at the wedding at Cana. An Sxegetical Study on the Function and Meaning of John 2.1-12. In: Marianum - Sphemerides Mariologiae 169/170 (2006) 17-116 (künftig: KULANDAISAMY, Sign).

11 Vgl. KULANDAISAMY, Sign 25f.

12 Vgl. THSOBALD, Johannes 220-222.

13 Vgl. ZUMSTSIN, Kunstwerk 69f. Mit leichter Modifikation: In Vers 11 wird auf textimmanenter Sbene lediglich das Offenbarwerden der Herrlichkeit Jesu konstatiert, nicht der „johanneische Christus als Offenbarer der Herrlichkeit“. Vgl. auch THSOBALD, Johannes 201f; WSNGST, Rlaus: Das Johannesevangelium (ThKNT 4,1). Stuttgart u. a. 2001 (künftig: WSNGST, Johannesevangelium). 99. Sinen Überblick über verschiedene Sinteilungen bietet LÜTGSHSTMANN, Walter: Die Hochzeit von Kana (Joh 2,1 – 11). Zu Ursprung und Deutung einer Wundererzählung im Rahmen johanneischer Redaktionsgeschichte. Regensburg 1990 (künftig: LÜTGSHSTMANN, Hochzeit). 128.

14 Vgl. im folgenden KULANDAISAMY, Sign 28-34. Dieser gelangt jedoch zu anderen Schlussfolgerungen und wählt einen anderen Aufbau. Außerdem ist zu beachten, dass dieser Vers 2,12 in die Analyse miteinbezieht.

15 Vgl. BLASS, Friedrick /DSBRUNNSR, Albert /RSHKOPF, Friedrick: Grammatik des neutestamentlichen Griechisch. Göttingen 171990 (künftig: BLASS/DSBRUNNSR/RSHKOPF, Grammatik). 265, § 320.

16 Vgl. BLASS/DSBRUNNSR/RSHKOPF, Grammatik 275, § 3365.

17 Vgl. zu diesem Teil der semantischen Analyse im Folgenden wiederum KULANDAISAMY, Sign 30-34. Auch hier sind die Hinweise von Anm. 14 zu beachten.

18 Vgl. BLASS/DSBRUNNSR/RSHKOPF, Grammatik 210f, § 2506.

19 Vgl. BLASS/DSBRUNNSR/RSHKOPF, Grammatik, § 4653.

20 Vgl. im folgenden wiederum KULANDAISAMY, Sign 33-42 unter Berücksichtigung der Hinweise von Anm. 14. Ss erscheint dem Autor dieser Arbeit allerdings nicht angebracht innerhalb der semantischen Analyse Personenkonstella - tionen sowie zeitliche und geographischen Angaben zu erörtern. Der Raum hierfür soll in dieser Arbeit ausschließlich die narrative Analyse sein.

21 Die Aufstellung von Kulandaisamy erscheint in diesem Punkt unvollständig und erweiterungsbedürftig. Die Begriffe Festordner und Diener können nicht einseitig und isoliert den zwischenmenschlichen Beziehungen zugeordnet werden, sondern stehen hier zumindest ebenso klar in Bezug zum hochzeitlichen Festmahl.

22 Vgl. THYSN, Hartwig: Das Johannesevangelium (HNT 6). Tübingen 2005 (künftig: THYSN, Johannesevangelium). 157.

23 Vgl. THSISSSN, Gerd, Urchristliche Wundergeschichten. Sin Beitrag zur formgeschichtlichen Srforschung der synoptischen Svangelien. Gütersloh 51987. 111-114.

24 Vgl. BSCKSR, Jürgen: Das Svangelium nach Johannes. Kapitel 1-10 (ÖTK 4,1). Gütersloh/Würzburg 21985 (künftig: BSCKSR, Johannes). 106-111.

25 Vgl. THSISSSN, Wundergeschichten 102f; 273f.

26 Vgl. SBNSR, Martin /HSININGSR, Bernkard: Sxegese des Neuen Testaments, Paderborn u. a. 22007(künftig: SBNSR/HSININGSR, Sxegese). 187.

27 Vgl. SBNSR/HSININGSR, Sxegese 183.

28 In Zukunft aufgrund der leichteren Lesbarkeit und Schreibbarkeit nur noch Leser.

29 Vgl. WUCHSRPFSNNIG, Hochzeit 324f. Vgl. auch THSISSSN, Wundergeschichten 273f; BSCKSR, Johannes 111.

30 Vgl. MÜLLSR, Dogma 101. Vgl. auch ZUMSTSIN, Jean: Srinnerung und Oster-Relecture im Johannesevangelium In: Ders.: Kreative Srinnerung, Relecture und Auslegung im Johannesevangelium. Zürich 22004. 15-30 (hier: 48f).

Details

Seiten
32
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640879014
ISBN (Buch)
9783640878857
Dateigröße
636 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v169530
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments
Note
1,0
Schlagworte
narrative Exegese Hochzeit zu Kana narratologische Exegese Relecture Paul Ricoeur zweite Naivität offenes Kunstwerk

Autor

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Titel: Von der Hochzeit zu Kana - Jesus als Party-Macher?