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Unternehmensführung in Südafrika

Interkulturelles Management

Studienarbeit 2010 26 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. PESTLE Analyse Südafrika
1. Political - Politische Hintergründe und Rahmenbedingungen
1.1 Geschichtliche Zusammenfassung
1.2 Post-Apartheid
1.3 Infrastruktur
1.4 Aktuelle Regierungsarbeit, Reformen und Rahmenbedingungen
2. Economical - Ökonomische Fakten
2.1 Bodenschätze und Rohstoffe
2.2 BIP, Kaufkraft und Arbeitslosigkeit
2.3 Währung und Inflation
2.4 Kredit- und Bankensystem
2.5 Wachstumsbranchen
3. Social - Soziale Faktoren
3.1 Demografie
3.2 Bevölkerung und Sprachen
3.3 Religion und Traditionen
3.4 Kriminalität
3.5 HIV und andere Krankheiten
3.6 CSR
4. Technical - Technische Infrastruktur
5. Legal - Rechtliche Rahmenbedingungen
6. Environmental - Umweltspezifische Informationen

II. Interkulturelles Management in Südafrika
1. Hofstedes Kulturdimensionen
1.1 Machtdistanz
1.2 Unsicherheitsvermeidung
1.3 Individualismus und Kollektivismus
1.4 Femininität und Maskulinität
1.5 Kurzfristorientierung und Langfristorientierung
2. Edward Hall: Schwacher und starker Kontextbezug
3. Trompennars Kulturdimensionen

Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Karte Südafrika

Abbildung 2: Bevölkerungsgruppen in Zahlen

Abbildung 3: Bevölkerung und Sprachen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Südafrika - der Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2010 - findet aktuell großen Medienanklang. Der ein oder andere kennt es darüber hinaus eventuell aus dem Urlaubskatalog, aber ansonsten ist es einem nur aus negativen Medienberichten, auf Grund seiner relativ hohen Kriminalitätsrate, bekannt.

Allerdings kaum einer denkt bei dem Stichwort Südafrika an die Wirtschaft. Erstaunlicherweise. Dabei gehört zu den zehn wichtigsten Emerging Markets neben Brasilien, Russland, Indien, China (BRIC-Staaten), sowie Polen und Südkorea auch Südafrika.

Nach dem Ende der Apartheid im Jahre 1994 hat sich das Land überdurchschnittlich weiterentwickelt, stellt somit bereits einen wichtigen Emerging Market dar und wird deshalb auch in Zukunft im internationalen Wirtschaftsverkehr eine große Rolle spielen. "Dass Südafrika als interessanter Wirtschaftsstandort viel zu bieten hat, ist vielen europäischen Unternehmen noch unbekannt"[1], so auch Intergate Immigration. Dies wird auch am großen Mangel an vorhandener Wirtschaftsliteratur über Südafrika ersichtlich.

Diese Arbeit soll die wirtschaftlichen Aspekte des Landes mit seinen Hintergründen beleuchten sowie als Anleitung für die interkulturelle Zusammenarbeit dienen. Im ersten Teil sollen die Rahmenbedingungen des Landes anhand einer PESTLE-Analyse genauer erläutert werden. Dieses Wissen ist zum Verständnis der gesellschaftlichen und Geschäftskultur unabdingbar. Darauf folgend wird im zweiten Teil die interkulturelle Zusammenarbeit mit bzw. in Südafrika anhand von gängigen Kulturtheorien genauer behandelt.

I. PESTLE Analyse

1. Political - Politische Hintergründe und Rahmenbedingungen

1.1 Geschichtliche Zusammenfassung

Südafrika ist vor allem aus einem politischem Grund bekannt: der bis 1994 anhaltenden Apartheid des Landes. Ab dem 16. Jahrhundert entdeckten immer mehr Europäer das Land, siedelten sich dort nieder und führten Kriege mit den verschiedenen Einheimischen Stämmen wie den Bantu und Khoikhois. Südafrika wurde im 20. Jahrhundert somit „weiß". Zwischen 1910 und 1960 war die Südafrikanische Union ein von Weißen (hauptsächlich Afrikaanern) geführter Staat, der dem Commonwealth angehörte. Die Nationale Partei (NP) war von 1948 mit einer Minderheit der Stimmen als Mehrheit im Parlament an der Macht.[2] Hier wurde die Apartheid-Ideologie umgesetzt, die Schwarze (die Mehrheit des Landes) von der Wahl ausschloss, sie in Homelands und Townships umsiedelte und sie dort je nach Hautfarbe abgrenzte. Bereits 1912 begann die schwarze Bevölkerung sich gegen den
„weißen" Wandel zu wehren indem sie den „South African Native Congress" gründeten, der später zum „African National Congress" (ANC) wurde. Trotz internationaler Unterstützung gewann dieser erst 1970 an Macht. Einer der bekanntesten Mitglieder und Freiheitskämpfer ist Nelson Mandela, der sich außerordentlich für die Freiheit seiner Mitmenschen einsetzte und dafür auch jahrelang in Haft u. a. fast zwei Jahrzehnte auf Robben Island saß.[3] Als der ANC 1990 die Freilassung Mandelas durchsetzte, war der erste große Schritt Richtung Südafrikas Freiheit getan und Mandela wurde 1994 in den ersten demokratischen Wahlen des Landes zum Präsidenten gewählt.[4]

1.2 Post-Apartheid

Der damalige Präsident Nelson Mandela der ANC-Partei war bis 1999 an der Macht. Sein Nachfolger Thabo Mbeki, legte in seiner 2. Amtszeit sein Amt auf Drängen der ANC in 2008 vorzeitig nieder. Ihm wurde vorgeworfen, das Verfahren gegen Jacob Zuma wegen Korruption (das wegen Formfehlern eingestellt wurde) politisch beeinflusst zu haben. Kgalema Mothlanthe übernahm daraufhin bis zur Parlamentswahl in 2009 sein Amt. Seit dem ist Jacob Zuma amtierender Staatspräsident der Republik Südafrika.

Die offizielle Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria, wo sich auch der Regierungssitz befindet. Genau genommen hat Südafrika jedoch zwei weitere Hauptstädte - Kapstadt mit dem Parlamentssitz und die Gerichtshauptstadt Bloemfontein. Das Land ist ferner in neun Provinzen eingeteilt: Freistaat, Gauteng, Kwa-Zulu-Natal, Limpopo (früher: Nordprovinz) Mpumalanga, Nord-Kap, Nord-West, Ost-Kap und West-Kap.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Karte Südafrika, Quelle: auswandern-nach.net

Das Wirtschaftszentrum Südafrikas befindet sich in Johannesburg. Weitere städtische Wirtschaftszentren sind Kapstadt und Durban gefolgt von den kleineren Großstädten Pretoria, Kimberley, Port Elizabeth, East London, Pietermaritzburg und Bloemfontein. Diese bilden auch die Industriezonen, in die auch teils von den westlichen Ländern investiert wird. Zu Zeiten der Apartheid waren diese Stadtzentren vor allem von Weißen besiedelt, wobei die übrigen Bevölkerungsgruppen in Townships
ausgesiedelt wurden. Auch heute ist diese Situation noch ähnlich. Viele Nicht-Weiße können es sich finanziell nicht leisten, in die „weißen" Vororte umzusiedeln. Auch der eigenen Gemeinschaft wegen wohnen viele von ihnen weiterhin in den Townships - auch wenn sie über die finanziellen Mittel verfügen - und nehmen lange Wege zur Arbeit ins Zentrum in Kauf. Die Infrastruktur bietet noch Raum zur Verbesserung.

1.3 Infrastruktur

Südafrika ist mit einer Fläche von 1,2 Mio. km[5] das südlichste Land Afrikas. Seine Lage bietet daher idealen Zugang zu den 14 SADC-Ländern (South African Development Community). Mit seinen Schiffswegen im angrenzenden Südatlantik und Indischen Ozean und seinen sieben gut ausgestatteten Häfen besitzt es das effizienteste Netzwerk auf dem Kontinent. Es stellt überdies einen Umschlagspunkt zwischen Zentral- und Südamerika und Süd- bzw. Südostasien dar.

Das innerländliche Infrastrukturnetzwerk wird derzeit vom Staat ausgebaut, da es bisher über wenige öffentliche Verkehrsmittel verfügte. Ein beachtliches Vermögen wird in die Verbesserung und Ausweitung von Straßen, Schienennetzen und Flughäfen sowie in die Strom- und Wasserversorgung investiert. Auch in Stadien wird zum aktuellen Anlass der WM investiert. Das Projekt „Gautrain" soll eine Schnellzugverbindung zwischen Johannesburg, Pretoria und dem internationalen Flughafen OR Tambo hervorbringen.[6]

1.4 Aktuelle Regierungsarbeit. Reformen und Rahmenbedingungen

Über die letzten 15 Jahre hinweg hat sich das Land maßgeblich verändert. Die vielen Reformen und Programme der südafrikanischen Regierung haben zweifelsohne dazu beigetragen und diese kämpft auch weiterhin für den Fortschritt des Landes. Eines dieser Programme ist das Broad-Based Black Economic Empowerment (BBBEE). Damit hat sich die südafrikanische Regierung zum Ziel gesetzt, alle Bevölkerungsgruppen und -schichten (s. Kapitel 3) in das Wirtschaftsleben mit einzubinden. Dies bedeutet für Unternehmen, vor allem auch Nicht-Weiße zu beschäftigen. Jeder Unternehmen, der in Südafrika Geschäfte tätigen will - v. a. bei Auftragsvergabe, Lizenzen, öffentlich-privaten Teilhaberschaften etc. - sollte sich gründlich über die auf ihn zutreffenden Regelungen, speziell hinsichtlich Mitarbeiteranstellung, informieren.2 Auch der Employment Act in 1998 sollte zum BBBEE beitragen. Die Effekte dieser Reformen lassen jedoch noch auf sich warten. Unter den 295 gelisteten JSE-Unternehmen (Johannesburg Stock Exchange), sind nur 4% davon schwarze CEOs, 2% FEOs (financial executive officers) und magere 15% haben eine andere höhere Position inne.[7]

Ein Hauptproblem stellt die geringe Qualifikation schwarzer Arbeiter und Angestellter dar. Die Gründe dafür liegen in der Geschichte. Bis zum Ende der 60er Jahre, investierte die

Regierung 16-mal mehr in die Bildung eines weißen Kindes als für ein schwarzes. Dies hat auch heute noch gravierende Auswirkungen. Nur jeder zehnte schwarze Schüler qualifiziert sich für ein Studium, im Vergleich zu 98% der weißen Schüler.[8] Unternehmen müssen darauf reagieren, in dem sie ihre Beschäftigten selbst aus- und fortbilden. Unilever SA verfügt beispielsweise über ein eigenes Talent Management, wo Mitarbeiter ausgebildet und ihre Potenziale gezielt gefördert werden. „Dies ist auch der beste Weg den meisten Menschen aus der Armut zu helfen", so Unilevers HR Vizepräsident Kodisang.[9] Das Bildungssystem wurde in der Zwischenzeit revolutioniert und wird weiter von Präsident Zuma ausgebaut um die Qualifikation der zukünftigen Arbeitskräfte des Landes sicher zu stellen.

Die Regierung vergab bislang im Rahmen des BBBEE finanzielle Stützen für die Gründung von Kleinunternehmen.[10] Dies kommt vor allem der schwarzen Bevölkerung zu Gute, die in der Regel nicht über die nötigen finanziellen Mittel zur Unternehmensgründung verfügen. Im Allgemeinen stellt die Unternehmensgründung in Südafrika keine großen Schwierigkeiten dar. "South Africa ranked 35th out of 178 countries in the World Bank and International Finance Corporation's Doing Business 2008 report, an annual survey that measures the time, cost and hassle for businesses to comply with legal and administrative requirements. South Africa was ranked above developed countries such as Portugal (37) and Spain (38), as well as major developing economies such as Mexico (44), China (83), Russia (106), India (120) and Brazil (122).", so heißt es auf einer der offiziellen Webseiten Südafrikas. Die Körperschaftssteuer wurde bereits gesenkt und lag 2009 bei 28%, weitere Senkungen sind in Planung.[11]

Nichtsdestotrotz ist bis heute noch die mittlerweile ungeschriebene Apartheid im Land zu spüren. Der 30 Jahre andauernde Bürgerkrieg endete erst 2002[12] und noch heute gibt es gewalttätige und fremdenfeindliche Unruhen innerhalb des Landes, vor allem in den Townships. Der Mord am Rechtsextremisten Eugene Terreblanche Anfang April 2010 ließ neue Befürchtungen innerstaatlicher Unruhen aufkommen. Dies verstärkt wiederum die politische Unsicherheit des Landes, die bei jeglicher Art von Investitionsüberlegung kontinuierlich verfolgt werden sollte.

2. Economy - Ökonomische Fakten

Wie das allgemeine volkswirtschaftliche Umfeld Südafrikas aussieht soll im folgenden Kapitel erläutert werden.

Südafrika war auf Grund der weltweiten Handelsboykotts bis zum Ende der Apartheid bis 1994 vom außenwirtschaftlichen Handel und internationalen Investoren abgeschottet. In den letzten 15 Jahren hat sich dies jedoch maßgeblich verändert und Südafrika wurde sukzessive in die globalisierte Weltwirtschaft mit eingebunden. 1994 wurde das internationale Handels- und Zollabkommen (engl.: General Agreements on Tariffs and Trade; GATT) unterschrieben. Eine Reihe weiterer Handelsreformen wie die Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union und die Einführung des African Growth and Opportunity Acts (AGOA) der Vereinigten Staaten haben deutlich dazu beigetragen. In den vergangenen Jahren hat Südafrika eine enge Beziehung zu anderen Märkten in Afrika, Asien und Lateinamerika entwickelt. Die Indien-Brasilien-Südafrika Allianz (IBSA), gegründet in 2003, zielt auf eine engere Zusammenarbeit dieser Staaten ab. Daneben wurde es zu einem wichtigen Handels- und Investitionspartner Chinas auf dem afrikanischen Kontinent.[13]

2.1 Bodenschätze und Rohstoffe

Südafrika ist sehr reich an Bodenschätzen. Es verfügt über die weltweit größten Vorkommen an Platin, Gold, Diamanten, Titan, Eisenerz und Chrom und das größte Steinkohlevorkommen auf afrikanischem Boden. Rohstoffe sind somit Exportmittel Nr.1 des Landes.

2.2 BIP, Kaufkraft und Arbeitslosigkeit

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes belief sich im Jahr 2009 auf US $ 495 Milliarden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete dieses in Zeiten der Krise einen leichten Rückgang von 1,8% nachdem es 2008 um 3,7% und 2007 sogar um bemerkenswerte 5,5% zunahm.[14] Im Schlussquartal 2009 verzeichnete es bereits erneut einen Zuwachs von 3,2% und somit dürfte die Krise Expertenmeinungen zufolge in Südafrika überstanden sein.[15]

Im Jahr 2008 erreichte die Kaufkraft der Schwarzen erstmals das Niveau der weißen Bevölkerung. Jeder zweite nicht-weiße Bürger ist jedoch verschuldet.[16]

Die Arbeitslosigkeit stellt ein großes staatliches Problem dar. 2006 betrug sie schätzungsweise 25,6%, inoffiziell dürfte die Zahl jedoch bei 40% liegen.[17] 2009 lag die offizielle Rate laut CIA Factbook bei 24%[18], also bereits etwas niedriger. Hier dürften auch die ersten Beschäftigungsschübe durch die WM zu spüren sein, die zum Teil jedoch nur vorübergehend zu betrachten sind.

2.3 Währung und Inflation

Der Rand ist die südafrikanische Währung. Der günstige Wechselkurs machte es bislang zu einem attraktiven Geschäftsstandort. Der Rand hat jedoch 2009 gegenüber dem Dollar um fast 30% zugelegt und bildet momentan einen vergleichsweise unvorteilhaften Außenkurs des Rand.[19]

Südafrikas Zentralbank, die SA Reserve Bank, ist vom Staat unabhängig und zielt auf den Schutz der allgemeinen Öffentlichkeit ab. Nach einer Inflationsrate von rund 10% im Jahr 1994, konnte die Inflation bis 2006 auf unter 5% gesenkt werden. Globale Preise drückten diese 2007 allerdings hoch auf 7%, was vor allem auf die erhöhten Lebensmittel- und Ölpreise zurückzuführen ist. Die südafrikanische Notenbank hat jedoch den Leitzins im März diesen Jahres überraschend um 50 Basispunkte auf 6,5% gesenkt, da sich die Inflationsrisiken verringert hätten. Die Rate liegt nun wieder knapp unter 6%.

2.4 Kredit- und Bankensystem

Südafrika verfügt über ein robustes und gut reguliertes Finanzsystem. Es gehört zu den zehn weltbesten Bankregulierungssystemen der Welt. Auch internationale Banken sind weit verbreitet.[20] Die Einführung des National Credit Acts in 2007[21] hat das südafrikanische Bankensystem weiter verstärkt. "The Act requires the Regulator to promote the development of an accessible credit market, particularly to address the needs of historically disadvantaged persons, low income persons, and remote, isolated or low density communities."[22] laut der südafrikanischen Regierung. Dieses Gesetz schützt darüber hinaus mit Restriktionen für potenzielle Kreditnehmer und rücksichtslosen Kreditvergaben vor Gegebenheiten, die die globale Finanzkrise auslösten. Darum stößt dieses gesetzliche System zurzeit vor allem auch auf internationalen Anklang und wird oft als Ausgangsbasis für die Umstrukturierung des Bankensystems in westlichen Ländern angesehen. Anders als Wall Street Investment Banken wie Bear Stearn und Lehman Brothers besitzen südafrikanische Banken ferner über eine staatliche Versicherung für Investoren.

2.5 Wachstumsbranchen

Branchen mit Zukunftspotential sind die Bauwirtschaft, Energie, Transport, Automobil, Telekommunikation und die Konsumgüterbranche.[23] Darüber hinaus ist der Tourismus ein entscheidender Wachstumsfaktor. Südafrikas Lage und bilderhafte Landschaft lädt gerade dazu ein. Der Staat investiert deswegen weiterhin in den Ausbau und das Marketing des Landes. Aufgrund der hohen Kriminalitätsrate und ggf. der hohen HIV-Rate (s. Kapitel 3.5) entscheiden sich jedoch immer noch Touristen gegen das Land. Dies sind wiederum Faktoren, die die internationale Fangemeinde während der WM 2010 geringer als in anderen Ländern ausfallen lassen könnte. Dazu kommen die hohen Übernachtungspreise, die Anstiege zwischen 100 und sogar 500% verzeichnen während der WM. Auch die relativ lange Anreisezeit dürfte hierbei für manche eine Rolle spielen.

[...]


[1] Vgl. www.intergate-immigration.de

[2] Vgl. Mayer, Boness, Thomas (2004), S.20f

[3] Vgl. Mandela (1994), S.700

[4] Vgl. Mandela (1994), S.838

[5] Vgl. Siepes (2008), S.322f

[6] Vgl. Malala (2009), S.48ff

[7] Vgl. Economist (2010), S.36f

[8] Vgl. Economist (2010), S.38

[9] Vgl. Malala (2009), S.19

[10] Vgl. Malala (2009), S.53f

[11] Vgl. www.southafrica.info

[12] Vgl.WISU 8-9/09, S.1053

[13] Vgl. www.southafrica.info

[14] Vgl. CIA Factbook

[15] Vgl. Templeton (2010)

[16] Vgl. Malala (2009), S.54

[17] Vgl. Sieper (2008), S.311f

[18] Vgl. CIA Factbook

[19] Vgl. Räther (2010), S.19

[20] Vgl. www.southafrica.info

[21] Vgl. Malala (2009), S.41ff

[22] www.ncr.org.za

[23] Vgl. Sieper (2008), S.132

Details

Seiten
26
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640899517
ISBN (Buch)
9783640899173
Dateigröße
819 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v170845
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, ehem. Fachhochschule Landshut
Note
1
Schlagworte
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