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Das Waidwerk Friedrich Augusts III.

Seminararbeit 2010 14 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Das Waidwerk des deutschen Hochadels um

3. Biographische Darstellungen der Jagd Friedrich Augusts III

4. Fazit – Zwischen „Schützenkönigtum“ und maßvollem Jagen

5. Bibliographie

1. Einleitung

„Ich entstamme einer Jägerfamilie“[1] – So benannte Prinz Ernst Heinrich von Sachsen das erste Kapitel seiner jagdlichen Memoiren. Sein Vater – Sachsens letzter König Friedrich August III. – verbrachte, neben seinen Aufgaben als Regent, viel Zeit mit dem Jagen, was für seine Familie typisch war. Von 1350 bis 1800 waren die höchsten jagdlichen Ämter des Reiches an Wettiner vergeben. Auch die sächsischen Könige galten, jeder für sich, als begeisterte Jäger. Nur König Johann, der Großvater von Friedrich August III., hatte offenbar keine ausgeprägte Jagdleidenschaft.[2]

„Maßvoll“[3] und „treffsicher“[4] wird der letzte regierende Wettiner genannt. Vor allem aber wird immer wieder beschrieben, dass er keine besonderen Ansprüche besaß, was das Jagen betrifft. Er soll besonders große und, aus heutiger Sicht, übertriebene Jagden gemieden haben. Allem Anschein nach, wurde Friedrich August III. auch weniger durch Zurschaustellung der Trophäen veranlasst dieser Tätigkeit nachzugehen, sondern eher durch die um 1900 allgemein bewusst gewordene, ökonomische Bedeutsamkeit des Waidwerks. Ihm wird – auch in anderen Bereichen seines Handelns – ein Hang zur Unkompliziertheit zugesprochen. Nicht die aufwändige Jagd, welche konventionell und elitär anmutet, war seine Passion, sondern die Pirsch.[5] Eine einfache, ruhigere Form des Jagens. Trotz seiner – im Vergleich zu anderen adligen Zeitgenossen – bescheidenen Art dem Waidwerk nachzugehen, erlegte Sachsens letzter König über 20.000 Stück Wild.[6]

War Friedrich August III. in hochadligen Kreisen eine Ausnahme in Bezug auf die Jagd? Unterscheidet ihn essentiell etwas von seinen Zeitgenossen? Inwieweit war er ‚unkomplizierter’ und ‚besonnener’ als diese? War seine Art zu Jagen weniger ‚hochadelsüblich’? Um diese Fragen zu beantworten sollen im Folgenden grundsätzliche Theorien zu jagdlichen Gepflogenheiten seiner Zeit betrachtet werden, um diese mit den Aussagen der Biographen des Königs zu vergleichen. Auf diese Weise soll geklärt werden, ob die Eigenschaften, Beweggründe und Herangehensweisen, die seiner Tätigkeit als Jäger zugeschrieben werden, tatsächlich von besonderer Natur sind. Das Waidwerk des letzten sächsischen Königs soll auf diese Weise in das Gefüge der jagdlichen Gepflogenheiten der Monarchen seiner Zeit eingeordnet werden.

2. Das Waidwerk des deutschen Hochadels um 1900

Neben dem sächsischen König beschäftigten sich auch zahlreiche andere Mitglieder namhafter Adelsgeschlechter mit der Jagd.[7] Neben den Fürsten Pless, den Habsburgern und den Wittelsbachern tritt vor allem der Name des letzten deutschen Kaisers auf. Wilhelm II. werden bis zum Jahre 1912 70.845 Abschüsse zugesprochen.[8] Jagen gehörte beim Hochadel dieser Zeit zum guten Ton. Wie aber hat sich die Jagd als so fester Bestandteil des Lebens am Hof etabliert? Warum ist gerade diese Tätigkeit von so großer Bedeutung für die Fürstenhäuser?

Jagd „bildete mit dem Forstwesen unübersehbar eine jahrhundertelange Traditions-, Perzeptions- und Leitwertesymbiose.“[9] Hinzu kommt der symbolische Wert des Jagens, was nicht nur als Freizeitvergnügen und Ausgleich vom Alltag, sondern auch als gesellschaftliches Ereignis verstanden wurde. Das Waidwerk besaß rituellen Stellenwert. Es war zu jener Zeit etwas Kulturerhaltendes, gegenüber einer unsicheren und wankelmütigen Gesellschaft. Neben Leidenschaft, Abenteuerlichkeit und spielerischem Charakter der Jagd, wird in ihr sogar eine „Rückzugskultur“ gesehen. Schließlich verlor der Adel um 1900 an Einfluss in vielen anderen Bereichen, wie Kunst oder Politik. In der Natur und bei der Jagd suchten die Adligen Abstand von der sie allmählich verkennenden Umgebung, um ein erstrebenswertes nomadisches Leben geboten zu bekommen.[10]

Der kulturellen Anmut des Waidwerks steht der Aggressionsabbau gegenüber, der ebenfalls als Beweggrund für diese Tätigkeit in Betracht kam. Zum einen war es die Geltung, die man sich als herausragender Schütze verschaffen wollte, die eine Art Wettkampf zwischen den Jagdteilnehmern hervorrief. „Rekordsucht“ veranlasste die Schützen zu „Schießwütigkeit“.[11] Diese Eigenschaft wird Kaiser Wilhelm II. zugeschrieben. Er galt „als ‚Schießer’, das heißt als massenweise, wahllos und ohne Mitleid mit der Kreatur tötender Jäger“, der „angesichts von Wildschaden wenig Verständnis für die Hege großer Wildbestände“ zeigte.[12] Angelehnt an den Aggressionsabbau ist die Jagd unter den Monarchen möglicherweise als etwas Spielerisches anzusehen – einen ausgleichenden Zeitvertreib, beziehungsweise „eine befreiende Freude am gefahrvollen Spielen mit lebendigen Kreaturen“.[13] Abenteuerlichkeit, Ausgleich und damit verbundene Gefühle von Freiheit sind Gründe, die sich unmittelbar auf das Gemüt auswirken und so die Freude am Jagen wecken. In diesem Zusammenhang legte man ab der Zeit um 1900 auch Wert darauf, dass der ‚Gegner’ sich in einem ‚starken’ Zustand befindet. Rehböcke beispielsweise, wurden ab dieser Zeit ‚waidmännischer’ mit der Kugel[14] bejagt, da der Schrotschuss dem Tier infolge „naturwissenschaftlicher Einsichten“[15], nicht mehr gerecht war. Der Zweikampf sollte so einen ‚gerechteren’ Eindruck erhalten.[16] Diese Erhebung des Rehbocks in einen ‚höheren Stand’ hatte aber auch Auswirkungen auf das Ansehen der Schützen bezüglich ihres Selbstverständnisses. „In der ‚Nobilitierung’ des Rehbocks lässt sich ein – langfristig erfolgreicher – Versuch der Neudefinition von ‚Adligkeit’ erkennen. Nicht mehr der äußere Titel qualifizierte den Jäger als ‚weidgerecht’, sondern sein ‚innerer Adel’, sein Können, seine innere Einstellung, seine Liebe zu Wald und Wild.“[17]

Ein sehr wichtiger Punkt des hochadligen Jagdphänomens ist die Tradition. Die deutschen Herrscher gehörten seit jeher zu den aktiv jagenden Personen im Reich. Nicht nur der Adel der Moderne, sondern bereits der staufische Kaiser Friedrich II. befasste sich intensiv mit der Jagd – explizit mit der Falkenjagd. Der Stellenwert des Jagens im Mittelalter war bereits sehr hoch. Sie gehörte zur herrscherlichen Repräsentation ebenso wie zur Sozialisation mit weiteren Vertretern des Standes. Jagd war für ihn nicht nur Statussymbol, sondern auch Wissenschaft. Er gilt als Verfasser des circa 1245 fertig gestellten Buches „Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“ (De arte venandi cum avibus).[18]

Doch nicht nur die Tatsache, dass eine jahrhundertelange Jagdtätigkeit bei deutschen Herrschern nachvollziehbar ist, sorgt für eine Form von Tradition. Auch eine familieninterne Gegenwart des Waidwerks ist ein Grund für den Fortgang dieses Zeitvertreibs. Man wurde „in die Jagd hineingeboren: der Vater ist Jäger, vielleicht schon der Großvater und andere Ahnen auch. Für diese gehörten die Jagd und ihr ganzes Umfeld zum Leben, sie ist ein völlig selbstverständlicher Teil davon wie Essen und Trinken und Lieben, und man macht sich keinen Tag lang Gedanken über das Warum und Weshalb.“[19]

Ein weiterer Faktor, der offenbar grundsätzlich den hochadligen Schützen innewohnt, ist ein hohes Maß an Naturverbundenheit. Dem Aufhalten in Wäldern wurde Wohlbefinden nachgesagt. Der Adlige fühlte sich der Natur zugehörig. Dies führte sogar soweit, dass selbst der Tod der Fürsten so waidmännisch wie möglich verlaufen sollte. Lieder jener Zeit erzählen von Wünschen, im Wald zu sterben und bestattet zu werden. Fürst von Bismarck hat das Angebot Kaiser Wilhelms II. abgelehnt, nebst dessen preußischer Adelsfamilie im Dom zu Berlin beigesetzt zu werden, und zog statt dessen die „traditionelle Jägerart“ vor: „Er wollte während der Totenwache nur von seinen Privatforstbeamten umgeben sein und unter den Kronen seiner eigenen und alten (!) Bäume ruhen…“[20] Der Begriff der „eigenen Bäume“ ist auch in sofern von Bedeutung, dass die Jagd[21] seit 1848 ohnehin nur auf eigenem Besitz gestattet war. „Keine Jagd ohne eigenes Jagdrevier!“[22] Prinzipiell konnte aber jeder dem Waidwerk nachgehen, da man auch als Pächter ein Recht auf Jagd erwerben konnte. Die nötigen finanziellen Mittel waren jedoch nicht jedem gegeben, was die praktische Durchsetzung der Jagd für weniger Wohlhabende verkomplizierte.[23] Auf seinem eigenen Besitz galt es dann den Wildbestand aufrecht zu erhalten. Die dazu genutzte Taktik sah vor, nur männliche Tiere zu erlegen, da diese – davon ging man aus – in der Lage waren mehrere weibliche Stücken Wild zu „beschlagen“. Hingegen war der Abschuss von beispielsweise Ricken und Kitzen in einigen Regionen gesetzlich untersagt. Auf diese Weise versuchte man stetig hohe Abschusszahlen zu verbuchen, da das zur Strecke gebrachte Wild durchaus auch von ökonomischem Nutzen war. Dementsprechend war der Schützenkönig nicht nur Sieger eines „Wettkampfes“, sondern sorgte für wirtschaftliche Erfolge desjenigen, auf dessen Gebiet gejagt wurde.[24] „Jagd war auf den großen Gütern nicht Teil adliger Repräsentation (die in den Streckenberichten der Jägerzeitung übrigen überhaupt nicht interessierte), sondern eben Ernte“[25] Offenbar – so Tacke – hat der Adelstitel eines Jagdteilnehmers nicht zwingend etwas mit seinem Erfolg zu tun. Hierbei scheint es jedoch sinnvoll zu entgegnen, dass der Schützenkönig eine Ehrung erhält. „Gut und viel zu schießen war Sinn und Zweck … und wurde durch die Ernennung des Jagdkönigs belohnt.“[26] Zumindest beim Hochadel ist anzunehmen, dass die Organisatoren sich bemühten, beispielsweise dem Staatsoberhaupt diese Honorierung zu sichern.[27]

Inwiefern sich dadurch der Ruf des ‚waidgerechten Jägers’ herausbildet, hängt weniger von den Standeszugehörigkeiten der Teilnehmer ab. „Der adlige Jäger war nicht mehr per se auch ein ‚weidgerechter’ Jäger, sondern nur, wenn er – wie andere ‚weidgerechte’ Jäger auch – die Regeln einer vermeintlich natürlichen Ordnung verinnerlichte.“[28] Demnach verhält es sich, für den Hochadel, bei der Jagd ähnlich wie in anderen Bereichen der Gesellschaft. Er behält weniger die Oberhand über ein Milieu, sondern muss sich integrieren. Nur so ist es dem Monarchen möglich, einen ‚hohen Status’ innerhalb der Zugehörigkeitsgruppe zu erlangen.[29]

3. Biographische Darstellungen der Jagd Friedrich Augusts III.

Werke, die das komplette Leben des Wettiners betrachten, gehen meistens nur sehr geringfügig auf dessen Waidwerk ein. Oftmals findet dieses Interesse des ehemaligen sächsischen Regenten nur beiläufige Bemerkung.[30] In wenigen Fällen wird seine Jagdtätigkeit umfassend beschrieben.[31]

Sämtliche Autoren sind sich jedoch einig: der König liebte die Jagd. Sie war Teil seines gesamten Lebens. Im Alter von 17 Jahren schoss er im Jahre 1882 seinen ersten Hirsch. In der Zeit bis zu seinem Tode im Jahre 1932 erlegte der letzte Wettiner auf dem sächsischen Königsthron schätzungsweise 600 Hirsche, 1.200 Rehböcke, 23.000 Fasanen, 200 Auerhähne sowie Büffel, Nilpferde, Krokodile und „andere Trophäen“.[32] Im Vergleich zu seinem Onkel und Vorgänger König Albert, oder zu Kaiser Wilhelm II. war dies eine eher geringe Anzahl an erlegtem Wild. Dies kann zum einen an dem oben beschriebenen Wandel der jagdlichen Gepflogenheiten liegen, zum anderen an dem Gemüt, was Friedrich August III. nachgesagt wurde. Er galt allgemein hin als anspruchslos und bescheiden, ferner als „Gegner höfischen Prunkes und gespreizter Etikette“.[33] Seine Abschussquote unterstreicht dies im Vergleich mit seinem Vorgänger Albert, der in seinem Leben über 40.000 Stück Wild gestreckt hatte; ebenso im Vergleich mit Kaiser Wilhelm II., dem weit über 70.000 Abschüsse zugeschrieben werden.[34] Dennoch ist die Strecke des letzten Königs von Sachsen beachtlich und zeugt von Vorzügen, die ein weniger wohlhabender Mensch kaum gehabt haben kann. Bereits die Tatsache, dass er – bis auf Australien – auf jedem Kontinent der Jagd frönte, spricht sehr für ein sehr exquisites Waidwerk.[35]

[...]


[1] Ernst Heinrich von Sachsen: Mein Jagdbuch. München 1970, S. 9.

[2] Vgl. ebd., S. 9 – 11.

[3] Eggert, H. / Kubatzki, R.: Ein König auf gut Sächsisch. Friedrich August III., Lebensbilder, Briefe, Testamente, Dresden 2007, S. 180.

[4] Fellmann, W.: Sachsens letzter König. Friedrich August III., Berlin/ Leipzig 1992, S. 73.

[5] Vgl. ebd., S. 74 – 78.

[6] Vgl. Eggert / Kubatzki: Ein König auf gut Sächsisch, S. 180.

[7] Diese Tatsache besagt jedoch keineswegs, dass nicht auch andere Schichten der Gesellschaft jagdlich tätig waren – Adel war nicht die Voraussetzung zum Jagen. Ebenso wenig muss eine spezifisch-adlige Form der Jagd daraus geschlussfolgert werden. Vgl. Tacke, C.: „Die ‚Nobilitierung’ von Rehbock und Fasan. Jagd, ‚Adel’ und ‚Adligkeit’ in Italien und Deutschland um 1900“, in: Holste, K. / Hüchtker, D. / Müller, M. G. (Hrsg.): Aufsteigen und Obenbleiben in europäischen Gesellschaften des 19. Jahrhunderts. Akteure – Arenen – Aushandlungsprozesse [Reif, H. (Hrsg.): Elitenwandel in der Moderne, Bd. 10], Berlin 2009, S. 223 – 226.

[8] Ebd., S. 74. Vgl. Eggert / Kubatzki: Ein König auf gut Sächsisch, S. 180. Vgl. Theilemann, W. G.: Adel im grünen Rock. Adliges Jägertum, Großprivatwaldbesitz und die preußische Forstbeamtenschaft 1866 – 1914 [Reif, H. (Hrsg.): Elitenwandel in der Moderne, Bd. 5], Berlin 2004, S. 72 – 73, der Wilhelm II. zwischen den Jahren 1872 und 1913 „knapp 75.000 Stück gestreckten Wildes“ zuschreibt.

[9] Ebd., S. 54.

[10] Ebd., S. 60 – 61, 70 – 71, 80.

[11] Ebd., S. 72.

[12] Ta>

[13] Theilemann: Adel im grünen Rock, S. 61.

[14] Es handelt sich um die Art der Munition. Der Kugelschuss ist das Abfeuern eines Projektils; wohingegen der Schrotschuss eine Art „Streufeuer“ mehrerer kleiner Partikel ist.

[15] Ta>

[16] Ebd., S. 240 – 241.

[17] Ebd., S. 242. Diese neue Variante des Waidwerks wurde dem ‚Adel’, Tacke zufolge, von „revierlosen Jägern, Jagdpächtern sowie unter politischen Druck geratenen staatlichen Oberförstern“ angeraten, da diese um den Verlust ihrer Reviere und des Wildes besorgt waren. Anscheinend ist es ihnen gelungen diese ‚eaidgerecht’ anmutende Tradition zu erfinden und im Bewusstsein der ‚Adligen’ zu verankern. Siehe ebd., S. 244.

[18] Vgl. Houben, H.: Kaiser Friedrich II. (1194 – 1250). Herrscher, Mensch, Mythos, Stuttgart 2008, S. 140 – 150.

[19] Eggeling, F.–K. v.: Vom Jagen in Deutschland. Über Wild und Jagd in der Industriegesellschaft, Hamburg/ Berlin 1988, S. 50.

[20] Theilemann: Adel im grünen Rock, S. 83.

[21] Hierbei handelt es sich explizit um Treibjagden. Bei dieser Form des Waidwerks werden den Schützen die Tiere zu getrieben. Hingegen würden die Jäger auf der Pirsch – zumindest ist dies theoretisch so – ohne das Wirken Dritter jagen

[22] Ta>Fellmann: Sachsens letzter König, S. 85.

[23] Ta>

[24] Ebd., S. 237 – 238. Ein solches „ökonomisches Interesse“ kann jedoch keinem „Schießer“ zugeschrieben werden.

[25] Ebd.

[26] Ebd., S. 239.

[27] Vgl. Fellmann: Sachsens letzter König, S. 73.

[28] Ta>

[29] Vgl. Weber, W. E. J.: „Einleitung“, in: Ders. (Hrsg.): Der Fürst. Ideen und Wirklichkeit in der europäischen Geschichte, Köln/ Weimar/ Wien 1998, S. 7.

[30] So bspw. in Kroll, F.-L.: „Sachsens letzter König Friedrich August III.“, in: Dresdner Hefte. Beiträge zur Kulturgeschichte, Heft 80, Das „Rote Königreich“ und sein Monarch, Dresden 2004, S. 85; der an genannter Stelle aber zahlreiche Eigenschaften aufzählt, die andere Autoren dem König und auch seinem Waidwerk zuschreiben: „persönlich anspruchslos“, „Gegner höfischen Prunkes“ etc. Siehe ebenfalls Fellmann, W.: „Der volkstümliche Monarch“, in: Dresdner Hefte. Beiträge zur Kulturgeschichte, Heft 80, Das „Rote Königreich“ und sein Monarch, Dresden 2004, S. 97, der lediglich mir einem Bild des Königs – offensichtlich als Jäger zu erkennen – erahnen lässt, dass Friedrich August der Jagd nachging, jedoch mit keinem Wort darauf eingeht. Ebenso Fellmann, W.: Sachsens Könige. 1806 – 1918, München/ Berlin 2000, S. 207.

[31] Zu nennen sind hier Fellmann, W.: Sachsens letzter König, S. 73 – 86, sowie Eggert / Kubatzki: Ein König auf gut Sächsisch, S. 179 – 181, neben abgedruckten Bildern und Briefen, die die Jagd erwähnen bzw. behandeln.

[32] Ebd., S. 180. Vgl. Fellmann: Sachsens letzter König, S. 82.

[33] Kroll: „Sachsens letzter König Friedrich August III.“, S. 85. Vgl. zur Zahl gestreckten Wildes durch Wilhelm II. Theilemann: Adel im grünen Rock, S. 72.

[34] Vgl. Eggert / Kubatzki: Ein König auf gut Sächsisch, S. 180.

[35] Vgl. Fellmann: Sachsens letzter König, S. 82.

Details

Seiten
14
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640907427
ISBN (Buch)
9783640907601
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v171384
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden – Geschichte
Note
1,0
Schlagworte
Sächsische Könige Friedrich August III. Hofjagden Waidwerk Jagdwesen in Sachsen Hochadel und Jagd

Autor

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