Lade Inhalt...

"Absatzwirtschaft 10/2009" - Themenüberblick ausgewählter Inhalte und Herleitung eines Exposés für eine eigene Forschungsarbeit

Abbildung des Magazins für Marketingwirtschaft mit besonderem Fokus auf die Messebranche in Deutschland

Seminararbeit 2010 29 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Das Magazin Absatzwirtschaft

2. Ausgabe 10/2009: Allgemeiner Themenüberblick

3. Titel: Perspektive für Marketing &Vertrieb in 2010
3.1. Neue Strategien für M&V nutzen
3.2. Marketingtrends in der Finanzbranche
3.3. Potentiale für die Flughafenwerbung
3.4. Aussichten für das deutsche Messegeschäft

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Das Magazin Absatzwirtschaft

In Zeiten eines starken Wettbewerbs mit Folge eines raschen Marktwandels, benötigt das Marketing eine zuverlässige und kompetente Informationsquelle über das aktuelle Geschehen in der Branche. In der Marketing-Praxis gehört die „Absatzwirtschaft“ (AW) heutzutage als nachhaltige Kompetenzquelle zu den etablierten Fachmagazinen. Mit über 24.000 Stück verfügt sie über die höchste Auflage aller dt. Fachzeitschriften für Marketing und Vertrieb (M&V) und ist somit Deutschlands führende monatliche Marketingzeitschrift. Aufge- teilt ist die AW in fünf Bereiche: Global Marketing, Strategie & Innovation, Media & Kommunikation, CRM & Vertrieb, Marketing Life und Standards. Die Kernzielgruppe der AW sind überwiegend Führungs- und Fachkräfte der UN-Leitung, Entscheider in Werbung und M&V, Produktmanagement und Kommunikation. Weitere Spezifikationen des Magazins wie bspw. für IT- Marketing und Pharma-Marketing, runden das Angebot ab. Gegründet wurde die AW nach dem zweiten Weltkrieg in Nürnberg. Seit 1958 wird sie gemein- sam vom Handelsblatt-Fachverlag und dem Deutschen Marketing-Verband (DMV) herausgegeben. Seit über 50 Jahren informiert sie fundiert und praxis- orientiert über das moderne Marketing. In Form von Interviews, Artikeln und Gastbeiträgen, Fallstudien und Reportagen bietet sie eine optimale Kommuni- kationsbrücke. Sie ist darauf ausgerichtet, die Entwicklung des Marketings voranzutreiben und Innovationen kritisch zu bewerten. So werden Fachprob- leme diskutiert und passende Lösungsansätze genannt, Trends aufgezeigt und Marketing-Instrumente präzise erläutert. Das Informationspaket besteht aus dem Magazin, den Sonderausgaben Marken und Media&Research, sowie der Extra-Strecke „M@rketplus“, die mehrmals im Jahr im Heft erscheint. Zusätz- lich liefert die AW eine integrierte Online Plattform inkl. des wöchentlichen Email-Newsletter.1 In Zusammenarbeit mit dem DMV gründete die AW im Jahre 2000 den Marken Award „Brand Excellence“, der jährlich durch eine hochkarätige Jury ermittelt und an jene UN verliehen wird, die durch exzellente Leistungen in der Markenführung besondere Erfolge verbuchen konnten. Die Vielzahl der Services und der Aufbau des Internetportals machten aus der Zeitschrift eine wertvolle Medienmarke.2

2. Ausgabe 10/2009: Allgemeiner Themenüberblick

Die, neben den unter Punkt 3 genauer umschriebenen Artikeln, wichtigsten Inhalte der Publikation AW 10/2009 werden im Folgenden tabellarisch in Kurzform zusammengefasst:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die weiteren Inhalte3 4 der Ausgabe5 6 können, der7 8 9 Vollständigkeit halber, in Anhang dieser Arbeit, eingesehen werden. (s. Anhang S.13 )

3. Titel: Perspektive für Marketing &Vertrieb in 2010

Anlässlich der zu diesem Zeitpunkt in 2009 vorherrschenden Wirtschaftssitua- tion, arbeiten die AW und das MAFO-Institut Innofact im Rahmen des eigens aufgebauten Deutschen Marketing-Entscheider-Panel (DMP) zusammen. Das DMP ist das Experten-Barometer für Marketing in Deutschland und dient Marketing-Entscheidern aus allen Branchen zur Unterstützung in Ihrem tägli- chen Business und zur Einschätzung neuer Trends. In einer Online-Umfrage werden die Meinungen von 176 Experten aus M&V über die zu erwartenden Trends und Entwicklungen für das Jahr 2010 erhoben. Die einzelnen Branchen bekommen die Einbrüche durch die Krise in unterschiedlichem Ausmaß zu spüren. Das Transportwesen, mit UN wie MAN und Cargobull, sind den Aus- wirkungen der Wirtschaftsflaute am stärksten ausgesetzt. Enorme Auftrags- rückgänge und Insolvenzen bedrohen die Branche. Aus dem Hause „Gerols- teiner“ wird erstmals in 2009 über Minuszahlen im Segment Wasser berichtet.

Auch der Branchenverband deutscher Brauereien klagt über einen nahezu rui- nösen Preiswettbewerb und rückläufige Absätze. Aber wie wird die Gesamtsi- tuation in M&V eingeschätzt? Kann M&V noch helfen wenn nahezu der ge- samte Markt einbricht? In Bezug auf die Umfrage unter Wirtschaftsinstituten- und Verbänden stimmen diese überein: Die Planung für 2010 in M&V schät- zen diese deutlich besser ein, als es die Lage vermuten lässt. Quantitativ aus- gedrückt, ergab die Umfrage bei über 50% der Befragten UN eine (sehr) posi- tiv zu erwartende Entwicklung im M&V. Die Etats bleiben laut DMP stabil. Nur ein Viertel klagt über sinkende Mittel. Doch über welche Quellen wollen UN künftig die Bedürfnisse Ihrer Kunden ermitteln? Marktrecherchen und Kundenbefragungen (Telefon/Online) liegen klar vorne. Innen- und Außen- dienst, sowie das Internet und das Messegeschäft werden die am häufigsten genutzten Vertriebskanäle sein. Und auf welche Media-Mix-Instrumente set- zen UN in 2010? Augenfällig ist, dass bei kleinen UN das Internet die Top- Position im Media-Mix einnimmt, während größere UN ihre Budgets gleich- mäßig in Internet, Print und Direktmarketing investieren. Intensiver Medien- druck und wirksame Vertriebskonzepte, die Synergieeffekte nach sich ziehen, sind gefragt. Aus Praxis- und Expertensicht wird für 2010 ein leicht positiver Aufschwung prognostiziert. UN können dem zunehmenden Wettbewerb aber nur standhalten, wenn Sie auch das M&V an die Situation anpassen. Mittels Innovationen, dem Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen und Werbung mit klar überzeugendem Lösungsansatz lässt sich die Kundenbindung steigern und die gegenwärtige Krisensituation überbrücken.10 Bekräftigt wird die Prognose durch weitere Artikel, die die Voraussagen stützen. Infolgedessen wird in den nachfolgenden Punkten 3.1. bis 3.4. auf diese näher eingegangen.

3.1. Neue Strategien für M&V nutzen

Wie bereits angedeutet, zwingt die Krise derzeit viele UN ihre Budgets für M&V sowie ihre Marketing-Spendings zu kürzen. Doch gibt es nicht auch einen erfolgreichen Weg aus der Krise, ohne zusätzliche Kosten und sich neu ergebenden Chancen? Der Artikel „Strategien im Spiegel der Marketing- Krise“ befasst sich genau mit dieser Fragestellung. Inhaltlich will Autor DR. MARKUS PFEIFFER, Managing Partner bei Vivaldi Partners, Marketing- Verantwortliche dazu anregen, die Krise als Gelegenheit für sich zu nutzen. Sie sollte als Anlass dazu dienen, bestehende Konventionen und Denkmuster zu überdenken und Experimentierfreude und Unternehmergeist zu entfalten. DR. PFEIFFER stellt drei wichtige Trends im Konsumentenverhalten aus der wissenschaftlichen Literatur vor, die in einer Krisensituation verstärkt auftre- ten: Zum einen, gewinnen Marken in der Krise an Bedeutung. D.h. in schlech- ten Zeiten suchen Konsumenten nach nutzerfreundlichen Lösungen, die Ihnen das Leben vereinfachen. Die Markenbindung sinkt, während die Neigung zur Austauschbarkeit zu billigen Substituten steigt. Es gilt an dieser Stelle Allein- stellungsmerkmale für die eigene Marke aufzubauen und diese kommunikativ zu stärken. Zum anderen operieren Konsumenten in einer Krise zu einem „Bündnis“. Die kritische Konsumhaltung führt dazu, dass 60% aller (potentiel- len) Kunden auf Social-Media-Kanälen wie Community-Foren oder Blogs den Meinungsaustausch ersuchen. Derartige „Online-Brand-Communities“ besit- zen „schlummerndes Potential“. Die öffentliche Kommunikation zwischen Kunden kann Anreize zur Entstehung neuer oder verbesserter Produkte und Marken wecken. Zuletzt gilt es nun, aus der Krise Vorteile für die Zukunft zu schlussfolgern: Die Schaffung neuer Kommunikationsansätze, Geschäftsmo- delle und Leistungen zum jetzigen Zeitpunkt verspricht eine überproportiona- le Profitabilität und einen nachhaltigen Wertezuwachs während des nächsten Aufschwungs.11

3.2. Marketingtrends in der Finanzbranche

Angesichts der aktuellen Bankenmisere, sind viele Finanzdienstleister in einen ernst zu nehmenden Notstand geraten. Wie soll eine so zerrüttete Branche nun den Vertrauensverlust bei Ihren Kunden wieder wettmachen? Händeringend wird derzeit nach neuen Erfolgsquellen gesucht, die den persönlichen Kontakt zum Kunden wieder herstellen und das Vertrauen stabilisieren. Ein brisantes Thema, welches die AW dazu bewogen hat, sich auch aus Marketingsicht da- mit zu befassen. Wichtiger Anlass war die neuste Auszeichnung des Fachma- gazins „Geldinstitute“ für das neu eröffnete Beratungscenter der Augsburger Aktienbank AG (AAB), die den Titel „Bestes Konzept für Individualberatung“ für sich gewinnen konnte. Viele Banken und Finanzdienstleister setzen trotz heftiger Imageeinbußen weiterhin verstärkt auf eine „Distanzierungspolitik zum Kunden“, erkennbar an der deutlich gestiegener Anzahl von SB- Automaten- und Online-Banking-Accounts. Einige Banken haben den Bedarf aber erkannt und versuchen neuerdings durch innovative Marketing- und Ver- triebsinstrumente den Glanz der Branche wieder herzustellen. Der Trend geht in dieser Branche klar hin zu einem sog. „Mehrwert-Marketing“. Während die AAB auf einen ganzheitlichen Beratungsansatz (kundenfreundliches Interieur und Kundenindividuelle Ansprache, Fokussierung auf Beratungsgespräche statt auf Kundenkontakte und über die klassische Finanzdienstleistung hinaus- gehende Mehrwerte), setzt die Deutsche Bank auf Ihr neues Filial-Konzept „Experimentierfiliale Q110“. Dieses integriert eine ganzheitliche, bisher im Finanzsektor eher unbeschriebene Erlebniswelt mit Bistro, Shop, Berater- Hausbesuchen, Kinderspielecke sowie einem „ganzheitlichen-Lebensphasen- begleitendem Financial-Planning“. Die Klaviatur der genutzten Kanäle wird sichtbar erweitert. Die Wiedergewinnung „alter und neuer“ Kundenloyalität steht stark im Zentrum des Marketings in der Finanzdienstleistungsbranche.12

3.3. Potentiale für die Flughafenwerbung

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hat im ersten Hj. 2009, 84,5 Mio. Passagiere an dt. Verkehrsflughäfen abgefertigt. Dies ist eine Einbuße von 7,9%, zurückzuführen auf das anhaltende Wirtschaftstief.

Und dennoch: Vermittler von Werbeflächen an dt. Flughäfen können sich über einen Anstieg der Buchungen, sogar schon für Folgejahre, erfreuen. Grund genug für die AW zu hinterfragen, welche Potentiale UN auf dt. Flughäfen aus Werbesicht sehen. Zu den Bestandskunden gehören primär Automobilherstel- ler (Mercedes, Porsche) und Finanzdienstleister, sowie Kunden aus Handel, Freizeit, Telekommunikation und Energie. Diese Werbekunden haben die loh- nenswerte Zielgruppe „Flugpassagier“ für sich entdeckt. Laut einer Airport- Consumer-Studie bildet der Großteil der Passagiere eine besonders einkom- mensstarke Zielgruppe: Das Interesse an Produkten des gehobenen Bedarfs ist hoch und die durchschnittliche Verweildauer auf dt. Flughäfen liegt bei 150 Minuten. Um diese potentiellen Kunden zu erreichen werden gerne exorbitan- te 200qm-Werbeflächen mit hoher Passantenfrequenz gebucht. Neue Werbe- formen wie der sog. „Airport-Info-Net-Screen“ werden zudem direkt am Check-In und der Gepäckausgabe platziert. Oft belegen Kunden, wie z.B. das Musical „We will rock you“ ein komplettes Kommunikationskonzept, in wel- ches der Besucher konsequent integriert wird, sei es durch Poster auf riesigen Anschlagtafeln, über Spots auf Airport-Screens, Kleinplakaten bis hin zum Werbeaufdruck auf Tickets und Bons. Doch so sehr die Erfolge in Sachen Werbung auf dt. Flughäfen für sich sprechen, kritisieren Kunden oft die bisher noch unausgereifte Erhebung von Leistungswerten aus Werbeerfolgskontrol- len in Form von klassischen TKP oder GRP. Zwar bestehen konkrete Zahlen zu demographischen Passagierdaten, doch sind diese oft zu intransparent. An aussagekräftigen Erfolgskontrollmessungen wird aber weiterhin gearbeitet.13

[...]


1 Vgl. Absatzwirtschaft „Media-Informationen, S. 10 ff., 2010

2 Vgl. Absatzwirtschaft „Brand Excellence-von den Besten lernen”, 2010

3 Vgl. Garber, Absatzwirtschaft, 2009, 11-16

4 Vgl. Monsees, Absatzwirtschaft, 2009, 38-40

5 Vgl. Fösken, Absatzwirtschaft, 2009, 68-72

6 Vgl. Biolek, Thunik, Absatzwirtschaft, 2009, 76-80

7 Vgl. Thunig, Absatzwirtschaft, 2009, 100-103

8 Vgl. Apel, Rose, Borchert, Absatzwirtschaft, 2009, 106-108

9 Vgl. Berdi, Absatzwirtschaft, 2009, 122-125

10 Vgl. Garber, Absatzwirtschaft, 2009, 22-28

11 Vgl. Pfeiffer, Absatzwirtschaft, 2009, 42-44

12 Vgl. Hermes, Absatzwirtschaft, 2009, 32-36

13 Vgl. Fösken, Absatzwirtschaft, 2009, 64-66

Details

Seiten
29
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656086581
ISBN (Buch)
9783656087632
Dateigröße
717 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v172794
Institution / Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach – Wirtschaftswissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
absatzwirtschaft themenüberblick inhalte herleitung exposés forschungsarbeit abbildung magazins marketingwirtschaft fokus messebranche deutschland

Autor

Teilen

Zurück

Titel: "Absatzwirtschaft 10/2009" - Themenüberblick ausgewählter Inhalte und Herleitung eines Exposés für eine eigene Forschungsarbeit