Lade Inhalt...

Inhalt und Kritik zum Film „Wunderwerk Mensch – Die ersten Schritte“

Seminararbeit 2010 4 Seiten

Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie

Leseprobe

Inhalt und Kritik zum Film „Wunderwerk Mensch“ – Die ersten Schritte

Auf die Idee von Herrn Professor Aigner hin, sahen wir uns letzte Woche den Film mit dem Titel „Wunderwerk Mensch – die ersten Schritte“ an.

Hierbei handelt es sich um eine Dokumentation, die uns einen Einblick auf die Entwicklung der menschlichen Spezies ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft bis hin zum Kleinkindalter erlaubt. Ich empfinde es als äußerst wichtig, sich mit dem Film näher zu befassen und einzelne darin enthaltene Themengebiete zu diskutieren, da die meisten von uns früher oder später selber Eltern sein werden und in Hinblick darauf, schadet es gewiss nicht, sich ein bestimmtes Maß an Vorwissen über die Entwicklung und das Verhalten von Feten, Säuglingen und Kleinkindern anzueignen.Doch auch wenn sich jemand nicht dafür entscheiden sollte, eine Familie zu gründen, ist es doch interessant zu erfahren, welche Episoden wir selbst schon durchlebt haben, ohne es in unserem jetzigen Alter noch zu wissen. Denn bedauerlicherweise können wir Menschen uns weder an die Zeit vor der Geburt, noch an die meiste unserer Kleinkindalter-Zeit erinnern.

Laut Film starb früher einer von zwanzig Säuglingen noch vor beziehungsweise während der Geburt, wohingegen dies heute in der westlichen Welt nur noch äußerst selten der Fall ist. Meiner Meinung nach basiert dieser Gedanke darauf, dass wir uns im Bereich der Medizin in großen Schritten weiterentwickelt haben. Daraus kann man schließen, dass durch bessere medizinische Hilfsmittel mehr Leben gerettet werden können, als es früher möglich war. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Situation in den Entwicklungsländern auch heute noch gravierend ist, da die nötigen finanziellen Mittel fehlen, um Fortschritte in diesem Bereich zu erreichen.

„Früher machte der Tod keinen Unterschied“, heute bezeichnet man „die Geburt als Schlüssel zum Erfolg“, sie wird sogar als „ein Wunder“ betrachtet.Für mich argumentiert der Film diese Thesen überhaupt nicht. Sie werden lediglich als Tatsachen in den Raum gestellt ohne weiter darüber zu diskutieren. Wie kann man behaupten, dass der Tod für die Menschen in früheren Jahren keine Bedeutung hatte? Ich denke, eine Mutter, unabhängig davon, in welcher Zeit diese lebt, hat immer mit Trauer zu kämpfen, wenn ihr eigenes Kind stirbt. Bei einem Kind handelt es sich doch um einen Teil der Frau, welcher der Bereicherung ihres Lebens dient. Er stellt ihr eigenes Fleisch und Blut dar, daher ist es unmöglich, dass dem Tod früher keine Bedeutung zugeschrieben wurde. Desweiteren ist weltweit bekannt, dass ein Sohn in früheren Zeiten für einen Vater aufgrund der Erbschaft das Wichtigste war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass für solch einen Vater der Verlust seines Sohnes bedeutungslos war. Vielmehr kann ich mir vorstellen, dass dieser Angst vor der Zukunft hatte, wenn er darüber nachdachte, wem er sein Erbe hinterlassen könnte, und durch wen sein aufgebautes Unternehmen weiterleben könnte.

[...]

Details

Seiten
4
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640930371
Dateigröße
412 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v172972
Institution / Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck – Erziehungswissenschaft
Note
Sehr Gut
Schlagworte
Wunderwerk Mensch Pädagogik Erziehungswissenschaft Seminararbeit Hausarbeit Referat Aigner

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Inhalt und Kritik zum Film „Wunderwerk Mensch – Die ersten Schritte“