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Businessplan zur Gründung eines Restaurants am Media Park Köln

Vordiplomarbeit 2008 40 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Executive Summary

2. Geschäftsidee

3. Produkt und Kundennutzen
3.1 Produkt
3.2 Kundennutzen

4. Markt und Wettbewerb
4.1 Aktuelle Markttendenzen
4.2 Wettbewerbsumfeld
4.3 SWOT - Analyse

5. Marketing und Vertrieb
5.1 Marketing
5.2 Preise

6. Geschäftsmodell und Organisation
6.1 Geschäftsmodell
6.2 Unternehmen / Organisation
6.3 Lieferanten
6.4 Standort

7. Unternehmerteam

8. Finanzen
8.1 Kalkulation des Umsatzes
8.2 Investitionen
8.3 Personalkosten
8.4 Fixkosten
8.5 Marketingkosten
8.6 Gründungskosten
8.7 Kapitalbedarf
8.8 Rentabilitätsvorschau

II. Anlagen
1. Lebensläufe
1.1 Alexander Berger
1.2 Max Stehle
2. Kapitalbedarfsplan
3. Finanzierungsplan
4. Rentabilitätsvorschau
5. Liquiditätsplan
6. Umsatzplan
7. Personalkosten
8. Lieferanten
9. Literaturverzeichnis

1. Executive Summary

Das Restaurant Alex liegt am Mediapark Köln und wird als Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist das Angebot von qualitativ guten und preisgünstigen Speisen. Ferner sollen hierzu alkoholische und nichtalkoholische Getränke angeboten werden. Der Großhandel Handelshof ist der Hauptlieferant für die jeweiligen Produkte.

Der Gründer Alexander Berger hat sich bewusst für die Gastronomie-Branche entschieden, da er einerseits Erfahrungen als Kellner in diversen Restaurants sammeln konnte und andererseits am Mediapark Köln noch einen entsprechenden Bedarf an Restaurants mit kreativen und innovativen Ideen sieht.

Die Zielgruppen sind hauptsächlich Firmenmitarbeiter der umliegenden Firmen und Kinobesucher.

Als Wettbewerber werden das mexikanische Restaurant Flamenco und das Sushi Re- staurant in Betracht gezogen. Da diese aber die einzigen Restaurants sind und eine andere Produktpalette anbieten, werden sie nicht als direkte Konkurrenten gesehen. Das Management setzt sich aus den Gesellschaftern Alexander Berger und Max Steh- le zusammen. Alexander Berger arbeitete vier Jahre für die Unternehmensberatung KPMG und konnte bereits viel Erfahrung in der Gastronomie-Branche sammeln. Max Stehle absolvierte eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann sowie als Hotelfach- mann.

Für den laufenden Betrieb werden 10 Teilzeitkräfte sowie 6 Vollzeitkräfte und ein Schichtleiter eingestellt.

Bei einer Existenzgründung gibt es zu kalkulierende Risiken, die berücksichtigt werden müssen. Durch die Wirtschaftskrise 2008 ist der Konsument vorsichtiger geworden. Das Nichterreichen des Umsatzes würde auf längere Zeit die Kosten nicht decken und deshalb ein Risiko für das Restaurant darstellen. Aber es gibt auch Chancen. Durch erhöhte Auslastung des Restaurant könnten Erweiterungen geplant werden. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten und ein Bring -und Lieferservice könnten in das Unternehmen integriert werden.

Ziel des Restaurant ist es, sich langfristig zu einem der Szene- Restaurants am Mediapark zu entwickeln.

Für die Umsetzung der Geschäftsidee wird ein Gesamtkapitalbedarf von 156.170,00 € benötigt. Dieser wird von den Einlagen der Gesellschafter gedeckt. Im ersten Geschäftsjahr wir mit einem Umsatz von 799.680,00 € gerechnet. Durch hohe Investitionen und Aufwendungen wird aber ein Verlust von 30.930,00 € erwartet. Im zweiten Geschäftsjahr wird ein Gewinn von 53.674,42 € prognostiziert.

2. Geschäftsidee

Schon in den 80er Jahren hat ein türkischer Gastarbeiter die Idee gehabt, Dönerfleisch in einem Brot zu servieren. Was heute an jeder Ecke in Deutschland zum Kauf ange- boten wird, war damals eine Art Revolution. Die eigentliche Idee bestand darin, den Kunden schnell qualitativ gute und günstige Speisen, in diesem Fall einen „Döner Kebap“ anzubieten.

In der heutigen „Fast-Moving-Generation“ haben die Menschen weniger Zeit, da in 24 Stunden immer mehr Aufgaben erledigt werden müssen. Eine ausgewogene Ernährung sollte aber auch in einem vollen Alltag nicht fehlen. Darüber hinaus gehört zu jedem Vergnügungsabend, wie z.B. einem Theater- oder Kinobesuch ein Essen in gemütlichem Ambiente. Doch dies erfordert ebenfalls Zeit, die die meisten Menschen im Alltag nicht haben. Somit ist es an der Zeit, sich an diese schnelllebige Generation anzupassen und ein neues Konzept zu entwickeln.

Während der letzten Jahre gab es in der Gastronomie-Branche einen Strukturwandel, weg von herkömmlichen Bedienungs- hin zur Selbstbedienungsgastronomie. Genau hier setzt die Geschäftsidee des Restaurants Alex an. Das Zusammenspiel von Bedienungs- und Selbstbedienungsgastronomie soll dem Gast ermöglichen, schnell und preiswert in einem freundlichen Ambiente und mit Top-Produkten, entweder einen gemütlichen Aufenthalt in Restaurant Alex zu verbringen oder das so genannte „Take- away“- Prinzip in Anspruch zu nehmen.

Das Restaurant liegt am Mediapark Köln, nur fünf Minuten Fußweg zum Kölner Hauptbahnhof. Ein Kino und mehrere Firmen sind dort angesiedelt. Das Restaurant soll hauptsächlich Kinobesucher sowie Firmenmitarbeiter ansprechen. Außerdem werden Bewohner und Touristen als potenzielle Kunden in Betracht gezogen, da der Standort zentral gelegen ist.

3. Produkt und Kundennutzen

3.1 Produkt

Das Restaurant Alex ist ein großes Restaurant im Cinedom am Mediapark, Köln. Auf- grund der Lage sollen vorrangig Kinobesucher und Firmenmitarbeiter angesprochen werden.

Die Philosophie des Restaurants besteht darin, schnell qualitatives gutes Essen den Gästen anzubieten. Deshalb wird dem Gast garantiert, sein Getränk in 3 Minuten, die Vorspeise in 7 Minuten und das Hauptgericht in 12 Minuten zu erhalten. Sollte es vorkommen, dass Speisen nicht rechtzeitig serviert werden, muss der Gast nur die Hälfte der Rechnung zahlen.

Das Restaurant bietet den Gästen eine Auswahl verschiedener Pizzen mit frischen Zutaten an. Der Gast kann außerdem wählen zwischen kleinen Vorspeisen wie Chi- cken Wings oder Quesadillas oder eine echte Seltenheit im Kölner Raum : Bayerische Spezialitäten. Außerdem werden Eis, Pancakes, Brownies und nach bayerischem Re- zept zubereiteter Apfelstrudel als Desserts in die Produktpalette aufgenommen. Eine Salatbar mit frischen Tomaten, Salat, Mais, Gurken und Karotten, dazu verschiedene Dressings ermöglicht den Gästen, sich nach ihren Geschmack einen Salat zu kombi- nieren.

Für unsere kleinen Gäste gibt es ein besonderes Menü: Sie können zwischen Pizza, Chicken Wings mit Pommes und Spagetti Bolognese wählen. Die Speisen sind extra klein portioniert und im Menü mit einem Getränk zu günstigen Preisen zu erwerben. Außerdem befindet sich eine Spielecke im Restaurant, wo sich kleine Gäste vergnü- gen können.

Die Gäste können alle Speisen zum mitnehmen sowie Pizzastücke an unserem Straßenverkauf für den kleinen Appetit bestellen.

Da Kinobesucher und Firmenmitarbeiter zu unterschiedlichen Zeiten erwartet werden, hat das Restaurant bereits Kooperationsverträge mit 5 Firmen abgeschlossen, die ihren Sitz im Köln Tower haben; weitere folgen. Der Kooperationsvertrag bezieht sich auf die Verpflegung der Firmenmitarbeiter zwischen 12 bis 14 Uhr.

3.2 Kundennutzen

Qualität und schneller Service schließen sich im Restaurant Alex nicht aus. Neben hervorragenden Speisen und Getränken werden auch Produkte zum „Take away“ an- geboten.

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es für den Kunden von Vorteil, dass sich das Restaurant im Mediapark Köln befindet und die Getränke und Speisen zum Mitneh- men anbietet. In gemütlichem Ambiente können sich die Gäste aber auch eine Aus- zeit während ihrer Pause gönnen oder mit Freunden und Familie entspannt den Abend genießen.

Die schnelle und zuverlässige Versorgung mit Getränken und Speisen ist in der Um- gebung am Mediapark einzigartig und stellt für den Gast einen besonderen Mehrwert dar.

4. Markt und Wettbewerb

4.1. Aktuelle Markttendenzen

Der Außer-Haus-Markt Deutschland hat ein zufrieden stellendes Jahr 2008 erlebt. Das Marktvolumen von zuletzt 58,6 Milliarden Euro dürften nach ersten Hochrech- nungen wiederum leicht gestiegen sein. Den Großteil machen mit 41,8 Milliarden Euro Gesamtumsatz die Gastronomie aus. Das durchschnittliche Jahreswachstum beträgt 2,8 Prozent. Weltweit umspannt der Außer-Haus-Markt ein Umsatzvolumen von 1.588 Milliarden Euro. Der westeuropäische Anteil an den weltweiten Ausgaben im Außer-Haus-Markt beläuft sich auf 330 Milliarden Euro bei 405 Millionen Ein- wohnern.1

Die Deutschen essen gerne in der Kantine zu Mittag. Es wurden im Jahr 2007 rund 994,5 Millionen Essen in 18.400 Kantinen verkauft. Für Currywurst, Spaghetti, Pizza und Jägerschnitzel wurden insgesamt 4,4 Milliarden Euro ausgegeben. Dabei musste für eine Portion Pizza durchschnittlich nur 3,14 Euro bezahlt werden. Ein Hauptge- richt mit Fleisch kostet in Betriebskantinen 3,28 Euro, eine Hauptmahlzeit mit Fisch ist für einen Durchschnittspreis von 3,30 Euro zu bekommen. Viele Kantinen bieten drei bis vier unterschiedliche Hauptgerichte an.

Der Durchschnittsbon (Ausgaben eines Restaurantbesuchers im Durchschnitt) liegt in Deutschland bei 14,50 Euro je Restaurantbesuch. Seit dem gesetzlich vorgeschriebenen Rauchverbot mussten ein Drittel aller Kneipen mit einem Bon unter 8 Euro auskommen. Im internationalen Vergleich sieht man, dass z.B. in Großbritannien 40 Prozent mehr für einen Restaurantbesuch ausgegeben wird (23,60).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1

Obwohl die Restaurantpreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, ist aber auch ein Wachstum des Außer-Haus-Marktes zu verzeichnen. Anspruchsvolle Full- Service-Restaurants gehören dabei in fast jedem westeuropäischen Land zu den Ge- winnern.

Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Restaurants hat stark abgenommen. Nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants bleiben maximal zwei Stunden. Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent.

Die Wirtschaftskrise beeinflusst auch die Gastronomie. Fast die Hälfte der Restaurants in Deutschland erwartet einen Rückgang bei den Firmen-Weihnachtsfeiern in diesem Jahr. Trotzdem gehört die Advents- und Weihnachtszeit für die Branche zu den wichtigsten Wochen des Jahres.

4.2 Wettbewerbsumfeld

Die Konkurrenzsituation am Mediapark Köln ist durchaus überschaubar. Die zwei stärksten Konkurrenten am Mediapark Köln sind zwei Restaurants: das Flamenco und ein Sushi Restaurant. Unter anderen befinden sich eine Eisdiele und diverse Snack Shops des Kinobetreibers im Cinedom. Das Restaurant Flamenco gibt es schon seit 1998 und ist ein etabliertes Restaurant in der Kölner Szene. Es zeichnet sich durch qualitativ gutes mexikanisches Essen mit musikalischen Events aus. Das Preisniveau ist höher und die Wartezeiten auf die Bestellungen sind länger als im Restaurant Alex. Darüber hinaus hat das Restaurant Alex auch den Vorteil, dass es sich im Gebäude- komplex des Cinedoms befindet und somit auch näher an den Kinobesuchern ist, die einen beträchtlichen Teil der Einnahmen garantieren. Bei einer Vollauslastung des Restaurants Flamenco hat nach Recherchen ergeben, dass maximal 50 Plätze für Gäs- te vorgesehen sind. Dies ist ein klarer Wettbewerbsvorteil für das Restaurant Alex, das für 100 Gäste Plätze hat. Außerdem ist das Restaurant Flamenco erst ab 18:00 Uhr geöffnet, da es sich mehr auf das Abendgeschäft und auf die Kinobesucher kon- zentriert.

Das Sushi Restaurant ist verhältnismäßig klein im Gegensatz zu dem Alex und Fla menco Restaurant. Der Trend Sushi Restaurants zu eröffnen ist in den letzten Jahren deutlichen zurückgegangen. Da die Zubereitung und die Erhaltung der Speisen sehr teuer sind, sind Sushi-Restaurants teurer als herkömmliche Restaurants wie Pizzerien oder Imbisse. Außerdem bieten Supermärkte preisgünstigere Sushi Produkte an. Das Sushi Restaurant bietet eine völlig andere Produktpalette an, somit besteht nur eine indirekte Konkurrenz. Weiterhin sind hier auch längere Wartezeiten einzuplanen, weshalb das Restaurant Alex hier klar im Vorteil liegt.

Die Eisdiele ist eine typisch italienische Eisdiele, die eher auf den Verkauf von diversen Eissorten und Warmgetränken spezialisiert ist, als auf warme Speisen. Aus diesem Grund ist hier eher mit geringer Konkurrenz zu rechnen, da sich die Produktpaletten wenig überschneiden.

In jeder Etage des Cinedoms befinden sich Snack Shops, die keine direkte Konkur- renz zum Restaurant aufgrund des unterschiedlichen Warensortiments darstellen. Zum Sortiment gehören diverse Süßwaren und Softgetränke. Durch den Verkauf si chert sich der Inhaber des Kinos weitere Einnahmen. Laut Mietsvertrag mit dem Ci nedom ist es dem Restaurant Alex rechtlich untersagt Süßwaren wie Popcorn oder Gummibärchen zu verkaufen.

4.3 SWOT - Analyse

In dem Kapitel werden Anhand der SWOT - Analyse die Stärken und Schwächen aber auch die Chancen und Risiken des Unternehmens dargestellt. Ein wichtiger positiver Faktor für das Restaurant Alex ist sein zentraler Standort mit dem bereits beschriebenen Einflussgebiet (Firmen, Kino, Köln Tower, etc.) Das Restaurant ist am Mediapark in Bezug auf sein Preis-Leistungsverhältnis und die Größe des Ladenlokals (bis zu 100 Sitze) einmalig und kann durch feste Kooperati- onsverträge mit den Firmen während der Mittagszeit fixe Einnahmen einplanen. Ein weiterer positiver Effekt wird durch die oben genannte Zeit-Garantie vor dem Hinter- grund der schnelllebigen Zeit erwartet. Durch die große Vielfalt der Speisen wird das Restaurant mehrere Gruppen ansprechen.

Wie bei jedem neu eröffneten Restaurant ist der Bekanntheitsgrad gegenüber einem etablierten Restaurant relativ gering. Durch gezieltes Marketing sollen in den ersten Monaten Kunden gewonnen werden, um auch einen Kundenstamm aufbauen zu können. Außerdem wird davon auszugehen sein, dass die Zusammenarbeit in der Anfangszeit mit den Lieferanten im Vergleich zu etablierten Restaurants nicht zu hundert Prozent einwandfrei gewährleistet ist.

Die Wirtschaftskrise hat viele Wirtschaftssektoren, ebenso auch die Gastronomie- Branche erheblich geschwächt. Der Konsument ist in seinen Kaufverhalten vorsichti- ger geworden. Dies könnte auch für das Restaurant Alex ein Risiko darstellen, da bei anhaltenden Umsatzverlusten der Kapitalbedarf nicht mehr gedeckt werden könnte. Im „Worst-Case“ geht das Restaurant Alex von einer geringeren Kundenbesuchsfre- quenz aus. Dies könnte vor allem durch eine deutlich verfehlte Markteinschätzung oder exogenen Faktoren, wie z.B. der Wirtschaftskrise, verursacht werden. Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass sich der Umsatz um 15 % gegenüber den „Normal-Case“ Annahmen verringert.

Aber es gibt auch durchaus reelle Chancen für das Restaurant, sich wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Bei steigender Nachfrage und Auslastung des Restaurants könn- ten Erweiterungen eingeplant werden. Ein Bring- und Lieferservice könnte durch zusätzliche Mitarbeiter finanziert werden. Zudem wäre eine Vergrößerung des Laden- lokals realisierbar. In der „Best-Case“- Betrachtung könnte das Restaurant sich lang- fristig zu einem Szene- Restaurant am Mediapark entwickeln. Daher wäre ein Enga- gement während des Karnevals und den zahlreichen Ringfesten (z.B. Sponsoring von Veranstaltungen der Stadt Köln) erstrebenswert, um das Unternehmensimage bzw. die Kundenbindung und Kundenzufriedenheit weiter zu fördern.

5. Marketing

5.1 Marketing

Das primäre Ziel eines Unternehmens in den ersten Monaten ist, seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, einen Kundenstamm aufzubauen und sich gegenüber der Konkurrenz zu etablieren. Somit ist eine gut organisierte und an den Wünschen des Kunden angepasste Marktstrategie notwendig.

Noch vor der Eröffnung wurde Firmen im Umkreis von 3 km per Schreiben bereits mitgeteilt, dass ihre Mitarbeiter zu günstigen Konditionen bei uns zwischen 12 und 14 Uhr verpflegt werden können. Um dies besonders attraktiv zu machen, hat das Restaurant sich bereit erklärt, dass die Mitarbeiter Speisen umsonst testen können, um somit den Neugästen einen positiven Eindruck unserer Produkte zu vermitteln. Das Restaurant konnte schon 5 Firmen dazu bewegen, einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Dem Restaurant sind damit fixe Einnahmen und die Chance, Kunden über Jahre zu binden, garantiert. Darüber hinaus wird das Personal des Cinedoms in deren Pausen im Restaurant Alex verpflegt.

Neben Plakaten in 40 U-Bahn- Stationen in Köln, können auch die zahlreichen Kinobesucher einen Einblick in unsere Produkte auf den Kinoleinwänden vor den Filmstart bekommen.

Außerdem wird die Eröffnung des Restaurants gleichzeitig zu der Premiere des Kino- films Sieben Leben stattfinden, wo mehr als 3000 Kinobesucher und Passanten erwar tet werden. Um die Aufmerksamkeit und Neugierde zu gewinnen, werden dazu Flyer mit den Produkten sowie kostenlose Häppchen verteilt. Zudem werden „Give- aways“ wie bedruckte Feuerzeuge und Kugelschreiber verteilt, um auch weiterhin im Bewusstsein potentieller Kunden zu bleiben. Der Vorteil dieser Art von Direktmarketing ist, dass es sich nicht wie in der Mediawerbung an die breite Masse richtet, sondern gezielt an den einzelnen Kunden.

Da nicht nur Firmenmitarbeiter und Kinogäste als Kunden erwartet werden, werden auch Werbeinserate des Restaurants Alex in Restaurantführern zu finden sein. Da der Mediapark nur 5 Minuten zu Fuß zum Hauptbahnhof entfernt liegt, wurde das Taxi Unternehmen Colonia Taxi damit beauftragt, Taxis mit Webeslogans beschriften zu lassen, die sich hauptsächlich am Kölner Hauptbahnhof befinden. Außerdem wird das Medienunternehmen SW-media damit beauftragt, eine Homepa- ge einzurichten.

Auf dieser Homepage haben Kunden Einblick in unsere neusten Produkte und können an Gewinnspielen teilnehmen.

Für das Marketing ist für 2009 ein Budget von 63.000,00 € vorgesehen, dies ergibt sich aus den hohen Aufwendung für die Kinowerbung, Taxibeschriftung und Herstellung von Flyern und „Give aways“.

5.2 Preise

Die Preispolitik des Restaurants ist durch ein günstiges Preisleistungsverhältnis ge- kennzeichnet. Die gute Lage des Restaurants und die damit verbundene höhere Durchlaufsquote der Gäste ermöglicht, die Preise auf einem günstigen Niveau zu hal- ten. Die Menge der verkauften Speisen erzielt den Gewinn, nicht der Preis einzelner Speisen. Da im ersten Jahr mindestens 310 Gäste am Tag nach eigenen Recherchen (vgl. 8.1) erwartet werden, können die Preise günstig gestaltet werden. Ein Getränk mit Hauptgericht kostet im Schnitt 7,00 Euro. Außerdem werden mittags und abends Menüs angeboten. Ein spezielles Menü ist das Menü Dinner for two. Dies beinhaltet 2 Getränke, Hauptgerichte sowie 2 Desserts und ist für 15,99 zwischen 19 und 21 Uhr zu erwerben.

Gerichte zum Mitnehmen sind im Durchschnitt 10 Prozent billiger.

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1 CHD Expert, www.chd-expert.de/zahlenmenue_2008_-_wichtige_fakten_vom.php, 10.01.2009 16:18:33

Details

Seiten
40
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783640939688
ISBN (Buch)
9783640939572
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v173676
Institution / Hochschule
International Business School Lippstadt
Note
1,3
Schlagworte
Business Plan Kapitalbedarfsplan Finanzierungsplan Rentabilitätsvorschau Umsatzplan Geschäftsidee Restaurant

Autor

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