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Fulltimejob. Burnout bei Pflegeschülern

Facharbeit (Schule) 2011 41 Seiten

Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methodik

3 Darstellung der Ergebnisse
3.1 Definitionen des Burnout
3.2 Symptome und Verlauf
3.2.1 Warnsymptome
3.3 Risikofaktoren
3.4 Diagnostik
3.4.1 MBI
3.4.2 Überdruss Skala
3.4.3 SBH-HP
3.5 Prävention und Koherenzgefühl
3.5.1 Prävention
3.5.2 Kohärenzgefühl
3.6 Behandlung
3.6.1 Konservative Behandlung
3.6.2 Medikamentöse Behandlung
3.7 Stress
3.7.1 Symptome und Bewältigung

4 Auswertung der Ergebnisse
4.1 Interpretation der Ergebnisse

5 Diskussion, Implementation, Fazit
5.1 Diskussion
5.2 Implementation
5.3 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Die vorliegende Fachbereichsarbeit setzt sich mit der Problematik des Burnout bei Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege auseinander.

Die Sichtung der Literatur zeigte, dass die Thematik des chronischen Erschöpfungszustandes bei SchülerInnen der Gesundheits- und Krankenpflege bisher nur wenig erforscht wurde.

Anhand von standardisierten Tests, die von SchülerInnen der GKPS Feldkirch ausgefüllt wurden, möchte die Autorin den Grad der emotionalen Erschöpfung darstellen und diskutieren. Zu Beginn wird der Begriff Burnout definiert und die Risikofaktoren aufgezeigt. Theorien werden dargelegt und Symptome sowie Bewältigungsstrategien aufgeführt. Verbesserungs- und Lösungsvorschläge werden erläutert und aufgezeigt.

Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse der einzelnen Klassen zusammengefasstund interpretiert.

Eine Schlussfolgerung und eine persönliche Stellungnahme bilden den Abschluss.

2 Methodik

Die vorliegende Facharbeit umfasst zwei methodische Vorgehensweisen. Die Einleitung besteht aus einer Literaturarbeit, die Bearbeitung der Fragestellung erfolgt größtenteils aus den Ergebnissen einer Umfrage bei den SchülerInnen der GKPS Feldkirch.

Die Literatursuche erfolgte im Zeitraum Oktober 2010 bis März 2011. Die benötigten Bücher und Zeitschriften wurden der Mediathek der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch und der Vorarlberger Fachhochschule entliehen. Die Katalogrecherche wurde anhand der Schlagworte „Burnout“, „Ausbildung“ und „Schüler“ durchgeführt. Die elektronischen Datenbanken „Medline“ und „PilotMed“ wurden mit denselben Worten untersucht. Eine weitere Handrecherche erfolgte in den Zeitschriften „die Pflegezeitschrift“. Pflegebücher wurden in die Facharbeit mit einbezogen, da nur wenige Zeitschriften sich mit dem Thema befassten.

Tabelle 1: Suchprotokoll

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Fragebögen entstammen der Internetseite der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz in Zug. Insgesamt erschienen der Autorin zur Bearbeitung der Fragestellungen drei Tests relevant. Die Entscheidung fiel auf die Überdrussskala nach Aronson. In einer Studie (Knoben) aus dem Jahre 1994 wurde bereits eine Umfrage unter Krankenpflegeschülern mit diesem Instrument geführt, daher die Entscheidung diese Skala zu verwenden. Einschränkend kann bemerkt werden, dass Aronson die Fragen eher allgemein fasst.

Umfrage bei SchülerInnen: Es wurden bei insgesamt 133 Schülern, verteilt auf alle drei Ausbildungsjahre, Fragebögen ausgeteilt und ausgefüllt. Die SchülerInnen wurden informiert, dass es sich um einen anonymen Test handelt und dass Freiwilligkeit bestehe.

Um Beeinflussung zu vermeiden, wurde ihnen lediglich gesagt, dass es sich um eine FBA mit dem Thema „Burnout“ handelt.

Arnoson definiert Überdruss als das Erleben körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Diese drei Aspekte erfasst er in einer Skala die 21 Elemente beinhaltet und die mit entsprechender Häufigkeit von Gefühlszuständen bewertet werden müssen (1: niemals; 7: immer).

Errechnet wird dann ein Gesamtwert, der angibt ob sich Betroffene in gutem Befinden, ausgebrannt oder bereits in einer akuten Krise befinden (Enzmann, 1989: S 109ff).

Insbesondere interessiert die Autorin auch das Lernverhalten der Auszubildenden und fügte daher die Frage bei: Wie viel die Schüler durchschnittlich 2 Wochen vor einer Prüfung pro Tag lernen, um herauszufinden, ob sich das Lernverhalten in den jeweiligen Kursen ändert.

Für die Fachbereichsarbeit konnten folgende Arbeitsfragen formuliert werden:

1. Haben Krankenpflegeschüler ein erhöhtes Burnout Risiko?
2. Wie kommt es zu diesem Risiko?

Ein besonderer Dank geht hierbei an Marina Amann, die mühevoll in einigen Nachtschichten die folgenden Statistiken erstellte.

3 Darstellung der Ergebnisse

3.1 Definitionen des Burnout

Die Literaturrecherche ergab ein uneinheitliches Bild über die Definition des Burnout Syndroms. Eine eindeutige Abgrenzung des Begriffes kann dementsprechend aus der Sicht der Autorin nur schwer vorgenommen werden.

Der Begriff Burnout tauchte erstmals im Jahre 1974 auf, als der Psychoanalytiker Herbert Feuerstein den Wandel der Mitarbeiter einer Kriseninterventionsstation beschrieb. Er definierte es als ein „Zusammenspiel einzelner, für sich alleine uncharakteristischer Symptome zu einem kennzeichnenden Krankheitsbild.“ (Raddatz, 2007: S 7)

Aronson (1983) versteht unter dem Begriff ein Syndrom, das häufig auftritt, wenn Menschen mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Besonders, wenn diese in helfenden Berufen tätig sind und in einer Beziehung zu ihren Klienten, Patienten oder Kollegen stehen. Dies führt zu einem „Ausbrennen“ mit geistigem, körperlichem und emotionalem Ermüden. (Litzcke, 2005: S 147)

Die Burnout Forscherin Christina Maslach (1985), schließt sich der Meinung von Aronson an. Doch liegen ihre Kernfaktoren in der emotionalen Erschöpfung, der reduzierten Erfüllung im Beruf und der Depersonalisierung, die bei Menschen auftritt, die bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten. (Litzcke, 2005: S 147)

Menche (2007) beschreibt das Burnout als:

Verlust von der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit eines Helfers, der nicht mehr in der Lage ist, diese Leistungsfähigkeit zu regenerieren. Gekennzeichnet durch eine abgegrenzte Art emotionaler Erschöpfung, sowie durch den Verlust positiver Empfindung und Sympathie oder Achtung für den Patienten.“

Auch finden sich bei „Burnout“ Vergleiche wie das Auslöschen einer Lampe, wenn das Öl verbraucht ist.

Bei Motorradfahrern in den USA bedeutet der Ausdruck „Burnout“ das Abfahren eines Reifens bei angezogener Bremse, sodass es zu Rauch und Feuer kommt, ohne das sich der Fahrer selbst einen Meter vorwärts bewegt. (Urban, 2007: S 236)

Trotz der unterschiedlich dargestellten Definitionen, von denen oben nur ein paar angeführt sind, sind sich doch alle Autoren einig, dass das Burnout bei „helfenden“ Berufen am häufigsten vorkommt (Enzmann, 1989: S 63). Die verschiedenen Faktoren werden zu einem späteren Zeitpunkt noch erläutert.

Unterschieden wird in der Literatur zwischen dem Burnout Syndrom und dem Burnout. So entwickelt der Betroffene der ein Burnout Syndrom aufweist im Laufe der Zeit ein Burnout. Vereinfacht: zuerst das Syndrom und am Ende Burnout. Einige Autoren scheinen beide Begriffe synonym zu verwenden.

3.2 Symptome und Verlauf

Der Ablauf eines Burnout Syndroms wird kontrovers dargestellt. Gemeinsam ist diesen Beschreibungen, dass es sich beim Burnout um einen langsamen, eher chronischen Prozess handelt. Es gibt kein erwachen am Morgen mit Burnout.

Aus der Sicht von Ruhwandel (Raddgatz, 2007: S 10) , der sich an das 3- Faktorenmodell von Maslach anlehnt, ergeben sich 3 Phasen, die sich schwer abgrenzen lassen, da die Symptome unterschiedlich stark ausgebildet sein können und in einander verlaufen.

Phase1: emotionale Erschöpfung

Chronische Müdigkeit, das Gefühl des ausgelaugt Seins und Energielosigkeit bestimmen den Alltag. Der Betroffene kann sich nicht mehr regenerieren und entspannen. Erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Appetitveränderungen und auch Kopfschmerz werden durch Enzmann (1989) beschrieben.

Phase 2. Depersonalisation

In dieser Phase kommt es zur Distanzierung zu Patienten/Kollegen/Freunden. Es entwickelt sich eine negative Grundeinstellung und Betroffene reagieren gereizt/zynisch. Hilflosigkeit, Leere und Verzweiflung charakterisieren dieses Stadium (Enzmann, 1989: S 29).

Phase 3: Leistungseinschränkung

In diesem Abschnitt des Burnouts verliert der Betroffene sein Selbstvertrauen. Durch eventuelle Rückschläge wird ein negatives Selbstbild kreiert, das auch zu einer negativen Einstellung gegenüber dem Leben oder der Arbeit führen kann (Raddatz 2007: S 10f).

3.2.1 Warnsymptome

Durch hohen Energieeinsatz ist der Betroffene zu Begin noch hyperaktiv, bereit freiwillig mehr Arbeit zu leisten, was sich im weiteren Verlauf zum Gefühl entwickelt, nie Zeit zu haben.

Dadurch ergeben sich: Erschöpfung, chronische Müdigkeit, das Problem nach der Arbeit nicht abschalten zu können und Schlaflosigkeit.

„… am Beginn eines Burnout Prozesses steht, unabhängig von der Ursache, eine hohe dauerhafte Anspannung der Betroffenen“ (Raddatz 2007: S 12).

3.3 Risikofaktoren

Nach Pines et al. (Enzmann, 1989: S 29) sind speziell die helfenden Berufe betroffen, daher auch öfters der Ausdruck: das „Helfer- Leiden“.

Verschiedene Umweltfaktoren wie

- persönliche Disposition:

Jeder Mensch ist ein Individuum und reagiert anders auf ein Ereignis.

- Belastung durch zwischenmenschliche Beziehungen:

Das können Beziehungen zwischen Arbeitskollegen/Chefs/Patienten oder Partnern sein.

- Belastung durch das Arbeitsfeld:

Störungen des Arbeitsablaufes, aber auch Routine, sowie wechselnde Nacht oder Schichtarbeit spielen bei der multikausalen Entstehung des Burnouts eine Rolle (Raddatz, 2007: S 17f)

- Stress:

Als wesentlicher Risikofaktor wird von allen „Stress“ angeführt, der sich in weiterer Folge zu einer Depression entwickeln kann. Darauf wird in dieser Arbeit noch eingegangen. Zusammenfassend benötigt es mehrere Faktoren damit es zu einem Burnout Syndrom kommen kann, die auf individuell Basis abhängig sind jedoch meist im Zusammenhang mit Stress stehen.

3.4 Diagnostik

Um den Grad des Ausbrennens zu bestimmen wurden verschiedene Instrumente entworfen.

3.4.1 MBI

Das am Häufigsten angewandte Messinstrument ist der MBI (Maslach Burnout Inventory). Bestehend aus einem Fragebogen mit 25 Elementen, gegliedert in 3 Kategorien (Emotionale Erschöpfung, Persönliche Erfüllung und Depersonalisierung/Betroffenheit) sollte anhand einer Skala eine Wertung der Gefühlssituationen von 1 bis 6 erfolgen (1 = trifft nicht zu, bis 6 = trifft häufig zu, Raddgatz, 2007: S8).

Der MBI Fragebogen konzentriert sich mehr auf die emotionale Erschöpfung, als die Überdruss Skala. Jedoch eignet sich der MBI besser, Muster und Entwicklungsstadien des Burnouts zu definieren und wird deshalb als das bessere Forschungsinstrument angesehen.

3.4.2 Überdruss Skala

Die Überdruss Skala besteht aus 21 Items und bezieht sich auf das Erleben von körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Durch die Skala Einteilung von 1 bis 7 wird bei der Auswertung der arithmetische Mittelwert errechnet. Entwickelt wurde diese Methode von Aronson et. Al (Enzmann 1989: S109)

Die Überdruss Skala dient mehr dem Erfassen des gesamten Burnouts in einer Organisation. Es werden sowohl die Gesundheitsprobleme wie auch die auch die Arbeitszufriedenheit zusammenfassend bewertet. Hinzu kommt, dass die Auswertung sehr einfach ist.

3.4.3 SBH-HP

Diese Art der Messung orientiert sich an der Definition von Maslach und so entwickelte Jones (1980) eine Methode, um akute Stressreaktionen bzw. das gegenwärtige Fühlen der Betroffenen zu eruieren.

Bestehend aus 20 Elementen (plus 10 in der Lügenskala) werden die Gefühlsausdrücke auf einer Skala von 1 bis 6 (1= lehne ich vollkommen ab, bis 6 = stimme dem zu) errechnet (Enzmann 1989: S109).

Die SBS- HP befasst sich intensiv mit „ihrem“ Burnout. Der Bezug auf konkrete Arbeitssituationen sind das Hauptaugenmerk dieses Fragebogens. Insbesondere wird auf den Arbeitsstress eingegangen und auf Arbeitsunzufriedenheit hingewiesen. Allerdings gibt es für die Messung von Stressreaktionen bessere Instrumente als die SBS- HP und die oben genannten Messmethoden sind dieser vorzuziehen.

3.5 Prävention und Koherenzgefühl

3.5.1 Prävention

Aus der Sicht von Enzmann und Kleiber (2000) liegen die präventiven Schwerpunkte in qualitativen und individuellen Maßnahmen.

So sollte von den Institutionen eine sinnvolle Arbeitsgestaltung geboten werden, mit regelmäßigen Supervisionen, vollständigen Arbeitsabläufen und Mitbestimmungsmöglichkeiten.

Auf der individuellen Ebene sollte dementsprechend die Stressbewältigung im Vordergrund stehen. Darüber hinaus sollte ein psychischer und physischer Ausgleich zur Arbeit gefunden werden und die Arbeit von Freizeit getrennt werden. (Enzmann 2000: S93)

Bei der Auseinandersetzung mit dem gleichen Thema offeriert Bärbel Kerber 5 Schritte aus der Erschöpfungsfalle (Litzke 2005: S154ff):

1. Schritt: Problem erkennen – eine persönliche Inspektion durchführen
2. Schritt: Prioritäten setzten – Zeitmanagement erstellen
3. Schritt: Kontrolle zurückgewinnen – bewusst werden über Bedürfnisse und Wünsche
4. Schritt: nein sagen – wehren gegen Anforderung/Ansprüche
5. Schritt: Pause machen – Raum planen für persönliche Bedürfnisse

3.5.2 Kohärenzgefühl

Bisher wurde Burnout vom pathologischen Standpunkt her betrachtet. Antonovsky geht das Problem von einem anderen Blickwinkel an und spricht von der Entstehung und Erhaltung der Gesundheit (Salutogenese = Gesundheitsentstehung).

Zur Verdeutlichung seines Blinkwinkels nutzt er folgendes Bild: Wir alle schwimmen in dem Fluss des Lebens. „Mal ist das Wasser klarer, mal verschmutzter, mal können wir uns fast unbehindert fortbewegen, mal geraten wir in gefährliche Stromschnellen. Ständig sind wir jedoch damit beschäftigt, gegen den Strom zu schwimmen und dabei nicht unterzugehen.“ (Antonovsky 1997: S 91)

Die dem pathologischen Standpunkt verpflichtete Klassische Medizin bemüht sich die Ertrinkenden aus dem Fluss zu retten.

Hingegen möchte die moderne Medizin mit der salutogenetischen Perspektive die Ertrinkenden dabei unterstützen, bessere Schwimmer zu werden und sie so zu stärken.

Nach der klassischen Medizin befindet sich unser Körper in einem Gleichgewicht, wenn dies gestört ist, gilt unser Körper als krank. Deswegen sollten gewisse Risikofaktoren gemieden, Heilmittel eingenommen oder Eingriffe vorgenommen werden.

Daher auch Antonovskys Meinung, dass sich unser Körper immer im Kampf befindet - im Kampf ums Gesundsein.

Um das zu verdeutlichen spricht er nicht von „gesund“ oder „krank“, sondern definiert das Gesundheits- Krankheitskontinuum als immer nur „gesunder“(gesünder) oder „kranker“(kränker). (Raddgaz 2007: S 28f)

Daher auch seine Frage, wie es dazu kommt, dass einige in einer gefährlichen Umgebung gesünder sind als andere. Oder, um am oben genannten Beispiel anzuknüpfen: „Warum sind einige Schwimmer besser als andere dazu in der Lage, sich in reißenden Stromschellen über Wasser zu halten“. (Raddgatz 2007: S 29)

Wichtig ist ihm darum bei der Diagnose nicht nur auf die krankmachenden Einflüsse einzugehen, sondern die ganze Lebenssituation zu betrachten und auch gesundheitsfördernde Maßnahmen/Ressourcen zu aktivieren. (Raddatz 2007: S 28f)

[...]

Details

Seiten
41
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640950768
ISBN (Buch)
9783640950485
Dateigröße
645 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v174430
Institution / Hochschule
Gesundheits- und Krankenpflegeschule Feldkirch
Note
Schlagworte
Schule Burnout Schüler

Autor

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Titel: Fulltimejob. Burnout bei Pflegeschülern