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Das Transkulturelle Bewusstsein - Transcultural Consciousness

Fachbuch 2011 211 Seiten

Kulturwissenschaften - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Transdisziplinäre erkenntnistheoretische Grundlagen der transkulturellen Intelligenz. Leitkonzepte
Begriffe und Metaphern
Das Komplementaritätsprinzip Niels Bohrs
Die Heisenbergsche Unschärferelation
Die Doppelhelix der DNA
Das neurophysiologische Prinzip der funktionellen Subordination
Das neurophysiologische Prinzip der strukturellen Integration
Die psychosomatische Dualität
Die ganzheitliche noetisch-psycho-somatische Struktur des Menschen
Das Dao der Kultur
Die quantenkulturelle Axiomatik und der quantenkulturelle Effekt

2. Transkulturelle Evidenz der transkulturellen Intelligenz. Leitkonzepte
(in Englisch)

The dawn of a transcultural metascience:
An epistemological blue print for 360° Transcultural Synergy. Theory & model
A transcultural survey of evidence of transcultural consciousness-based intelligence:
Evidence from China
Evidence from India
Evidence from Japan
Evidence from Ancient Greek Civilisation
Evidence from Western Civilisation

3. Der Kulturmanagement Impact des transkulturellen Intelligenz des transkulturellen Bewusstseins. Leitkonzepte
Die quantenkulturelle Axiomatik oder die Quantenkultur
Kulturelle Energetik: der Potentialisierungs- Aktualisierungsdynamismus
Die Logik der Bewusstseinsintegration versus der -abspaltung
Die inter-transkulturelle Integration als Refugium und Hort der Freiheit
Phylogenese und Universalkultur
Kulturelle Lingua Franca des 3. Millenniums
Kulturelle Kybernetik: der Kulturelle Autopilot
Die inter-transkulturelle Integration und die psychophysische Integration des Menschen
Die Integration des Bewusstseins als Integration der Welt

4. Transdisziplinäre Modellierung und Erschließung des inter-transkulturellen Paradigmas (in Deutsch und Englisch). Leitkonzepte
Der Diagnostiker-Profiler: Das 3-D-12-Oktaven-Dome Integrative Transcultural Management Model
Multimodell

5. Psychophysiologie der transkulturellen Intelligenz (in Englisch) Leitkonzepte
Pyramid and Lotus
A holistic human intelligence model: the integration of physical, mental and noetic or transcultural intelligence

6. Das synoptische psychologische Toolkit des transkulturellen Managers
Dreißig inter-transkulturelle Instrumente

7. Bilinguales Deutsch-Englisches Transkulturelles Fachwörterbuch

Bibliographie

1. Transdisziplinäre erkenntnistheoretische Evidenz für die transkulturelle Intelligenz des transkulturellen Bewusstseins

IQ bedeutet Intelligenzquotient, CQ bedeutet kulturelle Intelligenz und das innovative Akronym TCQ (Neuprägung) steht für transkulturelle Intelligenz. Diese gründet auf der Erschließung des transkulturellen Bewusstseins. Da das Bewusstsein an sich „über dem Psychosozialen und den Institutionen steht“, wie die Kardiologin und Bewusstseinsforscherin Dr. Thérèse Brosse aus Paris sagt und somit die kulturelle Programmierung und Konditionierung transzendiert und eine integrative Funktion inbezug auf letztere hat, stellt diese transkulturelle Erkenntnis eine globale Kulturmanagementressource ohnegleichen in Aussicht, die wir hier multiperspektivistisch und progressiv erschließen möchten. Sie verkörpert einen Quantensprung in der interkulturellen Theorie und Praxis.

Die zweidimensionale interkulturelle Oberflächenstrukturenwahrnehmung wird einer dreidimensionalen integrativen transkulturellen Tiefenstrukturen-wahrnehmung, deren kulturelle Performance optimiert ist, weichen, weil sie nicht nur die Peripherie der kulturellen Profile, sondern auch ihren Kern und ihre Genese wahrnimmt. Dieser Kern ist evolutionsbiologisch integrativ per se. Die kulturelle Diversität an der Peripherie und die Konvergenz der Speichen der Kulturen an der Nabe dieses Kulturrades sind komplementäre funktionelle Pole ganzheitlicher interkultureller Erkenntnis, die einen problemlösenden bewusstseinsenergetischen Dynamismus entfalten. Diese ganzheitliche Erkenntnis birgt den Schlüssel zum nachhaltigen Kulturmanagement.

Diese und viele andere Metaphern werden ein didaktisches Werkzeug dieses Exposés sein, denn, laut Aristoteles, ist die Kunst der Metapher die vorzüglichste. Die großen Lehrer diverser Zeiten und Breiten unterstreichen dies. Diverse berufskulturelle Prägungen werden somit auf natürliche Weise an die Thematik herangeführt und können Sie damit – nach dieser Anleitung - selbständig vertiefen.

Auf der Seite 45 befindet sich ein Master Modell in der Gestalt einer architekturalen Metapher der psychologi8schen Struktur des globalen Managers, die wesentliche Aspekte der Abhandlung, sowie die interkulturelle Forschung sinngebend integriert. Indes sei hinzugefügt, dass ein Thema, an dem die Menschheit seit Äonen laboriert, nicht in einem Buch, ja nicht einmal Bibliotheken bewältigt werden kann. Die Gewahrwerdung und Internalisierung einer bahnbrechenden Erkenntnis kann aber ihre eigene individualpsychologische und soziokulturelle Dynamik entfalten. „Alles hat seine Zeit“ belehrt uns die zeitlose Weisheit der Bibel im Buch Kohelet. Mit dem globalen Paradigma ist die Ära des transkulturellen Paradigmas angebrochen, da es, wie kein anderes, dessen Impact nachhaltig beherrschen kann. Es handelt sich um eine frei zugängliche, wissenschaftlich fundierte Bewusstseinsalchemie, die ohne Spezialwissen frei zugänglich ist und dem globalen Management und der Geopolitik und vielen anderen transnationalen Akteuren nur von Nutzen sein kann, aber bislang nicht erschlossen ist.

Gibt es eine Raison d’Etre und Evidenz für die Existenz dieses unerschlossenen transkulturellen Potentials? Während die interkulturelle Intelligenz des interkulturellen Mindsets sich vor allem mit der Differenzierung und Katalogisierung der Kulturen befasst, um ihr Interfacing zu optimieren, befasst sich der transkulturelle Bewusstseinsset eher mit der komplementären Integration der Kulturen. Diese beiden Optiken sind unabdingbar für nachhaltiges interkulturelles Management: komplementäre Optiken zur ganzheitlichen Erfassung des Kulturellen in Analogie zu dem als Metapher verwendeten Komplementaritätsprinzip, das von dem Mikrophysiker Niels Bohr bereits 1909 formuliert wurde. Es besagt im wesentlichen, dass Materie und Energie entweder als Wellen oder Teilchen betrachtet werden können, je nachdem ob man einen Wellen- oder Teilchendetektor einsetzt. Die Welle-Teilchen Dualität kann man auch metaphorisch zur Beschreibung des Kulturellen anwenden, in dem Sinn, dass der interkulturelle und der transkulturelle Ansatz zwei komplementäre Ansätze zur Beschreibung des kulturellen Phänomens darstellen. Der interkulturelle Ansatz befasst sich eher mit kulturellen Partikeln und Positionen der einzelnen Kulturen auf dem Materie-Energie-Kontinuum des Planeten im dritten Millennium, während der transkulturelle Ansatz sich mit ihrem Impuls, ihrer Geschwindigkeit und ihrer kulturellen Wellendynamik befasst. Mit den Begriffen Position und Impuls oder Geschwindigkeit haben wir nun auch schon auf die Heisenbergsche Unschärferelation Bezug genommen. Letzteres bedeutet, dass die gleichzeitige Determinierung der beiden Partikelattribute Position und Geschwindigkeit nicht möglich ist.

- Differenzierung versus Integration
- Welle versus Teilchen
- Position versus Impuls oder Geschwindigkeit

So etwa könnte eine holistische, naturwissenschaftlich basierte, ganzheitliche Kulturtheorie beginnen.

Differenzeirung, Teilchen und Position erinnert uns natürlich an das interkulturelle Paradigma, währen das komplementäre transkulturelle Paradigma von den die ersteren ergänzenden Kategorien Integration, Welle und Geschwindigkeit verkörpert wird. Beide zusammen könnten durch die biologische Metapher der Doppelhelix versinnbildlicht werden, die mit ihren beiden Strängen die dynamischen (inter)kulturellen Prozesse in ihrer Gänze erfassen. Sie sind interdependent. Lässt man einen Strang außer acht, so entzieht man das Phänomen seiner Vitalität, die sich nur in der ganzheitlich manifestiert und konkretisiert.

Mikrophysik und Mikrobiologie gestatten uns - metaphorisch selbstverständlich - einen naturwissenschaftlichen und vielversprechenden harten wissenschaftlichen Ansatz für das erfolgreiche Management der Kulturvariablen im dritten Millennium, denn diese Naturwissenschaften bilden die Startrampen, die es der Menschheit gestattet hat, den physikalischen Makrokosmos und den biologischen Mikrokosmos zu erforschen und mehr und mehr zu beherrschen. Die metaphorische Verwendung ihrer Prinzipien soll es uns nun gestatten den Bewusstseinskosmos des Menschen besser zu beschreiben und zu beherrschen.

Das interkulturelle Paradigma ist im Mentalbereich angesiedelt, während das transkulturelle Paradigma im komplementären Bewusstseinsbereich des Mentalen lokalisiert ist. Beide zusammen sind erforderlich, um das Kulturphänomen in seiner Gänze zu beschreiben und nachhaltig zu managen.

Die dreifältige ganzheitliche noetisch (das den Mentalbereich transzendierende Bewusstsein) -psychosomatische Struktur des Menschen muss also betrachtet werden, um das Kulturphänomen ganzheitlich zu orten und seine Gesetzmäßigkeiten zu entschlüsseln.

Denn, der Mentalbereich mit seiner mentalen Software kann, laut einem vierten naturwissenschaftlichen Gesetz, dem der funktionellen Subordination in der Neurophysiologie, das wir hier wiederum als eine psychologische Analogie verwenden, nur von einem übergeordneten Bereich gesteuert werden. In Abwesenheit dieses übergeordneten Bereiches kann keine wirksame neurophysiologische Steuerung erfolgen. Die psychologische Übersetzung dieses Prinzips bedeutet, dass der Mentalbereich mit seiner mentalen Software ebenso einer übergeordneten Steuerungsebene bedarf, um nachhaltig gesteuert und strukturell integriert zu werden. Die doppelte hierarchische strukturell-funktionelle Integration kann als das fünfte Prinzip bezeichnet werden, das wir in diesem Ansatz verwenden. Die Nichterkenntnis der ganzheitlichen konstitutiven Condition Humaine führt in kultureller Hinsicht zur Nichtsteuerbarkeit kultureller Prozesse intra-, interindividuell, intrakulturell und interkulturell, transnational und global.

Das westliche dualistische psychosomatische Menschenbild – ein siebtes Prinzip, das hier eine Rolle spielt – könnte nicht nur für die kulturellen Managementbelange durch ein trinitäres noetisch-psycho-somatisches ergänzt werden, denn dieses achte Prinzip stellt insbesondere durch die dritte noetische (transkulturelle) Ebene den bislang fehlenden Baustein in der ganzheitlichen Architektur des Menschen bereit, die einer Top-Bottom Steuerungslogik gehorcht (siehe Prinzip der funktionellen Subordination), der als übergeordnete Bewusstseinsebene die mentale funktionell mit ihrer gesamten kulturellen Sozialisierung und Programmierungen unterordnet, sowie auch die strukturelle Integration sichert. Kann die Mentalebene durch die noetische oder transkulturelle Ebene intraindividuell funktionell untergeordnet und die strukturelle Integration bewirkt werden, so hat das weitreichende Folgen für die Wahrnehmung der kulturellen Realität seitens des Individuums. Integriert sich das Individuum, so integriert sich die Welt, könnte man sagen, denn so sagte der Weise Krishnamurti „Ihr seid die Welt und die Welt seid ihr“. Sri Ramana Maharishi bestätigt laut Dr. Brosse, dass alle Kulturen der Welt offenbar in einem sind und vom Standpunkt der Neurophysiologie könnte man hinzufügen, dass ebenso laut Dr. Brosse in der die linke Gehirnhemisphäre die Vorstellung vom Ich in der Welt und in der rechten die Vorstellung von der Welt in mir lokalisiert zu sein scheint. Ich äußere mich hier mutmaßend, weil ich mich weitgehend auf die metaphorische Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse beziehe – in diesem Fall insbesondere von Frau Dr. Brosse, deren Werk „Bewusstsein-Energie“ ich ins Deutsche übertragen habe. Mit der Erkenntnis, dass man alle Kulturen der Welt zumindest potentiell in sich trägt, ist es nur eine Frage der Aktualisierung dieser Potentialität. Und hier würde dann logischerweise das Prinzip des Dynamismus der Potentialisierung-Aktualisierung greifen. Ist diese Präsenz des Ganzen im Individuum nicht eine integrative Erkenntnis par excellence, eine zu würdigende Arbeitshypothese?

Der seriöse Interkulturalist sollte die metaphorisch verwendeten naturwissenschaftlichen Axiomatiken ggf. in den jeweiligen Fächern vertiefen, da sie hier nicht alle eingehend und im Detail ausgeführt werden können, um größeren Nutzen daraus zu ziehen. Mit der Physik energetischer Systeme hat sich S. Lupasco befasst, dessen Werke in einer guten Bibliothek verfügbar sind. In der Neurophysiologie und der Quantenphysik gibt es konkomitante wissenschaftliche Meilensteine seit dem ersten Viertel des vergangenen Jahrhunderts. Dr. Brosse bezieht sich auf maßgebliche.

Das "Dao der Kultur", so könnte man eine andere metaphorische Versinnbildlichung des interkulturell-transkulturellen holistischen Kulturparadigmas bezeichnen. Denn Dao - das höchste Prinzip - repräsentiert das Ganze. Diese Gänze wäre mit der Gesamtheit des Bewusstseins gleichzusetzen. Dieses materialisiert sich als inter- und transkulturelles Bewusstsein. Diese beiden bilden eine inter-transkulturelle Einheit. Der interkulturelle Bereich dieses Bewusstsein wird ebensowenig der gesamten kulturellen Realität gerecht, wie die beiden männlichen und weiblichen Arme des höchsten Prinzips unabhängig voneinander die gesamte Realität der manifestierten Welt umfassen können.

Die kulturelle Wirklichkeit ist demnach also eine untrennbar interdependente, inter-transkulturelle. Die Unlösbarkeit der vielfältigen kulturellen Herausforderungen unserer Zeit rührt bei den meisten Interkulturalisten in der Regel daher, dass sie im interkulturellen Teilbereich des Bewusstseins gefangen sind, das des komplementären transkulturellen entbehrt und alle Lösungen auf der Basis dieses defizitären erkenntnistheoretischen Fundaments ihrerseits dann natürlich ebenso nur bedingt, wenn überhaupt tragfähig sind. Das gesamte kulturelle Gebäude der psychologischen Architektur, das der globale Manager für seine effektive Arbeit nutzen müsste, ist nicht tragfähig. Aus dieser Nichterkenntnis des gesamten Bewusstseinsraums mit seiner naturgemäßen inter-transkulturellen komplementären manifestierten Struktur unterminiert jegliche solide interkulturelle Arbeit. Interindividuelle, interorganisationale und internationale Projekte, Kooperationen und strategische Allianzen im korporativen und geopolitischen Bereich sind auf Grund dieser Nichterkenntnis a priori häufig zum Scheitern verurteilt. Wird jedoch ein interkulturelles Management Consulting Team ins Spiel gebracht, das dieser umfassenderen Kulturerkenntnis teilhaftig ist, so könnte durch diese erkenntnistheoretische kulturelle Wende eventuell jedoch ein interkultureller Engpass erfolgreich - durch die Weitung des Bewusstseins der strategischen Führungskräfte - durchschritten und eine internationale strategische Allianz allein durch die umfassendere Kulturerkenntnis auf Erfolgskurs geberacht werden.

Bislang haben wir insbesondere folgende Gesetzmäßigkeiten metaphorisch für die Annäherung an ein holistisches inter-transkulturelles Paradigma verwendet.

- Das Komplementaritätsprinzip Niels Bohrs
- Die Heisenbergsche Unschärferelation
- Die Doppelhelix der DNA
- Das neurophysiologische Prinzip der funktionellen Subordination
- Das neurophysiologische Prinzip der strukturellen Integration
- Die psychosomatische Dualität
- Die ganzheitliche noetisch-psycho-somatische Struktur des Menschen
- Das Dao der Kultur

2. Transkulturelle Evidenz für die transkulturelle Intelligenz

The Dawn of an Intercultural Metascience.

An Epistemological Blue Print for

360° Transcultural Synergy

The dawn of a global civilization presupposes the waning of the dark clouds of the culture wars of the 20th century and the mindsets that have been thinking from the background of this century. A more global civilisation needs a radically new approach. Optimizing old approaches still amounts to old approaches, however improved, with consequences that can only be different in degrees with regard to their capacity of generating cultural problems. We are prolonging the past indefinitely in myriad variations. We haven’t been able to identify and successfully implement a kind of master control software that allows us to successfully manage our mental software. This is the master dilemma of which intercultural dilemmas are but mirror reflections at lower levels. Like Don Quijote, we create and fight our dilemmas ourselves heroically, ‘with unbearable sorrow, going where the brave dare not go, dream the impossible dream, this is my quest’ (Cervantes, Don Quijote). The moment we realize that there is a master dilemma, which creates myriads of sub-dilemmas, we see a new possibility, one of realizing our seemingly impossible dream. The dilemma is that we are conditioned in myriad ways and that this conditioning, which has taken place in our lifetime and probably beyond, determines our actions, attitudes and behaviours. So, conditioning and time are elements of concern here. Instead of liberating us from this conditioning, cultural categorizations have cemented us into straitjackets of mental programming, which we act out mindlessly. So, the programming of the mind has become utter mindlessness, while freedom is rationalized by the automation of our being. The programming goes on in ever more sophisticated ways. Does this have a future? It has brought us some awareness and models. So far, so good. The entire intercultural approach pertains to a time and a mind, which is the product of that time, which flow in to the future, reproducing the same mind-product-of-time. Part of the master dilemma is that this conditioning is perpetuated, however sophisticated. It applies to the researcher as well as to the researched. They partake in the same mechanism, ever recreating the dilemma. Yet, what we need more of is not recreation but creation. This is our cre-do. The new (creation) presupposes the dream, the perception of the possibility, the belief in it, the hope of its attainment, then the daring heroism of a quixotic mindset. If we master the master dilemma, dilemma doctors will be rationalized by this new epistemological ‘technology’. Presently they need the conditioning, which creates the dilemmas, in order to solve them, to make a living of it. The moment you master this root problem, there is less need for masters nor slaves nor dilemmas nor dilemma doctors.

Is this awareness feasible and operational? Self-interest and celebration of that self (academically and monetarily) are their value preference rather than helping mankind ahead on the road of evolution. No wonder, most of them are from high IDV cultures. They are creating new dimensions of difference, more divisive factors, competing for new, smarter ones among them. But what about the master dimension, that which manifests the sub-dimensions? Is there one and is it possible to manage it in a way that puts the dimensions of cultural difference in a radically new light, transcending them at will, enabling us to put them on and off, inclusive of their reconciliations and synergies? The present approach is largely horizontal: thinking in cultures, their empirically identified value preferences and the optimum interfacing thereof. These fairly fixed categories are comparable to Newtonian physics categories. The vertical dimension approach to be added is the level of conscious evolution. At the intersection of the horizontal and the vertical there, at this centre lies the quintessentially new approach. Simply a shift of focus to incorporate the observer or conscious entity behind the mind, as the quantum physicists since Heisenberg and Schrödinger have been envisaging in the first part of the previous century. Can we afford to exclude what the hard scientists have been envisaging over hundred years ago and which enabled space age? Can an analogous process in our area of concern enable the space age consciousness corollary, the global transcultural civilisation? The new coexists with, encompasses and simply transcends the old. No destruction, just tapping into a new resource, a higher order of things. The master dilemma is that of conditioning, the mind as a storehouse of it and time versus deconditioning or transcending conditioning to leverage consciousness as a whole instead of the myriad fragments of the sum total of our learning and socialization. Conditioning versus deconditioning, psychological consciousness versus pure consciousness. Time versus freedom of time and therefore mental programming versus mental deprogramming are road sign dimensions which point to a substantial reality that escapes conceptual terminology, for the mind with its mental programming, the time, memory, language storehouse is one horn of the master dilemma to be integrated at a new level. Integrating the observer, the observation and the observed, this is the challenge. Whether this is possible and what its potentialities are will be looked at cross-culturally, in order to see how various civilisations across the ages have approached this question. We are postulating a reality that, transcending words and concepts, governs the dimensions - like a master key unlocking all doors of our mental edifice - we are trying to reconcile as well as the potential synergies. We are not projecting an illusory magic quid, a miraculous compensation of our dire human condition of intercultural strive - a fairy tale cloud cuckoo land -, but we are investigating a biological reality of the mind which has been investigated by select adepts and elites of East and West, science and philosophy of all civilisations across the ages. Finding out whether such a master key exists and how it can fit intercultural research will be the prime quest here and now. In order to investigate this question we want to undertake a journey across cultures, ages and civilisations, in order to find out whether across the millennia there are supporting elements of our hypothesis. The new intercultural edifice we envisage must rest on an incorruptible foundation, with as many supporting pillars as possible, which mutually validate and consolidate each other to provide a rock solid base for further research. It must reflect the truth, have universal validity, appeal and operationality. Each reader must decide whether he has the solidity to travel a road of the mind of another culture or whether he prefers to wait until the new insight is translated in the categories of his native culture by the quixotic heroes, for we must, though it may sound contradictory, have a sound foundation in the best of our own culture, before we can add on what we envisage, before we can transcend cultural programming.

Let us first turn our eyes towards the cradle of Western Civilisation, which is Greece. Non-Aristotelian thinking has become much en vogue. On the one hand Aristotelian thinking seems to be considered too static (‘opposites in the same space mutually excluding each other’) to allow higher frequency dynamics of successful reconciliation. On the other hand, however, it provides the notion of a trinitary hierarchical structure of man, the noetico-psycho-somatic triad. The second level, the psychological level is the repository of our mental software, or collective mental programming. The psychological structure contains the mind, time, the sum total of our conditioning. The third level of the triad the noetic, from the Greek NOUS, beyond the repository of learning, socialization and conditioning as a whole, seems to be of pristine, unalloyed, universal nature, and, as we will see in the neurophysiologic approach, it has the power of control over the subjacent level, the psychological which in turn governs the somatic level. We are in the presence of a hierarchical top-bottom control system. Yet, if we ignore or are unable to activate the noetic level of the integrated hierarchical triad, which has the power of control of the psychological level, the latter cannot be adequately managed, which means, it runs wild. As it is the repository of our mental software we needn’t be surprised if it is dysfunctional. So, over 2000 years ago, Ancient Greece knew a holistic, threefold noetico-psycho-somatic structural concept of man, which in our days has gone out of fashion, so to speak. Is it connected to its unique cultural performance of laying the foundation of Western Civilisation? By returning to the roots and the cradle of our Western Civilisation we can resource us and see whether we can leverage this superordinate level to the psychological, mental level, which is assumed to have the prerogative of the power of control over the subjacent levels and therefore of the entire repository of our cultural conditioning.

If we turn our eyes further East and deeper in the past, to the Ancient Indian Civilisation, we notice, that it considers the mind as material as opposed to the immateriality assumption of Western psychology and that it has a few thousand years of exploration of the inner cosmos of man with results that fill libraries and cannot be dealt with in our specific inquiry into an enhanced culture management principle. However, in our search for another structural element of our new edifice of an intercultural metascience we encounter a concept, which is that of the ‘consciousness witness’ and which is considered one of the greatest contributions of India to Human Civilisation. Consciousness-witness, similar to the ‘Nous’ or noetic level of Ancient Greece, refers to a level of consciousness beyond the mental structure and functions we are conversant with, which is pure consciousness, choiceless awareness, perception, unalloyed by the mental and emotional ups and downs, the incessant movements of the mind. Various systems of yoga are trying to access and leverage this level of our holistic biological consciousness-mind-body structure to enhance mental and physical structure and functioning.

Turning our attention now to Ancient China, we are aware, that, here again, intercultural research frequently refers to Confucianism as the explanatory variable of Chinese culture and management. In addition to Confucian dynamism, there is less reference to Lao Tzu’s ‘hyperdynamism’, if one may use this term, the underlying dynamism of the entire world. Lao Tzu, in his Tao Te Ching advocates a mindset, which translates into Western languages as ‘Not Doing’ which is the very opposite of doing nothing, because, according to Taoism, ‘not doing does everything’. It refers to a mindset, which witnesses life in a non-interfering way. Tapping this higher level of the biology of the psychophysical structure of man supposedly creates order of the highest possible kind. What comes here to one’s mind is the assumption of intercultural management research, that the descriptive international managerial mindsets are more effective than the judgmental ones.

Further East, even in the Land of the Rising Sun culture we can trace this hypermental dimension of consciousness, which underlies Budo and Zen. It has been expounded by Takuan in ‘Fudochi Dhinmyo Roku’, which translates as ‘The Secret of Unmoved Wisdom’. Poetry describes this mindset as the image of the moon on the water, the mirror image of the moon does not move. According to this practical philosophy, the nature of our spirit, of our self is like the mirror image of the moon on the water the moving flow of our thoughts. If one doesn’t cling to the thoughts, letting them go, the nature of the spirit becomes ‘fudo’, that is without movement: ‘Hishiryo’. This secure anchor transcends mental programming, unburdened by conditioning.

Whether the ‘Nous’, the ‘Consciousness Witness’, ‘Non-doing’ or ‘Hishiryo’, they all are levels of awareness above our habitual awareness, governing the levels below. Culture, mental conditioning being contained in the subordinate mental level, cultural phenomena are also governed by the superordiante level identified by different cultures and framed and derived differently according to the cultural background. Thus we have found a key to culture, to cultural conditioning, a central hub, on which the philosophies and psychologies of major civilisations converge unanimously. The central hub, that on which all mental programming hinges, this door of a new perception of culture, we are unlocking now.

The millennia old cradles of civilisations from where such notions originate, which correspond to a more inner-oriented science of man, have to be tested by the criteria of more outer-oriented Western sciences: Neurophysiology and microphysics will be considered here, before we reconcile East and West by the philosophy of a sage who bridges East and West:

As soon as in the early twentieth century neurophysiologists like Mme and Louis Lapique, (Ramon y Cajal, Sherrington) have formulated the law of functional subordination, meaning essentially, that higher centres of the hierarchical structure of the human nervous system control lower ones. The French cardiologist Dr. Thérèse Brosse has conducted 50 years of related research in East and West. Psychosomatic research tells us that the state of mind has the power to influence cardiac, respiratory and other rates that are usually measured in diagnostic medicine. However, if the psychological level controls the somatic, what entity subordinates, controls, integrates and normalizes the psychological level. Here, Western psychology ends, as it reasons in a dualistic psychosomatic mode only, although a healthy psychological functioning would imply a superordinate function, capable of subordinating and integrating the psychological level, the highest in the Western dualistic conception of man. Neurophysiology points to the presence of and a need for a third level, an extension of the dualist psychosomatic structure of man to an enhanced trinitary structure, which we could trace in the major civilisations of the world spanning nearly ten millennia. It is this level of our human constitution which is termed in different ways by different cultures. Factually a type of pure consciousness as opposed to a conditioned personal consciousness is the nature of that entity which we have been tracing successfully in Eastern cultures, confirmed and validated by the law of functional subordination, which has the normalizing, integrating function in the constitution of man. The hiatus between physiology and psychology can be bridged as in the Japanese assumption, where physiological and mental immobility are necessarily concomitant.

Turning to microphysics, since Heisenberg and Schrödinger, maybe not surprisingly also in the early 20th century, there appears a kind of interconnectedness between the subject and the object observed; a shift to also encompass the consciousness of the subject in the observation of the object. Consciousness redirects its gaze back at itself in quest of understanding maybe a consciousness-time-space continuum. Is it new? The Sanskrit notion of Chit-kala-dik (Consciousness-time-space continuum) seems to be present in Ancient Vedic texts already.

Over the larger part of the past century the intellectual giant J. Krishnamurti, who pertains to East and West alike, has been discussing issues like conditioning and deconditioning with outstanding physicists like David Bohm, psychologists and scholars from East and West. He equates the observer with the observed, a cryptic notion to the unaware. His psychology transcends all psychologies and philosophies because it seems to be able to liberate us from all conditioning by leveraging a level of choiceless awareness, a mode of ‘seeing’ which is non-fragmentary, beyond psychological time and conditioning, beyond the mind, of which culture is a component. This art of perceiving is an act of liberation that, and here is the revolution, can take place instantaneously, while the other techniques, which have been outlined, require long and arduous training and as such are unlikely to really transcend time and the mind, as they are efforts in time and thus products of the mind. That which transcends the mind and conditioning is something unknown, radically new, originating in the awareness of the impossibility of the mind to transcend itself. Seeing this can effect the alchemy.

Does that square with Western ethics? Is it blasphemous? Where is God in this equation? The answer is provided by Jacques Maisonrouge (1988), who as sole European became President of IBM World Trade Corporation, a transcultural manager par excellence. He clearly states that we should stick to the highest principle of Judeo-Christian Civilisation, that of ‘love thy neighbour’. It is the guarantee for private and professional success and that the companies, which, based on this principle have the best human relations are also the most profitable ones. Love definitely liberates us from the clutches and shackles of the ego, a purely personal consciousness, to liberate the higher level of an impersonal consciousness, which transcends conditioned responses of the mind, of which culture is a fragment.

In sum, each culture has a specific path - based on its specific traditions - to access and leverage this seemingly missing third level (in Western approaches) of unconditioned non-fragmentary higher consciousness – also suggested by hard science. Although the term may convey a threat to material consciousness, it may turn out to be the royal path of managing and controlling and foregoing culture clash: an ultimate ejection seat before culture crash, the scenario depicted by gloom and doom culture clash harbingers.

How does that fit with the intercultural management paradigm, state-of-the-art models of multiculturalism? For the uninitiated reader into the scientific underpinning and the application of dilemma theory I would like to present two approaches to dilemma resolution and synergy, that of the Cambridge Professor Charles Hampden-Turner and the intercultural management consultant Fons Trompenaars as well as the approach to reconciliation and synergy taken by N. Adler. Details can be read in the publications by these three authors (see bibliography). I would like to represent it as I understand it in order to show where it can possibly be enhanced by my approach.

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Titel: Das Transkulturelle Bewusstsein - Transcultural Consciousness