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Störungen während Präsentationen und der Umgang mit ihnen

Seminararbeit 2011 11 Seiten

Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Störungen

Störfaktoren
Präsentator selbst
Technik
Publikum
Außergewöhnliche Umstände

Vermeidung und Reaktion
Präsentator selbst
Technik
Publikum
Publikumstypen
Umgangsstrategien
Außergewöhnliche Umstände

Abschlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Einleitung

Jede Person die einen Vortrag hält, präsentiert, moderiert, eine Diskussion leitet oder in sonstiger Form in eine Interaktion mit einem Publikum tritt um Inhalte zu vermitteln ist betroffen. Die Wahrscheinlichkeit eines Eintretens ist sehr hoch. Die Rede ist von sogenannten Störungen. Doch welche Arten von Störungen gibt es? Wie geht man mit ihnen um? Und gibt es Möglichkeiten, ihr Eintreten schon im Vorfeld zu verhindern? Diese Fragestellungen werden in der folgenden Ausarbeitung geklärt.

Störungen

Mit einer Störung kann man jede Abweichung eines geplanten oder regelmäßigen Ablaufs bezeichnen. Dabei ist es irrelevant, ob die Abweichung unerwünscht oder überraschend ist. Zumeist verbindet man aber mit einer Störung einen negativen Zwischenfall, welcher die verschiedensten Eigenschaften inne hat. Als Hauptmerkmale für einen Zwischenfall kann man die Folgenden nennen:

- Herkunft – Wodurch wurde die Störung verursacht?
- Vorhersehbarkeit – Konnte mit dem Eintreten gerechnet werden oder kam der Zwischenfall unvorhergesehen?
- Auswirkung auf den weiteren Verlauf – Muss der Ablauf unterbrochen werden oder sind die Auswirkungen gering?

Natürlich gibt es noch viele andere Eigenschaften. Und genauso unterschiedlich, wie jede Störung zusammengesetzt ist, wird sie von jeder Person individuell aufgenommen. Manche Präsentatoren fühlen sich durch die kleinsten Unterbrechungen gestört, wobei Andere wiederum auch bei Unterhaltungen im Publikum souverän fortfahren. Mit den folgenden Punkten kann sich der Präsentator besser auf Störungen vorbereiten und mit Hilfe von Reaktionsvorschlägen auch darauf reagieren.

Störfaktoren

Es existieren viele Arten von Störungen. Sie lassen sich nach Meinung des Autors in vier Bereiche gliedern. Diese sind schematisch in der folgenden Abbildung dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Unterteilung der Störfaktoren

Präsentator selbst

Störungen, die den Vortragenden aus der Bahn werfen, können auch von ihm selbst ausgehen. Je nachdem wie routiniert der Präsentator ist, kann er diese Unterbrechungen souverän übergehen. Seifert nennt unter anderem folgende Störungen:

- Versprecher

Versprecher können immer wieder vorkommen und sollten einen routinierten Sprecher nicht aus der Ruhe bringen. Es gilt sich zu korrigieren und normal weiter zu sprechen. Jedenfalls sollte man sich nicht entschuldigen.

- Begriffe fallen nicht ein

Auch bei großer Kenntnis in einem Themenbereich kann es vorkommen, dass dem Präsentator bestimmte Begriffe nicht einfallen. Wenn möglich sollte man den Begriff umschreiben.

(Seifert, 2004, S. 77)

Natürlich gibt es noch weitere Störungen, die vom Vortragenden ausgehen. Folgend weitere Beispiele:

- Lampenfieber/Nervosität

Gerade wenn man nicht so oft Vorträge hält oder sich in einem Thema nicht sicher ist kann es zu Nervosität kommen. Dabei handelt es sich um eine ganz normale Reaktion auf etwas bevorstehendes und ungewisses. Lampenfieber hingegen ist eine Steigerung der normalen Nervosität, welches sich auch deutlich durch physische, körperliche Reaktion zeigt. Gegenmaßnahmen reichen von guter Vorbereitung bis zur Angstbekämpfung durch einen Psychologen.

- Krankheit

Eine Erkrankung kann ebenfalls eine Störung sein. Ein grippaler Infekt zum Beispiel beeinflusst die Körperfunktionen. Man wird schlapp und unkonzentriert. Jedoch muss jeder Vortragende selbst entscheiden, ob er sich in der Lage fühlt zu präsentieren.

- Abgelenkt

Ablenkungen - wie zum Beispiel durch private Probleme - können sich ebenfalls negativ auf einen Vortrag auswirken. Es gilt sich von anderen Themen frei zu machen und sich während des Vortrags auch nur ausschließlich auf diesen zu konzentrieren.

Technik

Die Technik ist gleichzeitig Freund und Feind des Vortragenden. Zum einen unterstützt sie dabei, die Inhalte der Vortrags möglichst eindringlich darzustellen. Sie kann durch mediale Unterstützung die Aufmerksamkeitsspanne erhöhen und aufrecht halten. Zum anderen ist sie aber eine große Fehlerquelle. Ist man darauf angewiesen kann es schnell passieren, dass man vor diversen Problemen steht ohne deren Lösung die Präsentation kaum möglich ist.

Ist man auf eine Powerpoint Präsentation angewiesen kann als erste Fehlerquelle der Laptop genannt werden. Und dieser bringt gleich ein ganzes Paket an möglichen Störungen mit. Natürlich kann es einen Defekt geben. Weitere Möglichkeiten sind eine Inkompatibilität zu dem im Raum vorhandenen Beamer oder das Netzkabel wurde vergessen und der Akku geht zur neige. Ein weiteres Problem kann die Raumtechnik selbst sein. Natürlich können auch Medien „ohne Stecker“ von Störungen betroffen sein. Als Beispiel könnten die Flipchartmarker leer sein. Wie man sieht ist es schwierig alle Möglichkeiten abzudecken. Deswegen ist es ratsam die benötigte Technik rechtzeitig vor der Präsentation zu überprüfen.

Publikum

Beim Publikum handelt es sich um den größten Störfaktor während eines Vortrags. Je nachdem wie empfindlich oder souverän der Präsentator ist, empfindet er diese als mehr oder weniger störend. Seifert nennt unter anderem die folgenden möglichen Störungen durch Teilnehmer:

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640978137
ISBN (Buch)
9783640978007
Dateigröße
686 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v176494
Institution / Hochschule
Hochschule München
Note
1,7
Schlagworte
Störung Präsentation Moderation

Autor

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Titel: Störungen während Präsentationen und der Umgang mit ihnen