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Einzelunternehmen oder inhabergeführte GmbH?

VBA-gestützte quantitative Steueranalyse zur Wahl der Unternehmensform

von Thorsten Landsmann (Autor) Renke Busch (Autor)

Hausarbeit 2011 28 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Steuerrechtliche Grundlagen
2.1 Laufende Besteuerung des Einzelunternehmens
2.2 Laufende Besteuerung der inhabergeführten GmbH
2.2.1 Definitivbelastung
2.2.2 Gewinnausschüttung

3 Quantitative Steueranalyse
3.1 Methoden der Quantifizierung von Steuerlasten
3.2 Design
3.3 Programmtechnische Umsetzung
3.3.1 Funktionsweise der Einkommenssteuerberechung mit VBA
3.3.2 Funktionsweise der Kirchensteuerberechung mit VBA
3.4 Modellannahmen
3.4.1 Unternehmet! sche Ausgangsparameter
3.4.2 Steuerliche Ausgangsparameter
3.4.3 Gestaltungsfreiräume

4 Steuerwirkungen

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Belastungsabhängigkeit - Einzelunternehmen

Abb. 2 Belastungsabhängigkeit - Kapitalgesellschaft

Abb. 3 Besteuerung von Gewinnausschüttungen

Abb. 4 Formularfunktion - Triangel

Abb. 5 VBA Funktion - Einkommensteuer

Abb. 6 VBA Funktion - Kirchensteuer

Abb. 7 Iterationsverfahen - Kirchensteuer

Abb. 8 VBA Funktion - Kirchensteuer II

Abb. 9 Typischer Funktionsverlauf bei veränderlichen Hebesätzen einer Einzelunternehmung

Abb. 10 Funktionsverlauf der Steuerbelastung bei veränderlichen Gewinnsituationen

Abb. 11 Funktionsverlauf der Steuerbelastung einer 1-Personen-GmbH bei veränderlichen Gewinnsituationen

Abb. 12 Funktionsverlauf der Steuerbelastung eines Einzelunternehmers bei steigenden Unternehmerlöhnen - AGV

Abb. 13 Funktionsverlauf der Steuerbelastung einer 1-Personen-GmbH Bei unterschiedlichen Finanzierungskonzepten im TEV

Abb. 14 Funktionsverlauf der Steuerbelastung einer 1-Personen-GmbH Bei unterschiedlichen Finanzierungskonzepten im AGV

Abb. 15 Funktionsverlauf der Gesamtbelastung beim AGV unter Berückichtigung der Zinslast im AGV

1 Einleitung

Entrepreneure stehen in der Vorgründungsphase ihrer Start-Ups vor einer Vielzahl betriebswirtschaftlicher Entscheidungen. Doch neben ihrer für aussichtsreich erklärten Geschäftsidee, gilt es sogenannte konstitutive Aspekte der Gründung abzuwägen. Diese Entscheidungen bedürfen größter Sorgfalt, da sie von grundlegender Bedeutung sind, den Handlungsrahmen des Unternehmens langfristig prägen und im Regelfall nur einmalig oder selten zu treffen sind. Zu ihnen zählen klassischerweise gesetzliche Anmeldepflichten, sowie die Standort- und Rechtsformwahl.1

Im Fokus dieser Ausarbeitung steht die Wahl der Rechtsform. Sie hängt von verschiedenen Entscheidungskriterien ab, die die Besonderheiten des geplanten Unternehmens berücksichtigen sollten und im Verbund betrachtet, sich vorteilhaft für das Unternehmen auswirken. Zentrale Faktoren, die als für die Gründung relevant gelten, sind z.B. Haftungsfaktoren, das erforderliche Mindestkapital, Publizitäts- und Prüfungspflichten, Vermögens- und Erfolgsbeteiligungen, sowie steuerliche Belastungen.2

Der zuletzt genannte Aspekt, die steuerliche Belastung in Abhängigkeit der gewählten Rechtsform wird in dieser Ausarbeitung unter Ausschluss der anderen Entscheidungskriterien als ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl der Rechtsform betrachtet. Infolgedessen wird das Ziel verfolgt, die an die Gegebenheiten des Einzelfalls assimiliert, optimale Wahl der Rechtsform aus steuerlicher Perspektive treffen zu können, da eine rechtsformneutrale Besteuerung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gewährleistet ist. Dies ist auf den Dualismus der Steuersubjekte zurückzuführen, aus dem resultiert, dass auch wirtschaftlich und strukturell-vergleichbare Unternehmen, die in unterschiedlichen Rechtsformen geführt werden, anders besteuert werden und infolgedessen eine verschiedene Steuerbelastung erfahren.3

Ziel der Projektarbeit ist es, eine auf quantitativen Faktoren beruhende Handlungsempfehlung hinsichtlich der Wahl der Rechtsform treffen zu können. Im Direktvergleich stehen die Einzelunternehmung und die inhabergeführte GmbH, bei deren Besteuerung sich im Zuge der Steuerreformen in den Jahren 2008 und 2009 erhebliche Änderungen, wie die Senkung des Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuersatzes, sowie der Einführung des Teileinkünfteverfahrens ergeben haben.

Im Fokus dieser Ausarbeitung steht die laufende Besteuerung beider Rechtsformen, die sich aus der Aufnahme der üblichen Geschäftstätigkeit ergäbe. Um Vergleichbarkeit der Rechtsformen hinsichtlich der Besteuerung herzustellen, wird im Rahmen der durchgeführten Steueranalyse eine Thesaurierungs­begünstigung, wie sie das Steuerrecht nach §34a EStG für Einzelunternehmen vorsieht, ausgeklammert. Ferner sind ausschließlich Ertragsteuern Gegenstand der Untersuchung, insofern das Ziel verfolgt wird, durch den Vergleich beider Rechtsformen, die für den Individualfall günstigere Rechtsform hinsichtlich des Nettoergebnisses zu identifizieren. Darüber hinaus erfolgt der Vergleich unter der Prämisse, dass das Einzelunternehmen einen Gewerbebetrieb nach §15 EStG betreibt. Im Regelfall erfolgt die Gewinnausschüttung im Folgejahr, eine zeitliche Verschiebung bei der Steuerzahlung der Kirchensteuer wird ausgeblendet, so dass eine Verzinsung nicht notwendig ist.

Die Untersuchung erfolgt mithilfe einer quantitativen VBA-gestützten-Excel- Programmierung. Diese ermittelt unter Anwendung der relevanten Rechtsnormen die laufende Besteuerung, die sich bei einem flexibel vom Anwender definierbaren Gewinn bis hin zur Nettovermögensmehrung beim Anteilseigner ergäbe. [Anm. d. Red.: Diese Excel-Datei ist nicht im Lieferumfang enthalten.]

2 Steuerrechtliche Grundlagen

2.1 Laufende Besteuerung des Einzelunternehmens

Einzelunternehmen und Personengesellschaften werden zivilrechtlich eine eigene Rechtspersönlichkeit zugesprochen.4 Zwar gilt die Gesellschaft als selbstständiges Einkünfteerzielungssubjekt, jedoch ist sie kein Steuersubjekt der Einkommensteuer. Die Basis dafür bildet das Insichgeschäft nach §181 BGB, welches dem Einzelunternehmer die Trennung seiner Vermögenssphären und das Eingehen von Leistungsbeziehungen mit seiner Gesellschaft untersagt.5 Eine Versteuerung erfolgt nach dem Transparenzprinzip, so dass die Einzelunternehmung für die Besteuerung transparent wird.6 Infolgedessen erfolgt die Besteuerung nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Anteilseigner, dem Einzelunternehmer.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Belastungsabhängigkeit - Einzelimternehmen

Die zuvor abgebildete Darstellung stellt die verschiedenen Steuerbelastungen dar, die der Gewinn bei einem in Deutschland gewerblich tätigen, kirchensteuerpflichtigen Einzelunternehmen auslösen würde. Das Unternehmen unterliegt der Gewerbe-, Einkommen- und Kirchensteuer, sowie dem Solidaritätszuschlag als Ergänzungsabgabe.7

Gemäß Transparenzprinzip unterliegt der Einzelunternehmer als natürliche Person der unbeschränkten Einkommensteuerpflicht (§1 EStG) und infolgedessen auch dem Solidaritätszuschlag (§2 Nr. 1 SolZG).

Die Einkünfte des Einzelunternehmers aus Gewerbebetrieb (Gewinn) stellen das zu versteuernde Einkommen dar. Dieses ist Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer (§2 Abs. 6 EStG). Die Besteuerung erfolgt nach dem Prinzip der vertikalen Steuergerechtigkeit durch Anwendung des progressiven Einkommensteuertarifs (§32a EStG)8 [1]. Die ermittelte Einkommensteuer wird auch als tarifliche Einkommensteuer bezeichnet, stellt in dieser Abbildung jedoch die festzusetzende Einkommensteuer dar, um den Forderungen des §51a Abs. 2 S.3 EStG gerecht zu werden. Die Bemessungsgrundlage der Kirchensteuer ist die festzusetzende Einkommensteuer (§51 Abs.2 S.3 EStG). Der Kirchensteuersatz variiert in Abhängigkeit vom Bundesland von 8% bis 9% [2]. Die gezahlte Kirchensteuer wird dem Steuerpflichtigen im Folgejahr als Sonderausgabe angerechnet (§10 Abs. 1 Nr.4 EStG). Die Höhe der Erstattung aufgrund des Sonderausgabencharakters hängt vom Steuerbescheid des Steuerpflichtigen ab. Damit reduziert die Kirchensteuer ihre eigene Bemessungsgrundlage, das zu versteuernde Einkommen. Um diesen Effekt zu verdeutlichen, erfolgt der Sonderausgabenabzug nicht wie üblich im Folgejahr, sondern im laufenden Geschäftsjahr [3].

Die Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit qualifiziert das Einzelunternehmen zum Steuersubjekt der Gewerbesteuer (§2 Abs. 1 GewStG). Bemessungs­grundlage der Gewerbesteuer ist der Gewerbeertrag (§6 GewStG). Hierbei handelt es sich um den Gewinn des Einzelunternehmens, erhöht um Hinzurechnungen (§8 GewStG) und vermindert um Kürzungen (§9 GewStG). Darüber hinaus wird Einzelunternehmen ein Freibetrag in Höhe von 24.500€ (§11 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 GewStG) eingeräumt. Nach Berücksichtigung dieses Freibetrags wird der verbleibende Gewerbeertrag mit der Steuermesszahl in Höhe von 3,5% multipliziert (§11 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 GewStG). Produkt dieser Multiplikation ist der Gewerbesteuermessbetrag. Auf diesen ist der Gewerbesteuerhebesatz, welcher der Autonomie der Gemeinden unterliegt, anzuwenden. Daraus ergibt sich die Höhe der Gewerbesteuer, welche kraft gesetzlicher Anordnung seit der Steuerreform 2008 keine Betriebsausgabe mehr darstellt9 [4].

Um die Nichtabzugsfähigkeit der Gewerbesteuer zu kompensieren, sieht das Steuerrecht gemäß §35 EStG eine Verrechnung der Gewerbesteuer mit der tariflichen Einkommensteuer vor [1]10. Die Verrechnung ist an zwei Kriterien gebunden, so dass maximal das 3,8 fache des Gewerbesteuermessbetrags (§35 Abs. 1 S.1 Nr. 1 EStG), jedoch auch nicht mehr als die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer (§35 Abs. 1 S.2 EStG) verrechnet werden [5].

Nach der Verrechnung der Gewerbesteuer mit der tariflichen Einkommensteuer ergibt sich die festzusetzende Einkommensteuer, welche zugleich die Bemessungsgrundlage für den Solidaritätszuschlag als Ergänzungsabgabe darstellt.

Der Solidaritätszuschlagssatz beträgt 5,5% (§4 SolZG). Da es sich beim Solidaritätszuschlag um eine Ergänzungsabgabe zur Einkommensteuer und infolgedessen um eine Personensteuer handelt, mindert dieser nicht seine eigene Bemessungsgrundlage und ist somit weder als Betriebsausgabe noch als Werbungskosten noch als Sonderausgabe abzugsfähig (§12 Nr.3 EStG). Bemessungsgrundlage des Solidaritätszuschlags ist die festzusetzende Einkommensteuer [6].11

2.2 Laufende Besteuerung der inhabergeführten GmbH

Für Kapitalgesellschaften ist hingegen das gesellschaftsrechtliche Trennungsprinzip maßgeblich. Aus diesem resultiert eine Trennung der Vermögenssphären der Gesellschaft und des Anteilseigners, da sich beide wie zwei fremde Dritte gegenüberstehen.12 Konsequenterweise kommt es unter der Prämisse der Vollausschüttung zu einer steuerlichen Doppelbelastung. Ein Definitivzugriff erfolgt unabhängig von der Verwendung der Gewinne auf Ebene der Kapitalgesellschaft, die als selbstständiges Steuersubjekt der Körperschaftsteuer gilt. Ein weiterer Steuerzugriff erfolgt erst im Falle einer Gewinnausschüttung. Diesem wird der Anteilseigner unterzogen.

2.2.1 Definitivbelastung

Eine Kapitalgesellschaft unterliegt mit ihren Gewinnen der Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie dem Solidaritätszuschlag als Ergänzungsabgabe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Belastungsabhängigkeit - Kapitalgesellschaft

Die Kapitalgesellschaft unterliegt als selbstständiges Steuersubjekt in vollem Umfang der Körperschaftssteuer (§1 Abs. 1 Nr.1 KStG). Darüber hinaus ist sie Steuersubjekt des Solidaritätszuschlages, welcher als Ergänzungsabgabe zur Körperschaftsteuer erhoben wird (§2 Nr. 2 SolZG). Prinzipiell sind alle Einkünfte von Kapitalgesellschaften, unabhängig von ihrer ausgeübten Tätigkeit als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu qualifizieren (§8 Abs. 2 GewStG). Aufgrund des Trennungsprinzips gilt die Kapital­gesellschaft ebenfalls als Steuersubjekt der Gewerbesteuer (§5 Abs. 1 S.1 GewStG).

Kapitalgesellschaften erzielen ausschließlich und unabhängig von ihrer tatsächlich ausgeübten Tätigkeit Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§8 Abs. 2 KStG). Sie gilt daher und wegen des Trennungsprinzips als selbstständiges Steuersubjekt und ist somit Steuerschuldnerin der Gewerbesteuer (§5 Abs. 1 S.1 GewStG). Der Gewinn stellt erhöht um Hinzurechnungen (§8 GewStG) und vermindert um Kürzungen (§9 GewStG) den Gewerbeertrag dar, welcher als Bemessungsgrundlage (§6 GewStG) für die Berechnung der Gewerbesteuer herangezogen wird. Resultat der Multiplikation der Gewerbeertrags mit der Steuermesszahl in Höhe von 3,5% (§11 Abs. 1 S.2 und Abs.2 GewStG) ist der Gewerbesteuermessbetrag. Auf diesen ist der Gewerbesteuerhebesatz (§16 Abs. 1 GewStG), welcher der Autonomie der Gemeinden unterliegt, anzuwenden. Daraus ergibt sich die Gewerbesteuer [1], welche kraft gesetzlicher Anordnung seit der Steuerreform 2008 keine Betriebsausgabe mehr darstellt.13

Als Kapitalgesellschaft unterliegt die inhabergeführte GmbH der Körperschaftsteuer (§1 Abs.1 Nr.1 KStG). Der auf den Gewinn anzuwendende Körperschaftsteuersatz beträgt proportional 15% (§23 Abs.1 KStG) [2]. Die Zu zahlende Körperschaftsteuer gilt darüber hinaus als Bemessungsgrundlage des Solidaritätszuschlags, der proportional 5,5% beträgt (§3 Abs.1 Nr.1 und §4 SolZG). [3]

Die dargestellten Steuerzugriffe erfolgen unumgänglich auf Ebene der Körperschaft und werden Definitivbelastung genannt. Nachdem der Zugriff erfolgt ist, können die versteuerten Gewinne in Form einer Dividende an den Anteilseigner ausgezahlt werden, unterliegen im Falle einer Ausschüttung jedoch einem weiteren Steuerzugriff.

2.2.2 Gewinnausschüttung

Werden Gewinne von Kapitalgesellschaften in Form von Dividenden an Anteilseigner ausgeschüttet, so lösen sie weitere Steuerzahlungen aus. Die Steuerzugriffe erfolgen auf Ebene des Anteilseigners und setzen sich grundlegend aus Einkommensteuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen, Kirchensteuer und dem Solidaritätszuschlag zusammen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Besteuerung von Gewinnausschüttungen

Wird die Dividende an eine natürliche Person ausgeschüttet, so stehen dem Anteilseigner generell zwei Möglichkeiten der Versteuerung zur Wahl.

Prinzipiell werden Einkünfte aus Kapitalvermögen der Kapitalertragsteuer unterzogen. In diesem Fall wird die ausgeschüttete Dividende der Abgeltungsteuer unterzogen. Sie beträgt proportional 25% (§32d Abs.1 EStG).

[...]


1 Vgl. Volkmann/Tokarski (2006), S.157

2 Vgl. Thommen/Achleitner (2006), S.65

3 Vgl. Schreiber (2007), S.194

4 Vgl. Haberstock/Breithecker (2010), S.190

5 Vgl. Tipke/Lang (2010), S.424

6 Vgl. Birk (2009), S. 314

7 Vgl. Kraft/Kraft (2009), S.221

8 Vgl. Birk (2009), S. 56

9 Vgl. Richter (2010), S.83

10 Die in [1] ermittelte Einkommensteuer wird zur Berechnung der Gewerbesteuer, um den Anforderungen des §51a Abs.2 S.3 EStG gerecht zu werden, als festzusetzende Einkommensteuer deklariert. Ferner ist sie, um die nach §35 EStG eingeräumte Möglichkeit der Verrechnung der Gewerbesteuer als tarifliche Einkommensteuer zu bezeichnen.

11 Vgl. Scheffler (2009), S. 282

12 Vgl. Haberstock/Breithecker (2010), S.190

13 Vgl. Richter (2010), S.83

Details

Seiten
28
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783640979097
ISBN (Buch)
9783640979455
Dateigröße
799 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v176498
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,7
Schlagworte
Gewerbesteuer Körperschaftsteuer EInkommensteuer Einzelunternehmen GmbH UG Steuerbelastungsvergleich laufende Besteuerung Rechtsformwahl quantitative Steueranalyse Gewinnausschüttung Steuerbelastung Definitivbelastung Transparenzprinzip Trennungsprinzip Solidaritätszuschlag Kirchensteuer rechtsformspezifische Besteuerung Gewerbesteuerfreibetrag Visual Basic Planbilanz VBA Besteuerung

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