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Nach dem iconic turn

Grenzen und Möglichkeiten einer textunabhängigen Bildhermeneutik in den Sozialwissenschaften

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 30 Seiten

Politik - Methoden, Forschung

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Allgemeine Ansprüche einer verstehenden Sozialwissenschaft

3. Verschiedene Varianten der hermeneutischen Interpretation
3.1. Hermeneutik als Textwissenschaft
3.2. Hermeneutik nichtsprachlichen Ausdrucks

4. Die neue Macht der Bilder: der iconic turn
4.1. Zur Wichtigkeit einer kritischen Bildkompetenz

5. Was ist ein Bild?
5.1. Die Besonderheit des Fotos
5.2. Bilder in den Massenmedien

6. Bildhermeneutik als Methode textunabhängiger Bildanalyse

7. Fazit

8. Literatur
8.1. Monographien
8.2. Aufsätze

1. Einleitung

ÄDie Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. September 2001 unterschied sich von allen vorhergehenden Ausgaben dieser Zeitung durch ein großformatiges Bild auf der ersten Seite. Das Bild zeigte die brennenden Türme des World Trade Center. Die FAZ hatte mit der Tradition gebrochen, auf der ersten Seite nur Worte gelten zu lassen. Offenbar hatten die verantwortlichen Redakteure empfunden, dass hier etwas mitzuteilen war, das sich mit Worten alleine nicht fassen ließ.“1

Kaum jemand war jemals als Soldat in Vietnam oder im Irak, dennoch verfügen wir von diesen Kriegen über eine mehr oder minder genaue Vorstellung. Kaum jemand ist auch Konrad Adenauer oder Gerhard Schröder jemals persönlich begegnet, dennoch haben wir Äein Bild von ihnen“.2 Bilder dienen in der heutigen Mediengesellschaft als konkrete Bezugspunkte unserer Erinnerung und sind nicht austauschbar.3 Bilder können dies leisten, da sie Äeine eigene Sprache sprechen“, eine eingängige Bildsprache, mittels derer sie etwas auszudrücken in der Lage sind, das die Grenzen verbaler Kommunikation sprengt. Es sind somit nicht Texte, sondern Bilder, die die Wende zum 21. Jahrhundert markieren und sich in unsere Köpfe eingebrannt haben.4 Oder um es mit den Worten des Philosophen Walter Benjamin zu sagen: ÄGeschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten“.5

Aber wie groß sind die Unterschiede zwischen Bildern und Geschichten eigentlich? Was können die einen leisten, was die anderen nicht zu leisten im Stande sind - und umgekehrt? Wie weit ist überhaupt eine visuelle Sprache mit einer verbalen Sprache vergleichbar? Wie kann ein Verständnis von Wortsprache zur Erhellung von Bildsprache beitragen? Und wie können sich diese beiden Systeme ergänzen?6

Die vorliegende Arbeit hat aus einem bestimmten Grund ein Interesse an der Beantwortung dieser Fragen: Wenn in der heutigen Gesellschaft das Bild die Sprache als Leitmedium abgelöst hat, wenn eine kulturelle Verschiebung vom Text zum Bild stattgefunden hat - welche Auswirkungen hat dies, welche Auswirkungen muss dies vielleicht sogar haben, auf sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, die von jeher einem Prinzip der Schriftlichkeit unterworfen waren? Wenn sozialwissenschaftliches Interesse die Erforschung und Interpretation sozialer Wirklichkeit ist, kann die soziale Wirklichkeit der Allgegenwärtigkeit des Bildes dann einfach außen vor gelassen werden? Und wie kann eine verstehende Sozialwissenschaft aussehen, die die Macht der Bilder anerkennt?

Die vorliegende Arbeit sucht ihre Antworten auf die vorangegangen Fragen am Beispiel der Hermeneutik. Hierzu ist zunächst einige Vorarbeit nötig, ohne die eine Untersuchung der Möglichkeiten einer Bildhermeneutik als Methode textunabhängiger Bildanalyse nicht auskommen kann. So wird zunächst betrachtet, wie der Vorgang menschlichen Verstehens als nicht methodisch kontrolliertes Verfahren der Alltagspraxis in die Sozialwissenschaft übertragen wird und auf welche Weise man dieses Verstehen dort zu fassen sucht. Wie wird die Sozialwissenschaft dem Anspruch gerecht, die Interpretation menschlichen sozialen Handelns validierbar und transparent zu machen?

Es sei an dieser Stelle erlaubt, die eben gestellte Frage sofort zu beantworten, da ihre Antwort Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist: in der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik ist eine Methode gefunden, Verstehen nachvollziehbar zu machen. Interpretationsgegenstand des Sozialwissenschaftlers sollen hierbei Protokolle sozialen Handelns sein, und dieser Begriff ist seit der Verabschiedung der sogenannten ÄGutenberg-Galaxie“ und dem mit ihr einhergehenden Machtgewinn der Bilder äußerst problematisch geworden: War alle Erkenntnis von jeher sprachabhängig, war die Sozialwissenschaft schon immer eine Textwissenschaft, divergieren die Ansichten diesbezüglich in der jüngeren Zeit. Plötzlich tauchen Vertreter einer anderen Variante hermene utischer Analyse auf und plädieren für eine Methode, die auch nichtsprachliche Lebensäußerungen wie beispielsweise Bilder als Protokolle sozialer Wirklichkeit anerkennt und deren Analyse vom Prinzip der Sprachlichkeit zu lösen sucht.

Nach einer Gegenüberstellung dieser beiden Lager soll ein Überblick über den Prozess der kulturellen Verschiebung vom Text zum Bild gegeben werden: den iconic turn. Es soll an dieser Stelle begründet werden, warum es in einer Zeit, in der Bilder immer mehr an Macht gewinnen, Menschen immer stärker mit Bildern Äüberschwemmt“ und gleichzeitig die Kompetenzen im Umgang mit und im Verstehen von Bildern nicht ausgebaut werden, von immenser Wichtigkeit ist, eben diese Kompetenzen zu stärken. Hierzu gehört freilich auch das Wissen darüber, was ein Bild ist, wie Menschen Bilder wahrnehmen und wie die Grenzen zwischen Abbild und Realität gerade in den Massenmedien auch zu verschwimmen drohen.

Abschließend wird, nach geleisteter Vorarbeit, vorgestellt, wie eine Bildhermeneutik als Methode textunabhängiger Bildanalyse aussehen kann.

2. Allgemeine Ansprüche einer verstehenden Sozialwissenschaft

Verstehen wird der Vorgang genannt, der einer Erfahrung Sinn verleiht. Für Menschen ist Verstehen ständig praktizierte Alltagsroutine7: In der alltäglichen Interaktionssituation stehen sie als Kommunikationspartner unter Handlungs- und Entscheidungsdruck und müssen schnell und in der aktuellen Situation effektiv über Deutungen von Interaktionsbeiträgen entscheiden. Dieses Sich- verlassen- müssen auf die eigene Intuition bedeutet jedoch keineswegs, dass Äblind“ entschieden wird - vielmehr kann die menschlichte Intuition als ein abkürzendes hermeneutisches Verfahren angesehen werden8, als ÄAlltagshermeneutik“9. Die Mehrzahl menschlicher Deutungsleistungen vollzieht sich also keineswegs methodisch kontrolliert, sondern sozusagen beiläufig - vor dem Hintergrund eines impliziten Regelwissens und um das, was hier und jetzt ist und getan werden muss sowie auf der Grundlage einer Interaktionskompetenz alltäglich Handelnder.10 Zu diesem implizit Gewussten und in die Deutung von Handlungen Einbezogenen gehört die sogenannte konkrete Umgebung eines Menschen, seine soziale Wirklichkeit - die Gesamtheit dessen, was von ihm erlebt wird sowie das Ergebnis gemeinsam mit anderen in sozialer Interaktion hergestellter Bedeutungen und Zusammenhänge.11 Menschen handeln auf der Basis von gemeinsam geteilten Bedeutungen, die sie Objekten, Ereignissen, Situationen und Personen zuschreiben. Diese Bedeutungen modifizieren sie beständig und Ärahmen“ sie kontextbezogen in Reaktion auf die Deutung anderer. In diesem Verständnis erscheinen soziale Wirklichkeiten als Ergebnis beständig ablaufender sozialer Konstruktionsprozesse.12 Die menschliche Umwelt bzw. Lebenswelt ist somit Wahrnehmungs-, Orientierungs- und Handlungshorizont. Sie bewegt sich mit uns, wenn wir uns bewegen, sie verändert uns und unser Handeln, wenn wir sie verändern - sie existiert nicht ohne uns, und wir existieren nicht ohne sie.13

Jede sozialwissenschaftliche Lebensweltanalyse stellt demnach den Versuch dar, die konkreten Orientierungs-, Handlungs- und Organisationsformen von Individuen in und mit ihrer Umwelt zu beschreiben und konkretes Handeln vor diesem Hintergrund zu interpretieren.14 Dabei macht der wissenschaftliche Interpret zwar prinzipiell nichts anderes als das, was Menschen im Alltag auch tun: Er deutet Wahrnehmungen als Verweise auf einen ihnen zugrunde liegenden Sinn hin. ÄAber anders als der Alltagsmensch versucht der wissenschaftliche Interpret, sich über die Voraussetzungen und die Methoden seines Verstehens Klarheit zu verschaffen. Denn dadurch und nur dadurch wird Verstehen zu einer wissenschaftlichen Methode. Dadurch auch erst wird Verstehen systematisch lehr- und lernbar.“15

Dies ist eine der tragenden Säulen der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik, der ÄLehre vom interpretativen Vorgehen“.16 Diese Methode hat den Anspruch, dass die Geltung der Interpretation validierbar, transparent, nachvollziehbar und an intersubjektive Überprüfbarkeit zu binden ist.17 In der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik geht es um das Verstehen des Verstehens selbst, um Verfahren, Regeln, Muster, implizite Prämissen sowie um Aneignungs-, Unterweisungs- und Überlieferungsweisen des Deutens und Verstehens.18 Der wissenschaftliche Interpret, sofern er hermeneutisch arbeitet, versucht also ganz generell, sich über die Voraussetzungen und die Methoden seines eigenen sowie menschlichen Verstehens überhaupt Klarheit zu verschaffen.19 Die zu untersuchende Welt ist eine sinnhafte, und empirisch überprüfbare Aussagen über diese Welt zu treffen heißt nichts anderes, als sie verstehend zu erfassen. Das Anliegen der Hermeneutik besteht in einer methodisc hen Kontrolle der wissenschaftlich-empirischen Operation des Verstehens.20

Um dies zu leisten, vollzieht sich das Verstehen des Sozialwissenschaftlers in einem besonderen, nicht alltäglichen Modus des prinzipiellen Zweifels an sozialen Selbstverständlichkeiten. Diese Einstellung ist dadurch geprägt, dass sie einzig daran interessiert ist, die Wirklichkeit zu durchschauen, die ÄWahrheit“ bzw. das Zustandekommen der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu erkennen. Der Sozialwissenschaftler entwirft daher Möglichkeitsmodelle der Handlungsabläufe und der Handelnden, um verstandesmäßig nachvollziehbare Rekonstruktionen zu entwerfen. Er entscheidet, wie ein Akteur im Falle Äidealer Zweckrationalität“ disponiert und gehandelt haben würde. Erst mit Hilfe dieser idealtypischen Konstruktionen, die umso besser ihren Dienst leisten, je Äweltfremder“ sie sind, lassen sich Vergleiche mit dem dokumentierten Handeln anstellen - und erst so lässt sich auch der Abstand zwischen dem Handeln in idealtypischer Zweckrationalität einerseits und dem dokumentierten Handeln andererseits aufzeigen.21 Jeder Einzelfall - generell betreibt die sozialwissenschaftliche Hermeneutik nur Einzelfallanalysen22 - wird also im Hinblick auf seinen Abstand vom und seine Differenz zum begrifflich Äreinen“ zweckrationalen Idealtypus kausal erklärt.23 ÄSozialwissenschaftliches Verstehen ist somit notwendigerweise immer auch ein Verstehen des Verstehens, ein Verstehen ‚zweiter Ordnung‘.“24 Es ist der ÄWeg vom deutenden Verstehen zum ‚ursächlichen‘ Erklären des Ablaufs und der Wirkungen sozialen Handelns“25. Das bedeutet vor allem, dass die Daten des Sozialwissenschaftlers, anders als die des Naturwissenschaftlers, vorinterpretiert sind, dass seine Konstruktionen eben Konstruktionen von Konstruktionen sind. Diese sind dann die kontrollierten, methodisch überprüften und überprüfbaren, verstehenden Rekonstruktionen der Konstruktionen Äerster Ordnung“. Für derartige Rekonstruktionen muss das Handeln in bestimmten ÄDaten“ repräsentiert sein, um einer Interpretation zugänglich zu sein, und dieses Handeln Äpräsentiert“ sich wiederum in den Daten als abgeschlossene Handlung.26 Methodologischen hat der Sozialwissenschaftler es daher nie mit der Unmittelbarkeit des ÄHier und Jetzt“ zu tun, sondern immer nur mit Protokollen davon. Alle seine Daten sind Protokolle der in der Gegenwart unmittelbar gegebenen Wirklichkeit - und nicht diese selbst.27

3. Verschiedene Varianten der hermeneutischen Interpretation

Die Ansichten darüber, was solche ÄProtokolle“ sind, in welcher Form bzw. in welchen Formen sie sich ausdrücken und in welchen eben nicht, divergieren stark. Dementsprechend gibt es auch kein genormtes Verfahren der hermeneutischen Interpretation, sondern lediglich ein gewisses gemeinsames Grundverständnis, das sich von Fall zu Fall in unterschiedliche, sich teilweise ausschließende Varianten ausfaltet.28 Zwei der am stärksten divergierenden Varianten hermeneutischer Analyse sollen im Folgenden vorgestellt werden: Die eine beinhaltet die Prämisse, dass Sozialwissenschaften Textwissenschaften sind29, die andere plädiert für eine Hermeneutik, die auch nichtsprachliche Lebensäußerungen wie beispielsweise Bilder als Protokolle sozialer Wirklichkeit anerkennt und deren Analyse vom Prinzip der Sprachlichkeit zu lösen versucht.

3.1. Hermeneutik als Textwissenschaft

1967 gebrauchte der amerikanische Philosoph Richard Rorty erstmals den Begriff des linguistic turn, um die prinzipielle Sprachabhängigkeit aller Erkenntnisse nachzuweisen.30 Grundprinzip dieser Wendung war die Annahme, dass alle gesellschaftlichen Aktivitäten sprachlich vermittelt würden und demnach über diese Aktivitäten nur mittels der analytischen Kritik der Sprache verhandelt werden könne.31 Auch eine Variante der sozialwissenschaftlichen Hermeneutik geht davon aus, dass sich die sinnstrukturierte Welt durch Sprache konstituiert und in Texten materialisiert. Der Gegenstand der sinnverstehenden Wissenschaften bilde sich erst durch die Sprache und trete in Texten in Erscheinung. Die soziale Wirklichkeit ist somit textförmig, und diese Tatsache markiert zugleich den methodischen Zugang: ÄEine verstehende, methodisch kontrollierte Wirklichkeitserforschung ist Textforschung. Wirklichkeitswissenschaft ist Textwissenschaft.“32 Aus der Perspektive dieses methodischen Zugriffs stellen also nur Texte Protokolle der Wirklichkeit dar. Ein Protokoll ist somit nichts anderes als eine vertextete soziale Wirklichkeit.33

Möchte der Sozialwissenschaftler also soziale oder kommunikative Praktiken analysieren, indem er sich einem Artefakt dieser Praktiken annimmt, muss er die Aufzeichnungen zunächst einmal vertexten - falls sie nicht selber schon Text sind. Genau genommen beginnt die Auswertung der Daten bei dieser Variante hermeneutischen Vorgehens also bereits mit der Herstellung künstlicher ÄDokumentationen“, mit dem Verschriftlichen, der Transkription von Interviews und von Aufzeichnungen natürlicher Kommunikationsvorgänge.34 Eine Konsequenz dieser ÄBedingung der Versprachlichung oder sprachlichen Paraphrasierbarkeit der Interaktionsbedeutungen“35 ist, dass sozialwissenschaftliche Analysen sich nahezu ausschließlich mit der Analyse sprachlicher Dokumente und sprachlicher Interaktion oder der sprachlichen Beschreibung sozialen Handelns beschäftigen.36

[...]


1 Wolf Singer: Das Bild in uns - Vom Bild zur Wahrnehmung, in: Christa Maar und Hubert Burda (Hrsg.): Iconic Turn. Die neue Macht der Bilder, Köln 2004, S. 56-76, h ier S. 56.

2 Vgl. Gerhard Paul: Die Macht der Medien in der Mediengesellschaft, in: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Bilder im Kopf. Ik onen der Zeitgeschichte, Köln 2009, S. 88-97, hier S. 89.

3 Vgl. Jürgen Reiche: Bilder im Kopf, in: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Bilder im Kopf. Ikonen der Zeitgeschichte, Köln 2009, S. 12-17, hier S. 13.

4 Vgl. Hubert Burda: „Iconic turn weitergedreht“ - Die neue Macht der Bilder, in: Christa Maar und Hubert Bur da (Hrsg.): Iconic Turn. Die neue Macht der Bilder, Köln 2004, S. 9-13, h ier S. 11.

5 Vgl. Reiche: Bilder im Kopf, S. 14.

6 Vgl. Christian Doelker: Ein Bild ist mehr als ein Bild. Visuelle Kompetenz in der Multimedia-Gesellschaft, Stuttgart 1997, S. 15.

7 Vgl. Hans-Georg Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, in: Uwe Flick, Ernst von Kardorff und Ines Steinke (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch ( = Rowohlts Enzy klopädie, 55628), Reinbek bei Ha mburg 20043, S. 164-175, hier S. 165ff.

8 Vgl. Hans-Georg Soeffner: Interaktion und Interpretation - Überlegungen zu Prämissen des Interpretierens in Sozial- und Literaturwissenschaft, in: ders. (Hrsg.): Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Stuttgart 1979, S. 328-351, hier S. 330.

9 Vgl. ebd., S. 350.

10 Vgl. ebd.

11 Vgl. Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, S. 169.

12 Vgl. Uwe Flick, Ernst von Kardorff und Ines Steinke: Was ist qualitative Forschung? Einleitung und Überblick , in: d ies. (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch ( = Rowohlts Enzy klopädie, 55628), Reinbek bei Hamburg 20043, S. 13-29, hier S. 20.

13 Vgl. Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, S. 169f.

14 Vgl. ebd.

15 Ebd., S. 167.

16 Vgl. ebd., S. 164.

17 Vgl. Andreas Wernet: Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik ( = Qualitative Sozialforschung, 11), Op laden 2000, S. 9ff.

18 Vgl. Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, S. 165.

19 Vgl. Ronald Hitzler und Anne Honer: Einleitung: Hermeneutik in der deutschsprachigen Soziologie heute, in: d ies. (Hrsg.): Sozialwissenschaftliche Hermeneutik . Eine Einführung ( = Uni-Taschenbücher, 1885), Op laden 1997, S. 7-27, hier S. 7.

20 Vgl. Wernet: Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, S. 11.

21 Vgl. Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, S. 168-174.

22 Vgl. Jo Reichertz: Objektive Hermeneutik und hermeneutische Wissenssoziologie, in: Uwe Flick, Ernst von Kar dorff und Ines Steinke (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch ( = Rowohlts Enzy klopädie, 55628), Re inbek bei Ha mburg 20043, S. 514-524, hie r S. 517.

23 Vgl. Soeffner: Sozialwissenschaftliche Hermeneutik, S. 174.

24 Ebd., S. 169.

25 Ebd., S. 173.

26 Vgl. ebd., S. 167.

27 Vgl. Ulrich Oevermann: „Get Closer”. Bildanalyse mit dem Verfahren der objektiven Hermeneutik am Beispiel eine Google Earth-Werbung, in: Jörg Döring (Hrsg.): Geo-Visiotype. Zur Werbegeschichte der Telek ommunikation ( = MuK, 170/171), Siegen 2009, S. 129-177, hie r S. 130.

28 Vgl. Reichertz: Objektive Hermeneutik und hermeneutische Wissenssoziologie, S. 516.

29 Vgl. Soeffner: Interaktion und Interpretation, S. 328.

30 Vgl. Gottfried Boehm: Jenseits der Sprache? Anmerkungen zur Logik der Bilder, in: Christa Maar und Hubert Bur da (Hrsg.): Iconic Turn. Die neue Macht der Bilder, Köln 2004, S. 28-43, h ier S. 36.

31 Vgl. Willibald Sauerländer: Iconic turn? Eine Bitte um Ikonoklasmus, in: Christa Maar und Hubert Burda (Hrsg.): Iconic Turn. Die neue Macht der Bilder, Köln 2004, S. 407-426, hier S. 407.

32 Wernet: Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik , S. 11.

33 Vgl. ebd., S. 12.

34 Vgl. Hitzler, Honer: Einleitung, S. 8-11.

35 Ulrich Oevermann u.a.: Die Methodologie einer „objektiven Hermeneutik“ und ihre allgemeine forschungslogische Bedeutung in den Sozialwissenschaften , in: Hans-Geo rg Soeffner (Hrsg.): Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Stuttgart 1979, S. 352-434, hier S. 378.

36 Vgl. Soeffner: Interaktion und Interpretation, S. 328.

Details

Seiten
30
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640988549
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v177303
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen – Institut für Politikwissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
Hermeneutik Sozialwissenschaftliche Methoden Bildhermeneutik iconic turn Bildanalyse Bildkompetenz Bildinterpretation

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