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Möglichkeiten der Studienfinanzierung

von K. Fuchs (Autor)

Hausarbeit 2010 9 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. BAföG
2.1 Förderungsfähige Ausbildungen
2.2 Leistungsanspruch
2.2.1 Rückzahlung

3. Studienbeitragsdarlehen
3.1 Voraussetzungen
3.2 Rückzahlung

4. Bildungskredit
4.1 Voraussetzungen
4.2 Rückzahlung

5. Stipendien
5.1 Begabtenförderungswerke
5.2 Konfessionelle Stiftungen
5.3 Parteinahe Stiftungen

6. Kindergeld

7. Wohngeld

8. Sonstige Finanzierungsarten
8.1 Duales Studium
8.2 Nebenjob

9. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Vorerst haben wir uns die Frage gestellt, warum überhaupt finanziert werden muss. Studienfinanzie­rung ist notwendig, damit jeder die Möglichkeit hat, ein Studium absolvieren zu können, zum Beispiel auch Jugendliche bzw. Erwachsene aus sozialschwächeren Familien, die sich das sonst ohne die Stu­dienfinanzierung nicht leisten könnten. Es soll die Studenten während des Studiums unterstützen und den Lebensunterhalt sichern, besonders bei der Wohnung, den Unterhalt und die Grundbedürfnisse der Studenten. Es gibt einige Möglichkeiten für die Absicherung des Lebensunterhalts.

2. BAföG

Durch dasBundesausbildungsrderungsgesetz soll gewährleistet werden, dass auch Men­schen ohne ausreichende finanzielle Mittel einer Ausbildung nachgehen können, die ihren Fähigkeiten und persönlichen Neigungen entsprechen. Der soziale oder wirtschaftliche Hin­tergrund einer Person soll nicht daran hindern, einer gewünschten Ausbildung nachzugehen. Das Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförde­rungsgesetz) regelt hierbei, welche Ausbildungsarten förderungsfähig sind, in welcher Höhe gefördert wird und wer grundsätzlich Anspruch auf Leistungen im Sinne das BAföG hat.[1]

2.1 Förderungsfähige Ausbildungen

Nach § 2 BAföG werden folgende Ausbildungen als grundsätzlich förderungsfähig eingestuft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Leistungsanspruch

Es gibt drei grundlegende Faktoren, die den grundsätzlichen Anspruch auf BAföG bestim­men. Zum einen wird in der Regel die deutsche Staatsbürgerschaft vorausgesetzt, andererseits können auch Menschen mit Daueraufenthaltsrecht oder einer Niederlassungserlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland Anspruch auf BAföG haben. Zusätzlich zur Staatsbürgerschaft kommt die Eignung. Deren Grundlage ist zum einen der § 9 BAföG. Es wird einerseits er­wartet, dass das angestrebte Ausbildungsziel erreicht wird. Bei der Ausbildung an Hochschu­len ist dies der Fall, wenn Studienfortschritte entsprechend der Prüfungsordnung zu erkennen sind. Ebenso müssen zu Beginn des 5. Fachsemesters Leistungsnachweise vorgelegt werden, jedoch sind auch hier die jeweiligen Prüfungsordnungen der Hochschule zu beachten. Der letzte Faktor ist das Alter, dessen Grundlage der § 48 BAföG bildet. Bachelorstudiengänge werden in der Regel nur gefördert, wenn sie vor Vollendung des 30. Lebensjahres begonnen werden, bei Masterstudiengängen vor Vollendung des 35. Lebensjahres. Es gibt jedoch Aus­nahmen, z. B. bei Personen, die ihre allgemeine Hochschulreife über den zweiten Bildungs­weg erhalten möchten, oder wenn jemand aufgrund seiner beruflichen Qualifikation einen Studienplatz erhalten hat. BAföG wird grundsätzlich innerhalb der Regelstudienzeit gezahlt.[2]

2.2.1 Rückzahlung

Fünf Jahre nach der Förderungshöchstdauer muss die Hälfte des BAföG zinsfrei zurückge­zahlt werden. Die Höhe beschränkt sich hierbei jedoch auf 10.000 €. Die monatliche Raten­höhe beträgt hierbei 105 €.[3]

[...]


[1]vgl. http://www.das-neue-bafoeg.de/de/372.php, 13.11.10

[2]vgl. http://www.das-neue-bafoeg.de/de/370.php, 15.11.10

[3]vgl. http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/bafoeg/rueckzahlung.html, 15.11.10

Details

Seiten
9
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783640999385
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178134
Institution / Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Note
2,0
Schlagworte
möglichkeiten studienfinanzierung

Autor

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    K. Fuchs (Autor)

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