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Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft

Hausarbeit 2005 27 Seiten

VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Globalisierung
2.1 Begriff und Akteure der Globalisierung
2.2 Ursachen der Globalisierung
2.3 Folgen der Globalisierung

3. Auswirkungen von Globalisierung auf die deutsche Wirtschaft
3.1 Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland
3.2 Die Lage des Wirtschaftsstandorts Deutschland am Ende des 20. Jahrhunderts/am Anfang des 21. Jahrhunderts
3.2.1 Zusammenhang von Lohn- und Lohnnebenkosten und Innovationskraft
3.2.2 Deutschland in der Strukturkrise
3.2.3 Exporte Deutschlands und Direktinvestitionen im Ausland
3.2.4 Das Verhältnis von Standort und Sozialstaat

4. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Monografien

Bundeszentrale für politische Bildung: „Das Lexikon der Wirtschaft“, 2. Aufl., Bonn 2004.

Bundeszentrale für politische Bildung: „Pocket global - Globalisierung in Stichworten“, 1. Aufl., Bonn2004.

Engelhard, Karl: Welt im Wandel, „Die gemeinsame Verantwortung von Industrie- und Entwicklungsländern“, Band 6, Köln 2000.

Kaufmann, F.-X.: Herausforderungen des Sozialstaats, Franfurt a.M. 1997.

Krämer, J.(Hrsg.): Ende oder Anfang des China-Booms?, Bielefeld 02.03.2005.

Mussel, G./ Petzold, J.: Grundlagen der Wirtschaftspolitik, 5. Aufl., München 2003.

Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Erfolge im Ausland - Herausforderungen im Inland, Jahresgutachten 2004/05, Berlin 2004.

Simons, R./Westermann, K.: Wirtschaftsstandort Deutschland, Köln 1994.

Sammelwerke

Altvater, Elmer 1998: Ort und Zeit des Politischen unter den Bedingungen ökonomischer Globalisierung, in: Messner, Dirk (Hrsg.): Die Zukunft des Staates und der Politik, Bonn 1998.

Zeitungen

Friedrichs, J.: Globalisierung - Begriff und Grundlegende Annahmen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B33-34/97, Berlin 1997. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

Hoffmann, J.: Ambivalenzen des Globalisierungsprozesses, in: Aus Politik und

Zeitgeschichte B23/99, Berlin 1999. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

Mayer, Otto G.: Globalisierung und wohlfahrtsstaatliche Aufgaben, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B33-34/97,Berlin 1997. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

Mayer, Otto G.: Standort Deutschland - neue Herausforderungen angesichts veränderter Wettbewerbsbedingungen?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B26/96,Berlin 1996. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

Onlinequellen

Auswärtiges Amt: Tatsachen über Deutschland, 2002, Online im Internet: http://www.tatsachen-ueber-deutschland.de/204.0.html.

Bernward Müller: Reformstau im Arbeitsrecht auflösen, Februar 2003, Online im Internet: http://www.berward-mueller.de/az2003/az030212_arbeitsrechtreformstau.html.

Brot für alle: Für eine menschengerechte wirtschaftliche Globalisierung, 22.06.2004, Online im Internet: http://www.bfa-ppp.ch/getPDF.php?id=137.

Bundesarbeitsgemeinschaft der unabhängigen Erwerbsloseninitiative: Plattform für eine neue Arbeit, 1999, Online im Internet: http://www.bag-erwerbslose.de/material/plattform.html.

Bundesverband Deutscher Banken: Wohlstandsvergleich der EU: Deutschland

inzwischen auf den hinteren Rängen, 11.03.2004, Online im Internet:

http://www.bdb.de/finanzmaerkte/index.asp?channel=121210&art=1086&ttyp=1&tid&1400.

Ganghof, S./Maier, M.: „Globalisierung und ihre Folgen in der Sicht politischer Parteien, o.

D. der Seitenerstellung, Online im Internet: http://www2.huberlin.de/gesint/forsch/glob_fb/kap3.doc.

Jugendorganisation der Förderation der demokratischen Arbeitervereine: Bildung, 2005, Online im Internet: http://www.didf.de/jugend/news/sites/uber.htm.

Neugart, M.: Arbeitslosigkeit in Europa - Erklärungsansätze und Politikoptionen, 2000, Online im Internet:

http://www.bpb.de/publikationen/IAQ2DV,0,0,Arbeitslosigkeit_in_Europa.html#art0

Prof. Dr. Bernhard Vogel: Globalisierung sozial gestalten, 08.04.2005, Online im Internet: http://www.kas.de/db_files/dokumente_dok_pdf_6464_1.pdf.

Roller, E.: Erosion des sozialstaatlichen Konsens und die Entstehung einer neuen Konfliktlinie in Deutschland?, 2002, Online im Internet:

http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=CTGKP8.

Scherrer, C.: Das Spektrum möglicher Antworten - Globalisierung - Eine Zwischenbilanz, 2000, Online im Internet: http://www.uni-kassel.de/fb5/globalization/pdf/globlisierung- zwischenbilanz.pdf.

.Wirtschaftskammer Österreich: Beschäftigungsentwicklung1995 - 2005 im EU-Vergleich, 2005, Online im Internet: http://wko.at/statistik/eu/eu-beschaeftigungsentwicklung.pdf.

www.dia-vorsorge.de: Kosten der sozialen Sicherung, 2004; Online im Internet: http://www.dia-vorsorge.de/downloads/df010106.pdf.

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abb. 1: Die Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich

Abb. 2: Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts

Abb. 3: Beschäftigungsentwicklung 1995-2005 im EU-Vergleich

Abb. 4: Die führenden Exportländer in der Welt

Abb. 5: Ausländische Direktinvestitionen

Abb. 6: Sozialausgaben auf Rekordhöe

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Es scheint, als ob dem Begriff Globalisierung niemand mehr aus dem Weg gehen könne. Täglich erfahren wir, wie eng die Welt zusammengerückt und wie sehr unser Lebensalltag in vielfältige erdumspannende Verflechtungen eingebunden ist: Nachrichten berichten in Sekundenschnelle über das Flüchtlingselend auf dem Balkan, über riesige Waldbrände in Indonesien oder Entführungen von Touristen im Jemen; Turbolenzen auf den Weltfinanzmärkten beunruhigen die Geldanleger weltweit oder versetzen sie in Euphorie; Touristen machen die Erfahrung, dass MC Donalds auf allen Kontinenten „zu Hause“ ist; Migranten aus dem Iran, aus Sri Lanka oder afrikanischen Ländern leben in deutschen Städten. Dies sind nur einige Beispiele, die deutlich machen, dass unsere Welt aufgrund der Globalisierung zeitlich und räumlich immer enger zu einem „global village“ zusammengerückt ist. Um genauer auf den Begriff Globalisierung, speziell auch ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, einzugehen, habe ich mich auf den folgenden Seiten mit dem Globalisierungsthema beschäftigt. Unter Punkt zwei geht es um eine begriffliche Analyse des Globalisierungsbegriffs, wobei auch auf Akteure, Ursachen und Folgen der Globalisierung eingegangen wird.

Darauf folgend stellt sich im Punkt drei die Frage nach der Situation der BRD im globalen Wettbewerb. Hauptsächlich behandelt meine Hausarbeit hierbei die Auswirkungen der Globalisierung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Bei der Lösung dieser Frage werden Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland, Lohn- und Lohnnebenkosten, Innovationskraft, die Strukturkrise in Deutschland, Export und Direktinvestitionen und das Verhältnis von Sozialstaat und Standort betrachtet. Weiterhin werden diese Aspekte auf einen Kausalzusammenhang mit der Globalisierung überprüft, wobei die Auswirkungen genau erkannt werden sollen.

Abschließend werden im Punkt vier ein Resümee und Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Deutschland aufgezeigt.

2. Globalisierung

2.1 Begriff und Akteure der Globalisierung

Seit den 80er-Jahren ist der Begriff „Globalisierung“ in aller Munde. Er weckt neue Zukunftserwartungen bei den einen, Unsicherheit und Ängste bei den anderen. Aufgrund seiner großen inhaltlichen Fülle ist er sehr vieldeutig und unpräzise zu definieren und von der jeweiligen Wahrnehmungsperspektive abhängig. Der Begriff „Globalisierung“ ist Ausdruck grenzüberschreitender Verflechtungen (z.B. Entstehung weltweiter Märkte für Waren, Kapital und Dienstleistungen) welche ständig zunehmen und sich verdichten. Weiterhin äußern sie sich in einer immer stärkeren Loslösung vom Nationalstaat. Hauptakteure der Globalisierung sind „Global Player“1 (Multinationale Unternehmen). Daneben spielen moderne Kommunikationsmedien (Rundfunk, Fernsehen, Presse, Internet) eine den Globalisierungsprozess vorantreibende Rolle.2

Nach Franz-Xaver Kaufmann3 bedeutet Globalisierung „die Überwindung der Grenzen nationalstaatlicher Gesellschaften“. Hierbei beschreibt Globalisierung einen Prozess, der die Welt telekommunikative Strukturen vernetzt und somit Zeitunterschiede zwischen den Ländern aufhebt. Aufgrund der Vollziehung der Globalisierung auf unterschiedlichen Ebenen unterscheidet Kaufmann zwischen drei Begriffen, die unter dem Schlagwort Globalisierung subsumiert werden können: Globalisierung (in einem engeren Sinne)4, Internationalisierung5 und Transnationalisierung6. Die Globalisierung im eigentlichen Sinne bezeichnet Kaufmann als „Zusammenrücken der räumlich verteilten Weltereignisse und ihre bewußtseinsmäßige Kopräsenz“, welche er als Folge der weltweiten Vernetzung von Informations- und Verkehrsmitteln, durch technische Fortschritte, internationale Abkommen und politische Liberalisierung, sieht. Die Internationalisierung bezieht Kaufmann auf die Weltwirtschaft, in der Transaktionen7 zwischen immer mehr Ländern und Unternehmen stattfinden. Als Folge der Internationalisierung ist eine steigende Abhängigkeit der Entwicklungen in einem Land von Entwicklungen in anderen Ländern zu erkennen. Als Transnationalisierung lässt sich „die wachsende Einbindung staatlicher, verbandlicher und privater Akteure in Institutionsgefüge, die die nationalstaatliche Rechtsordnung übergreifen“ bezeichnen. Hier sind beispielsweise völkerrechtliche Verträge, wie die NATO oder die EU zu nennen.

2.2 Ursachen der Globalisierung

Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und das 21. Jahrhundert sind geprägt durch eine schnelle fortschreitende Globalisierung regionaler und nationaler Märkte. Ursachen hierfür liegen insbesondere in der Liberalisierung8 und Deregulierung9 der nationalen und regionalen Märkte, in den neuen Kommunikations- und Informationstechnologien sowie in den schnelleren und günstigeren Transportmöglichkeiten. Weitere Ursachen für die Globalisierung sind beispielsweise das Streben nach Macht mit wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen, religiösen und militärischen Mitteln, um den Einflussbereich einzelner Unternehmen, Nationen oder sogar ganzer Staatenbunde umfassender und globaler zu gestalten und der Wille Nationalismen mit ihren historisch verheerenden Wirkungen zu überwinden10. Hauptsächliche Hintergründe der Globalisierung sind die Veränderung der politischen Rahmenbedingungen in Mittel- und Osteuropa, neue Wachstumszentren in Asien und im Pazifik (z.B. Korea) und der technologische Fortschritt, wie z.B. das Internet.11

Auf das Engste verbunden ist der Globalisierungsprozess mit der Internationalisierung wirtschaftlicher Aktivitäten, vor allem in der Produktion und den damit verbundenen Dienstleistungen im Handel und in der Logistik, der Finanzierung und den Finanzdienstleistungen, der Forschung und technologischen Entwicklung sowie des damit verbundenen Technologietransfers.1213

2.3 Folgen der Globalisierung

Mit der Globalisierung geht ein Strukturwandel einher, der den Rückgang des produzierenden, industriellen sekundären Sektors beinhaltet, während der tertiäre Sektor, sprich der Dienstleistungssektor, insbesondere in der Informationsbranche, expandiert. Dies hat zur Folge, dass es Globalisierungsgewinner, deren Branchen an Bedeutung gewinnen und sich ausdehnen, und Globalisierungsverlierer gibt, in deren Tätigkeitsbereiche Arbeitsplätze wegrationalisiert oder ins Ausland verlagert werden.14

Hierdurch wird gewiss auch eine Veränderung der Einkommensverteilung verzeichnet. Auf der einen Seite bedeutet dies eine Zunahme der Arbeitsätze mit hohen technischen Anspruch, auf der anderen Seite jedoch werden Arbeiter und mittlere Angestellte, wie z.B. Bankangestellte, immer seltener gebraucht so dass deren Arbeitsplätze immer stärker abnehmen. Darüber hinaus werden allerdings auch weiterhin niedrig qualifizierte Arbeitkräfte benötigt, welche gegen geringe Bezahlung in der Industrie tätig sind. Als Folge daraus entwickelt sich die Einkommensverteilung immer weiter auseinander15, da sowohl die Zahl der hochqualifizierten und somit auch gut bezahlten, als auch die Zahl der gering qualifizierten und niedrig entlohnten Arbeitnehmer steigt, während mittlere Lohngruppen stark abnehmen.16

Zudem zeigt sich in Europa ein nahezu identischer Verlauf der Arbeitslosenquoten in den letzten drei Jahrzehnten: Mitte der siebziger Jahre, Anfang der achtziger Jahre und zu Beginn des letzten Jahrzehnts stieg die Arbeitslosigkeit jeweils sprunghaft an.17

Besonders betroffen sind unproduktive Arbeitskräfte. Hierbei nehmen Langzeitbeschäftigungen ab, und instabile Arbeitsverhältnisse nehmen zu. Für die Nationalstaaten entsteht dadurch das Problem der Finanzierung der Arbeitslosenversicherung.18

Die Möglichkeit der Unternehmen ihr Kapital von einem Standort abzuziehen und es an einem neuen Standort einzusetzen, und damit dort neu zu investieren ist eine weitere Folge der Globalisierung. Die Unternehmer haben somit die Möglichkeit eine Standortwahl zu treffen. Hierbei sind für den Unternehmer Standortfaktoren, wie z.B. Infrastruktur, Höhe der Lohn- und Lohnnebenkosten, Kundennähe uvm., wichtig. Dies bringt die Unternehmer in eine vorteilhafte Situation bei Tarifverhandlungen, da sie immer damit drohen können, ihr Kapital von einem bestimmten Standort abzuziehen, was wiederum eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit an diesem Standort zur Folge hätte. Daraus ergibt sich die Konsequenz einer zunehmenden Abhängigkeit der Politik der Nationalstaaten von der Wirtschaft; die Regierungen werden zu Wettbewerbern um das internationalisierte Geldkapital. Neben dem durch die Globalisierung zustande gekommenen Souveränitätsverlust einzelner Nationalstaaten in multilateralen Bündnissen19 bedeutet dies einen gewissen Autonomieverlust der nationalen Regierungen, insbesondere im Bereich fiskal-politischer20 Entscheidungen. Der Unternehmer kann sozusagen als der „lachende Dritte“ gesehen werden, der aufgrund der freien Wahl seines Produktionsstandorts das politische Handeln der Nationalstaaten als zwanghaftes Reagieren auf die ökonomischen Zwänge des Weltmarktes erscheinen lässt.21

Des Weiteren entstehen durch den Prozess der Transnationalisierung supranationale Wirtschaftsblöcke, wie z.B. der europäische Binnenmarkt, woraus sich für die Nationalstaaten erhebliche Folgen ergeben. Der Staat verliert zusätzlich an Souveränität, da zwar territoriale Grenzen erhalten bleiben, diese jedoch durch überstaatliche Zoll- und Währungsgrenzen aufgehoben werden.22

Gewerkschaften und Unternehmerverbände geraten ebenfalls in eine zunehmende Abhängigkeit von den „global players“. Beispielsweise fordern Unternehmer die Arbeitsbedingungen flexibler zu gestalten, um die Beschäftigungsverhältnisse dem Wettbewerb anzupassen. Dies betrifft nicht nur die Arbeitszeiten, sondern auch Löhne, Gehälter und Kündigungsfristen. Zugleich geraten die sozialpolitischen Grundmauern aufgrund Forderungen nach einer Senkung der Sozialbelastungen ins Wanken.23

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich aus den Prozessen der Globalisierung (Internationalisierung und Transnationalisierung mitinbegriffen) Konsequenzen für den Arbeitnehmer, deren Anforderungsprofile und somit deren Entlohnung stark polarisiert werden, für Gewerkschaften, die sich aufgrund der wachsenden Macht der Unternehmer einem zusätzlichem Druck ausgesetzt sehen und für Nationalstaaten, deren ökonomische und finanzpolitische Handlungsspielräume zunehmend von der Weltwirtschaft bzw. von den Ökonomen geraten.

3. Auswirkungen von Globalisierung auf die deutsche Wirtschaft

3.1 Einkommens- und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland

Das höchste Pro-Kopf-Einkommen der größten Industrieländer liegt bei den USA. Das Pro-Kopf-Einkommen Deutschlands lag 2004 bei rund 27.500 $. Somit liegt Deutschland zwar hinter den USA und Japan24, jedoch über dem Durchschnitt der EU (Anhang 1).2526 Schon von 1983 bis 1993 lag das Pro-Kopf-Einkommen der BRD deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Japans Wachstumsrate lag mit 3,2% nur knapp vor der Bundesrepublik mit 3,1%, während Länder, wie Frankreich, Großbritannien, die USA oder Italien ein Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens von um die 1,0% zu verzeichnen hatten.

[...]


1 Global Player (Def.): Betriebe, die mindestens eine Tochterfirma im Ausland mit einer Kapitalbeteiligung von über 10 Prozent unterhalten. Global Player verfügen in ihren Heimatländern, aber auch in den Ländern mit Niederlassungen, über einen sehr großen politischen Einfluss. (z.B. Coca Cola Company) vgl. Jäger, Ulrich/ BPB (Hrsg.): pocket global, „Globalisierung in Stichworten“, 1. Aufl., Bonn 2004, S. 50/51.

2 vgl. Engelhard, Karl: Welt im Wandel, „Die gemeinsame Verantwortung von Industrie- und Entwicklungsländern“, Band 6, Köln 2000, S. 172 f..

3 geb. 1932, emeritierter Professor für Sozialpolitik und Soziologie

4 vgl. Kaufmann, F.-X.: Herausforderungen des Sozialstaats, Franfurt a.M. 1997, S. 188 f.

5 ebenda

6 ebenda

7 beispielsweise Importe, Exporte, Informationsaustausch, Handel, Mobilität von Personen

8 Liberalisierung (Def.): Die Beseitigung von vorhandenen nationalen Beschränkungen des grenzüberschreitenden Waren-, Dienstleistungs-, Zahungs- und Kapitalverkehrs, die dem freien Wettbewerb zwischen den Staaten entgegenstehen. (BPB: Das Lexikon der Wirtschaft)

9 Deregulierung (Def.): Maßnahmen im Rahmen angebotsorientierter Wirtschaftspolitik zur Verringerung staatlicher Eingriffe (Regulierung) in das Marktgeschehen. (BPB: Das Lexikon der Wirtschaft)

10 vgl. Brot für alle: Für eine menschengerechte wirtschaftliche Globalisierung, 22.06.2004, Online im Internet: http://www.bfa-ppp.ch/getPDF.php?id=137, [25.04.2005]

11 vgl. Scherrer, C.: Das Spektrum möglicher Antworten - Globalisierung - Eine Zwischenbilanz, 2000, Online im Internet: http://www.uni-kassel.de/fb5/globalization/pdf/globlisierung-zwischenbilanz.pdf, [25.04.2005]

12 vgl. Brot für alle: Für eine menschengerechte wirtschaftliche Globalisierung, 22.06.2004, Online im Internet: http://www.bfa-ppp.ch/getPDF.php?id=137, [25.04.2005]

13 vgl. Scherrer, C.: Das Spektrum möglicher Antworten - Globalisierung - Eine Zwischenbilanz, 2000, Online im Internet: http://www.uni-kassel.de/fb5/globalization/pdf/globlisierung-zwischenbilanz.pdf, [25.04.2005]

14 vgl. Prof. Dr. Bernhard Vogel: Globalisierung sozial gestalten, 08.04.2005, Online im Internet: http://www.kas.de/db_files/dokumente_dok_pdf_6464_1.pdf, [25.04.2005]

15 vgl. Engelhard, Karl: Welt im Wandel, „Die geinsame Verantwortung von Industrie- und Entwicklungsländern“, Band 6, Köln 2000, S. 173.

16 vgl. Prof. Dr. Bernhard Vogel: Globalisierung sozial gestalten, 08.04.2005, Online im Internet: http://www.kas.de/db_files/dokumente_dok_pdf_6464_1.pdf, [25.04.2005]

17 Neugart, M.: Arbeitslosigkeit in Europa - Erklärungsansätze und Politikoptionen, 2000, Online im Internet: http://www.bpb.de/publikationen/IAQ2DV,0,0,Arbeitslosigkeit_in_Europa.html#art0, [27.04.2005]

18 Roller, E.: Erosion des sozialstaatlichen Konseses und die Entstehung einer neuen Konfliktlinie in Deutschland?, 2002, Online im Internet: http://www.bpb.de/popup/popup_druckversion.html?guid=CTGKP8, [27.04.2005]

19 beispielsweise EU

20 Fiskalpolitik (Def.): Alle Maßnahmen des Staates, mit denen über die Veränderung der öffentlichen Einnahmen und öffentlichen Ausgaben die konjunkturelle Entwicklung gelenkt werden soll. (BPB: Das Lexikon der Wirtschaft)

21 vgl. Hoffmann, J.: Ambivalenzen des Globalisierungsprozesses, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B23/99, Berlin 1999, S. 3.. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

22 vgl. Altvater, Elmer 1998: Ort und Zeit des Politischen unter den Bedingungen ökonomischer Globalisierung, in: Messner, Dirk (Hrsg.): Die Zukunft des Staates und der Politik, Bonn 1998, S. 85/86.

23 vgl. Friedrichs, J.: Globalisierung - Begriff und Grundlegende Annahmen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B33-34/97, Berlin 1997, S. 8/9.. (Beilage zur Politischen Wochenzeitung „Das Parlament“)

24 Japan 2004: ca. 32.000 $

25 Großbritannien 2004: ca. 28.000 $ Frankreich 2004: ca. 27.500 $ Italien 2004: ca. 26.500 $

26 vgl. Krämer, J.(Hrsg.): Ende oder Anfang des China-Booms?, Bielefeld 02.03.2005, S. 3.

Details

Seiten
27
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783656008705
ISBN (Buch)
9783656008514
Dateigröße
1017 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v178707
Institution / Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Hennef – Sozialversicherung
Note
2,3
Schlagworte
globalisierung auswirkungen wirtschaft

Autor

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Titel: Globalisierung und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft