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Beratung in Aus- und Weiterbildung

Inhalte zu den Grundzügen betrieblicher Bildungsarbeit

Seminararbeit 2010 13 Seiten

Zusammenfassung

Die schnelllebige Welt der Arbeit fordert viel vom Menschen ab. Der Einfluss der Megatrends und die steigenden Anforderungen im Berufsalltag haben einen großen Einfluss auf das arbeitende Individuum. Möchte man in der heutigen Zeit auf dem aktuellen Stand bleiben, so ist es zwingend notwendig Kompetenzen weiterzuentwickeln. Es reicht nicht mehr nur, dass gelernte aus Ausbildung beziehungsweise Studium im Berufsalltag anzuwenden, sondern es ist erforderlich neuer Arbeitsmethoden und Kompetenzen zu erlernen. Wer denkt, er könnte mit seinem Wissen weiterkommen, welches er in der Ausbildung beziehungsweise im Studium gelernt hat wird bald feststellen, dass er nicht weit kommen wird. Lebenslanges Lernen sowie Aus- und Weiterbildungsseminare sind die Schlagwörter, die man als Arbeitnehmer berücksichtigen muss. Ständig entwickeln sich neue Arbeitsfelder und Spezialisierungen, die man als Arbeitnehmer immer im Blick haben muss. Es ist jedoch sehr schwierig, den gesamten Bereich der neu entstandenen arbeitsrelevanten Themen zu überblicken. Um es den Arbeitnehmern leichter zu machen und ein großen Angebot in der Weltentwicklung bieten zu können, ist es notwendig, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Das lernende Individuum hat also die Möglichkeit sich an einen Berater zu wenden, der die Fortschritte in der Arbeitswelt kennt, und Aus- und Weiterbildungsseminare empfehlen kann.

Leseprobe

Inhaltverzeichnis:

Einführung

Megatrends

Beratung

Ausbildung zum Berater

Arbeitsweisen des Berufsberaters

Abschluss

Literatur

Einführung

Die schnelllebige Welt der Arbeit fordert viel vom Menschen ab. Der Einfluss der Megatrends und die steigenden Anforderungen im Berufsalltag haben einen großen Einfluss auf das arbeitende Individuum. Möchte man in der heutigen Zeit auf dem aktuellen Stand bleiben, so ist es zwingend notwendig Kompetenzen weiterzuentwickeln. Es reicht nicht mehr nur, dass gelernte aus Ausbildung beziehungsweise Studium im Berufsalltag anzuwenden, sondern es ist erforderlich neuer Arbeitsmethoden und Kompetenzen zu erlernen. Wer denkt, er könnte mit seinem Wissen weiterkommen, welches er in der Ausbildung beziehungsweise im Studium gelernt hat wird bald feststellen, dass er nicht weit kommen wird. Lebenslanges Lernen sowie Aus- und Weiterbildungsseminare sind die Schlagwörter, die man als Arbeitnehmer berücksichtigen muss. Ständig entwickeln sich neue Arbeitsfelder und Spezialisierungen, die man als Arbeitnehmer immer im Blick haben muss. Es ist jedoch sehr schwierig, den gesamten Bereich der neu entstandenen arbeitsrelevanten Themen zu überblicken. Um es den Arbeitnehmern leichter zu machen und ein großen Angebot in der Weltentwicklung bieten zu können, ist es notwendig, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Das lernende Individuum hat also die Möglichkeit sich an einen Berater zu wenden, der die Fortschritte in der Arbeitswelt kennt, und Aus- und Weiterbildungsseminare empfehlen kann. Diese Berater ist also dafür da, dem Arbeitnehmer das lebenslange Lernen einfachen zu gestalten und er ist Bindeglied zwischen dem Arbeitnehmer und den neuen Anforderungen am Arbeitsplatz. Der Beruf des Beraters hat also in der letzten Zeit stark an Einfluss gewonnen und ist in der Gesellschaft immer wichtiger geworden. Ohne gute Beratung über neue Möglichkeiten am Arbeitsplatz wäre, so denke ich, ist fast unmöglich die Arbeitswelt schnell und gut voranzubringen.

In der folgenden Arbeit möchte ich auf den Beruf des Beraters, speziell in der Aus- und Weiterbildung, näher eingehen. Ich werde Ausführungen über die Ausbildung des Berufsberaters machen und Versuche die Arbeitsgrundlagen eines Beraters zu erläutern.

Megatrends

Wie ich in der Einleitung bereits beschrieben habe, haben die Megatrends einen großen Einfluss darauf, wie sich die Arbeitswelt verändert. Ich werde nun die vier Megatrends kurz näher beleuchten.

Zu den Megatrends gehören die Internationalisierung/Europäisierung/Globalisierung, die Wissenschaftsgesellschaft, die Individualisierung/Differenzierung/Pluralisierung sowie der Wandel der Arbeitsgesellschaft. Im Folgenden werde ich nun die einzelnen Bereiche erklären.

Megatrends (Dehnbostel, Vorlesung, 2009, Folie 4)

Komme ich nun zum ersten Megatrend, der Internationalisierung, Europäisierung und Globalisierung. Diese Schlagwörter haben einen großen Einfluss auf das moderne Unternehmen. So macht es sich ökologisch und ökonomisch abhängig und muss lernen, mit weltweiten Krisen umzugehen. Neu erschaffen Handelswege und Kommunikationsformen steigenden den Wettbewerb und die Konkurrenz der Unternehmen einer Branche weltweit. Es ist nun also nicht mehr möglich den nationalen Schutzraum beizubehalten (vgl. Dehnbostel, Vorlesung, 2009, Folie 4). Dies trifft vor allem für mittel- und großständische Unternehmen zu. Sie haben nun eine weltweite Konkurrenz und müssen somit immer auf dem neuesten Stand der Technik und Arbeitsweisen sein, um konkurrenzfähig zu bleiben. Kleine Betriebe haben fast keine Möglichkeit dieser großen weltweiten Konkurrenz standzuhalten. Sie müssen sich spezialisieren und versuchen, ihre Mitarbeiter zu Experten auf ihrem Fachgebiet auszubilden. Dieser erste Megatrend, so denke ich, hat viele Vorteile für die wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt. So sind Unternehmen dazu gezwungen sich weiter zu entwickeln und neue Technologien auf den Markt zu bringen. Dies fördert neue Innovationen und einen ständigen Fortschritt in vielen Bereichen der Arbeit und Wissenschaft. Jedoch gibt es nicht nur Vorteile, die dieser Megatrend mit sich bringt. Die Finanzkrise des letzten Jahres ist ein aktuelles Beispiel für einen Nachteil. Das zusammenbrechen des amerikanischen Bankensystems hatte weitreichende Folgen für Europa und die ganze Welt. Es waren also nicht nur die USA, die unter den Folgen zu leiden hätten, sondern auch Deutschland und andere Länder, die nun Lösungen für die Finanzkrise finden mussten. Wie man den Medien in den letzten Monaten entnehmen konnte, hatten viele Unternehmen unter dieser Krise zu leiden. Lediglich gefestigte Unternehmen mit großen Rücklagen haben diese Finanzkrise überstanden. Ich stelle also fest, dass die Internationalisierung, Europäisierung und Globalisierung Vorteile aber auch Nachteile mit sich bringt.

Komme ich nun zum zweiten Megatrend, dem Wandel der Arbeitsgesellschaft. Wie allgemein bekannt ist, hat sich die ehemals vorherrschende Arbeitsgesellschaft in den letzten Jahrzehnten zur Dienstleistungsgesellschaft gewandelt. Hierbei muss man unterscheiden zwischen der Dienstleistung nach innen und nach außen. Die Dienstleistung nach außen bezeichnet den Bereich, der im Allgemeinen als Dienstleistungssektor bezeichnet wird. Hierbei ist die Arbeit für einen herkömmlichen Kunden maßgeblich. Meiner Ansicht nach fallen darunter sämtliche Arbeiten, wie zum Beispiel Massagen oder Beratungen, die für eine bestimmte Person beziehungsweise eine Gruppe von Personen, von Dienstleistungsunternehmen angeboten wird. Unter Dienstleistung nach innen versteht man die Beziehung zu vor- und nachgestellten Einheiten (vgl. Dehnbostel, 2010, S. 14). „Arbeits- und Berufsprofile müssen daher um dienstleistungsbezogene Qualifikationen und Kompetenzen ergänzt werden“ (Dehnbostel, 2010, S. 14). Es erfordert also spezielle Seminare und Ausbildungen, um in der neuen Dienstleistungsgesellschaft nach innen und außen auf den neuesten Stand zu bleiben.

Komme ich nun zum dritten Megatrend, der Individualisierung, Differenzierung und Pluralisierung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber beeinflussen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig. Der Arbeitgeber muss seine Arbeiter motivieren und ständig fordern und fördern, um die Motivation der Arbeitnehmer aufrechtzuerhalten. Wichtiges Kriterium für motivierte Arbeiter ist, dass sie selbstständig arbeiten und ein gewisses Maß an Mitbestimmung haben. Diese Herausforderung an das moderne Unternehmen steigen gerade in der in den letzten Jahren entstehenden gesellschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre (vgl. Dehnbostel, 2010, S. 14f). „Wird die Arbeit so gestaltet, dass individuellen Eigenschaften und Interessen entsprochen werden kann, bestehen höhere Lern- und Arbeitsmotivationen und die Kompetenzentwicklung erhält in der Arbeit verbesserte Chancen.“ (Dehnbostel, 2010, S. 15). Das Einbeziehen der Arbeitnehmer in den Prozess der Arbeit sowie das erkennen des Arbeitgebers, dass seine Arbeitnehmer Individuen sind, auf die er speziell eingehen muss, ist, so denke ich, ein großer Fortschritt in der gesellschaftlichen Entwicklung.

Komme ich abschließend zum vierten und letzten Megatrend, der Wissensgesellschaft. Dieser beschreibt vor allem dem Wandel des gesellschaftlichen Wissens. Die weite Verbreitung des Internets macht es möglich, nahezu das gesamte Wissen von fast jedem Punkt der Erde einsehen zu können. Hat es früher eine lange Zeit gedauert, um sich spezialisieren zu können, so ist es heute möglich dies in kurzer Zeit zu erreichen. Die Entwicklung des Internets brachte große Vorteile mit sich. Die grade beschriebene Informationsvielfalt ermöglicht es, individuelle Interessen weiter zu entwickeln und das Spezialwissen im groben schnell zu erlernen. Es gibt also eine so genannte Wissensexplosion. Dies bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich. Wo es eine Wissensexplosion gibt muss es auch einen Wissenszerfallen geben. Das althergebrachte Wissen über Arbeitsprozesse und Lernformen gerät immer mehr in den Hintergrund. Die sich entwickelnde Mediengesellschaft wird schnelllebig und wissensbedürftig. Die bessere Möglichkeit, sich über sämtliche Bereiche genau zu informieren, muss dies teilweise auch, um auf dem Laufenden zu bleiben. Es entsteht eine so genannte Informationsflut, die es schwierig macht, wichtiges Wissen vom unwichtigen zu trennen (vgl. Dehnbostel, Vorlesung, 2009, Folie 4). Meiner Ansicht nach benötigt man eine neue Kompetenz, um diesen Schwierigkeiten gewachsen zu sein. Ich nenne sie mal Verarbeitungskompetenz, die heutzutage fast jeder braucht, um für die wichtige Information herauszufiltern und zu verbreiten.

Diese vier Megatrends haben, wie ich vorher bereits beschrieben habe, einen großen Einfluss auf die heutige Arbeitswelt. Dieses muss der Berater jederzeit im Auge haben und die sich ständig weiter entwickelnde Arbeitswelt genau interpretieren können. Komme ich nun aber erst einmal darauf, was Beratung in der Berufsbildung bedeutet.

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Details

Seiten
13
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656015314
ISBN (Buch)
9783656015024
DOI
10.3239/9783656015314
Dateigröße
728 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Erscheinungsdatum
2011 (September)
Note
2,0
Schlagworte
Berufsbildung Megatrends Beratung Ausbildung Weiterbildung

Autor

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Titel: Beratung in Aus- und Weiterbildung