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Ein „Kann-Buch“ als Mittel zur Stärkung der Selbsteinschätzung von Schülern im Unterrichtsvorhaben „Le Parkour“

von Meike Hentschel (Autor)

Examensarbeit 2009 43 Seiten

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe

InhaltsverzeichniS

1. EINLEITUNG

2. BEGRIFFSERKLÄRUNGEN
2.1 Selbstreflexion oder Selbsterfahrung
2.2 Selbsteinschätzung
2.4 Innere Differenzierung und Individualisierung

3. DAS KANN-BUCH
3.1 Kann-Bücher im Allgemeinen
3.2 Das Kann-Buch als Instrument der Selbstreflexion und Selbsteinschätzung
3.3 Das Kann-Buch als Motivation
3.4 Das Kann-Buch als Prozess begleitende Bewertungsgrundlage
3.5 Das Kann-Buch als Differenzierungselement
3.6 Bezug zum Lehrplan
4. LE PARKOUR
4.1 Das Unterrichtsvorhaben Le Parkour
4.2 Le Parkour unter der pädagogischen Perspektive „etwas wagen und verantworten
4.3 Bezug zum Lehrplan

5. AUSGANGSLAGE
5.1 Voraussetzungen
5.2 Evaluation im Vorfeld

6. RAHMEN DER ERPROBUNG: DAS KANN-BUCH IM UNTERRICHTSVORHABEN LE PARKOUR
6.1 Merkmale des Vorhabens
6.1.1 Lehrplanbezug
6.1.2 Zielsetzung – Methode des Kann-Buches
6.1.3 Das Kann-Buch im Unterrichtsvorhaben „Le Parkour“
6.1.4 Lerngruppenanalyse
6.2 Durchführung des Unterrichtsvorhabens
6.3 Die Rolle der LAA

7. EVALUATION DES VORHABENS UND DER KANN-BÜCHER
7.1 Auswertung der Kann-Bücher
7.1.1 Das Kann-Buch als Instrument der Reflexion, Selbstreflexion und Selbsteinschätzung
7.1.2 Das Kann-Buch als Motivation
7.1.3 Das Kann-Buch als Prozess begleitende Bewertungsgrundlage
7.1.4 Das Kann-Buch als Differenzierungselement
7.2 Auswertung des Kann-Buchs unter der pädagogischen Perspektive „etwas wagen und verantworten
7.3 Auswertung des Kann-Buches im Unterrichtsvorhaben Le Parkour
7.4 Weitere Möglichkeiten zum Einsatz des Kann-Buches
7.4.1 Das Kann-Buch als Instrument der Planung und Dokumentation
7.4.2 Das Kann-Buch als Medium der Kommunikation

8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

9. LITERATUR

10. ANHANG

1 Einleitung

Wenn man so an den Anfang der Reihe zurückblickt, finde ich, dass gerade die, die sich anfangs schwer getan haben, viel besser geworden sind! Findet ihr selber das nicht auch?“[1]

Diese Aussage kam von einem Schüler aus der Jahrgangsstufe 12 am Ende einer Unterrichtsreihe Fußball, die unter dem Aspekt der Binnendifferenzierung „Wir trainieren, korrigieren und helfen uns gegenseitig“ durchgeführt wurde. Diese Reflexionsfähigkeit und den Blick auf die Entwicklung der SchülerInnen[2], die sich tatsächlich in dieser Unterrichtsreihe durch die Hilfe ihrer MitschülerInnen extrem verbesserten, war enorm.

Es wurde länger als geplant über die eigene Wahrnehmung und Fremdwahrnehmung der Entwicklung der einzelnen SuS reflektiert. Daraus entstand die Idee, die SuS nicht nur ihre Mitschüler im Unterricht beobachten zu lassen, sondern auch sich selber und ihren eigenen Lernzuwachs bzw. ihre eigene Entwicklung. Zudem sollten sie diese Beobachtungen niederschreiben.

Das Führen von Lerntagebüchern ist eine bewährte Methode, die eigene Lernpraxis zu dokumentieren, zu erkunden, zu überprüfen und evtl. zu verändern. Es bietet einen Weg an, wie SuS ihr Verhalten und ihr Lernen selbst beobachten, reflektieren und beurteilen können. Es hilft dabei, dass sie sich über die Lernziele, Lernwege und Lernfortschritte klar werden. „So unterstützt das Lerntagebuch das Lernen, das nach der neuen Lehr-Lern-Forschung und der neurobiologischen Forschung als aktiver Aneignungsprozess abläuft, in dem jeder Akteur anders lernt.“[3] Wenn es stimmt, dass die eigenen Gedanken über Lernen und Leistung dieses Lernen mehr steuern als die Fremdbeurteilung, gewinnt das Lehrerurteil „erst größeren Einfluss, wenn die Schüler es sich zu eigen machen. [...] Die Selbstbeurteilung ist gewissermaßen das Nadelöhr, durch welches das Lehrerurteil hindurch muss, wenn es Auswirkungen auf den Lernprozess haben will.“[4] Über Lerntagebücher gibt es viele Studien, Arbeiten und Evaluationen. In einem Artikel der „Sportpädagogik“[5] wurde über das Führen eines Kann-Buches geschrieben, über das es generell noch nicht viele Studien gibt.

Somit entstand die Idee, dieses in einem Sportkurs der Jahrgangsstufe 12 einzuführen und dessen Sinnhaftigkeit, besonders unter der pädagogischen Perspektive „Etwas wagen und verantworten“ in einem Unterrichtsvorhaben[6] zu überprüfen, welches man sehr gut binnendifferenziert durchführen kann.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Kann-Buches in einer Jahrgangsstufe 12, im Unterrichtsvorhaben Le Parkour, mit dem Ziel der Stärkung der Selbsteinschätzung und Selbstreflexion der SuS.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Erprobung der Sinnhaftigkeit eines solchen Kann-Buches im Hinblick auf die oben genannten Merkmale in einem Unterrichtvorhaben unter der pädagogischen Perspektive „Etwas wagen und verantworten“. In einem UV unter dieser Perspektive wird selten der Wagnisgedanke beleuchtet. Man sieht bei den SuS nur den „Output“, also das, was erreicht oder nicht erreicht wird. Die Vorgänge, die in den einzelnen SuS vonstatten gehen, werden selten kenntlich gemacht. Warum freuen sich die SuS bei bestimmen Übungen, bei anderen nicht? Welche Prozesse laufen in ihnen ab?

Welche Beweggründe gibt es, Übungen auszuführen oder zu verweigern? Das Kann-Buch erfragt diese Grenzen und Wagnisse der SuS und macht deren Prozesse – auch für sie selber – transparent.

Einleitend wird zunächst die Ausgangslage beschrieben, um in einem nächsten Schritt zu begründen, warum gerade die Auseinandersetzung mit dieser Art des selbstgesteuerten Lernens als sinnvoll erachtet wird. Der Haupt- und somit empirische Teil der Arbeit besteht aus der Beschreibung der Durchführung bzw. Anwendung des Kann-Buches im UV. Es findet eine Evaluation des Vorhabens und des Kann-Buches in seinen verschiedenen Funktionen statt. Diese wird anhand der von den SuS ausgefüllten Büchern und eigenen Beobachtungen vorgenommen.

Zuletzt werden die gewonnenen Ergebnisse der Arbeit zusammenfassend präsentiert und die daraus evtl. resultierenden Verbesserungsvorschläge oder weitere Möglichkeiten zum Einsatz des Kann-Buches formuliert. Dabei gilt es u. a. aufzuzeigen, inwieweit die Selbsteinschätzung und Selbstreflexion der SuS durch das Kann-Buch gestärkt werden konnte und inwieweit das Buch bei der besagten pädagogischen Perspektive hilfreich war, um die Ergebnisse für zukünftige Unterrichtsvorhaben und fächerübergreifend übertragbar zu machen. Dies wurde mithilfe eines Reflexionsbogens und eines Abschlussgesprächs innerhalb des Kurses beurteilt.

2 Begriffserklärungen

In der Literatur finden sich für die Begriffe Selbstreflexion, Selbsteinschätzung, soziale Kompetenz und innere Differenzierung bzw. Individualisierung nicht immer eindeutige Definitionen. Daher sollen im Folgenden die für diese Arbeit wesentlichen Begriffe mit der für diese Arbeit geltenden Bedeutung definiert werden.

2.1 Selbstreflexion oder Selbsterfahrung

Das wichtigste Resultat aller Bildung ist die Selbsterkenntnis.“[7]

Die Selbstreflexion ist eine Form von Reflexion, die sich mit dem persönlichen Verhalten und der Wirkung von Personen auf Andere befasst. Sie ist eine der nützlichsten Fähigkeiten nicht nur für die Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch für das Erreichen persönlicher Ziele und für eine aktive Lebensgestaltung. Gemeint ist das Vermögen, das eigene Verhalten möglichst neutral wahrnehmen und analysieren zu können, um daraus dann Schlüsse für das weitere Vorgehen ziehen zu können.[8] Selbstreflexion kann man dadurch erreichen, dass man lernt, sich „neben sich selbst“ zu stellen und sich selbst zu beobachten. Selbstreflexion muss erst erlernt bzw. erarbeitet werden. Im Bezug auf den Sportunterricht ergeben sich für die Selbstreflexion folgende Fragen: Was habe ich mir für Ziele für das UV und für die jeweilige Stunde gesetzt? Habe ich diese erreicht? Wenn nicht, warum nicht? Was will ich noch üben? Gibt es immer wiederkehrende Probleme? Wenn ja, warum ist das so? Kann ich an diesen Problemen arbeiten? Gibt es ein „Muster“ bezüglich meines Lernprozesses?[9]

Am Ende einer jeden Selbstreflexion steht die Frage: Was lerne ich daraus? Für meine Person, für mein Verhalten, für mein Handeln. Eine Selbstreflexion ist sinn- und nutzlos, wenn sich aus erkannten Probleme keine Konsequenzen ergeben. Es gilt, Schwächen oder Fehler nicht zu übergehen, andererseits aber auch nicht über zu bewerten. Es sollte in einer ruhigen Phase nach der Selbstreflexion differenziert und sortiert werden:[10] Wo liegen meine Schwierigkeiten? Wo liegen die Quellen der Fehler und kann ich sie beseitigen? Wer kann mir helfen, meine Schwächen aus dem Weg zu räumen? Kann ich Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbauen? Kann ich evtl. diese Kompetenzen häufiger in die Gruppe einbringen? Konnte bzw. kann ich Andere in diesen Kompetenzen ausbilden?[11]

2.2 Selbsteinschätzung

"Ich bin ein Versager!" Nein, Sie haben nur - wie jeder Mensch - besondere Begabungen auf der einen und Grenzen oder Abneigungen auf der anderen Seite.[12]

Die Kunst der Selbsteinschätzung besteht darin, sich richtig beurteilen zu können.[13]

Hierbei ist der Aufbau des Selbstbewusstseins von großer Bedeutung, und damit zusammenhängend, das Erkennen eigener Ressourcen zum Erlernen einer realistischen Selbsteinschätzung. Dies fällt insbesondere SuS nicht immer leicht.

„Die Ergebnisse der Längsschnittstudien haben ergeben, dass es protektiv ist, wohl entwickelte Gefühle bezüglich des eigenen Wertes als Person zu haben sowie das Vertrauen und die Überzeugung, dass man grundsätzlich in der Lage ist, sich erfolgreich mit den Herausforderungen des Lebens auseinander zu setzen.“[14]

2.3 Innere Differenzierung und Individualisierung

Die äußere Differenzierung, die in der Schule ihren Niederschlag im gegliederten Schulsystem erfährt, wird an Gesamtschulen im Kleinen so weitergeführt. Es werden Lerngruppen nach der Qualität der Lernvoraussetzungen und des Lernvermögen eingeteilt und dadurch möglichst homogene Schülerschaften gebildet. Die innere Differenzierung bezeichnet eine individuelle Förderung einzelner Lernender innerhalb der bestehenden Lerngruppe. Da die meisten Lerngruppen in der Schule aus heterogenen SuS bestehen, erfordert es pädagogische Maßnahmen, die diesen unterschiedlichen Anforderungen Rechnung tragen. Bei der inneren Differenzierung bleibt die Lerngruppe als Ganzes bestehen, und es wird versucht, „durch entsprechende pädagogische und didaktische Maßnahmen der Individualität der Schüler gerecht zu werden.“[15] Dies kann u. a. anhand von Methoden und Medien geschehen. Dabei ist auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen einzelner SuS bzw. Gruppen mit einem differenzierten Angebot von Medien (z. B. Lernhilfen) und Methoden (z. B. Maßnahmen der Hilfestellung) einzugehen.[16] Innere Differenzierung ist insofern mit der Individualisierung gleichzusetzen, als dass auch hier individuelle Voraussetzungen der SuS im Unterricht berücksichtigt werden. Es werden „im positiven Sinne die individuellen Möglichkeiten und Stärken als Ausgangspunkt zur Gestaltung des Unterrichts genommen.“[17] Alle SuS sollen im positivem Sinne Wert geschätzt werden, um daraus individuell geeignete Unterrichtsschritte zu gestalten. Wichtig ist, dass Differenzierung und Individualisierung auf ihre Auswirkung bezüglich einer eher segregierenden oder integrierenden Wirkung im Zusammenhang betrachtet werden sollten und mit der geplanten Absicht des Unterrichts in Übereinstimmung gebracht werden müssen.

(Differenzierungsmaßnahmen können sowohl segregierende wie integrierende Funktion erfüllen. Dies gilt besonders auch für „Innere Differenzierungsmaßnahmen).[18]

Gerade im Sport ist die Differenzierung als wichtiger Teil des Unterrichts anzusehen, denn

„ganz besonders kommt es darauf an im Sonderfall Sportunterricht, wo zu den kognitiven und emotionalen Unterschieden noch die körperlich-motorischen hinzukommen und wo die körperlichen Unterschiede, die kein soziales Auslesekriterium sind, besonders groß und darüber hinaus im motorischen Handeln so deutlich sicht- und spürbar sind.“[19]

Es geht darum, zu versuchen, einen möglichst individuellen und vielfältigen und damit auch an verschiedenen Sinngebungen orientierten Sport zu vermitteln, wie es die Grundsätze für den Schulsport[20] fordern. So kann jeder SuS in besonderem Maße gefördert und gefordert werden.

3 Das Kann-Buch

3.1 Kann-Bücher im Allgemeinen

„Für die Lehrkraft ist es wichtig zu erfahren, wie ein Kind den Unterricht(sgegenstand) wahrgenommen hat.“[21] Das Lerntagebuch wurde von Gallin & Ruf (1990, 1993) erstmals für den Bereich des schulischen Mathematikunterrichts entwickelt. Es soll über einen längeren Zeitraum und mit einer gewissen Stetigkeit den Lernprozess des Lernenden protokollieren.

Dadurch soll eine externalisierte Beobachtung und gegebenenfalls Bewertung der eigenen Lernaktivität stattfinden.[22] Das Kann-Buch ist eine weitere Möglichkeit, individuelle Lernprozesse zu betrachten und wurde erstmals von Dirk Gröbert für eine Grundschule konzipiert. Im Gegensatz zu Lerntagebüchern sind Kann-Bücher offener gestaltet, d. h. sie geben mehr Raum für das Schreiben als Reflexionsprozess. Die Lernenden reflektieren auf zwei Ebenen. Sie beschreiben die erlebte Situation (das Außen) und berichten über ihre parallel dazu empfundene persönliche Entwicklung - ihre subjektive Verarbeitung (das Innere). Ein Kann-Buch gibt dem Lernenden sowohl eine Rückmeldung über das, was er geleistet und gelernt hat, als auch eine Verdeutlichung dessen, was er erlebt und empfunden hat, wie Freude, Enttäuschung, Erleichterung, Stolz. Die enthaltenen Fragen sind angelehnt an die vier Reflexionsebenen von Bräuer[23], die durch Leitfragen zum Handlungskontext, zur emotionalen Befindlichkeit, zur Bilanzierung und zum Arbeitsvorhaben erreicht werden sollen. (Leitfragen: 1. Was habe ich gemacht?, 2. Wie habe ich mich gefühlt?, 3. Was hat geklappt/Was nicht?, 4. Was bleibt zu tun?).[24] Gleichzeitig wird in den Kann-Büchern für eine freie Reflexion gesorgt, indem die SuS Kommentare zur Unterrichtsstunde verfassen, ihre Motivation beschreiben oder auch Kritik üben können. Durch diese Offenheit des Buches kann jedoch der zeitliche Rahmen eines UVs nicht im Vorfeld genau festgelegt werden, da sich nach jeder Stunde neue Perspektiven und Unterrichtsmöglichkeiten ergeben. Da dieses Kann-Buch in einer Oberstufe ausprobiert wurde, legitimiert sich diese Möglichkeit aber durch die Richtlinien und Lehrpläne, mittels der Profil Bildung in der gymnasialen Oberstufe.[25]

3.2 Das Kann-Buch als Instrument der Selbstreflexion und

Selbsteinschätzung[26]

Ein Lehrer sollte bei seinen Schülern „die Hauptbedeutung“ aufrufen. Dies meint, wie bereits erwähnt, dass der Lehrer immer erfahren muss, wie der Unterricht und der Unterrichtsgegenstand von den SuS wahrgenommen wurde.[27] Dadurch werden Lernprozesse deutlich, die in den SuS abgelaufen sind. Des Weiteren kann man anhand dessen Inhalte bedeutsam machen, die vermittelt werden sollen.[28] Um im Fach Sport Selbst- und Fremdbewertung der Leistungen miteinander verbinden zu können, beschreibt Tillmann zwei Formen für dialogische Leistungsbewertungen. So könnte zum Beispiel in Form eines Kann-Buches eine Selbstreflexion der Schüler erreicht werden. Bei der Lektüre dieses Buches könne der Lehrer Einblicke in individuelle Persönlichkeitsstrukturen und motivationstheoretische Zusammenhänge bekommen und mit Hilfe der „Schüleraugen“ ein nützliches Feedback über seinen Unterricht erhalten.[29] Durch das Kann-Buch wird aber auch eine Aussage über„die selbst erbrachte Leistung oder den eigenen Lernfortschritt“[30] gemacht. Dies ist zum einen im Hinblick auf die Tatsache nützlich, dass ein Lehrer im Unterricht nicht immer alle SuS gleich beobachten kann und er, zum anderen, durch das Führen dieses Buches seitens der SuS dahingehend entlastet wird, dass sie ihre eigenen Leistungen erkennen und zu beurteilen versuchen. Beim Schreiben und in den Phasen zwischen dem Schreiben und Handeln laufen in den SuS aber auch Prozesse ab, die das Lernen und Handeln der SuS beeinflussen.

Sie reflektieren und bewerten sich immer wieder selbst und werden durch das Kann-Buch auch immer wieder dazu aufgefordert, dies schriftlich zu fixieren. Dadurch wird den SuS der eigene Lernfortschritt aber auch die eigene Motivation hinsichtlich jeder Stunde deutlich.

Des Weiteren sollen die SuS sich vor jeder Stunde selbst einschätzen und sich ein Stundenziel setzen, welches sie dann am Ende der Stunde betrachten, bewerten und analysieren.

Insofern ist das Kann-Buch dazu geeignet, Motivation und Selbstreflexion über die Abläufe in der Stunde durch konkrete Fragestellung nachzuvollziehen: Welches Stundenziel habe ich mir gesetzt? Habe ich dieses erreicht, nicht erreicht oder bin ich über dieses hinausgewachsen? Warum habe ich es nicht erreicht? Durch die Bearbeitung der einzelnen Seiten des Kann-Buches lernen die SuS zunehmend ihre Leistungen einzuschätzen, zu dokumentieren und zu bewerten. Dabei können sie die individuelle Leistungsentwicklung beobachten bzw. ablesen. Das Kann-Buch unterstützt die SuS bei der Entwicklung ihrer Wahrnehmung über das persönliche Lernverhalten.

3.3 Das Kann-Buch als Motivation

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den [31] Augen verliert, geht immer noch schneller als der, der ohne Ziel herumirrt.“[32]

Motivation in und für die Schule verändern sich bei den meisten SuS im Laufe der Schulzeit in ungünstiger Weise. Die Lernfreude für Inhalte der Schule nimmt ab dem 10. Lebensjahr ab.

Die Wahrnehmung eigener Fähigkeiten verändert sich zu einer negativeren schulischen Fähigkeitsselbstwahrnehmung.[33] Heutzutage wird von den Lehrern erwartet, den SuS Lernmotivation mit auf ihren Weg zu geben. SuS zum Lernen zu motivieren bedeutet, „dabei zu helfen, sich anspruchsvolle aber realistische Lernziele und Leistungsstandards zu setzen, positive Erwartungen über die Erreichbarkeit erwünschter und über die Vermeidbarkeit unerwünschter Ergebnisse aufzubauen [...]“[34] Die SuS müssen also dahingehend unterstützt werden, dass sie selbst Verantwortung für ihre Lernmotivation übernehmen.

„Wenn Motivationsförderung als Unterstützung auf dem Weg zum selbständig sich motivierenden Individuum verstanden wird, dann sollten im Unterricht vor allem drei motivationsbezogene Kompetenzen erlernt werden: realistische Selbsteinschätzung, Setzen von anspruchsvollen und realistischen Zielen sowie eine Selbstbewertung anhand angemessener Standards.“[35]

Motivation ist als ein Prozess zu verstehen, der unter situativen Anregungsbedingungen zu einer konkreten Handlung führt und diese bis zum Abschluss (Sättigung, Misserfolg oder Erfolg) in Gang hält. „Mit Heckhausen (1977) ist die Motivierung, das aktuelle Verhalten, als Wechselwirkungsprodukt von überdauerndem Motiv und Situationsanreiz zu sehen.“[36]

Folglich ist Motivation verhältnismäßig „kurzfristig“ und „situationsabhängig“[37], wohingegen das Motiv eine langfristige Entwicklung darstellt.[38] Für den Sportunterricht bedeutet dies, dass der Lehrer nicht bei jedem Schüler, der sich am Unterricht beteiligt, indem er engagiert mitmacht, davon ausgehen kann, das Lehrziel „Motivation zu langfristiger sportlicher Betätigung“ erreicht zu haben. Denn es ist nicht immer möglich, die wahren Beweggründe zu erkennen. Wie kann man nun mit einem Kann-Buch positive Effekte auf Lern- und Leistungsmotivation ausüben? Nach Heckhausen gliedert sich der Prozess der Handlungssteuerung in motivationale (Richtungsfindung für zukünftiges Verhalten), volitionale (den Willen betreffende Prozesse) und selbstwertende (Rückmeldung über die Wirksamkeit der Prozesse) Teilprozesse.[39] Kann-Bücher regen dazu an, sich die eigenen Vorlieben bewusst zu machen und diese in anderen Tätigkeiten oder im Unterricht wiederzufinden und zu entdecken. Außerdem können die SuS ihren Lernfortschritt und ihre festgelegten und erreichten Ziele so eigenständig kontrollieren und reflektieren.

3.4 Das Kann-Buch als Prozess begleitende Bewertungsgrundlage

„Rückmeldeverfahren brauchen die offene Reflexion über Schwächen,[40] um diese in gemeinsamer Anstrengung bearbeiten zu können.“[41] Wenn man die SuS nun mit in diese Reflexion einbezieht, müssen die geäußerten Schwächen auf der einen Seite verbessert werden, auf der anderen Seite müssen diese in die Zensierung mit einbezogen werden.

Durch dieses Einbeziehen der eigenen Selbstkritik in die Noten erwachsen für die SuS allerdings auch Nachteile. Daher wird die Möglichkeit der Bewertung von Lerntagebüchern/Kann-Büchern sehr kontrovers diskutiert.

„Der Arbeitsprozessbericht darf jedoch nicht die einzige Bewertungsgrundlage bilden [...] Der Bericht des Schülers sollte immer zusammen mit einer weiteren Note (ob aus einer Präsentation oder aus einem Produkt) als Bewertung dienen.“[42]

Die Vorteile liegen einerseits darin, dass ein Kann-Buch den Prozesscharakter betont, den Lehrer bei seiner ständigen Beobachtungspflicht entlastet und andererseits die für die individuelle Benotung wichtige Einzelleistung eines jeden Schülers darstellt. Nachteilig kann es sich auswirken, wenn die SuS nicht um der Sache und des Themas willen konzentriert arbeiten, sondern nur der Note wegen. Daher ist es wichtig anzumerken, „Lehrende mit ihrem großen Erfahrungs- und Kenntnisschatz werden von den Lernenden als Partner dringend gebraucht [...].“[43] Das Selbstbild sollte immer mit einem Fremdbild abgeglichen werden – in Form eines Rückmeldebogens oder eines Abschlussgespräches zwischen SuS und LehrerInnen über das Führen des Kann-Buches und die Entwicklung im Unterricht.[44]

3.5 Das Kann-Buch als Differenzierungselement

Das Kann-Buch ist insofern ein wichtiges [45] Differenzierungsinstrument, da die SuS sich durch die Reflexion ihres eigenen Verstehensprozesses als Subjekte ihres Lernens wahrnehmen.

Dadurch wird die Selbstverantwortung für das eigene Lernen bewusster. Der Lehrer bekommt einen Einblick in die individuelle Arbeitsweise seiner Schüler und erhält damit zugleich Ansatzpunkte für die gezielte Förderung jedes Einzelnen. Die SuS geben außerdem Rückmeldung, wie der Unterricht ankommt. Den Lehrerinnen und Lehrern vermitteln Kann-Bücher einen Einblick in die individuellen Verstehensprozesse und Lernwege und Lernerfolge der ihnen anvertrauten jungen Menschen und sind Basis für die Veränderung und innere Differenzierung ihres Unterrichts.[46]

3.6 Bezug zum Lehrplan

Der Lehrplan der Sekundarstufe II NRW schreibt im Kapitel zur Gestaltung der Lernprozesse unter Methodenorientierung, dass der Sportunterricht dafür Sorge trägt, dass

„sich die Schülerinnen und Schüler die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen und Arbeiten und die dazu notwendigen Arbeitshaltungen und –dispositionen aneignen können. Sie sollen ihre Lernwege zunehmend selbst planen und Lernstrategien eigenständig entwickeln und durchführen. Problemlösungsstrategien und Lernprozesse werden vermehrt in arbeitsteiligen, kooperativen und damit Kommunikation fordernden und fördernden Arbeitsformen entwickelt und Lernerfahrungen ausgetauscht und reflektiert.“[47]

Die SuS sollen als eigenaktive Subjekte agieren, damit produktives Tun und Selbstregulation beim Lernen gefördert werden. Sie sollen Formen der Erfolgskontrolle kennen lernen, um am Unterricht aktiv und mitbestimmend teilzunehmen. Sie sollen „im Üben subjektiv einen Sinn erkennen und lernen, sich selber langfristig zu motivieren.“[48] Diese Art des Unterrichts wird an der Gesamtschule Volksgarten immer mehr durchgeführt. Die Forderung nach unterrichtsbegleitenden Materialien zur Unterstützung der Unterrichtsprozesse und längerfristigen Sicherung ist an dieser Stelle vonnöten, findet aber an den meisten Schulen immer noch zu wenig Beachtung. Dabei wird dies in den Richtlinien und Lehrplänen für die Sek. II in NRW gefordert.[49] Hierbei wäre ein fächerübergreifender Unterricht z.B. mit Biologie, Chemie oder auch eine einfache Anlehnung des Sportunterrichts an Methoden anderen Fächer angebracht. Ein Kann-Buch oder auch andere Materialien als Form reflexiven Schreibens würde dort mehr Alltagsorientierung geben (alltägliches Erzählen und Aufschreiben), Kontinuität (Ereignisse, Veränderungen über längere Zeiträume), als Gedächtnisstütze dienen, natürlich als Reflexion (Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen) und als Planung fungieren (persönliche Ziele, konkrete Planungsschritte).[50]

4. Le Parkour

Der Weg ist das Ziel!“

Le Parkour ist eine schnelle [51] Fortbewegung ohne Hilfsmittel, bei der man sich effizient durch seine Umwelt bewegt. Man wählt und entwickelt seine eigenen Wege, nutzt individuell vorhandene Möglichkeiten und baut sein eigenes Können aus. Le Parkour setzt Kreativität voraus, sucht sein Ziel in der Perfektion und wird auch als Kunst gesehen.“[52]

Le Parkour löst sich von den gewöhnlichen Wegen der Stadt. Die „Traceure“ (Läufer des Le Parkour) überwinden, balancieren, überspringen, durchqueren die verschiedensten Hindernisse: Mauern, Zäune, Abgründe, Autos, etc. Der Kreativität und dem eigenen Können sind keine Grenzen gesetzt. „Le Parkour ist Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke. Es geht darum seinen Körper zu trainieren, zu fordern aber nicht zu überfordern.“[53] Wichtig ist dabei, dass alles völlig kontrolliert abläuft. Man tastet sich langsam an seine eigenen Grenzen heran. Man soll sein eigenes Höchstmaß an Bewegungsfertigkeiten ausschöpfen, um sein Ziel in der Umgebung ohne Hilfsmittel zu erreichen. Gründer des Le Parkour ist David Belle (um 1980).

„Von seinem Vater Raymond Belle, einem ehemaligen Vietnamsoldaten, erlernte er in den Wäldern Nordfrankreichs die Méthode naturelle, eine von Georges Hébert entwickelte Methode zur physischen und mentalen Ausbildung im Einklang mit der Natur.“[54]

Dies Erlernte übertrug er dann auf seine Umwelt – es wurden Mauern, Zäune, Baugerüste, später ganze Hochhäuser und Gebäudefassaden überwunden.

4.1 Das Unterrichtsvorhaben Le Parkour

Die Jugendlichen sollen heutzutage in den Unterrichtvorhaben und –themen einen Gegenwarts- und Zukunftsbezug herstellen können. Durch das Erfahren und Umgehen mit Wagnissen, werden diese Bezüge deutlich dargestellt, da „[…] das Wagnis eine Situation der Bewährung [ist]. [Junge Menschen suchen] das Wagnis, und sie gehen es nicht ein, obwohl, sondern weil sie es an ihre Grenzen führt. Jedes Wagnis enthält Proben für die Selbsteinschätzung und Anreize, das eigene Können weiterzuentwickeln.[55]

Der Schulsport bietet einen geeigneten Rahmen, um den SuS diese Wagnisse näherzubringen und ihnen beizubringen, Risiken zu erkennen, einzuschätzen und in gefährlichen Situationen angemessen zu handeln.[56] So können die SuS kontrolliert und vorsichtig die eigenen Grenzen erfahren und ausweiten. Le Parkour stellt insofern einen Gegenwartsbezug her, da es auf der einen Seite eine angesagte Trendsportart ist, die vielen Jugendlichen Momente der Freiheit und die Möglichkeit des „Auspowerns“ bietet. Auf der anderen Seite kann man einen Bezug zum späteren Berufsleben herstellen: Seine Grenzen zu kennen heißt auch, seine Fähigkeiten besser einschätzen zu können. Nein zu sagen ist oft schwerer, als sich zu überfordern. Das UV spricht alle SuS in ihrem jeweiligen Können an und gibt die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Umgang mit Wagnissituationen zu erlernen.

Bei der Trendsportart Le Parkour kann in der Reihe teilweise auf Vorerfahrungen der SuS (Bewegen an Geräten – Turnen; Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik; und Akrobatik) zurückgriffen werden. Le Parkour übt auf die Schüler eine sehr große Motivation aus, gerade, da es als Ersatz für das ursprüngliche Gerätturnen angewendet werden kann und die SuS es bei Bedarf im Lebensumfeld anwenden können.[57] Le Parkour orientiert sich an den Interessen und Bewegungswelten von Kindern und Jugendlichen und schult die Selbst- und Mitverantwortung im Sportunterricht. Die SuS werden zu „[...] Arrangeuren ihres eigenen Sportunterrichts [...].“[58] Sie können gemeinsam neue Hindernisse und Wege gestalten und individuelle Überwindungsmöglichkeiten ausprobieren. Es geht hierbei aber nicht nur um die Grenzen des Machbaren, sondern auch um die Grenzen des dauerhaft Sinnvollen.

Daher müssen die SuS beim Auf- und Abbau der Geräte auf bestimmte Sicherheitsaspekte hingewiesen und in diese eingewiesen werden. Es muss deutlich sein, dass die Anwendung von Le Parkour in der Umwelt dann auf Grenzen stößt, wenn andere Menschen oder Gegenstände dadurch verletzt oder zerstört werden können.

4.2 Le Parkour unter der pädagogischen Perspektive „Etwas wagen und verantworten“

Unter dieser Perspektive sollen die SuS lernen, sich selbst einzuschätzen, Wagnissituationen zu beurteilen und ihre Schwierigkeiten zu überwinden. Dies schließt die Fähigkeit ein, mit Angst umgehen zu können, Handlungsfolgen verantwortlich zu kalkulieren, Risiken zu erkennen und Gefahren zu vermeiden und nicht zuletzt, sich auch in Wagnissituationen gegenseitig zu sichern und zu helfen.[59]

[...]


[1] Zitat eines Schülers im Rahmen einer Endreflexion zum Thema Fußball, binnendifferenziert

[2] Im weiteren Verlauf werden diese durch „SuS“ abgekürzt.

[3] http://www.maiss.de/news/Lerntagebuch.pdf.

[4] Sacher, W.: Leistungen entwickeln, überprüfen und beurteilen. Bewährte und neue Wege für die Primar- und Sekundarstufe. Klinkhardt, Julius. Bad Heilbrunn. 2004. S.223

[5] Gröbert, D.: Bewerten, was Kinder können: Ein „Kann-Buch“. In: Sportpädagogik 21.4. 1997. S. 28-30

[6] im weiteren Verlauf wird dieses durch „UV“ abgekürzt.

[7] Ernst von Feuchtersleben

[8] Vgl. Konnert, T.: http://www.zeitzuleben.de/artikel/formulare/formular-denkfragen-selbstreflexion.html

[9] ebd.

[10] ebd.

[11] Brockhaus

[12] Zitat nach Eder, Wilhelm – Selbstmotivator

[13] ebd.

[14] Fingerle, M. (u. a.): Ergebnisse der Resilienzforschung und ihre Implikationen für die (heil)pädagogische Gestaltung von schulischen Lern- und Lebenswelten. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, 41, Nr. 6. 1999. S. 306

[15] Vgl. http://nibis.ni.schule.de/~as-lg2/sp1/differenzieren.htm

[16] Vgl. Klafki & Stöcker: Innere Differenzierung des Unterrichts. In: Klafki, W.: Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Beltz. Weinheim. 1985. S.119-154

[17] Vgl. http://nibis.ni.schule.de/~as-lg2/sp1/differenzieren.htm

[18] Vgl. http://www.nibis.de/~as-lg2/sp1/differenzieren.htm. 2009

[19] Weichert, W.: Differenzieren und Integrieren. In Wolters, P. (u. a.): Didaktik des Schulsports. Hoffmann. Schorndorf. 2000. S.187-211.

[20] Vgl. Richtlinien und Lehrpläne Sport

[21] Vgl. Balz., E. (u. a.): Wie pädagogisch soll der Schulsport sein? Auf der Suche nach fachdidaktischen Antworten. Hofmann. Schorndorf. 1997.

[22] Vgl. Lütgert, W. (u. a.): Fachleistungen – beobachten, beschreiben, bewerten. In: Pädagogik, Ausgabe 1-8, 2001.

[23] Vgl. Bräuer, G.: Schreiben als Reflexive Praxis – Tagebuch, Arbeitsjournal, Portfolio. Fillibach. Freiburg. 2000. S. 21

[24] ebd.

[25] siehe Kapitel: Lehrplanbezug

[26] Vgl Sonderhof, A.: Lerntagebücher auch im Sportunterricht? Schriftliche Hausarbeit. Köln. 2006. S.8 ff

[27] Vgl. Balz, E. (u. a.): Wie pädagogisch soll der Schulsport sein? Auf der Suche nach fachdidaktischen Antworten. Hofmann. Schorndorf. 1997.

[28] ebd.

[29] Lütgert, W. (u. a.): Fachleistungen – beobachten, beschreiben, bewerten. In: Pädagogik , Ausgabe 1-8, 2001.

[30] ebd.

[31] Vgl Sonderhof, A.: Lerntagebücher auch im Sportunterricht? Schriftliche Hausarbeit. Köln. 2006. S.7 ff

[32] Gotthold Ephraim Lessing

[33] Vgl. Spinath, B.: Ein Lerntagebuch zur Förderung motivationsbezogener Voraussetzungen für Lern- und Leistungsverhalten bei SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. In: Gläser-Zirkuda, M. (u. a.): Lernprozesse dokumentieren, reflektieren und beurteilen. Verlag Julius Klinkhardt. Bad Heilbrunn. 2007. S. 171

[34] Weinert, F.E.: Lernmotivation – Psychologische Forschung und pädagogische Aufgabe. Unterrichtswissenschaft. 1980. S. 197-205,

[35] Spinath, B.: Motivation als Kompetenz: Wie wird Motivation lehr- und lernbar? In: Vollmexer, R. (u. a.): Motivationspsychologie und ihre Anwendung. Kohlhammer. Stuttgart. 2005. S. 203-219

[36] Erdmann, R.: Motive und Einstellungen im Sport. Hofmann. Schorndorf. 1983. S.16

[37] Heckhausen, H.: Motivation und Handeln – Lehrbuch der Motivationspsychologie. Springer. Heidelberg. 1980, S.30

[38] Vgl. Gerhards, J.: Schulsport und Gesundheitserziehung. Schriftliche Hausarbeit. Köln. 2003.

[39] Vgl. Heckhausen & Heckhausen: Motivation und Handeln (2.Auflage), Berlin; Heidelberg; New York. Springer.1989.

[40] Vgl Sonderhof, A.: Lerntagebücher auch im Sportunterricht? Schriftliche Hausarbeit. Köln. 2006. S.12 ff

[41] Bastian, J. (u. a.): Feedback-Methoden. Beltz. Weinheim, Basel, Berlin. 2007.

[42] Vgl. von Ilsemann, C. (u. a.): Renaissance – Fächerübergreifende Arbeit in der Sekundarstufe II. In: Pädagogik, 7-8, 1989, S. 19ff.

[43] Bräuer, G.: Schreiben als Reflexive Praxis – Tagebuch, Arbeitsjournal, Portfolio. Fillibach. Freiburg. 2000. S. 14

[44] ebd.

[45] Vgl Sonderhof, A.: Lerntagebücher auch im Sportunterricht? Schriftliche Hausarbeit .Köln. 2006. S.11 ff

[46] Vgl. Bosse, D.: Differenziertes Lernen bis zum Abitur. Anregungen zum Umgang mit Heterogenität in der gymnasialen Oberstufe. In: Pädagogik. Beltz. Weinheim. 2003. S. 24-27

[47] Richtlinien und Lehrpläne für die Sek. II des Landes NRW. S. 29

[48] ebd.

[49] ebd.

[50] Vgl. Bräuer, G.: Schreiben als Reflexive Praxis – Tagebuch, Arbeitsjournal, Portfolio. Fillibach. Freiburg. 2000. S.21 ff.

[51] Konfuzius

[52] http://www.parkour.de/index.php?site=spirit&number=1

[53] ebd.

[54] ebd.

[55] Richtlinien und Lehrpläne Sport, S. 36.

[56] Vgl. Richtlinien und Lehrpläne Sport, S. 37.

[57] Vgl. UPP Kathrin B., Mönchengladbach

[58] Laßleben, A.: Tic Tac und Wallspin. In: Sportpädagogik. 5/2007. S. 42.

[59] Vgl. Landesinstitut für Schule: Leisten und Leistung im Sportunterricht der Sekundarstufe I, Meyer und Meyer, Aachen. 2004. S. 18

Details

Seiten
43
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656055525
ISBN (Buch)
9783656055716
Dateigröße
651 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v179332
Institution / Hochschule
Studienseminar für Lehrämter an Schulen Mönchengladbach
Note
1,3
Schlagworte
entwickeln erproben kann-buches stärkung selbstreflexion selbsteinschätzung schülerinnen schülern rahmen unterrichtsvorhabens parkour perspektive

Autor

  • Meike Hentschel (Autor)

    4 Titel veröffentlicht

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Titel: Ein „Kann-Buch“ als Mittel zur Stärkung der Selbsteinschätzung von Schülern im Unterrichtsvorhaben „Le Parkour“