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Lateralität beim Skifahren

Beobachten - Beurteilen - Beraten

Studienarbeit 2011 10 Seiten

Sport - Sportarten: Theorie und Praxis

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Begriffsdefinitionen und Einleitung
1.1. Begriffsdefinitionen
1.2. Einleitung

2. Lateralität: beobachten – beurteilen – beraten
2.1. Material und Methoden
2.2. Beobachtungen
2.3. Beurteilung
2.4. Beratung

3. Zusammenfassung und Ausblick

4. Schlusswort

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

6. Ehrenwörtliche Erklärung

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit in der Regel die männliche Schreibweise verwendet. Es sei darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Bezeich­nungen auch für das weibliche Geschlecht gelten.

1. Begriffsdefinitionen und Einleitung

1.1. Begriffsdefinitionen

Lateralität

„Unter Lateralität bzw. Seitigkeit versteht man einen Oberbegriff für alle Kennzeichen von Symmetrie und Asymmetrie bei paarig angelegten Organen“ (Oberbeck).

Dominanz

„Dominanz ist die Überlegenheit einer Seite ... von paarig angelegten Organen und Extre­mitäten“ (Hermsdorf).

1.2. Einleitung

Die Auseinandersetzung mit Lateralität gehört zum täglichen Geschäft eines Skilehrers, auch wenn Skifahren zu den bilateralen Sportarten zählt, bei denen automatisch beide Seiten trainiert werden. Schon im Einsteigerunterricht wird oft schnell erkannt, welche Seite und welche Kurve die dominante ist. Die Schüler beherrschen diese besser, fühlen sich wohler und bevorzugen sie dann auch. Man spricht in diesem Fall auch gern von der „Schokoladenseite“.

Ersichtlich wird sie beispielsweise, wenn wir unsere Schüler auf einem Ski einen Kreis drehen lassen oder bei den ersten Kurvenfahrten aus der Falllinie heraus. Im Laufe des Unterrichts finden sich dann immer wieder Fehlerbilder, die auf Lateralität zurückzufüh­ren sind. Ziel dieser Arbeit soll es sein, anhand von Beispielbildern einige Fehlstellungen aufzuzeigen und dazu bekannte Übungen zu präsentieren.

2. Lateralität: beobachten – beurteilen – beraten

2.1. Material und Methoden

Um aussagekräftige Bilder zu erhalten, wurden Videoaufnahmen mit einer Pentax K7 ge­macht und anschließend mit dem Programm Freestudio – Free Video to JPG Converter Version 2.1.1 build 718 in Einzelbilder umgewandelt, welche schließlich mit dem Pro­gramm Paint zugeschnitten wurden.

Die Aufnahmen fanden im April 2011 auf den Pisten von Saas Fee statt. Gefilmt wurde ein Ski­fahrer, der sich vom Können her auf Pisten aller Schwierigkeitsgrade und im Gelände bewegt. Sein dominan­tes Bein ist das rechte Bein. Gezeigt wird hier eine Sequenz seiner schwächeren Seite, also der Rechtskurve. Hier kommt es zu der typischen Situation, dass die Belastung zu stark auf dem bogeninneren Bein liegt.

2.2. Beobachtungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 In der Auslösephase wird durch das zu betonte Abkippen des Kopfes und der Schultern zum Schwungzentrum ein zu starkes Ganzkörperkippen auf das bogeninnere Bein eingeleitet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Das zu starke Kippen der Schultern und des Kopfes kann auch vom leichten Hüftknick nicht ausgeglichen werden und führt dann in Steuerphase 1 zu einer divergenten Skistellung; der bogenäußere Ski hat nicht genügend Druck und driftet weg.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Das bogenäußere Bein ist nahezu gestreckt. Die muskuläre Arbeit wird vom dominanten Innenbein geleistet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.4 Neben dem gestreckten bogenäußeren Bein ist in der Steuerphase 2 eine markante Schrittstellung zu beobachten. Die Hüftachse ist talwärts geöffnet und nicht rechtwinklig zu der Skilängsachse.

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Details

Seiten
10
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656042532
ISBN (Buch)
9783656042365
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181267
Note
Schlagworte
lateralität skifahren beobachten beurteilen beraten

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Titel: Lateralität beim Skifahren