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Vom Partisanenverband zum Hegemon

Der Weg der indonesischen Armee zur sozio-politischen Vorherrschaft

Hausarbeit (Hauptseminar) 2007 27 Seiten

Südasienkunde, Südostasienkunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Dwifungsi-Doktrin und die duale Funktion des Militärs
2.1. Definition der Dwifungsi-Doktrin
2.2. Funktionsweise der Dwifungsi
2.3. Legitimationsgrundlage der dualen Funktion des Militärs

3. Die Entstehung der sozio-politischen Rolle des Militärs
3.1. Vorgeschichte
3.2. Die indonesische Unabhängigkeitsbewegung nach dem 2. Weltkrieg

4. Das Militär in der politischen Isolation
4.1. Das Militär unter der parlamentarischen Demokratie
4.2. Erste Schritte zurück aufs politische Parkett

5. Das Militär auf dem Weg zur sozio-politischen Vorherrschaft
5.1. Die Geburt der „Gelenkten Demokratie“
5.2. Das Militär wird zum festen Machtfaktor
5.3. Spiel auf Zeit
5.4. Schwankungen im Kräftegleichgewicht
5.5. Der Show-Down
5.6. Das Militär gewinnt die Oberhand

6. Schluss

I. Glossar

II. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit beleuchtet die Entwicklung der sozio-politischen Rolle des indonesischen Militärs[1] nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Machtübernahme Suhartos. Sozio-politisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Armee neben militärischen auch politische Aufgaben übernommen hat sowie in wirtschaftlichen, ideologischen, sozialen und religiösen Belangen involviert war. Diese Arbeit konzentriert sich dabei in erster Linie auf die politische Komponente dieses indonesischen „Mittelweges“.

Zunächst gehe ich dabei auf die grundlegenden theoretischen Konzepte ein, die schließlich in der Dwifungsi-Doktrin mündeten. In den drei darauf folgenden Kapiteln zeichne ich die Expansion des sozio-politischen Einflusses der Armee chronologisch nach und analysiere dabei, welche ausschlaggebenden Ereignisse und Umstände eine Veränderung dieses Einflusses herbeigeführt haben.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen demnach folgende Fragestellungen: Aus welchem Selbstverständnis heraus beanspruchte das Militär eine sozio-politische Rolle innerhalb des Staates? Wie veränderte sich die sozio-politische Rolle des Militärs über die Jahre hinweg? Und welcher Legitimationsgrundlage bediente sich die Armee, um ihre außermilitärischen Tätigkeiten zu rechtfertigen?

Ich berufe mich vorwiegend auf Arbeiten von Harold Crouch und Salim Said. Crouch wird im „Journal of Southeast Asian Studies“ als einer der führenden Experten auf dem Feld der sozio-politischen Verwicklung des indonesischen Militärs bezeichnet.[2] Said untersucht seit mehr als 40 Jahren die Entwicklung des indonesischen Militärs und dessen Verwicklung in politische Aktivitäten. Er gilt als einer der wenigen indonesischen Experten auf diesem Gebiet. 2006 wurde er zum indonesischen Botschafter der Tschechischen Republik ernannt.[3]

2. Die Dwifungsi-Doktrin und die duale Funktion des Militärs

2.1. Definition der Dwifungsi-Doktrin

Am 12. November 1958 hielt der damalige Oberbefehlshaber des Heeres, General Nasution, eine Rede, in der er das Prinzip des „Mittelweges“ vorstellte. Nach diesem Konzept sollte das indonesische Militär weder ein bloßes ziviles Werkzeug wie in den westlichen Staaten, noch ein Militärregime sein, welches sämtliche Staatsgewalten dominiert. Vielmehr solle das Militär als eine von vielen politischen Kräften innerhalb der Gesellschaft fungieren und dabei auch nichtmilitärische Aufgaben übernehmen.[4]

Mitte der 1960er Jahre wurde dieses Konzept durch die Dwifungsi-Doktrin abgelöst, welche zuvor auf mehreren Armee-Seminaren ausgearbeitet worden war. Nach dieser neuen Doktrin sollte die Armee neben ihren militärischen Aufgaben zusätzlich nicht mehr nur als politische sondern als sozio-politische Kraft verstanden werden. Das Militär erhob demnach den Anspruch, neben politischen Aktivitäten auch in ideologischen, sozialen, ökonomischen, kulturellen und religiösen Angelegenheiten, also kurzum in allen Bereichen des öffentlichen Lebens, eine aktive und gewichtige Rolle zu spielen. Unter Suharto wurde das Mitspracherecht des Militärs vor allem auf politischer Ebene schließlich zur Dominanz.[5]

Anders als bei Militärputschs, die sich zu dieser Zeit vor allem in Süd-Amerika ereigneten, verteidigte das indonesische Militär seine ausgedehnte sozio-politische Rolle nie als temporäre Phase, die beendet werden würde, sobald eine unmittelbare Krise vorüber war. Die eindeutige Botschaft der Dwifungsi-Doktrin besagte, dass die sozio-politische Rolle des Militärs eine permanente Notwendigkeit sein würde.[6]

2.2. Funktionsweise der Dwifungsi

Ein wichtiger Schritt für die Armeeführung, um eine permanente Rolle innerhalb der Zivilgesellschaft spielen zu können, war die Wiedereinführung der Verfassung von 1945. Die westlich liberale Verfassung, die seit 1950 Gültigkeit besaß, gestand der Armee neben ihren militärischen Tätigkeiten keinen Platz in der politischen oder in sonst einer zivilen Arena zu.[7]

Bereits vor der Wiedereinführung der alten Verfassung 1959 profitierte die Armee vor allem im wirtschaftlichen Sektor von der Verhängung des Kriegsrechts auf Grund der PRRI-Revolution[8] 1957. Das Militär benutzte ihre damit verbundenen Sonderrechte, um alle niederländischen Unternehmen unter seine Supervision zu stellen und damit faktisch die Kontrolle über die Unternehmen zu übernehmen. Der Weg für die weit reichende Involvierung von Offizieren in der Wirtschaft war somit geebnet worden. Auf diesem Wege konnte die Armee ihr Budget in den folgenden Dekaden erheblich aufstocken und damit weitgehend unabhängig vom eigentlichen Staatsgefüge fungieren.[9]

Anfang der 1960er Jahre baute das Militär ein territoriales Verwaltungssystem auf, das parallel zur zivilen Administration verlief. Bereits während des Guerilla-Krieges gegen die Niederländer 1948/49 hatte die Armee eine ähnliche territoriale Verwaltungsstruktur mit dem Namen „Wehrkreise-System“ installiert, nachdem die zivile Administration kollabiert war.[10]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[11]

„... Nasution developed a network of military government in which the civilian government was subordinated to the military government by having a parallel military governmental apparatus to control every level of civilian government. “ [12]

Die Armee spielte gegenüber der zivilen Administration innerhalb dieses doppelten Verwaltungssystems die übergeordnete Rolle. Es gab auf jeder Verwaltungsebene einen Rat (Muspida – Musyawarah Pimpinan Daerah), der sich aus dem ranghöchsten Mitglied der zivilen Verwaltung, dem Polizeichef, dem höchsten Richter und dem jeweiligen Armeekommandanten zusammensetzte. Vorsitzender dieses Rates war stets der Militärkommandant.[13]

Ursprünglich als Dachverband für eine Vielzahl von Arbeitsgruppen getarnt, benutzte das Militär die 1964 gegründete Golkar[14] als politisches Sprachrohr. Während die politischen Parteien systematisch sabotiert wurden und sich zu zwei Einheitsparteien zusammenschließen mussten, wurde Golkar kräftig unter die Arme gegriffen. Alle Staatsbediensteten wurden in Hinblick auf ihre Laufbahn dazu angehalten bei Wahlen für Golkar zu stimmen, Dorfvorstehern wurden Wählerquoten für Golkar auferlegt und Regionen mit hohem Golkar-Stimmenanteil wurden Entwicklungshilfegelder in Aussicht gestellt.[15]

Die pro-militärische Regierung konnte die Parteien zudem von einem Gesetz überzeugen, das ihr das Recht gab, 100 der 460 Abgeordneten des DPR[16] und ein Drittel der Abgeordneten des MPR[17] selbst ernennen zu dürfen. Um eine Mehrheit für das Regime herzustellen, musste Golkar folglich nicht über 50 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen, sondern lediglich den fehlenden Anteil[18], um die 50 Prozent zu vervollständigen.[19]

Zuletzt wurde die Bevölkerung entpolitisiert. Das Konzept der „Fließenden Masse“ stellte hierfür die theoretische Grundlage. Das Volk sollte fortan lediglich alle fünf Jahre wählen, um dem Regime eine Legitimationsgrundlage bereit zu stellen, ansonsten aber keinerlei politische Aktivitäten verfolgen. Um dies zu erreichen wurde die Repräsentation der Parteien in den Dörfern stark restriktiert. Diese Maßnahmen trafen zwar auch Golkar, durch die Armee, die in nahezu jedem Dorf präsent war, konnte Golkar jedoch seinen Einfluss in den ländlichen Gegenden konservieren.[20]

Durch das Zurückdrängen der Parteien an den Rande der Bedeutungslosigkeit wurde nach der Kommunistischen Partei Indonesiens (PKI) und Sukarno auch der letzte potentielle Gegenspieler der Armee marginalisiert. Die Dominanz der Armee, vor allem in Politik und Wirtschaft, sollte bis zum Ende der Regierungszeit Suhartos 1998 fortwähren.

2.3. Legitimationsgrundlage der dualen Funktion des Militärs

„The Indonesian army differs from most armies that have seized political power in that it had never previously regarded itself as an apolitical organization. “ [21]

Als Nasution 1958 das Konzept des „Mittelwegs“ vorstellte, besetzte die Armee bereits eine weite Spannbreite an nichtmilitärischen Aufgabenbereichen, nicht zuletzt als Manager der ehemals niederländischen Unternehmen. Die Vorstellung des Konzepts stellte demnach lediglich den Versuch dar, nachträglich eine ideologische Rechtfertigung für einen bereits in Gang befindlichen Prozess zu liefern.[22]

General Sudirman, die bis heute verehrte Vaterfigur des indonesischen Militärs, trat bereits während des Unabhängigkeitskampfes dafür ein, dass die Armee niemals ein bloßes Werkzeug in den Händen der Regierung sein sollte. Die meisten Offiziere fühlten sich auf Grund ihrer Partizipation in diesem Kampf dazu berechtig, auch nach der Unabhängigkeit auf politischer Ebene mitzureden. Die Armee war es schließlich, die vom Dschungel aus einen Guerilla-Krieg gegen die niederländischen Besatzer führte und die Unabhängigkeitsbewegung damit am Leben erhielt, nachdem die zivile Führung kapituliert hatte.[23]

Auch die Gründung der Golkar diente dazu, dem Militär ein verfassungsmäßiges Werkzeug zur verstärkten politischen Einflussnahme zur Verfügung zu stellen. Da Golkar keine Partei sondern eine Arbeitsgruppe oder „Golongan Karya“ darstellte, konnte somit auch der Mitgestaltungsanspruch in anderen Feldern des öffentlichen Lebens außerhalb der Politik legitimiert werden.[24]

Im Kabinett waren Armeeangehörige stets nur in geringer Zahl vertreten, wenngleich der Einfluss dieser Institution ohnehin beschränkt war. Auf diesem Wege sollte der Schein einer gleichberechtigten Partnerschaft zwischen dem Militär und der zivilen Ebene gewahrt werden, auch wenn das Militär de facto der Hegemon in dieser Partnerschaft war[25]

3. Die Entstehung der sozio-politischen Rolle des Militärs

3.1. Vorgeschichte

Nach der Kapitulation der Japaner am 15.08.1945, die zuvor die Rolle der Niederländer als Kolonialherrscher übernommen hatten, entstand ein Machtvakuum in der heute als Indonesien bekannten Inselwelt. Die Japaner sollten vorläufig weiter Großteile des Archipels verwalten und dabei nach und nach von den Briten abgelöst werden. Diese sollten dann die Gebiete zurück in niederländische Hände übergeben, die kaum Zweifel daran hegten, dass der Status Quo vor dem 2. Weltkrieg wieder hergestellt werden würde. Die Rolle der Briten als Mittler war aus Sicht der Niederländer notwendig, weil sie zu dieser Zeit kaum Truppen in der Region stationiert hatten und durch die deutsche Besetzung während des Zweiten Weltkrieges politisch und militärisch geschwächt waren. Die indonesische Unabhängigkeitsbewegung unter Sukarno und Mohammad Hatta teilte dieses Selbstverständnis der Niederländer nicht und rief unter dem Druck der Jugendbewegung (Pemuda) am 17.08.1945 die Republik Indonesien aus. Die Niederländer erkannten die Unabhängigkeit der Republik zu weiten Teilen aber erst 1949 an; Irian Jaya wurde gar erst 1963 an Indonesien übergeben.[26]

3.2. Die indonesische Unabhängigkeitsbewegung nach dem 2. Weltkrieg

Zum Zeitpunkt der Unabhängigkeitserklärung durch Sukarno und Hatta gab es noch kein reguläres Militär unter indonesischer Flagge. Dies änderte sich alsbald, da neben den japanischen Besatzern, die den Status Quo halten sollten, sich die britische Präsenz erhöhte und zudem Niederländer, die aus Kriegsgefangenschaft befreit wurden, von den Alliierten wiederbewaffnet wurden. Am 5. Oktober 1945 beschloss die vorläufige Regierung die Formation der „Armee der Republik Indonesien“[27]. Dies geschah allerdings erst eineinhalb Monate nach dem Ausruf der Republik und nur auf Druck der Pemuda hin. Sukarno und seine Verbündeten hofften, durch das Auslassen der Gründung einer Armee den Alliierten beweisen zu können, keine japanischen Kollaborateure zu sein. Diese Rolle wurde ihnen nämlich von den Niederländern unterstellt.[28]

Die „Armee der Republik Indonesien“ sollte vor allem aus bereits bestehenden Kampfverbänden zusammengestellt werden. Um Soldaten im Sinne einer einheitlichen Streitkraft auszubilden und zu trainieren blieb keine Zeit; man befand sich schließlich mitten im Unabhängigkeitskampf. Die einzelnen Einheiten, welche die neugegründete Armee ausmachen sollten, hatten einen vielfach unterschiedlichen Ursprung, kämpften aus teils verschiedenen Beweggründen und hatten keine einheitliche Ausbildung genossen.[29] Einige Einheiten bestanden hauptsächlich aus von Japanern ausgebildeten Angehörigen der Jugendbewegung. Diese, einst für eigene japanische Zwecke ausgebildeten und indoktrinierten Soldaten, stammten sowohl aus ländlichen als auch aus urbanen Gegenden. Des Weiteren beruhte sowohl die japanische als auch die niederländische Besatzung auf dem Prinzip der „horizontalen Fragmentierung“ des Inselreiches. Auf bürokratischer Ebene war Indonesien in Sumatra, Java und Ostindonesien unterteilt. Alle drei Verwaltungseinheiten hatten eigene separate Militärverwaltungen, zwischen denen kaum Kommunikation stattfand. Demnach konnte also auch die geographische Herkunft eines Soldaten für dessen militärische Einstellung ausschlaggebend sein.[30] Der soziale Stand spielte bei der Rekrutierung von Soldaten für die Japaner im Gegensatz zu den Niederländern keine Rolle.[31] Vor allem aber legten die Japaner bei ihrer Ausbildung keinerlei Wert auf die von den Niederländern indoktrinierte westliche Maxime, die Armee sei ein ziviles Werkzeug und müsse sich daher politisch neutral verhalten.[32]

Demgegenüber standen nicht nur Einheiten, deren Soldaten in der niederländischen KNIL (Königlich niederländische Indische Armee) gedient hatten, sondern auch Partisanenverbände, die aus parteiinternen Jugendorganisationen hervorgegangen waren.[33] Diese Partisanenverbände ließen sich nur teilweise in die neugegründete Armee eingliedern. Viele kämpften unter eigener Flagge und mit eigenen Vorstellungen und Zielen weiter; manchmal sogar gegeneinander oder gegen die offiziellen indonesischen Streitkräfte.[34] Von einer einheitlichen Armee unter einem Kommando konnte folglich keine Rede sein. Dies sollte sich letztendlich auch erst Anfang der 70er Jahre unter Suharto ändern.

Nichtsdestotrotz formierte sich ein breiter Widerstand gegen die Japaner und eintreffende alliierte Truppen, der sich vor allem auf Java in Kämpfen entlud. Währenddessen wurde die Jugendbewegung ungeduldig. Der „milde“ Kurs der vorläufigen Regierung unter Sukarno, die vor allem auf Verhandlungen mit Japanern, Alliierten und Niederländern beruhte und der Fakt, dass fast alle Kabinettsmitglieder vorher unter der japanischen Militäradministration gearbeitet hatten, stieß der Pemuda sauer auf. Die Regierung verlor somit nicht nur endgültig die Kontrolle über die von Anhängern der Jugendbewegung durchsetzten Streitkräfte, sondern vergab auch die Chance, sich als geschlossene politische und militärische Einheit gegenüber den Alliierten und später gegenüber den Niederländern zu präsentieren.[35]

Die britischen Besatzungstruppen zogen sich langsam zurück, um den Weg für die zurückkehrenden Niederländer frei zu machen, welche die unilaterale Unabhängigkeitserklärung der Republik Indonesien vom 17. August 1945 nicht anerkannten. Die niederländischen Streitkräfte konnten einen Großteil des Archipels schnell unter eigene Kontrolle bringen. Am 19. Dezember 1948 lief schließlich die zweite niederländische „Polizeiaktion“ an, um die restlichen Gebiete, vor allem Yogyakarta, das letzte Bollwerk der Republik, einzunehmen. Sukarno, Hatta und viele andere wichtige Regierungsmitglieder wurden noch am selben Tag verhaftet. Die politische Führung war somit außer Gefecht gesetzt, nicht jedoch die militärische. Ein Guerilla-Krieg, der acht Monate andauern sollte, entbrannte. Unter Führung von General Sudirman wurden eine Militärregierung und ein territoriales Verwaltungssystem eingerichtet. Gepaart mit internationalem Druck auf die Niederlande zeigte die Guerilla-Taktik auch dank einer breiten Unterstützung in der Bevölkerung bald Wirkung. Die Armee stellte damit ihre Autonomie gegenüber der politischen Führung unter Beweis.[36]

[...]


[1] Zur Definition und Zusammensetzung des indonesischen Militärs siehe Glossar

[2] Liddle W. (1979): „Book Reviews“. In: Journal of Southeast Asian Studies, Volum 10: S. 15

[3] Crouch, H. (2006): „Foreword“. In: Said, S., Soeharto’s Armed Forces: Problems of Civil Military Relations in Indonesia. Jakarta, Pustaka Sinar Harapan: S. xix-xxii

[4] Crouch, H. (2007): The Army and Politics in Indonesia. Jakarta und Kuala Lumpur, Equinox Publishing, S. 344 und Said, S. 2006: S. 13-14

[5] vgl. Crouch, H. 2007: S. 344-345 und Notosusanto, Brig. Gen. N. (1975): The National Struggle and the Armed Forces in Indonesia. Jakarta, Department of Defence & Security – Centre for Armed Forces History, S. 129

[6] Schwarz, A. 2000: S. 30

[7] Crouch, H. 2007: S. 38-39

[8] Zur PRRI-Revolution siehe auch Kapitel 3.4

[9] Drummond, S. (1983): „Indonesia“, in: Keegan, J. (Hg.), World Armies: Second Edition. Detroit, Book Tower, S. 272 und Said, S. (2006): Soeharto’s Armed Forces: Problems of Civil Military Relations in Indonesia. Jakarta, Pustaka Sinar Harapan, S. 17

[10] Pauker, G. J. (1973): The Indonesian Doctrine of Territorial Warfare and Territorial Management. Santa Monica, The Rand Corporation, S. 56

[11] eigene Darstellung. Vgl. hierzu: Azca, M. N. (2005): „The Military and the Transition to Democracy in Thailand and Indonesia: A comparative Analysis“, in: Nurhasim, M. (Hg.), Practices of Military Business: Experiences from Indonesia, Burma, Philippines and South Korea. Jakarta, The Ridep Institute: S. 263 und Said, S. 2006: S. 22

[12] Said, S. 2006: S. 19

[13] Said, S. 2006: S. 21

[14] siehe Glossar

[15] vgl. Crouch, H. 2007: S. 264-270

[16] zur Zusammensetzung und Aufgaben des DPR siehe Glossar

[17] zur Zusammensetzung und Aufgaben des MPR siehe Glossar

[18] Dieser fehlende Anteil lag beim DPR bei ungefähr 36,1 Prozent und beim MPR bei 25 Prozent der Wählerstimmen.

[19] Schwarz, A. 2000: S. 31-32

[20] Schwarz, A. 2000: S. 33

[21] Crouch, H. 2007: S. 344

[22] Said, S. 2006: S. 16-17

[23] vgl. Crouch, H. 2007: S. 344 und Said, S. 2006: S. 28

[24] Schwarz, A. 2000: S. 31-32

[25] Crouch, H. 2007: S. 241

[26] Pauker, G. J. (1962): „The Role of the Military in Indonesia“, in Johnson, J. J. (Hg.), The Role of the Military in Underdeveloped Countries. Princeton, Princeton University Press, S. 187-192

[27] Notosusanto, Brig. Gen. N. 1975: S. 115-116

[28] Said, S. (1991): Genesis of Power: General Sudirman and the Indonesian Military in Politics 1945-49. Jakarta und Singapore, Institut of Southeast Asian Studies und Pustaka Sinar Harapan, S. 12

[29] Drummond, S. 1983: S. 269

[30] Said, S. 1991: S. 8

[31] Drummond, J. 1983: S. 270

[32] Crouch, H. 2007: S. 25-26

[33] vgl. Crouch, H. 2007: S. 27 und Drummond, S. 1983: S. 270

[34] Said, S. 1991: S. 9

[35] vgl. Said, S. 1991: S. 14-15

[36] vgl. Roeder, O.G. (1969): The Smiling General. Jakarta, Gunung Agung LTD, S. 117–121 und Said, S. 2006: S. 3-6

Details

Seiten
27
Jahr
2007
ISBN (eBook)
9783656051442
ISBN (Buch)
9783656051695
Dateigröße
536 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181812
Institution / Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Schlagworte
Indonesien Südostasien sozio-politisch Dwifungsi Milität Suharto Sukarno Orde Baru Orde Lama

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