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Capital Asset Pricing Model

Seminararbeit 2008 16 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kapitalmarkttheoretische Modelle zur Eigenkapitalkostenermittlung
2.1 Eigenkapitalkosten und Eigenkapitalzinsenproblemstellung
2.2 Einfluss der finanzielle Risiken auf Eigenkapital

3 Das Capital Asset Pricing Model
3.1 Zielsetzungen des Models CAPM im Vergleich zu anderen Modelle
3.2 CAPM-Formel
3.3 Die Portfolio-Selection-Theorie als Grundlage des CAPM
3.4 Kritik des CAMP

4 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das Capital Asset Pricing Model

Abstract

Die meisten kapitalmarkttheoretischen Modelle bauen auf expliziten Annahmen über individuelles menschliches Verhalten auf. Generell richtet sich also diese Seminararbeit im Wesentlichen auf die Modelle zur Eigenkapitalkostenermittlung, vor allem auf den bekanntesten Capital Asset Pricing Model, das auch vorteil- und nachteilhaft vorgestellt wird. Demzufolge werden nicht nur die Eigenkapitalkosten, Eigenkapitalzinsen, sondern auch auf den Einfluss der finanzielle Risiken auf Eigenkapital hingewiesen.

1 Einleitung

Seit der Entwicklung der auf dem Rendite-Risiko-Konzept basierenden Portefeuille- und Kapitalmarkttheorien werden Entscheidungen im professionellen Portefeuillemanagement zunehmend durch quantitative Methoden systematisiert. Da sich der dabei betrachtete Unternehmenswert vor allem am Kapitalmarkt mit anderen Instituten messen muss, ist es sinnvoll, zur Bestimmung des Shareholder Value auf kapitalmarkttheoretische Ansätze zurückzugreifen.

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel das Capital Asset Pricing Model stützend die Eigenkapitalkosten, welche bei der Bestimmung des Unternehmenswertes eine wesentliche Rolle spielen vorzustellen und unter kapitalmarkttheoretischen Überlegungen zu erläutern.

In den ersten Kapiteln wurden verschiedene kapitalmarkttheoretische Modelle genannt, die Annahmen über Präferenzen von Marktteilnehmer voraussetzen. Weiter wird neben Eigenkapitalzinsenproblemstellung auch der Einfluss der finanziellen Risiken auf Eigenkapital diskutiert. Zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem in der Seminararbeit betrachteten Model CAPM, wobei ein Zusammenhang zwischen erwartender Rendite und erwartetem Risiko eines Wertpapiers abzuleiten ist. Hierbei beschränkt sich die Ausführung auf die Hauptaussagen sowie Kernannahmen des Models. Demzufolge wurde als Grundlage des CAMP die Portefeuille-Selektions-Theorie näher präsentiert. Schließlich wurde das CAMP in Kürze kritisiert und mit den erwähnten systematischen Faktoren zusammengefasst.

2 Kapitalmarkttheoretische Modelle zur Eigenkapitalkostenermittlung

Die Eigenkapitalkosten, die im nächsten Kapitel näher erläutert werden, lassen sich durch seine Reihe von entwickelten Modellen in Theorie und Praxis bestimmen. Die am meist benutzten und bedeutungsvollsten Modelle sind z. B. das Capital Asset Pricing Modell (CAPM), die Dividendenrendite, das Gordon Growth Modell, das Gewinn/Kurs-Verhältnis, die Arbitrage Pricing Theory (APT), das Optionspreismodell (OPM) und die in den letzten Jahren immer bedeutenderer werdende Marktzinsmethode (MZM).1 Hauptsächlich konzentriert sich diese Seminararbeit auf das CAPM, welches heutzutage noch das bedeutsamste Gleichgewichtsmodell für den Kapitalmarkt darstellt, das in der Literatur und Praxis am häufigsten diskutiert wird.

2.1 Eigenkapitalkosten und Eigenkapitalzinsenproblemstellung

Einfacherweise sind die Eigenkapitalkosten als kalkulatorische Zinsen auf das Eigenkapital zu bezeichnen. Gleichzeitig gehören die Eigenkapitalkosten zu den Zusatzkosten, denen keine Aufwendungen gegenüberstehen. Dabei wird in der Kostenrechnung als fiktives Entgelt für den durch die Kapitalbindung im Betrieb möglichen Nutzungsausfall angesetzt. Dabei kann leider ein Problem entstehen und zwar im Falle, dass das Eigenkapital an anderem Platz (z. B. am Kapitalmarkt) einen Zins in bestimmter Höhe ausweisen würde. „Der Zinssatz ergibt sich aus dem risikofreien Zinssatz und einem Aufschlag für das systematische Risiko.“2 Folglich dessen werden Eigenkapitalzinsen nicht vereinzelt angenommen, weil sie wahrhaftig ein Teil der kalkulatorischen Zinsen vorstellen, deren Bezugsbasis das totale betriebsnötige Kapital ohne jede Unterteilung in den Eigen- und Fremdmitteln ist.3

2.2 Einfluss der finanzielle Risiken auf Eigenkapital

Fundamental für die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens sind finanzielle Risiken, die dazu führen können, dass dem Eigenkapital, welches in erster Reihe diese Risiken tragen muss, eine besondere Bedeutung aufweist. Beispielsweise in Bankwesen wird es auf verschiedenen Arten zur Verfügung gestellt. Einerseits durch außenstehende Eigenkapitalgeber und anderseits durch Einbehaltung selbst erwirtschafteter Gewinne. Dabei sollte erwähnt werden, dass im Bankgewerbe eine geringe Eigenkapitalquote von nur ca. 5% typisch ist. Damit sind die Hauptaufgaben wie Finanzierung, Verlustausgleich oder Haftung nachgekommen.4 Eine Entwicklung einer Bank kann erheblich durch die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalunterlegungsanforderungen beeinflusst werden, wie sie im § 10 des Kreditwesengesetzes gefordert. Außerdem ist die Kenntnis des Eigenkapitals für den Unternehmenswert unbedingt nötig, weil damit auch die Eigenkapitalskosten sowie die zukünftigen Cash Flows beeinflusst werden können.5

3 Das Capital Asset Pricing Model

Das CAPM wurde auf Basis der Methoden der Portfolioselektion von William F. Sharpe, John Lintner und Jan Mossin im Zeitraum von 1964 bis 1966 entwickelt. Dieses Model, bei dem die Markowitzschen Ideen angewendet wurden, bezieht sich auf die Problemstellung der Preisbildung am Kapitalmarkt.6

Ein optimales und gleichzeitig effizientes Wertpapierportefeuille kann auf Basis der Erwartungswerten und Varianten der Renditen von Anlagemöglichkeiten bestimmt werden. Es wurde festgestellt, dass CAPM als ein Marktgleichgewichtsmodel die Beziehung zwischen dem Preis einer Anlage und den verschiedenen Komponenten des Risikos derselben Anlage hinterbringt. Bei dem Marktgleichgewicht sollen alle am Markt operierenden Individuen ihren persönlichen Nutzen maximieren und die Preise der zu handelnden Güter so einspielen, dass Angebot und Nachfrage ausgeglichen werden. Außerdem sollten auch die Bedingungen für die Existenz eines Kapitalmarktgleichgewichts auch aufbauend aus dem allgemeinen Ansatz zur Portefeuilleauswahl angegeben werden. Die einfache Definition eines Risikomaßes im Kapitalmarkt und darauf aufbauende Ermittlung eines Gleichgewichtspreises für eine bzw. mehrere Einheiten dieses Maßes kann durch die Aufspaltung der Verteilungen der Portefeuille-Renditen ermöglicht werden.7

[...]


1 Vgl. Ulrich Behm, Shareholder-Value und Eigenkapitalkosten von Banken, in: Bank- und finanzwirtschaftliche Forschungen, Band 191, Stuttgart, Wien, zugl. Diss., St.Gallen 1994, S. 104 f

2 Vgl. www.wiwi.tucottbus.de/.../lehrveranstaltungen/datein_lehre/if_3/07_08/ uebungsunterlagen_if3_kap_19.pdf, 22.03.2008

3 Vgl. http://www.wirtschaftslexikon4.net/d/eigenkapitalkosten/eigenkapitalkosten.htm, 20.3.2008

4 Vgl. Wolfgang Grill, Hans Perczynski, Wirtschaftslehre des Kreditwesens, 28. Auflage, Bad Homburg vor der Höhe 1999, S. 188 Grill/Perczynski (1993), S. 188 f.; Höhmann (1998), S. 14; Schierenbeck (1987), S. 279

5 Vgl. Ulrich Behm, Shareholder-Value und Eigenkapitalkosten von Banken, in: Bank- und finanzwirtschaftliche Forschungen, Band 191, Stuttgart, Wien, zugl. Diss., St.Gallen 1994, S.65

6 Vgl. Helmut Paulus, Style-Investing auf europäischen Aktienmärkten – Eine empirische Analyse bewertungsrelevanter Fundamentalfaktoren, Uhlenbruch Verlag Bad Soden 1997, S. 19

7 Vgl. Martin Weber, Risikoentscheidungskalk¨le in der Finanzierungstheorie, Poeschel Verlag, Stuttgart 1990, S.69,70

Details

Seiten
16
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656051831
ISBN (Buch)
9783656051985
Dateigröße
538 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v181878
Institution / Hochschule
Internationales Hochschulinstitut Zittau – Universität
Note
1
Schlagworte
capital asset pricing model

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Titel: Capital Asset Pricing Model