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Mitarbeiterkommunikation im Social Web

Seminararbeit 2011 19 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen
2.1. Mitarbeiterkommunikation
2.2. Social Web

3. Plattformen des Social Web eines Unternehmens
3.1. Wiki
3.1.1. Definition Wiki
3.1.2. Vor- und Nachteile Wikis
3.2. Soziale Netzwerke am Beispiel von Facebook
3.2.1. Facebook Seite
3.2.2. Facebook Gruppen
3.2.3. Vor- und Nachteile Facebook
3.3. Blogs
3.3.1. Was ist ein Blog?
3.3.2. Vor- und Nachteile von Blogs

4. Guidelines im Social Web

5. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Das Social Web wird immer wichtiger im Bereich Unternehmenskommunikation. Viele Unternehmen überlegen, wie weit sie ihre Mitarbeiter dazu animieren, selbst im Social Web aktiv zu werden. Das Social Web verbindet Menschen weltweit. Ob beruflich, privat oder zur öffentlichen Unternehmenskommunikation, das Social Web nimmt eine immer stärkere Bedeutung an. Das Social Web ist durch die mobilen Geräte fast überall und jederzeit bei den Nutzern.1 Unternehmen sollten sich diesem Thema annehmen.

Welche Risiken birgt die Mitarbeiterkommunikation im Social Web? Welchen Nutzen bringen Aktivitäten von Unternehmen im Social Web? Auf diese Fragen wird nach der Beschreibung verschiedener Plattformen im Social Web in dieser Seminararbeit eingegangen. Ebenso werden Ansätze erläutert, die Risiken, die von Mitarbeitern ausgehen, minimieren können. Es wird neben der internen Mitarbeiterkommunikation (z.B. über Wikis oder Facebook-Gruppen) auch die Kommunikation, die von den Mitarbeitern im Social Web ausgeht, erörtert. Denn die externe Mitarbeiterkommunikation enthält höhere Risiken als die interne.

2. Definitionen

2.1. Mitarbeiterkommunikation

„Die Mitarbeiterkommunikation bezieht die Sichtweisen und die aktive Teilnahme aller Beteiligenden auf allen Hierarchiestufen, in allen Funktionen und an allen Standorten im Sinne einer wechselseitigen Einflussausübung ein.“2

Die Mitarbeiterkommunikation hat somit nicht nur rein informellen Charakter, sondern ist auf eine aktive Teilnahme der Mitglieder (Mitarbeiter, Führungskräfte) eines Unternehmens angewiesen. Zu den Mitgliedern können ebenso ehemalige Mitarbeiter sowie die Angehörigen der Mitarbeiter angehören.

Es gibt unterschiedliche Kommunikationsrichtungen:

Abwärtskommunikation: Hier erfolgen der Informationsfluss und die Kommunikation von höheren Hierarchieebenen zu niedrigeren, z.B. die Unternehmensleitung kommuniziert an die Mitarbeiter. Die Kommunikation beinhaltet meist Maßnahmen und Aufgaben.

Aufwärtskommunikation: Die Mitarbeiter oder das Team kommunizieren an die Vorgesetzte oder an die Unternehmensleitung. Kommunikationsinhalte können hier z.B. Probleme, Erfahrungen und Vorschläge sein.

Horizontalkommunikation: Bezeichnet die Kommunikation zwischen Mitgliedern der gleichen Hierarchieebene. Zum Beispiel Austausch der Führungskräfte, Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern. Die Horizontalkommunikation dient vor allem der Aufgabenkoordination.3

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, behandelt diese Seminararbeit auch die Kommunikation, die von den Mitarbeitern im beruflichen und privaten Bereich ausgeht.

2.2. Social Web

Das Social Web besteht aus den unterschiedlichsten Internet-Plattformen, auf denen User mit anderen Usern Beziehungen aufbauen und miteinander kommunizieren. Das Social Web ist eine „webbasierte Anwendung, die für Menschen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in einem sozialen Kontext unterstützt“.4 Hierbei werden auch multimediale Formate wie z.B. Fotos, Videos und Musikaufzeichnungen ausgetauscht. Jeder Nutzer ist Sender und Empfänger gleichzeitig.5 Die Zeiten von Web 1.0, in denen ausschließlich starre Inhalte im Internet anzuschauen waren, sind vorbei. Web 2.0 bezeichnet ein sogenanntes Mitmachweb und das Social Web ist ein Teilbereich. Der Nutzer ist ohne Programmierkenntnisse Inhalteproduzent. Web 2.0 ist dynamisch.

3. Plattformen des Social Web eines Unternehmens

Im folgenden Teil der vorliegenden Seminararbeit werden einige ausgewählte Plattformen des Social Web aufgegriffen, erklärt und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Plattform erläutert.

3.1. Wiki

3.1.1. Definition Wiki

Als Wissensaustausch-Plattform eignen sich sogenannte Wikis. Ziel von Wikis ist es, gemeinsam Inhalte zu schreiben. Bekanntestes Beispiel ist Wikipedia. Wikis sind auch für die Informationsweitergabe in Unternehmen geeignet.

Ein Wiki ist eine webbasierte Software, die es allen Betrachtern einer Seite erlaubt, den Inhalt zu ändern und zu ergänzen. Man spricht von einem Many-to-many-Medium. Viele Personen lesen und erstellen gemeinsam Webinhalte.

Unternehmens-Wikis haben unterschiedliche Einsatzgebiete, wie z.B.

- Schaffung und Pflege von Wissensbeständen
- Zusammenstellung häufiger Fragen (FAQ)
- Projektmanagement
- gemeinsame Entwicklung von Dokumentationen.

Das Wikisystem kann auf einem Intranetserver verwaltet werden. Für die Mitarbeiter ist das Schreiben von einem Wiki-Inhalt in der Regel einfach. Er benötigt lediglich Textverarbeitungskenntnisse.

Die technische Implementierung hat einen geringen Aufwand und die Kosten sind ebenfalls gering für ein Unternehmen. Das Unternehmen hat die Möglichkeit noch eine Diskussionfunktion zu implementieren, die einen weiteren Informationsaustausch sicherstellen kann.6

3.1.2. Vor- und Nachteile Wikis

Die einfache und kostengünstige Implementierung von Wikis im Unternehmensnetzwerk zählt zu den Vorteilen. Die Mitarbeiter bedürfen keiner speziellen Schulung. Mit einfachen Textverarbeitungskenntnissen kann jeder Mitarbeiter zum Autor werden. Wichtig ist eine qualitativ hochwertige Suchfunktion zu integrieren. Die Mitarbeiter müssen animiert werden, mitzumachen. Dabei gilt auch, die Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit für das Verfassen von Inhalten freizustellen. Hierbei können klare Regeln vereinbart werden, wie lange und häufig oder in welchen Zeiträumen sich ein Mitarbeiter einem Wiki widmen darf. Das Unternehmen hat zu bedenken, dass durch ein Wiki wichtiges Wissen festgehalten werden kann. Deshalb sollten auch ältere Arbeitnehmer, die eventuell dem Wiki mit Skepsis entgegentreten, motiviert werden, aktiv zu werden. Diese verfügen über ein großes Unternehmen- Know-How.7

Probleme bei Wikis können durch eine schlechte Strukturierung der Inhalte und mangelnde Mitarbeiterbeteiligung auftreten.8 Die Einführung von Wikis in einem Unternehmen sollte systematisch geplant sein und von Anfang an den Mitarbeiter mitgeteilt werden. Um Mitarbeiter zu motivieren können z.B. vereinzelt Aktionen mit Prämien stattfinden.

3.2. Soziale Netzwerke am Beispiel von Facebook

Soziale Netzwerke sind Seiten, die eine Gemeinschaft von Webusern verbindet. Jeder Benutzer erstellt ein Profil, Unternehmen veröffentlichen Seiten. Um ein Netzwerk aufzubauen, verbinden sich verschiedene Nutzer über Freundschaften.9

[...]


1 Vgl. Löffler, R. (2011) : Social Media - Unternehmen zögern noch

2 Schmid, B.F., Lyczek, B. (2006) : Unternehmenkommunikation, S.223

3 Vgl. Schmid, B.F., Lyczek, B. (2006) : Unternehmenskommunikation, S.224

4 Ebersbach, A., Glaser, M., Heigl, R. (2008): Social Web, S. 29

5 Heymann-Reder, D. (2011): Social Media Marketing, S. 20

6 Vgl. Mertins, K. , Seidel, H. (2009): Wissensmanagement im Mittelstand, S. 75 ff

7 Vgl. Mertins, K. , Seidel, H. (2009): Wissensmanagement im Mittelstand, S. 77

8 Vgl. Mertins, K. , Seidel, H. (2009): Wissensmanagement im Mittelstand, S. 78

9 Vgl. Grabs, A., Bannour, K.-P. (2011):Follow me! , S. 207

Details

Seiten
19
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656062622
ISBN (Buch)
9783656062370
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182602
Note
Schlagworte
Social Web Facebook Blog Mitarbeiterkommunikation Wiki Guidelines

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Titel: Mitarbeiterkommunikation im Social Web