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Snoezelen als attraktive Burn-Out Prävention am Beispiel des Berufsfeldes Journalismus

Theoretisches Konzept

Vordiplomarbeit 2010 38 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Burnout Syndrom wenn nichts mehr geht
2.1 Systematik der Stressforschung
2.1.1 Physiologische Stressforschung
2.2.2 Psychologische Stressforschung
2.2.3 Organisationspsychologische Stressforschung
2.2 Definition Burnout Syndrom
2.3 Symptome und Verlauf
2.4 Präventionsmaßnahmen bei Burnout Syndrom

3. Snoezelen
3.1 Definition und Herkunft
3.2 Aufbau eines Snoezelenraumes
3.3 Pädagogische Aspekte des Snoezelens
3.4 Grundsatz des Snoezelns: Entspannung durch Reizüberflutung
3.4.1 Definition Entspannung
3.4.2 Definition Reizüberflutung
3.4.3 Snoezelen als Anti Stress Instrument

4. Konzeptentwurf einer empirischen Untersuchung
4.1 Hypothesenaufstellung
4.1.1 Argumentation auf Basis der zu Grunde liegenden Literatur
4.1.2 Abgrenzung der Untersuchungsgruppe
4.2 Konzept zur Empirischen Untersuchung
4.2.1 Operationalisierung
4.2.2 Organisation der Datenerhebung
4.2.3 Datenverarbeitung
4.2.4 Auswertung

5. Resumé/ Zusammenfassung

Literatur

1. Einleitung

„Mit dem Stress und den Menschen ist es ein bisschen wie mit einem unglücklichen Liebes paar, das nicht voneinander lassen kann: Ohne einander geht es nicht, aber miteinander en det es auf Dauer in der Katastrophe.“1 steht es auf www.stern.de als amüsante Einleitung zu einer Krankheit, welche die Industriegesellschaft angesteckt hat und nicht mehr los lässt: Das Burnout Syndrom. Doch während es sich mit Stress wie mit einem unglücklichen Liebespaar verhält, braucht es für das Burnout Syndrom einen gravierenderen Vergleich.

Burnout gleicht eher einem Efeu, der sich um den Betroffenen schlingt. Am Anfang sieht es noch dekorativ aus und der Betroffene arbeitet mit dieser Dekoration fleißiger als vorher. Doch der Efeu zieht dem Betroffenen langsam die Energie aus dem Körper, bis dieser ir gendwann unter psycho und somatischen Symptomen leidet und unter der Last des Ge wächses zusammenbricht. Wenngleich die Metapher ungewöhnlich ist, beschreibt sie die Symptomatik und den Verlauf der Krankheit2 „Burnout“ sehr treffend. Während man am An fang noch die Blätter schneiden und das Wurzelwerk entfernen kann, reichen solche Maß nahmen später nicht mehr. Der Betroffene kann sich im fortgeschrittenen Stadium des Burnout Syndroms nicht mehr alleine helfen und benötigt eine Therapie. Die Therapie bin det jedoch viele Ressourcen und benötigt Zeit um die akut aufgetretenen Symptome wie Er schöpfung, Schlaflosigkeit und Motivationslosigkeit abzustellen.

Um nicht erst in die in die Patt Situation zu geraten eine Therapie annehmen zu müssen greift man zu Präventionsmaßnahmen. Die vorliegende Arbeit stellt in diesem Zusammen hang das „Snoezelen“ dar.

„Snoezelen“ ist ein Kunstwort das sich aus zwei Begriffen zusammen setzt. Dieser Begriff stammt aus dem Bereich der Entspannungs und Fördertechniken, welche wiederum ihren Ursprung in der Sonderpädagogik finden. In den Niederlanden hat man in den 80iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei der Arbeit mit geistig und körperlich Behinderten mit die ser Technik so große Erfolge(Nachweis) erzielt, dass es nicht lange dauern sollte, bis sich „Snoezelen“ international durchsetzte.

Das Konzept Snoezelen geht insofern über die reine präventive Arbeit hinaus, als das es pä dagogisch als Bildungsmittel eingesetzt werden kann.

Diese Vordiplomsarbeit legt einen Konzeptentwurf zu einer empirischen Untersuchung dar, inwiefern „Snoezelen“ eine neue effiziente Präventionsmöglichkeit gegen das Burnout Syn drom sein kann. Dabei steht die Berufsgruppe „Journalisten“ im Mittelpunkt.

Journalisten stehen oft unter dem enormen Zeitdruck bis Redaktionsschluss, ihre Berichte, Glossen oder Beiträge fertig zu stellen, weswegen Überstunden zum Tagesgeschäft gehören. Durch die unterschiedlichen Arbeitszeiten (z.B. Früh und Spätschicht) kommt der Körper wenig zur Ruhe. Es kommt nicht selten schnell zu einer chronischen körperlichen und geisti gen Dauerbelastung: Stress. Der Nachweis das Journalisten stark Stress ausgesetzt sind durch eine Statistik belegen…

Außerdem bietet speziell „Snoezelen“ eine neue Entspannungsmöglichkeit für Arbeitnehmer mit gleichen Arbeitszeiten wie Journalisten: Die flexiblen Arbeitszeiten in journalistischen Berufen bedingen eine flexibel handhabbare Freizeit. Deswegen ist es wichtig für gestresste Journalisten ein Präventionsprogramm anzubieten, dass sich diesen Begebenheiten anpasst. Entspannungskurse in Fitnessstudios oder von Krankenkassen bedingen eine regelmäßige Teilnahme zu immer gleichen Zeiten und sind daher zu statisch für den Alltag des Journalis ten.

„Elf Prozent aller Fehltage gehen auf das Konto psychischer Erkrankungen, berichtet die Bundespsychotherapeutenkammer.“3 Journalismus ist hart umkämpft; wer einen Job er wirbt, muss hart für dessen Erhalt arbeiten. Diese Vordiplomsarbeit legt die Grundlage für die Erschließung einer Möglichkeit, im journalistischen Bereich die 10% Marke der Fehltage zu unterbieten.

Zunächst werden die Begriffe „Burnout“ und „Snoezelen“ detailliert erläutert.

„Burnout“ als zu vermeidendes Krankheitsbild wird im ersten Schritt definiert und dann ge nauer in Bezug auf seine Symptomatik und Verlauf erörtert. Daraufhin werden mögliche Prä ventionsmaßnahmen angesprochen mit Hinblick auf eine mögliche Korrelation mit der Mög lichkeit des „Snoezelens“.

„Snoezelen“ wird allgemein definiert, wonach eine genaue Darstellung eines fest installier ten „Snoezelenraumes“ - einer definierten Umgebung, in der die Methode des Snoezelens angewendet wird folgt. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung des Entspannungskonzep tes und seiner pädagogischen und psychologischen Möglichkeiten der Stressreduktion.

Im dritten Teil4 wird der Konzeptentwurf zu einer empirischen Studie dargestellt, die den Zu sammenhang der in den vorangegangen Abschnitten aufgeführten Zusammenhang von Burnout und Snoezelen als Präventionsmaßnahme untersucht. Dabei wird die Kurzzeitfor schung in Form von einmaliger Fremdbeobachtungsstudie als auch die Langzeitstudie durch mehrmalige Fremdbeobachtung als Grundlage erläutert und anschließend der Gang der Un tersuchung exemplarisch aufgezeigt.

2. Burnout Syndrom wenn nichts mehr geht

Im 2. Kapitel wird ausgehend von der Stressforschung in ihren Hauptausprägungen das durch Stress bedingte Krankheitsbild des Burnouts beschrieben. Dazu wird nach der Definiti on im ersten Abschnitt die Symptomatik und der Verlauf des Burnout Syndroms beschrie ben. Davon ausgehend werden die wissenschaftlichen Grundlagen bezüglich des Haupt symptoms Stress erläutert und anschließend Präventionsmaßnahmen aufgezeigt.

2.1 Systematik der Stressforschung

Burisch unterscheidet zwischen drei Forschungstraditionen der Stressforschung:

- „Primär physiologisch orientierte Stressforscher
- Psychologische Grundlagenforscher
- Organisationspsychologen“5

Im Folgenden wird auf die drei Punkte eingegangen.

2.1.1 Physiologische Stressforschung

Stress ist eine chemische Reaktion des Körpers. Schätzt der Körper eine Situation oder An forderung als belastend, gefährlich oder unkontrollierbar ein reagiert er auf diese Anforde rung mit der Ausschüttung verschiedenster Stresshormone (Alarmphase). „Hat es sich nur um einen kurzzeitigen Stressor gehandelt (…) dann folgt eine Erholungsphase, in der alle physiologischen Parameter, evtl. nach einem Pendelausschlag zur Gegenseite, auf ihr Aus gangsniveau zurückkehren.“6 Bekommt der Körper keine Entwarnung, indem die als belas tend erlebte Situation geändert wird, dann werden die Stresshormone nicht abgebaut und die körperliche Anspannung bleibt erhalten (Widerstandsphase). Es kommt zu einer chroni schen Anspannung, die sich nicht mehr so einfach abbauen lässt. Der Körper sucht nach Er satzmöglichkeiten, um dieser chronischen Anspannung auszuweichen und wird krank.

Die Symptome eines erhöhten Stresspegels sind dem des Burnout Syndroms sehr ähnlich:

Rückenschmerzen, Schwindelgefühle, Herzstechen, Schlafstörungen, Verstopfung, Kopf schmerzen und Magenschmerzen sind Anzeichen für zu starken negativen Stress. Die meis ten Symptome kommen in den Stadien 1 und 2 des Burnout Syndroms vor.

Ein Hauptsymptom Burnout ist ein stark erhöhter Stresspegel, also eine chronische Anspan nung. Dabei spielt hauptsächlich der arbeitsplatzbezogene Stress eine Rolle. Und auch wenn Burnout bei allen Arbeitsfeldern auftritt, fällt auf, dass der soziale Zweig stark ausgeprägt ist. „Burnout tritt vor allem bei Menschen in helfenden Berufen auf, die in ihrem Beziehungen (zu Klienten und Patienten) die Gebenden sind“7, schreibt Elke Driller. Menschen, die in hel fenden Berufen arbeiten, stehen unter einem hohen Stresspegel, um anderen und sich selbst gerecht zu werden. Das moralische Verständnis solcher Personen stellt nicht selten die Patienten oder Klienten vor die eigene Person, was schnell zu einem dauerhaften negativen Stressor werden kann.

2.2.2 Psychologische Stressforschung

Psychologische Stressreaktionen sind von der individuellen Sichtweise und Wahrnehmung der Umwelt abhängig und sind somit direkt an der eigenen Bewertung des Stressfaktors ge koppelt. Alarm und Widerstandsphase der physiologischen Stressforschung korrelieren demnach stark mit den Emotionen. Diese phänomenologische Sichtweise wird am häufigs ten mit R.S. Lazarus in Verbindung gebracht. Lazarus8 nahm an, dass Menschen eine so ge nannte erste Lageeinschätzung einer Situation vornehmen und emotional entscheiden, ob diese Situation gefährlich werden könnte. Erst wenn diese Frage bejaht wird, werden die Stressreaktionen eingeleitet. Für eine gute Stressbewältigung sind deswegen zwei Kompo nenten notwendig: Emotionsorientiertes Handeln und problemorientiertes Handeln9. Nur durch die Herstellung dieses Zusammenhangs mit dem Wissen, dass Stress individuell wahr genommen und bewertet wird, kann man eine konstruktive Stressreduktion herbei führen.

2.2.3 Organisationspsychologische Stressforschung

Die wichtigsten Schlagwörter der organisationspsychologischen Stressforschung sind „Rol lenkonflikt“ und „Rollenunklarheit“.

„Ein zugewiesener Rollenkonflikt besteht immer dann, wenn einem Rollenträger inkompatib le Rollenerwartungen übermittelt werden.“10 Gerade im Berufsleben stellt das viele Men schen vor eine große Herausforderung. Arbeitnehmer nehmen bei Arbeitsantritt eine „Rolle“ ein, welcher sie gerecht werden wollen. Zum Einen müssen sie aufgrund der Anforderung im Stellenprofil an Fähigkeiten und Kenntnisse die vorgeschrieben Rolle erfüllen, zum anderen haben Arbeitnehmer auch eine eigene Rollenerwartung und - auffassung von dem, was sie leisten möchten.

Wenn es bei diesen beiden Sichtweisen aus fremder und eigener Erwartung zu großen Diffe renzen kommt, kann das zu inneren, mit sich selbst ausgetragenen Konflikten und dadurch übersteigerter Erwartungshaltung kommen. Diese Erwartungshaltung führt bei einer dauer haften Nichterfüllung zu Stress und in der endgültigen Konsequenz zum Burnout Syndrom. Wenn der Sender (z.B. Vorgesetzter) verschiedene inkompatible Erwartungen an den Betrof fenen heran trägt, spricht man von einem „Intra Sender Konflikt“.

Von einem „Inter Sender Konflikt“ ist die Rede, wenn es mehrere Sender gibt, die inkompa tible Erwartungen an den Betroffenen stellen. Im Vergleich zum „Intra Sender Konflikt“ stellt der „Inter Sender Konflikt“ ein deutlich höheres Stresspotenzial dar. Wirklich problematisch wird meist eine Mischung verschiedener Konflikte, die zu Dauerstressbelastung führen.

Gleiche Definitionen gelten auch bezüglich der Rollen Konflikte („Intra Rollen Konflikt“, „In ter Rollen Konflikt“).

Als „Rollenunklarheit“ bezeichnet man den Konflikt nicht genügend Ressourcen für eine Auf gabenstellung zu haben und damit zu glauben, man könne damit seiner Rolle nicht gerecht werden.

„Rollenkonflikte“ und „Rollenunklarheiten“ spielen beim Burnout Syndrom insofern eine große Rolle, da sie neben ausgeprägtem Stress auch die Depersonalisierung mit einbeziehen. Jemand, der sich nicht mehr in seiner „Rolle“ zurecht findet, keine klaren Strukturen findet und der eigenen Meinung nach unzureichend arbeitet, der ist leichter in den Strudel des Burnout Syndroms zu ziehen, als jemand, der sich seiner „Rolle“ positiv bewusst ist.

2.2 Definition Burnout Syndrom

Eine erste Erwähnung findet der Begriff „Burnout“ 1969 als psychologisches Phänomen durch H.B. Bradley, der Burnout im Sinne einer Arbeitsüberlastung bei Gefängnispersonal klassifiziert.

Nachdem es der deutsche Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger 1974 in der Fachlitera tur erstmalig erwähnt, wird „Burnout“ (englisch „to burn out“: ausbrennen) seitdem als Ausdruck für eine psychosomatische Krankheit verwendet. „Er bezeichnete bei Freudenber ger zunächst den psychischen und physischen Abbau der meist ehrenamtlichen Mitarbeiter „alternativer“ Hilfsorganisationen“11. Doch die anfängliche These, die Krankheit „Burnout“ komme ausschließlich in Sozialberufen vor, wurde schon wenige Jahre später von Psycholo gen und Wissenschaftlern revidiert und erweitert.

Es stellte sich heraus, dass zwar Menschen in helfenden Berufen stärker gefährdet sind, Burnout jedoch ein Phänomen ist, das zum berufsübergreifend auftritt und streng genom men seine Ursache in der modernen leistungsorientierten Berufswelt findet.

Burisch zeigt in seinem Buch „Das Burnout Syndrom“ detailliert die Problematik einer Defi nition von Burnout auf. Da es keine klare Symptomatik gibt (Freudenberger definierte 132 mögliche Symptome) und auch keine gut definierbare Risikogruppe erscheinen viele Defini tionsversuche entweder als zu eng oder als zu weit gefasst. Ich greife hier zwei Versionen aus Burischs Buch auf, die mir sinnvoll erscheinen.

Zum Einen Forney, der in seinem Spruch verdeutlicht, wie schwer eine Definition ist, obwohl man die Symptomatik kennt und zum Anderen Schaufeli und Enzmann12, deren Arbeitsdefi nition auch von Burisch als umfassend gewertet wird.

„Burnout ist wie Pornographie ich bin nicht sicher, ob ich es definieren kann, aber wenn ich es sehe, weiß ich, was es ist.“ (Forney)13

„Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand „normaler“ Indivi duen. Er ist in erster Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe und An spannung (distress), einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation und der Entwicklung disfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit (…) Burnout hält sich wegen ungünstiger Bewältigungsstrategien oft selbst aufrecht. (Schaufeli & Enzmann (…))“14

Das Burnout Syndrom ist ein langsamer, schleichender Prozess, der ähnlich einer Depressi on in eine Abwärts Spirale mündet, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt, weswegen der Betroffene mit absoluter Erschöpfung bis hin zum Suizid reagiert.

2.3 Symptome und Verlauf

Das Burnout Syndrom lässt sich bis heute, wie im vorangegangenen Kapitel erörtert, nicht durch eindeutige Symptomatik erklären oder definieren. Vielmehr ist es der Gipfel einer An häufung verschiedener Symptome, die teils psychisch und teils psychisch (somatisch) sind und in ihrem Höhepunkt den Betroffenen förmlich „ausbrennen“.

Das Burnout Syndrom ist durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisation (Zynismus) und reduzierte Leistungsfähigkeit charakterisiert. Dabei handelt es sich um eine Abwärts Spirale, die hier in Phasen erläutert werden soll.15

Stadium 1:

Der Betroffene verausgabt sich über einen langen Zeitraum und weiß seinen Energiehaushalt nicht mehr einzuteilen. Die körperliche Erschöpfung beginnt, wodurch der Stresspegel steigt. Medizinisch formuliert: „Der daraus folgende negative Stress führt zu einer kontinuierlichen Überdosis an Stresshormonen. Es kommt zum Aufbau von Resistenzen gegenüber jenen und damit einhergehend zu komplexen Mangelzuständen im Hormon und Nervensystem. Die natürliche leistungsfördernde Wirkung von Hormonen und Neurotransmittern liegt nur noch in einem eingeschränkten Umfang vor.“16

Damit ist der natürliche Rehabilitationsmechanismus (z.B. Entspannen, „Abschalten kön nen“, „sich eine Pause gönnen“ etc.) der Betroffenen enorm gestört. Das Erreichen eines selbst oder von außen gesteckten Zieles ist genauso unmöglich wie das Aufgeben dieses Ziels. All dies wird in diesem Stadium noch verleugnet und verdrängt.

[...]


1 www.stern.de

2 Wenn ich hier von einer Krankheit spreche, dann umgangssprachlich, da das Burnout Syndrom bis heute nicht als Krankheitsbild medizinisch anerkannt ist.

3 www.stern.de

4 Nummerisch als „4.“ Dargestellt, da die Aufzählung die Einleitung beinhaltet.

5 Burisch 2006, S. 81

6 Burisch 2006, S. 82

7 Driller 2008, S. 11

8 Richard S. Lazarus(geb. 1922 in Amerika) studierte Psychologie und wurde Assistenzprofessor an der John Hopkins Universität. Er veröffentlichte viele Essays und Aufsätze über klinische Psychologie und Persönlich keitspsychologie. Eines der wichtigsten Werke: "Psychological Stress and Coping Process" (1966)

9 s. Burisch 2006, S. 86

10 Burisch 2006, S. 89

11 Burisch 2006, S. 6

12 Schaufeli & Enzmann gelten als Vorreiter der modernen Burnout Syndrom Forschung im Hinblick auf den Vergleich mit der aktuellen Stressforschung s. Schaufeli 1998

13 Burisch 2006, S. 15

14 Burisch 2006, S. 19

15 Es sollen hier verschiedene Stadien dargestellt werden, allerdings nicht mit dem Anspruch auf Vollständig keit. Freudenberger, Lauderdale u.a. haben die Symptomatik ebenfalls in Phasen eingeteilt, weswegen ich mich daran orientiere. Da es nach Freudenberger circa 130 verschiedene Symptome gibt, die zusammen spielen können, gebe ich hier nur einen Überblick

16 www.das burn out syndrom.de

Details

Seiten
38
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656067245
ISBN (Buch)
9783656067610
Dateigröße
613 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v182804
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Pädagogik
Note
1,0
Schlagworte
snoezelen burn-out prävention beispiel berufsfeldes journalismus theoretisches konzept

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