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Entbettung multinationaler Unternehmen aus nationalen Institutionen und die daraus verstärkte globale Ungleichheit

Hausarbeit 2011 17 Seiten

Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Soziale Ungleichheit

3. Der Machtkampf zwischen multinationalen Unternehmen und Nationalstaat
3.1. Globalisierungsprozess
3.2. Die Rolle der multinationalen Unternehmen und der Nationalstaaten
3.3. Multinationale Unternehmen und globale Ungleichheit
3.4. Zusammenfassung

4. Strategien zum Umgang mit globaler Ungleichheit

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Globalisierung steht für eine rasante Veränderung in den Themengebieten der Wirtschaft und Politik. Desweiteren trägt Globalisierung auch einen sozialen Wandel mit sich, der einen Konflikt zwischen Globalisierungsgegnern und Befürwortern schafft. So stehen Ökonomen dem Globalisierungsprozess meist positiv gegenüber. Oft wird in diesem Zusammenhang mit wohlstandssteigender Wirkung argumentiert. Außerdem ermögliche ein liberalisierter Markt den freien Ideenfluss und ein Verschwinden von unversöhnlichen Konflikten aufgrund von immer engerer Zusammenarbeit. Globalisierungsgegner hingegen erkennen in dem Prozess eine zunehmende globale Ungleichheit. Dafür sei vor allem die Ausbeutung von Rohstoffen und Humankapital durch die Industrieländer in den Entwicklungsländern verantwortlich. Dieser Diskurs lässt sich unzählige Male in der Literatur wiederfinden. Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass vor allem multinational tätige Unternehmen die Hauptakteure im Globalisierungsprozess sind. Denn sie sind diejenigen, die den Globalisierungsprozess vorantreiben und mitgestalten. Daher gilt der eigentliche Fokus der vorliegenden Abreit den multinationalen Unternehmen. Es soll im Verlauf gezeigt werden, dass der Globalisierungsprozess multinationale Unternehmen ein Stück weit aus nationalen Institutionen entbettet. Dies führt dazu, dass die Konzerne aus der Pflicht soziale Verantwortung zu übernehmen entlastet werden. Das ist einer der Gründe, wieso Multinationale Unternehmen zunehmend in öffentliche Kritik geraten. Immer Häufiger wird in den Medien über die „Machenschaften“ der Konzerne berichtet. So hat z.B. Philip Morris, einer der größten Tabakprodukt-Hersteller, vergangenes Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Der Konzern kaufte Tabak von einem Zulieferer aus Kasachstan, welcher Kinderabreit praktizierte.1 Dieses Beispiel veranschaulicht die Problematik, da es zu der heutigen Zeit keine Instanz gibt, die die multinationalen Konzerne effektiv kontrollieren kann. Selbst die Nationalstaaten scheinen hilflos den Global Players gegenüber zustehen. Doch wie kommt es zu der Entbettung der multinationalen Konzernen aus staatlichen Institutionen und inwieweit spielt diese eine entscheidende Rolle hinsichtlich der globalen Ungleichheit?

Mit der Beantwortung dieser Frage setzt sich die vorliegende Arbeit auseinander. Um diese Fragestellung zu bearbeiten, soll zuallererst in Kapitel 2 der Begriff der sozialen Ungleichheit geklärt werden. Hierbei soll eine allgemein anerkannte Definition des Begriffes genannt und erläutert werden. Dies ist notwendig um soziale Ungleichheit in einem globalen Rahmen fassen zu können. In Kapitel 3 wird gezeigt, wie national staatliche Institutionen gegenüber Multinationalen Unternehmen an immer mehr Souveränität verlieren, was anhand von zwei Unterpunkten erörtert wird. Zunächst soll in knappen Zügen der Globalisierungsprozesse erläutert werden. Danach geht es darum, was man unter multinationalen Unternehmen versteht und wie diese im Rahmen der Globalisierung immer an mehr wirtschaftliche und politische Macht gelangen. Diese Grundlage macht die anschließende Analyse, ob und wie multinationale Konzerne globale Ungleichheit vorantreiben, verständlicher. In Kapitel 4 soll untersucht werden, wie unterschiedliche Organisationen und Institutionen mit dem Problem der globalen Ungleichheit umgehen. Hierbei sollen Lösungsvorschläge zu dem genannten Problem vorgestellt und kritisch hinterfragt werden. Dabei wird exemplarisch veranschaulicht, wie der Nationalstaat, die multinationalen Unternehmen und internationale Organisationen mit der Problematik umgehen. Kapitel 5 schließt ab mit einem Fazit und der Beantwortung der zu Anfang gestellten Frage.

2. Soziale Ungleichheit

Wie bereits erwähnt soll zunächst der Begriff der sozialen Ungleichheit geklärt werden um diesen dann im Verlauf der Ausarbeitung auf einen globalen Rahmen beziehen zu können. Dabei dient zur Hilfe, die allgemein gültige Definition von Reinhard Kreckel:

„Soziale Ungleichheit im weitesten Sinne liegt überall dort vor, wo die Möglichkeit des Zugangs zu allgemein verfügbaren und erstrebenswerten sozialen Gütern und/oder zu sozialen Positionen, die mit ungleichen Macht- und/oder Interaktionsmöglichkeiten ausgestattet sind, dauerhafte Einschränkungen erfahren und die Lebenschancen der betroffenen Individuen, Gruppen oder Gesellschaft beinträchtigen bzw. begünstigt werden.“2

Diese Definition enthält drei Kernpunkte in ihrer Aussage. (1) Es müssen Güter und/oder soziale Positionen existieren, die in einer Gesellschaft als wertvoll bezeichnet werden. Solche Güter können z.B. Bildungsabschlüsse, Vermögen und Macht sein. (2) Diese Güter und/oder sozialen Positionen müssen ungleich verteilt sein. (3) Die Ungleichheiten der Verteilung sind durch sozial strukturierte regelmäßige Verteilungsmechanismen verursacht. Dies bedeutet, dass diese Ungleichverteilung in der Gesellschaft so verankert ist, dass sie Individuen, Gruppen und ganze Gesellschaften generationsübergreifend prägen kann.

Weiterhin unterscheidet Reinhard Kreckel zwei Arten von sozialer Ungleichheit. Zum einen die sozial strukturierte Verteilungsgleichheit (distributive Ungleichheit) und zum anderen die sozial strukturierte Beziehungsungleichheit (relationale Ungleichheit).3 Die distributive Ungleichheit findet sich in der ungleichen Verteilung von sozialen Gütern wieder, wie z.B. Reichtum und Wissen.4 Demnach spiegelt sich in der distributiven Ungleichheit eine Verteilungsungleichheit wieder. Die relationale Ungleichheit hingegen weißt auf eine Chancenungleichheit hin. Dies äußert sich darin, dass Individuen, Gruppen oder Gesellschaften in gleicher Position ungleiche Handlungsmöglichkeiten haben.5

3. Der Machtkampf zwischen mutlinationalen Unternehmen und Nationalstaat

Um die zu Anfang gestellte Frage beantworten zu können, muss zunächst das Phänomen der Globalisierung behandelt werden. Dies ist notwendig, da im Verlauf der Arbeit gezeigt wird, dass multinationale Unternehmen stark in den Globalisierungsprozess verflochten sind. In dem Sinne soll im folgenden Kapitel in knappen Zügen beschrieben werden, was unter Globalisierung zu verstehen ist. Im Anschluss daran soll über die Rolle der multinationalen Unternehmen im Rahmen des Globalisierungsprozesses diskutiert werden. Wenn dieser Schritt abgehandelt wurde wird erörtert, wie der Nationalstaat gegenüber den multinationalen Unternehmen steht und welche Handlungsmöglichkeiten er besitzt. Diese Kapitel schließt mit einer Zusammenfassung ab.

3.1. Globalisierungsprozess

Eine allgemein anerkannte Definition vom Globalisierungsbegriff gibt es in der Soziologie nicht. Deshalb sollen in diesem Kapitel die wesentlichen Konturen des Globalisierungsprozesses vorgestellt werden. Insbesondere wird vor allem auf die wirtschaftliche Globalisierung eingegangen. Unter Globalisierung versteht man einen Prozess, der weltweiten Verflechtung von sowohl wirtschaftlichen als auch sozialen Tätigkeiten.6 Die Literatur ist sich im weitesten Sinne darüber einig, dass die wesentliche Ursache der Globalisierung ein zunehmender technischer Fortschritt ist. Wirtschaftliche und soziale Beziehungen sind Dank der heutigen Technologie nicht an regionale Grenzen gebunden und können sich dadurch immer weiter räumlich ausdehnen. Diese Ausdehnung des Raumes wird am konsequentesten im Wirtschaftssystem vorangetrieben.7 Als ein Grund hierfür kann die politische Entscheidung zu einer liberalen Marktöffnung genannt werden. Die Globalisierung der Wirtschaft lässt einen gemeinsamen Weltmarkt entstehen, in dem bestehende Grenzen durch die hohe Mobilität des Kapitals und dem Faktor Arbeit ohne große Mühe überwunden werden können.8 Dieser hohe Grad an Flexibilität ermöglicht es Unternehmen jederzeit einen Standortwechsel durchzuführen. Was dies für die multinationalen Unternehmen und die globale Ungleichheit zu bedeuten hat wird in den folgenden Punkten erörtert.

3.2. Die Rolle der Multinationalen Unternehmen und der Nationalstaaten

Zuallererst ist es notwendig die Grenze abzustecken, ab der eine herkömmliche Firma sich von einem multinationalen Unternehmen unterscheidet. Als ein multinationales Unternehmen bezeichnet man zumeist ein Unternehmen, welches nationalstaatliche Grenzen überschreitet, um eigene Ziele zu erreichen. Dies macht sich darin bemerkbar, dass diese Unternehmen Produktionsstätten außerhalb des Sitzlandes besitzen.9 Hierzu zählen sowohl Produktionstätigkeiten in eigenen Fabriken als auch Dienstleistungen. Weiterhin finanzieren sich diese Unternehmen zu großen Teilen im Ausland. Dies erkennt man daran, dass mehr als ein Drittel ihrer Umsätze im Ausland erwirtschaftet werden und die Anzahl der Investitionen im Ausland höher ist als im eigentlichen Heimatland.10 Meist gründen die multinationalen Konzerne durch Direktinvestitionen im Ausland neue Tochtergesellschaften.11 Dennoch bleibt trotz der hohen Investition ins Ausland die absolute Mehrheit des Vorstands, sowie des Kapitals in Besitz von Staatsangehörigen des Mutterlandes.12 Dies Bedeutet, dass Entscheidungen über neue Investitionen und die Ausrichtung des Unternehmens von der Muttergesellschaft im Mutterland getroffen werden. Hinzu kommt, dass die Tochtergesellschaften finanziell und gütermäßig meist in die Muttergesellschaft integriert sind.13 Durch die Verflechtung der Tochtergesellschaften in ihre Muttergesellschaften, den modernen Informationstechnologien und billigen Transportwegen können multinationale Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen zerlegen und in verschiedenen Teilen der Welt herstellen lassen.14 Dieses hohe Maß an operationaler Flexibilität führt dazu, dass diese Wirtschaftsakteure nicht mehr national gebunden sind. Im Gegenteil gewinnen wirtschaftliche Interessen zunehmenden an internationalen Charakter. Eine global ausgelegte Unternehmensführung lässt solch eine neue Art von internationaler Arbeitsteilung entstehen.15 Die Unternehmen haben damit jederzeit die Möglichkeit ihren Produktionsstandort zu wechseln, was mehrere Vorteile für die Unternehmen mit sich trägt. Zum einen können sie Arbeitsplätze und Produktionsstätten dorthin verlagern, wo Kosten für den Einsatz der Arbeitskräfte und den Gebrauch von benötigten Ressourcen am geringsten sind.16 Zum anderen können die Unternehmen durch die Verlagerung der Produktion mehrere staatliche Reglungen unterlaufen.17 Dies veranschaulicht die Anpassungsfähigkeit der multinationalen Unternehmen. Sie sind in der Lage sich auf höchstem Niveau an die Weltwirtschaft anzupassen und ihre Ziele durch grenzübergreifende Aktivitäten zu verwirklichen. Oft sind sie sogar in der Lage politische Ordnungen zu umgehen. Dabei können die Unternehmen internationale Gesetzunterschiede nach Lücken absuchen und dementsprechend agieren.18 Das macht die Unternehmen zu zentralen Schlüsselakteuren der Globalisierung.

Doch wie steht der Nationalstaat dieser Entwicklung gegenüber? Dies gilt es in den folgenden Schritten zu analysieren. Grundsätzlich profitiert ein Nationalstaat von Direktinvestitionen der multinationalen Unternehmen. Eine Investition trägt auch mit sich, dass neue Arbeitsplätze geschaffen und höhere Steuern eingenommen werden können.19 Jedoch fließt das mobile Kapital der Unternehmen immer dorthin, wo die Produktionsfaktoren am günstigsten sind. Dies führt zu einem erhöhten Konkurrenzdruck zwischen den Nationalstaaten um die begehrten Investitionen.20 In diesem Konkurrenzkampf geht es vor allem darum, möglichst günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, um potentielle Investitionen von Unternehmen anzulocken. Dabei werden meistens die Arbeits- und Sozialstandards herunter gesetzt.21 Dies veranschaulicht, wie multinationale Unternehmen einzelne Nationalstaaten gegeneinander ausspielen können. Sie können sogar so viel Druck erzeugen, dass politische Entscheidungen in ihrem Sinne beeinflusst werden. Dies kann immer dann geschehen, wenn die Investitionsgröße so hoch ist, dass sie eine binnenpolitische Bedeutung darstellt.22 Insofern können multinationale Unternehmen unabhängig vom Nationalstaat agieren und durch ihre wirtschaftliche Macht sogar politische Prozesse beeinflussen. Aufgrund von hohen Kapitalmengen, dem technischen Fortschritt und einem hohen Grad an Flexibilität, sind diese Unternehmen teilweise in der Lage ihre Ziele im Gegensatz zu den Vorstellungen der Nationalstaaten zu verfolgen und durch durchzusetzen.23 Das agieren der Unternehmen auf internationaler Ebene lässt die Nationalstaaten ein Stück weit hilflos ihnen gegenüber dastehen. Denn die Regierungen können nur im Rahmen ihres Hoheitsgebietes handeln. Auf Grund ihrer Beschaffenheit konnten sich multinationale Unternehmen an den Gegebenheiten des Globalisierungsprozesses gut anpassen. Bestehende Grenzen und die damit in Verbindung stehenden Gesetze haben sich für diese Unternehmen aufgelöst. Dies bedeutet auch, dass sie aus der Pflicht soziale Verantwortung zu übernehmen losgelöst sind. Die Verantwortung für soziale Entwicklung bleibt in der Hand der Nationalstaaten und kann unter bestehenden Begebenheiten nicht an die multinationalen Unternehmen weiter gegeben werden. Schon allein der Versuch würde wahrscheinlich scheitern. Ein Standort der hohe Kosten mit sich trägt, ist für ein Unternehmen unattraktiv. Ein multinationales Unternehmen könnte in Erwägung ziehen den Standort zu wechseln, um so der zusätzlichen Zahlung zu entgehen. Dies hat zur Folge, dass die Kosten der sozialen Sicherung immer mehr auf den Arbeitnehmer zurück fallen.24 Doch wie äußert sich das auf die globale Ungleichheit? Diese Frage soll im folgenden Kapitel genauer beleuchtet werden.

3.3. Multinationale Unternehmen und globale Ungleichheit

Es konnte gezeigt werde, dass der Nationalstaat im Zuge des Globalisierungs-prozesses an immer mehr Souveränität gegenüber den multinationalen Unternehmen verliert. Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den Folgen des Souveränitätsverlustes und mit der daraus resultierenden globalen Ungleichheit. Vorab sei gesagt, dass man die Schuldzuweisungen für die globale Ungleichheit nicht nur an die multinationalen Unternehmen richten sollte. Oft hat das Problem eine interne Ursache und ist von den jeweiligen Regierungen selbst verschuldet, wird jedoch von den multinationalen Unternehmen gefestigt und verstärkt.25 Bei der Entstehung der globalen Ungleichheit spielen auch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle, auf die in dieser Arbeit nicht weiter eingegangen wird, da es sonst den Rahmen der Ausarbeitung übersteigt. Doch wie äußert sich die globale Ungleichheit und wie wird sie gemessen? Dies soll zuallererst am Beispiel der internationalen Ungleichverteilung zwischen den Ländern der Welt beschrieben werden. Dabei ist ein wesentlicher Faktor die Armut. Armut wird anhand des Pro Kopf Einkommen auf Basis der Kaufkraftparität bestimmt.26 Das bedeutet, dass zunächst eine Umrechnung auf eine einheitliche Währung, anhand von realen Wechselkursen vollzogen wird.27 Diese wird von der Inflation bereinigt, um daraufhin die Preise von identischen Warenkörben in unterschiedlichen Ländern zu vergleichen.28

Solch ein Vergleich zeigt auf, dass die Einkommensunterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländer enorm ausfallen.29 Diese Verteilungsungleichheit der Löhne entsteht aus der Zahlungsbereitschaft der Unternehmen für den Produktionsfaktor Arbeit. Wie bereits erwähnt, bevorzugen multinationale Unternehmen einen Standort mit geringen Produktionskosten. Um diese für die Unternehmen gering zu halten liefern sich die Länder einen Konkurrenzkampf um kostengünstigere Rahmenbedingungen. Dieses Ringen um Investitionen wird dabei auf Kosten des Sozialsystems ausgetragen. Die Folge davon ist eine zunehmende Armut aufgrund von sinkenden Sozialausgaben.30 Hinzu kommt, dass gering qualifiziertes Personal leicht ersetzbar ist, da davon weltweit ein Überangebot herrscht.31 Dieses Überangebot verstärkt abermals den Konkurrenzdruck der Länder um die Direktinvestitionen. Meist werden neue Arbeitsplätze jedoch durch hochqualifiziertes Personal besetzt. Dies ist oft notwendig, da in der Produktion meist mit modernster Technologie gearbeitet wird, die für die Entwicklungsländer oft ungeeignet ist.32 Dies kann mit einem geringen Bildungsstandard in den Entwicklungsländern erklärt werden. Hinzu kommt, dass die Unternehmen oft Spitzenkräfte aus den Entwicklungsländern abziehen und diese im Mutterland des multinationalen Unternehmens arbeiten lassen.33 Als ein Beispiel hierfür kann man die Vergabe von Green Cards nennen. Außerdem stellt die hohe Importabhängigkeit der Entwicklungsländer ein großes Problem dar, da die Importausgaben meist die Exporteinnahmen weit übersteigen.34

[...]


1 Pyljow, Schepp 2010.

2 Vgl. Kreckel 2004, S.17

3 Vgl. Ebd. S.19

4 Vgl. Ebd. S.20

5 Vgl. Ebd. S.20

6 Vgl. Scherer 2003, S.1

7 Vgl. Daub 2005, S.64

8 Vgl. Scherer 2003, S.63

9 Vgl. Hellmann 1974, S.15

10 Vgl. Ebd. S.14 f.

11 Vgl. Scherer 2003, S.71

12 Vgl. Hellmann 1974, S.16

13 Vgl. Mayer 1974, S.62

14 Vgl. Scherer 2003, S. 92

15 Vgl. Kössler 1998, S.68

16 Vgl. Scherer 2003, S.92

17 Vgl. Hellman 1974, S.14

18 Vgl. Ebd. S.42 f.

19 Vgl. Scherer 2003, S.106

20 Vgl. Kössler 1998, S.436 ff.

21 Vgl. Scherer 2003, S.92

22 Vgl. Ebd. S.92 f.

23 Vgl. Kebschull 1974, S.151

24 Vgl. Schwinn 2002, S. 116

25 Vgl. Müller/Wallacher 2005, S.22

26 Vgl. Wallacher/Müller 2005, S.27

27 Vgl. Lorenz 2003, S.34

28 Vgl. Ebd. S.34

29 Vgl. Müller/Wallacher 2005, S.27

30 Vgl. Scherer 2003, S.84

31 Vgl. Ebd. S.83

32 Vgl. Kebschull 1974, S.137

33 Vgl. Kebschull 1974, S.138

34 Vgl. Müller/Wallacher 2003, S.41

Details

Seiten
17
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656072249
ISBN (Buch)
9783656087588
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v183070
Institution / Hochschule
Universität Bielefeld
Note
2,0
Schlagworte
Soziale Ungleichheit Multinationale Unternehmen Globalisierung Soziale Verantwortung

Autor

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