Lade Inhalt...

Lernprogramme an Schulen

Hausarbeit 1999 8 Seiten

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Computer in der Schule

Anforderungen an ein Computerprogramm

Programmanalyse

Bibliographie

Einleitung

In der Hausarbeit wird die Einsatzmöglichkeit von Computern im Unterricht näher untersucht. Da schon viele Kinder außerschulische Erfahrungen mit Computern machen, und in vielen Berufen Kenntnisse im Umgang mit Computern erwartet werden, erscheint eine Auseinandersetzung mit dem Thema sehr sinnvoll.

In vielen beruflichen Fortbildungen werden schon Computer eingesetzt, teilweise bekommen die Mitarbeiter die Lernpakete zugesandt und können sich dann Zuhause damit befassen. Auch die Softwareindustrie entwickelt schon jetzt hauptsächlich „Home-Lernsoftware“.

Die Schule muß sich hier ihrer Aufgabe bewußt werden und verstärkt speziellen Computerunterricht anbieten oder auch im Fachunterricht den Computer einsetzen.

Die Kinder aus einkommensschwachen Familien sollten durch die Schule die Möglichkeit erhalten, an dieser Entwicklung teilnehmen zu können. Schon jetzt wird prognostiziert, daß die Schule ihre „prominente Rolle als Lerninstitution“[1] verlieren wird.

In der Hausarbeit werden desweiteren, die Anforderungen an ein gutes Lernprogramm heraus gearbeitet und abschließend soll ein Simulationsspiel beispielhaft aufgeführt werden.

Computer in der Schule

In der Zeit zunehmender Individuation bietet der Computer eine sehr interessante Möglichkeit für die Schule. Die Schüler können im Unterricht oder auch (je nach Möglichkeit Zuhause) am Computer lernen. Die Gesellschaft wird immer weiter vom Computer abhängig. Viele Berufszweige entwickeln sich in der Computerbranche. In vielen Berufen werden die Erfahrungen der Berufstätigen im Computerbereich gerne gesehen. In einigen Ausbildungsgängen werden die Bewerber auch nach diesem Kriterium bewertet. Um eine Chancengleichheit der Schüler zu erreichen, sollte die Schule nicht voraussetzen, daß die Kinder ihre Erfahrungen Zuhause machen können. Der Gefahr einer noch weiter wachsenden Wissenskluft muß entgegengewirkt werden.

Die Schule muß sich den gewandelten Anforderungen anpassen. Schließlich ist es ihre Aufgabe die Kinder auf die Berufswelt vorzubereiten. Die Probleme, die aus den sozialen Unterschieden der Familien entstehen, sollten von der Schule angegangen werden.

In sämtlichen Schulzweigen sollte die Möglichkeit bestehen, Computer im Unterricht zu nutzen. Ein regelmäßiger Computerunterricht wäre ideal. Das Anbieten einer Computer-A.G. wäre auch schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Nach Möglichkeit sollte hierzu in der Schule ein fester Computerraum eingerichtet werden, der von den Schülern dann unter Aufsicht und Anleitung eines Lehrers genutzt werden kann.

Der Lehrer sollte für diese Aufgabe intensiv geschult werden. Da viele Schüler von Haus aus schon Erfahrungen mit Computern und deren Nutzung haben, können auch schon sehr anspruchsvolle Fragen auftauchen, die der Lehrer nach Möglichkeit auch beantworten können sollte.

Die Computeranzahl sollte so hoch gewählt sein, daß maximal drei Schüler an einen Gerät sitzen müssen (besser wäre eine höhere Stückzahl).

Der Computerunterricht in der Schule sollte voraussetzungslos beginnen, da es mit Sicherheit auch in Zukunft Familien geben wird, die sich die Anschaffung eines Computers nicht leisten können.

[...]


[1] Stefan Aufenanger u. Jürgen Lauffer: Mit Multimedia in die Zukunft. Bielefeld 1995, Seite 189.

Details

Seiten
8
Jahr
1999
ISBN (eBook)
9783638227285
Dateigröße
415 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v18362
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Pädagogisches Insitut
Note
2
Schlagworte
Lernprogramme Schulen

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Lernprogramme an Schulen