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Finanzen zur Prüfung als Fachkraft für Vertrieb und Rechnungswesen mit Klausur und Musterlösung

2. Prüfungsbestandteil Rechnungswesen Teil 1

Skript 2011 21 Seiten

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe

Inhalt

I. Liquidität

II. Quellen

III. Investition und Finanzierung : Grundbegriffe der Finanzplanung
1. Finanzierungsquellen
2. Die Fremdfinanzierung im Einzelnen

IV. Grundlagen der Buchführung

V. Klausurfragenausdem BereichdesRechnungswesens für den 2. Prüfungsteil der IHK- Prüfung für Vertrieb oder für eine Prüfung im Rechnungswesen

Finanzwirtschaft

I. Liquidität

Die Erhaltung der Liquidität ist eine der Kemaufgaben der Finanzplanung.

Ohne ausreichende Liquidität sind keine neuen Projekte des Unternehmens denkbar. Finanzielle Mittel müssen deswegen nicht nur beschafft werden, sondern auch in Reserve gehalten werden.

Investitionen ganz allgemein muß aus Gründen des Gläubigerschutzes, insbesondere des Anlegerschutzes die Überlegung zu Grunde liegen, ob es überhaupt der Aufnahme von Fremdkapital oder generell der Investition zur Steigerung der Produktivität be­darf.

II. Quellen

1. Der Betriebsabrechnungsbogen.

Durch den BAB werden Einzelkosten erfasst und Gemeinkosten auf die innerbe­trieblichen Kostenstellen umgelegt, in denen sie entstanden sind. Er enthält zeilen­weise die Kostenarten und spaltenweise die Kostenstellen.

Aus ihm wird sichtbar, welche Kosten nach Art und Umfang in welchen Bereichen entstanden sind. Der BAB erfüllt die Funktion einer nachträglichen Kontrollrechnung in Tabellenform durch Überwachung der Gemeinkosten und Aufstellung einer Gesamtkalkulation. In der Senkrechten finden sich die Gemeinkosten, in der Waage­rechten die Kostenstellen.

2. ROI = Return on Investment (Kapitalverzinsung oder Kapitalrendite)

Beim ROI geht es um die Frage, wieviel vom eingesetzten Kapital wieder zurück als Profit zurückfließt. Er gibt also wieder, in welchem Verhältnis Investition und Ge­winn stehen.

Er drückt den prozentualen Anteil aus, den der Gewinn an einer Investition hat und zeigt auf diese Weise, welcher Wert aus einer Investition zurückfließt.

ROI bezeichnet ein Modell zur Messung der Rendite des eingesetzten Kapitals.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Aktivierungspflicht

Nach § 246 HGB müssen alle Vermögenswerte auf der Aktivseite der Bilanz ausge­wiesen werden. Das Unternehmen muss die genannten Posten aktivieren. Ausschlaggebend für die Aktivierung von Wirtschaftsgütern ist die wirtschaftliche Zugehörigkeit zum Unternehmen. Gekaufte Waren gehören wirtschaftlich zum

Vermögen des Unternehmens, sobald es die Verfügungsmacht an ihnen erlangt hat.

Als wirtschaftliches Eigentum sind auch unter Eigentumsvorbehalt erworbene Anla­gen und Vorräte oder abgetretene Forderungen zu aktivieren.

4. Hebung stiller Reserven

Bei sog. stillen Reserven handelt es sich um Kapitalreserven, deren Entstehung in der Regel auf einer Minderbewertung der Aktiva beruht. Die Bildung „stiller Reserven“ führt zu einer Gewinn- und Eigenkapitalminderung des Unternehmens. Eine Unter­bewertung der Aktiva kann z.B. erfolgen durch überhöhte direkte Abschreibungen, zu niedrige Ansätze des Umlaufvermögens etc..

5. Cashflow

Der Cashflow dokumentiert die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens. Er ergibt sicht aus der Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen in einem bestimmten Bewertungszeitraum. Aus ihm ist ablesbar, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist, die notwendigen Investitionen, die Schuldentilgung und Gewinnver­teilung aus eigener Kraft zu tätigen. Je größer der Cashflow ist, desto weniger Fremd­kapital muss aufgenommen werden, um z. B. Investitionen zu finanzieren.

Cashflow = finanzielle Wertschöpfung in einer bestimmten Periode.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Gewinn wird also um nicht zahlungswirksame Erfolgskomponenten korrigiert. Aus dem Ergebnis wird die Möglichkeit der Selbstfinanzierung des Unternehmens erkennbar. Gleichfalls lassen sich die Ertragskraft, die Kreditwürdigkeit und die Expansionsfähigkeit ablesen.

III. Investition und Finanzierung : Grundbegriffe der Finanzplanung

Ein wesentliches Finanzierungsziel ist die Sicherung der Unabhängigkeit des Unter­nehmens in finanzieller Hinsicht. Als Ausdruck des sog. Finanzierungssubstitution erfolgt die Auswahl der Finanzierungsquellen.

Mit der in einer Bilanz als Passiva ausgewiesenen Finanzierung sind Aktivitäten zur Erlangung von finanziellen Mitteln für einen festgelegen Zeitraum gemeint.

Mit Investitionen wird die Seite der Bilanz angesprochen, auf der die Aktiva gebucht werden. Grundlage dafür ist, dass mit Investitionen Vorgänge gemeint sind, bei denen Finanzmittel eingesetzt werden, um Wirtschaftsgüter zu erwerben.

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Details

Seiten
21
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656095088
ISBN (Buch)
9783656095019
Dateigröße
365 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v184258
Note
Schlagworte
Vertrieb Rechnungswesen Fachkraftausbildung Rechnungswesen Fachkraftausbildung Vertrieb Klausur mit Musterlösung Klausurschwerpunkt Rechnungswesen Finanzierung

Autor

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