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Analyse der Auswirkungen von Strukturanpassungsmaßnahmen des IWF in Südkorea während der Asienkrise unter besonderer Berücksichtigung der Unternehmensform des Chaebol

Facharbeit (Schule) 2011 35 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die wirtschaftliche Entwicklung Südkoreas

2. Die Chaebol

3. Südkorea in der Krise
3.1. Ursache der Krise in Südkorea
3.2. Das Hilfsprogramm des IWF
3.3. Strukturanpassungsprogramme und deren Auswirkungen
3.3.1. Umschuldung von Krediten und Reformierung des Finanzsektors
3.3.2. Leistungs- und Handelsbilanz
3.3.3. Arbeitsmarktflexibilisierung

4. Auswirkungen des SAP-Programms auf die Chaebol
4.1. Strukturanpassungen innerhalb der Unternehmensfinanzierung
4.2. Umstrukturierung des Unternehmenssektors
4.3. Etablierung von Kontrollmechanismen
4.4. Abhängigkeiten zwischen Politik und Chaebol

Schlusswort

Literaturverzeichnis

Einleitung

Im Zuge dieser Arbeit soll die 1997 über Südkorea hereinbrechende Finanzkrise zusammen mit der damit verbundenen Rettungsaktion des Internationalen Währungsfonds dargestellt und analysiert werden. Im Mittelpunkt stehen die zur Überwindung der Krise durchgeführten Reformen und deren Auswirkungen auf die koreanische Wirtschaft und Gesellschaft, unter besonderer Berücksichtigung der in Südkorea vorherrschenden Unternehmensform des Chaebol. Dazu wird in den ersten beiden Kapiteln einen kurze Einführung in die wirtschaftlichen Verhältnisse Koreas gegeben, um den Ursprung aber auch die Überwindung der Krise, die in Kapitel 3 dargestellt werden, besser nachvollziehen zu können. In Kapitel 4 wird gezeigt, wie Krise und Reformen die Unternehmenswelt der Chaebol verändert haben. Außerdem wird angestrebt, dem Leser kleine Einblicke in die koreanische Gesellschaft geben zu können, in eine Nation, die sich seit Ende des Koreakrieges mehr und mehr durch ihre wirtschaftliche Leistung definiert.

1. Die wirtschaftliche Entwicklung Südkoreas

Nachdem der Koreakrieg am 27. Juli 1953 durch einen Waffenstillstand sein Ende gefunden hatte, stand die Regierung der Republik Korea (im Folgenden auch Südkorea oder Korea genannt) mit Präsident Rhee Syngman1 an der Spitze vor der Herausforderung, ein bis auf die Grundmauern zerstörtes Land wieder aufzubauen. Da die junge, vom Krieg zermürbte Nation weder auf reiche Bodenschätze noch auf ausreichende Kapitalrücklagen zurückgreifen konnte2, war sie auf die Unterstützung der USA angewiesen, welche aufgrund der sicherheitspolitischen Lage des Kalten Kriegs hoch motiviert war3, diese bereitzustellen. So unterstützte die USA Südkorea und damit ihre politischen Interessen allein in den Jahren 1945 bis 1965 mit ca. 12 Mrd. US-Dollar (im Folgenden US$ abgekürzt) und finanzierte damit in diesem Zeitraum über 80% der südkoreanischen Importe4. Die wirtschaftspolitische Absicht der USA in Korea war, die entstehende koreanische Volkswirtschaft mit der aufstrebenden japanischen zu verknüpfen, um das Wirtschaftswachstum der ehemaligen Kolonialmacht weiter zu gewährleisten und zu stabilisieren. Allerdings wollte Korea nicht ein weiteres Mal von Japan abhängig sein, sondern es diesem vielmehr gleichtun und zu einer eigenständigen Wirtschaftsmacht heranwachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgte die koreanische Regierung in den 50er Jahren die Strategie einer importsubstituierenden Industrialisierung, die von einer überbewerteten Währung (Hwan, später Won) begünstigt wurde, da die im Wechsel zu Won-Darlehen erhaltene Finanzhilfe in US$ somit an Wert zunahm und dadurch das Importvolumen von Hilfsgütern maximiert werden konnte5.

Mit dem 1961 herbeigeführten Regierungswechsel und der damit eingesetzten Militärregierung unter Park Chung Hee änderte sich auch die wirtschaftliche Ausrichtung Südkoreas. Nach anfänglichen antikapitalistischen Ausbrüchen wurde Park von einigen Wirtschaftsspitzen des Landes davon überzeugt, dass die Zukunft Koreas im Exportgeschäft liegt6. Daraufhin machte es sich Park zur Aufgabe, alle Voraussetzungen für eine exportorientierte Wirtschaft zu schaffen und diese größtmöglich zu fördern, womit er das koreanische Wirtschaftswunder in Gang setzte. Eine der ersten Reformen war die Verstaatlichung von Banken, mit der Absicht, eine reibungslose und unkomplizierte Kreditvergabe an Unternehmen zu gewährleisten, damit diese schnell in neue Wirtschaftszweige investieren und neue Projekte im Zuge der Industrialisierung verwirklichen konnten. Dadurch profitierten vor allem die Chaebol7, denen nicht nur unkompliziert Kapital, sondern auch eine komplette Infrastruktur für neue Industrieanlagen, gut qualifizierte Arbeitskräfte und wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Steuerermäßigungen und Absatzwege zur Verfügung gestellt wurden8. Dies hatte jedoch auch zur Folge, dass die Unternehmen vom Staat abhängig waren und vorgegebene Ziele und staatliche Richtlinien einhalten mussten. Andernfalls liefen sie Gefahr, nicht mehr von staatlichen Subventionen profitieren zu können oder gar verstaatlicht zu werden9. Mitte der 60er Jahre ergaben sich hinzukommend zwei Ereignisse, von denen die koreanische Wirtschaft stark profitierte. Zum einen verbesserten sich die Beziehungen zu Japan, was mit der Zahlung von japanischen Reparationen in Form von Finanzhilfen (300 Mio. US$), Krediten (200 Mio. US$) und privaten Investitionen (300 Mio. US$) verbunden war (vgl. Exportvolumen Südkorea 1965: 200 Mio. US$), die Park u.a. in lang ersehnte moderne Infrastruktur- und Industrieprojekte investierte. Zum anderen war der Ausbruch des Vietnamkriegs von Vorteil, an dem sich auf Anfrage der USA auch Südkorea militärisch beteiligte. Korea erhielt dadurch nicht nur Zahlungen in astronomischer Höhe seitens der USA für die gesandten Truppen (bis 1970 1 Mrd. US$, was ca. 20% der Auslandeinkünfte ausmachte), sondern auch die Exportwirtschaft war Profiteur des Konflikts10. Nachdem die koreanische Wirtschaft seit Beginn der Amtszeit von Park Chung Hee jährlich um ca. 10% wuchs11 verkündete er Anfang 1973, dass Korea ein Programm zum Aufbau einer Stahl- und Chemieindustrie starten wird mit dem Ziel, innerhalb eines Jahrzehnts das Exportvolumen und Pro-Kopf-Einkommen drastisch zu erhöhen. Dieses Programm wurde erfolgreich verwirklicht: In den nächsten zehn Jahren steigerte Korea seine Stahlproduktion um das Vierzehnfache und gewann darüber hinaus große Bedeutung in den Industrien des Schiffbaus, der Chemie, des Automobil- und Maschinenbaus sowie der Elektrotechnik12. Zu schaffen war dies durch die enge Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft, einem Kostenvorteil gegenüber anderen exportierenden Industrienationen und einer hohen Produktivität. Diese Faktoren waren zu erreichen mit modernen Industrieanlagen, qualifizierten Fachkräften, einer ausgebauten Infrastruktur und langen Arbeitszeiten mit niedrigen Löhnen, welche auch von Gewerkschaften nicht angetastet oder kritisiert wurden, da Park diese schon zu Beginn seiner Amtszeit verbieten ließ13. Des Weiteren startete Park Anfang der 70er Jahre die sog͘ „Saemaul (übersetzt: neues Dorf) Bewegung“, in deren Prozess Dörfer Baumaterialien und finanzielle Mittel von staatlicher Seite bereitgestellt bekamen, um damit Modernisierungen nach den jeweiligen Bedürfnissen innerhalb der Dorfgemeinschaft durchführen zu können mit dem Ziel, den Lebensstandard in ländlichen Gegenden zu erhöhen14.

Obwohl all diese wirtschaftlichen und infrastrukturellen Reformen die Grundlage für ein unabhängiges und industriell starkes Korea schufen, hatte das Land Anfang der 80er Jahre, nach dem Tod von Park Chung Hee, mit seiner ersten Wirtschaftskrise zu kämpfen. Nachdem 1980 das Wirtschaftsvolumen um 8% zurückging, musste Südkorea die Hilfe von Japan und den USA in Form von Krediten in Anspruch nehmen, was die Öffnung des südkoreanischen Service- und Agrarmarktes zur Bedingung hatte15. Dadurch begann die Wirtschaft sich schon ab 1981 wieder zu erholen und es konnte bereits 1983 ein Wachstum in Höhe von über 12% verzeichnet werden. Diese Wachstumsrate blieb bis Ende der 80er Jahre weitgehend stabil, nahm dann aber leicht ab (siehe Abbildung 1)16. Mit dieser stetig wachsenden Wirtschaft, die hauptsächlich auf die hohe Exportleistung zurückzuführen ist, schaffte es Südkorea bis 1995 die elfgrößte Volkswirtschaft der Welt zu werden17.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Wachstums des BIP Südkoreas in Prozent von 1980 bis 1995 (Eigendarstellung)18

2. Die Chaebol

Eine der größten Besonderheiten innerhalb der koreanischen Volkswirtschaft sind die großen Wirtschaftskonglomerate, wie Samsung oder Lucky Goldstar (LG), welche die wirtschaftliche Entwicklung Südkoreas vorangetrieben und geprägt haben. Die unter dem Namen „Chaebol“ (Hangul: 재벌) bekannten Unternehmen, was übersetzt „Vermögens-Clique“ bedeutet19, zeichnen sich vor allem durch die Charakteristik aus, dass sie von einer Familie gegründet wurden20, welche auch heute oft noch die Mehrzahl der Unternehmensanteile und somit die Unternehmensführung innehat21. Ein weiteres auszeichnendes Element der Chaebol ist ihre ausgeprägte horizontale, vertikale und oft auch laterale Produktdiversifikation, mit der sie alle Märkte durchdringen und so oft mit einem Kraken verglichen werden22. Die erste Generation der Chaebol entwickelte sich nach Ende des Koreakriegs als regierungsnahe, ehemalige Großgrundbesitzer staatlich unterstützt wurden, um wieder eine koreanische Wirtschaft aufzubauen. So hatten sie zum einen die Möglichkeit, aus der japanischen Kolonialzeit (1905 - 1945) erhaltene Industrieanlagen günstig zu erwerben und zum anderen wurden sie von der Regierung mit Devisen versorgt, was ihnen u.a. den Import von Rohstoffen und Getreide ermöglichte. Diese Produkte veräußerten sie wiederum, erlaubt durch ihre Monopolstellung, zu überhöhten Preisen innerhalb des inländischen Marktes, wodurch es ihnen gelang, Kapital anzuhäufen und somit zu expandieren23. Die zweite Generation Chaebol hat ihren Ursprung in den 60er und 70er Jahren, im Zuge der wirtschaftlichen Reformen von Präsident Park Chung Hee. Bei seinen Bemühungen, die Industrie des Landes zu fördern, wurden Unternehmen nicht nur mit niedrigen Zinsen und einem von ausländischen Mitbewerbern geschützten Markt subventioniert, sondern die Regierung wählte auch gezielt neue Wirtschaftsbereiche aus, deren Produkte auf dem Weltmarkt profitversprechend waren und finanzierte die Produktion dieser mit. Sollte sich eine solche Prognose als falsch herausgestellt haben und ein Unternehmen war deshalb in finanzielle Schwierigkeiten geraten, standen entsprechende Rettungspakte bereit24. Diese Politik brachte Unternehmer wie Kim Woo Chung hervor, der sich 1967 18.000 US$ von Familie und Freunden lieh und damit das Handelsunternehmen Daewoo gründete. Innerhalb von drei Jahrzehnten gelang es ihm mit Daewoo eines der größten Chaebol Südkoreas zu schaffen. 1997 hatte das Unternehmen ca. 250.000 Angestellte, 37 Tochtergesellschaften, 454 weltweite Niederlassungen und schaffte es 1996 mit einem Umsatz von 65 Mrd. US$ auf Platz 24 der „Fortune Global 500“ Liste25. Durch die politische Förderung und das dadurch motivierte Eindringen in neue Märkte und Industriezweige hatten 1997 die 30 größten Chaebol insgesamt 804 Tochtergesellschaften in allen erdenklichen Wirtschaftszweigen. Die Daewoo Gruppe war z.B. in den Bereichen Handel, Baugewerbe, Hotel Management, Maschinenbau, Schiffsbau, Automobilherstellung, Elektrotechnik, Rüstung und Vermögensverwaltung mit seinen Tochtergesellschaften vertreten26. Ähnelte das Wirtschaftssystem Koreas in den 60er und 70er Jahren auch einer Planwirtschaft, erlaubte die Regierung den Chaebol große Gewinne zu erzielen, um damit weiterhin einen Anreiz zu geben und so die Industrialisierung voranzutreiben27. Dies änderte sich auch nicht grundlegend nach dem Tod Parks 1979. In den 80er und 90er Jahren sollte die Wirtschaft zwar liberalisiert werden und die staatliche Kontrolle abnehmen, allerdings wurde sie oft nur an eine andere Stelle verlagert. So wurden z.B. Subventionen für Kraftwerke gekürzt, allerdings andere Wirtschaftszweige, wie die Hightech Industrie, mit Forschungseinrichtungen unterstützt28. Ihr Wachstum finanzierten sich die Chaebol neben staatlichen Subventionen vor allem mit Krediten aus In- und Ausland, was spätestens 1997 ein Problem wurde als im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise über die Hälfte der 30 größten Chaebol, darunter auch Daewoo, Konkurs anmelden mussten29.

Mit den Chaebol schuf Südkorea eine Wirtschaftsform, die einzigartig auf der Welt ist. Die streng hierarchisch geführten Familienkonzerne, in deren Führungsstil sich die konfuzianistisch geprägte Gesellschafts Koreas widerspiegelt, stellt die Wirtschaftselite des Landes dar, welche auch nicht davor zurückschreckt, Fusionierungen untereinander mit einer Heirat zu besiegeln30. In der Bevölkerung noch nie vorbehaltslos geliebt31, verschlechterte sich das Ansehen der Chaebol in den letzten Jahren weiter, bedingt durch die 1997 über das Land hereinbrechende Finanzkrise und einigen Skandalen durch Korruption32 und Veruntreuung. Dennoch, was gut für die Chaebol ist, ist gut für Südkorea. Alleine Samsung, das umsatzstärkste Chaebol, erwirtschaftete 2009 ca. 20% des koreanischen BIP und erwartet für das Jahr 2010 einen neuen Umsatzrekord mit 130 Mrd. US$33.

3. Südkorea in der Krise

Beginnend mit der in Thailand durch Währungsspekulationen ausgelösten Asienkrise34, welche sich in der zweiten Jahreshälfte von 1997 über weite Teile Südostasiens ausbreitete, verloren immer mehr Investoren ihr Vertrauen in die gesamte Region, was schließlich auch Südkorea nach Jahrzehnten des Wachstums in die schwerste Krise seit 1953 stürzte35.

Während seit Anfang der 90er Jahre riesige Summen in die aufstrebenden sog. Tigerstaaten Asiens investiert wurden, endeten diese Zahlungen, nachdem 1995 der US$ massiv gegenüber dem Yen aufgewertet wurde. Dies hatte zur Folge, dass auch die an den US$ gekoppelten asiatischen Währungen, darunter auch der Won, an Wert zunahmen, wodurch koreanische Produkte auf dem Weltmarkt ihre Konkurrenzfähigkeit einbüßten. Anfang 1997 mussten die ersten großen koreanischen Unternehmen Konkurs anmelden, was noch mehr Unruhe in die Region brachte. Dieser Umstand veranlasste ausländische Gläubiger, fällige Kredite aus Südkorea abzuziehen und nicht wie erwartet zu verlängern. Durch diesen Kapitalabfluss waren die Devisenreserven Koreas bis Anfang November aufgebraucht und das Land war somit zahlungsunfähig. Um einen bevorstehenden Staatsbankrott abzuwenden, bat die koreanische Regierung als letzte Konsequenz den Internationalen Währungsfonds (im Folgenden IWF) um Hilfe in Form von Krediten36, welche dieser unter strengen Auflagen am 04. Dezember 1997 gewährte. Das geschnürte Hilfspaket für Südkorea, das in Abschnitt 3.2 näher erläutert wird, hatte einen Umfang von insgesamt 58,4 Mrd. US$ und war die bis dahin größte Rettungsaktion in der Geschichte des IWF37.

Um die benötigten Kredite zu erhalten, musste sich Südkorea gewissen Auflagen, sog. Strukturanpassungen (im Folgenden SAP), unterwerfen, die in den Augen des IWF notwendige Reformen in Geld- und Fiskalpolitik darstellen, um das entsprechende Land zu stabilisieren und somit aus der Krise zu führen. Das Hauptziel dabei ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die von der Krise betroffene Volkswirtschaft wieder attraktiv für internationale Investoren zu machen und somit Kapitalgeber ins Land zu locken38. So enthielt der sog. letter of intent (im Folgenden LOI), welcher die informelle Basis der Vereinbarung zu den SAP zwischen Südkorea und dem IWF darstellt39, Auflagen und Ziele wie die Stabilisierung des Finanzsektors, Abbau von Protektionismus oder Reform des Unternehmenssektors4041.

1998 war für Südkorea das schwierigste Jahr der Krise. Das BIP sank um ca. 5,7% (siehe Abbildung 3) und die Arbeitslosenquote stieg um 4,4% auf 7% (siehe Abbildung 2), was auch mit den SAP des IWF im Zusammenhang stand. Allerdings waren schon 1999 wieder klare Zeichen einer Erholung der Wirtschaft zu erkennen und ein baldiges Ende der Krise in Sicht. Das BIP stieg wieder um 10,7% an und im Jahr 2000 um weitere 8,8%. Auch die Devisenreserven, welche 1997 so gut wie aufgebraucht waren, verzeichneten 2000 wieder eine Höhe von 96 Mrd. US$. So wurde die Asienkrise von Südkorea am schnellsten und deutlichsten im Vergleich zu anderen betroffenen Ländern wie Thailand oder Malaysia überwunden42.

[...]


1 Zur Schreibweise koreanischer Namen: Bei koreanischen Namen steht der einsilbige Familienname vor dem meist zweisilbigen Vornamen͘ So ist hier „Rhee“ der Nachname und „Syngman“ der Vorname͘

2 Vgl. Cumings, 2005, S. 300

3 Vgl. Cumings, 2005, S. 305

4 Vgl. Cumings, 2005, S. 306

5 Vgl. Woo, 1991, S. 63-64

6 Vgl. Cumings, 2005, S. 312

7 Koreanischer Mischkonzern, siehe hierzu Kapitel 2

8 Vgl. Cumings, 2005, S. 316-317

9 Vgl. Breen, 2004, S. 136

10 Vgl. Cumings, 2005, S. 321

11 Vgl. Breen, 2004, S. 136

12 Vgl. Cumings, 2005, S. 322

13 Vgl. Cumings, 2005, S. 313, 316

14 Vgl. Breen, 2004, S. 137

15 Vgl. Cummings, 2005, S. 340

16 Vgl. Cummings, 2005, S. 340

17 Vgl. Kunkel, 1995

18 IMF World Economic Outlook Data: April 2010 Edition 6

19 Vgl. Choe, 1996, S.10

20 Vgl. Cummings, 2005, S. 327

21 Vgl. Carney, 2008, S. 127

22 Vgl. Ogle, 1990, S. 44

23 Vgl. Carney, 2008, S.115-116

24 Vgl. Carney, 2008, S. 118-120

25 Vgl. Breen, 2004, S. 146

26 Vgl. Breen, 2004, S. 146

27 Vgl. Carney, 2008, S. 123

28 Vgl. Carney, 2008, S. 124

29 Vgl. The Economist, 2010

30 Vgl. Cummings, 2005, S. 327

31 Vgl. Carney, 2008, S. 116

32 Vgl. The Economist, 2008

33 Vgl. The Economist, 2010

34 Vgl. Cummings, 2005, S. 331

35 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 47-48

36 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 48

37 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 69

38 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 30

39 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 67

40 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 27

41 Die wichtigsten SAP werden in Abschnitt 3.3 dargestellt.

42 Vgl. Kalinowski, 2005, S. 50

Details

Seiten
35
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656111108
ISBN (Buch)
9783656110897
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v187624
Institution / Hochschule
Staatliche Berufliche Oberschule München (FOS/BOS), Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung
Note
1,0
Schlagworte
IWF Korea Südkorea Chaebol Asienkrise Tiger Staaten Wirtschaftskrise Krise VWL

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