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Professionalisierung der Pflege

Hausarbeit 2011 36 Seiten

Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Zum Aufbau der Arbeit:

1 Theoretische Ansätze zur Professionalisierung
1.1 Begriffliche Klärungen
1.1.1 Definition von Arbeit und Beruf
1.1.2 Definition von Professionalisierung
1.1.3 Definition von Profession
1.2 Klassische Professionalisierungsansätze
1.2.1 Professionalisierung auf der Makroebene
1.2.1.1 Merkmalsorientierte Ansätze der Professionalisierung
1.2.1.2 Prozessuale Ansätze der Professionalisierung
1.2.1.3 Machttheoretische Ansätze
1.2.1.4 Systemtheoretische Ansätze
1.2.2 Professionalisierungsansätze auf der Mikroebene
1.2.2.1 Kompetenzorientierte Ansätze zur Professionalisierung
1.2.2.2 Subjektorientierte Ansätze zu Professionalisierung
1.3 Neuere Ansätze zur Professionalisierung der Pflege
1.3.1 Feministische Ansätze
1.3.2 Professionalisierung unter der Perspektive von Akademisierung

2 Exkurs: Die Bedeutung der Pflege
2.1 Was ist Pflege
2.1.1 Ein kurzer geschichtlicher Überblick
2.1.2 Nationale und internationale Definitionen des Begriffs Pflege
2.1.3 Zwei Pflege- und Handlungsmaxime innerhalb der Krankenpflege
2.1.3.1 Die traditionelle, kirchliche Maxime der Krankenpflege (Mutterhaus-Stil)
2.1.3.2 Die professionelle, dienstleistungsmäßige Maxime der Krankenpflege

3 Die Entstehung des Professionalisierungsprozesses
3.1 Die Veränderung der Frauenrolle in unserer Gesellschaft
3.2 Die Veränderung durch den medizinisch-technischen Fortschritt
3.3 Die Veränderungen im Berufsbild der Krankenpflege
3.4 Die Veränderungen im Verhältnis zur Medizin
3.5 Zusammenfassung

4 Die Förderung des Professionalisierungsprozesses

5 Schlusswort

Literaturverzeichnis

Vorwort

Die Motivation mich in meiner Hausarbeit, im Rahmen der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung, mit der Thematik Professionalisierung der Pflege auseinander zu setzen, beruht auf meiner langjährigen Tätigkeit als Kranken- und Gesundheitspfleger. In vielen Gesprächen und Beobachtungen, wäh­rend meiner beruflichen Tätigkeit, habe ich mich mit Berufskollegen über die verschiedenen Aspekte der Veränderungen des Berufsfeldes der Kranken- und Gesundheitspflege und deren Auswirkungen auf die tägliche pflegeri­sche Arbeit diskutiert. Seitdem gilt mein Interesse den Professionalisie­rungstendenzen im Beruf und im speziellen der Frage, wie ist der aktuelle Stand der Professionalisierung in der Pflege, besteht eine Dynamik in diesem Prozess.

Als ich begann mich mit der Thematik intensiver zu beschäftigen, waren meine Vorstellungen diffus. Im Verlauf der weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema wurden meine Vorstellungen und mein Wissen konkreter und mich beschäftigte auch speziell die Frage: Warum ist ein großer Teil unserer Nachbarstaaten schon deutlich weiter im Prozess der Professionalisierung der Pflege ?

Ein besonderer Dank gilt auch Frau Prof. Erika Sirsch für ihren Vortrag am 18.05.2011 in der FHH Hannover (Fakultät V, Abteilung Pflege und Gesund­heit), welchen sie mir freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Einleitung

Der Pflegeberuf befindet sich seit ca. zwei Jahrzehnten in einer Phase der Neuorientierung. Die traditionelle Auffassung, dass Pflege nur ein mitwir­ken­der Heilhilfsberuf sei, wird von der heutigen Auffassung verdrängt, das Pflege ein eigenständiger professioneller Dienstleistungsberuf ist, der auf der Basis selbst entwickelter wissenschaftlicher Konzepte (Theorien) und Instru­mente handelt.

Fast alle Entwicklungen des letzten Jahrzehnts im Berufsfeld der Pflege werden unter dem Stichwort Professionalisierung der Pflege diskutiert. Unter Professionalisierung der Pflege werden auch die Prozesse verstanden, wel­che diesem Berufsbild die gesellschaftliche Anerkennung als Profession bringen sollen. Eine zunehmende Verwissenschaftlichung (EBN) und das Streben nach Autonomie für die eigenen beruflichen Tätigkeiten sind kenn­zeichnend für diesen Prozess, der aber auch von den in der Pflege arbeiten­den und von ihren Berufsverbänden noch dynamischer vorangetrieben wer­den muss. Letztlich sind auch fehlende politische Rahmenbedingungen zu bemängeln, es fehlt derzeit vor allem an strategischen, prospektivischen Entscheidungen unserer Politiker. Das mit einer effektiven Lobbyarbeit sehr viel zu erreichen ist, zeigen uns die Mediziner jeden Tag.

Im internationalen Vergleich lässt sich für die Bundesrepublik Deutsch­land ein Nachholbedarf in Sachen Professionalisierung der Pflege nicht überse­hen. Die Anfänge wurden vor ca. 100 Jahren in den USA und vor ca. 50 Jah­ren in Großbritannien gelegt. Deutschland kann dagegen erst auf ca. 20 Jahre Professionalisierung zurückschauen. Als Gründe der späten und lang­samen Entwicklung der Professionalisierung der Pflege in Deutschland wer­den der mangelnde Wille zu Solidarisierung, Divergenzen zwischen den ver­schiedenen Gruppen innerhalb der Pflege, ein Verhaftetsein am klassi­schen Bild der „mütterlichen Pflege“, ein unterentwickeltes Berufsbewusst­sein und das energische widerstreben der Medizin, einer Neuverteilung der Aufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen zwischen Ärzten und Pflege­fachkräften zu konsentieren. Ein Blick z.B. in die Schweiz, die Beneluxstaa­ten, Großbritan­nien, Österreich, USA und die Skandinavischen Länder usw. lohnt sich, um das mögliche Ziel, trotz aktiver und passiver Widerstände an­derer Berufs­gruppen, nicht aus den Augen zu verlieren. Die Bemühungen die Pflege als Wissenschaft zu institutionalisieren, und dadurch eine theoretische Fundie­rung der Pflegepraxis zu ermöglichen, lassen sich jedoch nicht mehr zurück­schrauben und führen zu einem Wandel der Anforderungen an die Pflege und zu einem sich ändernden Berufsbild. Im Jahr 2011 existieren be­reits über 50 pflegebezogene Studiengänge an Fachhochschulen und Uni­versitä­ten in Deutschland[1].

Mit der Aufwertung der Pflege zur Profession kommt es längerfristig auch zu einem höheren Prestige, zu höherem Einfluss und zu einer gestiegenen Selbstbestimmung über das eigene Berufsfeld. Die Entwicklung könnte sogar so weit gehen, dass die Pflege sich von der Profession Medizin emanzipiert und eine Position „in Augenhöhe“ als gleichwertige Profession innerhalb des Gesundheitswesens einnimmt.

Negative Folgen einer Professionalisierung[2] werden häufig nicht er­wähnt, doch sie können mehr oder weniger auftreten. Es kann zu einer Do­minanz der Profession über andere Berufsgruppen kommen, dies kann auch ein in­terdisziplinäres Teamwork erschweren oder behindern. Diese Macht­differenz zu den Klienten und anderen Berufsgruppen erschwert die Kommu­nikation und Kooperation. In der Folge kommt es weiter zu einer interessen­geleiteten Einflussnahme auf Gestaltung des gesamten Dienstleistungsbe­reiches und dadurch zu einer Unterentwicklung von alternativen Ansätzen zur Problem­lösung.

Auch kann es im Zuge der Professionalisierung zu einem Entfernen vom ursprünglichen Kern der Pflege kommen. Sei es, das die Pflege sich unter der Prämisse ökonomischer Rationalisierung von den Kernbedürfnissen pfle­gebedürftiger Menschen weg, und hin zu bislang Pflegedisziplin fremden Tä­tigkeiten transformiert. Dies führt zu einer Deprofessionalisierung der ur­sprünglichen Pflege und dazu, dass dieses Aufgabengebiet in Zukunft mit weniger gut ausgebildeten Hilfskräften besetzt wird. Oder aber dazu, dass dieser gesamtgesellschaftliche Modernisierungsprozess der Weiterentwick­lung der Pflege, von der Politik oder anderen im Gesundheits- und Sozialwe­sen tätigen Berufsgruppen in Bahnen gelenkt wird, welche nicht im Sinne der Pflege sind.

Zum Aufbau der Arbeit:

Die Hausarbeit beginnt mit den theoretischen Ansätzen zur Professiona­lisierung. Im 1. Kapitel werden Anfangs die Begriffe von Arbeit und Beruf, Professionalisierung und Profession erläutert (1.1.) und anschließend die klassischen Professionalisierungsansätze auf der Makro- und Mikroebene dargelegt (1.2.). Das 1. Kapitel schließt mit den neueren Ansät­zen zur Pro­fessionalisierung (1.3.).

Hieran schließt im 2. Kapitel ein Exkurs über die Pflege an. Ein kurzer geschichtlicher Überblick (2.1.1.), Definitionen der Pflege (2.1.2.) und zwei Pflege- und Handlungsmaxime (2.1.3.) sind Inhalt dieses Exkurses.

Im 3. Kapitel folgt ein Überblick über die verschiedenen Theorien zur Entstehung des Professionalisierungsprozesses. Er beginnt mit der Verände­rung der Frauenrolle in unserer Gesellschaft (3.1.), daran folgen die Verän­derungen durch den medizinisch-technischen Fortschritt (3.2.), die Verände­rungen im Berufsbild der Krankenpflege (3.3.), die Veränderungen im Ver­hältnis zur Medizin (3.4.) und letztlich eine Zusammenfassung dieses Kapi­tels (3.5.).

Das 4. Kapitel widmet sich der Förderung des Professionalisierungspro­zesses und mit dem darauf folgenden Schlusswort im 5. Kapitel endet die Hausarbeit.

1 Theoretische Ansätze zur Professionalisierung

1.1 Begriffliche Klärungen

1.1.1 Definition von Arbeit und Beruf

Unter „Arbeit“ ist allgemein die Auseinandersetzung von Menschen mit ihrer natürlichen und sozialen Umgebung zur Sicherung ihrer Lebensbedürf­nisse zu verstehen. Arbeit ist nicht die Sache des Einzelnen, sondern sie hängt in vielfältiger Weise mit der Arbeit anderer zusammen. Durch diese weite Begriffsfassung hat Arbeit auch immer einen gesellschaftlichen As­pekt[3]. Arbeit umfasst nicht nur die materielle Herstellung von Gütern, son­dern dient auch der Erfüllung gesellschaftlicher Funktionen und Dienstleis­tungen und der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Ordnungen bzw. der Bewältigung gesellschaftlicher Prozesse ganz allgemein.[4]

Wenn Arbeit sich als Organisationsform mit ausdifferenzierter Rollen­struktur konstituiert, d. h. wenn sich Formen der gesellschaftlichen Arbeits­teilung herausbilden und langfristige, spezialisierte Tätigkeiten entstehen, dann wird von Beruf gesprochen[5].

In dem Prozess der Verberuflichung kann aus Arbeit ein Beruf werden, wenn sich das Wissen und die Fähigkeiten systematisch einordnen lassen und eine gesellschaftliche Bedeutung vorliegt. Geht in diesem Prozess der Verberuflichung die Kontinuität weiter (Professionalisierung), dann kann es zu einer Profession kommen.

1.1.2 Definition von Professionalisierung

Eine der zentralen Fragestellungen war, wie und auf welche Art sich ein Beruf zu einer Profession weiter entwickelt. Professionalisierung wurde als der Prozess gesehen, welcher auf diese Weiterentwicklung abzielt.

Neuere Professionalisierungsdefinitionen machen deutlich, dass Profes­sionalisierung auch auf der Ebene der individuellen Berufstätigen themati­siert werden kann, und die klassischen Ansätze damit ergänzt werden kön­nen. „Professionalisierung meint einmal den historischen Prozess der Ent­stehung und Anerkennung eines Berufes als Profession, bzw. als akademi­schen Expertenberuf sowohl von seinem Wissensstand und seinen Quali­tätsanforderungen her als auch von seiner sozialen Bedeutung. Zum ande­ren ist Professionalisierung auch der Vorgang der Ausbildung und Sozialisie­rung einzelner Aspiranten für diesen Beruf.[6]

In dieser Definition lassen sich zwei Ebenen erkennen, die auch für die vorliegende Arbeit bedeutend sind. Berufe und Professionen lassen sich einerseits auf einer übergeordneten gesellschaftlichen Ebene (Makroebene) definieren; dies schließt z. B. die historische Berufsentwicklung, den profes­sionellen Wissensstand, die Autonomie und das Niveau der beruflichen und politischen Institutionalisierung mit ein. Berufe und Professionen lassen sich andererseits aber auch auf der Ebene des einzelnen Berufstätigen (Mikro­ebene) beschreiben, insbesondere wenn es um die individuelle Qualifizie­rung oder den Prozess der sekundären Sozialisation in eine Profession hi­nein, die Sozialisation im Beruf und das aneignen der expliziten fachlichen Kompetenz und Verhaltensweisen geht, die die Mitgliedschaft zur Profession über den richtigen Habitus erst vollständig macht.

Professionen definieren sich also durch spezielle Attribute, welche sie von jenen Berufen abgrenzen, denen diese Attribute nicht zugesprochen werden.

Kellnhauser beschreibt die Entwicklung eines Berufes zu Profession wie folgt: die Ausbildung an Hochschulen und Universitäten vermittelt ein spezia­lisiertes Wissen, das auch in der späteren Berufspraxis ausgeübt wird; die soziale Dienstorientierung ist verbunden mit einer beruflichen Ethik. Eine Selbstverwaltung erfolgt mittels Pflegekammern und diese haben auch ein Disziplinarrecht. Die berufliche Handlungsautonomie geht einher mit einem hohem Berufsprestige und dies alles unter dem Dach einer Be­rufsorganisa­tion.

1.1.3 Definition von Profession

Als unstrittige Professionen gelten die Mediziner, Juristen und Theolo­gen. Professionen sind im soziologischen Verständnis eine bestimmte Art von Be­rufen, die spezifische Merkmale zeigen und sich dadurch von her­kömmlichen Berufen unterscheiden.

In Deutschland wurden ursprünglich die „Stände“ als Profession betitelt. Das mittelalterliche Handwerk gilt als erstes Beispiel für eine Profession. Handwerksberufe weisen ein hohes Maß an Selbstgestaltung und –steue­rung auf. Berufe im Handel und in der Industrie dagegen unterliegen einer Fremdbestimmung. Mit dem Begriff Professionalisierung wird der Prozess beschrieben, bei dem eine hohe berufliche Autonomie verwirklicht wird und an dem die jeweilige Berufsgruppe maßgeblich beteiligt ist.

Unter dem Begriff Profession sind solche Berufe zu verstehen, dessen Aufgabe im Auslegen und Verwirklichen gesellschaftlicher Werte liegt. Zur Erfüllung dieser Funktionen sind diese Berufe in hohen Maße mit beruflicher Autonomie ausgestattet, die sich auf spezifische professionelle Kompetenz berufen kann.[7]

Nach Freidson liegt die besondere Stellung der Profession darin, dass ihr von gesellschaftlicher Seite legitime berufliche Autonomie gewährt wird. Sie hat dadurch das Recht, den Inhalt ihrer Arbeit selbst zu definieren und ihre eigene Arbeit auch selbst zu kontrollieren. „Eine Profession erhält und behält ihre Stellung durch die Protektion einer Eliteschicht der Gesellschaft, die da­von überzeugt wurde, dass die Arbeit der Profession einen speziellen Wert hat. Ihre Stellung wird also durch den politischen und wirtschaftlichen Ein­fluss der sie protegierenden Elite gesichert“.[8] Am Beispiel der Medizin und ihr unterstellter Berufsgruppen analysiert Freidson die dominante Stellung der Mediziner im Zusammenhang mit der medizinischen Arbeitsteilung und kommt zu dem Schluss, dass es insbesondere die Frage der Autonomie und der Kontrolle über die Ausbildung ist, die eine Profession von anderen Beru­fen unterscheidet.[9] Für Pflegefachkräfte konstatiert Freidson , dass sie, so­lange ihre Arbeit einen medizinischen Charakter hat, keine Berufsautonomie erlangen können, ganz gleich wie intelligent und energisch ihre Sprecher auch sein mögen. Um die Autonomie einer Profession zu erreichen, muss der Pflegeberuf einen abgeschlossenen Arbeitsbereich beherrschen, der von der Medizin als Ganzem abgetrennt ist und ohne ständigen Kontakt zur Me­dizin oder der Abhängigkeit von ihr ausgeübt werden kann.[10]

Für Schaeffer sind es drei Charakteristika welche eine Profession aus­zeichnen: sie erbringen erstens eine zentralwertbezogene Leistungen, d. h. ihr professionelles Handeln ist am Gemeinwohl der Gesellschaft orientiert und ist der Aufrechterhaltung relevanter Werte verpflichtet (Gesundheit, Mo­ral, Wahrheit, Recht); zweitens besitzen sie ein spezialisiertes Wissen, das auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme angewandt wird. Ihre Wissens­basis ist dabei sowohl die Wissenschaft als auch die Alltagspraxis. Erst diese doppelte Wissensbasis ermöglicht den Zugang zum Verständnis der spezifi­schen Probleme ihrer Klienten;und drittens besitzen sie durch Autonomie die Kontrolle über ihre eigenen Tätigkeiten, d. h. Professionen sind dadurch defi­niert, dass ihnen als Gruppe sowohl von den Klienten als auch von den In­stitutionen in der Festlegung und Ausführung ihrer Arbeit Autonomie zu­erkannt wird.[11]

1.2 Klassische Professionalisierungsansätze

1.2.1 Professionalisierung auf der Makroebene

Die Professionalisierung auf der Makroebene meint hier die gesellschaftli­che Dimension eines Berufes. Es stellt sich primär die Frage, wie kann es einer Berufsgruppe gelingen, sich zur Profession zu entwickeln.

1.2.1.1 Merkmalsorientierte Ansätze der Professionalisierung

Der merkmalsorientierte Professionsbegriff umfasst verschiedene Krite­rien, welche eine Profession ausmachen. Sind also diese Merkmale erfüllt, so ist dies ein Indikator dafür, dass der Beruf sich zu einer Profession entwi­ckelt hat. Unter den Fachautoren herrscht weitgehend Übereinstimmung bei folgenden Professionsmerkmalen[12]:

[...]


[1] Sirsch 18.05.2011, Vortrag an der FHH Hannover: Professionalisierung der Pflege, Seite 9

[2] vgl. Blane, D. 1991, in: Forster, R. 2000 S. 64

[3] vgl. Beck, U. et al. 1980, S. 22

[4] ebd., Seite 23

[5] vgl. Sprondel W. M., in Pinding, M. 1972, S. 13

[6] vgl. Roloff, Ch., in Wetterer. A. 1992, S. 136

[7] vgl. Sprondel W. M., in Pinding, M. 1972, S. 21

[8] vgl. Freidson, E. 1979, S. 62

[9] ebd. S. 68

[10] vgl. Freidson, E. 1979, S. 59

[11] vgl. Schaeffer, D. 1994, S.105f.

[12] vgl. Kellnhauser, E. 1994, S. 43f.

Details

Seiten
36
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656115274
ISBN (Buch)
9783656116745
Dateigröße
642 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v187890
Note
Schlagworte
professionalisierung pflege

Autor

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Titel: Professionalisierung der Pflege