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Empirische Arbeit zur Fremdbeobachtung

Studienarbeit 2011 13 Seiten

Psychologie - Methoden

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thema und Schwerpunkt
2.1 Forschungsfrage
2.2 Definitionen
2.3 Relevanz und Zielsetzung der Studie

3. Theoretische Grundlagen
3.1 Beobachtungsfehler
3.2 Persönlichkeitstest (NEO-FFI)

4. Methoden
4.1 Design der Studie
4.2 Untersuchungsfeld

5. Auswertung

6. Reflexion

7. Kritik

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Beobachtung anderer Personen ist in der Sozialen Arbeit – das „… Label unter dem Sozialarbeit und Sozialpädagogik zusammengefasst wurden…“ (Michel-Schwartze, 2009, S. 122) – eine sehr häufig genutzte Methode, die aus dem Alltag der Sozialen Arbeit nicht wegzudenken ist. „Professionelles Arbeiten in der Sozialen Arbeit bedeutet, die … Verhaltensweisen von Menschen zu beobachten und zu bewerten…“ (ebd., 2009, S. 122). Die Fremdbeobachtung soll in dieser Arbeit im Fokus stehen, also jene Beobachtung die sich mit der Beobachtung von Menschen beschäftigt. Wichtig für diese empirische Abhandlung sind die Klärung der Begriffe der verschiedenen Beobachtungsformen und –arten, der notwendigen psychologischen Erkenntnisse, sowie eine kurze Erwähnung der Begründer dieser Theorien, ohne zu sehr auf Details einzugehen. Es darf an der jeweiligen Stelle auf weiterführende und zu empfehlende Literatur verwiesen werden. Auch will der Autor dieser Arbeit auf den Forschungsstand eingehen, um dann eigene Hypothesen zu präsentieren, welche anhand der eigenen Untersuchung bewiesen bzw. kritisch betrachtet werden sollen. Dazu ist natürlich die Methoden zur Datengewinnung wichtig zu erwähnen, die Untersuchungsform zu nennen usw. Gegen Ende dieser Arbeit werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Gegenstand dieser Arbeit sind ein Beobachtungsbogen sowie ein NEO-FFI-Bogen, der vom Autor selbst ausgefüllt wurde. (Anm. d. Red.: Die hier benannten Testbögen und Auswertungen sind nicht im Lieferumfang enthalten.) Vorab wird dem Leser jedoch diese Art des Tests und die Erklärung seiner enthaltenen Aspekte dargelegt, da sie für das weitere Verständnis wichtig erscheinen. Beide Bögen dienen später – inklusive ihrer Auswertung – der Verknüpfung beider Ergebnisse. Die Abhängigkeit beider Resultate soll deutlich werden, um evtl. auf die Forschungsfrage Antwort zu geben. Zielsetzung soll also sein, ob die Beobachtung eines Individuums von der eigenen Persönlichkeit – also der des Beobachtenden – abhängen kann. Eine exakte Formulierung der Forschungsfrage folgt im weiteren Verlauf. Relevant für die im Verlauf dieser Arbeit folgenden Auswertung und Beschreibung des Experimentes ist es wichtig zu erwähnen, dass Die beobachtete Person in dieser Abhandlung Andrea genannt werden soll, da dieser Name im Kurs X als Vorname nicht vorkommt. Im Übrigen ist die Verwendung ausschließlich männlichen Form in dieser Arbeit lediglich der phlegmatischen Einstellung des Autors geschuldet und schließt die weibliche Form mit ein.

2. Thema und Schwerpunkt

Die Eingrenzung und Benennung des Themas sind für eine leichter verständliche Darstellung sehr wichtig, da Fremdbeobachtung, als Teil der Beobachtung an sich, abgegrenzt werden muss. Nach möglichst genauer Formulierung der Forschungsfrage, soll die Wichtigkeit dieser Fremdbeobachtung herausgestellt werden und dadurch die Zielsetzung dieser Arbeit erläutert werden, da sie von Bedeutung für die spätere Auswertung der Ergebnisse als Grundlage dient.

2.1 Forschungsfrage

Die Forschungsfrage dieser Arbeit soll sich mit dem Zusammenhang zwischen Fremdbeobachtung und der eigenen Persönlichkeit beschäftigen. Anhand einer durchgeführten Beobachtung sollen diese Ergebnisse in Relation zu den Resultaten eines Persönlichkeitstests, der vom Beobachteten ausgefüllt wurde, betrachtet werden. Durch den Beobachtungsbogen sollten die Beobachtungskriterien eingegrenzt werden, um so ausgewählte Gesichtspunkte betrachten zu können. So sollte die Aufmerksamkeit zielgerichteter gelenkt werden. Der Persönlichkeitstest hat den Anspruch möglichst objektiv zu sein. Die Forschungsfrage verlangt eine Definition der Begriffe ‚Beobachtung‘, ‚Fremdbeobachtung‘ und ‚Persönlichkeit‘ sowie der Erläuterung des Beobachtungsbogens und des Persönlichkeitstests.

2.2 Definitionen

Beobachtung ist nicht nur ein aktiver Vorgang der „… visuellen Wahrnehmung …“ (Hussy et. al., 2010, S. 60) und – wie in dieser Abhandlung – der Datenerhebung. Die systematische und selektive Erfassung dieser Daten folgt einem bestimmten „… zuvor festgelegten Beobachtungsplan, der festlegt,“ (ebd., 2010, S. 60)

1. Was beobachtet werden soll (…);
2. Welche Aspekte weniger oder nicht relevant sind;
3. Welchen Interpretationsspielraum der Beobachtende bei der Beobachtung hat;
4. Wann, wo und wie lange die Beobachtung erfolgt (…);
5. Auf welche Weise das Beobachtete registriert und beobachtet wird.

Dieser Beobachtungsbogen wurde innerhalb des Kurses erarbeitet. Die zweite wichtige Definition ist die der Fremdbeobachtung. Sie ist die Beobachtung einer anderen Person durch den Beobachtenden. Fremdbeobachtung ist eine „… Methode zur gezielten Wahrnehmung des Verhaltens und Erlebens anderer Personen.“ (Ekert & Ekert, 2005, S. 14). Die exaktere Differenzierung der Fremdbeobachtung für diese Studie folgt unter dem Kapitel 3 (Methoden). Den dritten Punkt den es zu definieren gilt bildet der Begriff der Persönlichkeit. Dieser Begriff ist schon seit langer Zeit von verschiedensten Theoretikern zu definieren versucht worden. Die allgemeinste Form der Definition des Begriffes der Persönlichkeit soll für diese Arbeit genügen und lautet wie folgt:

„Bei der Persönlichkeit geht es um jene Charakteristika oder Merkmale des Menschen, die konsistente Muster des Fühlens, Denkens und Verhaltens ausmachen.“ (Pervin et. al., 2010, S. 31)

Ziel dieser Studie ist es lediglich die Betrachtung des Verhaltens, um eine Auswertung im späteren Verlauf dieser Abhandlung zuzulassen und diese mit dem Erwähnten Persönlichkeitstest in Zusammenhang zu bringen.

2.3 Relevanz und Zielsetzung der Studie

Die Wichtigkeit und das Erfordernis dieser empirischen Erhebung ist – ganz profan – sicher die Übung dieser Art der Datenerhebung. Da Beobachtung in der Sozialen Arbeit und in anderen sozialen Berufen von allergrößter Bedeutung ist, möchte diese Arbeit sowohl Einblick in das Nötige für eine spätere und größer angelegte Studie bieten, als auch die Erfahrung der Möglichkeit von Beobachtungsfehlern nicht vorenthalten. Denn Beobachtung ist ein sensibler Bereich, der erstens fehleranfällig sein kann und zweitens im dem Studium folgenden Berufsleben menschliche Schicksale beeinflussen kann. Der Verantwortung dieses wichtigen Aspektes der Beobachtung sollte man sich immer bewusst sein.

3. Theoretische Grundlagen

Die theoretischen Grundlagen sollen einen kurzen Überblick über die, für die Auswertung wichtigen, Theorien geben und dadurch die Beobachtungsfehler und den Persönlichkeitstest transparenter machen. Dadurch wird die Nachvollziehbarkeit für den Leser verständlich, damit dieser die Intention dieser Arbeit nachvollziehen kann. Weitere Theorien sollen nicht genannt sein, da für die Forschungsfrage nur diese Theorien wichtig sind.

3.1 Beobachtungsfehler

Die Beobachtung im Alltag unterscheidet sich von der im wissenschaftlichen Bereich. Erstere Form der Beobachtung ist ein rein visuelles Wahrnehmen ohne genaueres Ziel. Die wissenschaftliche Wahrnehmung – das Beobachten – ist eine „… systematische und regelgeleitete Registrierung des Auftretens oder der Ausprägung von ausgewählten, psychologisch relevanten Merkmalen oder Ereignissen …“ (Hussy et al., 2010, S. 60). Ein Beobachtungsbogen, wie in dieser Arbeit, kann hilfreich sein diese Zielrichtung in den Griff zu bekommen. Wissenschaftliche Beobachtung folgt zudem folgenden Regeln, die im Einzelnen erwähnt werden, zitiert nach Hussy et. al. (2010):

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Details

Seiten
13
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656125686
ISBN (Buch)
9783656126867
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v188770
Institution / Hochschule
SRH Fachhochschule Heidelberg
Note
1,2
Schlagworte
empirische arbeit fremdbeobachtung Psychologie Soziale Arbeit Beobachtung Empirik subjektiv objektiv

Autor

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Titel: Empirische Arbeit zur Fremdbeobachtung