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Die Apotheose der Cäsaren als Konfrontationspunkt zwischen Christen und Heiden – Tertullian über den römischen Kaiserkult

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 32 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Kaiseropfer und der Kaiserschwur

3. Der Kaiser und seine Konkurrenz zu anderen Gottheiten und dem christlichen Gott

4. Die religiöse und weltliche Ebene der Kaiserverehrung

5. Tertullians Haltung zur Kaisertitulatur

6. Fazit

7. Anhang

8. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Druck auf die Christen in der zweiten Hälfte des zweiten ebenso wie im beginnenden dritten Jahrhundert muss spürbar groß gewesen sein: Der Briefwechsel zwischen Plinius Minor und dem damaligen Cäsaren Traian hatte bereits in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts mehr oder weniger festgelegt, dass das öffentliche Bekenntnis zum Christentum unter Strafe stand und kapitale Urteile nach sich ziehen würde. Dies trug dazu bei, dass die vormals chronische Rechtsunsicherheit, die für die Angeklagten unter Umständen von Vorteil sein konnte, bekämpft wurde. Außerdem sah sich Kaiser Septimius Severus, der um die Jahrhundertwende an der Spitze des römischen Weltreiches stand, mit innen- und außenpolitischen Schwierigkeiten konfrontiert. Das Volk musste beispielsweise im Angesicht verschiedener Konkurrenten um die Führung des Reiches (z. B. Clodius Albinus in Britannien) gewonnen werden und es bedurfte auf Grund der Bedrohung der Parther im Osten dringend der Einigkeit. Eine Möglichkeit hierzu wäre unter Umständen das entschlossene Vorgehen gegen die von der römischen Gesellschaft mitunter misstrauisch beäugten Christen gewesen. Zahlreiche Quellen berichten darüber hinaus von ad hoc auftretenden, zwar lokal begrenzten, aber trotz allem bedrohlichen Fahndungen, wie jener 155 n. Chr. in Smyrna oder der in Lugdunum um 177 n. Chr., die sich gegen die unbeliebten Christen richteten.

In diese recht turbulente Zeit sind die zahlreichen Schriften des Tertullian, des Apologeten aus Nordafrika, des ersten ,namhaften’ christlichen Autors, der in der lateinischen Sprache schrieb[1], zu datieren. Der rhetorisch versierte Karthager, der ca. 160 n. Chr. als Sohn eines römischen Offiziers geboren und eine juristische Ausbildung genossen hatte[2], machte es sich in diesen für das junge Christentum unruhigen Zeiten zur Aufgabe, um Verständnis für seinen Glauben zu werben, seine theologischen Standpunkte zu verteidigen, zu informieren oder - simpler - den brodelnden Christenhass durch Argumentation zu bekämpfen.

Zu diesem Zweck publizierte er Werke wie das Apologeticum, eine Verteidigungsschrift, um das Jahr 197 n. Chr. sowie Abhandlungen wie seinen etwa 212 n. Chr. verfassten Brief an den Prokonsul von Afrika, Scapula. In diesen Publikationen unternahm der Literat den Versuch, die von den Heiden typischerweise vorgebrachten und sich z.B. in den Verfolgungen in Karthago entladenden Vorwürfe zu diskutieren und seine Glaubensgemeinschaft von diesen Anklagen reinzuwaschen. Er bediente sich der Rhetorik um den heidnischen Adressaten aber auch den christlichen Rezipienten darzulegen, warum ein gläubiger Christ den römischen Kaiser nicht als göttliches Wesen verehren kann, warum man den traditionellen Göttern der Römer, anders als die übrigen Bürger, keine (materiellen) Opfer darbringen will, warum Elemente des römischen Alltages wie die Festtage oder Gladiatorenkämpfe nicht Teil des christlichen Lebens sein können. Einerseits bekämpfe Tertullian den bisweilen schlechten Ruf der jungen Christengemeinde als gottlose, untreue, promiskuitive, inzestuöse und kannibalistische Barbaren, andererseits hielt er auch der Gesellschaft Roms unter Verwendung der Ironie und des Sarkasmus einen Spiegel vor. Beim Versuch, zahlreiche dieser Kollisionspunkte und Vorwürfe zu beleuchten, widmete Tertullian sich im Apologeticum besonders den beiden interessantesten Anklagepunkten gegen die Christen: dem Frevel gegen die heidnischen Götter sowie der Majestätsverletzung. Diese beiden Aspekte waren beispielsweise durch die postmortale Verehrung vieler Kaiser als Gottheiten - diese Tradition entsprang der orientalisch-hellenistischen Vorstellung einer Verbindung zwischen Gottheiten und Herrschern bzw.[3] Helden - eng verflochten. Die Analyse der Argumentationsstruktur im Hauptwerk Tertullians, dem Apologeticum, im Zusammenhang mit dem Anklagepunkt des crimen laesae maiestatis[4], ist das Hauptziel dieser Arbeit. Es soll hierbei untersucht werden, wie der Apologet seinen Ansichten gegenüber der Verehrung des weltlichen Herrschers als Gottheit Ausdruck verleiht und wo er die Christen innerhalb dieses religiösen Brauchtums sieht. Wie weit können sich seiner Ansicht nach die Christen an die heidnisch-römischen Gepflogenheiten anpassen, ohne dabei den eigenen Glauben zu gefährden? Welche Aspekte sind bezogen auf Kaiser, Kult und Gemeinschaftsleben abzulehnen und welche zu akzeptieren?

Um die Diskussion dieser Punkte verstehen zu können, wird darüber hinaus untersucht werden, ob die Vorwürfe Tertullians tatsächlich der Realität entsprachen, d.h. was die heidnisch-römische Historiographie im Hinblick auf die consecratio, die „rechts- und ritualmäßige Einreihung einer profanen Person ... in die Kategorie des Heiligen“[5] zu berichten wissen. Auf welche Art und Weise wurden die Kaiser verehrt? Ließen sich alle Kaiser zu Lebzeiten als Gottheiten verehren oder unterlag die Apotheose bzw. Konsekration dieser gewissen Einschränkungen?

Zur Diskussion der in dieser Arbeit zu behandelnden Aspekte, namentlich des Kaiseropfers und -schwurs (Kapitel 2), der Hierarchie zwischen Kaiser und Gott (Kapitel 3), des Gebets für den Kaiser (Kapitel 4) sowie der Kaisertitulatur (Kapitel 5) werden weitere zeitgenössische Apologien herangezogen. Hierzu dienen die Werke des Theophilus von Antiochia, des Athenagoras, des Orígenes, des Minucius Felix sowie des Justin, die überwiegend im stürmischen Übergang zwischen dem 2. und 3. Jahrhundert publiziert haben. Widerspricht Tertullian den Ansichten dieser Autoren oder stützen sich die mannigfaltigen Argumentationen gegenseitig?

Auch die Quellen der Grundsätze in den Apologien sind eingehend zu beleuchten. Welche Gebote und Verbote finden sich in der Heiligen Schrift, welche werden durch frühe Schriften wie die Briefe des Clemens oder des Polykarp verbreitet?

Letztlich ist allerdings kaum flächendeckend zu beweisen, ob die frühen Christen tatsächlich allesamt Kenntnis von den Argumentationen in den Apologien sowie den Anweisungen in den anderen christlichen Quellen hatten und letztere auch befolgten. Ein Blick in die Akten des Heiligen Polykarp, des Heiligen Apollonius und anderer zeitgenössischer Märtyrer erlaubt lediglich die Betrachtung eines (historischen) Ausschnittes der Konfrontation zwischen Christen und Heiden.

Auf die quellennahe Analyse der unterschiedlichen Apologien, allen voran des Apologeticums, und deren Prüfung mit Hilfe der heidnischen Geschichtsschreibung ebenso wie der Märtyrerakten erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse, welche diese Arbeit gemeinsam mit Bildern von römischen Münzen im Anhang beschließt.

2. Das Kaiseropfer und der Kaiserschwur

Die Argumentation rund um das Verhältnis der Christen zum Kaiseropfer und zum Kaiserschwur konzentriert sich in erster Linie auf das 28. Kapitel von Tertullians Apologeticum. Der Apologet aus Karthago kritisiert im Besonderen, dass es den Christen nicht freigestellt ist, dem Kaiser zu opfern. Vielmehr unternahm das römische Umfeld zahlreiche Versuche, die Christen zu dieser Kulthandlung zu bewegen. Bei ebendiesem Zwang handelte es sich allerdings vermutlich weniger um einen solchen, der durch bestimmte Gesetze vorgeschrieben wurde und sich demnach auf alle Bewohner des Römischen Reiches bezog - dies wurde erst unter Kaiser Decius im Jahre 249/50 n. Chr. zur Realität[6] - als vielmehr um eine gesellschaftliche Erwartungshaltung, eine Regel oder Norm. Das Römische Reich war ein imperium sacrum[7] und der Kaiser als politische Spitze und Empfänger einer religiös motivierten Verehrung für das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Vaterlandes[8], für die kosmische Ordnung[9], oder einfach für den Zusammenhalt innerhalb des Reiches[10] zuständig. Somit wären der Kaiser, sein Kult und auch die mit ihm verbundenen Kulthandlungen möglicherweise der ,Kitt’ zwischen den Völkern und Schichten des Reiches. Im Umkehrschluss würde dieser Umstand bedeuten, dass die Christen und ihr Unwille, dem Kaiser auf die eine oder andere Weise zu huldigen und bei ihm zu schwören - ihn als göttliches Wesen anzusehen bzw. ihn durch „Akklamation und Zeremoniell ... zu einem Gottheiland“[11] zu erheben - von der heidnischen Gesellschaft mit Sicherheit als eine Bedrohung für den Frieden und das Heil empfunden worden. Dieser Aspekt und die übrigen Vorwürfe gegen die Christen, welche, wie der Ritualmord, die Gesellschaft selbst betrafen, trugen sicherlich dazu bei, dass die Verfolgungen der Christen zu dieser Zeit zumeist von den ,niederen’ Schichten ausgingen und nicht etwa zentral organisiert waren. Dies änderte sich erst im Laufe der späteren Verfolgungen unter Decius (ca. 249 - 250 n. Chr.), Valerian (ca. 257 - 260 n. Chr.) sowie Diocletian, Galerius und Maximinus (ca. 303 - 313 n. Chr.)[12].

Den hier beschriebenen Opfer- und Schwurdruck prangert Tertullian also in seinem apologetischen Werk an.

Er schreibt „liberos homines invitos urgeri ad sacrificandum“[13] oder „uti nos por salute imperatoris sacrificare cogatis'“[14] und unterstreicht durch die Verwendung solcher Formen wie urgeri, cogatis bzw. „cogeretur“[15] diese augenscheinlich vorherrschende Atmosphäre des Drucks an vielen Stellen innerhalb dieses Kapitels.

Der Karthager knüpft den Opferdruck darüber hinaus an die Ansicht, dass die Götter einem unfreiwillig verrichteten Opferdienst oder Schwur wenig wohlwollend gegenüber stehen dürften. Mit anderen Worten: Er tut den vorherrschenden Opferzwang in diesem

Zusammenhang als „ineptum“[16] ab. In seinen Augen ist ein Opfer ohne Glauben und ohne Einwilligung ein Opfer, das „grana turis unius assis, Arabicae arboris lacrimas, nec duas meri guttas, nec sanguinem reprobi bovis mori optantis“[17] einschließt, unter keinen Umständen mit einem „orationem de carne pudica, de anima innocenti, de spiritu sancto profectam“[18] zu vergleichen. Der Apologet stellt demnach das unfreiwillige, den Christen vom römischen Umfeld auferlegte Opfer einem freiwillig verrichteten Gebet entgegen.

Eng verknüpft er dieses Opfer zudem mit dem Kaiserschwur. Tertullian schreibt hierzu: „Sed et iuramos sicut non per genios Caesarum, ita per salitem eorum, quae est augustior omnibus geniis. Nescitis genios daemonas dici“.[19] Er lehnt also den Schwur beim Genius der Kaiser ab, welchen er im Übrigen mit einem Dämon gleichsetzt[20], erklärt aber, dass die Christen dennoch stets auf ihre eigene Weise für das Wohl des Kaisers bitten. Liest man diesen Argumentationspunkt Tertullians, so stellt sich die Frage, worum es sich bei diesem Genius grundsätzlich handelt und wie und warum dieser verehrt wird. Hasenfratz meint hierzu, dass der Begriff ursprünglich eng mit den Verzierungen des heidnischen Familienaltars und der Verehrung der patriarchalischen Zeugungskraft verbunden gewesen sei [21], während Manfred Clauss den kaiserlichen Genius schlicht mit einer Art Schutzgottheit gleichsetzt[22]. Klar ist, dass die Verehrung des Genius zu den üblichen religiösen Praktiken der Kaiserverehrung im römischen Reich gehörte, denn der Kaiser wurde nur in den seltensten Fällen selbst und direkt verehrt[23]. Cassius Dio berichtet hier „[f]or in the capital itself and in Italy generally no emperor, however worthy of renown he has been, has dared to do this; still even there various divine honours are bestowed after their death upon such emperors“[24]. Die Gläubigen sahen folglich von einer gottgleichen Verehrung des Kaisers zu dessen Lebzeiten überwiegend ab und erwiesen ihm dennoch die Ehre, indem sie den Cäsaren so nah an einen Gottesstatus erhoben, wie dies entsprechend der Sitten und Gepflogenheiten möglich und zulässig war.

Dies geschah in erster Linie durch die Verehrung des besagten genius Augusti[254] ebenso wie durch jene des numen Augusti[26] und später speziell durch die Anbetung solcher Gottheiten wie der victoria Augusta, pax Augusta, salus Augusta, concordia Augusta oder clementia Augusta[27]. Durch diese stellvertretende Ehrung wurde der Herrscher also sozusagen auf Grund der Ausübung des Amtes bzw. durch seine gesellschaftliche Stellung und Rolle praktisch gottähnlich, jedoch (in den meisten Fällen) zu Lebzeiten zunächst nicht gottgleich[28]. Klauck spricht analog von einer Zwischenstellung zwischen Sterblichkeit und Göttlichkeit[29].

Belege für die Stellvertreterverehrung durch Opfer und Schwur und damit auch für die Vorwürfe, die Tertullian äußert, finden sich in zahlreichen heidnisch-römischen Quellen. Horaz berichtet über Augustus „praesenti tibi maturos largimur honores iurandasque tuam per numen ponimus aras, nil oriturum alias, nil ortum tale fatentes[30], während Sueton über Caligula sagt „vel quod numquam per genium suum deierassent‘[31]. Auch Plinius schreibt im Rahmen seines Briefwechsels mit Kaiser Trajan „praeivimus et commilitonibus ius iurandum more sollemni, eadem provincialibus certatim pietate iurantibus“[32], d.h. dass die Heiden beim Kaiser einen Schwur ablegten.

Die Quellen belegen somit, dass der Schwur beim kaiserlichen Genius und Numen bzw. Opferungen[33] an diese mehr oder weniger zum religiösen Alltag Roms gehört haben müssen. Dass Opferzwang und Kaiserschwur strittige Punkte zwischen heidnischen Römern und frühen Christen darstellten, wird durch die Tatsache nahe gelegt, dass sich viele andere Apologeten und Zeitgenossen Tertullians ebenfalls zu dieser Problematik äußerten.

Tertullian selbst bekräftigt seine Meinung zu diesem Thema erneut in seiner Schrift Ad Scapulam. Hier bezeichnet er die Opferbereitschaft eines Gläubigen wiederum als grundsätzliche Voraussetzung für das Wohlwollen der empfangenden Götter: „Ita etsi nos compuleritis ad sacrificandum, nihil praestabitis diis uestris[34]. Ähnlich wie Tertullian lehnt es der Apologet Origines in seiner Streitschrift Contra Celsum mit sehr drastischen Worten ab, den Kaiser als Christ durch Kulthandlungen ehren zu müssen. Er schreibt „ ,Bei dem Glücke des Kaisers schwören wir’ nicht, wie auch nicht bei einem anderen angeblichen Gotte ... ,Bei dem Glücke des römischen Kaisers schwören heiße soviel als bei einem Dämon schwören’ - das, was man ,das Glück des Kaisers’ nennt, ein Dämon, so müssen wir auch in diesem Falle lieber sterben, als bei einem bösen und treulosen Dämon schwören"[35]. Eines wird aus diesem Absatz, der durch die eingeschobenen Zitate des Streitgegners etwas wirr erscheint, bewiesen: Orígenes vergleicht die Stellvertreter-Anbetung des Kaisers mit der Anbetung von Dämonen, wie dies auch Tertullian im Apologeticum und an anderer Stelle in Ad Scapulam[36] tut. Dieser Vergleich zwischen Dämon und Stellvertreter findet sich ebenfalls bei Minucius Felix, welcher schreibt, dass die Heiden bei der Kaiserverehrung, „zu ihrem Genius, [besser gesagt Dämon]"[37] beten. Justin greift die Opferproblematik im Allgemeinen auf eine ähnliche Art und Weise, wie dies auch bei Tertullian zu beobachten ist.

In seiner an Antoninus Pius adressierten Bittschrift in zwei Teilen kritisiert der christliche Geistliche um 150 n. Chr[38]. die Opfergaben, die „unbeseelt und tot sind"[39] und merkt generell an, dass der christliche, der wahre Gott im Gegensatz zu den heidnischen Dämonen „keiner materiellen Opfergaben von Seiten der Menschen bedarf"[40]. Ebendiese materiellen Opfergaben, die üblicherweise Weihrauch und Wein umfassten[41].

[...]


[1] Vgl. Heine, R., „The beginnings of Latin Christian literature”, in: F. Young, L. Ayres, A. Louth (Hrsg.), „The Cambridge History of Early Christian Literature” (Cambridge 2004) S. 131- 141: Heine, S. 131; Vgl. Haendler, Gert, „Von Tertullian bis Ambrosius - Die Kirche im Abendland vom Ende des 2. bis zum Ende des 4. Jahrhunderts“, Berlin 1978: Haendler, S. 21.

[2] Vgl. ebd., S. 21.

[3]

Vgl. Koep. Leo, „Antikes Kaisertum und Christusbekenntnis im Widerspruch“, in: JbAC 4 (1961) S. 58-76: Koep, S. 63.

[4] Vgl. Tertullian, „Apologeticum”, Becker, Carl (Ed.) München 1961: Tertullian, Apol. 28,3.

[5] Bickermann, Elias, „Die Römische Kaiserapotheose“, in: Wlosok, Antonie (Hrsg.), „Römischer Kaiserkult“, Darmstadt (1978) S. 82 - 122: Bickermann, S. 82f.

[6] Vgl. Rives, J.B., „The Decree of Decius and the Religion of Empire”, in: The Journal of Roman Studies 89 (1999) S. 135 - 154: Rives, S. 135; Bringmann, Klaus, „Christentum und römischer Staat im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr.“, in: GWU 29.1 (1978) S. 1 - 18: Bringmann, S. 1; Winkelmann, Friedhelm, „Geschichte des Frühen Christentums“, München 1996: Winkelmann, S. 90.

[7] Vgl. Christensen, Torben, „Christus oder Jupiter - der Kampf um die geistlichen Grundlagen des Römischen Reiches“, Göttingen 1981: Christensen, S. 25; Cicero, „De Natura Deorum“, <http://www.thelatinlibrary.com/ cicero/nd3.shtml> [19.03.20010]: Cicero, de nat. Deorum, III, 5: Religiosität Grund für Macht Roms.

[8] Vgl. Clauss, Manfred, „Deus praesens - Der römische Kaiser als Gott“, in: Klio 78 (1996) S. 400 - 433: Clauss 1996, S. 427.

[9] Vgl. Hasenfratz, Hans-Peter, „Die antike Welt und das Christentum - Menschen, Mächte, Gottheiten im römischen Weltreich“, Darmstadt 2004: Hasenfratz, S. 39.

[10] Vgl. Dassmann, Ernst, „Kirchengeschichte - Bd. 1 : Ausbreitung, Leben und Lehre der Kirche in den ersten drei Jahrhunderten“, Stuttgart [u.a.] 1991: Dassmann, S. 77.

[11] Ebd., S. 77.

[12] Vgl. Winkelmann, S. 90; Rives, S. 135; Tröger, Karl-Wolfgang, „Kirchengeschichte in Einzeldarstellung - Band I: Das Christentum im zweiten Jahrhundert“, Berlin 1988: Tröger, S. 113; Humphries, Mark, „Early Christianity”, New York 2006: Humphries, S. 194; Brox, Norbert, „Kirchengeschichte des Altertums“, Düsseldorf 1995: Brox, S. 52.

[13] Tertullian, Apol. 28,1.

[14] Ebd., 28,1.

[15] Ebd., 28,1.

[16] Ebd., 28,1.

[17] Ebd., 30,6.

[18] Ebd., 30,5.

[19] Ebd., 32,2.

[20] Hierbei handelt es sich unter Umständen um reine Polemik, da der Genius auch mit dem griechischen Daimon gleichgesetzt wurde. Diese Wesenheit war aber, anders als im christlichen Glauben der Dämon, nicht zwingend gut oder böse.

[21] Hasenfratz, S. 404.

[22] Clauss, Manfred, „Kaiser und Gott - Herrscherkult im römischen Reich“, Stuttgart [u.a.] 1999: Clauss, S. 404.

[23] Vgl. Gradel, Ittai, „Emperor Worship and Roman Religion“, Oxford 2002: Gradel, S. 142; Mattingly, Harold, „The Roman ‘Virtues’“, in: The Harvard Theological Review 30.2 (1937) S. 103 - 117: Mattingly, S. 111; Bickermann, S. 85, 106; Jacobs, Manfred, „Zugänge zur Kirchengeschichte - Bd. 2: Das Christentum in der antiken Welt - Von der frühkatholischen Kirche bis zu Kaiser Konstantin“, Göttingen: 1987 : Jacobs, S. 41;

Winkelmann, S. 154; Hasenfratz, S. 41.

[24] Cassius Dio, „Historia Romana“, <http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/ Texts/ Cassius_Dio/ home.html> [19.03.2010]: Cassius Dio, Historia Romana LI, 20,8.

[25] Ovid, „Fasti”, <http://www.thelatinlibrary.com/ovid/ovid.fasti5.shtml> [19.03.2010]: Ovid, Fasti V, 145f: „mille Lares Geniumque ducis, qui tradidit illos, Urbs habet, et vici numina terna colunt‘.

[26] Wlosok, Antonie, „Einführung", in: Wlosok, Antonie (Hrsg.), „Römischer Kaiserkult" Darmstadt (1978) S. 1 - 55: Wlosok, S. 39: „Die spezifische Eigentümlichkeit der Gottheit"; Martial, „Liber Spectaculorum", <http://la.wikisource.org/wiki/Liber_spectaculorum_ (Epigrammaton_liber)> [19.03.2010]: Martial, de spec., 29,7: „numen habet Caesar, sacra est haec, sacra potestas".

[27] Vgl. Mattingly, S. 111; Christensen, S. 23; Fergusson, Everett, „Backgrounds of early Christianity,” Grand

Rapids 2003: Fergusson, S. 212.

[28] Vgl. Wlosok, S. 39f; Christensen, S. 23; Koep, S. 66; Fergusson, S. 212; Mattingly, S. 111; Klauck, Hans- Josef, „Die religiöse Umwelt des Urchristentums - Bd. 2: Herrscherkult und Kaiserkult, Philosophie, Gnosis", Stuttgart 1996: Klauck, S. 62.

[29] Vgl. ebd., S. 62.

[30] Horaz, „Epistularum", <http://la.wikisource.org/wiki/Epistulae_(Horatius)_-_Liber_II> [19.03.2010]: Horaz, Epistulae II, 1,15ff. Sueton, „De Vita Caesarum”, <http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/ Suetonius/ 12Caesars/

[31] home.html> [19.03.2010]: Sueton, Caligula, 27,3.

[32] Plinius Minor, „Epistularum”, <http://la.wikisource.org/wiki/Epistulamm_liber_X_%28Gaius_ Plinius _ Caecilius Secundus%29> [19.03.2010]: Plinius Minor, Epistularum X, 52.

[33] Augustus, „Res Gestae”, <http://la.wikisource.org/wiki/Res_gestae> [21.03.2010]: Augustus berichtet in den Res Gestae: „privatim etiam et municipatim universi cives unanimiter continenter apud omnia pulvinaria pro valetudine mea supplicaverunt" (ebd., 9,2).

[34] Tertullian, „Ad Scapulam", <http://www.tertullian.org/latin/ad_scapulam_app.htm> [19.03.2010]: Tertullian, Ad Scapulam, 2,2.

[35] Origenes, „Contra Celsum", <http://www.unifr.ch/bkv/kapitel136.htm> [19.03.2010]: Origenes, Contra Celsum VIII, 65.

[36] Tertullian, Ad Scapulam, 2,1: „Ceteros et ipsi putatis deos esse, quos nos daemonas scimus".

[37] Minucius Felix, „Octavian", <http://www.unifr.ch/bkv/kapitel393.htm> [19.03.2010]: Minucius Felix, Octavian, 29,5.

[38] Vgl. Jones, Donald, „Christianity and the Roman Imperial Cult”, in: Haase, Wolfgang: „Aufstieg und Niedergang der römischen Welt - II: Principat", Bd. 23.2: „Religion, Vorkonstantinisches Christentum: Verhältnis zu römischem Staat und heidnischer Religion", Berlin [u.a.] 1980. 1023-1054: Jones, S. 1038; Winkelmann, S. 85.

[39] Justin, „Apologia Prima", <http://www.unifr.ch/bkv/kapitel77.htm> [21.03.2010]: Justin, Apologia Prima, 9.

[40] Ebd., 10.

[41] Vgl. Nestle, Wilhelm, „Haupteinwände des antiken Denkens gegen das Christentum", in: Martin, Jochen & Quint, Barbara, „Christentum und Antike Gesellschaft - Wege der Forschung, Band 649", Darmstadt (1990) S. 17 - 81: Nestle, S. 65.

Details

Seiten
32
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656150879
ISBN (Buch)
9783656151548
Dateigröße
656 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v190618
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,0
Schlagworte
apotheose cäsaren konfrontationspunkt christen heiden tertullian kaiserkult

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Titel: Die Apotheose der Cäsaren als Konfrontationspunkt zwischen Christen und Heiden – Tertullian über den römischen Kaiserkult