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Die Mätressenwirtschaft Augusts des Starken

Barocke Lebensart zugunsten des Lustgewinns

Hausarbeit (Hauptseminar) 2011 23 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe

Inhalt

1.Einletung

2. Der junge Heißsporn

3. Dynastische Prinzipien

4. Moderne höfische Lebenshaltung

5. Die Frauen und die Politik
5.1. Aurora von Königsmarck
5.2. Die Gräfin Esterle
5.3. Fürstin Lubomirska
5.4. Anna Constantia von Brockdorf
5.5. Die Gräfin Dönhoff
5.6. Die „Nesthäkchen“

6. Resümee

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Bestehen des Adels des heiligen römischen Reichs setzte bis zur Auflösung der Monar- chie eine klar geordnete Heiratspolitik voraus.1 Besonders der Hochadel war mit der bestän- digen Aufgabe konfrontiert, bereits bestehende Verwandschaften bzw. Freundschaften zu anderen Fürstenhäusern zu pflegen und im besten Fall durch zusätzliche Verbindungen zu erweitern. Bei der Partnerwahl wurden immer die Herkunft, die gesellschaftliche, religiöse sowie politische Position, Reichtum, Gesundheit, Alter, Schönheit, Tugendhaftigkeit und Verwandschaftsgrad genau geprüft, was die Suche erheblich erschwerte und den Aspekt von persönlicher Zuneigung vernachlässigen musste.2 Diese allgemeingültige Praxis sorgte für ein stabiles Mächtegleichgewicht. Sie war demnach streng an das komplexe Regelsystem gebunden. Thronansprüche und Erbschaftsfolgen wurden auf diese Weise nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb der Herrscherfamilien legitimiert.3

In der Epoche des Barock fanden diese Sitten einen eigenwilligen Exkurs. Sicherlich wurden hochadelige Ehen weiterhin nach bewährtem System und Gottessegen geschlossen, doch hatte die fürstliche Aufgabe der Repräsentation, gemessen am Glanz des französichen Kö- nighofs, stark an Bedeutung zugenommen. Die moralischen Anforderungen waren durch hinzugekommene hedonistische Werte - das galt besonders für die zumeist männlichen Herrscher - gelockert worden. Als Vorbild wird hierfür gern Ludwig XIV. von Frankreich herangezogen, dessen absolutistische Politik, glanzvolle Hofhaltung und exzentrischer Le- benswandel auf viele Fürstenhöfe Europas ausstrahlte.4 Wenn sich ein fürstliches Oberhaupt eine offizielle Mätresse hielt, galt dies fortan als chic und statusfördernd. So wie alle Über- höhungen waren sie der Verdeutlichung eines absolutistischen Anspruchs zuträglich, erst recht des Sitten- und Ehebruchs wegen, welcher mit ihnen einherging und über welchen sich der Fürst zu stellen traute. Des weiteren kosteten Mätressen Geld. Aus diesem Grund war das Phänomen der offiziellen Liebschaft fast ausschließlich im hohen Adel anzutreffen.5 Die Mätressen sorgten jedoch nicht nur für Zerstreuung beim Herrscher und dienten der Re- präsentation, sondern erfüllten u.U. auch für dessen politische Berater einen fragwürdigen Zweck: sie machten ihn beeinflussbar.

Manche Mätressen strebten allerdings eigens nach politischen Aufgaben. Abhängig vom Charakter ihres Liebhabers gelang ihnen in wenigen Fällen der Aufstieg als engste Beraterin.

Nach hierarchischen Maßstäben standen sie immerhin im Rang über den Ministern.6 Aber auch ohne diesen Einfluss war „der Status der Mätresse das Höchste, was eine Karrierefrau [...] erreichen konnte.“7 Denn eine materielle Absicherung war ihnen und ggf. ihren Familien gewiss. Sollten sie zudem, gemäß der allgemeinen Erwartung, Nachkommen geboren haben, bestand die Möglichkeit einer Legitimierung des Kindes, dessen standesgemäße Erziehung und die Aussicht auf Erbschaft. Vor allem wenn die in der Pflicht stehende Ehefrau keine bzw. nur Mutter von Töchtern gewesen sein sollte, war der Druck zur Dynastieerhaltung besonders stark.

Explizit die frivolen Gewohnheiten Augusts I. des Starken von Sachsen aus dem Geschlecht der Wettiner albertinischer Linie, später auch August II. von Polen, sollen in dieser Arbeit thematisiert werden. Ein weiterer Teil der Untersuchung wird sich den Zusammenhängen zwischen politischem Geschehen und den einzelnen Mätressen widmen. Der Wettiner gilt bis heute als ein machtstrebender, couragierter Herrscher, der sich zeitle- bens der Frauenwelt zugetan fühlte. Selbst für barocke Verhältnisse hielt er sich zahlreiche offizielle Mätressen neben noch zahlreicheren kurzen Eroberungen. Der Mythos dichtet ihm 365 Kinder an. Im Laufe der Zeit sollte er (nur) sieben seiner außerehelichen Kinder legiti- mieren.8

Für die Recherche dienten richtungsweisend Pönickes Buch „August der Starke. Ein Fürst des Barock“ als auch die Abhandlung über die Mätressen Augusts des Starken von Delau.

2. Der junge Heißsporn

Prinz Friedrich August wurde am 12. Mai 1670 als zweiter Sohn des sächsischen Kurfürsten Johann Georg III., aus albertinischer Linie der Wettiner, in Dresden geboren. Die Erziehung der Kindheitsjahre war wohl von einigen Gegensätzen geprägt. Denn während der Vater, ein lebenslustiger Mensch, sich militärischen Ruhmestaten verschrieb und auch so man- che Liebschaft nicht immer diskret riskierte, hing die dänische Mutter Anna Sophie dem religiösen Lebensentwurf des Pietismus an. Als Friedrich August die charakterlichen Aus- prägungen seines Vaters ebenfalls aufzuweisen begann, galt dies für die Mutter sodann als erzieherische Herausforderung. Desweiteren verstanden er und sein älterer Bruder Johann Georg sich nicht besonders gut.9

Da Friedrich August als Zweitgeborener für die Soldatenkarriere vorgesehen war, wurde er zwar wie sein Bruder in verschiedenen Sprachen und architektonischen Künsten ausgebildet, erhielt jedoch nicht dessen Vorbereitung auf die Regierungsgeschäfte.10 So dürfte er zumindest dahingehend eine sorgen- und zwangsfreie Jugend verlebt haben. Sicherlich standen seinem Naturell die moralischen Ansprüche der Mutter entgegen, doch blieb als letzte Instanz bezüglich der Entscheidungen zu Sittsamkeit und religiösem Gehorsam immer der verständnisvollere Vater.

Am 19. Mai 1687, kurz nach Augusts 17. Geburtstag, entließ ihn der Kurfürst auf „Kavalierstour“ an die Fürstenhöfe Frankreichs, Spaniens und Italiens. Die erste Etappe galt Paris und Versailles, wo er mit geschultem Sinn die beeindruckenden Bauten Ludwigs XIV. entdeckte. Die zentralisierte Regierungsform und prunkvolle Hofhaltung waren neben den architektonischen Machtäußerungen prägende Eindrücke auf den Kurprinzen. Seine weitere Reise führte ihn u.a. nach Venedig, das er Zeit seines Lebens verehrte und in seiner letzten Lebensphase mit dem Ausbau Dresdens zu zitieren versuchte. Beide Städte sollten bis zu seinem Tod ihre Wirkung auf ihn nicht verlieren.

In seinen jungen Jahren sammelte er bereits Kriegserfahrung, nachdem der Vater ihn in Prag abgeholt und 1789 mit seinem Bruder aufs Feld gegen die Franzosen geführt hatte. Friedrich August bewies sich als ein unerschrockener Soldat mit draufgängerischen Tendenzen, weshalb er nicht nur ein Glied des linken Daumens einbüste, sondern auch einen Streifschuss am Kopf erlitt.11 Seine lebenslange Lust am Krieg ist wohl nicht allein auf die väterlichen Gene und seine bereits im Jugendalter sagenumwogene Kraft zurückzuführen. Sie war vielmehr eine Chance auf Heldenverehrung im absolutistischen Sinne.

3. Dynastische Prinzipien

Einleitend wurde bereits erwähnt, dass Frivolitäten zugunsten emotionaler Bedürfnisse des Herrschers durchaus en vogue waren, doch galt dies nicht für die offizielle Ehe desselben als auch für dessen angetraute Gattin. So wurde auch Friedrich Augusts Eheschließung mit Prinzessin Christiane Eberhardine von Brandenburg von dessen Mutter und inzwischen zum Kurfürsten aufgestiegenen Bruder in Abwesenheit arrangiert.12 Der Baron von Pöllnitz schrieb 1734 rückblickend in „La Saxe Galante“über eben dieses Arrangement: „Aber die Kurfürstin, seine Mutter, und der Kurfürst, sein Bruder, baten ihn so inständig, nach Sachsen zurückzukehren, daß er es ihnen nicht abschlagen konnte. Er nahm seinen Weg über Nürn- berg und Bayreuth, wo er längere Zeit bei dem Markgrafen von Brandenburg weilte, der ihn glänzend aufnahm. An diesem Hofe erblickte er die Prinzessin Eberhardine, die Tochter des Markgrafen. [...] Er war verliebter in sie, als je in eine seiner Geliebten. [...] Und als er glaubte, daß er ihr nicht unangenehm war, bot er ihr seine Hand an.“13 Gemäß damaliger Sitte wurde oftmals die Liebe als Vorwand für eine eheliche Verbindung herangezogen. Auffällig ist, dass Pöllnitz vorweg über die abenteuerlichsten Affären des Kurprinzen berichtet, ihm allerdings bedingungslosen Gehorsam und Ehre zuschreibt, so- bald ihn die Familie zur Heirat ruft. Ausgerechnet Mutter und Bruder standen ihm bekann- termaßen nicht besonders nahe. Desweiteren schreibt er über Friedrich Augusts Abwendung von „allen anderen Neigungen“ zugunsten Eberhardines „Anmut und Lieblichkeit“14, was die offizielle Erklärung für eine baldige Eheschließung darstellen sollte. Defacto wird jedoch politisches Kalkül Gegenstand der Verhandlungen zwischen den Häusern Wettin und Bran- denburg gewesen sein. Denn eine freundschaftliche Verbindung durch eine Ehe bedeutete für Sachsen finanzielle sowie ggf. militärische Vorteile.15 Desweiteren waren selbstverständ- lich auch konfessionelle Ansprüche nicht zu kurz gekommen, achtete man doch in reforma- torischer Tradition auf ein protestantisch geprägtes Netzwerk.16

Für Brandenburg dürfte diese Ehe sogar noch wertvoller gewesen sein, da sie nicht nur der zukünftigen Absicherung der Prinzessin galt, sondern einer Verbesserung der dynastischen Position als auch deren Festigung für das brandenburgische Geschlecht. Dafür spricht, dass Christiane Eberhardine nach Sachsen vermählt wurde, obwohl Friedrich Augusts anfängliche Zuneigung zur Prinzessin merklich abgekühlt war, noch bevor die Hochzeit am 17. Februar 1693 überhaupt stattfand.17

Christiane Eberhardine war für Friedrich August wahrscheinlich nur eine nette Abwechslung, eine belanglose Eroberung, gewürzt mit politischem Gewicht. Sie war hinsichtlich seines flatterhaften Gemüts eine von vielen. Der Unterschied zu bisherigen Liebesabenteuern des Prinzen lag allein darin, dass fortan die Zeugung von Nachkommen für den wettinischen Hof in der Verantwortung dieser Frau lag. Christianes Schicksal als sittsame Gattin und potentielle Mutter eines zukünftigen Stammhalters war jedenfalls besiegelt.18

Insofern war es selbstverständlich, dass die Hingabe zu einem Liebhaber gerade für fürst- liche Ehefrauen keine Option darstellte. Der unanfechtbar legitime Fortbestand der Dynastie hatte Vorrang gegenüber des persönlichen weiblichen Glücks. So kam es möglicherweise allen Beteiligten entgegen, dass Christiane Eberhardine nach Vorbild der Schwiegermutter dem pietistischen Glauben ehrlich zugetan war - inklusive der Annahme ihrer gesellschaft- lichen Rolle, als auch der Abkehr von allzu egoistischem Wunschdenken. Sie war „stillen Gemüts“ und „nahm nur äußerlich an dem Aufstieg Augusts teil“19, als dessen Bruder ein Jahr nach der Trauung starb. In den Augen der Herzoginmutter erschien sie wahrscheinlich auch in dieser Hinsicht als eine gute Partie. Denn Anna Sophie hoffte noch immer auf eine Moralisierung des Sohnes in ihrem Sinne, was die Wahl seiner Braut sicherlich mitbestimmt hatte. „Im Gegensatz zu ihrem Gemahl hielt sie sich (Christiane Eberhardine) vom höfischen Treiben und der Politik möglichst fern.“20 Besonders letztere Tatsache lag tatsächlich in sei- nem Interesse, doch dürfte erstere dazu beigetragen haben, dass sich die Eheleute nie wirk- lich nahe kommen sollten. Bereits 1694, ein Jahr nach der Hochzeit, erhob Friedrich August eine seiner Geliebten erstmals in den offiziellen, jüngst erfundenen Mätressenstand.

4. Moderne höfische Lebenshaltung

Mit dem Tod Johann Georgs IV. 1694 und der Neubesetzung des Kurfürstenthrons durch Friedrich August - jetzt Friedrich August I. - wehte plötzlich ein ganz neuer Wind in der Dresdener Residenz. Wie einleitend bereits erwähnt, strahlte der französiche Hof des Son- nenkönigs auf weitestgehend alle fürstlichen Höfe Europas eine absolutistisch geprägte In- spiration aus. Da bildete der sächsische Fürst keine Ausnahme. Vor sechs Jahren hatte er diesen besungenen Glanz auf seiner Kavallierstour eigens erleben dürfen.21 So nutzte er sogleich seine neue Macht für Änderungen auf politischer sowie gesellschaftlicher Ebene, um seinem Ideal näher zu kommen. Dies war ein bewährtes Vorgehen für frisch gebackene Monarchen, welche sowohl außen- als auch innenpolitisch Zeichen setzen wollten.22

Entgegen aller absolutistischen Ansprüche hatten in Sachsen die Adelsstände jedoch noch immer großen Einfluss auf das politische Geschehen. Da Friedrich August nur eine flüchtige Ausbildung in herrschaftlichen Dingen genossen hatte, hoffte der Adel im Vergleich zur Regierung Johann Georgs IV. mit Friedrich August I. leichteres Spiel zu haben und sei- ne traditionellen Rechte wieder festigen zu können.23 Doch bereits kurz nach Machtantritt machte der neue Kurfürst seine Pläne offiziell, auf dahingehend getroffene Entscheidungen seines Bruders aufbauen zu wollen. Einen wohl gänzlich unerwarteten Einschnitt erfuhren die Stände durch die Ankündigung einer genauesten Prüfung vergangener Steuerabgaben im Oktober 1694. Sogar Verstorbene und der hohe Adel sollen davon nicht ausgenommen gewesen sein. Auf diese Weise hoffte Friedrich August gleichermaßen einen Budget- und Autoritätszuwachs. Die Pläne bzgl. des Ausbaus der Stadt Dresden zu einer repräsentativen Kultur- und Handelsmetropole waren gefasst - und teuer.24 Piltz meint dazu: „Das Land diente den Herrschern lediglich als Basis, von der aus der Flug zu den Sternen angetreten werden sollte. [...] Und noch seltener unternahm er (Friedrich August) den Versuch, die vorhandenen Mängel in planmäßiger Arbeit zu beseitigen. Sachsen gehörte zu den reichen Ländern, daran bestand kein Zweifel, aber wer genauer hinsah, bemerkte doch rasch, daß vieles, sehr vieles im argen lag.“25

Ganz so fatal waren seine Ruhmesbemühungen letztendlich wohl nicht. Denn der Zeitgeist schrieb zum einen ein augenscheinlich verschwenderisches Auftreten vor, wollte man als Landesherr im europäischen Kontext nicht in wirtschaftlicher Bedeutungslosigkeit versinken. Aus Sicht des Merkantilismus förderten neue Bauprojekte sogar das Handwerk und im Zuge der geplanten Festkultur wurde bei geladenen Staatsoberhäuptern eine Art Akquise betrieben. Zum anderen war der Befehl zur Prüfung der Finanzen mit einer genauen Auflistung aller Besitzverhältnisse im Lande verbunden. Eine solche inventurartige Maßnahme war sicherlich ein vernünftiger Schritt, um die Basis einer stabilen Regierung zu bilden.26 Immerhin verfügten die Stände in Gegenleistung über ein gewichtiges politisches Mitspracherecht, das er allerdings nicht beizubehalten gedachte.27

Ganz im Sinne der Repräsentation hatte Friedrich August ein Jahr zuvor seine erste Mätresse ausgerufen. Diese Liebelei mit der schönen und geistreichen Maria Aurora von Königsmarck belastete die Staatskasse im Vergleich zu späteren Liebschaften noch wenig.28 Doch musste er auch, wie es sich nun einmal für einen weltgewandten Staatsmann gehörte, eventuelle Bastard-Nachkommen, deren Erziehung und die materielle Absicherung der Mütter bedenken. Hier durfte ebenfalls nicht gespart werden.

Um ein weiteres, durchaus weitsichtiges Kalkül Friedrich Augusts zu nennen, ist ein Blick auf sein politisches Personal vonnöten. Auch hier lassen sich manche Parallelen zur Aus- wahl künftiger Mätressen erkennen. Neben verbalen sowie finanziellen Zurechtweisungen verwandter Landesnachbarn, tauschte er kurz nach Regierungsantritt die Kammerverwal- tung und deren Direktor Ludwig Gebhard Hoym aus. Diese waren an Münzfälschungen beteiligt gewesen. Desweiteren kündigte er dem bisherigen Oberkonsistorialpräsidenten Gottfried Hermann von Beichling, welcher entgegen seiner religiösen Amtspflicht das in offizielle Liebesverhältnis seines Bruders mit Magdalene Sibylle von Neidschütz gebilligt hatte.

[...]


1 Vgl. LEBE, Reinhard: Ein Königreich als Mitgift, Stuttgart 1998, S. 13.

2 Vgl. KNÖFEL, Anne Simone: Dynastie und Prestige. Die Heiratspolitik der Wettiner, Köln 2009, S.42f.

3 Vgl. ebd., S. 25f.

4 Vgl. DELAU, Reinhard: August der Starke und seine Mätressen, Dresden 2008, S. 17.

5 Vgl. KNÖFEL, S. 61f.

6 Vgl. DELAU, S. 47.

7 Zitat: ebd., S. 170.

8 Vgl. PÖNICKE, Herbert: August der Starke. Ein Fürst des Barock, Göttingen 1972, S. 65ff.

9 Vgl. ebd., S. 9; Vgl. DELAU, S. 18; Die protestantische Ausprägung des Pietismus war eine Reak- tion auf die traumatischen Erlebnisse des Dreißigjährigen Krieges. Er wandte sich gegen mangelnde Frömmigkeit und predigte eine Neuorientierung am alten Testament sowie christlicher Nächstenliebe.

10 Vgl. PÖNICKE, S. 13.

11 Vgl. DELAU, S. 18; PÖNICKE, S. 13.

12 Vgl. DELAU, S. 20.

13 Zitat: PÖLLNITZ: Galantes Sachsen (Übertragung von René Faber nach der Erstausgabe „La Saxe Galante“, Amsterdam 1734), München 1992, S. 114ff.

14 Zitat: ebd., S. 114.

15 Vgl. DELAU, S. 20.

16 Vgl. LEBE, S. 218f.

17 Vgl. DELAU, S. 20; PÖNICKE, S. 13.

18 Vgl. LEBE, S. 16; DELAU, S. 30.

19 Zitat: PÖNICKE, S. 13.

20 Zitat: ebd., S. 13.

21 Vgl. ebd., S. 13; DELAU, S. 16f; CZOK, Karl: August der Starke und Kursachsen, S. 12f.

22 Noch heute spiegelt sich diese Tradition in der 100-Tage-Frist wieder, welche neuen Amtinhabern oder Regierungen bis zur ersten durch Opposition und Medien gezogenen Erfolgsbilanz zugestanden wird.

23 Vgl. PILTZ, Georg: August der Starke. Träume und Taten eines deutschen Fürsten, 1986 Berlin, S. 33.

24 Vgl. PÖNICKE, S. 13; CZOK, S. 51.

25 Zitat: PILTZ., S. 34; Vgl. DELAU, S.20.

26 Vgl. CZOK, S. 18; PÖNICKE, S. 15f, S. 70.

27 Vgl. PILTZ, S. 35; PÖNICKE, S. 17.

28 Vgl. DELAU, S. 25ff.

Details

Seiten
23
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656153351
ISBN (Buch)
9783656153702
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v190671
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Historisches Institut
Note
1,3
Schlagworte
August der Starke Mätressen Gräfin Cosel Aurora von Königsmarck Esterle Fürstin Lubomirska Gräfin Dönhoff höfische Lebenshaltung Dynastie Wettiner

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