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Beobachtungsmappe Pädagogik/Psychologie

Kontakt-, Konflikt- und Spielverhalten bei Vorschulkindern

Hausarbeit 2003 15 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

- Personenbeschreibung

- Sozialverhalten:
1. Kontaktverhalten
2. Konfliktverhalten
3. Spielverhalten

- Zeitgleiches Protokoll

- Erinnerungsprotokoll

- Beobachtungsbogen - Häufigkeit & Sozialform

- Beobachtungsbogen - Häufigkeit & Sozialform,

zeitlich fraktioniert

- Verhaltenskurve

- Codiertes Beobachtungssystem

Personenbeschreibung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- XX1 hat dunkelblonde, schulterlange Haare, die zu zwei Zöpfen zusammen geflochten sind. Ihre Haare sind normal füllig und liegen glatt auf. Sie trägt eine lila-farbene und eine dunkelblaue Haarspange im Haar.
- Sie hat eine ovale Gesichtsform und Ohren, die dem Kopf nahe stehen, aber nicht di- rekt anliegen.
- XX1 hat schmale Augenbrauen, braune Augenfarbe und breite dunkle Wimpern.
- Ihre Nase ist etwas breiter als normal, hat runde Nasenlöcher und sitzt etwas tiefer als üblich.
- Ihre Lippen sind schmal.
- XX1s Kinn ist weich gerundet ohne Unebenheiten.
- XX1 hat eine leicht blasse, aber gesunde Gesichtsfarbe.
- Kurz unter ihrem Bauchnabel befindet sich offensichtlich ein etwas hervorstehender Leberfleck mit ca. 1 cm Durchmesser.
- XX1 ist von schlanker Statur, wobei ihr Bauch etwas dicklich ist.
- Sie trägt ein bunt gestreiftes Unterhemd, einen rosa-farbenen Rollkragenpullover und dunkelbraune Jeans. Zudem hat sie Hausschuhe an.
- XX1 hat etwas gerötete Augen und ihre Nase läuft.

Sozialverhalten

1. Kontaktverhalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

XX1 zeigt zwei verschiedene Kontaktverhaltensweisen:

1. An manchen Tagen ist sie introvertiert und spielt nicht mit anderen Kindern, sondern zieht sich zurück und beobachtet oder sucht die Nähe der Erzieherin.
2. An anderen Tagen spielt sie mit mehreren Kindern in einer Gruppe zusammen und ist denen gegenüber aufgeschlossen.

So beschäftigt sich XX1 oft allein, kann aber auch genauso gut mit mehreren Kindern in einer Gruppe aktiv werden. Die Personen mit denen XX1 spielt, sind meist dieselben. XX1 spielt auch oft nur mit einem Spielpartner zusammen. Zu zweit zu spielen bevorzugt sie.

XX1s Spielpartner sind fast immer Mädchen und Jungen ihres Alters und zum Teil auch die Erwachsenen.

Gut befreundet ist XX1 mit zwei Mädchen aus ihrer Gruppe, die beiden in etwa ihrem Alter entsprechen. Mit diesen Freundinnen geht sie manchmal auch zum Spielen mit nach Haus.

XX1 hat zu ihren älteren Cousins, die ebenfalls in der Gruppe sind, eine starke Bindung, spielt gern aber selten mit diesen, wenn sie gemeinsam in der Gruppe sind. Die drei Kinder treffen sich, größtenteils durch die gemeinsame Familie bedingt, auch nachmittags und am Wochenende.

Sie wechselt ihre Spielpartner sehr selten. Wenn sie dies jedoch tut, stammen ihre Spielpart- ner aus der Gruppe an Kindern, die sie sowieso bevorzugt. Außerhalb dieser Gruppe spielt XX1 höchstens mit den Mädchen der Grundschulkinder der Gruppe.

XX1 lässt sich zum Spielen auffordern und überreden, regt selbst zum Spielen an und moti- viert Kinder und Erwachsene und fragt auch ohne Scheu, ob sie an einem Spiel teilnehmen darf, wenn sie in der Stimmung ist. Wenn XX1 in anderer gefühlsmäßiger oder körperlicher Verfassung ist, zieht sie sich wie oben genannt zurück und tut keine der eben aufgezählten Dinge.

XX1 wird von keinem Kind der Gruppe generell abgelehnt. Es gab schon Situationen, in de- ren Verlauf sich eine spontane Ablehnung XX1s ergeben haben, die sich aber gegen das Mit- spielen an sich und nicht gegen XX1 als Person richteten.

XX1 bittet sehr selten um Hilfe, um an einer bestehenden Spielsituation teilhaben zu dürfen. Normalerweise versucht XX1 dies selbst oder beginnt für sich mit einem neuen Spiel.

Sie geht ganz offen auf die Erwachsenen zu und benötigt nicht viel Zeit, um sich an einen neuen Erwachsenen in ihrer Umgebung zu gewöhnen. XX1 teilt den Erwachsenen mit, was für Bedürfnisse sie hat und „holt“ sich z.B. die körperliche Nähe, die sie haben will.

[...]

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Titel: Beobachtungsmappe Pädagogik/Psychologie