Lade Inhalt...

Herleitung und Grenzen des Leverage-Effekts

Wissenschaftlicher Aufsatz 2012 9 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhalt

1. Begriff

2. Herleitung des Leverage-Effekts

3. Ergebnisse aus der Modellbeobachtung

4. Grenzen der Darstellung

1. Begriff

Der Leverage-Effekt (engl. für Hebelwirkung) lässt sich wie folgt definieren1:

Solange der Fremdkapitalzinssatz (rFK) unter der Gesamtkapitalrentabilität (rGK) liegt, kann die Eigenkapitalrentabilität (rEK) durch Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals (FK) [expansive Fassung] oder bei gleichbleibendem Gesamtkapitalvolumen durch Ersatz von Eigenkapital (EK) durch Fremdkapital (FK) [substitutive Fassung] erhöht werden.

2. Herleitung des Leverage-Effekts

Anhand der beschriebenen Grundfälle lassen sich folgende Modellannahmen beschreiben:

In dem Leverage-Effekt-Modell wird unterstellt, dass ein Unternehmen bei der Auswahl der Finanzmittel für Investitionszwecke keinen Kapitalmarktbeschränkungen unterliegt. Ausgehend von einem individuellen Verschuldungsgrad kann das Unternehmen zusätzliches Fremdkapital aufnehmen (Modell 1) oder sein Eigenkapital durch Fremdkapital ergänzen (Modell 2). Weiterhin wird unterstellt, dass die Erhöhung des Verschuldungsgrades keinen Einfluss auf den Fremdkapitalzinssatz hat. Um die Hebelwirkung darzustellen, wird die Gesamtkapitalrentabilität stufenweise reduziert, sodass sie (a) oberhalb, (b) gleich und (c) unterhalb der Fremdkapitalverzinsung liegt.

Modell 1:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Modell 2:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Details

Seiten
9
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656172574
ISBN (Buch)
9783656172918
Dateigröße
621 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v192319
Schlagworte
herleitung grenzen leverage-effekts

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Herleitung und Grenzen des Leverage-Effekts