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Die Religionskritik Ludwig Feuerbachs

Hausarbeit (Hauptseminar) 2011 31 Seiten

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie
2.1 Lebensweg und Werke
2.2 Feuerbach und Hegel

3. Feuerbachs Religionsphilosophie
3.1 Das Wesen der Religion
3.2 Das Wesen des Christentum

4. Feuerbachs Lutherverständnis

5. Kritik an Feuerbach

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Am 13. September 2011 jährt sich nun bereits zum 140. Male der Todestag des Philosophen Ludwig Feuerbach. Trotz alledem hat Feuerbachs Wirken und Denken nichts von seiner Aktualität verloren. Betrachtet man nur die Lehrpläne für Religion in der Oberstufe, so findet man dort das Thema Religionskritik verortet. Auszüge aus dem Lehrplan für Rheinland-Pfalz[1] zeigen, dass Ludwig Feuerbachs Grundgedanken immer noch Gegenstand heutigen Unterrichts sind: ein Lernziel ist es, Feuerbachs Position kennenzulernen, nach der „Religion als Illusion des Menschen“[2] dargestellt wird. Doch ist dies nicht verwunderlich, denn Feuerbach gilt als der Vater des modernen anthropologischen Atheismus. Obwohl selbst protestantisch erzogen, wandelt sich sein Denken und die Vernunft und der Mensch wurden sein „zweiter und dritter Gedanke“[3]. Der Mensch bildet für Feuerbach Ausgangs- und Mittelpunkt jeglichen Denkens. So wird Feuerbach vom gläubigen Christen zu einem scharfen Kritiker aller Religionen und Spekulationen und landet beim Materialismus.

In der vorliegenden Arbeit soll Feuerbachs Biographie dargelegt und seine Werke knapp resümiert werden. Es folgt eine Auseinandersetzung mit seiner Religionsphilosophie, die unter Anderem anhand seiner Werke „ Das Wesen des Christentums “ und „ Vorlesungen über das Wesen der Religion “ untersucht werden soll. Im Anschluss wird der Einfluss von Martin Luther auf Feuerbach betrachtet werden um letztendlich Kritikpunkte, die Feuerbach entgegengebracht wurden und werden, aufzuzeigen.

2. Biographie

In diesem Kapitel soll der Lebensweg Feuerbachs skizziert werden. Dabei wird neben den biographischen Daten auch kurz auf die wichtigsten Werke eingegangen werden.

Aus Raum- und Themagründen können die meisten von ihnen nur in Zügen zur Sprache kommen.

2.1 Lebensweg und Werke

Ludwig Andreas Feuerbach wird am 28. Juli 1804 in Landshut geboren. Als Sohn des Rechtsgelehrten Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbach und Eva Wilhelmine Tröster wird er katholisch getauft, aber protestantisch erzogen.[4] Seine Jugend ist sehr religiös, doch das Bedürfnis dazu kommt aus sich: er studiert die Bibel, lernt schon am Gymnasium Griechisch und Hebräisch und will evangelischer Pfarrer „auf dem Standpunkt denkender Religiosität“[5] werden.[6] Der Religions- und Konfirmationsunterricht allerdings interessieren ihn nicht.[7] 1823 beginnt Feuerbach sein Theologiestudium in Heidelberg, ist aber „(…) weder von der engherzig-begriffslosen protestantischen Orthodoxie noch von dem die Schrift uminterpretierenden Exegeten und Kirchengeschichtler H.E.G. Paulus befriedigt“[8], sodass er nur ein Jahr dort bleibt. Er geht nach Berlin, wo er Vorlesungen von Schleiermacher und Hegel, den er als zweiten Vater bezeichnet,[9] hört. Feuerbach fühlt eine innere Zerrissenheit zwischen Religion und Philosophie: „Die Universität betrat ich in einem höchst zerrissenen, unglücklichen, unentschiedenen Zustand; ich fühlte bereits die spätere Zwietracht zwischen Philosophie und Theologie (…). Ich entschied mich für die Philosophie.“[10] Er wird folglich zu einem spekulativen Philosophen im Sinne Hegels. Über Feuerbachs Bruch mit der Religion ist sein Vater nicht erfreut und auch wenn er seine Entscheidung nicht billigt, gibt Paul von Feuerbach seinem Sohn schließlich seine Zustimmung.[11]

1825 beginnt Feuerbach mit dem Studium der Naturwissenschaften in Erlangen. 1828 promoviert er mit seiner Schrift „ Über die eine, allgemeine, unendliche Vernunft “ (De ratione) zum Doktor der Philosophie und zeigt damit bereits neben einer langsamen Ablösung von Hegel auch eine erste Wendung gegen das Christentum.[12]

1830, ein Jahr vor Hegels Tod, veröffentlicht Feuerbach anonym seine erste, revolutionäre Schrift „ Gedanken über Tod und Unsterblichkeit “ (nebst einem Anhang theologisch-satirischer Xenien), auf Grund derer Feuerbach seine Erlanger Privatdozentur niederlegen muss. In dem Werk wendet er sich „gegen die Vorstellung eines persönlichen Gottes und den egoistischen Glauben an Unsterblichkeit“[13]. Sein Werk wird verboten und die Polizei stellt Ermittlungen gegen ihn an.[14]

1836 tritt Feuerbach von der Universität zurück. Ein Jahr später heiratet er Berta Löw, Tochter eines Porzellanfabrikbesitzers, die er 1833 auf Schloss Bruckberg kennengelernt hatte.[15] Er lebt zurückgezogen und einfach, aber doch zufrieden, und geht seiner Tätigkeit als Privatdozent nach. Weiterhin widmet er sich nun völlig der Philosophie und veröffentlicht verschiedene Werke („ Geschichte der neuern Philosophie von Bacon von Verulam bis Benedikt Spinoza “, „ Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnizschen Philosophie “ sowie „ Pierre Bayle “).[16] Durch Bayle erhält Feuerbach Anschluss an den französischen Atheismus und rechnet öffentlich mit Hegel ab.[17] „Er wendet sich in seinem Werk „ Zur Kritik der Hegelschen Philosophie “ gegen die Verabsolutierung derselben und gegen das Christentum.[18] 1841 veröffentlicht der 37-jährige Feuerbach sein Hauptwerk „ Das Wesen des Christenthums [ sic ]“[19], das zum zentralen Oeuvre seiner Religionskritik wird. Feuerbach, Bruno Bauer und Karl Marx beschließen, ein „Archiv des Atheismus“ zu publizieren, und Marx will sich um die französische Ausgabe des „ Wesens des Christentums “ kümmern.[20]

Er schreibt darin, dass Theologie Anthropologie sei, dass das göttliche Wesen als Hauptgegenstand der Religion durchaus identisch sei mit dem Wesen des Menschen.[21]

1843 publiziert Feuerbach die „ Grundsätze der Philosophie der Zukunft “, in denen er die spekulativ-idealistische Philosophie kritisiert und die Perspektive einer neuen Philosophie der Sinnlichkeit an ihre Stelle setzt.[22] Er beschäftigt sich außerdem intensiv mit Luther und verfasst die Broschüre „ Das Wesen des Glaubens im Sinne Luthers “. Darin zeigt er auf, dass die Tatsache, dass der Mensch selbst der Hauptgegenstand der Religion ist, schon bei Luther angelegt sei.[23]

Im Jahr darauf stirbt eine seiner beiden Töchter mit drei Jahren an einer Krankheit, was Feuerbach schwer erschüttert.[24]

1845/6 erscheint dann ein weiteres religionskritisches Werk mit dem Namen „ Das Wesen der Religion “, das außerdem weltanschaulichen Materialismus behandelt.[25]

In den ganzen Jahren reist Feuerbach viel umher und knüpft viele Kontakte (Christian Kapp, Jacob Moleschott und Andere).[26] 1846 schreibt Feuerbach „ Wider den Dualismus von Leib, Seele, Fleisch und Geist. Die Unsterblichkeitsfrage vom Standpunkt der Anthropologie “ und beginnt in diesem Jahr die erste Gesamtausgabe seiner Werke bei Wigand in Leipzig.[27] Er wird durch seine Idealismus- und Religionskritik zur Leitfigur des Vormärz. Im Revolutionsjahr 1848 hält er Vorlesungen über Religionskritik und begeistert sich für die Seite der Kommunisten.[28]

Ein Jahr später zieht Feuerbach nach Bruckberg zurück und widmet sich der gelehrten Schrift „ Theogonie nach den Quellen des classischen [ sic ] , hebräischen und christlichen Alterthums [ sic ]“, das er 1857 fertig stellt.[29] Es geht dabei um die Entstehung der Götter und es handelt sich „um die Erklärung der Vorstellungsgebilde, welche den Kern aller Religionen bilden“[30]. Allerdings findet dieses Werk keine Resonanz mehr. In den USA, in Frankreich und in England verbreiten sich hingegen die Übersetzungen seines Wesens des Christentums, wodurch Feuerbach immer bekannter wird.[31]

1859 sieht sich die Bruckberger Porzellanmanufaktur seines Schwagers und Schwiegervaters endgültig dem Konkurs gegenüber. Feuerbach verliert das Wohnrecht und lebt fortan zurückgezogen und verarmt in Rechenberg vor den Toren Nürnbergs.[32] Für ihn ist dies eine Katastrophe, muss er doch sein Studierzimmer verlassen, das seit 24 Jahren sein Rückzugsort war. Er schreibt folgende Worte: „Meine Scheidung von Bruckberg ist eine Scheidung der Seele vom Leibe. Ich habe heute meinen Miethkontrakt [ sic ] mit H. v. B., und damit vielleicht mein Todesurtheil [ sic ] unterzeichnet.“[33] Zwar findet Feuerbach dort nicht zur früheren Arbeitsfähigkeit zurück, doch verfasst er zum Beispiel „ Über Spiritualismus und Materialismus, besonders in Beziehung auf die Willensfreiheit “, 1866 sein letztes Werk „ Gottheit, Freiheit, Unsterblichkeit “ und vollendet zwei Jahre später seine „ Moralphilosophie “.[34] Zu dieser Zeit liest er auch Marx´ „ Kapital “ und schließt sich 1969 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an.[35]

Am 13. September 1872 stirbt Ludwig Andreas Feuerbach in Rechenberg geschwächt nach einem Schlaganfall an einer Lungenentzündung.[36]

John Glasse fasst Feuerbachs geistige Entwicklung im folgenden Zitat zusammen:

„So hat in Feuerbachs Denken eine Entwicklung stattgefunden, von einem spekulativen Gottesglauben in der Studienzeit ausgehend - über eine pantheistische Religiosität und eine idealistische Religionskritik der 20-er und 30-er Jahre – hin zu seiner Sinnlichkeitsphilosophie und einer neuer Versöhnung mit dem ‚Eigentlichen‘ der Religion um 1842.“[37]

2.2 Feuerbach und Hegel

Da das Hegelsche Denken für das Verständnis Feuerbachs nicht unbedeutend ist, soll im Folgenden näher auf das Verhältnis von Ludwig Feuerbach und Georg Wilhelm Friedrich Hegel eingegangen werden.

Feuerbach, der Hegel anfangs seinen zweiten Vater[38] nennt, wird zum bedeutendsten Vertreter der linken Hegel-Kritik vor Marx und ist wichtig für die Hegel-Interpretation.[39]

Durch den Theologen Karl Daub, dessen Vorlesungen Feuerbach in Heidelberg hörte, wird Feuerbach auf den Philosophen Hegel aufmerksam. Es zieht ihn fortan nach Berlin, wo neben Hegel auch Schleiermacher lehrt. 1824 hört Feuerbach die Vorlesungen Hegels („Logik“, „Metaphysik“ und „Religionsphilosophie“), der ihm bald „Kopf und Herz zurecht[setzt]“ und ihn „erfahren [lässt], was ein Lehrer ist“[40]. Zu diesem Zeitpunkt ist Feuerbach klar, dass er nicht Theologie, sondern Philosophie will. Er ist der Ansicht, dass die Philosophie die Theologie unmöglich mache, dass das „Wesen der Religion (…) gerade eben das [sei], was die Philosophie zur bloßen Form mache“[41]. Doch dies entspricht nicht Hegels Idee, denn laut ihm hat die Religion ja „(…) dasselbe in der ‚Vorstellung’, was die Philosophie im ‚Begriffe’ hatte.“[42] Das Ergebnis der Hegelschen Religionsphilosophie ist:

„Geh´ auf die Kanzel und lehre Jesum Christum, den eingebornen Sohn Gottes! Deine Gemeinde nimmt das wörtlich, im buchstäblichen Verstande der Vorstellung; du aber heuchelst nicht, denn du denkst dir dabei Dasselbe, nur in der Sublimitation des Begriffes, Christus als zweite Hypostase des absoluten Geistes, als das schaffend erschaffene Wort.“[43]

Feuerbach hat hier schon andere Ansichten, denn er teilt Hegel in den Metaphysiker und den Religionsphilosophen auf, womit er über Hegel hinausgeh. Das bedeutet, dass Feuerbach mit Hegels inhaltlicher Gleichsetzung von Religion und Philosophie bricht, indem er zwischen beiden scharf trennt.[44]

Als Feuerbach 1828 über die allgemeine Vernunft promoviert, schickt er Hegel seine Dissertation zu. In dem Begleitbrief an ihn wird deutlich, dass Feuerbach bereits anfängt, sich von Hegel zu lösen.[45] Feuerbach hofft, dass seine Dissertation „(…) wenigstens doch eine Spur von einer Art des Philosophirens [ sic ] an sich trägt, welche man die Verwirklichung und Verweltlichung der Idee, die Ensarkosis oder Incarnation [ sic ] des reinen Logos nennen könnte“[46]. Er stellt in seinem Brief eine vierfache Forderung auf, die über Hegel hinausgeht: er verlangt eine neue Philosophie, die ‚in den Grund der Wahrheit bohrt’, die Forderung nach ‚Verwirklichung einer neuen Weltperiode’ und nach Stiftung eines neuen Reiches der Idee sowie nach einer neuen ‚vollkommenen und absoluten’ Religion. Die ersten drei Ansprüche sollen verwirklicht werden durch eine ‚wahrhaft vernichtende Kritik’ aller alten Anschauungsweisen.[47] Der junge Feuerbach ist von der Idee erfüllt, „es wird und es muss endlich zu dieser Alleinherrschaft der Vernunft kommen (…)“[48]. Er betont auch schon das Prinzip der Sinnlichkeit, denn die

„(...) Ideen sollten sich nicht im Reich des Allgemeinen über dem Sinnlichen halten, sondern sich aus dem ,Himmel ihrer farblosen Reinheit’ und ,Einheit mit sich selbst’ hinuntersenken zu einer das Besondere durchdringenden Anschauung, um sich das Bestimmte der Erscheinung einzuverleiben“[49].

Feuerbach bezeichnet die spekulative Philosophie als die Philosophie der Misanthrophie, der Asketik und des Mönchtums auf dem Gebiete der Theorie.[50] Er wiederholt den gegen Hegel erhobenen Vorwurf, den logischen Begriff zum wahren Wesen gemacht zu haben.[51]

Des Weiteren findet man in seiner Dissertation, allerdings nur angedeutet, kritische Ansatzpunkte gegen die kirchliche Unsterblichkeitslehre, die später in den „ Gedanken über Tod und Unsterblichkeit “ ihre Entfaltung finden. Der Philosoph ist der Ansicht, dass der Zwiespalt zwischen Dies- und Jenseits auch in Wirklichkeit aufgehoben werden müsse und nicht, wie bei Hegel, nur in Gedanken. Der Mensch solle sich somit auf sich selbst und seine Gegenwart konzentrieren.[52] Hegel vermeidet nämlich sorgfältig, den christlichen Jenseits- und Unsterblichkeitsglauben zu kritisieren.[53] Allerdings ist an dieser Stelle anzumerken, so Braun, dass „die Ansätze zu einer Kritik in „ De ratione “ sowie im Begleitbrief […] nicht gegen Hegels Religionsphilosophie gewandt [sind]; sie bauen sich vielmehr auf ihr auf und kritisieren von da aus den christlichen Kirchenglauben (…)“[54].

Bislang hat Feuerbach Hegels Philosophie zwar gegen Angriffe protestantisch-orthodoxer oder auch Schellingscher Seite verteidigt (z.B. durch Rezensionen in den „Hallischen Jahrbüchern“), aber nun greift er direkt die Grundlagen des Hegelschen Systems an.[55] In seiner Schrift „ Zur Kritik der Hegelschen Philosophie “ (1839) wendet er sich gegen die Verabsolutierung Hegels Philosophie als der letzten und höchsten, als auch gegen das Christentum (die Menschheit als ganzes könne sich unmöglich in einem einzigen Individuum, Christus, realisieren. Feuerbach wandelt später Hegels Idee von der allgemeinen Gottmenschheit, der Christologie, in Anthropologie um).[56] „Gegen Hegels Idealismus und Bruch mit der sinnlichen Anschauung fordert Feuerbach eine realistische, im allerweitesten Wortsinn ‚materialistische’ Erkenntnistheorie […].“[57] Er kritisierte dass Hegels Philosophie eben doch nicht mit der sinnlichen Wahrnehmung selbst einsetze, sondern mit dem Gedanken derselben. Damit würde aber das „(…) Bewusstsein gegenüber dem Sein verabsolutiert und die dialektische Methode des Systems untergeordnet“[58].

In den 40er Jahren kommt es schließlich zu einem religiösen und politischen Radikalismus, der die Revolution von 1848 vorbereitet. Diese Radikalisierung ist auch in der Hegelschen Schule zu konstatieren, deren Entzweiung zuerst religiös-philosophische Gründe hat, dann aber auch politisch motiviert ist. Hegels spekulatives Christentum kann nach seinem Tod in zwei Richtungen gedeutet werden: entweder Religion positiv aufgehoben, aufbewahrt in der Philosophie (dieser Ansicht sind die „rechten“ Hegelianer), oder negativ aufgehoben, also aufgelöst in der Philosophie (so denken die „linken“ Hegelianer; darunter auch Feuerbach).[59] Die Linkshegelianer greifen dann, auch um gegen den reaktionären Staat zu protestieren, auf die Begründungen des französischen Materialismus und Atheismus zurück und wenden sich so mehr und mehr von Hegels idealistischem System ab. Auch Feuerbach sieht sich gegenwärtig in der Frontstellung gegen die christliche Theologie und gegen die Hegelsche Philosophie.[60] Um dessen Religionsphilosophie nun konsequent zu vollenden und zu überwinden, verfasst Feuerbach „ Das Wesen des Christentums “, das gegen seine ursprüngliche Intention unter seinem vollen Namen erscheint. Nur zehn Jahren nach Hegels Tod findet man also eine dramatisch veränderte Situation vor; sogar mit einer weiteren Aufspaltung der junghegelianischen Schule.[61]

3. Feuerbachs Religionsphilosophie

Feuerbachs 1841 veröffentlichte Projektionstheorie[62] erregte großes Aufsehen in allen Schichten der Bevölkerung. Es folgten auch Jahre später viele Neuauflagen und fremdsprachliche Zitate wurden zum besseren Verständnis übersetzt. Feuerbach spielte zuerst mit dem Gedanken, seine Schrift, in Anlehnung an Kant, mit dem Titel „ Kritik der reinen Unvernunft “ zu versehen. Seine Projektionstheorie wurde auch in anderen Werken ausgeweitet, jedoch fühlten sich die Theologen von seiner Kritik nicht betroffen. Dies änderte sich, als sich Karl Barth 1926 ausführlich mit Feuerbachs Werk auseinandersetzte.

Im Folgenden soll daher Ludwig Feuerbachs Religionsphilosophie dargestellt werden.[63] Dazu werden zuallererst (im Gegensatz zum chronologischen Erscheinen der Werke) seine Ansichten zum Wesen der Religion im gleichnamigen Oeuvre betrachtet um dann spezieller auf seine Kritik am Christentum einzugehen. Beide Abhandlungen sind sehr umfangreich und detailliert. Aus Platzgründen kann daher nur auf die wichtigsten Aussagen und Thesen Feuerbachs eingegangen werden.

3.1 Das Wesen der Religion

Zunächst beschreibt Feuerbach, was der Grund und die Voraussetzung für Religion sind. Dies ist für ihn ein Abhängigkeitsgefühl[64], das aber ursprünglich nichts anderes ist, als die Natur[65]. „Die Natur ist der erste, ursprüngliche Gegenstand der Religion (…).“[66] Der Mensch fühlt sich von ihr abhängig, da sie ein anderes, von ihm unterschiedenes Wesen ist und meint dadurch, er könne nicht ohne sie existieren, anstatt zu sehen, dass er seine Existenz sich selbst verdankt.[67] Hier merkt man die Beeinflussung Feuerbachs durch Schleiermacher. Mit diesen und ähnlichen Gedankengängen kommt dieser Schleiermacher sehr nahe, ohne aber dasselbe wie er zu meinen.[68] Im Gegensatz zum Tier, das sich der Abhängigkeit von der Natur nicht bewusst ist (z.B. von der Luft, dem Wasser, der Erde etc.), erhebt der Mensch diese Dependenz zum Bewusstsein, was das Gleiche bedeutet, wie sich zur Religion zu erheben. Feuerbach stellt klar, dass das göttliche Wesen, welches sich in der Natur offenbart, nichts anderes ist, als die Natur selbst.[69] Des Weiteren kritisiert er, dass die Menschen der Ansicht sind, alle Dinge kämen und hingen von Gott ab, Gott sei die erste Ursache. Es gibt aber, so der Philosoph, viel mehr Mittelursachen, die allein wirklichen und wirksamen, die allein gegenständlichen und fühlbaren Ursachen. Gott ist dann nur ein „Gedankending - eine bloße Hypothese zur Lösung einer theoretischen Schwierigkeit, zur Erklärung des ersten Anfangs der Natur oder (…) des organischen Lebens“[70]. Er betont, dass die Theisten das Leben und die Entstehung des Menschen nicht erklären können und sich so die Schranken ihres Verstanden als Schranken der Natur setzen.[71] Anstatt zu sagen, dass man keine materiellen, natürlichen Ursachen findet, ist es viel unkomplizierter und einleuchtender zu behaupten, Gott habe die Welt erschaffen (vor allem für ungebildete Menschen).[72] Feuerbach argumentiert weiter, dass wenn Gott der Schöpfer der Menschen wäre, er auch unser Erhalter sei. Wenn dies aber der Fall ist, so „ist die Natur ein bloßes Versteckspiel der Gottheit und (…) ein überflüssiges Scheinwesen, gleichwie (…) Gott ein überflüssiges Scheinwesen ist, wenn uns die Natur erhält“[73]. Daher ist für ihn ganz klar, dass die Religion nicht angeboren ist und der Mensch nur der Natur seine Entstehung zu verdanken hat, keinem göttlichen Wesen. Es gibt folglich nichts, das uns berechtigt, ein besonderes Organ oder Gefühl für die Religion beim Menschen anzunehmen. Denn alle religiösen Gefühle sind durchaus menschliche Gefühle (der Mensch kann z.B. Götter, aber auch weltliche Dinge und Wesen anbeten), was impliziert, dass es keinen besonderen religiösen Gegenstand gibt. Würde man aber ein bestimmtes Organ oder Gefühl für die Religion voraussetzen, müsste sich das sittlich-religiöse Handeln ganz von selbst verstehen, und dann bräuchte der Fromme keine Gesetzesvorschriften oder Gebete mehr.[74]

Feuerbach betont, dass der Mensch sich ursprünglich nicht von der Natur unterscheidet und dass er durch die Empfindungen, die ein Gegenstand der Natur in ihm auslöst, unbewusst das Naturwesen zu einem Gemütswesen macht. Dadurch assimiliert er die Natur seinem Gemüt und unterwirft sie seinen Leidenschaften.[75] Was daraus folgt, ist, dass in der Religion der Mensch letztendlich nur das verehrt, was aus ihm selbst kommt, also sein Wesen. Die Religion wurzelt im Affekt, im Gefühl. Das bedeutet, dass jeder Mensch Verlangen oder Wünsche hat, die er aus eigener Kraft nicht durchsetzen kann. Auch die Kultur erfüllt nie ganz die Wünsche der Menschheit. Daher setzt der Mensch ein Wesen außer sich und beseelt es „mit seinen Seufzern“[76]. Er wünscht sich im Gefühl ein immaterielles Wesen, etwas, das er selbst nicht sein kann. Als größten Wunsch des Menschen könnte man hier Unsterblichkeit anführen, denn das Leben ist das höchste Gut. Genau in diesem tiefsten Streben des Menschen nach Erhaltung des Lebens, liegt auch der tiefste Grund der Religion.[77] Sich seiner Endlichkeit bewusst zu werden, ist ein schmerzhaftes Gefühl. Da die Natur aber kein ewiges Leben garantieren kann, führt das Verlangen nach Leben zum Gottesgedanken, zu einem unsterblichen Gotteswesen. Die Natur braucht den Gottesgedanken aber nicht und das Naturprinzip sollte auch nicht auf Gott bezogen werden, das heißt, Gott muss immer in Bezug mit dem sinnlichen Wesen[78] gedacht werden. Feuerbach fügt hinzu, dass der Gottesgedanke nur durch ein Wesen gedacht werden kann, das religiös ist: Gott, als Objekt, ist also abhängig von Religion und von der Verehrung durch den (religiösen) Menschen.[79] Folglich existiert Gott auch nicht außerhalb der Religion und ist schon gar nicht ein Wesen der Naturwissenschaften. Religiöse Gegenstände sind nur Ergüsse menschlicher Phantasie und des menschlichen Herzens.[80] Feuerbach stellt sich die Frage: Was für ein Trieb steckt hinter dem menschlichen Streben nach Leben und Untersterblichkeit? Dieser Gegenstand ist immer ein Gegenstand des Genusses; bei den Heiden ein sinnlicher, bei den Christen mehr ein geistiger, gedachter Gegenstand.[81] Daraus folgt, dass der Mensch, egoistisch wie er ist, immer auf der Suche nach Glückseligkeit ist und nach Glück verlangt. Dieses Verlangen erfüllt die ganze Frömmigkeit. Der letzte Grund der Religion ist die menschliche Selbstliebe, ihr letztes Ziel die Glückseligkeit.[82] Der Mensch befriedigt also in der Religion sein eigenes Wesen.[83]

Feuerbach versucht hier Grund und Ursprung von Religion psychologisch zu erklären. Aus all den genannten Gründen zieht er folgendes Resümee: „Glauben heißt sich einbilden, daß [ sic ] das ist, was nicht ist (…)“ und dass man Gott „(…) nur in der Einbildungskraft [findet] (…); denn er ist selbst nichts anderes als das Wesen der Phantasie (…), das Wesen des menschlichen Herzens“[84].

Feuerbachs Religionskritik ist dadurch nur auf der Ebene der Anthropologie möglich:

„Die Religion ist die Reflexion, die Spiegelung des menschlichen Wesens in sich selbst.“ – „Gott ist der Spiegel des Menschen.“[85]

3.2 Das Wesen des Christentums

In seinem Werk „ Das Wesen des Christentums “ nimmt Feuerbach die Religion als gesellschaftliches Phänomen ernst und begegnet ihr als „geistiger Naturforscher“[86]. Es fällt auf, dass der erste, verstehende (Feuerbach nennt ihn den bejahenden) Teil des Buches doppelt so lang ist wie der zweite, kritische Teil; doch sollten beiden dasselbe beweisen.[87] Feuerbach versteht sich selbst als Zuhörer und Dolmetscher der Religion, die nicht aus sich herauskommt. Er lässt sie selbst aussprechen und ist nicht ihr Souffleur.[88] „Nicht zu erfinden – zu entdecken, ‚Dasein zu enthüllen‘ war mein einziger Zweck.“[89]

Der Aufbau der Abhandlung ähnelt Kants erster „ Kritik der reinen Vernunft “. Nach zwei einleitenden Kapiteln folgt eine genetisch-kritische Analyse, die das Wesen des Christentums beschreibt und anthropologisch erklärt. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse der Analyse kritisch mit Dogmen und Annahmen der Theologie verglichen.

Zunächst beschreibt Feuerbach das Wesen des Menschen und leitet dann auf das Wesen des Christen über. Daraufhin stellt er das Wesen des Menschen dem Wesen des Tieres gegenüber und folgert, dass das, was den Menschen vorzüglich kennzeichnet, die Sinnlichkeit ist. Er betont außerdem, dass zwar beide ein Bewusstsein, das heißt, eine Wahrnehmung als Individuum, sinnliche Wahrnehmung und Unterscheidungskraft besitzen, aber nur der Mensch kann sich seiner Gattung und seines Wesens bewusst werden. Dieses besondere Selbstbewusstsein macht die Gattung des Menschen aus und befähigt ihn zur Wissenschaft. Der Mensch schaut über seine Bedürfnisse hinaus und ist in der Lage, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, mit sich selbst zu reden und sich kritisch zu reflektieren.[90] Der Mensch ist sich selbst zugleich Ich und Du (dialogische Philosophie), und kann sich deshalb an die Stelle der Anderen setzen.[91] Er zeichnet sich aus durch Selbstbewusstsein, Selbstliebe und die eigene Vollkommenheit aus.[92] Auch Schleiermacher betont das menschliche Selbstbewusstsein, und gerade diese „anthropozentrischen Momente in [seiner] Religionsphilosophie nehmen Feuerbach stark vorweg“[93]. Nichtsdestotrotz, sind Schleiermacher und Feuerbach grundverschieden in ihrem allgemeinen philosophischen Wollen.

Feuerbach schreibt weiter, dass die Religion im Allgemeinen identisch ist mit dem Wesen des Menschen, mit dem Selbstbewusstsein und mit dem Bewusstsein des Menschen von seinem Wesen. Die Religion ist daher, so Feuerbach, das Bewusstsein des Unendlichen, denn nur ein unendliches Wesen kann sich der Unendlichkeit bewusst sein. Durch die Schranken des Wesens wird auch das Bewusstsein beschränkt.[94] Wenn der Mensch der Unendlichkeit des Absoluten bewusst wird, ist auch das Wesen des Menschen und somit seine Gattung unendlich. Woraus aber besteht das Wesen des Menschen? Es ist getragen von der Vernunft, dem Willen und dem Herzen bzw. dem Gefühl.[95] Diese Wesensmerkmale befähigen den Menschen zu erkennen, zu lieben und zu wollen. In diesen Fähigkeiten liegt der eigentlich Zweck des Menschen: Er erkennt um zu erkennen, er will um zu wollen, er liebt um zu lieben. Der Zweck des Menschen liegt demnach in sich selbst. Durch sein Wesen ist der Mensch frei, unabhängig und vollkommen. Eben diese Unabhängigkeit macht ihn göttlich.[96]

Feuerbach fügt hinzu, dass der Mensch durch das Wahrnehmen von Gegenständen mehr über sich selbst und seine Wahrnehmung erfährt, als über die Gegenstände, die er wahrnimmt: „An dem Gegenstande wird daher der Mensch seiner selbst bewußt [ sic ]. (…) Daß [ sic ] er sie [die Dinge] sieht und sie so sieht, wie er sie sieht, das ist ein Zeugnis seines eigenen Wesens.“[97] Das Problem liegt nach Feuerbach darin, dass nicht jeder Mensch erkennt, dass er vollkommen ist. Dadurch täuscht er sich und beschränkt sich selbst. Dass er unvollkommen ist, begründet er mit der Unvollkommenheit seiner Gattung.[98] Dieser Ansatz ist die Voraussetzung für Feuerbachs Projektionstheorie.

[...]


[1] http://lehrplaene.bildung-rp.de/no-cache/lehrplaene-nach-faechern.html

tx_abdownloads_pi1%5Baction%5D=getviewclickeddownload&tx_abdownloads_pi1%5Buid%5D=483 (abgerufen am 16.08.2011)

[2] Lehrplan Evangelische Religionslehre: Sekundarstufe II, S.43 (online abgerufen durch o.a. Link am

16.08.2011)

[3] Feuerbach (1971), X, S.178.

[4] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.3.

[5] Grün (1874), Bd. I, S.12.

[6] Vgl. Küng (1978), S.224.

[7] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.8.

[8] Küng (1978), S.224.

[9] Vgl. Grün (1874), Bd. I, S.387.

[10] Grün (1874), Bd. I, S.15f.

[11] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.16f.

[12] Vgl. Küng (1978), S.225 (für den gesamten Abschnitt).

[13] Küng (1978), S.225.

[14] Ebd.

[15] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.52.

[16] Vgl. Küng (1978), S.226.

[17] Vgl. Küng (1978), S.226f.

[18] Küng (1978), S.227.

[19] Anm.: Im Folgenden wird der Lesbarkeit halber der Titel dieses Werkes nach der aktuellen

Rechtschreibung geschrieben („ Das Wesen des Christentums “).

[20] Vgl. Küng (1978), S.231.

[21] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.29.

[22] Vgl. Winiger (2011), S.132f.

[23] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.108.

[24] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.102.

[25] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.109.

[26] Vgl. Bolin (1904), Bd. I, S.122.

[27] Vgl. Winiger (2011), S.217ff.

[28] Vgl. Winiger (2011), S.234f.

[29] Vgl. Grün (1874), Bd. II, S.3.

[30] Bolin (1904), Bd. I, S.147.

[31] Vgl. Winiger (2011), S.252.

[32] Vgl. Grün (1874), Bd. II, S.3f.

[33] Grün (1874), Bd. II, S.4.

[34] Vgl. Winiger (2011), S.272.

[35] Vgl. Winiger (2011), S.274.

[36] Vgl. Winiger (2011), S.277.

[37] Sass, (1975), S.115.

[38] Vgl. Grün (1874), Bd. I, S.387.

[39] Vgl. Küng (1978)

[40] Vgl. Grün (1874), Bd. I, S.387.

[41] Feuerbach (1967), VI, S. 19.

[42] Grün (1874), Bd. I, S.16.

[43] Grün (1874), Bd. I, S.16.

[44] Vgl. Sass (1975), S.33.

[45] Vgl. Grün (1874), Bd. I, S.214-219.

[46] Grün (1874), Bd. I, S.215.

[47] Vgl. Janowski (1980), S.19f.

[48] Grün (1874), Bd. I, S.216.

[49] Löwith (1999), S.85.

[50] Vgl. Rawidowicz (1964), S.175.

[51] Vgl. Rawidowicz (1964), S.176.

[52] Vgl. Küng (1978), S.225 (für den gesamten Abschnitt).

[53] Vgl. Braun (1972), S.41.

[54] Ebd.

[55] Vgl. Küng (1978), S.227.

[56] Vgl. Küng (1978), S.227 und S.230. Siehe dazu auch: Feuerbach, L. (1959): Philosophische Kritiken

und Grundsätze, S.161.

[57] Vgl. Küng (1978), S.227.

[58] Ebd.

[59] Vgl. Küng (1978), S.228 (für den gesamten Abschnitt).

[60] Vgl. Küng (1978), S.230.

[61] Vgl. Küng (1978), S.231.

[62] Anm.: Der Ausdruck „Projektion“ ist bei Feuerbach nicht zu finden, sondern entstammte der von

George Eliots1854 publizierten Übersetzung des Wesen des Christentums [Vgl. Brunvoll (1996),

S.86 in der Fußnote].

[63] Anm.: Die Hervorhebungen, wie sie bei Feuerbach zu finden sind, werden in der vorliegenden

Arbeit nicht speziell markiert.

[64] Anm.: Dieses Abhängigkeitsgefühl, das der Grund für Religion ist, enthält aber nicht nur negative

Gefühle, wie Furcht usw., sondern auch Positives, die Freude, Liebe, Dankbarkeit, Wünsche etc.

[Vgl. Feuerbach (1960), Bd.8, S.3].

[65] Anm.: Die Natur ist für Feuerbach „(…) ebenso wie ‚Geist’, nichts weiter, als ein allgemeines Wort

zur Bezeichnung der Wesen (…), welche der Mensch von sich und seinen Produkten unterscheidet

und in den (…) Namen Natur zusammenfasst, aber kein allgemeines (…) mystifiziertes Wesen“

[Feuerbach (1983), S.229].

[66] Feuerbach (1983), S.229.

[67] Vgl. Feuerbach (1983), S.230.

[68] Vgl. Rawidowicz (1964), S.189.

[69] Ebd.

[70] Feuerbach (1983), S.230.

[71] Ebd.

[72] Feuerbach (1983), S.234f.

[73] Feuerbach (1983), S.231.

[74] Vgl. Schmidt (1966), S.1f.

[75] Feuerbach (1983), S.239.

[76] Feuerbach (1983), S.241.

[77] Vgl. Feuerbach (1967), Bd. VI, S.64f.

[78] Anm.: sinnliches Wesen/Mensch: als ein denkendes, fühlendes, reflektierendes, seiner Endlichkeit

bewusstes Wesen.

[79] Vgl. Feuerbach (1983), S.250.

[80] Vgl. Feuerbach (1983), S.251.

[81] Vgl. Feuerbach (1967), Bd. VI, S.101f.

[82] Vgl. Feuerbach (1967), Bd. VI, S.225.

[83] Vgl. Feuerbach (1967), Bd. VI, S.88.

[84] Feuerbach (1983), S.252.

[85] Feuerbach (1973), V, S. 127 [beide Zitate].

[86] Feuerbach (1973), V, S.15.

[87] Feuerbach (1973), V, S.17.

[88] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.17.

[89] Ebd.

[90] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.28f.

[91] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.29.

[92] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.31 und S.36.

[93] Rawidowicz (1964), S.190f.

[94] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.29.

[95] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.30f.

[96] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.31f.

[97] Feuerbach (1973), V, S.34.

[98] Vgl. Feuerbach (1973), V, S.37f.

Details

Seiten
31
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656199236
ISBN (Buch)
9783656199458
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v194440
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Schlagworte
Feuerbach Ludwig Religionskritik Neuzeit

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Titel: Die Religionskritik Ludwig Feuerbachs