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Warum eigentlich nicht?

Eine Analyse des Diskurses zur Grünen Gentechnik

Seminararbeit 2012 21 Seiten

Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Dissens – Mensch oder Natur

Interviews

Runder Tisch Pflanzengenetik

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In dieser Arbeit möchte ich eine Diskursanalyse zum Thema der Grünen Gentechnik in Deutschland durchführen. Hierzu gebe ich im ersten Kapitel einen Überblick über das Verhältnis der Öffentlichkeit zur Gentechnik im Allgemeinen. Wobei ich mich auf die Probleme des Risikos konzentriere und ethische Fragestellungen im engeren Sinne, die spezieller im Bereich der Roten Gentechnik aufgeworfen werden, nur am Rande berücksichtige.

Anschließend analysiere ich insgesamt 40 Interviews mit Wissenschaftlern, Aktivisten, Politikern und Unternehmern zum Thema Grüne Gentechnik. Hierbei betrachte ich die Handlungsfäden, das Policy-Vokabular und die epistemische Grundeinstellung. Außerdem vergleiche ich sowohl die vier genannten Akteursgruppen, als auch die zwei Gruppen von Befürwortern und Gegnern der Grünen Gentechnik, hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschieden in diesen Bereichen.

Im dritten Kapitel untersuche ich eine schriftliche Debatte zur Grünen Gentechnik zwischen einem Runden Tisch des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und Vertretern des Deutschen Naturschutzrings (DNR), des Bundes Ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und Greenpeace.

Ich analysiere die drei Texte, die diesen Dialog dokumentieren, darauf, ob die Ergebnisse aus den Interviews hier bestätigt werden.

Der Dissens – Mensch oder Natur?

Die Gentechnik kann einerseits als Werkzeug gesehen werden, dessen Nutznießer wir alle potentiell sind. Andererseits kann sie aber auch als bedrohliche Umwelt wahrgenommen werden, über die wir keine Kontrolle besitzen und deren Gefahren wir hilflos ausgesetzt sind (vgl. Peters 2001: 226-227).

Im Allgemeinen betrachten Entwickler und Anwender die Gentechnik als neues Mittel zur Erreichung von Zielen auf den Gebieten der Medizin, Umwelt und Ökonomie, und somit als Erweiterung ihrer Handlungsoptionen. Während Betroffene sie als Bedrohung ihrer Gesundheit, der Natur und der gesellschaftlichen Wertestruktur auffassen. Das Vertrauen der Bürger in die Experten ist begrenzt. Die Ansicht sie hätten durch ihre Fachkompetenz ein besonderes Recht Entscheidungen über Gentechnik zu beeinflussen, wird von der Bevölkerung zurückgewiesen. Ihre Argumentation lautet, dass auch professionelles Wissen fehlbar sei und die Wissenschaftler außerdem nicht unbedingt am Allgemeinwohl interessiert sind, sondern sich eventuell nach den Belangen ihrer Arbeit- und Auftraggeber richten (vgl. ebd.: 240-241).

Vor allem ein unspezifisches Gefühl der Unsicherheit und ein Mangel an Vertrauen scheint die Ablehnung der Gentechnik bei deren Gegnern demnach zu rechtfertigen.

Im Verlauf der Industrialisierung haben sich die Risikoprofile deutlich verändert. Waren in früheren Zeiten Bedrohungen wie Hungersnöte, Seuchen und Naturkatastrophen die Hauptsorge, so dominieren heutzutage anthropogen verursachte Gefahren die allgemeine Wahrnehmung (Vergiftung der Umwelt, Chemieunfälle, Atomkatastrophen etc.) (vgl. ebd.: 226-227).

Diese Verschiebung weist Parallelen zu bestimmten Alltagsmythen auf, die die Gentechnikdiskussion merklich beeinflussen und affektiv aufladen. Eine solche Einstellung ist unter Anderem die Vorstellung „Natürliches ist gut“, die weit verbreitet ist, und einen so genannten naturalistischen Fehlschluss repräsentiert, der das Sein mit dem Sollen gleichsetzt. Häufig findet man auch den Hinweis „man solle der Natur nicht ins Handwerk pfuschen“ (vgl. Gebhard 2004: 155-161).

Diese Formulierungen suggerieren eine personifizierte Natur, die in einer Hierarchie über dem Menschen angesiedelt ist, und teleologisch unser Schicksal bestimmt. Ignoriert wird hierbei selbstverständlich, dass die Natur, im Gegensatz zu uns Menschen, nicht vorausschauend handeln kann, und der einzige Unterschied zwischen natürlichen und menschengemachten Unglücken in der Möglichkeit einer individuellen Schuldzuweisung und der entsprechenden Ahndung liegt, und nicht etwa in dem Vorkommnis an sich oder dessen „moralischer Verwerflichkeit“. Dass etwas ein Naturphänomen ist oder sich in der Evolution bewährt hat, heißt nicht, dass es gut ist.

Die Diskussion über die Risiken der Gentechnik ist jedenfalls so alt, wie das Forschungsgebiet selbst. In der BRD hatte man 1984 eine parlamentarische Enquetekommission einberufen und im Juli 1990 das Gentechnikgesetz verabschiedet, welches 1993 neu überarbeitet wurde. In den meisten europäischen Staaten sind die Rahmenbedingungen heute vergleichbar. Dem ungebrochenen öffentlichen Interesse, welches sich in Diskussionen über gentechnische Risiken und den Versuchen strengere Sicherheitsvorkehrungen für den Umgang mit veränderten Organismen durchzusetzen manifestiert, steht die Auffassung von Wissenschaft und Industrie entgegen, dass von solchen Lebewesen kein größeres Gefahrenpotential ausgeht als von natürlich vorfindbaren oder durch Züchtung geschaffenen Pflanzen und Tieren. Diese Sichtweise wird durch die Tatsache gestützt, dass in den mehr als 30 Jahren, in denen mit diesen Methoden in Laboratorien und Produktionsanlagen auf der ganzen Welt gearbeitet wird, keine Unfälle beobachtet wurden, die auf transgene Organismen zurückgeführt werden konnten (vgl. Kollek 1997: 123-124).

Wenn komplexe lebendige Systeme betroffen sind, ist die Höhe eines Risikos zwar kaum erfassbar und quantitativ bestimmbar. Und weder die Schadenshöhe noch die Eintrittswahrscheinlichkeit ist im Vorhinein zuverlässig abschätzbar. Doch es gibt qualitative Methoden, die dennoch Voraussagen liefern können. Zum Beispiel das sogenannte additive Modell, welches besagt, dass das Risikopotential eines gentechnisch veränderten Organismus die Summe aus demjenigen des Wirtes und demjenigen des übertragenen Gens ist. Die Gefahr, die von einem transgenen Organismus ausgeht, ließe sich folglich aufgrund der Eigenschaften der einzelnen Komponenten schon im Voraus beurteilen (vgl. ebd.: 125-126).

Entsprechend ausgebildete Wissenschaftler erklären, die Gentechnik nutzt Verfahren, die der Mensch schon seit zehntausend Jahren kennt. Seit jeher wählt der Mensch Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen aus und züchtet sie gezielt (vgl. Felder 1999: 40).

Viele Bedenken, die anfangs gegenüber genetisch veränderten Organismen gehegt wurden, werden mittlerweile in der Fachwelt nicht mehr als relevant eingestuft. Es wurde beispielsweise festgestellt, dass das Vorkommen fremder DNA-Stücke im Gastrointestinaltrakt, entgegen ursprünglicher Vermutungen, ein generelles Phänomen ist. Im Deutschen Ärzteblatt heißt es:

„Da von Säugern offenbar laufend fremde DNA Fragmente, die aus der Nahrung stammen, ausgeschieden und auch in den Organismus aufgenommen werden, erscheinen die jedenfalls in manchen Kreisen tatsächlich vorhandenen oder vorgegebenen Besorgnisse über angebliche Gefährdungen durch rekombinante DNA Experimente unberechtigt.“ (Doerfler/Schubbert 1994: C1168-C1169)

Dem halten Kritiker entgegen, dass man hierfür annehmen muss, dass rekombinante DNA keine anderen Eigenschaften aufweist als solche DNA, die bei der Verdauung herkömmlicher Nahrung freigesetzt wird. Dies sei allerdings empirisch keinesfalls belegt. Zudem sei es entgegen den Annahmen des addititiven Modells nicht so, dass ein Gen, das in ein anderes Lebewesen übertragen wird, dort entweder die gleiche Funktion wie zuvor ausführt oder überhaupt nicht wirksam werden kann. Vielmehr sei die Wirkung auch von der genetischen Ausstattung des neuen Organismus abhängig (vgl. Kollek 1997: 131-133).

Die in der Öffentlichkeit wahrgenommenen Risiken der Gentechnik, sind mit dem klassischen technischen Risikobegriff nur schwer fassbar. Sie entsprechen einer existentielleren Angst, die sich auf eine unsichere Zukunft bezieht, welche trotz aller Bemühungen nicht vorhergesehen werden kann. Selbst unter den Befürwortern der Gentechnik ist nur die Hälfte der Auffassung, dass die Chancen der Gentechnik die Risiken überwiegen. Es wurde festgestellt, dass beide Gruppen, Gegner wie Befürworter, gleichermaßen geringes Wissen auf diesem Gebiet aufweisen (vgl. Hampel/Renn 2001: 386-387).

Die größten Befürchtungen in der Bevölkerung lösen gentechnische Eingriffe am Menschen aus. Paradoxerweise werden jedoch Eingriffe an Pflanzen, und mehr noch an Tieren, am stärksten abgelehnt. Das hängt mit der Hoffnung zusammen, dass es zu Durchbrüchen in der Therapie schwerer Krankheiten beim Menschen kommen könnte, aber eine entsprechende positive Erwartungshaltung in der Landwirtschaft fehlt. Selbst wenn dem Beitrag der Gentechnik zur möglichen Lösung des Welthungerproblems zugestimmt wird, wird daraus nicht die Konsequenz gezogen deren Anwendung in der Landwirtschaft zuzustimmen (vgl. ebd.: 384-385).

Um nun zu Untersuchen, wie es zu diesen mannigfaltigen Diskrepanzen kommen kann, die sich durch eine gewisse Orientierungslosigkeit der Debatte zeigen, in der man sich manchmal fragen muss, worüber eigentlich genau gestritten wird, analysiere ich im Folgenden Interviews mit verschiedenen Akteuren zur Grünen Gentechnik, und strukturiere hierüber die Argumentationen innerhalb des Konflikts.

Interviews

Ich habe 40 Interviews, die sich mit der Grünen Gentechnik beschäftigen, auf argumentative und rhetorische Muster untersucht. Acht Interviews mit Aktivisten, fünf Interviews mit Vertretern aus der freien Wirtschaft, 15 Interviews mit Wissenschaftlern, zehn Interviews mit Politikern und zwei Interviews mit Personen, die sich keiner der Gruppen eindeutig zuordnen lassen. Unter den Aktivisten befinden sich auch Wissenschaftler, die aber zugleich aktive Mitglieder von Organisationen sind, welche sich für oder gegen die Grüne Gentechnik einsetzen. In der Kategorie der Wissenschaftler sind hingegen nur solche vertreten, die in ihrer Funktion als neutrale Forscher in entsprechenden Einrichtungen sprechen.

Pro Gentechnik:

Barben, Daniel (Wissenschaft)

Borlaug, Norman (Aktivisten)

Fedoroff, Nina (Politik)

Glößl, Josef (Wissenschaft)

Grant, Hugh (Wirtschaft)

Hacker, Jörg Hinrich (Wissenschaft)

Happach-Kasan, Christel (Politik)

James, Clive (Aktivisten)

Katzek, Jens (Wirtschaft)

Keatinge, Dyno (Wissenschaft)

Kupfer, Frank (Politik)

Mäder, Christoph (Wirtschaft)

Marcinowski, Stefan (Wirtschaft)

Müller-Röber, Bernd (Wissenschaft)

Nüsslein-Volhard, Christiane (Wissenschaft)

Schavan, Annette (Politik)

Schier, Andreas (Wissenschaft)

Schillberg, Stefan (Wissenschaft)

Seehofer, Horst (Politik)

Szibor, Reinhard (Aktivisten)

Kontra Gentechnik:

Hipp, Claus (Wirtschaft)

Höfken, Ulrike (Politik)

Hofstetter, Martin (Aktivisten)

Huber, Wolfgang (Ethikrat)

Künast, Renate (Politik)

Moldenhauer, Heike (Aktivisten)

Niggli, Urs (Wissenschaft)

Ober, Steffi (Aktivisten)

Pusztai, Arpad (Wissenschaft)

Seralini, Gilles-Eric (Wissenschaft)

Spök, Armin (Wissenschaft)

Steinbrecher, Ricarda (Wissenschaft)

Valenta, Rudolph (Wissenschaft)

van Aken, Jan (Aktivisten)

Woidke, Dietmar (Politik)

Neutral:

Aigner, Ilse (Politik)

Dalli, John (Politik)

Jaksche, Jutta (Verbraucherzentrale)

Schleissing, Stephan (Wissenschaft)

Als Handlungsfäden lässt sich bei den Argumenten von Unterstützern der Grünen Gentechnik eine Palette von Leitsätzen identifizieren:

- „Es gibt kein Nullrisiko!“
- „Das einzige wirkliche Risiko der Grünen Gentechnik ist sie nicht zu nutzen!“
- „Ohne Grüne Gentechnik können wir die wachsende Menschheit nicht ernähren!“
- „Gentechnik ist lediglich eine Weiterentwicklung herkömmlicher Züchtung!“
- „Die Furcht vor der Gentechnik wird nur durch Bildungslücken verursacht!“
- „In Deutschland wird Forschung behindert!“
- „In der Wissenschaft geht es nicht um Meinungen, sondern um Beweise!“
- „Man hätten sich von den Produkten längst abgewandt, wenn sie gefährlich wären!“
- „Man sollte viel mehr auf konkrete Erfahrungen als auf hypothetische Gefahren schauen!“
- „Die Ablehnung ist Symptom einer Wohlstandsgesellschaft!“

Die Befürworter argumentieren ausnahmslos mit dem geringen Risiko bzw. den hohen Sicherheitsvorkehrungen der Grünen Gentechnik. Was allerdings wohl auch eine Reaktion auf den omnipräsenten Vorwurf der Kritiker ist, dass die Technologie gefährlich sei. Es wird in diesem Zusammenhang meist von den Unterstützern auf die Irrationalität von Befürchtungen der Gegner verwiesen. Und hierbei oft auch auf fehlendes Fachwissen und sogar auf Defizite im Biologieunterricht an Schulen aufmerksam gemacht.

Wissenschaftliche Experten, die der Gentechnik skeptisch gegenüberstehen und denen man sicherlich keinen Mangel an Bildung vorwerfen kann, verweisen darauf, dass man nicht davon ausgehen könne, dass konventionelle und genetisch veränderte Pflanzen das gleiche Risikopotential hätten. Das bisherige Fehlen von Auffälligkeiten, bedeute lediglich, dass eine bestimmte Kategorie von deutlichen und schweren Effekten nicht eingetreten sei, sage aber nichts über schleichende, langfristige Folgen aus. Es würde einfach a priori von einer Gleichwertigkeit transgener und herkömmlicher Produkte ausgegangen. Hier ist einerseits die Vorsicht der Gentechnikgegner zu erkennen, aber in Verbindung mit einer argumentativen Konsistenz, die bei anderen interviewten Gruppen in dieser Form im Allgemeinen weniger häufig zu finden ist.

Erwartungsgemäß sind unter den Personen der freien Wirtschaft eher selten Gegner der Gentechnik. Unter den Wissenschaftlern konnte ich ebenfalls fast niemanden ausfindig machen, der sich in einem Interview negativ zur Gentechnik geäußert hätte (die Verteilung in meiner Interviewauswahl ist nicht repräsentativ, sondern möglichst ausgewogen). Dies wird teilweise indirekt auch als Angriffspunkt von Kritikern verwendet, indem etwa bemängelt wird, dass der größte Teil der Forscher, die am Genehmigungsprozess beteiligt sind, für die Grüne Gentechnik sei.

Handlungsfäden der Gentechnikgegner sind:

- „Wenn die Menschen keine Gentechnik in ihrem Essen wollen, dann muss ihnen auch eine Wahl gelassen werden!“
- „Genpflanzen sind giftig!“
- „Die Welthungerkrise ist kein technisches, sondern ein Umverteilungsproblem!“
- „Die Effekte von in die Natur entlassenen Pflanzen sind irreversibel!“
- „Solange man die Auswirkungen nicht vollständig versteht, muss das Vorsorgeprinzip gelten!“
- „Die Natur passt sich an die Modifikationen an, so dass die Vorteile wieder neutralisiert werden!“
- „Unsicherheit ist prinzipiell gefährlich!“
- „Gentechnik ist gut für die Konzerne, aber schlecht für die Menschen!“
- „Die Gentechnik konnte ihre Versprechen nicht einhalten!“
- „Die Gentechnik verringert die Artenvielfalt!“

Unter den Aktivisten sind wesentlich mehr Personen kontra Gentechnik als pro.

In der Gruppe der unabhängigen Wissenschaftler ist das Verhältnis, allem Anschein nach, ziemlich genau umgekehrt.

Politiker sind mehr um einen Ausgleich bemüht und nehmen häufiger keinen klaren Standpunkt ein.

Da es sich bei den Personen aus der freien Wirtschaft meist um Angestellte von Konzernen im Bereich der Gentechnik handelt, vermitteln diese überwiegend eine positive Einstellung zu den entsprechenden Produkten und betonen hohe Sicherheitsstandards.

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Details

Seiten
21
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656198499
ISBN (Buch)
9783656200574
Dateigröße
469 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v194553
Institution / Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
1,7
Schlagworte
Grüne Gentechnik Diskursanalyse Deutschland Interviews Policy Analyse Akteure Pflanzengenetik Gruppen Öffentlichkeit Handlungsfäden Policy-Vokabular Epistemische Grundeinstellung

Autor

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Titel: Warum eigentlich nicht?