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Konzept für einen Entspannungskurs

Hausarbeit 2012 11 Seiten

Sport - Sportmedizin, Therapie, Prävention, Ernährung

Leseprobe

Inhalt und Struktur der Hausarbeit

1 Einleitung

2 Zielstellung des konzipierten Entspannungstrainings

3 Organisation des konzipierten Entspannungstrainings
3.1 Vorüberlegungen
3.2 Zeitliche/Räumliche Organisation
3.3 Organisation der Hilfsmittel
3.4 Werbung

4 Programmaufbau über acht Einheiten

5 Aufbau einer einzelnen Kurseinheit
5.1 Warm-Up
5.2 Hauptteil
5.3 Schlussteil

6 Erfahrungen / Umsetzungsprobleme aus der Praxis

1. Einleitung

Stress, psychische Belastung, Sorgen und Angst führen, sehr oft ohne dass wir es merken, zu einer erhöhten Anspannung einzelner oder mehrerer Muskeln in unserem Körper. Dies hat biologisch den Sinn, den Körper auf Aktion oder Handlung vorzubereiten und ist somit kurzfristig kein Problem. Halten solche Zustände jedoch eine längere Zeit an, oder kehren sie immer wieder (wie bei Stress und Sorgen häufig der Fall), können sie Erschöpfungszustände und Schmerz hervorrufen. Wer kennt das nicht: die Nackenmuskulatur ist mal wieder verspannt oder starke Rückenschmerzen nach einem anstrengenden Tag, die berühmten Kopfschmerzen nach großen Konzentrationen oder die schon morgendliche Erschöpfung nach einem unruhigen Schlaf. Nur wer in der Lage ist, „abzuschalten“ und Stress und Ärger auszublenden, um neue Energie zu sammeln und die „Akkus zu laden“, kann den negativen Belastungen des alltäglichen Lebens gestärkt begegnen.

Ziel meiner Hausarbeit soll es sein, ein Konzept für einen Entspannungskurs zu entwickeln, der die obigen Ansprüche erfüllt und somit dazu beiträgt, dass seine Teilnehmer ihrem Alltag ausgewogener begegnen können.

2. Zielstellung des konzipierten Entspannungstrainings

In unserer heutigen Gesellschaft, leiden sehr viele Menschen unter zahlreichen Beschwerden wie chronischer Erschöpfung, Rücken- oder Kopfschmerzen, aber auch Magen- und Hautproblemen, die in ihrer Gesamtheit aber letztlich nur Sekundärsymptome - also Folgeerscheinungen einer weit verbreiteten Gesellschaftsproblematik sind, welche unter dem Begriff des „Stresses“ eingeordnet werden. In dem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich, dass viele unserer Kunden mit der Zielsetzung - Ich möchte meinen negativen Stress abbauen - ins Studio kommen. Ja, es wäre eine erfreuliche Nachricht, müsste man nicht kritisch anmerken, dass sich leider viele von ihnen dabei einseitig oder gar falsch belasten. Viele Kunden vertreten dabei oft die Ansicht, sie müssten sich erst maximal belasten („Auspowern“) um in der Lage zu sein, den privaten oder beruflichen Stress effektiv abzubauen. Den meisten ist aber leider nicht bewusst, dass für ein ganzheitliches Training, auch die Dehnung und die Entspannung der Muskulatur sowie Wechselwirkung zwischen körperlicher Funktion und Gedanken bzw. Gefühlen von entscheidender Bedeutung sind. Da unsere Kunden schon den gesamten Tag aktiv auf Arbeit, im Haushalt oder in der Familie sind, sollten sie die Zeit im Studio nutzen, um abzuschalten und sich etwas zu erholen. Aber sie sind auch hier weiterhin aktiv - mehr noch: sie powern sich oft aus und sie geben sich sprichwörtlich „den Rest“. Im Umkehrschluss kommt der Körper kaum noch zur Ruhe und es fehlt die Möglichkeiten, sich zu erholen. Nicht selten entstehen dadurch die oben genannten Beschwerden. Widmet man nun den Warnsignalen unseres Körpers nicht die erforderliche Aufmerksamkeit, können somit schwere Erkrankungen auftreten. Viele Kunden, die den Entspannungskursen fernbleiben argumentieren damit, dass ihnen die erstgenannten Kursangebote zu langweilig seien und sie sich dort nicht richtig auspowern könnten. Aus diesem Grunde habe ich mich bei der Erstellung meiner Hausarbeit für ein Kombinationsprogramm entschieden. Was versteht man Kombinationsprogramm? Hierunter versteht man die Zusammenführung einzelner Entspannungsübungen oder Übungen zur Körperwahrnehmung aus verschiedenen Verfahren mit einem anderen Programm. Sehr gut könnt ich mir hier eine Verbindung durch den Einsatz von bewegungsorientierten Übungen (zum Bsp. aus dem Yoga) zur Erwärmung eines Kurses und dessen Abschluss nach dem zentralen Kursablauf mit Hilfe einiger Entspannungsübungen vorstellen. Das Ziel dieser Kombinationsprogramme soll es somit sein, den Kunden verschiedenen Verfahren der Entspannungskurse vorzustellen, sie zu informieren und ihnen eventuell den Einstieg in weitere Entspannungsangebote zu ermöglichen bzw.

ihre Neugierde für ebensolche zu wecken. In dem von mir entwickelten Kurskonzept habe ich mich für eine Kombination aus einem klassischen Rückenkräftigungskurs entschieden, der einen 15- minütigen Entspannungsteil am Ende einer jeden Einheit beinhaltet. Den genauen Ablauf des Kurses möchte ich Ihnen im Folgenden Abschnitt erläutern.

3. Organisation des konzipierten Entspannungstrainings

3.1 Vorüberlegungen

Für eine genaue Ausarbeitung des neuerstellten Kurskonzepts, ist es zunächst von entscheidender Bedeutung, die Anlage in der das Kurskonzept stattfinden soll und die Kunden zu analysieren. In meinem Falle handelt es sich hierbei um einen sehr kleinen Club der ausschließlich für Frauen ist. Der Bewegungsclub hat eine Fläche von circa 150qm vorzuweisen und weist zur Zeit 190 Mitglieder auf . Der Altersdurchschnitt dieser Mitglieder liegt bei etwa 40 Jahren. Die Kompetenzen der dort angestellten Trainer sind entsprechend des knappen aber sehr professionellen Angebotes gelagert und werden von einer Physiotherapeutin, die ebenfalls dort angestellt ist, stets schwerpunktmäßig-relevant weiterentwickelt, was sich auch im umfassenden Kursprogramm der Einrichtung wiederspiegelt. Im Weiteren existieren Kooperationen mit diversen Krankenkassen, Altenheimen, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen aus der Umgebung. Die Bereicherung des hiesigen Kursangebots durch das von mir erdachte Entspannungsprogramm erscheint daher in dieser Anlage sinnvoll und viel versprechend.

3.2 Zeitliche/Räumliche Organisation

Hinsichtlich zur Organisation des Kurses ist es nun wichtig, einen geeigneten Zeitpunkt zu finden, an dem das Angebot regelmäßig stattfinden kann. Im Weiteren sollte beachtet werden, dass es auch zu Zeiten stattfindet, an denen keine anderen Kurse stattfinden. Denn da wir in unserem Kurs ein Entspannungsprogramm integrieren, sollten äußere Störeinflüsse möglichst vermieden werden. So wäre die Durchführung einer Entspannung nahezu undenkbar, wenn im benachbarten Kursraum zeitgleich ein Zumba-Kurs stattfindet. Nach reiflicher Überlegung, haben wir uns somit für den Dienstagabend 17:00 Uhr entschieden, da zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Kurse stattfinden. Im Weiteren hat der gewählte Kursraum den Vorteil, dass er gut zu lüften und beheizbar ist.

3.3 Die Organisation der Hilfsmittel

Die benötigten Materialien wie Pezzibälle, Matten oder kleine Kurzhanteln sind für den Kurs in ausreichendem Maße vorhanden. Hierzu wird den Teilnehmern bereits bei der Anmeldung zum Kurs mitgeteilt, dass sie ein Kissen und eine Decke zu jeder Kurseinheit mitbringen möchten. Mehr Utensilien sind für die Durchführung des Programms nicht von Nöten.

3.4 Die Werbung

Unsere aktiven Studiomitglieder werden durch Aushänge im Club (Infowand, Plakate in den Kursräumen und Umkleide) informiert und mittels eines Thekenaufstellers an der Rezeption des Studios, sowie durch das Service-Personal über das neue Kursangebot informiert. Im Weiteren wurde das Trainerpersonal in den Grundzügen der PR geschult und sie werden bei ihrer Trainingsbetreuung auf den neuen Kurs hinweisen. Um die eher passiven Mitglieder und externe Kunden zu erreichen, bedarf es jedoch einen umfassenderen Aufwand. Hier ist es das Ziel, die erstellten Flyer zu verteilen und sie in der lokale Zeitungen, - abdrucken zu lassen. Als Zweites werden auch Flyer bei den örtlichen Krankenkassen ausgelegt, so wie Kurse über die VHS (Volkshochschule angeboten). Um den Interessenten auch ein umfangreiches Bild des Angebots vermitteln zu können, sollte der Flyer folgende Informationen beinhalten: Es sollte das primäre Problem der gewünschten Kursteilnehmer - „Stress“ - benannt und mit seinen sekundären Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit in Verbindung gesetzt werden. Anschließend sollten demgegenüber das angebotene Kursprogramm als Abhilfe bzw. Lösung präsentiert werden. Als Ziel des Kurses gilt es Dinge wie die Erlangung innerer Ruhe und das Erlernen mentalen „Abschaltens“ zu benennen. Da der Entspannungsteil aber nur eine Komponente des angebotenen Kurses darstellt und durch eine vorhergehende Wirbelsäulengymnastik bereichert werden soll, gilt es auch diese mit Problem (Rückenschmerzen, Verspannungen etc.) und entsprechender Zielsetzung (gestärkter Rücken, aufrechte Haltung, gesunde Wirbelsäule) zu benennen. Selbstverständlich dürfen auch Angaben wie, Kursbeginn, Dauer und Preis des Angebots nicht fehlen. Angaben zu Name und Ort des Studios, sowie Telefonnummer des Clubs, die zur Erlangung weiterer Informationen zum Programm seitens des prospektiven Kunden genutzt werden können, runden den zu erstellenden Flyer inhaltlich ab.

4. Programmaufbau über acht Einheiten

Zur Umsetzung des in Abschnitt 3 erläuterten Kurskonzeptes sei an dieser Stelle ein Zeitraum von acht Wochen bei wöchentlich einer Kurseinheit zu jeweils 60 Minuten als für die hinreichende Vermittlung der Inhalte ausreichend angenommen. Im Folgenden sollen nun grob die Inhalte jeder einzelnen Kurseinheit vorgestellt werden.

Aufbau der Kurse:

- Jede Kurseinheit besteht aus 60 Minuten und unterteilt sich in 3 Segmente
- Das Aufwärmen (15 Minuten Dauer)
- Der Hauptteil (30 Minuten Dauer)
- Der Schluss (15 Minuten Dauer)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
11
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656210689
ISBN (Buch)
9783656212393
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v194998
Institution / Hochschule
BSA-Akademie - Stützpunkt Leipzig
Note
1,0
Schlagworte
Entspannungstrainer Exemplarische Konzeption Entspannungsprogramms Seminar

Autor

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