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Chancengleichheit

Chancengleichheit im Übergang

Seminararbeit 2012 15 Seiten

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

3. Die Chancengleichheit
3.1 Die Chancengleichheit im Bildungswesen
3.2 Selektion und Chancengleichheit
3.3 Differenzierung Chancengleichheit
3.3.1 Radikale Chancengleichheit
3.3.2 Potenzialbasierte Chancengleichheit
3.3.3 Leistungsbasierte Chancengleichheit
3.3.4 Schwellenkonzepte der Chancengleichheit

4. Kritik der Chancengleichheit

5. Chancengleichheit im Übergang
5.1 Schwellen oder Stolpersteine ?

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die zu Papier gebrachte Arbeit beschäftigt sich mit den grundsätzlichen Ansichten der Chancengleichheit. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung der gesellschaftlichen und bildungspolitischen Probleme, die vor allem seit den 80er Jahren in der primären und sekundären Literatur, auf Kongressen und Tagungen in der Bundesrepublik Deutschland vertreten und diskutiert werden. Da nach 1945 der Zeitraum zwischen 1960 und 1972 als internationalisierte massive Expansion des Ausbildungswesens angesehen wird, beziehen sich die meisten Erfahrungen und Forschungsberichte auf den angloamerikanischen Raum. Während sich die empirische, bildungsökonomische Forschung auf dem Gebiet der Bildungsproduktion bisher weitgehend auf Effizienzfragen konzentriert hat, stehen in der politischen Diskussion regelmässig auch Distributionsfragen im Mittelpunkt. Durch die Publikation der Pisa Studie von 2001 ist die Diskussion und der Ruf nach Chancengleichheit schnell laut geworden und ein pragmatisches1 Verständnis von Chancengleichheit vorherrschend. Die Studie zeigt eine besonders hohe Korrelation zwischen „ der sozialen Herkunft “ und der “ schulischen Leistung „ eines Kindes in der Schweiz und in Deutschland. Dabei prallen die differenziertesten Meinungen aufeinander. Gleichzeitig wird diese Korrelation zwischen der sozialen Herkunft und der schulischen Leistungen als Mangel der bestehenden Chancengleichheit interpretiert.2 Es besteht jedoch eine kausale Beziehung zwischen der sozialen Herkunft und dem Bildungserfolg. Die soziale Position d. h. die Kommunikationsverhalten und die vorhandenen Bildungsgüter in einem familiären Haushalt, wie auch die in der Familie gesprochene Sprache und der intersubjektive Umgang im familiären Umfeld haben direkten Einfluss auf die schulischen Leistungen des Kindes. Diese Entwicklung führt zur Paradoxie der bildungspolitischen Forderung nach Chancengleichheit und verlangt eine Differenzierung der unterschiedlichen Konzeptionen von Chancengleichheit.3 Hierbei stellt sich die Frage, inwieweit diese Diskussion mit weitgehenden Bildungsungleichheiten nach unterschiedlichen Konzeptionen verlangt und die Neutralisation der Korrelation in diesem Prozess positioniert werden kann. Auf der einen Seite wird ein Staat gefordert, der sich zum größten Teil aus der Ökonomie und der internationalisierten Wirtschaft heraushält, auf der anderen Seite sehen gerade Akteure in der Bildung eine hohe Marktwirtschaft in der Lenkung der Wirtschaftsabläufe, d.h. in einer gezielten Expansion durch ein Dienstleistungsangebot der Bildung. Meistens halten sich die Privilegierten in der öffentlichen Diskussion aussen vor, die gleichzeitig durch ihre eigentliche Arbeitsleistung einen immensen Einfluss auf die Attraktivität des ökonomischen Standortes haben, eben die arbeitende Bevölkerung. Es sollte davon ausgegangen werden, dass Bildungsgerechtigkeit nicht mit der Chancengleichheit gleichgesetzt wird, sondern vielmehr eine primäre Wahrscheinlichkeit der Chancengleichheit und Ungleichheit ist.

Nach der Schullaufbahn wird eine neue Systemgrenze erreicht und in diesem Prozess verschiedene Phasen bewältigt. Von der Schule in die Erwerbstätigkeit erfolgt ein Austritt aus der Berufsbildung und Jugendliche kommen in die Situation, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein solcher Übergang hält viele Möglichkeiten offen beschrieben zu werden. Im ersten Teil dieser Arbeit werden kurz verschiedene theoretische Ansätze in diesem Übergangsprozess aufgezeigt, im Anschluss wird ein Überblick der Selektion und Chancengleichheit und eine Kritik zur Chancengleichheit gegeben. Im dritten und letzten Teil dieser Arbeit, wird die Entwicklungsaufgabe in diesem Übergangsprozess mit Berücksichtigung des Schwellenmodells und der Frage Schwellen oder Stolpersteine mit Berücksichtigung der Selektion und Chancengleichheit aufgezeigt und diskutiert.

2. Theoretische Grundlagen

Die zentrale Aufgabe eines Jugendlichen und jungen Erwachsenen in unserer Gesellschaft ist es, durch den Übergang von der Schule über eine Berufsausbildung, sich auf dem freien Arbeitsmarkt in der Erwerbstätigkeit zu integrieren und die damit verbundenen Hindernisse auf diesem Weg zu bewältigen. Seit den 1970er Jahren ist das 2 Schwellen Modell nach MERTNES auf dem Weg in die Erwerbstätigkeit in Phasen gegliedert. In diesem Modell sollen der Eintritt und Austritt in die Berufsbildung messbar gemacht werden und aufgezeigt werden, welche wesentlichen Risikofaktoren in einer Ausbildungskarriere und den einzelnen Phasen zu betrachten sind. Die erste Schwelle meint den Übergang von der Schule nach dem Erreichen eines Schulabschlusses in eine Berufsbildung. Die zweite Schwelle setzt eine qualifizierte Berufsausbildung voraus und meint den Übergang nach einer Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit. Dieses 2 Schwellen Modell ist sehr solide aber nur begrenzt gültig. Dieses Modell hat primär in Ländern mit einem Berufsbildungssystem auf Sekundarstufe 2 eine Bedeutung, wobei es in Ländern, in denen es an allgemeinbildende Schulen gebunden ist bspw. USA, GB nicht so hilfreich ist. Vor allem sind in der gegenwärtigen Zeit die Ausbildungsverläufe nicht linear zu betrachten und eine Beschreibung sowie plausible Strukturierung sind nicht möglich. Der Pathway Ansatz zeigt eine Alternative zu dem 2 Schwellenmodell. Der Pathway Ansatz ist viel komplexer als das 2 Schwellen Modell, da nicht nur an einem sondern an unterschiedlichen Bildungsübergängen die institutionellen Strukturen eine Vielzahl an differenzierten Möglichkeiten für den weiteren Bildungsverlauf eröffnen. Der Weg von der Schule in die Erwerbstätigkeit lässt sich nicht auf das 2 Schwellen Modell reduzieren, vielmehr gibt es verschiedene Bildungsverläufe. Zum Beispiel besucht eine Person die Realschule und stellt sich die Frage, ob er aufs Gymnasium gehen oder eine Berufsausbildung absolvieren soll. Eine andere Person besucht ein Vorpraktikum, um im Anschluss eine Ergänzungsprüfung für die fortführende Schule zu absolvieren. Eine andere Person hat aufgrund des fehlenden Lehrstellenangebotes sich entschlossen, eine Reise in die USA zu machen und sich zum nächsten Zeitpunkt um eine Lehrstelle zu bemühen. Der Pathaway Ansatz beschreibt, dass die Bildungsverläufe individuell sind und Bildungsgänge kombiniert und die Abschlüsse auf unterschiedliche Weise erreicht werden können. Ein anderer Ansatz ist das Lebensverlaufskonzept von MAYER, nachdem der Weg aus lebenszeitlichen Perspektiven, wie die Teilnahme an Massnahmen oder Bildungs- und Ausbildungsphasen sowie Arbeitslosigkeit zu betrachten ist.4 Dies bedeutet, dass jedes Individuum oder auch Akteure5 ihre Erwerbsbiographie in folge von den einzelnen Phasen selbst regulieren. Von der Schule in den Beruf verläuft das Leben auf einem Weg, in dem die Bildungs- und Ausbildungsphasen sowie die Arbeitslosigkeit und aktive Teilnahme an einem Brückenangebot nacheinander folgen oder sich sogar überlappen. Dies kann vorhersehbar oder unvorhersehbar geschehen. Gegenwärtig ist zu einem Einstieg in eine qualifizierte Beschäftigung eine qualifizierte Ausbildung nach Beendigung der allgemeinbildenden Bildung unabdingbar. Wie jemand diese Zeit der vorberuflichen Ausbildung, den Ausbildungsverlauf gestaltet und erfährt, führt zur grundlegenden Weichenstellung für den Erwerbsverlauf. Bildung und Ausbildung entscheiden über soziale Anerkennung sowie die Position und Lebenschancen. Veränderungen durch Bildungs- und Ausbildungsphasen beeinflussen die Beziehung von Bildungs- und Beschäftigungssystem. Verbunden mit dem Übergang in eine Dienstleistungswirtschaft und durch eine Weiterbildung oder Zertifizierung des Berufes wird in dieser Struktur der Vorrang einer Klasse professionalisierter und technisch qualifizierter Berufe erwartet, die hoch qualifizierte und akademische Ausbildungen voraussetzen. Die bisherigen Regulierungs- und Qualifizierungsmuster stoßen angesichts veränderter Organisations-, Arbeits- und Qualifizierungsformen an ihre Grenzen.6 Neben der Herausbildung von neuen und polyvalenten Berufen mit entsprechend besseren und breiten Qualifikationen, die in vielen Betrieben und Unternehmen nach einer Organisation verlangen und verwendbar sind, stellt sich in diesem Kontext die Frage, in wieweit die Chancengleichheit als Schwelle oder Stolperstein in der Forderung nach Chancengleichheit zu betrachten ist. Wenn bspw. durch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit in der Notlösung durch ein angespanntes Bildungs- oder Ausbildungsverhältnis in dieser Warteschleife nach Mehrfachausbildungen verlangt und der Qualitätserwerb zur Nebensache wird, um die Arbeitslosigkeit zu überbrücken? In gesellschaftlichen wie sozialwissenschaftlichen Diskussionen rücken Phänomene der Chancengleichheit zunehmend ins Blickfeld, auch in Bezug auf die Übergangsphasen. Der vorliegende Beitrag liefert einen Überblick über ausgewählte Zusammenhänge mit Chancengleichheit im Rahmen von Bildungsprozessen und Entscheidungen. Hierfür wird zunächst auf Grundelemente theoretischer Modelle zurückgegriffen, die zur schematischen Erklärung der Phasen im Bildungsverhalten verwendet worden sind. Daran anknüpfend werden Erweiterungen diskutiert, mit deren Hilfe die Bedeutung gesellschaftlicher Chancengleichheit für Bildungsverläufe besser erfasst werden soll. Diese Erweiterungen betreffen insbesondere die Rolle von Institutionen, die dynamische Erfassung von Lebensverläufen und Entscheidungsprozessen, die einen immensen Einfluss auf das Entscheidungsverhalten bei Jugendarbeitslosigkeit haben.

3. Die Chancengleichheit

3.1 Die Chancengleichheit im Bildungswesen

“ Chancengleichheit ist weder eine Utopie noch eine Illusion. Die abstrakte Verwirklichung von Chancengleichheit im Bildungswesen oder durch das Bildungswesen ist nichts anderes als die Legitimation der Regeln und Verfahren, nach denen Menschen tatsächlich in Güteklassen eingeteilt werden. Mit diesen Regeln und Verfahren werden nicht nur bereits erörterte Prämissen, Zwecke und Konsequenzen, sondern auch die Kriterien anerkannt, hinsichtlich derer Erfolg versus Misserfolg jeweils definiert sind.“7

Die Chancengleichheit ist eine bildungspolitische Forderung die vorausgesetzt wird um allen den Zugang zu zur Bildung zu ermöglichen und ist “ eine Wettbewerbsformel und als solche die Kehrseite des Leistungsprinzips “ Der Begriff der Chancengleichheit ist eng verbunden mit der Leistungsgesellschaft, wobei das Prinzip die Forderung mit einschliesst, den Wettbewerb für alle, also auch für bisher Benachteiligte zu öffnen. Hierbei ist der Übergang vom sog. ständischen Erziehungsstaat zu eben dieser bürgerlichen Leistungsgesellschaft bedeutsam. Die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten, die sich in der vorindustriellen Gesellschaft nur aus dem gesellschaftlichen Status heraus ergaben, die gebunden waren an die soziale Herkunft, wurden in der Leistungsgesellschaft formal jedem gleichermassen zugeteilt. In Diesem Zusammenhang sollte der Sozialstatus nicht nur als eine Funktion von Bildung, sondern auch als formale Funktion der Statusaussichten betrachtet werden. Diese Situation führt zur Paradoxie und hängt zusammen mit der Vorstellung, dass der Mensch nunmehr als Marktteilnehmer und nicht mehr als Gesamtes in seiner Person gefragt ist. Die Entwicklung von persönlichen Freiheitsrechten hat auf das deutsche Bildungswesen einen immensen Einfluss gehabt. „ Der gleiche Zugang zu Bildungseinrichtungen, unabhängig z. B. von wirtschaftlichen Verhältnissen, ist ein Indikator für die Verwirklichung von Gleichheit neben anderen wie allgemeine Durchsetzung der Bürgerrechte(...).8 Wenn man der Frage der Chancengleichheit im Bildungssystem nachgeht, so stösst man unweigerlich auf die

Thematik, welche die politische Diskussion der BRD in zwischen 1960 und 1972 bestimmt hat. Nämlich die Bildungsreform GG Art2, 1 Bildung ist Bürgerrecht9 . Der Grund hierfür war das Vorliegen internationaler Statistiken zur Bildungsbeteiligung und befürchtete Folgen für die Wirtschaftliche Entwicklung. Internationale Vergleichsuntersuchungen wie die IGLU- Studie für Viertklässler, die PISA-Studie für 15-Jährige und der EURO-Student-Report stellen fest, dass im deutschen Bildungssystem die bestehenden Verhältnisse in einem besonderen Maß bei den kommenden Generationen aufrechterhalten werden. Im Gegensatz zur Schweiz die seit längerem die Chancengleichheit im Bildungssystem und die Voraussetzungen für den Bezug von Ausbildungsbeiträgen nach Schweizer Bundesrecht in einigen Kantonen sogar erheblich erschwert, jedoch in keinem Schweizer Kanton erleichtert. Das Schweizer Bundesgesetz überträgt jedoch die Verantwortung bezüglich Ausbildungsbeiträgen, die vom Bund und den Kantonen viel kommunizierte Chancengleichheit sicherstellen soll, auf die Kantone und gewährt diesen somit freie Hand bildungspolitische Positionen zu verwirklichen und eine reale Verlaufsform der Herstellung von Chancengleichheit in der Bildung zu schaffen.

3.2 Selektion und Chancengleichheit

“ Chancengleichheit wird oftmals als moralisches Prinzip verstanden, welches faire Bedienungen im Wettbewerb um attraktive Soziale Positionen sichern soll. “ GIESINGER betrachtet Chancengleichheit als moralisches Prinzip in der Bildung. Er unterscheidet zwischen der objektiven und subjektiven Bildung. Die objektive Bildung meint, dass jedes Individuum in unserer Gesellschaft Zugang zu bestimmten Bildungsangeboten hat und somit jeder Einzelne in unserer Gesellschaft eine Chance hat, dieses Bildungsangebot für sich zu nutzen um ein bestimmtes Kompetenzniveau zu erreichen. Die subjektive Bildung meint den Nutzen und den Qualitätsanspruch, welches sich ein Individuum in seiner sozialen Position sichert. Ob diese Chancen genutzt werden, hängt immer von der Motivation, der individuellen Fähigkeit und dem Willen der respektiven freien Entscheidung jedes einzelnen Akteurs ab. Die Ungleichheit hingegen besteht darin, dass bestimmte Personen durch Hindernisse aufgrund kultureller, rassistischer oder sexistischer Vorurteile um Ihre Chancen gebracht werden und somit ein Zugang in das Bildungsangebot nicht gewährleistet ist.10 Die Chancengleichheit ist somit zu einem sozialen Wettbewerb geworden, wobei es sich um ein Gleichheitsprinzip handelt und gravierende Ungleichheiten legitimiert. In einem Bildungsverlauf stehen die Phasen der Erwerbsarbeit und Weiterbildung in einem ständigen Selektionsprozess. In diesem Selektionsprozess wird eine Auswahl legitimiert und eine Entscheidung getroffen, die auf expliziten Kriterien beruht, wobei implizierte Entscheidungsprozesse in einem Selektionsverfahren eine Rolle spielen In allen Übergängen und Selektionsprozessen gelten nicht immer die gleichen Kriterien. In schulischen Übertritten spielen die fachlichen Leistungen eine zentrale Rolle. Beim Übergang in das Berufsleben und in den Beruf spielen berufsspezifische Kompetenzen, sowie soziale und individuelle Kompetenzen eine Rolle. In stattlichen Schulen basieren Selektionsprozesse auf normativ gesellschaftlichen Werten. Bildungsgerechtigkeit bzw. Chancengleichheit ist in diesem Sinn der Wert und räumt jedem Individuum die gleiche Chance ein, wobei die Chance als Wahrscheinlichkeit oder Ereignis zu betrachten ist, welches durch eine Lernschwäche oder auch einer Leistungsförderung den Zugang zu den Bildungsangeboten auf unterschiedlichem Weg gestaltet. Dabei sind alle in diesem Selektionsverfahren bspw. durch eine Leistungsüberprüfung mit einer bestimmten Qualität und Kompetenzniveau mit eingeschlossen und es betrifft alle.11

[...]


1 Anders Björkland verfasste in den 90´ er Jahren eine Schwedische Studie

2 GIESINGER Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik 104 (2008) 4, S. 556-572

3 HEID ( 1988 ) Zur Paradoxie der bildungspolitischen Forderung nach Chancengleichheit

4 Bei diesem Lebensverlaufskonzept nach MAYER geht es zum einen um das Konzept der "Sozialstruktur des Lebenslaufs" , ein immanent dichotomes Konzept, das den Lebenslauf als endogenen Kausalzusammenhang und Resultat sozialer Differenzierung fasst. Diesem Konzept werden Institutionalisierung und De-Institutionalisierung des Lebenslaufs gegenübergestellt, die die Individualisierungsthese integriert. In dieser Arbeit werde ich nicht weiter auf dieses Konzept eingehen, sondern das 2 Schwellenmodell als Ansatz nehmen, da es sonst den Rahmen dieser Arbeit übersteigt.

7 HEID ( 1988 ) S.11

8 WENNING ( 1999 )Vereinheitlichung und Differenzierung Opladen S.199.

9 DAHRENDORF ( 1965)

10 GIESINGER ( 2008 ) Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik 104 , S. 556-572

11 GISIENGER ( 2007 ) Was heisst Bildungsgerechtigkeit ? Zeitschrift für Pädagogik 53, 361 - 380

Details

Seiten
15
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656232902
ISBN (Buch)
9783656233350
Dateigröße
443 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v197249
Institution / Hochschule
Universität Basel
Schlagworte
chancengleichheit übergang

Autor

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Titel: Chancengleichheit