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Die gestalterische Entwicklung des Comic-Magazins "MOSAIK"

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 32 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das MOSAIK

3 Der Comic

4 Die gestalterische Entwicklung des MOSAIK
4.1 Visuelle Zeichen
4.1.1 Morphematische Zeichen
4.1.1.1 Panel und Panelrand
4.1.1.2 Blasen und Blöcke
4.1.2 Lexematische Zeichen
4.1.2.1 Bildmetaphern
4.1.2.2 Comic-Ideogramme
4.2 Sprachliche Zeichen
4.2.1 Text und Kommentare
4.2.2 Sprachliche Zeichen als Bildbestandteil
4.3 Gestalterische Mittel

5 Schlusswort

6 Anhang
6.1 Abbildungen und Dokumente
6.2 Abbildungsverzeichnis
6.3 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Comics sind Bildgeschichten, die die Verhältnisse, unter denen wir leben, huldigend, parodisierend oder satirisch beschreiben. Wer über Comics spricht, muß auch über die Gesellschaft, die sie produziert, nachdenken.[1]

Bildliche Darstellungen von Handlungen und Begebenheiten sind überall auf der Welt zu finden. Man kann die Reliefs auf der Trajanssäule in Rom bewundern, die über die Kriege Roms gegen die Daker in den Jahren 101/102 und 105/106 berichten und bereits im Jahr 113 n. Chr. Errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte entstanden viele solcher Reliefs, Zeichnungen und Schnitzereien, die mit Hilfe von Bildern eine Geschichte erzählten. Dabei waren die Techniken der Darstellung schon damals vom Stand der Entwicklung geprägt. Zieht man einen Bogen zur heutigen Rezeption und Produktion von Comics, mögen sich zwar die Mittel und Techniken verändert haben, unter denen heute erzählt wird, der Grundgedanke an sich ist jedoch geblieben. Comics erzählen, lehren und unterhalten. Sie weisen Einflüsse der Gesellschaft auf. Und sie entwickeln sich stetig weiter. Kann man solch eine Entwicklung beobachten? Oder sogar erklären, warum sich bestimmte Techniken und Stilmittel veränderten? Das MOSAIK, ein ursprünglich in der DDR entwickeltes Comicheft schaut auf über 55 Jahre Bestehen zurück. Es hat politische Machtwechsel begleitet und die Wende miterlebt. Es sah sich einem wachsenden Comic-Markt gegenüber und erscheint dennoch weiter in monatlichem Abstand.

In dieser Arbeit sollen die gestalterischen Mittel des MOSAIK verglichen und untersucht werden. Gibt es einen deutlichen politischen und sozialen Einfluss, der innerhalb der Hefte sichtbar wird? Inwiefern hat sich der Comic weiterentwickelt. Blieben einige Dinge gleich? Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Magazins folgt eine Eingrenzung und Erklärung der Begriffe Comic und Bildgeschichte. Anschließend werden gezielt stilistische Mittel, sowohl sprachliche- als auch grafische Elemente, in ausgewählten Heften untersucht.

2 Das MOSAIK

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich besonders in den USA eine Comic-Kultur, in der Gewalt und Verbrechen thematische Schwerpunkte bildeten. Die vormals so populären Superhelden-Comics machten nun Horror-Crime-Comics Platz, die sich ausgehend von EC COMICS[2] großer Beliebtheit erfreuten. Die damit einhergehende Anti-Comic-Kampagne, deren Hauptargument der negative Einfluss gewalttätiger Inhalte auf das Verhalten der Leser war, zog nicht nur in den USA eine Selbstzensur der Comic-Verlage mit sich – bspw. mit der Gründung der ‚Comics Code Authority‘ – sondern griff auch auf Europa über. Bereits zu Beginn der 50er Jahre waren comicfeindliche Artikel in den Zeitungen der DDR zu finden.[3] Darüber hinaus erließ die SED am 9. Juni 1953 das ‚Gesetz über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften‘ (GjS), welches die Weitergabe oder den Besitz von verbotenen Comics mit Freiheitsentzug von bis zu zwei Jahren und/oder einer Geldstrafe von 500 DM ahndete. Ab dem 15. Mai 1954 war die ‚Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien‘ für den Comic-Index zuständig. Sie musste jedoch feststellen, dass aufgrund der noch recht durchlässigen Grenze zu West-Berlin eine effektive Kontrolle des Comic-Marktes nicht möglich war und die West-Comics nicht nur weiterhin gelesen wurden, sondern sich darüber hinaus sehr großer Beliebtheit erfreuten. Die SED erklärte die harten Sanktionen damit, dass beispielsweise mit den westlichen

Jugendzeitschriften wie Micky-Maus und andere[n] insbesondere unsere Jugend von der gesellschaftlichen Arbeit abgehalten werden [soll]. Hiermit wird das Ziel verfolgt, in der DDR sogenannte Jugendklubs zu bilden, um so die Jugend vom Eintritt in die FDJ und dem Verband der Jungen Pioniere abzuhalten. Damit wird praktisch der erste Schritt getan, um unsere Jugend für die verbrecherischen Machenschaften der westlichen Machthaber zu gewinnen.[4]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 1: Adler 1958)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 2: Adler 1958 -2)

Aus diesem Grund entschloss sich die Jugendorganisation FDJ dazu, eigene Bildgeschichten[5] zu entwickeln. Mit dem Konzept von Hannes Hegen erschien nun im Dezember 1955 im Verlag ‚Junge Welt‘ die erste Ausgabe des MOSAIK VON HANNES HEGEN. Titelhelden sind die drei – anfangs koboldhaften – Digedags (Dig, Dag und Digedag), die in ihren Abenteuern verschiedenste Schauplätze in verschiedensten Epochen durchreisten. Bemerkenswert war, dass trotz der angespannten Lage bezüglich der West-Comics bis zum sechsten Heft (März 1957) keine Einflussnahme der FDJ, dem Träger des Verlages, erfolgte und das MOSAIK VON HANNES HEGEN somit in seinen Anfängen frei von jeder Zensur war. Die Hefte, die anfangs quartalweise erschienen, erreichten in ihrer Startauflage eine immense Nachfrage, die, „wie stets in der Geschichte des Magazins, weit über die Auflage hinaus [ging].“[6] Mit der Einflussnahme der FDJ hatte die Redaktion um Hannes Hegen später jedoch hart zu kämpfen. Der Unwille Hegens, dem MOSAIK VON HANNES HEGEN einen politischen Stempel aufzudrücken, war dem Träger des Verlages ein Dorn im Auge. In den kommenden Jahren erfolgten erzwungene Inhaltsänderungen.

Beispielsweise mussten die Autoren in der Römerserie, die von 1957-1958 erschien, die Köpfe der Fallschirme in Adlerform entfernen, da das Gesamtkonzept zu sehr an das Wappen der BRD erinnerte. Auch Hegens Einwurf, die Adler seien ebenfalls ein Symbol der Römer gewesen, half dort nichts. Neben der offenkundigen Zensur erzwang der Verlag zudem die Ablösung der „Römerserie durch die Weltraumserie […], die angesichts der Erfolge der sowjetischen Raumfahrttechnik eher den gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechen sollte.“[7] Neben den verlagseigenen Vorgaben sah sich das MOSAIK VON HANNES HEGEN jedoch auch außerpolitischen Kritiken ausgesetzt. Im Oktober und November 1960 veröffentlichte die ‚Deutsche Lehrerzeitung‘ eine mehrteilige Diskussion, in der die Geschichten der Digedags vor allem aufgrund der ‚fratzenhaften Darstellung der Protagonisten‘ und der Darstellung von kriegerischen Auseinandersetzungen innerhalb der Weltraumserie kritisiert wurden. Positiv fanden lediglich die kindsgerechten, wissenschaftlichen und geschichtlichen Informationen Erwähnung.[8] Formale Eingeständnisse machte Hegen auf Druck des damaligen Chefredakteurs Hans Erhardt, indem er 1962 auf Sprechblasen verzichtete und somit den Forderungen einiger Ideologen nachkam, die in den Blasen „ein signifikantes Merkmal minderwertiger West-Comics sahen.“[9] Diese Meinung verdeutlicht sich, wenn man die Comic-Definition in ‚Meyers Neues Lexikon‘ von 1962 betrachtet. Danach seien Comics

in Westeuropa und bes. in den USA durch monopol-kapitalistische Unternehmen und Presseorgane weitverbreitete Bildergeschichte in Fortsetzungen; ursprünglich Darstellung primitiver Abenteuer; bes. seit Ende des zweiten Weltkriegs auf sadistische Gewaltverbrechen, Pornographie, Kriegshetze und Hetze gegen das sozialistische Lager orientiert. Auf die C. sind viele von Jugendlichen begangene Verbrechen in den kapitalistischen Ländern zurückzuführen. In der DDR ist die Verbreitung von C.heften verboten.[10]

Der Weltraumserie folgte ab Januar 1963 die Erfinderserie, in der Hegen dem politischen Auftrag nachkam, „eine nationale Identität mit einer für die DDR eigenständigen Geschichte“[11] herauszubilden. Aus diesem Grund stellte man in den Heften
74-89 Forscher und Erfinder der DDR vor, beispielsweise Johann A. Schubert, Erbauer des Elbdampfers, August Pickel, August Borsig u.a.[12] Die Vorgabe der inhaltlichen Ausprägung der Erfinderserie sollte die letzte große Sanktion sein, der die Hegen-Redaktion nachkommen musste. 1964 erschien das MOSAIK VON HANNES HEGEN fünf Jahre lang in der Runkel-Serie, die bis heute als der beste Abschnitt der MOSAIK VON HANNES HEGEN-Ära gilt. Zum ersten Mal veröffentlichte die ‚Deutsche Lehrerzeitung‘ 1971 Artikel, die sich eindeutig für Bildgeschichten aussprachen. Damit einhergehend veränderte sich auch die Comic-Definition im ‚Meyers Neues Lexikon‘ von 1972. Dort heißt es:

Comics […] kennzeichnen Bildergeschichten, die in regelmäßigen Fortsetzungen in der Presse oder als Hefte erscheinen. C. sind für die kapitalistische Gesellschaft typisch und bes. in den USA und Westeuropa durch monopol-kapitalistische Presseunternehmen verbreitet […]. Ursprünglich wurden primitive Abenteuer dargestellt. Seit Ende des 2. Weltkriegs sind die C. immer mehr auf sadistische Gewaltverbrechen, Pornographie, Kriegsverherrlichung, Spionage, Science-fiction-Abenteuer orientiert und häufig mit offener oder verdeckter antikommunistischer Hetze verknüpft; C. sind somit ein Mittel der psychologischen Kriegsführung.[13]

Der Vergleich der beiden Artikel im Abstand von 10 Jahren verdeutlicht eine einsetzende Ernüchterung in der Comic-Kritik, die sich vorerst darin bemerkbar machte, dass der negative Einfluss von Bildgeschichten nicht mehr erwähnt wurde. Zwar galten die westlichen Hefte noch immer als Schundliteratur, die DDR-eigenen Magazine – und dort allen voran das MOSAIK VON HANNES HEGEN – gewannen jedoch an positivem Einfluss und guter Resonanz. Unterstützt wurde diese Entwicklung zudem durch die sich verändernde, positive Wertschätzung der Unterhaltung in den Medien, die mit dem politischen Wechsel von Ulbricht auf Honecker 1971 einher ging.[14] Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Bildgeschichte soweit in der DDR integriert, dass Sprechblasen nach westlichem Vorbild nicht mehr als verpönt galten und ein erneuter Wechsel der Textgestaltung im Heft möglich wurde.

Am 4. November 1973 kündigte Hannes Hegen seinen Vertrag mit dem Verlag ‚Junge Welt‘. Noch bis heute sind die Gründe dafür nicht zur Gänze bekannt. Sicher ist, dass Hegen die Herausgabe des Magazins auf sechs Hefte pro Jahr – anstelle der momentanen 12 Hefte – reduzieren wollte, um den qualitativen Ansprüchen weiterhin nachkommen zu können. Er selbst sah sich als unverzichtbar für das Erscheinen des MOSAIK VON HANNES HEGEN und der Verlag war auf die monatliche Auflage von 660.250 Heften finanziell angewiesen. Hegen, der damit rechnete aufgrund der angenommenen Unverzichtbarkeit eine Durchsetzung seiner Forderungen zu erreichen, wurde jedoch enttäuscht. Mittlerweile war die Redaktion des Magazins durchaus in der Lage, die Arbeit ohne ihn weiterzuführen. Trotz der Tatsache, dass Hegen sich bereits frühzeitig die Rechte an seinen Figuren gesichert hatte und eine Weiterführung der Digedag-Abenteuer somit nicht möglich war, nahm man seine Kündigung an. Die künstlerische Leitung des Magazins, das künftig nur noch unter dem Namen MOSAIK erscheinen sollte, wurde Lothar Dräger übertragen. Die Zeichnerin Lona Rietschel entwarf schließlich das Pendant zu den Digedags, deren äußerliche Ähnlichkeit in den kommenden Jahren zu erfolglosen Klagen seitens Hannes Hegen führen sollt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 3: Digedags)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Abb. 4: Abrafaxe)

Die neuen Helden nannte man die ‚Abrafaxe‘, ebenfalls ein Trio, bestehend aus

Abrax, Brabax und

Califax, die mit je eigenen Attributen ihre Abenteuer bestritten. Das Konzept von Hegen wurde beibehalten und die Handlung in mehrere Hauptserien unterteilt, die sich teilweise über mehrere Jahre erstreckten. „Zusätzlich wurden die Kapitel oder Unterserien, die bis 1975 kaum eine Rolle gespielt hatten, als neues Stilelement eingeführt.“[15] Mit der Wende sah sich das MOSAIK einem erweiterten Markt gegenüber, in dem die Hauptfiguren weitaus mehr in den Vordergrund gesetzt wurden. „Prominente und starke Begleiter an ihrer Seite, die von ihnen als Protagonisten ablenken könnten, wurden dadurch selten.“[16] Im Gegensatz zur Eingrenzung der handlungstragenden Figuren erweiterte sich das Maß an verwendeten Comic-Stilmitteln. So lässt sich beispielsweise ab 1990 ein rapider Anstieg der Zahl an Onomatopöien erkennen.[17] Die nunmehr völlige Angleichung des Comic-Verständnisses zwischen der ehemaligen DDR und der BRD lässt sich nicht nur mithilfe der grafischen Veränderungen des MOSAIK beweisen, sondern auch mit der erneuten Betrachtung der Comic-Definition in ‚Meyers Neues Lexikon‘ von 1993. Man spricht dort nun von ‚Comic-Strips als

Bildfortsetzungsgeschichten die Bildkästchen („panels“) und Sprechblasen („balloons“) integrierend verbinden, wobei das Bild damit dominiert […]. Zw. C. und andere Medien (v.a. Film, Fernsehen und Hörfunk) bestehen enge Wechselbeziehungen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Massenmedium C. v.a. unter pädagog. und ästhet.-künstler. Gesichtspunkten begann seit den 50er Jahren mit dem Angebot zeichnerisch veredelter C. für Erwachsene.[18]

Von der abwertenden Meinung der DDR-Regierung gegenüber Comics ist bei dieser Beschreibung nichts mehr zu spüren, wobei hier nun zum ersten Mal eine eigentliche Begriffsdefinition zu erkennen ist. Das MOSAIK, nunmehr frei von politischer Zensur, erweiterte 1996 die Bekanntheit seiner Figuren durch Abdrucke von kleinen Comic-Strips in regionalen und überregionalen Tageszeitungen und Magazinen, wie dem ‚Berliner Kurier‘ und der ‚SUPER-Illu‘. Die durch das erweiterte Angebot an Comic-Literatur in Deutschland ab 1990 gesunkene Auflage des MOSAIK ist seit
1998 relativ stabil bei durchschnittlich 97.400 Heften pro Monat mit jeweils etwa 40.500 Abonnenten.[19] Dabei kann angenommen werden, dass sich die MOSAIK-Leser ähnlich wie in der DDR in jeglichen Altersstufen befinden und das MOSAIK somit kein reines Kinder-Medium ist. Eine Vergleichsmöglichkeit bieten hierbei die ‚Umfrageergebnisse zur Bekanntheit des MOSAIK VON HANNES HEGEN‘ nach Petra Kock, in denen 68% der 6-13-Jährigen, 75% der 19-29-Jährigen und 73% der 30-39-Jährigen angaben, das MOSAIK VON HANNES HEGEN regelmäßig zu lesen, und die Leserbriefe auf der aktuellen MOSAIK-Homepage, in denen ein Großteil der Erwachsenen angibt, die Hefte von früher zu kennen und sie auch heute noch mit seinen Kindern zu lesen.[20]

3 Der Comic

Um das MOSAIK VON HANNES HEGEN und seinen späteren Nachfolger im Folgenden näher beschreiben und untersuchen zu können, ist es notwendig den Comicbegriff genauer zu definieren. Besteht ein Unterschied zwischen der Definition von Comic und der in der DDR verwendeten Bildgeschichte? Lässt sich davon ausgehend eine gemeinsame Definition des MOSAIK und des MOSAIK VON HANNES HEGEN finden? Ist eine allgemeingültige Comic-Definition überhaupt realisierbar? Bernd Dolle-Weinkauf versteht unter einer Bildgeschichte eine „Erzählhandlung, die in einer Folge von Bilder – mit oder ohne Begleittext – dargestellt ist.“[21] Sie sei zudem eine Gattung der erzählenden Literatur, „die sich einer Reihe von in ihrer Aufeinanderfolge eindeutig festgelegten, abgegrenzten Einzelbildern zur Synthese von Handlungen bedient.“[22] Er nennt zudem drei Typen, in die sich die Bildgeschichte unterteilt: Die textlose Pantomimen-Bildgeschichte, die ‚klassische Bildgeschichte‘ des 19. Jhs. und der Comic, „der sich durch eine Verflechtung der visuellen und verbalen Elemente auszeichnet.“[23] Wesentlich spezifischer definiert sich der Begriff Bildgeschichte in der BROCKHAUS ENZYKLOPÄDIE. Danach ist sie eine

[...]


[1] Hoffmann, Detlef/Rauch, Sabine (Hrsg.): Comics. Materialien zur Analyse eines Massenmediums. Frankfurt am Main u.a.: Verlag Moritz Diesterweg 1975. S. 2.

[2] Ein New Yorker Comic-Verlag.

[3] Vgl. Lettkemann, Gerd/Scholz, Michael F.: „Schuldig ist schließlich jeder… der Comics besitzt, verbreitet oder nicht einziehen läßt“. Comics in der DDR – Die Geschichte eines ungeliebten Mediums (1945/49-1990). Berlin: MOSAIK Steinchen für Steinchen Verlag 1994. S. 11.

[4] Bericht zur Ein-, Aus- und Durchfuhr von Druckerzeugnissen, 15.7. 1959. BArch Berlin-Lichterfelde DL 203, 294, AZKW, HA 2. Zitiert nach: Lokatis, Siegfreid/Sonntag, Ingrid (Hg.): Heimliche Leser in der DDR. Kontrolle und Verbreitung unerlaubter Literatur. Berlin: Ch. Links Verlag 2008. S. 14.

[5] Der Begriff ‚Comic‘ wurde in der DDR durch ‚Bildgeschichte‘ oder ‚Bildergeschichte‘ ersetzt, um somit eine Abgrenzung zu den West-Comics zu verdeutlichen.

[6] Lettkemann, G./Scholz, M.: „Schuldig ist schließlich jeder… der Comics besitzt, verbreitet oder nicht einziehen läßt“. S. 26.

[7] Fiedler, Sabine: Sprachspiele im Comic. Das Profil der deutschen Comic-ZeitschriftMOSAIK. Engelsdorf: Leipziger Universitätsverlag 2003. S. 22.

[8] Vgl. Leserbriefe der Deutschen Lehrerzeitung, Anhang S. 29.

[9] Lettkemann, G./Scholz, M.: „Schuldig ist schließlich jeder… der Comics besitzt, verbreitet oder nicht einziehen läßt“. S. 39.

[10] [Art.] Comic. In: Meyers Neues Lexikon. Leipzig: VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1962. S. 333

[11] Lettkemann, G./Scholz, M.: „Schuldig ist schließlich jeder… der Comics besitzt, verbreitet oder nicht einziehen läßt“. S. 44.

[12] Vgl. Ebd.

[13] [Art.] Comic. In: Meyers Neues Lexikon. Leipzig: VEB Bibliographisches Institut Leipzig 1972. S. 194.

[14] Lettkemann, G./Scholz, M.: „Schuldig ist schließlich jeder… der Comics besitzt, verbreitet oder nicht einziehen läßt“. S. 57.

[15] http://mosapedia.de/wiki/index.php/Abrafaxe (Stand: 9. März 2012).

[16] Ebd.

[17] Vgl. Fiedler, S.: Sprachspiele im Comic. S. 66.

[18] [Art.] Comic. In: Meyers Neues Lexikon. Mannheim u.a.: Meyers Lexikonverlag 1993. S. 360f.

[19] Vgl. http://www.ivw.eu/index.php (Stand: 9. März 2012). Betrachtet wurde hier die Januar-Ausgabe der Jahrgänge 1990 bis 2012.

[20] Vgl. Kock, Petra: Das MOSAIK von Hannes Hegen. Entstehung und Charakteristika einer ostdeutschen Bildgeschichte. Berlin: Logos-Verlag 1999. S. 402 und Leserbriefe des MOSAIK, Anhang S. 29.

[21] Dolle-Weinkauff, Bernd: Bildgeschichte, Bildergeschichte. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Hrsg. von Klaus Weimar. Berlin/New York: Walter de Gruyter 1997. S. 227-229.

[22] Ebd.

[23] Ebd.

Details

Seiten
32
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656261971
ISBN (Buch)
9783656263142
Dateigröße
7.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v199715
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
1,0
Schlagworte
Mosaik Hannes Hegen Digedags Comic Comics Bildgeschichten Bildergeschichten Julia Steinborn

Autor

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